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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieder einmal unsere Freunde die Jäger



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reinhard NÖ
05.08.2011, 09:08
http://salzburg.orf.at/stories/530541/

Ich fürchte das ist nur der Anfang

LG
RZ

Eagle 1
05.08.2011, 09:23
Ich weiss wirklich nicht, wo der gute Mann aus Werfenweng das alles her hat. Gerade in Werfenweng wird derart viel geflogen, dass sich die Tiere längst daran gewöhnt haben. Ich hab dort sehr häufig Gemsen gesehen, aber noch nie eine Flucht. Da müsste man schon auf eine Entfernung von ca. 50 Meter hinfliegen. Glaube aber kaum dass das ein GS- oder gar Drachenflieger macht.

M. E. wird hier wieder einmal von einigen selbst ernannten Priviligierten versucht, riesige Flächen praktisch als "Privatbesitz" zu deklarieren.

Im Grunde hab ich nichts gegen Jäger!!!!

Hoffentlich bald besseres Wetter.

Krümel
05.08.2011, 09:34
Im Grunde hab ich nichts gegen Jäger!!!!

ich auch nicht. Jedenfalls nix, was hilft ;)

Vibe
05.08.2011, 09:40
Da müsste man schon auf eine Entfernung von ca. 50 Meter hinfliegen. Glaube aber kaum dass das ein GS- oder gar Drachenflieger macht.



Ich weiß ja nicht in welchem Bodenabstand Du soarst wenn es nicht richtig trägt, aber bei 50m säufst du dann garantiert ab...

Ist aber doch nichts anderes wie in Monaco. Wegen ein paar Idioten muss der Rest leiden. Und die Idioten lachen sich kaputt und gehen das nächste Fluggebiet zerstören...

Gruß

Claus

JörgE
05.08.2011, 09:50
... Jäger sind kaum andere Menschen wie Gleitschirmflieger. Ich kenne ein paar ganz vernünftige.

Und wenn ich mir so manchen Thread hier ansehe, scheint es unter ihnen aber nicht so viele Hitzköpfe zu geben. Andernfalls wären sonst viele Fluggebiete, ob der enormen politischen (und finanziellen) Macht der Jägerschaft sicher gesperrt ... aber Ausnahmen gibt´s halt immer.

Gruß
Jörg

waltair
05.08.2011, 09:54
Hier die Stellungsnahme eines Vertreters der Bayrischen Staatsregierung (Dr. Ulrich Todtmann) zum Thema Wild, Wald, Wiesen, Seen, Flüsse und Bäche :-))
http://www.youtube.com/watch?v=QEzrY7UeGew

harald e. wolf
05.08.2011, 10:11
immer wieder ein Klassiker! Danke.

Cowboy
05.08.2011, 10:15
Hier die Stellungsnahme eines Vertreters der Bayrischen Staatsregierung (Dr. Ulrich Todtmann) zum Thema Wild, Wald, Wiesen, Seen, Flüsse und Bäche :-))
http://www.youtube.com/watch?v=QEzrY7UeGew

......Das weisse Reh.........buuooaaaaahäääähhh :D:D:D

WA
05.08.2011, 10:22
Hier noch was zum Thema:

http://www.heimat-fuer-tiere.de/deutsch/artikel/jagd/luegen_der_jaeger.shtml

Leggy
05.08.2011, 10:32
ich auch nicht. Jedenfalls nix, was hilft ;)


http://www.youtube.com/watch?v=gNDG_zQ5Tf8

Bauchstarter
05.08.2011, 10:59
wie geil! ein kängu-hirsch :D

Slipstream
05.08.2011, 12:50
http://www.youtube.com/watch?v=gNDG_zQ5Tf8

Das Video gefällt mir! Zeigt es zur Abwechslung mal ein Tier welches sich zu Wehr setzt, bevor es als tolles Deko an der Wand hängt.
Leider noch viel zu Gutmütig im Vergleich zum Horror, welches durch Menschenhand den Tieren an unendlichen Qualen immer wieder unsinniger Weise angetan wird und wurde.
Doch oft wird dies ja mit allerlei Gründen schön gerechtfertigt, warum die Tötungen und Quälereien notwendig sind.

JörgE
05.08.2011, 14:32
Das Video gefällt mir! Zeigt es zur Abwechslung mal ein Tier welches sich zu Wehr setzt, bevor es als tolles Deko an der Wand hängt.
Leider noch viel zu Gutmütig im Vergleich zum Horror, welches durch Menschenhand den Tieren an unendlichen Qualen immer wieder unsinniger Weise angetan wird und wurde.
Doch oft wird dies ja mit allerlei Gründen schön gerechtfertigt, warum die Tötungen und Quälereien notwendig sind.

... was hat das mit dem möglicherweise problematischen Verhältnis Jäger - Gleitschirmflieger zu tun ?

Wenn man schon so einen Thread aufmacht könnten Tips zum konstruktiven Umgang mit "Problemjägern" rumkommen. Ich wäre an Beispielen interessiert.

Gruß
Jörg

harald e. wolf
05.08.2011, 15:17
Wild im weitesten Sinne und Sportler - immer schon ein unlösbares Problem.

Beispiele:

Wenn wir auf die Branbenberger Ache gehen, müssen wir auf der öffentlichen Strasse kurz vor der Schranke die Autos abstellen, Kajaks runter, Autos zurück zum Ausstieg. Dauert 5 min.
Aber: Immer wieder Probleme mit den Jägern, weil wir sooo viel Krach machen. Die aber fahren mit ihren Geländewagen durch den Wald noch einen Kilometer bis direkt zum Ansitz weiter.....

Fisch und Kajak: Deren Aussagen nach vertreiben wir die Fische. Aber wir fahren flussmittig. Der Fisch jedoch lauert ufernah, weil dort die meiste Beute.
Aber: Immer wieder Probleme mit den Anglern, weil wir sooo viel Wasser aufschäumen.....

MTB: Berg rauf und runter. Jäger haben uns schon mit dem Geländewagen die Abfahrt auf Waldwegen blockiert (z.B. Kössen - als Radweg ausgeschrieben) und mit dem geschulterten Gewehr aufgehalten!
Aber: Probleme, weil wir so viel Lärm machen (ist Keuchen beim 180er Puls Lärm?).....

GS: Beim Rauflaufen von Jägern aufgehalten und von Wiese vertrieben. Weil wir Wild erschrecken.
Aber: wenige Minuten später erste Schüsse im Abendlicht.....

Das Problem ist seit über 30 Jahren nicht zu lösen.

Man muss aber differenzieren. Förster sind allgemein sehr zugänglich (war mal mit einer echten Förster-Tochter liiert). Sie füttern das Wild im Winter, säubern die Wälder, tragen viel Verantwortung.

Die Jägerschaft hingegen ist eigen. Man muss wissen: Die meisten derer sind nur zum Hobby im Wald unterwegs, schiessen das Wild ab, machen selten Waldpflege. Und wenn deren Schussquote in Gefahr ist, werden die halt sauer.

M.E. nicht weiter drauf eingehen, die Gebiets-Regeln achten und basta.

Vibe
05.08.2011, 15:31
Leider noch viel zu Gutmütig im Vergleich zum Horror, welches durch Menschenhand den Tieren an unendlichen Qualen immer wieder unsinniger Weise angetan wird und wurde.


Ich finde die "Qualen" wie Du es nennst nicht sinnlos wenn ich vor meinem leckeren Rehrücken mit Preiselbeersosse sitze und mich an dem herrlichen Geschmack ergötze.
Sorry aber so ein Veganer-Gequatsche da kann ich ja mal gar nicht drauf... Kann meinetwegen jeder nur Grünzeugs fressen wie ein Karnickel wenn er drauf steht, aber Andere zu missionieren da rennst Du bei mir vor eine dicke Betonwand.

Gruß

Claus

Águila Austriaca
05.08.2011, 15:40
Das ist wieder Typische Hochnässigkeit und Arroganz der Jäger. Der sogenannten "Wildschützer":mad:. Wer ist den die größte Gefahr für das Wild:confused: Na der Jäger natürlich:eek:, er ist der Einzige der das Wild tötet:eek:

Richard S.
05.08.2011, 15:51
@ vibe

Deine unsäglichen zum wiederholten Male hier abgesonderten Ausschwitzungen - ganz gleich zu welchem Thema - führen nun endgültig dazu Dich auf meine Ignore-Liste zu setzen.

Ach ja, viel Spaß beim Fleischfressen und vor allem guten Appetit:

www.goveggie.de


P.S. Eigentlich wollte ich mich in diesem Forum nicht mehr beteiligen, aber manchmal platzt mir der Kragen!

setup
05.08.2011, 16:22
Ich finde die "Qualen" wie Du es nennst nicht sinnlos wenn ich vor meinem leckeren Rehrücken mit Preiselbeersosse sitze und mich an dem herrlichen Geschmack ergötze.
Sorry aber so ein Veganer-Gequatsche da kann ich ja mal gar nicht drauf... Kann meinetwegen jeder nur Grünzeugs fressen wie ein Karnickel wenn er drauf steht, aber Andere zu missionieren da rennst Du bei mir vor eine dicke Betonwand.

Gruß

Claus

@Vibe

Danke, ich mag die Vegetarier auch nicht besonders, die essen nämlich meinem Essen das Essen weg :D

Duck und wech...

Slipstream
05.08.2011, 17:49
... was hat das mit dem möglicherweise problematischen Verhältnis Jäger - Gleitschirmflieger zu tun ?

Wenn man schon so einen Thread aufmacht könnten Tips zum konstruktiven Umgang mit "Problemjägern" rumkommen. Ich wäre an Beispielen interessiert.

Gruß
Jörg

@Jörg, ja da hast du recht. War Offtopic meinerseits. Musste das bei der Gelegenheit mal loswerden. Gruß Sven

@Vibe lass du dir mal dein Essen schmecken. Pff.

Pedro
05.08.2011, 17:59
Der Hirsch der den Jäger angreift ist kein europäischer Rothirsch, es ist ein Maultierhirsch aus den USA. (vermutlich in die Enge getrieben oder in einem Gatter)
Der Jäger oder Treiber was auch immer war nicht mal vorschriftsmässig angezogen, in den USA ist es Vorschrift auf der Jagd eine rote Schutzweste zu tragen, ansonsten könnten sich diese Blödmänner noch gegenseitig abknallen.

Wegen dem Gejammer der "Jäger" sollte man sich keine all zu grossen Sorgen machen oder gar Angst einjagen lassen, "solange man sich an die Vorschriften hält" das kann man ja am runden Tisch aushandeln.
Die Jäger wettern ja gegen alle Sportarten die mit der freien Natur zu tun haben, alles aus Missgunst und Eigennutz in der Angst sie könnten weniger Wild erlegen.
An kompetenter Stelle und mit verständigen Leuten müsste man eine Einigung erzielen können die beiden Seiten zu gleichen Teilen dient und nicht eine einseitige Hetze anzetteln.

Könnt hier ja einige Beispiele vom Krieg Jäger gegen Gleitschirme erzählen.

Da ich aber auch selber Jäger bin hier eine kleine Begebenheit:
Es war wirklich ein trockener und heisser September schon lange kein Regen und ein Gebiet eigentlich ohne Gleitschirme, das Wild hat sich auch verzogen, über den Grat, in den Wald oder hinter Felsen in den Schatten wo es zur Kühlung auch Wasser gibt.
Da ich nun schon ca. eine Woche kein gutes Wild mehr gesehen hatte hab ich mir gedacht ich fliege heute von der Alp ins Tal und frische meinen Proviant auf. Gesagt getan mit dem Gleitschirm ins Tal und abends noch mit der Jägerschaft am Stammtisch, die Rede war wohin sich das Wild wohl verzogen hat, da hat sich einer gemeldet und zu mir gesagt, hast du heute auch den Gleitschirm gesehen der hat doch das ganze Wild verscheucht.
Da hab ich dem zur Antwort gegeben, jaja den Gleitschirm habe ich auch gesehen, der war direkt über mir. :) :D

Gruss pedro

Vibe
05.08.2011, 18:02
@ Vibe:

Jetzt reichts. Deine unreflektierten Stammtischplattitüden sind
an Ignoranz und Feindseligkeit nicht zu überbieten. Wo hat hier
derjenige den Du angegriffen hast versucht irgendjemanden zu
missionieren? Bist Du paranoid? Geht's noch? Gott sei Dank hast
Du hier im Forum als Moderator schon lange nichts mehr zu melden.
Da hat der DHV mal eine richtig gute Entscheidung getroffen.
Behalte Deinen unerträglichen Sermon bitte für Dich und baue
Deine Frustration ab ohne andere zu belästigen.

Ich wette wenn man Dich privat erlebt kriegst Du den Mund nicht
auf, aber hier im Forum haust Du schön mit dem Holzhammer um
Dich.

Gruß,

Sommerflieger

Und wo ist jetzt der Bezug zum Thread ? Mein Posting hatte wenigstens noch einen.

Ausser persönlichen Beleidigungen hast Du wohl nicht viel zu melden. Geht aber auch einfach wenn man sich anonym hinter einem Nick versteckt.

Und mal ganz ehrlich. Ich habe genug Freunde, ich brauche mir hier keine zu machen. Da schreibe ich lieber weiter von der Seele weg meine Meinung auch wenn es Leuten wie Dir und den anderen intoleranten Vegetariern nicht passt. Euer Pech.

Claus

Stefan_Schumacher
05.08.2011, 18:31
Doch oft wird dies ja mit allerlei Gründen schön gerechtfertigt, warum die Tötungen und Quälereien notwendig sind.

Hm, bist Du Vegetarier?

