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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A / B Schein?



wolfgang62
22.06.2011, 18:17
Nicht mehr so wichtig.

FliegenWilli
22.06.2011, 18:59
B

Warum nicht trotzdem nen B-Schein machen? Betrachte es einfach als Weiterbildung. Oder Wiederauffrischen.
FliegenWilli

Vibe
22.06.2011, 19:11
Habe den B-Schein damals gemacht weil der Kurs zufällig zur gleichen Zeit lief wie der A-Kurs meiner Frau. Ansonsten hätte ich ihn wohl auch bis heute nicht. Interessant fand ich die Theorie besonders im Bereich Luftrecht, Meteorologie und Flugplanung. Die Praxis ist halt überflüssig. Entweder ich kann eine Strecke fliegen oder ich kann es nicht. Sowas bringt man einem ja nicht in einem 1 Wochen-Kurs bei sondern das hat so viele Facetten, dass man selbst über Jahre hinweg immer neues lernt.

Fliege EN-B und werde auch dabei bleiben. Alles was ich damit nicht erfliegen kann, liegt eh nicht am Schirm... Der Leistungsgewinn eines aktuellen EN-C gegenüber einem aktuellen EN-B ist marginal und einen EN-D brauch ich nur wenn ich schneller als wer anders sein muss. Also für Wettbewerbe. Solange ich nur gegen mich fliege (und das wird immer so bleiben) ist EN-B perfekt.

Gruß

Claus

Doubleudee
22.06.2011, 19:35
Hi Wolfgang.

Fliege seit 2004, in einigen Wochen mit B-Schein (Theorie und Praxis abgeschlossen, 10km-Flug fehlt noch.

Fliege seit drei Jahren EN-B (LTF 1-2), mit meinem früheren 1er Schirm taten mir beim engen kurbeln irgendwann die Schultern weh. Mir fehlte das Feedback der Kappe und die Gleitleistung.

Ich hatte peu á peu angefangen den Hausbart zu verlassen und mich langsam nach weiterem auszustrecken. Darum war es für mich nur logisch, den B-Schein zu machen um dies auch legal zu können.
Beim Performance-Training mit meiner Flugschule durfte ich dann merken, dass es gar nicht schlecht ist nach einiger Zeit mal wieder einen echt kompetenten Fluglehrer einem auf die Finger schauen zu lassen. Auch die Theorie war superinteressant und ging noch ein Schippchen tiefer als damals beim A-Schein.
Grüßle WD

mammut-lepper
22.06.2011, 20:03
@wolfgang62
und mich interessiert euer alter unter 40 ? 50 ? 60? 70?

paralu
22.06.2011, 20:37
seit 10 jahren mit A-schein unterwegs und voll zufrieden :D und nie unter 2-3 geflogen

WA
22.06.2011, 20:58
Ich bin im Moment naemlich am Ueberlegen ob ich nicht den B Schein machen soll, obwohl ich noch keine Streckenflugambitionen habe.



Nicht überlegen Namensvetter, mach ihn. Ist Weiterbildung und gehst dochmal auf Strecke und das kommt, hast alles was Du brauchst.

Wie steht man denn da vor unseren Schweizer Freunden - nur mit A-Schein, ist ja nur das halbe Brevet! Tz tz!:rolleyes:

WA

- A - nach 6 Wo.
- B - " 12 Wo.
- Siku - alles weitere muß ich mir selber beibringen. Verein ist hilfreich.
- LTF - D (Schubi verzeih)
- unter 70 - Mr. lepper lepper :p

dicker-moench
22.06.2011, 21:03
Hallo Wolfgang, fliege seit 2007 und habe bisher nur den A-Schein. Steht aber auf meiner Liste für nächstes oder übernächstes Jahr. Die Liste ist halt lang. Wenn ich mal den Hausbart verlasse, dann versuche ich immer auf nem Landeplatz zu landen. Das letzte mal hat´s sogar geklappt, auch wenn es nicht der dazugehörige des Startberges war. Der Bart reichte aber auch 20 km weit und vielleicht doch noch weiter. Wollte aber auch nicht das es mir so geht und in der Schwarzwaldklamm in irgend einem unlandbaren Tal abzusuafen. Weiter Richtung Westen kommt der erste Luftraum und da ich noch keinen B-Schein habe, habe ich auch diesen Kurs gelassen, wobei ich ICAO-Karte dabei habe und auch die Lufträume auf meinem GPS gespeichert sind. Lufträume umfliege ich natürlich ganz brav. Aber ich denke ich muss noch etwas mehr üben, bis ich das ganze in Angriff nehme.
Mammut: bin unter 40
Wo bekommt man denn eine richtig gute Ausbildung zum B-Schein?
Gruß Andi

paralu
22.06.2011, 21:17
Wo bekommt man denn eine richtig gute Ausbildung zum B-Schein?
Gruß Andi

waku ist zur zeit in aller munde :) und die bilden gut aus

dicker-moench
22.06.2011, 21:30
Christian: vielleicht bildet der ein oder andere freie Fluglehrer, wenn er in einer anderen Flugschule seine Brötchen verdient gut aus, aber meine Frau hat dort den A-Schein gemacht und mein Nachbar hat dort eine Thermik-Techniktraining und er meinte er war sehr schlecht betreut. Allein Rausfliegen und probieren kann er auch zu Hause. Er meinte das war völlig rausgeschmissenes Geld.
Gruß Andi

flugmotte
22.06.2011, 21:51
Hy,

A-Schein 2002
Fliegen seit 2003
B-Schein, vergessen wann, Grund: Nicht mehr "illegal" wegfliegen müssen , Nutzen: nahe 0 , die LuftraumTheorie (= einziger Unterschied ) können die meisten Lehrer nicht die Bohne (gesetzliche Navigationüber ICAO-Papierkate ist 'n Witz. Völig unpraktikabel), Nachlesen in geringer Zeit möglich.
Schirm: derzeit En-B, davor EN-C, 2, 1-2, Erstschirm schon "böser" beschleunigter 1-2

EN-B derzeit, weil ich mich bei den "Pseudo-B's"(also die oberen. Die Spanne ist schon groß, die Tests dennoch Sinnvoll für grobe Voreinschätzung) bei ca.60% von dem sehe, was die Dinger inzwischen können und's mehr für 99+x% von Uns nicht braucht. (Spaßfaktor sieht aber anders aus. Da haben C/2 doch die Nase vorn)

P.s.; Siehe oben Gute Ausblidung zum B-schein? Was ist das für Dich? Theorie ist muss, aber schnell vergessen. Dfc-saar -Karten das Beste was bleibt. Flugpraxis : kaum in Ausbildung machbar, es sei denn Du kannst Wetter bestellen.

Na ja,

Grüße,

Uli

Uli
22.06.2011, 21:56
waku ist zur zeit in aller munde :) und die bilden gut aus

Es gibt auf der Wasserkuppe außer der Flugschule ja noch den Verein mit Andreas Schubert als Vorsitzender, dessen ungefähr 900 Mitglieder hauptsächlich aus den Absolventen der Flugschule rekrutiert wurden. Wenn man nun sieht, das nur 17 Piloten von diesem riesigen Verein Flüge in den OLC setzen (Nicht dass das der absolute Maßstab ist, aber...), frage ich mich jedoch wie groß die Effektivtät und der Erfolg der B-Schein Ausbildung dort ist. ;)

Ansonsten auf alle Fälle den B-Schein machen, es schadet nix , erweitert den Erfahrungshorizont und man weiß ja auch nicht was man sich für Flugbeschränkungen wirklich noch einfallen läßt.

achilleos
22.06.2011, 22:23
servus wolfgang,

die umfrage-thread-option hab ich heut auch schon gesucht, na dann halt so :) :

ich bin ein A-schein-pilot und fliege seit 2002.

die ersten 5 jahre bin ich einen 1er geflogen - firebird z-one. ein toller spaßflügel.
dann ging sehr günstig ein 2er her - independence akron.
den b-schein hatte ich damals noch mit meinem 1er zweimal in angriff genommen - theorie, praxis - is doch alles kein problem. nur zeitlich hab ichs nie bis zur prüfung geschafft...(auch weil man damals rettung schmeißen mußte, da ging nie ein termin zam - aber lustig wars mitm burki in bassano :D )
steht aber ganz oben auf der liste, daß der nochmal nachgeholt wird.

limeric
22.06.2011, 22:31
Hy,

a,b, m, 1997

Grüße Limeric

limeric
22.06.2011, 22:35
Hy,

ja Uli, das ist ein ernstes Problem. Ämter Trennung wäre absolutes muss.

Limeric

Uli
22.06.2011, 22:48
Hy,

ja Uli, das ist ein ernstes Problem. Ämter Trennung wäre absolutes muss.

Limeric

Stimmt schon, hat aber mit meinem obigen Beitrag nicht unmittelbar was zu tun !

Achso:

2000: A-Schein
2005: B-Schein

z.Zt. LTF 2 S :D

limeric
22.06.2011, 22:54
Hy Uli,

gut, rest seh ich auch so. :)

Limeric

WA
22.06.2011, 23:18
Wo bekommt man denn eine richtig gute Ausbildung zum B-Schein?
Gruß Andi

Hi Andi, mit dieser berechtigten Frage ist dem W-62 sein Thread ersteinmal platt und wir sind schon wieder mitten im Waku-Bashing. Das läuft doch zweifach nebenan!


... aber meine Frau hat dort den A-Schein gemacht und mein Nachbar hat dort eine Thermik-Techniktraining und er meinte er war sehr schlecht betreut.

