...vieleicht solltest du dir n paar Kumpels mitnehmen, die dich vorne an der Kante halten können... als Starthelfer... ich würd es ehrlich gesagt aber eher nicht machen. Wär mir zu riskant.
...vieleicht solltest du dir n paar Kumpels mitnehmen, die dich vorne an der Kante halten können... als Starthelfer... ich würd es ehrlich gesagt aber eher nicht machen. Wär mir zu riskant.
Hi,
das hier passt auch zum Thema.
Das war eine Aktion aus Spass an der Freude und ohne jede Soaringambition:
Nicht zuletzt deshalb, weil ich kein Haus kenne, das breit genug ist, um nicht seitlich umströmt zu werden.
Ob der Start vom Dach für den Eingangsposter ohne Namen sicher durchführbar ist, kann nur er selbst wissen. Dass er im Forum danach fragt, spricht irgendwie dagegen, finde ich.
P.
NOVA
Hi Dachflieger,
der Start vom Dach sollte grundsätzlich machbar sein.
Ich wohne leider im Flachen im Großraum Hamburg und fliege daher in Ermangelung von Bergen öfter an der Steilküste der Ostsee.
Eine ganz eigene Geschichte, die auch süchtig machen kann...
Die Grundsituation ist dort fast die gleiche:
Die Kante ragt dort etwa 15 m direkt senkrecht vom Strand auf.
Direkt unten vor der Steilkante bildet sich ein Luvstau. D.h. dort ist auch bei Windgeschwindigkeitenum die 25 km/h, bei denen das Soaren gut geht, unten fast Windstille. Der Schirm ist nicht aufziehnar. Weiter vorn könnte es gehen, dort ist dann aber das Wasser...
Beim Deinem Gebäude könnte es mit passendem Abstand ev. von unten gehen.
Wir starten an der Steilküste also von oben.
An so einer steilen Kante bildet sich aber direkt hinter der Kante ein Rotor, der das Aufziehen sehr knifflig macht. Wir nutzen kleine Einbuchtungen der Kante, wo es kleine Bereiche der laminaren Strömung gibt, zum Aufziehen.
Beim Dach müßtest Du schauen, wie weit hinter der Kante Aufziehen möglich ist.
Das wird, wenn überhaupt, nicht viel Platz sein. Velleicht gibt es dort aber auch Unterbrechungen der geraden Kante?
Wenn es klappt : Mit Schirm oben an die Kante vorarbeten und ab ca. 18 km/h sollte es kurz vorher oder spätestens an der Kante hochgehen, sonst ist der Wind noch zu schwach. Aber dann geht ein Abgleiter allemal.
Beim Aufziehen wären auf dem Dach Starthelfer zur Sicherheit ratsam, damit es bei einer Böe nicht unbebsichtigt zur anderen Seite....
Wenn es aber wirklich zum Soaren reicht, auf jeden Fall, wie Du schon sagst, an oder besser noch vor der Kante bleiben, um nicht in den Rotor zu geraten!
Denn DAS ist die größte Gefahr beim Kantenfliegen, die schon einigen Piloten aus unserem Küstenfliegerkreis böse Verletzungen (sogar 1 Todesfall dieses Jahr) eingebracht haben.
Der Wind darf also nicht so stark ein, daß er Dich über der Kante nach hinten versetzt, aber stark genug, um Dich davor zu tragen.
An der Küste mit 15 m hoher Kante ist das fliebare Fenster bei etwa 18 bis 30 km/h, je nach Kantenhöhe und persönlichen Fertigkeiten.
Ich halte es meist so:
Komme ich nach dem Aufziehen nicht selbst ohne Starthilfe gegen den Wind an die Kante heran, ist er mir zu stark zum Fliegen. Bin ich bereits in der Luft und der Wind legt zu, gehe ich landen, wenn ich ohne Beschleuniger nicht mehr vorwärts fliege. Ich behalte mir den beschleunigten Bereich also als Sicherheitsreserve.
Hier noch 2 Hotel-Soaringbeispiele:
http://www.youtube.com/watch?v=YVB_QFDrpHI
http://www.dailymotion.com/video/x91...enundich_sport
Ich habe auch schon andere (Nicht-Küsten-) Kanten geflogen...
Auf jeden Fall ist das Gebäude eine interessante Herausforderung.