Stefan_Schumacher
05.08.2011, 19:05
ich selbst bin weder Vegetarier noch Veganer (den Unterschied kennst
Du warscheinlich eh nicht) sondern brate mir gerne mal ein Schnitzel. Ich finde es trotzdem einfach nur unerträglich wie
Du Leute angreifst, die das nicht von der Hand zu weisende, in der Tat völlig unnötige von Menschenhand erzeugte
Leid von Tieren beschreiben.

Hm, aber das Thema waren ja die Jäger, nicht die Tierquäler, oder?

Da gibt es bei den Jägern ja wahrscheinlich beide Formen, wobei ich kaum beurteilen kann, welche da in Überzahl ist.

Bisher habe ich eine Menge netter vernünftiger Jäger kennengelernt, und einen, sagen wir mal, auf den ich als Jäger auch verzichten könnte.

So einfach Jäger und Tierquäler in einen Raum zu stellen, hmmm, nee, nicht wirklich.

So Wochenendjäger, die nur mal rumballern wollen, am besten noch so Jägeranwärter, die sich aufspielen, die kann ich auch nicht, aber bevor man über alle Jäger wettert, sollte man auch mal schauen, was so deren Aufgabe ist, und welchen Auflagen sie unterliegen.

Stefan, der sich auch mal nen Schnitzel brät

Slipstream
05.08.2011, 19:23
http://salzburg.orf.at/stories/530541/

Ich fürchte das ist nur der Anfang

LG
RZ

Hier noch einmal von vorne damit wir dann wieder Topic sind...

By the way ... beim fliegen halte ich mich an die allgemein bekannten Naturschutzregeln. Damit ist das für mich persönlich schon erledigt.

Ah und sorry fürs OT. Man liest sich.

Sven

ForumAdmin
05.08.2011, 23:48
@alle die's betrifft

Wenn's so weiter geht, wird der Thread geschlossen.

Doubleudee
06.08.2011, 07:28
www.goveggie.de


Also, ich habe mich nicht 20Millionen Jahre abgestrampelt um an die Spitze der Nahrungspyramide zu kommen, nur um jetzt eine kleine Salatplatte zu bestellen :D:D:D

Nein, die Jägerschaft ist nur ganz konsequent, die müssen jagen, da sie mit der Ausrottung der natürlichen Feinde des Wildes nun den Flurschaden, den das undezimierte Wild anrichtet, minimieren müssen.

Außerdem geht es da um die Erhaltung jahrzehntealter Pfründe, wo kämen wir denn da hin, wenn der Geländeeigentümer selber sich um das Wild in seinem Wald kümmern dürfte, das wären ja vormonarchistische Zustände.

Aber abgesehen davon haben, außer ein paar Idioten, die es quer durch alle Sportarten, Freizeitbeschäftigungen, Berufe, Autofahrer in vermutlich gleichbleibender Quote (außer bei Daimler und Audi, da sind es mehr;)) gibt, einfach viele Jäger keine Ahnung von den Gleitschirmfliegern und die Gleitschirmflieger keine Ahnung von den Jägern. Pedro ist da sicher eine Ausnahme. In vielen Fällen hilft Kommunikation, nicht prügeln.

(Abgesehen davon finde ich den Rehrücken keine schlechte Idee, wenn Gott gewollt hätte, dass wir Tiere nicht essen, warum hat er sie dann aus Fleisch gemacht und uns ein Allesfressergebiss gegeben:p;):D)

Grüßle WD

Gebirgler
06.08.2011, 10:52
Hallo!

Ja wieder einmal dieses Thema.

1. Als erstes sollten wir uns mal die Frage stellen warum die Jägerschaft auf uns Paragleiter oder Mountainbiker oder Schwammerlsucher mit Hilfe der Medien (es sind bezahlte Beiträge, wie z.B. der Universumfilm "Der Feind aus der Luft") losgeht.

2. Was mich am meisten stört ist die Aussage, dass wir Flieger daran Schuld seien dass es den "Baumverbiss" gibt und somit wir daran Schuld sind dass es Lawinen udgl. gibt.

Und hier die Wahrheit:

Jeder Jäger will seine eigene Jagd besitzen (pachten). Die Grundbesitzer verpachten logischer weise an den Meistbietenden und so treiben sie sich gegenseitig den Preis in die Höhe den sie nur bezahlen können indem sie mit Jagdgästen und diversen Einnahmen das Geld aufbringen.

Daraus folgend brauchen sie mehr Wild, welches sie mit überdimensionalen Fütterungen, tonnenweise Heu und Kraftfutter "züchten.
Das Resultat von mehr Wild als natürlich vorhanden ist, dass die Tieren mehr Platz brauchen und somit den Baumverbiss verursachen.
Also nicht wir Flieger sind daran Schuld.

3. Es ist an der Zeit dass auch wir Flieger mal in die Medien gehen und die "Wahrheit bringen wie sie ist, auch wenn die Lobby der Jäger über die größeren finanziellen Mitteln verfügt und sie sich die Medien erkaufen können.

4. Als oberstes Gebot sollte immer der Dialog stehen, der Versuch einen gemeinsamen Weg zu finden, damit jede Partei Freude am Hobby hat.
Dumme Aussagen gewisser Personen helfen hier nicht weiter sondern sind gegen uns.

lg
AH

Cacao
06.08.2011, 13:57
Ich möchte mal alle diejenigen beruhigen, die Angst vor dem Einfluss und der Macht der Jäger haben. Die Politiker und Beamten, obwohl sie manchmal, in heute seltenen Fällen, Jäger sind, also den sogenannten Verantwortungsträgern ist seit langem klar, dass die Jäger „nur einem Hobby oder Sport“ nachgehen, wie z.B. wir mit unseren GS.

Früher, als noch die Fürsten herrschten, war deren Jagd ein Politikum und der kleine Bürger manchmal weniger wert als ein kapitaler Bock.
Davon träumen die Jäger heute noch.
Aber diese Basis der Macht der Jäger ist seit langem weggebrochen, zuletzt durch die sogenannten 68-iger.

Heute gibt es „nur noch“ Forstbeamte, genannt Förster. Diese haben erheblichen Ärger mit den „Hobby-Jägern“, das sind alle Jäger.
Diese ihr Hobby ausübenden Jäger sind Teilnutzer der Landschaft so wie wir Teilnutzer sind.

Dass die Hobby-Jäger überwiegend nur Schaden anrichten, z.B. mit ihren Bleischrotkugeln (in Schweden ist nur noch „Weichstahl-Schrot“ erlaubt), und weiter mit der Über-Besetzung des Waldes mit Wild aller Art, damit sie was zum schießen haben usw. wissen alle Politiker seit langem.
Deshalb haben sie auch im Bundestag schon lange keine wirksame Lobby mehr, die Naturschützer sind in der großen Überzahl.

Allerdings, z.B. durch Heimatfilme, oder allgemein TV und viele Illustrierten, bis auf Spiegel und zum Teil Stern werden ja alle Übrigen zu 90% von (älteren) Frauen gelesen, entsteht der anderer Eindruck, die Jäger (Hobbyjäger warenes auch früher) seien noch „mächtig“.

Aber es lässt sich heute nicht mehr verheimlichen, dass das Schädlichste für ein Lebewesen immer noch eine Gewehrkugel ist, da käme auch kein GS mit, falls dieser überhaupt vom Wild wahrgenommen wird.

Aber nun die Jäger, siehe den Anlass dieses Thread, erstens wissen sie das, und zweitens wissen sie auch, dass die Öffentlichkeit nicht besonders informiert ist.
Und nach der alten Regel, „viel Feind, viel Ehr`“versuchen sie zu punkten.
Deshalb haben Diskussionen auch nur einen sehr begrenzten Wert, die Jäger wollen ja gar nicht eines Besseren belehrt werden.
Das gesamte Gehabe und Getue der Jäger ist auf „absolute Herrschaft“ ausgerichtet.
Bei den Jagdprüfungen wurde das früher auch betont, wie auch der „uniformähnlich Outfit“, das Waffentragen, die Fachsprache usw..

„Die Rechte teilen“ wird von den Jägern nur als ein Angriff auf diese „absolut Herrschaft“ angesehen, die sich auch in dem Gefühl zeigt, „Herrscher über Leben und Tod“ der Tiere zu sein.

Früher war der „Absolute Herrscher“ im politischen Sinn auch der „Jagdherr“.
Allerdings wird beim heutigen Unterricht für die Jagdprüfung z.B. , wie man so hört, „verschämt“ darauf hingewiesen, dass das polizeiliche Recht des Jagdpächters im Jagd-Gesetz , einen Wilderer festzunehmen, im Grunde aus dem „Jedermann- Festnahme-Recht nach § 127 Abs. 1 Strafprozessordnung(StPO)" sich ableitet.
Ach wie peinlich!!

Bei dem gleiche Teil der Bevölkerung, die noch an die Jäger „glauben“ und an „Sissi“, und dass die Jäger einem „Bambi“ hoffentlich nichts zu leide tun, ist es den Jägern gelungen, sich als „Heger“ zu verkaufen.

Jedoch, für die Jäger ist bei den „Mächtigen“ der „Zug schon lange abgefahren“.
Nicht zuletzt auch wegen eines gewissen „Freiherrn“ und Jäger, heute ohne Dr., der, was die Öffenlichkeits-Wirkung anging, ja auch in diesen Kreis passte, und der sich nach Amerika versetzt hat.

Die Welt ist für die Jäger aus ihrer Sicht leider, ansonsten gottseidank zur Zeit nicht so, wie sie sie gerne hätten.
Ob sich das ändert? Auch danach sieht es nicht aus.

hstro
06.08.2011, 18:05
Dazu passend:

http://www.lyricsvip.com/Torfrock/Die-Sonntagsjaeger-Lyrics.html

und

http://www.youtube.com/watch?v=6EAVJK1BJOA

Skade
06.08.2011, 18:54
leider ist es so, das wir Jäger brauchen. Rehe und Wildschweine nehmen sonst überhand, weil sie keine natürlichen Feinde mehr haben...die die Jäger mit Begeisterung ausgerottet haben.
Kaum ist in einigen sehr wenigen Bereichen Luchs und Wolf wieder heimisch, kommen einige Jäger wieder aus ihren Ecken und fordern Abschuss.


http://www.tierschutznews.ch/2011/probleme/jagd/schweiz/1367-staenderat-eroeffnet-jagd-auf-wolf-luchs-und-baer.html
Im Ständerat haben sich die Waidmänner durchgesetzt. Wolf, Luchs und Bär sollen künftig abgeschossen werden dürfen, wenn sie den Jägern das Wild wegfressen.
"Es kann doch nicht sein, dass eine Tierart so viel Einfluss bekommt, dass Reh und Gämse gefährdet sind", sagte der Walliser CVP-Vertreter Imoberdorf.

Ja..so sind sie, die naturliebenden Jäger. Ohne ihre aufopfernde Tätigkeit wäre Mitteleuropa längst eine Wüste über die Tumbleweeds rollen würden.


Und nicht die Jäger haben den Steinadler in den Alpen wieder angesiedelt, sondern Tierschützer.

Thema Steinadler: Die Gebiete sind sicher bekannt und es versteht sich von selber das man da Rücksicht nehmen würde.

Pedro
07.08.2011, 01:28
Skade

Du solltes nicht alles in einen Topf werfen und das was du hier reingesetzt hast enthält viel Halb und Unwarheiten, es ist wieder mal eine einseitige Beschuldigung alles nur gegen die Jäger gerichtet.
Es sollte ja hinlänglich bekannt sein dass Zeitungen viel Schmarrn in die Welt setzen, teis sogar ohne Ahnung der Materie.
Tierschutz ist sicher eine gute Sache aber man sollte es nicht übertreiben und den Tierschutz dazu benützen um Andere in ein schlechtes Licht zu stellen, was du hier reingestellt hast führt sicher nicht zu einer Verständigung untereinander.
Darum sage ichs nochmal, eine Lösung kann es nur geben wenn man sich miteinander an einen Tisch setzt und von und über anstehende Probleme spricht.
Solche Anmache (hier im Forum) kann sich nur kontraproduktiv für den Flugsport auswirken.

Gruss pedro

michi_e
07.08.2011, 05:39
Schaut Euch vielleicht mal folgende Seiten an: http://www.frecherfuchs.de/

Ich bin über eine Diskussion in einem anderen Forum darauf aufmerksam geworden und finde seine zusammenfassenden Infos sehr schlüssig.

Herzliche Grüsse, Michi

Pedro
07.08.2011, 12:01
michi_e

Auch du glaubst, du hast die Warheit gepachtet und glaubst alles und jedes das deinen wirren Gedanken entschpricht.
Der Link führt ja zu einer Seite wo der Verfasser sagt dass es nur seine eigene Meinung ist, aber dieser Satz erklärt ja alles:

"Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit"

Dass aber mit der Jagd vieles mehr verbunden ist als nur der Jäger das wird alles geflissentlich verschwiegen.
Ich finde es mehr als nur dumm und dreist hier solche Halbwarheiten und Lügen zu verbreiten.
Eine solche verlogene Hetzkampagnie gehört auf die politische Ebene und sicher nicht in ein Fliegerforum, damit erreicht man wenn überhaupt nur das Gegenteil von dem das man erreichen sollte.

Darum empfehle ich dem Admin diesen überbordenden Thread zu schliessen !

Gruss pedro

Skade
07.08.2011, 12:08
.

Darum empfehle ich dem Admin diesen überbordenden Thread zu schliessen !

Gruss pedro

sorry, aber bitte unterlasse solche Sätze. Nur weil dir das Thema nicht gefällt hast du keine Threadschließungen zu empfehlen! Das ist hier immer noch ein freies Forum und keines wo jeder seine Zensurwünsche äußern soll.