Naja, soo schlecht hat es Deiner Frau ja nun nicht gefallen:

Zitat Übermutter:" Ich habe meinen Schein fast komplett bei der Waku gemacht - und bin zwei Jahre später sicher nicht "unmündig".
Es stimmt schon, dass ich nur das gelernt habe, was laut Lehrplan dringend erforderlich war - aber ganz ehrlich: ich hatte nur wenig Zeit und Schnellschnell war mir da ganz recht. Die Lehrer waren durchweg nette und fähige Leute, und wenn man ein kleines bischen interessiert und eigenverantwortlich ist, ist die Waku völlig ausreichend.


... frage ich mich jedoch wie groß die Effektivtät und der Erfolg der B-Schein Ausbildung dort ist. ;)

Kann ich Dir sagen Uli, auch für Andi`s Frage viell. interessant. Wenn wir denn schon wieder weit ab vom Threadersteller seinem Anliegen sind.

Als A-Scheinlaie hat man mir Thermikfliegen mit Fu.-Unterstützung beigebracht. Man hat meine Landungen kommentiert, es gab abends Video Analyse. Kartenaufgaben an der Icao Karte gehörten dazu und immer wieder Thermikfliegen. Theorieprüfung natürlich. Ein Streckenflug von 12 km war dann die Praxis. Schubi kennt sich recht gut mit Meteo aus, also alles in Allem fühlte ich mich überhaupt nicht alleine gelassen. Nach Ende der Wo. hatte ich meinen B und wie wir ja inzwischen wissen, fängt auch nach diesem das eigentliche Streckenfluglernen erst an. ;)

Dagegen habe ich Bekannte, die laborieren z.T. schon länger an ihrem B rum. Bei einem dauerte es 4 Jahre, bis er ihn dann hatte. Die Theorie scheint kein Problem für Schulen zu sein, aber die Flüge anerkannt zu bekommen, da höre ich öfters Klagen von diesen Piloten. Offenbar will kaum eine Schule B-Piloten unterstützen, die keine betreute Reise buchen. Wer in Eigenregie den B.-Schein erlangen will, tut sich offenbar schwer. So stellt es sich für mich jedenfalls dar.

Da war ich in Lüsen aber besser aufgehoben!

WA

Micha0365
22.06.2011, 23:19
B

Habe das relativ schnell nach dem A erledigt. Ich wollte einfach auch in "B-Schein Geländen" fliegen dürfen und im Zweifel nicht darüber diskutieren müssen, ob ich jetzt noch "im Fluggebiet" bin oder nicht.
Ein Fehler ist der B-Schein nicht. Die Übungen tun jedem gut und die Vertiefung in Meteo und Luftrecht sind auch brauchbar. Also wenn Du das Geld und die Zeit aufbringen kannst, dann ziehe es einfach durch.

Habe den B nicht in einer Schule gemacht, sondern verteilt. Man braucht ja unterschriebene Flüge, Übungen, Theorie und eine Strecke.
War bei einem Sicherheitstraining, einmal betreut fliegen, ein paar mal angemeldet bei der A-Schein Schule fliegen, ein paar Flüge in Bassano.
Übungen teils bei einem Thermiktraining, teilweise im Zillertal, wo ich auch die Theorie erledigt habe. War alles locker von März bis August erledigt.

Fliege inzwischen auch einen teuflischen EN-C ...

schreiberchen
22.06.2011, 23:43
mein Beitrag zur Statistik...

A-Schein 2004... mit 1-2er, der danach auf die schwarze liste kam. Mit demselben aber auch B-Schein 2007, weil das Wegfliegen doch arg reizte und ein Auslandsaufenthalt anstand, bei dem ich bei Versicherungsfragen gute Argumente haben wollte... Den Schein habe ich dann wegen besch... Timings bei vier verschiedenen Flugschulen/Prüfern zusammengebastelt (je Siku, Thermikflüge, Theorie, 10km+ Flug) und dabei von sehr vorsichtig bis jetzt zieh endlich anständig mehrere Einstellungen erlebt, mit denen ich mich auseinandersetzen musste. Dabei kam ich auch zum Nachdenken, weil die klare Linie zum Folgen fehlte ;). Hab ne Menge gelernt, auch weil es immer andere Fluggebiete waren.

Und dann im Ausland festgestellt, dass ganz alleine (ohne Infrastruktur) noch mal was anderes ist, denn ich dachte, ich verhalte mich schon vorsichtig und sicherheitsbewußt, aber das ließ sich steigern. Man geht Risiken anders ein, wenn man weiß, dass es kein Krankenhaus in der Nähe gibt... aber warum eigentlich? Sollte doch keinen Unterschied machen, oder? Ich flieg doch sicher... scheiss Selbstreflektion ;)

Mittlerweile ist es trotz allem ein EN-C, Liebe auf den ersten Flug.
Hatte übrigens in der B-Theorie super Wetterkunde, kein Vergleich zu A!

liebe Grüße
chris

Sepp Gruber
23.06.2011, 07:54
A-Schein 1989
B-Schein 1992
Passagier 1999

Wobei der Begriff des B-Scheins doch heute keine Gültigkeit mehr hat.. lieg ich da richtig? Nach meinem Kenntnisstand ist der B-Schein abgelöst durch den unbeschränkten Luftfahrerschein.. Lasse mich gern aber eines Besseren belehren.

So sieht der originale A-Schein mit Beiblatt B (also der B-Schein, wurde einfach dazugeheftet) aus:

http://www.abload.de/img/abschein001pigx.jpg

Ab 1994(?) sah das dann so aus:

http://www.abload.de/img/abschein002bi8m.jpg

Und mittlerweile so:

http://www.abload.de/img/abschein003mgfo.jpg

Gruß Sepp
______________________

Meine Videos auf Vimeo (http://vimeo.com/jgruber)

Sepp Gruber
23.06.2011, 08:10
PS: Habe die Schirmkategorie seit meiner A-Ausbildung praktisch nicht gewechselt. Mein seinerzeit für schulungstauglich befundener Schirm war ein Firebird Extase 30. Somit bin ich auch heute noch in der Kategorie der Schulschirme unterwegs :rolleyes:

So sah das gute Stück aus:

http://para2000.org/wings/photos/firebird-extase.jpg

Und das waren die Parameter für schulungs-taugliche Schirme. Der geneigte Leser richte sein Augenmerk bitte auf die DHV-Einstufung dieses gnadenlosen Hochleisters, der es mit Rückenwind auf eine bemerkenswerte GZ von etwa 4,5 brachte..

http://www.abload.de/img/zwischenablage01uu1z.jpg

Manfred Laudahn
23.06.2011, 09:36
Fliege Schirm seit Mai 1986.
Erster eigener Schirm: Kalbermatten Speed (rechteckig, min Sink 3 m/s, Trimm Speed 40 km/h).
Lizenz seit 1987 (vorher gabs keine, B-Schein gabs auch dann noch nicht).
B-Schein 1988. Schirm: ITV Alnair 24 (Kat. 2 E, ellyptisch, min Sink 1,6 m/s, Geschwindigkeit mit heutigen EN-B vergleichbar, meine erflogene Gleitzahl: 4,6). Besonderheit: Sitzbrettsteuerung mit Spezialgurtzeug, für mich als Drachenflieger absolut begeisterungsfähig. Ein paar bekannte Fluglehrer, die vom Fallschirmspringen herkamen, haben damals extrem gegen den Schirm gegiftet und sogar sein Verbot angeregt. Sie waren Verfechter der damals aufkommenden Kreuzgurte zur Verhinderung von Körpersteuerung.
Thermikfliegen ging mit dieser Schirmgeneration schon ganz gut, an Streckenfliegen war noch nicht wirklich zu denken.

Lange Jahre hab ich den Gleitschirm als Fluggerät nicht richtig ernstgenommen und mich aufs Drachenfliegen konzentriert. Den Schirm habe ich hauptsächlich in Kombination mit Skilauf und Bergtouren benutzt.

Mitte der 90-er änderte sich dies, auch weil mir klar wurde, dass ich als Drachenfluglehrer allein keine Chance mehr hatte. Ich stieg bei der Flugschule Tegelberg ein und musste mich schnell schirmtechnisch auf Stand bringen und den Fluglehrer machen. In der Flugschule lag ein Schirm rum, den keiner haben wollte, ich hatte kein Geld und so hab ich mich mit diesem befasst: Swing Prisma (Kat. 3). Der war leistungsstark (etwa so wie heutige gute EN-A-Geräte), hatte aber teilweise abartige Eigenschaften. Extrem leicht geriet er ins Trudeln. Ich habe schlimme Horrorsituationen mit ihm erlebt (und überlebt). Nach mehreren 2-er-Schirmen bin ich seit einigen Jahren bei 1-2/EN-B-Schirmen gelandet und will auch keine andere Kategorie mehr.

Ich werde dieses Jahr 60 und bin wohl der Prototyp eines Genussfliegers (200 - 300 Flüge im Jahr, minimale Anfahrt), einem spontanen Streckenflug nie abgeneigt, aber ohne Risikobereitschaft. Unerwartet sich erhöhende Risiken reichen mir völlig.

Grüße
Manfred

Übermutter
23.06.2011, 09:53
Fliege noch nichtmal ganz zwei Jahre, bin im Moment daran , den B-Schein zu machen. Mich zieht es immer weiter weg vom Start - und da will ich versicherungstechnisch einfach auf der sicheren Seite sein. Die Flugfiguren finde ich nicht besonders aufregend, die Theorie aber interessant und brauchbar. Der 10 km-Flug kann bei uns schon anstrengend werden :D.
Ich hab meine Ausbildung schon mit einem 1-2er gemacht (Skywalk Tequila2) und bin mit meinem neuen Schirm im gleichen Bereich geblieben (Aircross U fly). En A hatte ich in der Ausbildung auch mal, aber auch der Tequila hat wegen hoher Steuerdrücke schnell mal Arm-Weh :o gemacht. Der U fly macht das nicht.
B-Schein kann aber nicht schlecht sein. Bei uns in D ja auch immer eine Versicherungs-Sache.

