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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meteowissen: Winterthermik



luaas
18.12.2007, 19:01
Habe auf lu-glidz mal wieder einen neuen Meteowissentext gepostet. Diesmal geht es um Winterthermik - wie sie entsteht und warum und wo man sie auch in den Mittelgebirgen finden kann. Nachzulesen ist das ganze hier:

http://lu-glidz.blogspot.com/2007/12/meteowissen-winterthermik.html

Viel Spaß beim Lesen,
Lucian

JP Philippe
19.12.2007, 09:03
Hi,

mal wieder sehr interessant, sowas lese ich auch viel lieber als "sorry, aber mal wieder kein Flugwetter..".

Die Sonne strahlt im Winter nicht schwächer als im Sommer, allein ihr flacherer Einfallswinkel bedingt die kühleren Verhältnisse

Naja, stimmt schon, aber: flacherer Winkel bedeutet auch ein längerer Weg durch die Atmosphäre, dadurch mehr Dämpfung.
Oder?
Weiter schreibst Du:

Ein Hang wird im Winter umso thermisch aktiver sein, je steiler und je exakter nach Süden er ausgerichtet ist.
Mindestens genauso wichtig ist, woher der Luftnachschub für den Thermikhang kommt, oder vielmehr, welche Eigenschaften (temp&hum) diese Luft hat. Beispiel: Hat ein Berg an seinem Fuß eine Ebene mit Äckern oder ein Tal mit Wald.. gut eine "Heizung" (Rhein) ist natürlich ideal, ist aber eher ein Gegenbeweis zur Einstrahlungsthese.
Sind aber Randbemerkungen und keine Kritik an Deinem Artikel..



Gruß,

JP

PS:
Als wichtiges Stichwort zum Thema Winterthermik fehlt mir der noch "Einfluß von Kaltluft in der Höhe". Das knackt die Absinkinversion und freut damit den (Winter-)Thermikflieger.

luaas
19.12.2007, 11:17
Flacherer Winkel bedeutet auch ein längerer Weg durch die Atmosphäre, dadurch mehr Dämpfung.
Oder?


Hallo JP,
in der Theorie ja, in der Praxis macht sich der längere Weg nur wenig bemerkbar, solange die Fläche im idealen Winkel angestrahlt wird. Wirklich relevant wird der längere Weg erst dann, wenn die "durchstrahlte" Atmosphäre viel Feuchtigkeit enthält und somit das Sonnenlicht stark gestreut wird. Dann kommt es auch tagsüber zu einer leichten Rotverschiebung des Lichtes (wie beim Sonnenuntergang), wodurch die eingestrahlte Energiemenge sinkt. Deshalb habe ich an anderer Stelle im Text ja auch geschrieben, dass die besten Bedingungen für Winterthermik bei knackig kaltem und wolkenlosem (!, d.h. auch kein Zirren) Himmel herrschen.



Weiter schreibst Du:

Mindestens genauso wichtig ist, woher der Luftnachschub für den Thermikhang kommt, oder vielmehr, welche Eigenschaften (temp&hum) diese Luft hat. Beispiel: Hat ein Berg an seinem Fuß eine Ebene mit Äckern oder ein Tal mit Wald.. gut eine "Heizung" (Rhein) ist natürlich ideal, ist aber eher ein Gegenbeweis zur Einstrahlungsthese.



Du hast vollkommen recht. Man muss bei der Thermikentstehung (ob Sommer oder Winter) stets auch die "Randbedingungen" betrachten. Sie werden die Thermikstärke deutlich beeinflussen.
Eine latente Wärmequelle ("Heizung") sehe ich allerdings nicht als Gegenbeweis zur Einstrahlungsthese. Hier gilt nur, dass solche "Heizungen" die sonnengetriebene Thermikentwicklung lokal noch unterstützen können. An einem Osthang wie der Bopparder Rheinschleife ist die Sonne freilich so früh am Tag wieder aus Hang, dass allein der warme Rhein für die thermischen Erlebnisse sorgt. Es ist eine großflächige, sanfte Thermik, ähnlich wie Umkehrthermik in den Bergen. Das ergibt schöne Genussflüge (solange die Finger noch nicht steif gefroren sind. :D