Vibe
07.08.2011, 12:18
sorry, aber bitte unterlasse solche Sätze. Nur weil dir das Thema nicht gefällt hast du keine Threadschließungen zu empfehlen! Das ist hier immer noch ein freies Forum und keines wo jeder seine Zensurwünsche äußern soll.

Stimmt so nicht. Laute Regeln werden alle Threads, die keine Beziehung zum Fliegen haben geschlossen. Und ich glaube DAS hat mit Fliegen wirklich nichts mehr zu tun.

Gruß

Claus

artemis
07.08.2011, 12:35
Zitat aus Ständerat eröffnet Jagd auf Wolf, Luchs und Bär

Unterstützt vom Bundesrat machte sich eine Minderheit jedoch für eine weitere Lockerung des Schutzes von Bär, Luchs und Wolf stark. "Es kann doch nicht sein, dass eine Tierart so viel Einfluss bekommt, dass Reh und Gämse gefährdet sind", sagte der Walliser CVP-Vertreter Imoberdorf.

Wenn die Herren Jäger etwas weniger rumballern würden währe auch genug Wild für Wolf, Luchs und Bär da..... Meine bescheidene Meinung.

LG,

Tom

Vibe
07.08.2011, 12:48
Und damit kommst jetzt ausgrechnet Du? Du bist so unfassbar neben der Spur...unglaublich.

Daß der Thread stellenweise keinen Bezug mehr zum Fliegen hat ist u.a. auch Deinen Beiträgen zu verdanken.
Oder wo ist der Bezug zum Fliegen wenn Du Veganer ansatzlos mit "Grünzeugs fressenden Karnickeln" vergleichst
und eine diebische Freude daran hast Leute, die Partei für Tiere ergreifen offensichtlich einfach nur zu provozieren
indem Du davon schreibst daß Du dich an "Rehrücken mit Preiselbeeren ergötzt"? Deine Wortwahl entlarvt da
unmissverständlich Deine eigentliche Intention.

Gruß,

Sommerflieger

Was soll eigentlich dein persönlicher Rachefeldzug hier? Wenn Du ein Problem mit mir hast, dann schreib mir das per PM aber hör auf den Thread hier voll zu müllen. Und um ganz ehrlich zusein: Ja es macht mir einen tierischen Spaß zu sehen wie Du Dich aufregst über meine Worte. Oder glaubst du wirklich ich würde dich hier irgendwie ernst nehmen ?

Gruß

Claus

Gebirgler
07.08.2011, 14:55
michi_e

..............Der Link führt ja zu einer Seite wo der Verfasser sagt dass es nur seine eigene Meinung ist, aber dieser Satz erklärt ja alles:

"Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit"

.......................................
Gruss pedro

Dieser Satz ist aber nicht seine eigene Meinung sondern von:
Prof. Dr. Theodor Heuss, 1. Bundespräsident der
Bundesrepublik Deutschland

Aber dieser Satz ist auch gut:
Kein Mensch würde auch nur auf die Hasenjagd gehen, müsste er das Wild mit Zähnen und Fingernägeln töten!
(Konrad Lorenz, Verhaltensforscher)

lg

Laisch
08.08.2011, 06:39
Wieder back to Topic...
Wenn sich beide Parteien zusammensetzen und drüber reden wäre Gut, wenn es ein Problem gäben würde.

Das was uns Fliegern hier vorgeworfen wird, dass die Gämse vor Schreck flüchten und sich über die Klippe stürzen würden, ist absoluter Schwachsinn!
Ich rede jetzt von den Gämsen im Tennengebirge. Die sind schon so an die bunten Gleitschirmflieger gewöhnt, dass die höchstens mal kurz aufschauen und dann wieder ungestört weiterfressen. Auch wenn man 10m neben ihnen am Fels kratzt!!
Ich seh das Problem nicht welches sie mit und Fliegern haben.

Anderes Beispiel wo sich unsere Weidmänner durchgesetzt haben:
Ein Freund von mir kennt den Falkner in Werfenweng ein wenig besser.
Dieser hatte eine jungen kasachstanischen Adler, der ausgewachsen ziemlich groß wird.
Plan war es mit dem Vogel und Tandem ein bisschen Parahawking zu betreiben.
Das ganze fiel ins Wasser, da der Vogel Flugverbot bekam, da er mit seiner Größe ja das Wild verscheuche.
Jetzt muss der Falkner jeden Tag weiter richtung Norden fahren damit der Vogel zu seinem Flug kommt.

Andere Geschichte die ich in der Form schon paar mal von Freunden gehört habe:
Mit Mountainbike auf der Forststraße wird man vom Jäger mit 200PS Geländewagen angehalten, und es wird einem ziemlich cholerisch erklärt dass man den Wald zerstört und das Wild aufschrecke.

Ich versteh also deren Problem nicht ganz. Mir kommts so vor die erfinden Probleme dort wo keine sind, aus Missgunst oder was auch immer...

Cacao
08.08.2011, 09:03
Was die Fluchtreaktion oder das Verlassen der Brut auslöst, ist generell die Furcht vor Fressfeinden.
So lernt man als Jäger beim Unterrichtfür die Jagdprüfung, dass die Horste der Raubvögel z.B. von diesen so angelegt werden, dass sie auf dem Erdboden, also „zu Fuß“ nicht erreichbar sind, weil sich so die Füchse, Wölfe oder andere Viecher nähern, die die Jungen zum fressen gern haben.
Aber durch die Luft kommen keine Feinde, die die jeweiligenVögel nicht abwehren könnten. Oder sie brüten in Höhlen oder dichtem Gebüsch. Zudem hat jedes Tier das Flugbild der Feinde von Geburt an gespeichert, sie können sehr genau zwischen einem Kranich und einer Gans unterscheiden.
Paragleiter sind für sie sicher von Fressfeinden unterscheidbar!

Gebirgler
08.08.2011, 09:15
Was ich schon geschrieben hatte:




Und hier die Wahrheit:

Jeder Jäger will seine eigene Jagd besitzen (pachten). Die Grundbesitzer verpachten logischer weise an den Meistbietenden und so treiben sie sich gegenseitig den Preis in die Höhe den sie nur bezahlen können indem sie mit Jagdgästen und diversen Einnahmen das Geld aufbringen.

Daraus folgend brauchen sie mehr Wild, welches sie mit überdimensionalen Fütterungen, tonnenweise Heu und Kraftfutter "züchten.
Das Resultat von mehr Wild als natürlich vorhanden ist, dass die Tieren mehr Platz brauchen und somit den Baumverbiss verursachen.
Also nicht wir Flieger sind daran Schuld.

Als oberstes Gebot sollte immer der Dialog stehen, der Versuch einen gemeinsamen Weg zu finden, damit jede Partei Freude am Hobby hat.
Dumme Aussagen gewisser Personen helfen hier nicht weiter sondern sind gegen uns.



Dazu möchte ich das Thema "Fallwild" ansprechen.(Link: Beispiel (http://www.tjv.or.at/uploads/fallwild_macht_osttirols_jagern_sorgen.pdf) ) Laut diesem Schreiben sind es allein in Osttirol 787 Stück Fallwild und Hegeabschüsse.
Wenn also, was ich für sehr unwahrscheinlich halte, ein Gleitschirm Schuld trägt dass im Jahr ein oder zwei Gemsen runterfallen ist dies wohl kein grosser Schaden. Den Jägern geht es wahrscheinlich nur ums Geld!
Mit den geforderten Nummern im Schirm möchten sie nur über die Haftpflichtversicherung oder wie auch immer Geld lukrieren um wie schon gesagt ihre teure Fleischzucht und Hobby zu finanzieren.

Gepräche mit den Jägern könnten Aufklärung bringen. Nur wie ich die "Ehrenmänner" kenne gilt das was am Tisch gesagt wird vor der Haustüre nicht mehr, da hauen sie sich sogar gegenseitig die Hacke ins Kreuz.

michi_e
08.08.2011, 12:38
michi_e

Auch du glaubst, du hast die Warheit gepachtet und glaubst alles und jedes das deinen wirren Gedanken entschpricht.
Der Link führt ja zu einer Seite wo der Verfasser sagt dass es nur seine eigene Meinung ist, aber dieser Satz erklärt ja alles:

"Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit"

Dass aber mit der Jagd vieles mehr verbunden ist als nur der Jäger das wird alles geflissentlich verschwiegen.
Ich finde es mehr als nur dumm und dreist hier solche Halbwarheiten und Lügen zu verbreiten.
Eine solche verlogene Hetzkampagnie gehört auf die politische Ebene und sicher nicht in ein Fliegerforum, damit erreicht man wenn überhaupt nur das Gegenteil von dem das man erreichen sollte.

Darum empfehle ich dem Admin diesen überbordenden Thread zu schliessen !

Gruss pedro

Hallo Pedro,

mit welchem Recht greifst Du mich dermassen an? Dein Text zeigt mir, dass Du die dortigen Infos - wenn überhaupt - nur überflogen hast und dann gleich mal die Keule auspackst. Ich habe mich mit diesem Thema vor einiger Zeit sehr lange und mit intensiven Recherchen auseinandergestzt und steh zu meiner Meinung, egal ob Du das dumm, dreist, als Lüge oder was auch immer empfindest! Ich starte auch keine Hetzkampagne, sondern äussere nur meine Meinung, und die findest sich auf diesen Seiten etwas reisserisch, aber kurz und prägnant zusammengefasst. Es gibt halt Menschen, die bei einem solchen Thema die Emotionen nicht ganz abschalten können.

Erkläre mir mal bitte, warum bei uns nicht möglich ist, was in den Niederlande seit 2002 praktiziert wird. Dort ist die Jagd bis auf wenige Ausnahmen seit April 2002 verboten.

In einem einzigen Punkt gebe ich Dir recht, diese Diskussion passt nicht IN DIESES Fliegerforum, daher ziehe ich mich zurück.

Danke an Alle, die sachlich reagiert haben.

Herzliche Grüsse, Michi

batflyker
08.08.2011, 12:54
Hallo zusammen
Zurück zum eigentlichen Thema:

Die Jäger haben ihre Berechtigung genauso wie wir Flieger, Wanderer, Biker u.s.w. Alle wollen ihr Hobby frönen, was auch gut ist. Das Problem ist die Zusammenarbeit der gegenseitige Respekt und der Umgang miteinander.

Wir sollten offen auf die Anliegen der Jäger zugehen, so wie ich von der Jägerschaft erwarte, dass sie ein offenes Ohr für unsere Anliegen haben, das kann funktionieren, siehe diverse Beispiele von definierten finktionierenden Wildschutzzonen, die eingerichtet wurde. Nun gilt es, diese auch einzuhalten. Natürlich gibt es immer schwarze Schafe, die sich nicht darum kümmern, ich nenne sie die 3% Arschl... die es überall im Leben gibt, sei es als Fussballrowdies, Raser im Strassenverkehr u.s.w. Aber im grossen und ganzen gibts im offenen Gespräch immer Lösungen, die alle zufriedenstellen.

Es ist halt schon so, immer mehr Menschen benutzen immer kleiner werdende Areale für ihre Freizeitaktivitäten, auf der Strecke bleibt die Natur. Mit ein wenig Toleranz und gesundem Menschenverstand, den ich eigentlich von einem Flieger erwarte, kann das durchaus lösbar sein.

Beat

Pleasure
08.08.2011, 13:35
eine Erfahrung die ich mit einem Jäger machte:

vor 3 Jahren...Lawinnseminar in Kühtai (Tirol)

Wir waren in einem Gasthof untergebracht und mir (ja ich esse Fleisch und sogar Wild) wurde regelrecht schlecht beim Anblick von den Zimmern und der Gaststube, weil da vor lauter Jagdtrophäen kein Stückchen Wand mehr frei war. Und das ist keine Übertreibung. Ich würd wenn ich alle zusammenschätzen müsste, an die 1000 Stück sagen. Vom Eichhörnchen über Marder, Hirsch, Reh, Braunbär, Fuchs, bis hin zu den grossen afrikanischen war da alles in mehr- bis zigfacher Ausführung an die Wand genagelt.

Auf meine Frage wo die alle her sind, sagte der "Wirt und Hobbyjäger": "de sein olle aus unsra Gegend!" (bis auf das Grosswild, das er in Afrika abgeknallt hat.)
Meine 2. Frage an den Herrn in Lodengrün, wer die alle geschossen hat... hat er mit stolz auf sich deutend beantwortet.

Und wenn mir jetzt noch einer erzählt, dass das kein blutrünstiger tötungsgeiler "Mensch" ist, dann weiss ich auch nicht.

Und der war sicher nicht die Ausnahme, wenns auch ein Extremfall war. Ursprünglich ist die Jagd als regulierend ja nichts schlechtes, aber wenn der Jäger diese Aufgabe zum wilden Mord ausarten lässt, hat er den Beruf verfehlt und bei weitem nicht das Recht über den Flugsport und die Ausübenden gefährliche Halbwahrheiten zu verbreiten.

Gebirgler
08.08.2011, 15:21
Die Jäger halten sich natürlich auch für Umweltschützer, doch vergiften sie mit ihrer Bleimunition die Umwelt und sogar das eigene Wild wie z.B. die Adler und Geier.
Nachzulesen in der Jägerzeitung Südtirol (http://www.jagdverband.it/de/aktuelles/jägerzeitung/download-archiv/51-0.html), Ausgabe Frebruar,2011 (PDF) Artikel 1: Die Wiederansiedlung des Bartgeiers und Artikel 2: Bleimunition- Bedenken verdichen sich.

Tino
08.08.2011, 22:06
Paragleiter sind für sie sicher von Fressfeinden unterscheidbar!