HH20
23.06.2011, 10:42
A - Lizenz

2004 die erste e-bay Möhre, dann Groundhandling und (psst) Kantenfliegen. 2009 A-Prüfung und soweit es die Umstände erlauben kommt irgendwann die B-Lizenz als Eintrittskarte zu den ganz elitären ;) Fluggebieten hinterher. Ich sitze unter´m Artax oder Mentor.

Andreas

Klaus@skyfool
23.06.2011, 10:59
2000: A
2003: B
2005: Winde

nur 1-2er da Flachlandflieger mit wenig Zeit und Fluegen im Jahr

-Klaus

Clob
23.06.2011, 14:49
1991 A-Schein
1992 Windenschein
Alter 46
Fliege B-Schirm (1-2) , hatte aber auch schon 3e (Minoa)
Habe/hatte B-Theorie und Sicherheitstrainings

Keine Notwendigkeit den B zu machen, weil
a) keine Streckenflugambitionen
b) keine Flugabsichten für die Schweiz
c) kein Flugabsichten an Mittelgebirgsstartplätzen, nur für Mitglieder in der Pfalz

Ich halte die Kopplung von Begrifflichkeiten wie "Können" und "Erfahrung" bzw. "Sicherheit" an das Vorhandensein des B-Scheins für falsch. Wer seinen Schein vor 10 Jahren gemacht hat und nicht am Ball bleibt, weiß m.E. eh nichts mehr von der Substanz. Da war doch der Spruch von den guten und den alten Fliegern :)

Vielleicht schenkt mir der DHV ja den B-Schein nach 20 Jahren unfallfreiem Fliegen ;-)

Planer
23.06.2011, 15:40
A-Schein 2008
ST 2010
B-Schein 2010
130 Flüge/Jahr, 60 - 80h
LTF 1

Pikachu
23.06.2011, 17:04
Für den 10er gibt's eigentlich keine "Auflagen". Manche Schulen erkennen Dir aber einen reinen Abgleiter von einem entsprechend hohen Berg nicht an... ;)

Normalerweise benötigst Du jedoch (wenn man es genau nimmt) einen Flugauftrag für den 10er. Sprich Dich doch einfach mit der Schule Deines Verrauens ab, dann sollte das kein Problem sein. Sinnvoll ist der Schein natürlich nur, wenn Du in Thermiken aufdrehen kannst und das auch zeigst. Rein theoretisch verlangt das aber der DHV nicht.

"Hin und her" geht genauso wie nur eine Richtung. :)

Vibe
23.06.2011, 17:12
Normalerweise benötigst Du jedoch (wenn man es genau nimmt) einen Flugauftrag für den 10er. Sprich Dich doch einfach mit der Schule Deines Verrauens ab, dann sollte das kein Problem sein. Sinnvoll ist der Schein natürlich nur, wenn Du in Thermiken aufdrehen kannst und das auch zeigst. Rein theoretisch verlangt das aber der DHV nicht.

"Hin und her" geht genauso wie nur eine Richtung. :)

Bei mir war es damals anders herum. Ich musste vorher den Flug planen und dann ausführen (Allerdings in .at). Also einfach "Mal schaun wie ich am besten möglichst weit komme" war da nicht möglich.

Aber das ist ja auch schon 10 Jahre her.

War übrigens echt ein Erlebnis einen Hin-Rückflug zu machen mit einer analogen Kamera wo man mitten im 5m Bart Beweißfotos machen musste weil GPS noch nicht anerkannt wurde.

Gruß

Claus

HH20
23.06.2011, 17:44
Ab 1994(?) sah das dann so aus:

http://www.abload.de/img/abschein002bi8m.jpg



@ Sepp:

Zuerst dachte ich: der Mann der schneller altert als sein Bild :eek:, und nun, Cheyenne?? :D

farceleto
23.06.2011, 17:44
B und Tandem
Hans-Martin

Freifaller
23.06.2011, 18:00
September 2010 A-Schein und Winde.
Für den B-Schein fehlt mir nur noch der 10km Flug, hab leider neulich wegen nahendem Gewitter nur ein 9,3km Dreieck geschafft.

paralu
23.06.2011, 18:17
Christian: vielleicht bildet der ein oder andere freie Fluglehrer, wenn er in einer anderen Flugschule seine Brötchen verdient gut aus, aber meine Frau hat dort den A-Schein gemacht und mein Nachbar hat dort eine Thermik-Techniktraining und er meinte er war sehr schlecht betreut. Allein Rausfliegen und probieren kann er auch zu Hause. Er meinte das war völlig rausgeschmissenes Geld.
Gruß Andi

das hat deine angetraute aber anders gesehen :confused:



Es gibt auf der Wasserkuppe außer der Flugschule ja noch den Verein mit Andreas Schubert als Vorsitzender, dessen ungefähr 900 Mitglieder hauptsächlich aus den Absolventen der Flugschule rekrutiert wurden. Wenn man nun sieht, das nur 17 Piloten von diesem riesigen Verein Flüge in den OLC setzen (Nicht dass das der absolute Maßstab ist, aber...), frage ich mich jedoch wie groß die Effektivtät und der Erfolg der B-Schein Ausbildung dort ist.

es sind garantiert mehr ;) nur weil man den schein hat muss man doch nicht jeden flug ins olc setzen oder, desweiteren behaupte ich einfach das viele den b-schein haben weil sie dabei sein wollen :rolleyes: mehr irgendwie nicht

" wie du bist nur a-schein pilot "
" was fürn schirm fliegste? ....... ein omega 7....... b-schein ...... nö a-schein........ :confused:"

tjackermann
23.06.2011, 18:21
Für mich der falsche Ansatz,aber schöner Regenwetterthema.

Es wird angenommen, dass der B-Schein höhere Flugfertigkeiten anzeigt und einen Einfuss auf der Schirmwahl haben sollte.
Ich hab schon Jungs gesehen, die in den Bergen wohnen und nach 1 Jahr täglich fliegen mit L-Schein Schirmbeherschung haben, da kommen ich (wir?) als Freizeitflieger gar nicht mehr hin.
Meine Schule war in OÖ, 91
nach 2 Jahren scheinlosen Fliegen-vorher autodidaktisch mit Freunden
-war eher Drachenflieger schule, was ist K-Prüfung-? wir hatten keine Retter damals- heute pack ich selber- danke DHV Packerkurs.
Keiner hält uns vom Selbststudium und Lernen von Anderen ab. (gilt übrigens für alles)
Bei der Tandem Schule in VA-Ö, hat sich der super nette Pepi Fluglehrer mal meinen Kendo Afnor geliehen, normal flog er Vision.
Ich stellte fest - kein Zusammenhang Schirmklasse und Ausbildung.
In 22 Jahren wollte niemals Jemand meinen Schein sehen.
und hätte ich am Anfang wohl kaum zeigen können.
und hier gibt es bestimmt viele Piloten wie ich.

Sopi-Ö konvertiert '97 in AB sowie Tandem Deutsch.
Als mich mal eine Gewitterwolke einsaugen wollte, wollte ich Ihr meinen B-Schein zeigen- Die CB war völlig unbeeindruckt.:D
Also macht die Scheine, die Ihr wollt.
Autofahren hab ich auch nicht in der Fahrschule perfektioniert.
Aber Schulung A,B auch Tandem ist sicher ein Weg etwas zu lernen.
Fliegen mit Profis auch.
Hab dieses Jahr einen Pro mit Mantra 2 Leiner gefragt wie er da Klapper öffnet, Gegenbremsen wohl sehr sensibel?
(Ich wollte was lernen) Antwort- du darf den Schirm nicht Klappen lassen. Seitdem hab ich den Schirm nicht mehr klappen lassen- Er hatte recht

Heute Schirm Kategorie C; aber B irgendwann auf Plan
Je mehr Scheine, desto tiefer die Klasse die ich pers. wählte?

Wolfgang, ich kenne dich irgendwo her vom Photo, warst du letztes Jahr auf der Wiesn im Augustinerzelt?

dicker-moench
23.06.2011, 20:33
WA: es war nicht mein Intention, die WK schlecht zu machen. Dafür sorgt sie schon selbst.
Noch zu dem Kommentar meiner Frau. Wir haben uns damals gut überlegt, wo sie ihren Schein machen wird. Eigentlich war eine Flugschule bei uns vor der Haustür vorgesehen, weil hier auch schon zufrieden während des Schnupperkurses und ich habe den Schein ein Jahr vor ihr dort gemacht. Das wir gleichzeitig die Ausbildung machen war mit drei Kindern nicht möglich. Außerdem hat sie ihn nur von mir bekommen (gezahlt) bekommen, wenn sie aufhört zu rauchen. Jetzt ist sie seit fast 3 Jahren clean. Herzlichen Glückwunsch Mausebeinchen.
Die Zeit war von meiner Seite her sehr beschränkt. Sie konnte also nur dann den Schein machen, wenn ich Urlaub habe bzw. frei. Meine Aufgabe war für diese Zeit den Babysitter zu spielen. Eine Flugschule hatten wir nicht mehr wirklich vor Ort, also kam die Idee aus Berichten hier im Forum an die Wasserkuppe zu gehen, ganz klar mit dem Wissen, dass sie zwar in kürzester Zeit ihren Schein haben wird, aber dann Einschränkung von dem was sie dort machen darf und wird. Sprich es werden viele Abgleiter in Lüsen werden. Starten und landen konnte sie ja. War ja am Ende auch so. Unmündig ist sie deshalb nicht, weil sie kein Hasenfuss ist und sich auch was traut. Sie hat Interesse gezeigt, wie sie ja auch schreibt. Die Waku ist also völlig ausreichend was die Scheinerteilung betrifft, aber ich möchte die Leute sehen, die vorher in der Ausbildung noch niemals Thermik geflogen sind, eventl leichte Turbulenzen und auf einmal nur leichte Thermik haben. Und mal Ehrlich, nach Scheinerhalt werden die meisten Jungs (Piloten) nicht zu halten sein und sich rausstürzen leider auch bei Bedingungen die nicht mehr Schlungstauglich sind. Wer weis was einen da draußen erwartet. Selbst Abends konnte es dieses FrühJahr noch Kacheln und sehr turbulent sein. Ein wenig mehr Thermikerfahrung kann da sehr hilfreich sein.