Ich wäre dabei, wenn es nicht zu weit weg ist....![]()
Ich auch
Hey ParaSkyDiver, bin auch öfter mal an den Kanten der Ostsee unterwegs,eventuell kann man sich ja mal treffen.Wobei, der ewige Südwind geht mir langsam auf die Nerven
LG
Die Luft ist völlig ungefährlich, das einzig gefährliche am fliegen ist die Erde
Einen Start vom Dach halte ich fuer absolut gefaehrlich. Dabei ist der "letzte Schritt" das Problem. Kurz hinter (in Stroemungsrichtung gesehen) der Dachkante bildet sich ein Wirbel, welcher durch die Ausbildung der Dachkante (Ueberstand, Attikaverblechung,etc.) sehr ausgepraegt sein kann. Ich habe mal eine Laienskizze gemacht:Man stabilisiert also den Schirm, dreht aus und geht bis knapp zur Kante vor. Nur wenn der Schirm sicher über einem steht, setzt man den Startlauf fort.
Ist der Wind ausreichend stark, hebt man wahrscheinlich schon vor der Kante ab.
Die Methode mit dem Handschlepp klappt, wie auf dem Video gesehen sicherlich besser. Da finden sich im Forum doch sicherlich einige "Schlepper"!
Ausserdem kann man ohne groessere Nervereien einige Versuche machen.
Ich wuensche laminare Stroemung,
Max
Paragliding-Blog
@Max: Ich denke Deine Zeichnungen treffen das zu erwartende Strömungsbild recht gut.
Auf der Dachoberfläche (wo also der Schirm ausgebreitet liegt) dürfte Windstille bzw. ev. leichter "Rückenwind" sein. Wenn man den Schirm nun durch einen kräftigen Impuls zum Hochsteigen bringt und er in die freie Strömung kommt, wird er sich explosionsartig Füllen. Sicheres Rückwärtsaufziehen sollte für so eine Aktion Grundvoraussetzung sein.
Viel Glück!
Du bist also auch aus dem Norden?Hey ParaSkyDiver, bin auch öfter mal an den Kanten der Ostsee unterwegs,eventuell kann man sich ja mal treffen.Wobei, der ewige Südwind geht mir langsam auf die Nerven
Kann man vielleicht mal zusammen hochfahren u. fliegen.
Ich warte auch schon lange auf NO für z.B. Stohl.
Der Südwind ist aber auch klasse für einige Groundhandling-Plätze hier in der Nähe.
Bin gerade wieder vom GH zurück.....hat vorhin wie angekündigt mal wieder angefangen zu regnen.
Haus-Soaring:
Ich würde es auch zuerst von unten versuchen.
Wenn der Lift nicht reichen sollte, ist Handschlepp eine gute Alternative.
Hier ein Beispiel aus Dänemark : http://www.vingesus.dk/sider/frame1....=yes&line=2302
und sucht dort mal die Bilder vom 28.04.09 und 17.04.09, sowie 14.01.09
fembre
Geändert von Fembre (28.11.2009 um 17:16 Uhr)
Hi(gh) Max,
beim letzten Schritt ist man eher wieder aus dem Rotorbereich raus. Zumindest die Kappe dürfte nicht mehr im Rotor sein.
Grüßle
Bernd
.28.04.09
Dieses Gebäude hat einen echt netten Wiesen-Spoiler vorn dran.
17.04.09
4.01.09
![]()
Geändert von ekke (28.11.2009 um 23:23 Uhr)
.
„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von mir.“ frei nach Karl Valentin
Hallo,
ich war selber früher oft an der Ostsseeküste zum Kantenfliegn.
Ich habe dort nie eine Rotor direkt an der Kante bemerkt. Der Rotor war bei schwachen Wind (15-20 km/h) ca. 3-5m hinter Kante, Dann hatte man wenig Platz zum Aufziehen, konnte kaum rückwarts laufen (für ein Dach nicht so geil) und brauchte einen ordentlichen Impuls, um den Schirm hochzuziehen.
Bei starkem Wind (25+ km/h) war er wesentlich weiter hinten, dann war er überhaupt kein Problem mehr, dann war das Problem eher sich zur Kante vorwärts zu bewegen.
Ist das bei einer Dachkante so viel anders?
Update:
Ich bin neulich mal wieder dort gewesen, mittlerweile ist das Gebäude nicht mehr so einfach zugänglich. Und jetzt scheint auch ab und an eine Security Firma da vorbeizuschauen
Also besser Handschlepp vor die Fassade ...
p.s. alle Angaben zu Abmaßen des Gebäudes sind Schätzungen
Hi Ekke,
super Fotos, wo war denn das?
Ich nehme auch an, Ihr habt den "spoiler" als Startrampe verwendet und nicht die Dachpappe...
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P.S.: Nein ich habe keine Invasion vor, bin nur neugierig. 8-)
P.P.S.: Und das Gebäude sieht wirklich von oben besser aus als von vorne...
Immer oben bleiben!