Genau so ist es! Schon von der Logik her kann ein Paragleiter kein Freßfeind sein. Ein Raubtier versucht sich immer zu tarnen und kommt nicht in grellen Farben daher. Auch Greifvögel stören wir nicht, solange wir den Nestern fern bleiben. Ich habe eher noch das Gefühl daß die Vögel ganz gut mit Gleitschirmen leben können weil sie dann am Himmel optisch "untergehen".

Stefan_Schumacher
10.08.2011, 11:45
Regenzeit, Storyzeit:

Es begab sich zu windiger Zeit, dass wir mit unseren Modellflugzeugen einige Wiesen unsicher gemacht haben. Da flogen wir schon gewisse Zeit, weil dort jeder herumfliegt, und der Bauer nichts dagegen hat.
Eines Tages kam dann ein Jägersmann angefahren und wir bekamen es mit der Angst zu tun. Was würde passieren, wenn er uns mit seinem Schießgewehr die tollen Modelle vom Himmel holt. Er kümmerte sich aber garnicht so um uns, und schaute mit seinem Guckausrohr auf ein Feld. Natürlich neugierig fragten wir, ob er denn nicht gekommen wäre, um unsere Flieger abzuschießen. Nein, das wäre doch ein schönes Hobby und den Tieren mache es doch garnichts aus.
Nein, ein Bauer habe ihn angerufen, dass eine Wildschweinfamilie dort im Feld wäre und sein ganzes Getreide zertrampele. Er sagte, da gebe es nur eine Möglichkeit, die Sauen müssen das Feld in Ruhe lassen. Er holte sein Schießgewehr, nein Quatsch, er meinte, man müsse die Sauen beobachten, und schauen, dass man sie dort vertreibt, damit sie nicht mehr kaputt machen.
Wir flogen auch die nächsten Tage ab und an, und als wir den Jäger einmal wieder trafen, da hatten sich die Sauen einen anderen Platz gesucht, und der liebe Jäger hatte sich mal wieder viel Geld für seine Bleikugeln gespart.

So oder so ähnlich hat es sich vor einem halben Jahrzehnt abgespielt, und meine Meinung über Jäger im Allgemeinen hatte sich wieder einmal verschoben.

So long
Stefan

WA
05.09.2011, 12:03
- Die Jäger halten sich natürlich auch für Umweltschützer -

Auf meiner letzten Wanderschaft in der Gegend von Schönenbach-Vorsäß/Brewa, fand ich folgendes:

Bild 2 - Winterfutterstellen für´s liebe Wild.

Bild 1 - Abschußstelle in ~ 50 m Entfernung.

Ergo: Erst füttern und wenn´s zuviel wird mit dem edlen Hochwild, dann regulierend eingreifen. Das ist gelebter Umweltschutz! :rolleyes:

H.M.Murdoch
05.09.2011, 12:44
Auf meiner letzten Wanderschaft in der Gegend von Schönenbach-Vorsäß/Brewa, fand ich folgendes:

Bild 2 - Winterfutterstellen für´s liebe Wild.

Bild 1 - Abschußstelle in ~ 50 m Entfernung.

Ergo: Erst füttern und wenn´s zuviel wird mit dem edlen Hochwild, dann regulierend eingreifen. Das ist gelebter Umweltschutz! :rolleyes:

Wundert Dich das wirklich?
Wenn ich im Sauerland mitten im Wald auf Haufen von Rüben oder ähnliches treffe weiss ich mit absoluter Sicherheit dass ich direkt im Schussfeld eines Jägers stehe. Ich fang dann immer an laut zu singen nicht dass der Jäger sich vertut..... :-).
Da wird unter dem Label Tierhege und Pflege nüscht anderes gemacht als die Viecher anzulocken zu Mästen und den Bestand künstlich hoch zu halten. Am End will da nur ein Schiesswütiger seine Trophäe schiessen. (Die nennen ihre gehegten und gepflegten Tierchen dann auch ganz ungeniert "Trophäenträger". )

herc
05.09.2011, 13:06
spannend fand ich, was in der reportage "das grüne band" erwähnt wurde: auch jahre nach abriss der mauer quert das rotwild auf der jeweiligen seite der damaligen mauer nicht auf die jeweils andere seite. das wissen um die mauer wird anscheinend über generationen weitergegeben. jetzt existiert die mauer virtuell im gemeinschaftlichen gedächtniss der herdentiere.

genauso sollte inzwischen im gemeinschaftlichen gedächtnis der herdentiere verankert sein, daß die großen bunten vögel am himmel wo ein mensch drunter baumelt eben keine "riesen-raubvögel" sind, sondern absolut harmlos und nicht beachtenswert...

Swift
05.09.2011, 13:08
echt @ H.M.Murdoch ... musst da laut singen, damit Dich der Waidmann von einer Wildsxx unterscheiden kann? :p shooted by mistake....

JHG
05.09.2011, 13:13
echt @ H.M.Murdoch ... musst da laut singen, damit Dich der Waidmann von einer Wildsxx unterscheiden kann? :p shooted by mistake....

das sind doch meist nicht mehr ganz junge Herrschaften deren Sehschärfe in der Dämmerung auch nicht mehr so 100%ig is ;-)

H.M.Murdoch
05.09.2011, 13:17
echt @ H.M.Murdoch ... musst da laut singen, damit Dich der Waidmann von einer Wildsxx unterscheiden kann? :p shooted by mistake....

Wobei ich hoffe dass ich mich zumindest gesanglich von einer Wildsau unterscheide...:D

H.M.Murdoch
05.09.2011, 13:18
das sind doch meist nicht mehr ganz junge Herrschaften deren Sehschärfe in der Dämmerung auch nicht mehr so 100%ig is ;-)

Hoffentlich hören sie besser als sie sehen ;-)

Blondes Flugstück
05.09.2011, 13:44
das sind doch meist nicht mehr ganz junge Herrschaften deren Sehschärfe in der Dämmerung auch nicht mehr so 100%ig is ;-)

Ein StarrFlügler fliegt über einen Wald.
Jäger im Gebüsch zum Kumpel: „Guck, an Adler!“ … und legt an – peng -
Kumpel meint: „den hast abr nit `troffen!“
Jäger: abr sei` Beutn hattr fallen `lassn :D:D

JHG
05.09.2011, 14:27
Hoffentlich hören sie besser als sie sehen ;-)

Unwahrscheinlich, ältere Menschen hören eher schlechter und das viele Gekrache und die Trompeterei tut das Übrige...

Stefan_Schumacher
05.09.2011, 20:10
Hoffentlich hören sie besser als sie sehen ;-)

Häh?

tinctura
05.09.2011, 20:42
"Mein Hobby ist Töten!
Dafür bezahle ich eine Menge Geld, fahre dafür ganz viele Kilometer mit dem Auto
und dulde nicht, dass irgendwelche dahergeflogenen Idioten mich daran hindern,
das Reh beim Fressen aus der Hand mit aufgesetztem Kopfschuss zu erlegen!"
In ähnlicher Form vor der Zulassung eines Schleppgeländes erlebt..

seidenschwan
06.09.2011, 10:10
Hmmm...

Es könnte sein daß sich das alles von selbst "erledigt"?

http://nachrichten.t-online.de/jaeger-erschiesst-kollegen-und-sich-selbst/id_42577410/index

dann auf der Seite unter "Mehr zum Thema" auf den Eselsohrenbutton unten li. alle passenden Artikel anklicken. Es öffnen sich noch mehr Artikel in denen einer den anderen auf irgendeine Weise Kaltmacht.

Den Artikel: " Weißrussischer Fuchs schießt Jäger ins Bein" finde ich am besten:D:D:D

Und da heist es immer Gleitschirmfliegen wär gefährlich:p:rolleyes:;)

Johann

JHG
06.09.2011, 12:45
Der kürzeste Jägerwitz:


Trifft ein Jäger den anderen...:D

SvMax
06.09.2011, 21:20
Wie schön, dass die Intoleranz nicht nur unter Jägern verbreitet ist.

H.M.Murdoch
07.09.2011, 08:36
Wie schön, dass die Intoleranz nicht nur unter Jägern verbreitet ist.
Warum sollten die da drauf auch ein Privileg haben?

Paderadler
07.09.2011, 18:12
Ich habe festgestellt das überall dort wo viel Geflogen wird sich das Wild völlig an die Flieger gewöhnt hat. Gerade im Lechtal an der Jöchelspitze kommen die wilden Gemsen bis auf 50m an den oberen Startplatz heran.
Ein Gleitschirmflieger der über sie Fliegt erregt nicht mal soviel Aufmerksamkeit das sie hoch schauen.

Allerdings muss man das ohnehin angespannte Verhältnis zu den Jägern nicht noch durch Polemik verschärfen, man mag ja von Jägern halten was will, aber wenn man sie in Gänze ab qualifiziert tut man mit Sicherheit jemanden Unrecht.
Ich bin der Meinung das man mit Geduld und ausdauernder Sachlichkeit ( auch wenn es schwer fällt )bessere Chancen hat weiter zukommen.

lieber grüße
euer

Thomas

seidenschwan
07.09.2011, 20:22
...aber wenn man sie in Gänze ab qualifiziert tut man mit Sicherheit jemanden Unrecht.
Ich bin der Meinung das man mit Geduld und ausdauernder Sachlichkeit ( auch wenn es schwer fällt )bessere Chancen hat weiter zukommen.

lieber grüße
euer

Thomas

Nett von dir zu schlichten. Aber ich glaub nicht daß man hier jemandem Unrecht tut. Vor ein paar Tagen habe ich zum Beispiel eine Doku auf Arte gesehen. Im alten Grenzgebiet zwischen Bosnien und Montenegro Ist ein recht großer Landstrich immer noch so stark vermint daß sich nur ganz waghalsige hineinbegeben. Man hat dort festgestellt das ausgerottet geglaubte Tierarten wieder auftauchen und sich das gesamte Ökosystem ins Gleichgewicht bringt. Vor dem Krieg haben dort die oberen 10 000 ihre Jagdpachten gehabt und alles Kurz und klein geschossen. Jetzt geht aus angst dass man hochgehen könnte keiner mehr rein. Man sehe und staune. Das Jägerlatein die Natur brauche den Menschen zur Regulierung ist in meinen Augen nur leicht zu durchschauende vorgeschützte Zweckargumentation um der Mordlust nachzugehen.

schönen Gruß! Was Jäger angeht seh` ich rot. Johann

seidenschwan
07.09.2011, 20:35
So und weil i scho dabei bin .

Jäger sind so oder so die größten Waldverschmutzer im allgemeinen. Ich hatte ja ne Zeit lang so ne Metallsonde mit der man mal gerne im Wald bei schlechtem Wetter rumspaziert ( Wenns grad nicht zum fliegen iss) um was gaaanz altes zu finden. ( Natürlich streng nach Denkmalschutzgesetz):cool:

Was brachte ich meistens nach zwei Stunden Suchgang mit nach Hause? Eine Münze aus dem 3. Reich und 4 Handvoll Bleischrottgewehr Hülsen. Da ist der wald verseucht mit dem Scheiß. Als echter Umweltschützer nehm ich meinen Dreck mit nach Hause. Das Mistzeugs aufzuheben kommt dem Volk gar nicht in den Sinn.
Ok, Vielleicht gibts auch andere, ich hab allerdings noch keinen anderen gesehen.

Johann

Leggy
07.09.2011, 20:50
Im alten Grenzgebiet zwischen Bosnien und Montenegro Ist ein recht großer Landstrich immer noch so stark vermint daß sich nur ganz waghalsige hineinbegeben. Man hat dort festgestellt das ausgerottet geglaubte Tierarten wieder auftauchen und sich das gesamte Ökosystem ins Gleichgewicht bringt.

Es gibt eine ähnliche Doku über die Natur in der Gegend um Tschernobyl.......


http://www.youtube.com/watch?v=oppeRnWRg2c&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=dFmN3xhpAlM&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=lzAAutj08EE&feature=related

Stefan_Schumacher
07.09.2011, 21:29
Es gibt eine ähnliche Doku über die Natur in der Gegend um Tschernobyl.......

Das erinnert mich an den alten Klassiker:
Trifft sich die Erde mit einem anderen M-Klasse-Planeten.
Fragt der Planet die Erde: Und, wie geht's?
Sagt die Erde: Ach, nicht so gut, ich hab Menschen, besonders diese Gleitschirmflieger und Jäger, die jucken so.
Sagt der Planet: Och, mach Dir nichts draus, Menschen hatte ich auch mal, das vergeht schnell wieder.

H.M.Murdoch
08.09.2011, 13:39
Hier wurde ja bereits die Vergreisung der Waidmänner angedeutet.
Dazu pasen folgende Meldungen:
Die Eröffnung der diesjährigen Hirschjagd ist in den US-Bundesstaaten New York und Wisconsin durch den Tod von insgesamt neun Weidmännern überschattet worden. Im Bundesstaat New York kamen vier Jäger ums Leben. Zwei von ihnen wurden irrtümlich erschossen, meldete der New Yorker Regionalsender WNBC am Dienstagabend (Ortszeit). Einer erlitt vor Aufregung einen Herzinfarkt. Der vierte fiel vom Hochstand und brach sich das Genick.

In Wisconsin starben beim Saisonauftakt fünf Jäger. Ein 55-Jähriger wurde versehentlich von einem Freund erschossen, die anderen vier erlitten Herzinfarkte, berichteten örtliche Sender. Weitere elf Schützen kamen mit Verletzungen davon.

Gefunden in:
http://www.darwinawards.com/deutsch/darwin/darwin3000-02.html

rolx
08.09.2011, 13:56
Da kann ja jeder Extremsport dagegen abstinken! Wir sind allesamt Weicheier ;)

Gruß, rolX (www.rolx.de)

seidenschwan
08.09.2011, 14:03
@H.M.Murdoch


Ähhh,

MMMppffff:D:D:eek::cool:

Ok, kein Wunder. Habe hier noch was gefunden.