Ich habe mal vor zwei Jahren ein Gurtzeug gekauft von jemanden der sein Hobby aufgegeben hat. Rate mal wo der seine Ausbildung gemacht hat. Seine Antwort auf meine Frage warum er die Fliegerei an den Nagel hängt --> die Turbulenzen sind nix für ihn und das obwohl er an der im Flachland flog.
Es kommt viel auf den Lehrer an ob alles passt. Der ein oder andere wird aber nach Schema Schubert verfahren und dann werden es 40 wunderschöne Abgleiter in butterweicher Luft mit ganz viel Lernerfolg wie viel Ohren muss ich ziehen um ganz schneller am Landeplatz zu sein, als mein Vorstarter.
Ich kann gern mal mit meinem Nachbarn reden, ob er hier nicht doch was schreibt, wie zum Kotzen sein Thermik-Techniktraining war und wie überfordert der Fluglehrerassi mit der geballten Anzahl an Piloten.
Meine Frau fragt übrigens, wenn du dort deinen B-Schein gemacht hast und wenn ja wann? Vielleicht wart ihr ja gemeinsam dort.
Gruß Andi

Sepp Gruber
24.06.2011, 09:00
..also kam die Idee aus Berichten hier im Forum an die Wasserkuppe zu gehen, ganz klar mit dem Wissen, dass sie zwar in kürzester Zeit ihren Schein haben wird, aber dann Einschränkung von dem was sie dort machen darf und wird. Sprich es werden viele Abgleiter in Lüsen werden...

Die Waku ist also völlig ausreichend was die Scheinerteilung betrifft, aber ich möchte die Leute sehen, die vorher in der Ausbildung noch niemals Thermik geflogen sind, eventl leichte Turbulenzen und auf einmal nur leichte Thermik haben.

Es kommt viel auf den Lehrer an ob alles passt. Der ein oder andere wird aber nach Schema Schubert verfahren und dann werden es 40 wunderschöne Abgleiter in butterweicher Luft mit ganz viel Lernerfolg wie viel Ohren muss ich ziehen um ganz schneller am Landeplatz zu sein, als mein Vorstarter...

Diese Beschreibung entspricht im Tenor exakt dem, was ich dazu an PM's (von Piloten, die sich bewusst nicht an der Diskussion beteiligen wollten) erhalten habe und zeigt die qualitativen Unterschiede in der Ausbildung auf. Blickt man auf die liebliche Hügellandschaft der Rhön und vergleicht diese mit so manchem inneralpinen Startplatz, so erklärt sich quasi von selbst, dass es hier zu unterschiedlichen Ausbildungsformen und Leistungen kommen muss. Das dürfte auch der Hauptunterschied der voraussichtlich zu Recht immer wieder angesprochenen Ausbildungsqualität in der Schweiz sein. Hier wird der hochalpinen Landschaft Rechnung getragen und genau das setzt eine andere Art von Theorie und Praxis voraus.

Es macht also absolut einen Unterschied, ob die Ausbildung auf einem der quadratkilometergroßen Übungshänge in der Rhön stattfindet, oder einem anspruchsvollen Startplatz im Hochgebirge. Als jahrelanger Annecy-Urlauber kann ich seit Anbeginn beobachten, wie dort Ausbildung während der aktiven Thermikzeit an einem der höchst-frequentierten und restriktivsten Startplätze durchgeführt wird. Das ist für den beginnenden Piloten alles andere als einfach, zugleich aber höchst lehrreich.

Nun ist das kein Aufruf dazu, alles zu imitieren, aber sicher schadet es nicht, ein oder zweimal über den eigenen Tellerrand zu blicken. Zumindest hier im Forum scheint doch die ganz klare und überwiegende Ansicht vorzuherrschen, dass primär die Ausbildung ein erhebliches Verbesserungspotential aufweist. Der EN-A Schirme Thread (http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php?26416-Sicher-in-die-Zukunft-EN-A*-Schirme-in-der-Schulung-und-mit-A-Lizenz) zeigt ebenso wie dieser hier in die gleiche Richtung.

Der an einer Ausbildung interessierte Neu-Pilot wird sich über das Schulungsgelände sowie die Art der Schulung kaum Gedanken machen. Hier dürfte die Ortsnähe ebenso wie (einmal mehr) der Preis oder der zugesicherte, zeitnahe Scheinerwerb die ausschlaggebende Rolle spielen. Um hier also etwas zu verändern, erachte ich eine weitsichtige und den aktuellen Erfordernissen (Unfallzahlen) angepasste Überarbeitung der Ausbildungsrichtlinien als die notwendige Schlussfolgerung.

Sinn einer sicheren Ausbildung kann nicht sein, dass Argumente wie Preis, Einfachheit oder Zeit bis zum (zugesicherten) Scheinerhalt im Vordergrund stehen. Für mich ist das Argument, einer nicht genügenden Ausbildung und den damit verbundenen Folgeerscheinungen mit einer Schirmklassen-Zwangsverordnung begegnen zu müssen einfach nicht zu Ende gedacht. Allerdings bliebe damit die bequeme Komfortzone für so manche Flugschule gewahrt.

Gruß Sepp
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Pikachu
24.06.2011, 09:05
Könnte dann aber bedeuten, daß eine Interessentin wie "Übermutter" niemals einen Schein machen kann.

Sepp Gruber
24.06.2011, 09:17
@ Sepp:
Zuerst dachte ich: der Mann der schneller altert als sein Bild und nun, Cheyenne?
[OT-ON]
Nun, zum Einen habe ich mir gestern Nachmittag bei diesem Gruselwetter Once Upon a Time in the West (http://de.wikipedia.org/wiki/Spiel_mir_das_Lied_vom_Tod) auf BluRay gegönnt (immer wieder beeindruckend und mit der umwerfenden Claudia Cardinale (http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E88D588D5E6E74CDDA90CDFF1EEAD90F7~ATpl~Ecommon ~SMed.html)), zum Anderen kommt der Darsteller des Cheyenne (http://de.wikipedia.org/wiki/Jason_Robards) nicht nur dem Namen meines Schirmes (Cayenne (http://skywalk.info/Content/480/?mnid=2683)) ziemlich nahe, sondern (zumindest im Film) in etwa meinem Alter :D
[/OT-OFF]

Gruß Sepp
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Sepp Gruber
24.06.2011, 09:34
Könnte dann aber bedeuten, daß eine Interessentin wie "Übermutter" niemals einen Schein machen kann.
Pikachu, es gibt für jedes Argument auch ein Gegenargument, keine Frage. Die Alternative sowie eine Vorstellung der Umsetzung skizziert Herr Schubert als Inhaber einer Flugschule, die genau mit diesen Argumenten wirbt HIER (http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php?26416-Sicher-in-die-Zukunft-EN-A*-Schirme-in-der-Schulung-und-mit-A-Lizenz).

Somit gilt es abzuwägen, was sinnvoll ist. Ich selbst bin kein Freund von restriktiver Vorordnungen, ich halte Aufklärung und Ausbildung als für die mit Abstand bessere, klügere und nachhaltigere Variante. Entscheiden werden wir es nicht mit unserer Diskussion, allerdings können wir damit eine Denkrichtung anstoßen, indem wir als Meinungsbildner und als erfahrene Piloten (erfahren im Sinne einer absolvierten Ausbildung und je nach Pilot langjähriger Praxis) an diesem Thema gedanklich mitwirken.

Gruß Sepp
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shoulders
24.06.2011, 09:53
Ein B-Schein soll weder beweisen, dass man sich routiniert in thermischen Verhältnissen bewegen kann, noch dass man für Hochleister qualifiziert sei. Er ist doch nur die Berechtigung für geplante Überlandflüge.

Vom Hausberg-Fliegen unterscheidet sich das in erster Linie dadurch, dass


Luftrecht und Navigation mehr Anforderungen stellen
das Fehlen eines schulungstauglichen Landeplatzes mit Windfahne die Regel ist
öfters mal komplett unlandbares Gelände, dem man das nicht vom Start weg ansieht, zu queren ist
wegen der langen Flugdauer und des Ortswechsels intensivere Wetterbeobachtung erforderlich ist
(es gibt natürlich noch mehr, aber das ist das Wichtigste)

Fällt was auf? Richtig, das bildet vor allem einen Zuwachs an Wissen ab. Plus Starkwind-Landetechnik bzw. einer solchen für kleine Landeplätze. Der Rest an praktischen Übungen grenzt bestenfalls ein wenig vom total behüteten Schulabgleiterpiloten ab; vermutlich um die Leute in STs (warum wird eigentlich nicht ein solches statt nebulös "einer Fortbildung" - die ja auch eine betreute Flugreise sein kann, die man dann halt Performancetraining nennt - verlangt) wenigstens mal grundsätzlich mit der Idee vertraut zu machen, dass so ein Schirm Form und Flugrichtung ändern kann. Vielleicht erkennt der eine oder andere dabei ja auch, dass er gar nicht wirklich wegfliegen will...

Es handelt sich also keineswegs um eine bedeutsame Aufwertung der nachgewiesenen Flugfähigkeiten oder gar um den Ritterschlag zum Streckenpiloten (mal ehrlich: 10km kann man bei einiger Überhöhung in geeignetem Gelände fast schon geradeaus gleiten), sondern nur um den Nachweis einer vertieften, primär theoretischen, Grundausbildung. Die macht natürlich einen Sinn, und ich bin auch nicht dafür, das Überlandfliegen ohne den Nachweis, zumindest mal in die rechtlichen Spielregeln prüfungsreif eingewiesen worden zu sein, schönzureden - nur weil das einer schon zwanzig Jahre so macht.