Als wichtiges Stichwort zum Thema Winterthermik fehlt mir der noch "Einfluß von Kaltluft in der Höhe". Das knackt die Absinkinversion und freut damit den (Winter-)Thermikflieger.Na klar. Einfließende Kaltluft verbessert im Sommer wie im Winter die Thermikbedingungen. Allerdings wird man diese Effekte v.a. in den Alpen gut nutzen können, wo sich an entsprechend hohen Felswänden auch Thermiken bilden, die genug Luftnachschub haben und kräftig genug sind, sich gegen den Höhenwind einigermaßen durchzusetzen. In den Mittelgebirgen bedeutet Kaltlufteinfluss (i.d.R. aus N bis Ost) meistens auch einen recht deutlichen Windgradienten in der Höhe. Der thermisch durchmischte Luftraum, in dem die Luftströmungen durch das viele Auf und Ab abgebremst werden, reicht im Winter nicht so hoch. Selbst eine kräftige Thermikquelle wird dann sehr schnell vom Höhenwind zerpflückt. Mehr als 300-400m über Grund sind deshalb i.d.R. nicht drin (es gibt auch seltene Ausnahmen; sie beruhen dann aber häufig auf Konvergenzzonen).


Lucian

DGS9
19.12.2007, 11:31
Eine kleine Anmerkung noch - interessanterweise ist die Entfernung
Erde - Sonne im Winter geringer als im Sommer, also macht es wirklich der Winkel!

rene
19.12.2007, 12:32
Eine kleine Anmerkung noch - interessanterweise ist die Entfernung
Erde - Sonne im Winter geringer als im Sommer, also macht es wirklich der Winkel!

... wobei vermutlich (Experten mögen mich korrigieren) der Dämpfungsverlust durch längere Distanzen in der Erdatmosphäre größer ist als durch längere Distanz zwischen Erde und Sonne...

sonnenscheiner
19.12.2007, 12:35
Hi Luass,

schön geschrieben! Meine Versuche (ewig her ;) ) die Flussthermik (über der bei eisiger Winterkälte dampfenden Werra) auszunutzen haben leider nicht den erhofften Effekt gehabt- aber die Werra ist ja auch nur ein "Flüsschen"!

Felswände als Winter-Thermikquelle sehe ich in der Rangfolge deutlich hinter Nadelwäldern. Diese geben auch an flacheren Hängen gute Blubbs her.
Zudem ist die Erwärmungs-Verzögerung (thermische Totzeit) bei blankem Fels sehr groß. Nadelwälder springen da viel früher an. Selbst bei nicht so großen Heizflächen gehen sie oft gut, da sich eine große Warmluftmenge im Geäst bilden kann.

luaas
19.12.2007, 14:14
Hi Luass,

Felswände als Winter-Thermikquelle sehe ich in der Rangfolge deutlich hinter Nadelwäldern. Diese geben auch an flacheren Hängen gute Blubbs her.
Zudem ist die Erwärmungs-Verzögerung (thermische Totzeit) bei blankem Fels sehr groß. Nadelwälder springen da viel früher an. Selbst bei nicht so großen Heizflächen gehen sie oft gut, da sich eine große Warmluftmenge im Geäst bilden kann.

Hallo Volker,
da hast Du recht, allerdings sollten die Nadelwälder auch an steilen Hängen stehen, denn auch da spielt wieder der Einstrahlungswinkel eine Rolle, sogar in doppelter Hinsicht. Die senkrecht stehenden Bäume stehen meist in einem viel besseren Winkel zur Wintersonne als der Untergrund. Deshalb werden sie gut beschienen und heizen wiederum die umliegende Luft. Und da die Luft zwischen den Zweigen ruhiger ist und nicht so schnell vom Wind zerrissen wird, kann sie sich auch länger und stärker aufheizen als am Fels.