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.html

Da steht z.Bsp. :

" ...Wer weiß schon, dass hunderte Menschen in den letzten zehn Jahren in durch Jäger und Jägerwaffen starben? Offizielle Statistiken gibt es darüber nicht – Jäger zählen nur die Anzahl der Tiere, die sie erschießen. Die Initiative zur Abschaffung der Jagd hat jährlich bis zu 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen allein in Deutschland dokumentiert..."

Und:

" ..Nur die Jäger dürfen bis ins Greisenalter hinein Waffen tragen und damit rumballern! Müsste nicht aus Sicherheitsgründen ein Höchstalter für Waffenträger festgesetzt werden?.."

So long, Johann

seidenschwan
08.09.2011, 14:19
Und weils grad` dazu passt noch einen hinterher... Der Hasensong.


http://www.youtube.com/watch?v=vjnbWTkgnWk

Johann

hstro
13.09.2011, 23:58
http://nachrichten.t-online.de/jaeger-verwechselt-schwiegersohn-mit-wildschwein/id_49733356/index

Passt scho.

Pedro
14.09.2011, 08:46
Interessant hier zu lesen und feststellen zu können dass es eigentlich ausnahmslos Gleitschirmflieger sind die eine Hetze gegen die Jäger veranstalten und alles erdenklich Negative gegen die Jagd hier einbringen.
Ja wie soll denn da ein Miteinander möglich sein und werden ?

Würden die Jäger das Gleiche tun wie die Gleitschirmflieger (so dumm sind die nicht) und nur alles erdenklich mögliche Negative über den Flugsport hier einbringen, ja dann müssten die Behörden sicher überlegen ob diese Flugsport nicht verboten werden sollte bei all den Kosten durch Unfälle und den Toten der dieser "Sport" fordert.

Es ist müssig und unsäglich Dumm den "Gegner" zum Teufel zu wünschen und selber nichts für ein Miteinander zu tun ! :mad:

Gruss pedro

thmu
14.09.2011, 09:04
Ich finde auch wir sollten eine Symbiose anstreben.
Vorschlag: Eine gemeinsame Treibjagd! Ein paar Speedflyer scheuchen per Konturfliegen das Viehzeugs aus dem Unterholz und ein paar Tandemflieger binden sich je einen Jäger vor den Bauch, welche die Viecher dann gnadenlos abknallen. Am Abend dann große Grillparty mit viel Schnaps.

Robi
14.09.2011, 09:28
Interessant hier zu lesen und feststellen zu können dass es eigentlich ausnahmslos Gleitschirmflieger sind die eine Hetze gegen die Jäger veranstalten und alles erdenklich Negative gegen die Jagd hier einbringen.
Ja wie soll denn da ein Miteinander möglich sein und werden ?
Ausnahmslos Gleitschirmflieger? Na dann frag mal bei den Mountainbikern, den Skitourengehern, den Modellfliegern, den Kletterern oder auch nur den Schwammerlsuchern nach...

joan
14.09.2011, 11:57
Ausnahmslos Gleitschirmflieger? Na dann frag mal bei den Mountainbikern, den Skitourengehern, den Modellfliegern, den Kletterern oder auch nur den Schwammerlsuchern nach...

Geocacher, Tierschützer und Vegetarier mal nicht zu vergessen.

Es wäre vielleicht einfacher, nach Gruppierungen zu suchen, die der Jagd positiv gegenüber stehen, dann hat man offenbar weniger zu schreiben. ;)

SATurn
14.09.2011, 13:37
Es wäre vielleicht einfacher, nach Gruppierungen zu suchen, die der Jagd positiv gegenüber stehen...

Gourmets.
:D

H.M.Murdoch
14.09.2011, 13:53
...Es wäre vielleicht einfacher, nach Gruppierungen zu suchen, die der Jagd positiv gegenüber stehen, dann hat man offenbar weniger zu schreiben. ;)

Kadaverpräparatoren und Geweihsammler.

Zworms
14.09.2011, 14:24
Es wäre vielleicht einfacher, nach Gruppierungen zu suchen, die der Jagd positiv gegenüber stehen, dann hat man offenbar weniger zu schreiben. ;)

Nicht zu vergessen die Waffenhändler.

DonQuijote
14.09.2011, 15:21
Lodenproduzenten und Hersteller von grüner Farbe. Bleihüttenbesitzer. Pulverfabriken. Hundezüchter. Schießstandbetreiber. Geländewagenhersteller (+ Mineralölgesellschaften).

gerifly
14.09.2011, 15:28
Zum besseren Verständnis zwischen Jägern und uns Fliegern empfehle ich das hier :

http://www.wog.ch/index.cfm/details/product/23614-Jagen-2011

Gruss Geri ;)

H.M.Murdoch
14.09.2011, 15:29
Fernglas und Flachmannhersteller.
Jägermeisterbrauer.
Kornbrennereibesitzer

MuhTiger
16.09.2011, 08:58
Interessant hier zu lesen und feststellen zu können dass es eigentlich ausnahmslos Gleitschirmflieger sind die eine Hetze gegen die Jäger veranstalten und alles erdenklich Negative gegen die Jagd hier einbringen. [....]


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Die-Jagd-ist-schaedlich-unzeitgemaess-grausam/story/12159215 :p

Hetzliche Grüsse

hstro
16.09.2011, 20:22
Aus der Grün-Roten Koalitionsvereinbarung BW:

Wir werden das Jagd- und das Fischereigesetz überarbeiten und stärker an wildökologischen Anforderungen und Tierschutz ausrichten. Die Wildfütterung werden wir abschaffen. In Schutzgebieten muss sich die Jagd am Schutzziel orientieren.


http://gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/Koalitionsvertrag-web.pdf

Seite 42

g.andi
21.09.2011, 16:28
hab grade auf wikipedia gelernt, dass wir auch schuld daran sind, dass es so wenig adler gibt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Steinadler

Cacao
22.09.2011, 12:02
Die Jäger lernen heutzutage in den Kursen für die Jagdprüfung, dass z.B. Raubvögel durch solche Raubtiere und Menschen gefährdet sind, die irgendwie „zu Fuß“ an die Horste gelangen. Deshalb legen sie die Horste so unzugänglich wie möglich an. Durch fliegende Feinde sind sie nicht so gefährdet, weil sie diesen meist überlegen sind und sie abwehren können.
Aber in den Gemütern der Jäger ist das „Platz-Hirsch-Denken“ derart stark verwurzelt, dass Vernunft kaum eine Rolle spielt.
Der Jäger als „Archetypus“ ist wiederum im Bewusstsein der Menschen verankert. Und obwohl das schädlichste für ein Lebewesen überhaupt eine Kugel aus einer Flinte ist, da kommt kein Gift oder sonst was mit, der Jäger gilt als Naturschützer, Heiliger der Umwelt usw.
Deshalb nützt eigentlich nur beharrliche Aufklärung bei jeder Gelegenheit.
Alle Tiere fürchten sich „nur“ vor Fressfeinden, und die sind im Instinkt der Tiere fest verankert. Gleitschirme gehören nicht dazu.
Es hat Bemühungen gegeben, zu behaupten, dass die Tiere den Menschen am Gleitschirm separat war nehmen. Das ist nur insofern möglich, wenn dieser ruft oder sich sonst wie mit der Stimme bemerkbar macht. Deshalb sollte man sich da zurückhalten.

limeric
22.09.2011, 12:11
Bestatter bei den vielen. Toten.

Beinstrecker
26.09.2011, 21:50
hab grade auf wikipedia gelernt, dass wir auch schuld daran sind, dass es so wenig adler gibt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Steinadler

Die Jahreszahl 1990 hast du aber schon auch gelesen? Eine vermehrte Ausweisung von zeitlich begrenzten Flugverbotszonen in gemeinsamer Absprache hat da sehr geholfen und endlos viele Adler hat es nie gegeben, denn die beanspruchten Gebiete pro Brutpaar sind riesengroß!

Toleranz zu fordern und Fehlleistungen bei anderen zu beanstanden ist halt viel leichter als über den eigenen Schatten zu springen und mit einer Gegenseite die für uns unheimliche Dinge tut, vernünftig und ruhig Kontakt aufzunehmen, deren Leidenschaft zu respektieren und Kompromisse zu finden.

Seien wir einmal ehrlich, denn so viel unterscheidet uns nicht! Die Paragleiter haben ebenso viel Leidenschaft für Ihr Hobby, ihre eigene Sprache, seltsame Bräuche und hantieren mit für Laien gefährlich aussehenden Dingen.;)

Von militanten Vegetariern und Veganern (die auch auf Tierprodukte wie Eier, Milch und Käse verzichten), die uns böse Fleischesser missionieren und bekehren wollen, können wir in dem Fall auch nix lernen.:D

seidenschwan
27.09.2011, 08:28
...mit einer Gegenseite die für uns unheimliche Dinge tut, vernünftig und ruhig Kontakt aufzunehmen, deren Leidenschaft zu respektieren und Kompromisse zu finden.

Hey, hey,hey, welche "unheimliche Dinge":confused::eek: meinst du??? Die ein Jäger für uns tun könnte? Da bekomme ich ja gleich ne Gänsehaut. Ausser intrigieren, blockieren, drohen, und Anträge auf schließung von Fluggebieten zu stellen.



Seien wir einmal ehrlich, denn so viel unterscheidet uns nicht! Die Paragleiter haben ebenso viel Leidenschaft für Ihr Hobby, ihre eigene Sprache, seltsame Bräuche und hantieren mit für Laien gefährlich aussehenden Dingen.;)


Den Unterschied macht - welche Leidenschaft - für welches "Hobby" oder nimmst du ne Knarre mit wenn du zum fliegen gehst?? Und ein Gewehr sieht nicht nur für Laien Gefährlich aus... Also ehrlich..:eek::confused::mad:

Seidenschwan

berndw
27.09.2011, 08:43
Zum besseren Verständnis zwischen Jägern und uns Fliegern empfehle ich das hier :

http://www.wog.ch/index.cfm/details/product/23614-Jagen-2011

Gruss Geri ;)
Facts & Features:

30 herausfordernde Locations
12 verschiedene Waffen
7 verschiedene Tierarten
Trophäenraum
und wo sind drachen und gleitschirmflieger zum abschiessen?

@seidenschwan: er meinetete dinge, die uns unheimlich erscheinen, nicht, dinge für uns tun.
ich finds gut, wenn wir uns verstehen.

paraflieger60
27.09.2011, 08:55
Toleranz zu fordern und Fehlleistungen bei anderen zu beanstanden ist halt viel leichter als über den eigenen Schatten zu springen und mit einer Gegenseite die für uns unheimliche Dinge tut, vernünftig und ruhig Kontakt aufzunehmen, deren Leidenschaft zu respektieren und Kompromisse zu finden.


Ich hab jetzt aber noch nie gehört das Gleitschirmflieger dem Jäger sein Hobby im Fluggebiet verbieten wollen. Umgekehrt ist mir das schon geläufiger.
hj

seidenschwan
27.09.2011, 08:58
@seidenschwan: er meinetete dinge, die uns unheimlich erscheinen, nicht, dinge für uns tun.
ich finds gut, wenn wir uns verstehen.

Ja, ja, gut... aber das stimmt ja auch überhaupt net.... Da iss nix unheimliches dran, auf ne Wildsau zu schießen und sie net einmal richtig zu Treffen... dann zu behaupten daß sie davonkam und in wirklichkeit am Schrot elendig verrecken musste... Aaaääch .. Abwink..

Seidenschwan

netschlurf
27.09.2011, 14:59
bissel OT aber wurscht:

bin gestern zu Fuß von Spital zur Bosruckhütte gegangen weil ich da mein Auto stehen hatte. Da ich vorher schon auf den Pyhrgas gerannt bin und relativ streichfähig war wollte ich möglichst rauf stoppen.
Nach einer weile kommt ein reidiger Dacia Duster mit Hutfahrer daher und bleibt stehen, kurbelt die Scheibe runter und sagt: "i nimm kane Paragleiter mit!" und fährt weiter, what a nice guy ... ich glaub das war ein Jäger

SvMax
27.09.2011, 16:08
@ netschlurf. "Wahrscheinlich ein Hutträger" . Vielleicht war es auch ein Drachenflieger oder ein Mountainbiker.
Ich möchte mich hier mal outen. Ich bin Jäger und vom Gleitschirm- und Drachenfliegen begeistert. Ausserdem übe ich den Modellflugsport aus. Ich finde es schade, dass wir Jäger so ein schlechtes Ansehen bei einem Großteil der Bevölkerung haben. Aber mir fällt auch auf, dass bei vielerseits bestimmt berechtigter Kritik auch viele Unwahrheiten verbreitet werden. Leider auch häufig von den Medien aber das kennt man ja auch wenn über Unfälle mit Hängegleitern geschrieben wird, die eigentlich Paraglider sind oder umgekehrt.
Ich gehe zur Jagd, weil man wie auch beim Fliegen eins mit der Natur wird. Bei der Jagd verhalte ich mich wie ein Teil der dazu gehört. Ich verhalte mich möglichst unauffällig um das Wild nicht zu vertreiben und dabei werden meine sinne für die Eindrücke geschärft.
Bei ca. 6 von 8 Ansitzen erlege ich überhaupt nichts, sondern beobachte die Tiere einfach nur. Es wird auch nicht einfach auf alles geschossen, was daherläuft. Häufig kann man z.B. Rehe über Jahre immer wieder beobachten, verfolgt so ihren Werdegang und baut somit auch eine gewisse Beziehung zu den Tieren auf. Das Erlegen selbst ist auch mit vielen Emotionen verbunden. Dabei empfinde ich auch Mitleid mit der Kreatur aber rechtfertige es für mich damit, dass das Tier ein schönes Leben hatte und nicht in einer Massentierhaltung gezüchtet wurde. Ich erfreue mich, wenn ich mein eigenes erlegtes Wild essen kann. Das ist etwas ganz besonderes. Ausserdem habe ich eine lange Ausbildung ("grünes Abitur") dafür gemacht und dabei viel über die Natur gelernt (themen: Wildtierkunde, Wald und Feldwirtschaft, Wildkrankheiten, Jagdgebrauchshunde, Landschaftsschutz, Fleischhygiene...)
Ich sehe ein, es gibt viele Jäger die sich daneben benehmen. Auch ich kenne solche. Aber ich denke der Großteil der Jäger ist eigentlich sehr umgänglich und freut sich wenn man ihnen gegenüber ein wenig Interesse zeigt.
Ich bin immer für den Dialog, weil ich denke, alle können irgendwie voneinander lernen.