Ist eh erschreckend, wie wenig manchmal gerade erfahrene Leute über "Kleinigkeiten" wie Lufträume oder Flugverbote wissen zu müssen glauben (und wie sie auf andere herunterlächeln, die sich darüber Gedanken machen); während des letztjährigen ELITE-Manövers habe ich über so einige hochleisterfliegende Gäste in unseren Fluggebieten nur noch fassungslos den Kopf geschüttelt. Jungs, wir fliegen keineswegs im rechtsfreien Raum!

Ich will ja schließlich auch keine Leute ohne Führerschein um mich herum auf den Straßen haben - auch nicht, weil die vielleicht wesentlich souveräner als ich auf einer Crossmaschine in der Kiesgrube rumturnen können. Dort wie hier (B-Schein) geht's eben nicht nur um handwerkliche Routine.

Deshalb sehe ich die Idee einer Umfrage skeptisch, weil sie impliziert, dass es sich beim B-Schein um eine wahlfreie Option handelt, deren Annahme von Faktoren wie Spaß, Geltungsdrang, Kompetenznachweis, Erfahrung oder was weiß ich abhängt.

Dem ist aber nicht so. Der B-Schein ist der Führerschein fürs Verlassen des Verkehrsübungsgartens; ob jemand auf den nun gerade Bock hat, oder nicht, oder ob's angesagt ist, oder ob ganz tolle Typen seit Jahren schwarz herumfahren, tut rein gar nichts zu Sache.


CU
Shoulders

Sepp Gruber
24.06.2011, 10:07
Der B-Schein ist der Führerschein fürs Verlassen des Verkehrsübungsgartens; ob jemand auf den nun gerade Bock hat, oder nicht, oder ob's angesagt ist, oder ob ganz tolle Typen seit Jahren schwarz herumfahren, tut rein gar nichts zu Sache.
Danke Stefan. Direkter und klarer kann man es kaum auf den Punkt bringen http://www.videotreffpunkt.com/images/smilies/smilygifs668.gif

dicker-moench
24.06.2011, 11:02
Ich glaube es geht nicht darum, Cool zu sein. Außerdem ist das Verlassen des Geländes kein Strafbestand sondern ne Ordnungswiedrigkeit. Bei Fahren ohne Führerschein ist es natürlich eine Straftat. In der Fliegerei gefährte ich ja auch niemanden beim Streckenflug, wenn ich nicht gerade in verbotenem Luftraum rumfliege. Und das werde ich sicherlich tunlichst lassen. Ich weis wo sie sind in meinem Hausfluggebiet und bevor ich wo anders fliege, mache ich mich schlau, welche Luftraumgrenzen wo sind. Wie viele Brettern in Interlaken durch die Verbotszonen, weil sie keine Ahnung haben trotz B-Schein. Wie viele Piloten wissen nicht, was ein Cumulus congestus ist oder das man Föhn auch ohne Wolken haben kann, trotz B-Schein. Wie viele Lehrer können einem Navigation beibringen in der Ausbildung sondern lesen es nur von einem Blatt ab. Am Besten noch die Fragen aus dem Fragenkatalog auswendig lernen und hat man die optimale Ausbildung. Auch als A-Scheinler kann man schnell die Erfahrung machen, dass man den Landeplatz nicht erreicht oder sich so versemmelt, dass man ne Außenlandung in kauf nehmen muss. Da habe ich keine Windfahne, sondern man muss auf andere Windanzeiger aufpassen. Und wenn es keine gibt, dreht man nen Kreis und achtet auf den Versatz. Selbst meine Frau konnte das im fremden Fluggebiet kurz nach dem A-Schein auf kleiner Fläche landen ohne Windsack. Es war kein geplanter Streckenflug, sie hat einfach den Landeplatz nicht mehr erreicht, so wie andere Piloten.

Bei der Flugschule BlueSky in Silian ist z.B. ein 15 km Streckenflug Pflicht. Und das mit nem Berg mit 650 Metern Höhenunterschied. Hey und nicht mal ein großes Problem. Finde die Idee gut und für die Alpen sollten die 20 km vielleicht sogar Pflicht sein. Wer im Flachland 10 km fliegt kann natürlich auch nen B-Schein bekommen. Heißt ich kann in der Thermik aufdrehen und noch den nächsten Bart ansteuern und ich auch wieder Höhe machen.

An meinen Hausbergen dreht man auf, fällt aus der Thermik oder dies ist einfach zu Ende. Ich komme nicht mehr gegen Wind zurück. Heißt man muss in den sauren Apfel beißen und abdrehen, um vielleicht an der Schwarzwaldhochstraße zu landen oder im Kinzigtal. Wie schnell kann soetwas vorkommen nicht nur hier im Schwarzwald. Wenn einem das 10 mal passiert ist, denkt man auch warum an der Schwarzwaldhochstraße landen. Habe jetzt wieder ein Bart, also schauen wir mal wo ist der nächste landbare Flecken usw also auf dem Weg nach Baiersbronn, da gibt es einen Landeplatz. In Baiersbronn super genügend Höhe und Landeplatz ist jetzt viel zu turbulent ab nach Besenfeld hier gibt es einen offiziellen Landeplatz der besser zu landen ist. Wenn mir was passiert dabei oder ich einen Schaden anrichte und nen Wintergarten als Landefläche aussuche, bin ich dafür haftbar. Keine Frage. Man kann mich jetzt steinigen für meine Einstellung, aber ich setze mich mit dem Thema das Fluggelände zu verlassen auseinander. Ich habe ne aktuelle ICAO-Karte dabei und kann sie auch benutzen. Es gibt einige Piloten die sich nicht damit auseinandersetzen bei der B-Scheinausbildung. Ich will nur mein B-Schein haben, alles andere ist mir egal. Fragen auswendig gelernt irgendwie nen 10 km Flug hingelegt. Toller Hecht bin ich jetzt.
Gruß Andi

achilleos
24.06.2011, 11:17
servus leude,

Deshalb sehe ich die Idee einer Umfrage skeptisch, weil sie impliziert, dass es sich beim B-Schein um eine wahlfreie Option handelt, deren Annahme von Faktoren wie Spaß, Geltungsdrang, Kompetenznachweis, Erfahrung oder was weiß ich abhängt.aber doch, genau das ist es! es ist nur eine option. solange ich damit zufrieden bin am hausberg oder im urlaub rumzufliegen reicht der a-schein. und darum ist er keineswegs ein indiz dafür wie gut, bzw. wie schlecht jemand fliegt. gerade hier in den bergen kann ich schon etliche talquerungen üben und mit höhe immer im gleitwinkel eines landeplatzes sein.
Es handelt sich also keineswegs um eine bedeutsame Aufwertung der nachgewiesenen Flugfähigkeiten oder gar um den Ritterschlag zum Streckenpiloten auch die einstellung zum b-schein kann ich nicht ganz nachvollziehen. eben gerade der zuwachs an wissen macht doch einen unterschied. es ist ja auch ein zuwachs des wissens um die gefahren: zb. wetter. und wie du sagst: man muß mindestens einmal gut höhe gemacht haben um die 10km abzugleiten. ist auch schon mehr als nur die sicherheitsabgleiter. (außerdem darf man annehmen, daß man es bei diesem prüfungsflug nicht zum ersten mal macht - so ist das nunmal mit prüfungen)
Er ist doch nur die Berechtigung für geplante Überlandflüge.stimmt, es ist nur eine berechtigung. wenn ich einen führerschein b habe, darf ich halt nicht mehr so viel fahren wie damals mitm 3er. is halt so - außer man macht die entsprechenden scheine. solange ich damit zufrieden bin und keine großen anhänger fahren will, paßt das doch!

@andi: seh ich genau so!
ums vlt. nochmal mit dem führerschein zu vergleichen: es ist nämlich schon ein unterschied wenn ich nur den b-schein hab, bis 3,5t; und dann ein gespann mit 18,75t fahre - was früher mit dem 3er möglich war.
aber wo ist ein großer unterschied ob ich jetzt am hausberg aufdreh oder einen berg weiter?

ps: und nein, meine meinung widerspricht sich nicht. solange man sich mit dem thema auseinandersetzt und sich wie auch immer weiterbildet.
die 'kriminelle energie' ( :D welch ein wort) oder zumindest die gefahr im straßenverkehr ist um ein vielfaches höher. darum ja auch der unterschied in der strafzumessung wie andi geschrieben hat.

shoulders
24.06.2011, 11:29
Sorry, Andi,

da weißt Du nicht wirklich Bescheid. Zum B-Schein gehört u.a. eine Navigationsaufgabe; spätestens da hat sich ein jeder "mit der ICAO-Karte auseinandergesetzt". Und das - im Gegensatz zu Autodidakten wie Dir - sogar noch unter fachkundiger Begleitung samt Kontrolle, ob er die Sache denn auch begriffen hat ;)

Abgesehen davon redest Du - offenbar ein wenig neidisch auf "inkompetente" B-Schein-Inhaber - mit vielen Worten am Problem vorbei:


Ob sich einer fachlich für den Streckenflug schlau macht oder nicht, weiß er nur selber. Es wollen sich abere andere auf sein Wissen verlassen können. Deshalb kommt auch keiner mit der Erklärung um den Führerschein herum, er habe sich die Verkehrsregeln selber angelesen.
Ob sich einer fachlich für den Streckenflug schlau macht oder nicht, weiß er nur selber. Es wollen sich abere andere auf sein Wissen verlassen können. Deshalb kommt auch keiner mit der Erklärung um den Führerschein herum, er habe sich die Verkehrsregeln selber angelesen.
Ob irgendwo wie weit auch immer zu fliegen schwer oder leicht ist, ist für die Frage nach dem Sinn einer Prüfung unerheblich. Deren Mindestanforderung muss nicht das Leben in seiner ganzen Vielfalt abbilden.
Ob einer ohne eine bestimmte Prüfung irgendwas (wohlgemerkt nach eigenem Urteil) besser oder schlechter als jemand anders mit dieser handhabt, ist völlig Banane. Du wärst auch einigermaßen besorgt, wenn der Dich behandelnde Arzt nur eine selbstgedruckte Zulassung hat - auch wenn er jeden Abend stundenlang Fachliteratur wälzt und vielleicht sogar objektiv gelegentlich richtig liegt.
Und ob ein begangener Verstoß eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat darstellt, trägt schon gar nicht zur Erkenntnisfindung bei, inwiefern die entsprechende Ausbildung eventuell optional sein könnte. Es wurde definiert, dass sie es nicht ist - Ende der Diskussion.