Stehen die Bäume an einem steilen Hang, bekommt jeder Baum wie in einem ansteigendem Theatersaal mehr von der Sonne ab. Die potenzielle Heizfläche ist also viel größer. Wenn dann am Untergrund noch Schnee liegt, der die Sonneneinstrahlung streut und reflektiert, bekommen die Bäume gleich eine doppelte "Ladung" ab. Da fängt so ein Winterwald regelrecht an zu "glühen".

Und was die Werra betrifft: Wahrscheinlich wird es auch da Tage geben, an denen die Luft kalt und der Temp labil genug sind, damit die Flussthermik anspringt. Allerdings wird das eher im Frühwinter sein, wenn die Wassertemperaturen noch hoch liegen (kein Schmelzwasser!). Der Rhein, der durch Kraftwerke etc. auch im tiefsten Winter noch recht gut angewärmt wird, ist da sicher im Vorteil (nicht nur wegen seiner Größe).


Lucian

Andreas M. W.
19.12.2007, 20:08
Hy Lucian,

Danke für (wieder einmal) einen wie ich finde sehr guten Artikel!

Auch für Piloten wie mich, die nicht mit so perfektem Wetterwissen glänzen, sehr gut erklärt.

Ich kann mir beim durchlesen der hier üblichen DHV Postings ein schmunzeln nicht verkneifen und sehe mit Genugtuung das einem fundierten Bericht nichts wirklich wichtiges hinzuzufügen ist.




Lieben Gruß Andreas

luaas
21.12.2007, 11:21
Heute ist ein Feiertag für Flugsportler! :D Wintersonnenwende.

Ab heute werden die Tage wieder länger, die Sonne steigt wieder höher am Horizont und damit verbessern sich auch die thermischen Bedingungen.

Mehr dazu - als eine aktuelle Ergänzung zum Winterthermik-Post (http://lu-glidz.blogspot.com/2007/12/meteowissen-winterthermik.html) - wieder im Blog unter: http://lu-glidz.blogspot.com/2007/12/wintersonnenwende.html

Lucian

Spyder14
06.12.2017, 12:46
Aus winterlichem Anlass möchte ich nochmal das Thema Winterthermik aufgreifen und gleich eine kleine Geschichte zur Einleitung anführen:

Zuletzt war ich in Serrig fliegen und am Hang ging es ganz gut, es war jedoch am Hang ungewöhnlich böig. Erst als ich nach 20 Minuten vor Kälte den Landeplatz ansteuerte merkte ich das es 100m vorm Hang direkt über der Saar deutlich besser und ruhiger nach oben ging als direkt am Hang. Nun war mir auch klar wodurch die Böen zustande kamen.
Daher möchte ich mal in die Runde nach Erfahrungen und Tips fragen.

1)Besonders interessant ist die Thermikquelle Fluss, wenn ich z.b. aktuell noch 6 - 8°C der Mosel laut Messstation entnehme und es teils schon um die 0°C Lufttemperatur sind.
Ich Frage mich ob es dann auch ohne Wind über dem Fluss hochgegangen wäre oder ob die Wassertemperatur nur unterstützend wirken kann?

2)Wie sind eure Erfahrungen über Städten oder Dörfern? Im Frühjahr/Sommer sind es meist die Dächer, Parkplätze oder Autos von denen "sonnenerwärmte"Thermik aufsteigt, wenn es über Ortschaften hoch geht. Müsste es nicht im Winter wegen der Abstrahlungswäre(Fenster, geheizte Räume, Kamine) ebenso gut hoch gehen?

3) Temp / Inversionswetterlagen / Höhenluft, was sind aus eurer Erfahrung gute Tage oder gute Wetterlagen, an denen es Thermisch im Winter hochgeht. Dabei reicht es meiner Meinung nach wenn man nur ein Stündchen in der Luft verweilen kann. Streckenfliegen oder große Höhen sind unrealistische Ziele. Muss es immer der Ostwind mit knackigen Minusgraden sein um den Temp auch im Winter optimal zu gestalten?