PS: Ich glaube auch nicht, dass die Gämse freiwillig wegen Gleitschirmfliegern in den Tod springen ;)

H.M.Murdoch
27.09.2011, 16:15
Endlich mal ein Jäger.

Hmmm.. wenn ich unterwegs bin geniesse ich auch die Ruhe. Und ich geniesse die Natur die es an vielen Ecken noch gibt.


Daher meine Frage

Warum schiesst Du das Wild ab?

(Ich verstehs nicht. Für mich ist es ein Widerspruch die Natur zu geniessen und dann einfach mal ein Stück davon zu töten.)

SvMax
27.09.2011, 17:30
Für mich gehört der Tod zur Natur dazu. Das "Töten" kann man glaube ich nicht rational erklären. Ich bin damit aufgewachsen und empfinde es daher als natürlich. Mich als reiner Wanderer im Wald zu bewegen ist zwar auch sehr schön aber das Ziel, dabei Beute zu machen ist einfach ein innerer Reiz den ich dabei habe. Das ist ähnlich, wie wenn man an einem Hang entlangläuft und sich denkt: Hier würde ich gerne starten. Ich denke wir sind heute anders emotional geprägt und da passt das Töten und der Tod vielleicht nicht in das "korrekte" Weltbild. Ich respektiere es daher voll und ganz, wenn sich Menschen gegen den Fleischkonsum entscheiden.

Stefan_Schumacher
27.09.2011, 21:24
Danke SvMax für den interessanten Post,

ich muss gestehen, ich bin einer von den bequemen Leuten, die lieber andere das Tier schlachten lassen. Ich gehe dann zum Metzger und kaufe das Fleisch da einfach ein.
Da ist ein Jäger, der das Töten selbst erledigt, eigentlich eine Stufe darüber anzusiedeln, wenn er das getötete Tier nachher selbst isst oder verteilt.

War jetzt vollkommen ernst gemeint.

Ob ich den nächsten Satz auch so meine, wie ich ihn schreibe, findet selbst heraus.

Nur Vegetarier sind uns Fleischfressern auf der Skala um Weiten voraus.

So long
Stefan

Robi
28.09.2011, 06:24
Ich möchte mich hier mal outen. Ich bin Jäger und vom Gleitschirm- und Drachenfliegen begeistert.
Tja, Du siehst es von beiden Seiten, das machen die meisten Deiner Jagdkollegen, vor allem von denen die Jagdpächter, oder gar Waldbesitzer sind eben nicht. Das Leben-und-leben-lassen wird da immer recht einseitig betrachtet.
Die Angler verteufelt z.B. auch niemand, obwohl sie im engeren Sinne "Jäger" sind. Naja, sind halt friedlicher fahren nicht mit Spritschluckern oder Quads im Gelände rum während sie vom Umweltschutz faseln.

Im Übrigen hab ich auch keine Gewissensbisse wenn ich die Hühner oder Hasen von meiner Schwester abmurkse damits dann ein schönes Süppchen oder einen feinen Rollbraten gibt ;-)

H.M.Murdoch
28.09.2011, 06:44
... Ich bin damit aufgewachsen und empfinde es daher als natürlich. ..Beute zu machen ist einfach ein innerer Reiz ...

Danke für die ehrliche Antwort und den Mut Dich hier zu outen.

Ist dieser Reiz bei allen Jägern so vorhanden? Ich hege oftmals den Verdacht dass es vielen nur ums Prestige und Seilschfatenpflege geht.
Das Vorurteil mag daher kommen, dass Jagden oftmals nur gestellte Abknallveranstaltungen waren in der es darum ging den Honoratioren den Fettesten Braten den grössten Trophäenträger zu zuschieben.
Wenn ich sehe wer bei Treibjagden in unserer Gegend mit ner Kanone in der Hand herumläuft erkenne ich viele Leute aus dem politischen Leben meiner aktuellen Heimat. Allein diese Koinzidenz weckt mein Misstrauen.

Vibe
28.09.2011, 07:28
Tja, Du siehst es von beiden Seiten, das machen die meisten Deiner Jagdkollegen, vor allem von denen die Jagdpächter, oder gar Waldbesitzer sind eben nicht. Das Leben-und-leben-lassen wird da immer recht einseitig betrachtet.


Wenn man den Thread hier so ansieht dann sind es aber prozentual noch mehr Gleitschirmflieger die Jäger nicht tolerieren als Jäger die keine Flieger tolerieren. Ich finde das echt peinlich wie hier die Phrasen aus den Medien nachgedroschen werden von Leuten die wahrscheinlich noch nie mit einem Jäger ein Wort gewechselt haben.

Gruß

Claus

Robi
28.09.2011, 23:02
Ich finde das echt peinlich wie hier die Phrasen aus den Medien nachgedroschen werden von Leuten die wahrscheinlich noch nie mit einem Jäger ein Wort gewechselt haben.
Phrasen? Medien? Hast Du jetzt mein Posting nur als Aufhänger benutzt oder meinst Du mich damit?

Also ich hab bei diversen Touren schon öfter mit den freundlichen Herrn in Grün Kontakt gehabt. Persönlich. Als Kletterer, Gleitschirmflieger und Skitourengeher.
Die Geschichten würden den Rahmen hier sprengen.

Doubleudee
29.09.2011, 10:56
Also, ich hab mit Jägern schon sowohl nette als auch absurde Worte gewechselt.

Ich nehme stark an, dass es in der Jägerschaft, wie im Rest der Bevölkerung einen, von Probantengruppe zu Probantengruppe nur schwach schwankenden Prozentsatz von A'löchern gibt. Oder freundlicher gesagt, Menschen deren Sozialverhalten nicht dem allgemein anerkannten gesellschaftlichen Konsens entspricht.

Mag aber durchaus sein, dass unter Daimlerfahrern (:p) und - wenn man diverse Threads hier im Forum verfolgt - unter Forumschreibenden Gleitschirmfliegern, die A'loch Quote deutlich höher liegt als im Rest der Menschheit.:D

Abgesehen würde ich sagen, dass es in den meisten Fällen halt doch so aus dem Wald herausschallt wie es hineinschallt. Und da knallt es halt bei den Jägern gerne mal.

Ach und außerdem bin ich dafür, dass Die Jagdhoheit beim Grundbesitzer liegen sollte. Dann könnte ich endlich mal mit geilen Wummen auf Wildsaujagd gehen. ;):D Das schaffen die Jäger auf den Hektars meines Onkels (und vieler anderer Landwirte) nämlich nicht. (Für die etwas Lahmen: Das war ein Witz, ich hab' keinen Jagdschein, keine Zeit und keinen Bock einen zu machen und kann keinem Teddybär was zu Leide tun - Hm, obwohl, wie schmeckt wohl Teddybär in Sahnesoße?)

Lippenleckende Grüße.
WD

harald e. wolf
29.09.2011, 11:04
Das unterscheidet den Carnivoren vom Vegetarier:

C = + Conscience.
V = + Consciousness.

Nur mal so am Rande.

martinpi
29.09.2011, 19:30
@SvMax: Ein guter Beitrag, und sichtlich gibt es unter "denen" auch welche mit Hirn.


Ich finde es schade, dass wir Jäger so ein schlechtes Ansehen bei einem Großteil der Bevölkerung haben.

Na ja, deine Kollegen geben sich da alle Mühe um bei mir den allerschlechtesten Eindruck zu hinterlassen. Als Paragleiter kann ich (noch(?)) nichts berichten, aber sowie man in der Natur unterwegs ist wird man von gewissen 4D-Fahrern angepöbelt, auch wenn man mit angeleintem Hund einen öffentlichen Weg benützt.

Mein Verständnis von Natur ist auch ein ganz anderes. Millionen von Jahren kam die Natur allein zurecht, bevor der Mensch meinte eingreifen zu müssen. Wir haben etliche Touren in Nationalparks Nordamerikas unternommen. Du liegst im Zelt und draußen heulen die Wölfe ... DAS ist Natur! Unersetzlich!

Beinstrecker
29.09.2011, 23:54
Ja, ja, gut... aber das stimmt ja auch überhaupt net.... Da iss nix unheimliches dran, auf ne Wildsau zu schießen und sie net einmal richtig zu Treffen... dann zu behaupten daß sie davonkam und in wirklichkeit am Schrot elendig verrecken musste... Aaaääch .. Abwink..

Seidenschwan
Mein lieber Schwan,

dein Glas ist wohl immer halb leer? Nur zu schimpfen, obwohl man von der Materie gar keine Ahnung hat, ist nicht zielführend! Selbst als Jäger würdest du von deinen Jagdkollegen heftigste Schelte, wenn nicht sogar Schläge kassieren, wenn du mit Schrot auf ein Wildschwein schießt! Für die Jungs in Grün (zumindest für die meisten!) ist es Ehrensache das Wild möglichst schnell und effektiv zu töten.

In den mir bekannte Fluggebieten sind die Schnittpunkte mit den Jägern eigentlich auch recht schwach ausgeprägt, denn wann fliegt man, außer bei Soarbedingungen schon in der Dämmerung?

Gleitschirmflieger die Drachenpiloten den Start verbieten und umgekehrt sind dir also auch noch nicht begegnet?

seidenschwan
30.09.2011, 08:26
Mein lieber Schwan,

dein Glas ist wohl immer halb leer? Nur zu schimpfen, obwohl man von der Materie gar keine Ahnung hat, ist nicht zielführend! Selbst als Jäger würdest du von deinen Jagdkollegen heftigste Schelte, wenn nicht sogar Schläge kassieren, wenn du mit Schrot auf ein Wildschwein schießt! Für die Jungs in Grün (zumindest für die meisten!) ist es Ehrensache das Wild möglichst schnell und effektiv zu töten.

In den mir bekannte Fluggebieten sind die Schnittpunkte mit den Jägern eigentlich auch recht schwach ausgeprägt, denn wann fliegt man, außer bei Soarbedingungen schon in der Dämmerung?

Gleitschirmflieger die Drachenpiloten den Start verbieten und umgekehrt sind dir also auch noch nicht begegnet?

Also mir ist noch kein Gleitschirmflieger begegnet der einem Drachenflieger den Start verboten hätte:confused: Wasn schmarrrn.


Komplizierte Materie? Das möchte uns dieser Club immer gerne vermitteln. Nach dem Motto "wir Jäger haben ja das ganze durchstudiert, von dem die normal sterblichen keine Ahnung haben können" " Grünes Abitur" Ha, ha, klar da zählt man sich schon zur " Elite" So wird der wahre Grund für die Jagd verklärt und Verschleiert.

Fakt ist das überall wo nicht gejagt wird sich die Natur wieder Ausgezeichnet selbst reguliert und Erholt. Du hast den Thread nicht ganz gelesen. Das wissen auch die Jäger zumeist bestens, haben aber daran gar kein Interesse. Man stelle sich vor- Wildsauen braucht man nicht mehr abzuschießen.

Unbestritten käme es zu beginn einer solchen Erholungsphase zu chaotischen Bedingungen und explosionsartiger Vermehrung von einigen Tierarten während andere stark darunter zu leiden hätten. Auch für die Landwirtschaft wäre es erst mal eine Belastung. Aber das sind keine Gründe für die Jagd wenn man Ehrlicherweise eine Intakte Tier und Pflanzenwelt haben wollte.

Ein Beispiel dafür ist unser Bayerwald. Fast Jahrhunderte wurde mit Monokultur die natürlichen Verhältnisse des Waldes gestört. Aus Wirtschaftlichen gründen ( das sagen heute sogar die Jäger.Aber da gehts ja nicht ums ballern) Dann konnte der Käfer nicht mehr im Zaum gehalten werden. Natürlch war erst mal nicht die Monokultur schuld sondern viele andere Faktoren ( sauerer Regen etc...) Aus hilflosigkeit .- und Kostengründen hat man den Waldunter dem Motto " Naturnahe Selbsterholung" " Experiment Bayerwald" einfach sich selber überlassen. Und einige schlimme Jahre,- auch jetzt noch- war das Baumsterben extrem . Kahle Wälder vom Rachel bis zum Lusen. Aber jetzt sieht man es werden. Unter dem Absterbenden kommen neue Wälder mit Laubbäumen zu Vorschein . Der Ursprüngliche Urwald kommt wieder. Der wächst halt einfach langsamer, trotzt aber dem Käfer, der dadurch stirbt. Der Bayerwald war eben ursprünglich Laubwald. So reguliert sich Natur eben selbst.

Ach ja hätte mich unwissenden schon immer mal Interessiert. Erklär doch mal warum überhaupt mit Schrot geschossen wird????? Weil in dem Club alle so vortreffliche Freischützen sind???