CU
Shoulders

shoulders
24.06.2011, 11:43
(1) und darum ist er keineswegs ein indiz dafür wie gut, bzw. wie schlecht jemand fliegt
(...)
(2) eben gerade der zuwachs an wissen macht doch einen unterschied.
Was denn nun? Deine erste Aussage habe ich auch gemacht, und genau der hast Du dann mit Deiner zweiten direkt widersprochen. Also Dir selber :)


aber wo ist ein großer unterschied ob ich jetzt am hausberg aufdreh oder einen berg weiter?Der Weg zum übernächsten Berg macht den Unterschied. Denn dann befliegst Du ein Gebiet, das Du beim Start noch nicht einsehen konntest, dessen Landemöglichkeiten Du vielleicht noch nicht kennst bzw. angesehen hast, und deren Erreichbarkeit sich vielleicht erst unterwegs heraus stellt, dessen "Kochstellen" und Leegebiete Du erst im Flug kennenlernst - alles handhabbar, aber es bedarf dazu eines gewissen Grundstocks an Wissen. Weil es hierbei eben nicht mehr nur um die am Hausberg bis zum Exzeß trainierbaren handwerklichen Fähigkeiten geht.

CU
Shoulders

Pikachu
24.06.2011, 14:25
Zum B-Schein gehört u.a. eine Navigationsaufgabe;


Was genau meinst Du damit? Der Lehrplan ist da sehr vage...

Z.B.:

Flugplanung: Planung der Flüge unter Einbeziehung der herrschenden Gelände- Wetter- und Gefahrensituation, Wetterbeobachtung,

http://www.dhv.de/typo/fileadmin/user_upload/monatsordner/2004-06/Ausbildung/DHV_Lehrplan_Gleitschirm_Januar2008_01.pdf

achilleos
24.06.2011, 16:53
servus shoulders,
Was denn nun? Deine erste Aussage habe ich auch gemacht, und genau der hast Du dann mit Deiner zweiten direkt widersprochen. Also Dir selber :)
nein, ich widerspreche mir nicht (hoff ich zumindest ;) ):
zuerst gings um den a-schein - auch wenn man nur den hat, 'ist das kein indiz dafür wie gut jemand fliegt': es können durchaus sehr gute piloten sein. (das können hier finde ich nicht negativ - nur zur erklärung)
beim zweiten bezog ich mich auf den b-schein: der ist imho nämlich schon ein deutliches indiz dafür, daß jemand mehr weiß und gut fliegt - eben zumindest besser als einer der frisch beim a-schein durchgewunken wurde. in deinen worten: der 'nachweis'.
den gleichen widerspruch sehe ich nämlich in deiner aussage. auf der einen seite beweist der b-schein gar nicht, daß man besser fliegt, aber trotzdem ist es absolut wichtig, daß ihn jeder hat, der vlt. mal ne außenlandung macht.
aber ich will nicht mit dir streiten :D !
gruß, adrian

Schirmschoner
24.06.2011, 16:59
Servus,

B

Schirm 2-3

Für mich ist der B-Schein die Lizenz zum Ausenlanden!
Sollte ich dabei mal über meinen eigenen Haufen stolpern, kann mich meine Krankenkasse
nicht in regress nehmen.
Die Potzelei in Fluggebieten ist gut ausgebildet und "der Wind hat mich verblasen" lassen die heute nicht mehr gelten.:rolleyes:

MFG

dicker-moench
24.06.2011, 17:55
Sommerflieger: ich will nicht streiten, aber letztes Jahr war ich in Sillian und habe den Ablauf mitbekommen. Da wurde immer schön am Grat entlang geflogen bis Sillian Landeplatz. Vielleicht hat sich ja was geändert in der Zeit. Ich bin mir nicht sicher, ich glaub im Katalog von BlueSky steht es ebenfalls zum Thema B-Schein.
Gruß Andi

Vibe
24.06.2011, 18:41
Sorry Andi,

aber Du konstruierst Dir hier einfach Argumente um nicht den B-Schein machen zu müssen, wahrscheinlich weil Du einfach Probleme damit hast, dich Schulen zu lassen (Ja so Leute gibt es jede Menge).

Wie Shoulders Bereits geschrieben hat, bekommst Du in der B-Schein Ausbildung Dinge beigebracht, die Du Dir sicher auch selber aneignen kannst, was aber nichts bringt, da unser Rechtssystem es nunmal verlangt, diese Dinge in einer Schule zu lernen.

Da hilft Dir kein Autodidaktismus, genauso wenig wie beim Anwalt, Arzt oder gar Verkehrspilot.

Würdest Du Dich in einen A340 setzen der nach Amerika fliegt, wenn Du wüßtest, der Pilot hat keine Ausbildung gemacht, der hat sich alles selber angelesen ??? Wohl kaum. Und deshalb ist es einfach sinnvoll den B-Schein zu machen.

Gruß

Claus

SATurn
24.06.2011, 18:55
Moment mal, Claus. Ich verstehe zwar auf was Du hinauswillst, aber das sind zwei verschiedene Paar Schuhe: Der Linienpilot befördert Menschen. Der Gleitschirmpilot nur sich selbst. Klar sollte letzterer ebenso wie ersterer über Lufträume Bescheid wissen, aber das Thema hatten wir schon.

Wer sich einen Kehricht um Lufträume kümmert tut es auch nicht wenn er den B-Schein hat. Ist eine Einstellungssache.

Insofern verstehe ich auch Piloten wie Andi, die den Sinn hinter der (teuren) Bestätigung ihres selbsterworbenen Wissens in Form eines Scheins in Frage stellen.

Eine einfache Lösung wäre, ich wiederhols immer wieder gerne, eine Änderung der Ausbildungsvorschriften nach schweizer Vorbild. ;)

PS: Ich selbst habe die Ausbildung mehr oder weniger in einem Zug durchlaufen. Also beide Ausbildungsteile direkt hintereinander. Ich hatte aber auch viel Zeit damals. (Dafür wenig Geld ;))

dicker-moench
24.06.2011, 23:34
Hallo Claus und Stefan, ich habe schon vor meinen B-Schein zu machen, aber im Augenblick einfach nicht möglich. Verschieben wir es auf´s nächste Jahr. So lange wird noch geübt. Wir sind zwei Flieger in der Familie, einen Schirm geschrottet. Kostet alles Geld, welches man erst mal aufbringen muss. Wie Übermutter schreibt macht sie gerade den B-Schein. Ich lerne mit.
Und eure Beispiele passen nicht. Der Arzt ohne Studium kann ebenso andere Gefährden wie der Pilot einer Boing der keinen Schein hat. Hier ist Gefährdung anderer gegeben. Selbst wenn die Boing leer ist und er damit in ein Haus landet.
Wir hatten erst einen Notarzt ohne Studium. Jetzt wird geprüft ob der Patient den er Reanimieren musste überlebt hätte durch prof. Hilfe. Soll sich gar nicht mal so doof angestellt haben, aber konnte auch vorher noch ein paar Erfahrungen in anderen Kliniken sammeln.


Ehrlich Stefan, ich lerne von einem Lehrer der event. selbst kein Schimmer hat von Navigation und selbst alles nur vom Projektor abliest? Ich glaube Baschi oder JN hat es erst hier irgendwo geschrieben. Die Hälfte der Lehrer hat keine Ahnung davon, weil sie selbst nicht mal Strecke fliegen. Und mal Ehrlich, die Icao-Karte lesen ist nicht so schwierig. Es wird sich einfach oft bewusst nicht daran gehalten. Man muss die dazugehören Strafuren nur auseinanderhalten. Sich mit den ED-R´s auskennen und was es bedeutet. Und ein wenig im Hinterkopf haben welche Richtung ist man geflogen. Und wenn nicht hat man noch GPS dabei. Es warnt vorher oder ich schaue nach wo ich mich in etwa befinde. Aber wie geschrieben, ich weis vorher wo meine Lufträume verlaufen.
Und bin ich mir nicht sicher fliege ich gar nicht erst dort hin. Es gibt also die Lösung des Umfliegens oder des Aufgebens.
Gruß Andi

Sepp Gruber
25.06.2011, 06:11
Aus meiner Sicht ist Ausbildung in ihrer Gesamtheit zu sehen. Wer die Fliegerei ernst nimmt, kommt im Laufe der Zeit zwangsläufig zur Einsicht, dass man(n oder Frau) hier nicht auslernt. Selbstverständlich ist der B-Schein 'nur' die Legalisierung eines erweiterten Flughorizontes, aber im Sinne von Eigenverantwortung sich selbst gegenüber ein zwingender, logischer Schritt. Es geht nur zum Teil darum, ob Strecken geflogen oder Karten gelesen werden können, das ist natürlich ein angenehmer Nebeneffekt. Derjenige der den B-Schein macht hat begriffen, dass der Schein nur ein weiterer und logischer Schritt auf den Sprossen der Ausbildungsleiter ist. Genau wie der Absolvent eines SiKu's begriffen hat, dass der Horizont des Fliegens eben weiter reicht als ein Befähigungsnachweis.