Winterliche Grüße
Thomas

DerRinger
06.12.2017, 16:11
Heute ist ein Feiertag für Flugsportler! :D Wintersonnenwende.

Ab heute werden die Tage wieder länger, die Sonne steigt wieder höher am Horizont und damit verbessern sich auch die thermischen Bedingungen.

Mehr dazu - als eine aktuelle Ergänzung zum Winterthermik-Post (http://lu-glidz.blogspot.com/2007/12/meteowissen-winterthermik.html) - wieder im Blog unter: http://lu-glidz.blogspot.com/2007/12/wintersonnenwende.html

Lucian

Laut Wikipedia und meinem eigenem Wissen ist Sonnenwende immer am 21.06. und 21.12. des Jahres.

Gruß André

lemma
06.12.2017, 17:06
Laut Wikipedia und meinem eigenem Wissen ist Sonnenwende immer am 21.06. und 21.12. des Jahres.

Gruß André

Stimmt :)

Datum 21.12.2007, 12:21

ist zwar ein paar Jahre her aber passt

luaas
06.12.2017, 17:15
Laut Wikipedia und meinem eigenem Wissen ist Sonnenwende immer am 21.06. und 21.12. des Jahres.

Gruß André

Wenn man schon Besserwisser spielen will, dann bitte auf das Ursprungsdatum des zitierten Posts schauen! Ist aber auch lange her: 21.12.2007

schnappfichte
06.12.2017, 18:53
Nicht nur beim Jahr, auch beim Tag hat er ins Klo gegriffen. In der von ihm selbst genannten Quelle (Wikipediaeintrag Sonnenwende (https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende#Datum)) wird schnell ersichtlich dass die Daten auch mal um ein, zwei Tage variieren.

marcel1
06.12.2017, 19:25
2)Wie sind eure Erfahrungen über Städten oder Dörfern? Im Frühjahr/Sommer sind es meist die Dächer, Parkplätze oder Autos von denen "sonnenerwärmte"Thermik aufsteigt, wenn es über Ortschaften hoch geht. Müsste es nicht im Winter wegen der Abstrahlungswäre(Fenster, geheizte Räume, Kamine) ebenso gut hoch gehen?

Meine Erfahrung ist, daß die allerersten irgendwie nutzbaren Thermiken bei uns im Nordwesten manchmal so Anfang März kommen. Entscheidend dafür ist, daß es wieder abtrocknen konnte vorher. Zwischen November und Februar gibt es hier nämlich nur zwei Arten von Untergrund:

1. Den Asphaltierten, den man betreten kann.
2. Den Rest, wo man bis zu den Knien versinkt.

Und leider macht der Untergrund und dessen Feuchte thermisch extrem viel aus - das wird immer vergessen und bei den Wettermodellen oft schlecht wiedergegeben. Kleiboden ist einfach so ungefähr der mieseste Untergrund für Thermik, den man sich denken kann - sofern er naß ist. Wenn er total trocken ist, kann man ihn hingegen nur noch mit Dynamit bearbeiten und dann funzt er auch thermisch! Sand oder Kies trocknet viel schneller ab.

Hat sich das dann man wieder gegeben durch 1-2 Wochen ohne Regen, dann funktioniert beim Flachlandfliegen früh im Jahr am besten die Leeseite der Dörfe und Städte. Kalt ist es meistens noch und da läuft nicht nur die Heizung - es ist auch windgeschützt im Lee. Und es braucht früh im Jahr etwas Zeit, damit sich die Luft ausreichend erwärmen kann. Wo der Wind frei duch streicht, geht es kaum.

luaas
06.12.2017, 20:27
Winterthermik, zumindest im Flachland, ist selten ein nutzbares Phänomen. Rein von der Sonne reicht die Einstrahlung kaum aus. Es braucht schon ergänzende Faktoren.
a) zusätzliche große(!) Heizflächen wie zB ein warmer Fluss
b) ein Impuls, der die von dieser Fläche erwärmte und angefeuchtete (!) Luft anhebt. Das kann ein Prallhang sein oder eine Konvergenz.