Es braucht keine Jagd ausser aus diesen Gründen:


H.M. Murdoch:
...ist dieser Reiz bei allen Jägern so vorhanden? Ich hege oftmals den Verdacht dass es vielen nur ums Prestige und Seilschfatenpflege geht.
Das Vorurteil mag daher kommen, dass Jagden oftmals nur gestellte Abknallveranstaltungen waren in der es darum ging den Honoratioren den Fettesten Braten den grössten Trophäenträger zu zuschieben.
Wenn ich sehe wer bei Treibjagden in unserer Gegend mit ner Kanone in der Hand herumläuft erkenne ich viele Leute aus dem politischen Leben meiner aktuellen Heimat.

Ich gehe aber so weit zu behaupten dass es, einige wenige, Jäger gibt die an ihre Tätigkeit im guten Sinne glauben. Das sind dan die mit denen man meistens gar nicht mehr reden kann. Denn das sind meist auch noch die schlimmsten Fanatiker.....

Gruß Seidenschwan..

Akki
30.09.2011, 11:07
Alles im Leben hat zwei Seiten.
Wir haben einen freundlichen Jäger gefunden, der uns Morgen Samstag die Schirme über 1000 Höhenmeter auf eine Alm hinauf fährt.
(Ja auch dass gibt es). Ein wenig Rücksicht untereinander kann nicht schaden, aber man sollte sich als Sportler auch nicht alles bieten lassen.
Unser Verein verhandelt alle paar Jahre mit den Grundbesitzern und Jagdpächtern und die Salamitaktik (Jedes mal ein wenig mehr fordern) ist bei der Gegenseite sehr beliebt.
Es konnt aber - bis jetzt - immer ein für beide Seiten tragbarer Kompromiss erzielt werden.
(Wildschongebiete - Fütterungen udgl - im Gegenzug starten auf Ihren Grund ohne Probleme...)

Beinstrecker
07.10.2011, 23:56
Also mir ist noch kein Gleitschirmflieger begegnet der einem Drachenflieger den Start verboten hätte:confused: Wasn schmarrrn.


Komplizierte Materie? Das möchte uns dieser Club immer gerne vermitteln. Nach dem Motto "wir Jäger haben ja das ganze durchstudiert, von dem die normal sterblichen keine Ahnung haben können" " Grünes Abitur" Ha, ha, klar da zählt man sich schon zur " Elite" So wird der wahre Grund für die Jagd verklärt und Verschleiert.

Fakt ist das überall wo nicht gejagt wird sich die Natur wieder Ausgezeichnet selbst reguliert und Erholt. Du hast den Thread nicht ganz gelesen. Das wissen auch die Jäger zumeist bestens, haben aber daran gar kein Interesse. Man stelle sich vor- Wildsauen braucht man nicht mehr abzuschießen.

Ein Beispiel dafür ist unser Bayerwald. Fast Jahrhunderte wurde mit Monokultur die natürlichen Verhältnisse des Waldes gestört. Aus Wirtschaftlichen gründen ( das sagen heute sogar die Jäger.Aber da gehts ja nicht ums ballern) Dann konnte der Käfer nicht mehr im Zaum gehalten werden. Natürlch war erst mal nicht die Monokultur schuld sondern viele andere Faktoren ( sauerer Regen etc...) Aus hilflosigkeit .- und Kostengründen hat man den Waldunter dem Motto " Naturnahe Selbsterholung" " Experiment Bayerwald" einfach sich selber überlassen. Und einige schlimme Jahre,- auch jetzt noch- war das Baumsterben extrem . Kahle Wälder vom Rachel bis zum Lusen. Aber jetzt sieht man es werden. Unter dem Absterbenden kommen neue Wälder mit Laubbäumen zu Vorschein . Der Ursprüngliche Urwald kommt wieder. Der wächst halt einfach langsamer, trotzt aber dem Käfer, der dadurch stirbt. Der Bayerwald war eben ursprünglich Laubwald. So reguliert sich Natur eben selbst.

Ach ja hätte mich unwissenden schon immer mal Interessiert. Erklär doch mal warum überhaupt mit Schrot geschossen wird????? Weil in dem Club alle so vortreffliche Freischützen sind???

Es braucht keine Jagd ausser aus diesen Gründen:



Ich gehe aber so weit zu behaupten dass es, einige wenige, Jäger gibt die an ihre Tätigkeit im guten Sinne glauben. Das sind dan die mit denen man meistens gar nicht mehr reden kann. Denn das sind meist auch noch die schlimmsten Fanatiker.....

Gruß Seidenschwan..
Also, du großer, zartgesaiteter weißer Vogel,

kompliziert ist jede Materie nur für den, der sich nicht dafür interessiert! Um den Wald kümmern sich eher die Waldbesitzer und Förster, nicht die Jäger. Vor kurzem gabs ein Sendung da forderten empörte Schrebergärtner einen "Totalabschuß" der gefährlichen, von fehlgeleiteten Tierschützer gefütterten Wildschweine durch die Bundeswehr. Ich glaube war in Nähe Berlin. Jetzt hocken die Jäger chancenlos vor riesigen Mais-Monokulturen in Erwartung der Wildschweine. Zugegeben ein Anlaß zum Schmunzeln.

Bei dem Wort Fanatiker bist allerdings du der Erste, der mir einfällt.

War leider kein guter Vergleich, denn die Drachenflieger sterben langsam aus, aber bei einem Start neben einer Drachenrampe selbst live erlebt.

Achja, Schrot! Mit Schrot wird aus Sicherheitsgründen auf Flugwild in maximal 35m Entfernung (Deckung auf 1m-Kreis) geschossen, denn die Bleikugeln ergeben eine wesentlich geringere Gefährdung als ein einzelnes Geschoß aus einem gezogenen Lauf, welches noch in einigen Kilometern Entfernung tödlich wirken kann. Die Zielsicherheit der Jäger ist vergleichbar mit der Protektorpflicht für Gleitschirmflieger, weil ja alle IMMER punktgenau und sanft landen ...

seidenschwan
08.10.2011, 19:15
Also, du großer, zartgesaiteter weißer Vogel,....

Bei dem Wort Fanatiker bist allerdings du der Erste, der mir einfällt.

War leider kein guter Vergleich, denn die Drachenflieger sterben langsam aus, aber bei einem Start neben einer Drachenrampe selbst live erlebt.

Achja, Schrot! Mit Schrot wird aus Sicherheitsgründen auf Flugwild in maximal 35m Entfernung (Deckung auf 1m-Kreis) geschossen, denn die Bleikugeln ergeben eine wesentlich geringere Gefährdung als ein einzelnes Geschoß aus einem gezogenen Lauf, welches noch in einigen Kilometern Entfernung tödlich wirken kann. Die Zielsicherheit der Jäger ist vergleichbar mit der Protektorpflicht für Gleitschirmflieger, weil ja alle IMMER punktgenau und sanft landen ...

Hallo du, streck mal deine Beine nicht so weit vor!:D;)

Warum finde ich dann im Wald. jede menge Schrotpatronen????

Seidenschwan

thmu
08.10.2011, 20:34
Warum finde ich dann im Wald. jede menge Schrotpatronen????

Vermutlich wegen des baumlandenden Fluggroßwilds, das wild auf Baumkronen < 35m landet. :D
Was machst Du eigentlich im Wald? Flieger gehören darüber. :D

seidenschwan
09.10.2011, 17:28
Vermutlich wegen des baumlandenden Fluggroßwilds, das wild auf Baumkronen < 35m landet. :D
Was machst Du eigentlich im Wald? Flieger gehören darüber. :D


Hast scho recht, gibt aber noch so manche interessante Hobbys. Wenns net zum fliegen geht natürlich..




Zitat von mir auf Seite 5in diesem Thread:

_________________________________________________.

....Ich hatte ja ne Zeit lang so ne Metallsonde mit der man mal gerne im Wald bei schlechtem Wetter rumspaziert ( Wenns grad nicht zum fliegen iss) um was gaaanz altes zu finden. ( Natürlich streng nach Denkmalschutzgesetz)

Was brachte ich meistens nach zwei Stunden Suchgang mit nach Hause? Eine Münze aus dem 3. Reich und 4 Handvoll Bleischrottgewehr Hülsen. Da ist der wald verseucht mit dem Scheiß. Als echter Umweltschützer nehm ich meinen Dreck mit nach Hause. Das Mistzeugs aufzuheben kommt dem Volk gar nicht in den Sinn.
Ok, Vielleicht gibts auch andere, ich hab allerdings noch keinen anderen gesehen.

Johann
______________________-

http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php?26628-Wieder-einmal-unsere-Freunde-die-J%E4ger/page5

Seidenschwan..

Laisch
01.06.2012, 07:21
http://tvthek.orf.at/programs/70019-Salzburg-heute/episodes/4111103-Salzburg-heute/4113531-Konflikt-Freizeit-und-Jagd

Gebirgler
01.06.2012, 08:42
http://tvthek.orf.at/programs/70019-Salzburg-heute/episodes/4111103-Salzburg-heute/4113531-Konflikt-Freizeit-und-Jagd

Hallo!
Ja wie es der Titel schon sagt: "wieder einmal..." Es ist interessant wie oft dieses Thema bei ORF Salzburg vorkommt. Man kann fast glauben als hätte die Lobby
einen großen Einfluß bei den Medien.
Die Werfenwenger schlagen sich echt gut und der Obmann hat toll geantwortet. Das hätten viele andere nicht so hinbekommen.
Alles Gute!

seti1337
01.06.2012, 10:20
Bei uns geben sich die Jäger auch alle Mühe dem Klischee gerecht zu werden.

Hier wirste angepöbelt aus nem 4Rad wenn du mit deinem Hund ohne Leine gehst....auch wenn kein Leinenzwang besteht....
dann faseln die was von Wild könnte gestört werden und brausen mit Ihrem 4Rad mit Höchstgeschwindigkeit weiter :D

FoxForce5
02.06.2012, 07:11
Tannenwald stellt Rasen kalt....;-)



http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CFcQtwIwAA&url=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3D7sd FMjZb62w&ei=1KvJT5qjFsrntQaFnpDMBg&usg=AFQjCNHi7PX0MfmoXvXwtPfyBT7YCifSZw


Gruss

Volker

Cowboy
02.06.2012, 07:54
Tannenwald stellt Rasen kalt....;-)



http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CFcQtwIwAA&url=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3D7sd FMjZb62w&ei=1KvJT5qjFsrntQaFnpDMBg&usg=AFQjCNHi7PX0MfmoXvXwtPfyBT7YCifSZw


Gruss

Volker



Kreisch...:p:D:p:D

Pikachu
02.06.2012, 09:12
Frechheit, die armen Gemsen aufzuscheuchen! Dann treff ich die ja nicht mehr! :eek:

;););)

Wilhelm1967
02.06.2012, 11:05
Ja - so ist das mit den Jägern.

Gämse werden nicht durch fast lautlose Schüsse sondern durch die laut knallenden Gleitschirme aufgescheucht. Das ist doch klar oder ?
Und der angebotene Gämsebraten im Berggasthof ist das erlegte Wild der Gleitschirmflieger.

Ach so - da gibt es auch noch Jäger die erst mal schießen und dann überlegen was sie da geschossen haben - siehe Link.


http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2257802/Wolf-Schuetze-ist-Jaeger-aus-Koeln-Gen-Test-dauert-noch.html

Leggy
02.06.2012, 11:46
Ein befreundeter Polizist hatte mir mal erzählt, daß er nach einem Einbruch in eine Jagdhütte beiläufig ein Gespräch zwischen Jägern mitbekommen hat, in dem es darum ging wie sehr sie es bedauern, daß sie die kürzlich in ihrem Jagdrevier nachgewiesenen Wildkatzen nicht schießen dürfen, obwohl sie richtig scharf drauf seien.

An einem nahegelegenen Autobahnstück wurde ein Millionenteurer Zaun zum Schutze dieser Wildkatzenpopulation errichtet.

Gängige Praxis der Jäger ist es nebenbei auch, geschossene Haustiere auf die Straße zu legen und nochmal drüber zu fahren. (Habe ich in nem Jägerforum gelesen als Methode um Ärger mit den Anwohnern zu vermeiden)

"Jäger" sind meiner Meinung nach gestörte Psychopaten, die ihre perverse Mordlust legal in unseren Wäldern ausleben und sich dabei für die Herrscher und Besitzer der Natur halten.


Inzwischen werden mir auch militante Jagdgegner immer sympatischer.





Ach so - da gibt es auch noch Jäger die erst mal schießen und dann überlegen was sie da geschossen haben - siehe Link.


http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2257802/Wolf-Schuetze-ist-Jaeger-aus-Koeln-Gen-Test-dauert-noch.html

Wer dem Jäger glaubt, daß er nen Hund gesehen hat ist auch nicht mehr zu helfen.

Auf den vorher geschossenen Fotos kann sogar ich ohne "Grünes Abitur" (Bei dem Begriff wird mir schlecht) zweifelsohne erkennen daß es kein Hund ist und die Nachricht, daß ein Wolf im Revier fotografiert wurde spricht sich unter dem grünen Pack schneller rum als das Tier laufen kann.