Für mich gibt es kein Argument gegen den Schein, aber einige gute dafür. Einfach weil jedes 'Mehr' an Ausbildung für den Betreffenden selbst nur positiv ist. So kenne ich nicht ein einziges Beispiel, wo eine B-Schein Ausbildung hinterher vom Piloten als sinnlos empfunden wurde. Im Übrigen sind die Hürden nicht so groß, dass man das nicht locker bewältigen könnte.

Und genau aus diesem Grund war es auch meine Entscheidung den Passagierschein zu machen. Ich hatte weder vor, die Tandemfliegerei gewerblich zu betreiben, noch war mir vorher klar, dass das zwangsläufig eine nicht unerhebliche Investition in eine zweite Ausrüstung nach sich zieht. Ich wollte mich selbst einfach nur dieser Anforderung stellen um zu sehen, ob ich das hinbekomme. Als weiteren Schritt meiner ganz persönlichen Ausbildung. Dass mir die Tandemfliegerei heute viel Spass macht, ist natürlich ein angenehmer Nebeneffekt. Die ursprüngliche Intention war aber die Frage, ob ich den Ansprüchen an Verantwortung und Zuverlässigkeit mir und anderen gegenüber in dem Maße entspreche, wie ich es selbst für mich erwarten würde. Und auch diese Erfahrung war für mich positiv, da ich hier zum ersten Mal den Eindruck erhielt, dass diese Ausbildung nicht mit dem garantiert zugesicherten Erhalt des Scheines verbunden ist. Es ist der einzige Schein (meiner Beobachtung) bei dem tatsächlich nach Eignung ausgesiebt wird.

Natürlich gibt es Gegenargumente zum B-Schein. Sie wurde entsprechend hier aufgeführt. Aber es geht nicht darum, ob man sich selbst etwas beibringen kann, ob es ein paar Euros kostet, ob man sich schwer tut einen Fragebogen zu lernen oder ob einen der Zeitaufwand unangenehm ist. Es geht darum, dass jeder Flieger begreifen sollte, dass unabhängig vom Schein die Eigenverantwortung für eine beständige Aus- und Fortbildung wahrzunehmen ist. Jeder Schein ist nur eine Sprosse der Hühnerleiter..

Das Wetter wird schön, ich geh schon mal meine Ausrüstung checken ;)

Gruß Sepp
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dobo
25.06.2011, 09:11
Das war fuer mich das absolute Killerargument meinen Schein da zu machen wo ich spaeter auch vorhabe zu fliegen. Nachdem mir von der Schule auch versichert wurde das waehrend der Ausbildung auch mindestens 2 mal am Nebelhorn geflogen wird (und zwar bis ganz unten!) war die Sache klar.

Obwohl es in Nuernberg auch eine Schule gibt und ich die jetzt auch in keinster Weise schlecht machen will, kam sie fuer mich, wegen Windenschulung, nie in Frage.

Auch seh ich B Schein technisch fuer mich nicht das Grosse Problem was jetzt die Praxis anbelangt, weil meine Fluege, im Moment, bei thermisch normalen Bedingungen weit ueber 30 Minuten, meist sogar laenger als 1 Stunde, gehen.
Ich brech die Fluege im Moment eher ab weil ich Hunger, Durst oder einfach Pinkeln muss.

Sich am Nebelhorn bei leichten thermische Bedingungen keine 30 Minuten halten zu koennen waere mir ein Raetsel.

Auch die Strecke seh ich nicht als Problem.
Was ich mir aber echt noch draufschaffen muss ist die erweiterte Theorie, die ich aber auch als notwendig erachte!

Meines Erachtens sind die "Flachlaender" in der Ausbildung mit Luftraeume und Theorie im Vorteil da sie wesentlich oefter in der Naehe von gesperrten Luftraeumen unterwegs sind. Luftraeume haben wir bei der A Schein Theorie zwar auch gehabt aber eben nur sehr "abstrakt", da keinen echten Bezug.

Auch glaube ich, das es im Flachland wesentlich schwieriger ist, laengere Fluege zu machen oder die 10 Km zu schaffen.

Wie auch immer, ich glaube, in den letzten 2 Tagen ist der Wunsch, den B Schein zu machen groesser geworden um ein paar Sachen, die ich gerne machen moechte, legal zu machen. :D

Hallo Wolfgang, ich habe letztes Jahr beim Meik in FS Nürnberg den B-Schein gemacht und kann es dir nur empfehlen. Ist ja hauptsächlich Theorie, die gerade um Nürnberg/Flachland wegen der Luftraumsituation sehr wichtig ist.

Den B-Schein-Flug kannst du ja jederzeit dann auch in den Alpen machen. Ich habe ihn aus der Winde in Sammenheim gemacht, hat auch auf anhieb geklappt. In Böhming oder am Hesselberg kannst du sicher auch gut die 10 km machen.

Ich hab den Schein vor allem wegen der Rechtssicherheit gemacht. Dann kann dir bei einer Außenlandung und an Startplätzen mit B-Scheinpflicht niemand mehr ans Bein pinkeln.

Baschi
25.06.2011, 09:30
Grundkurs 07
A-Schein 07
B-Schein 07
Windenschein 07
Schleppberechtigung Anfang 08 :eek: :rolleyes:



...... ich lerne von einem Lehrer der event. selbst kein Schimmer hat von Navigation und selbst alles nur vom Projektor abliest? Ich glaube Baschi oder JN hat es erst hier irgendwo geschrieben. Die Hälfte der Lehrer hat keine Ahnung davon, weil sie selbst nicht mal Strecke fliegen.

Ich hab so was definitiv nicht geschrieben, da ich mit meinem Fluglehrer, der die B-Scheintheorie gemacht hat, eigentlich doch sehr zufrieden war.
(Und vom JN hab ich sowas auch noch nicht gelesen, was aber nicht heißt, dass ich alles bisher gelesen hätte)


... ich weis vorher wo meine Lufträume verlaufen.
Und bin ich mir nicht sicher fliege ich gar nicht erst dort hin. Es gibt also die Lösung des Umfliegens oder des Aufgebens.


Richtig, so machen das B-Scheinpiloten auf einem Flug, bei dem sie sich auf Strecke in ein unbekanntes Gebiet begeben. :rolleyes:

Cacao
25.06.2011, 11:04
Den B-Schein auf den A-Schein „daraufzusetzen“ ist
eine historischen Entwicklung in D.,
die es in anderen Ländern nicht gab.

Den A-Schein könnte man ohne Verluste in irgendeiner Hinsicht abschaffen.

Eventuell könnte er durch
das Ausbildungs-Buch (welches es ja gibt)
zur Erleichterung des Nachweises der Ausbildung bis zur voll gültigen Lizenz ersetzt werden.

Ohne Verlust deshalb, weil es diese
Zweiteilung sonst nirgendwo gibt.

Z.B. gibt es das auch nicht bei dem viel wichtigeren Führerschein,
das ist weltweit so. (in USA ist es in einigen Staaten anders, hauptsächlich weil er in den Schulen altersmäßig sehr früh gemacht werden kann).

Wenn es in D. A- bzw. B-Scheine gibt, ist dieses lediglich eine zusätzliche Geldquelle für Schulen und den DHV.

Ansonsten ist es sowieso notwendig, sich „voll“ auszubilden.
Wer jahrelang mit „nur“ einem A-Schein fliegt, verstößt
mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen einige „Regeln“ des DHV.

Da sowas (vernünftigerweise) nicht geahndet wird,
es also „egal“ ist,
sollte man sich zur „Ehrlichkeit“ bequemen und den A-Schein abschaffen.
Damit ist dann auch das B des voll gültigen Scheins passee.
Die Buchstaben A und B geistern ja eh nur in Diskussionen rum.

JHG
25.06.2011, 11:11
Hallo Claus und Stefan, ich habe schon vor meinen B-Schein zu machen, aber im Augenblick einfach nicht möglich. Verschieben wir es auf´s nächste Jahr. So lange wird noch geübt. Wir sind zwei Flieger in der Familie, einen Schirm geschrottet. Kostet alles Geld, welches man erst mal aufbringen muss. Wie Übermutter schreibt macht sie gerade den B-Schein. Ich lerne mit.


Einerseits verständlich andrerseits stellst du damit wie schon mehrfach erwähnt unser ganzes Ausbildungssystem in Frage. Wozu in die Schule gehen kann ich mir doch selbst beibringen und wenn du nur lange genug suchst wirst du in jedem Fach auch irgendwo einen Autodidakten finden der einen miesen "Studierten" um Längen schlägt. Das ist aber nicht die Regel, ob du die Ausnahme bist oder die Regel kannst du objektiv per Definition gar nicht beurteilen.



Und eure Beispiele passen nicht. Der Arzt ohne Studium kann ebenso andere Gefährden wie der Pilot einer Boing der keinen Schein hat. Hier ist Gefährdung anderer gegeben. Selbst wenn die Boing leer ist und er damit in ein Haus landet.
Wir hatten erst einen Notarzt ohne Studium. Jetzt wird geprüft ob der Patient den er Reanimieren musste überlebt hätte durch prof. Hilfe. Soll sich gar nicht mal so doof angestellt haben, aber konnte auch vorher noch ein paar Erfahrungen in anderen Kliniken sammeln.

Die passen schon. Auch du gefährdest andere wenn dich die Bergrettung irgendwo raus klauben muss. Wozu hast du eigentlich einen A-Schein gemacht ? Kann man sich doch auch selbst aneignen.




Ehrlich Stefan, ich lerne von einem Lehrer der event. selbst kein Schimmer hat von Navigation und selbst alles nur vom Projektor abliest? Ich glaube Baschi oder JN hat es erst hier irgendwo geschrieben. Die Hälfte der Lehrer hat keine Ahnung davon, weil sie selbst nicht mal Strecke fliegen.