Die große Heizfläche braucht es, um überhaupt ein genügend großes Luftpaket erwärmen zu können. 6° Temperaturvorsprung eines Flusses im Winter klingt nach viel. Tatsächlich ist das aber wenig im Vergleich zur Heizwirkung einer sonnengewärmten Fläche im Frühjahr. Da kann es direkt über dem Boden gemessen Temperaturgradienten von 10° und deutlich mehr geben!

Die Volumen bezogene Heizwirkung eines Flusses ist da eher schwach. Deshalb: je breiter bzw. Je länger der Anlauf des Windes über den Fluss umso besser.

Interessanter ist die Anfeuchtung der Luft durchs wärmere Wasser. Feuchtere Luft hat eine geringere Dichte als trockene. Dieser Faktor kann im Winter mehr ausmachen als die Temperatur.

Wenn diese angefeuchtete Luft dann noch zwangsgehoben wird und in ein trockeneres Umfeld kommt, kann eine nutzbare Blase daraus werden. Dafür braucht es aber einen gewissen Grundwind!

Gute Bedingungen für nutzbare Flussthermik sind:
a) nicht extrem kalt. Sonst kann die Luft nicht genügend Feuchte aufnehmen. Besser noch leicht über 0°.
b) keine Sonne. Sonne sorgt immer für minimale Konvektion. Die zerpflückt dann unsere angefeuchtete Luft in zu viele kleine Bläschen, die wir nicht mehr nutzen können. Also besser bedeckter Himmel
c) schöne Flussschleifen, in die der Wind steht. Dort bilden sich dann in der Schleife die nötigen Konvergenzen, welche die thermische Ablösung unterstützen.

Siedlungen sind wieder ein anderer Fall. Im Winter nicht so ergiebig wie Flüsse. In der Regel zuviel Grundturbulenz, wenn der Wind drüber streicht. Wärme wird gleich weg gemischt, ergibt nicht genügend Luftvolumen für nutzbare Thermik. Es kann aber bei bestimmten Topographien Ausnahmen geben.

Vielleicht hilft das schon mal weiter, um die Fantasie anzuregen.

Hinweis: all das Beschriebene bezieht sich nicht auf winterliche Hangthermik im Gebirge, da gelten andere Zusammenhänge.

dobo
07.12.2017, 07:38
... ich hab den Eindruck, dass es auch Wolkenthermik gibt. Manchmal liegt die Basis ja am Startplatz auf bzw. ist nur wenige hundert Meter drüber.
Auch bei komplett bedeckten Himmel sieht man da manchmal kleine Flusen, unter denen es besser geht oder Nebelfetzen ziehen den Hang rauf.

Außerdem labilisiert es großflächig vor einem Schneeschauer - alles Eindrücke aus den letzten 3 Wochen.

winterliche Grüße aus Nordbayern

conny-reith
07.12.2017, 07:44
Habe mal am 16 Januar an dieser 50m Böschung 1000 m Startüberhöhung geflogen. :D
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29313

Manchmal geht was. :)

luaas
07.12.2017, 08:49
Habe mal am 16 Januar an dieser 50m Böschung 1000 m Startüberhöhung geflogen. :D
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29313

Manchmal geht was. :)

Es gibt immer mal besondere Tage, an denen vieles zusammen passt.
Lag Schnee und die Sonne schien?

conny-reith
07.12.2017, 08:53
Davor im Talkessel von Poppenhausen war der Schnee weggetaut, leichter SW Wind. An der Weiherkuppe noch geschlossene Schneedecke und gute Sonneneinstrahlung fast keine Wolken.

amstef
08.12.2017, 13:35
Letzten Winter wurde in Bremm lange geflogen, obwohl wenig Wind war. Es ging einfach thermisch über der Mosel. Zwar nicht sehr hoch, aber immerhin so, dass man sich halten konnte.
In Boppard fliegt man halt nur wenn auch Wind ist. Es trägt dann aber auch oft bis weit über den Rhein und man muss bis zum gegenüberliegenden Ufer fliegen um sinkende Luftmasse zu finden.