Erzähl mir mehr davon. Ich habe 2 Jahre mit dem Aeroclub diskutiert, dass sie mir die Überlandberechtigung gefälligst gegen Vorweis des 10 km Flugs ohne Kurs ausstellen sollen. Begründung: Ich habe einen aufrechte Berufspilotenlizenz mit Instrumentenflugberechtigung. Insgesamt über 200 Theoriestunden Unterricht in Navigation, Meteorologie, Luftrecht, usw.. Ich darf also in einem Flugzeug kreuz u. quer durch Europa fliegen und mit dem blöden Fetzen nicht aus dem Gleitwinkel des Bergs. Was glaubst du konnte mir die Flugschule in 4 Stunden viel über Navigation und Luftraumklassen beibringen ? Und trotzdem habe ich es letzlich gemacht.


Und mal Ehrlich, die Icao-Karte lesen ist nicht so schwierig. Es wird sich einfach oft bewusst nicht daran gehalten. Man muss die dazugehören Strafuren nur auseinanderhalten. Sich mit den ED-R´s auskennen und was es bedeutet.

Nochmal, nichts ist schwierig wenn man es kann. Es ändert aber nichts daran, dass unsre Welt nun mal auf Basis von Nachweisen einer Ausbildung funktioniert.


Und ein wenig im Hinterkopf haben welche Richtung ist man geflogen. Und wenn nicht hat man noch GPS dabei. Es warnt vorher oder ich schaue nach wo ich mich in etwa befinde. Aber wie geschrieben, ich weis vorher wo meine Lufträume verlaufen.
Und bin ich mir nicht sicher fliege ich gar nicht erst dort hin. Es gibt also die Lösung des Umfliegens oder des Aufgebens.
Gruß Andi

Was mich besonders ärgert ist deine Uneinsicht. Solche Leute wie Du schaffen nämlich eine Menge Probleme für unseren Sport. Dass du den Schein nicht machst ist eine Sache, dass du hier an die große Glocke hängst, warum du glaubst ihn nicht machen zu müssen ist das eigentliche Problem.
Ich habe einige Zeitlang in einem Forum der österreichischen Controller mitgelesen und geschrieben. Dort kamen immer wieder Aussagen dass man unsere Art der Fliegerei komplett verbieten sollte bzw. auf irgendwelche Reservate streng begrenzen sollte. So eine Art Geländezwang aber eingeschränkt auf 3 oder 4 in ganz A. Wenn man dagegen angeschrieben hat kamen als Argumente
1. Die Ausbildung ist mies. Vergleich das mit andern -Flugsportlern(PPL oder Seglern)
2. Du findest auf Anhieb 10 oder mehr Luftraumverletzungen an jedem guten Tag, stolz in irgendeinen Online Contest gestellt. Und wir reden da nicht von 20 Metern. Oder Nachtflüge stolz mit Video und Fotos im Netz
3. Paragleiter sind also ahnungslose Chaoten die sich prinzipiell an Nichts halten. Nirgendwo sonst passt die alte Assoziation Pilot = Idiot so gut wie bei uns.

Und dann kommst du und schreibst seitenlang öffentlich, dass du diese vom finanziellen und zeitlichen Aufwand lächerliche Zusatzausbildung nicht brauchst, weil du dir das ohnehin autodidaktisch aneignest.

Herzlichen Dank :rolleyes:

dicker-moench
25.06.2011, 12:42
JHG: ärgerst du dich darüber, dass du jetzt nen B-Schein hast und ich nicht und rumfliege. Ich habe in keinem Wort erwähnt das ich ganz auf dein B-Schein verzicht und die Ausbildung als Sinnlos erachte. Sondern zwei mal ganz klar gestellt, dass er in Planung steht. Vielleicht kann ich bis dahin mehr gezielte Fragen an den Lehrer richten, die manchmal im Nachhinein erst aufkommen können.
Aber ich werde mich jetzt was das betrifft an Stefan halten und das Thema ist auch für mich gegessen. Punkt Aus Schluss. ;-)

Sorry JN udn Baschi. Weis nicht mehr wer das mit dem Fluglehrern geschrieben hat, aber habe jetzt auch keine Lust das Web danach zu durchforsten.
Gruß Andi

Sepp Gruber
25.06.2011, 22:16
Ich wollte einfach nur wissen wie viele (langjaehrige) Flieger sich mit einem A Schein "begnuegen".
Wolfgang, das ist mir durchaus klar. Ich habe mich einfach zu einer grundsätzlichen Meinungsäußerung hinreißen lassen, weil ich auf Grund meiner langen Flugjahre der felsenfesten Überzeugung bin, dass eine gute Ausbildung und somit auch der B-Schein ebenso wie ein SiKu ganz wesentlich zu einem sicheren und unfallfreien Fliegen beitragen. Auch wenn ich dabei ins OT abgedriftet bin :cool:

limeric
26.06.2011, 09:50
Hy,


,,IMHO bin ich der Ueberzeugung, das man im Gebirge mit einem A Schein "weiter" kommt als im Flachland. ,,

wie jetzt, wo hin denn ?

Limeric

Skade
26.06.2011, 10:41
Leider ist es ja in diesem Forum nicht moeglich eine Umfrage zu starten, deswegen so...





so z.b.
http://www.die-webabstimmung.de/showsurvey.php?id=13090809881781067133

JHG
26.06.2011, 12:05
JHG: ärgerst du dich darüber, dass du jetzt nen B-Schein hast und ich nicht und rumfliege.


...Was mich besonders ärgert ist deine Uneinsicht. Solche Leute wie Du schaffen nämlich eine Menge Probleme für unseren Sport. Dass du den Schein nicht machst ist eine Sache, dass du hier an die große Glocke hängst, warum du glaubst ihn nicht machen zu müssen ist das eigentliche Problem.
...

alles klar ?


Ich habe in keinem Wort erwähnt das ich ganz auf dein B-Schein verzicht und die Ausbildung als Sinnlos erachte. Sondern zwei mal ganz klar gestellt, dass er in Planung steht. Vielleicht kann ich bis dahin mehr gezielte Fragen an den Lehrer richten, die manchmal im Nachhinein erst aufkommen können.

Gute Idee, ab sofort sollte jeder zukünftige Autofahrer mal ein paar Jahre ohne Führerschein fahren um in der Fahrschule die richtigen Fragen stellen zu können und nicht von einem inkompetenten Fahrlehrer unterfordert zu werden.
Ich sehe da kein Problem, es gibt 12jährige die seit Jahren Kartrennen fahren und wesentlich besser fahren als 95% was sosnt so auf der Straße herumkurvt. :rolleyes:

limeric
26.06.2011, 13:34
Tja,

,,Ich bin da schon recht experimentierfreudig unterwegs und hab immer wieder nach Hause gefunden.,,



Wenn wir im ,, Flachland,, Thermik finden, was häufiger vorkommt als Ihr meint , fliegen wir genauso rum wie Ihr in den Bergen.

Auch wenns zugegeben etwas schwieriger ist als in den Bergen.


Das ist ganz unabhängig vom Schein Grad. Der Interressiert sowieso keinen !

Genauso wenig wie das ständige, stumpfsinnige Wort und Sinn verdrehende Webegedönse der bekannten Leute, alle die ich kenne schreckt dass nur ab und läßt um die Verzapfer große Bogen machen.

Wir legen Wert auf können, begleiten und fördern bei der Entwicklung, uns ist das wichtiger und sicherer.

Limeric

limeric
26.06.2011, 14:01
Jo,

hat aber nix mit deiner Grundanliegen zu tun.

Der Scheingrad spielt keine Rolle nur das Können.

Limeric

dicker-moench
26.06.2011, 20:13
JHG: fahren ohne Führerschein oder Fliegen ohne A-Schein in Deutschland Straftat fliegen über den Startplatz hinaus Ordnungswiedrigkeit. Wie Parken wo nicht geparkt werden darf. Wenn ich ohne Schein A-Schein fliegen wollte müsste ich nur nach Frankreich. Hätte mir hier schon die A-ScheinSchulung sparen können.
Gruß Andi

Malamute
26.06.2011, 20:21
Ich habe meinen A-Schein seit 2008 und fliege den Arcus 4. Anfang Juli beginnt der Kurs zum B-Schein.

In erster Linie wird der Kurs zum erweitern des fliegerischen Horizont gemacht. Ich denke einfach, bei dem Kurs lerne ich innerhalb kurzer Zeit mehr als wenn ich selbst einiges ausprobiere. Vor allem wird von Beginn an auf Fehler hingewiesen.

Grüssle Harry

Swift
26.06.2011, 20:33
@dicker Mönch: Über den Startplatz hinausfliegen nennt man Startüberhöhung. Das darf man auch mit A-Schein - wenn mans kann. Ein Streckenflug ist ein den Gleitwinkelbereich des Startplatzes verlassen. Sowas "passiert" entweder beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Über den Sinn des B-Scheins hat Shoulders wie ich finde treffend und erschöpfend gepostet.

By the way: Wie siehst du so rein rechtlich gesehen das Tandemfliegen als Tandempilot ohne die dafür notwendige Lizenz zu haben:
a) Ordnungswidrigkeit
b) Straftat
c) unverantwortliche Dummheit

Grüße

achilleos
26.06.2011, 22:53
hey leude,

hackt nicht so aufm dicken mönch rum. die welt ist nicht schwarz/weiß.

er weiß die definition vom a-schein. und alle argumente die ihr bringt, vom tandem- bis zum passagierpiloten sind alle nicht vergleichbar weil maßlos überzogen!

daß es zum üben fürn b-schein gehört und völlig im bereich des vertretbaren liegt, mal ein oder zwei täler weiter zu fliegen hat mir damals mein fluglehrer vermittelt!