Cacao
02.06.2012, 14:48
Die Argumentation der Jäger ist zum Lachen.
Sie bezeichnen die Jagd als angewandten Naturschutz. Ist das logisch?
Nehmen wir an, die Tiere würden nicht gejagt, wie das in Teilen der Welt der Fall ist. Aufgrund der Erfahrung, dass ihnen vom Menschen keine Gefahr droht, werden sie immer zutraulicher. Sie laufen nicht weg.
In Europa dagegen sind alle Wild-Tiere scheu, d.h. wenn ein Mensch kommt, laufen sie weg. Aber in einigen Gegenden nicht, z.B. in der den Jägern verhassten Großstadt Berlin. Dort sind die Wildschweine schon fast handzahm, jedenfalls laufen sie vor den Bewohnern nicht davon. Der einfache Grund, sie können aufgrund der damit verbundene Gefahr für den Menschen nicht gejagt werde.
Die Gämsen im Pongau dagegen kennen ihre „Pappenheimer“ die Jäger und rennen fort. Sie haben halt Erfahrung mit ihnen.
Vielleicht sollte man die Werfenwenger Jäger nach Berlin zur Kur schicken.
Die Jagd ist der „Schlüssel“ fürs davonrennen der Tiere, nicht das Fliegen oder der (nicht jagende) Mensch.

hob
02.06.2012, 19:01
So ist es:

Gleiche Beobachtung auf kleinen FLugplätzen und dto. für Modelle. Der dort nun nicht mehr zu erwirtschaftende Betrag ist durch die Pacht der Flieger sichergestellt, die (teure) Düngung und Vergifung durch Bewirtschaftung unterbleibt, neues Leben bemächtigt sich dieses freien Raumes - wie von selbst. Somit ist Fliegen aktiver Umweltschutz - in den Bergen auch: und zwar durch Vergraulen der Jäger, die per Überpopulation für Verbiß an der höhenbedingten Waldgrenze und damit mittelbar für Lawinengefahr sorgen. Da müssen nicht erst ein paar grün angehauchte Besserwisser kommen und krampfhaft mit der Lupe seltene Tiere suchen, um diese vor ihren "Erzeugern" qua wieder frei zur Vefügung gestellten Lebensraumnes fanatisch zu schützen und als "Lieber Gott in Grün" eigenmächtige Selektion zu bereiben oder gewinnabwerfende Überpopulation zu Lasten der Flora herzustellen - und das Ganze noch beifallheischeiend als Hege und Pflege hinausposaunen:

Ein einzelner auftauchender Jäger im grünen Ornat mit geschulterter Knarre oder auch nur dessen näherkommendes Auto der Protzklasse reichten i.d.R. aus, daß das friedlich neben der Startbahn äsende Rudel Rehe umgehend das Terrain bei laufendem Flugbetrieb verließen.

Viele Tiere sind ohnehin intelligenter - als sehr viele Menshen es je sein werden. Schließlich "fressen" wir brav jedes Gift, daß uns vorgesetzt wird. Das nennt man Zivilisationskrankheit.

Gebt doch mal spaßeshalber bei Google >E-Nummern< ein. Die Fähigkeit, Nahrung als koscher oder nicht einzuordnen, haben wir längst verlernt und verloren.

Gruß hob

FoxForce5
02.06.2012, 21:03
Und noch einer.....

Schön zuhören!! ;-))

http://www.youtube.com/watch?v=hCxs8D2hZno

Gruß
Volker

seti1337
02.06.2012, 21:12
Und noch einer.....

Schön zuhören!! ;-))

http://www.youtube.com/watch?v=hCxs8D2hZno

Gruß
Volker

Ach sehr schöööönnn hat mich super unterhalten.
tja unsere "Lieben" Freunde in Grün ich kann Sie nicht ausstehen

Tino
02.06.2012, 21:39
Ja - so ist das mit den Jägern.

Gämse werden nicht durch fast lautlose Schüsse sondern durch die laut knallenden Gleitschirme aufgescheucht. Das ist doch klar oder ? [/url]

Also wenn ich an das Öffnungsverhalten von meinem ehemaligen A6 nach Klappern denke dann könnte da was dran sein.

Man sollte sich einmal fragen als was uns die Tiere eigentlich wahrnehmen. Ein Gleitschirm könnte aus ihrer Siche ein unbekannter Riesenvogel sein. Und das was unten dran hängt ist die Beute die er gemacht hat. Warum sollte man davor Angst haben? Man muß sich doch auch nicht vor einem Adler fürchten der gerade ein Murmeltier zum Horst schleppt.

Schirmschoner
03.06.2012, 13:23
Wahrscheinlich vermuten die Gämse einen Jäger bei der "Luftpirsch".
Meiner Meinung nach ist der Hauptgrund für den "Wildschutz" die Angst vor dem Abwandern des Wildes in andere Gebiete.
Auf Bäume oder Zielscheiben schießen macht nicht so viel Spass als auf ein Tier zu Schiessen, das um sein Leben rennt.

Mann muß nicht überall tief reinfliegen aber die Jäger übertreibens scho a weng.

Viel fairer wäre ein Kampf Jäger/Wild ohne Schusswaffe wie im Video unten.Scheinbar fühlt sich der Hirsch nicht genügend gehegt und gepflegt
oder hat er den Jäger durchschaut?:D


http://www.youtube.com/watch?v=7i7odQbeOpQ

MFG Rob

Segelohr
03.06.2012, 13:33
Also wenn schon Stenkelfeld, dann der hier :D


http://www.youtube.com/watch?v=7sdFMjZb62w&feature=related

limeric
04.06.2012, 18:28
Wahrscheinlich vermuten die Gämse einen Jäger bei der "Luftpirsch".
Meiner Meinung nach ist der Hauptgrund für den "Wildschutz" die Angst vor dem Abwandern des Wildes in andere Gebiete.
Auf Bäume oder Zielscheiben schießen macht nicht so viel Spass als auf ein Tier zu Schiessen, das um sein Leben rennt.

Mann muß nicht überall tief reinfliegen aber die Jäger übertreibens scho a weng.

Viel fairer wäre ein Kampf Jäger/Wild ohne Schusswaffe wie im Video unten.Scheinbar fühlt sich der Hirsch nicht genügend gehegt und gepflegt
oder hat er den Jäger durchschaut?


http://www.youtube.com/watch?v=7i7odQbeOpQ

MFG Rob


Hervorragen, endlich schlagen die Hirsche zurück und die Schießbudenschützen werden zur bedrohten Art.

Limeric

tilo68
08.06.2012, 20:49
hallo

habe mir gerade den 2ten Teil von "D von oben" ( Teil2 (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1051276/Deutschland-von-oben-1-Land---in-HD%2521?bc=sts;suc&flash=on) ) angeschaut und war über die Aussage einen UL-Piloten erfreut " das das Wild durch seinen Überflug nicht auf geschreckt wird" Der Ausschnitt kommt ab 38:10 Min.
Vielleicht hilft es ja mal bei einer Geländezulassung oder einer Diskussion.

happy landings

tilo

P.S.
Alle Teile von "D von oben " sind hier aufgeführt
http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php?20816-aktuelle-Flieger-Schn%E4ppchen&p=349414&viewfull=1#post349414

thunder1986
09.06.2012, 11:01
was das jetzt mit Jägern zu tun hat, erschließt sich mir noch nicht.
Aber so groß war das Loch eh nicht... Sieht für mich eher so aus als würde er stolpern, weil er (unter dem Gewicht des Motors) die Füße nicht gerade weit anhebt beim laufen.
Man kann halt nicht überall Golfrasen erwarten.

Andi

Laisch
11.06.2012, 09:29
Gar nicht gewusst, dass die das dürfen...

http://www.openpetition.de/petition/online/abschussverbot-von-hunden-und-katzen-durch-jaeger

Cowboy
11.06.2012, 09:42
Ein beeindruckendes nicht zu leugnendes Beispiel, wie sich auch scheues Wild gewöhnen kann


Gestern ca 19 Uhr auf der Heimfahrt A8 Ulm-Stuttgart-Karlsruhe:
Nur 20 Meter! direkt neben der proppenvollen Autobahn Rehe beim äsen auf der Böschung beobachtet !

Wie angenehm der "Geräuschpegel" in dieser Entfernung ist, muss ich nicht schildern ;)

JHG
11.06.2012, 10:29
Gar nicht gewusst, dass die das dürfen...

http://www.openpetition.de/petition/online/abschussverbot-von-hunden-und-katzen-durch-jaeger

Und dann argumentieren, dass sie ja wild "regulieren" müssen, weil ja keine Raubtiere mehr vorhanden.

Ich habe es unterzeichnet !

WA
11.06.2012, 11:06
Irgendwann spazierengehend auf Feldwegen kamen zwei freilaufende Doggen im Galopp auf mich zu. Herrchen, nicht weit weg, konnte seine Hunde zurückpfeifen. Einer wollte noch nicht so recht, aber kurz vor mir gehorchte er dann doch noch. Wie schön!

Wäre ich jetzt Jäger gewesen, hätte ich sie verm. erschossen, jedenfalls war mir danach. Ja, auch bei mir kommen die alten Gene der Jäger und Sammler durch!:o

Ich werde diese Petition trotzdem unterzeichnen - Es geht nicht an, daß eine Minderheit freilaufende Hunde, was sollen die eigentlich wildern, einfach mal so unter fadenscheinigen Argumenten (Wilderei) abschießen dürfen und ich bin mir sicher, daß die Mehrzahl dieser Herrschaften auf solche freilaufenden Hunde warten. (Legale Schießübung auf bewegliche Ziele, soviel Wild hat´s nun doch nicht zum erlegen, da kommt ein "wilderndes" Tier gerade recht!)

Andererseits sollten Hundehalter sich auch an den Leinenzwang halten.

H.M.Murdoch
11.06.2012, 11:13
Ist ohnehin nur eine recht einseitige Kost. Was außer Füchsen (die sind zu schlau) Rehen und Wildschweinen haben die Jäger denn übrig gelassen?

Ich glaub die sind nur neidisch, weil ein Hund ganz natürlich das schafft was sie selbst nur mit modernsten Hilfsmitteln zustande bringen, ein krankes Reh töten, und ähnliche Heldentaten. ;-)

seidenschwan
11.06.2012, 12:37
Ist ohnehin nur eine recht einseitige Kost. Was außer Füchsen (die sind zu schlau) Rehen und Wildschweinen haben die Jäger denn übrig gelassen?

Ich glaub die sind nur neidisch, weil ein Hund ganz natürlich das schafft was sie selbst nur mit modernsten Hilfsmitteln zustande bringen, ein krankes Reh töten, und ähnliche Heldentaten. ;-)

Yes,

Es passiert überall:cool:
Auch bei uns

http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen-sued/jaeger-erschiesst-hund-augen-herrchens-1611600.html

Wenn schon Hund dann muss es schon ein Jagdhund sein....

Johann

BitBroker
11.06.2012, 13:00
Es passiert leider überall ...

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/mettmann/nachrichten/streit-um-wildernde-hunde-1.1210266
oder
http://www.rhein-zeitung.de/region/nahe_artikel,-Wildernde-Hunde-reissen-Rehe-_arid,426548.html

Es kommt halt immer darauf an, von welcher Seite man das Thema betrachtet.

Es gibt bestimmt eine Menge unterbelichteter Jäger auf dieser Welt,
aber ich kenne leider auch genug Gleitschirmflieger auf diesem Niveau :rolleyes:

Tach auch

moses
11.06.2012, 13:08
zum Link von Seidenschwan.

So etwas ist einfach krass daneben, andererseits fährt meine Frau / Kinder gewisse "Rad-Wege" nicht mehr alleine, da immer wieder freilaufende Hunde einen "stellen". Ein freund wurde dieses Jahr schon beim Biken auf der Landstrasse am Waden gepackt, Hündchen folgte nicht dem Herrchen welches 100m weiter weg rief!!!

Wenn der Hund an der Leine ist, so wie es sich gehört, ist das Problem grundsätzlich schon gelöst! Solche Vollpfosten wie die beiden hätten wohl trotz anderer Rechtslage geschossen...

Ist doch beruhigend wenn wir flieger sehen dass die Jägerschaft rundherum "Problemchen" hat und wir nicht die einzigen sind. Wenn man also richtig was voranbringen möchte müsste man mit anderen, durch Jäger gegängelten, zusammen der Jägerschaft "Benehmen" nahelegen :cool:.

Gruß Moses


P.S. Kenne solche und solche Jäger persönlich..., solche und solche Hundebesitzer und bei den Fliegern hört es da nicht auf:o

seidenschwan
11.06.2012, 13:20
Es passiert leider überall ...

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/mettmann/nachrichten/streit-um-wildernde-hunde-1.1210266

Es kommt halt immer darauf an, von welcher Seite man das Thema betrachtet.

Es gibt bestimmt eine Menge unterbelichteter Jäger auf dieser Welt,
aber ich kenne leider auch genug Gleitschirmflieger auf diesem Niveau :rolleyes:

Tach auch

Tja, es gibt eben verschieden Probleme in unserer Gesellschaft. Streunende Hunde, Schießwütige Jäger, Kreischende Hausfrauen... :D Gleitschirmflieger die Rehe verscheuchen.:rolleyes:

Mal im Ernst es haben auch schon Hunde kleine Kinder getötet..Das ist grauenhaft! Da könnte der Gesetzgeber auch was machen, tut er aber auch nicht, da iss wiederum eine Hundelobby am Werk. Führt hier aber zu weit und kommt OT.

In Jedem Falle iss es mir äußerst unerquicklich einer Flinte im Wald zu begegnen die auch noch ausgesprochen nach Sechsämtertropfen stinkt und mir böse erklärt ich solle ja meinen Hund nicht von der Leine nehmen.. (Ist mir selbst schon passiert) Ja, da fühle ich mich schon bedroht..:eek:

Einen angreifenden Hund kann ich ja noch mit dem nächsten Prügel in die Grube befördern. (Halte mich dafür für fähig) Beim besoffenen Waidman mit Kanone tue ich mich da (leider:D;)) schon schwerer.

Gruß Johann

seidenschwan
11.06.2012, 13:34
Es gibt bestimmt eine Menge unterbelichteter Jäger auf dieser Welt,
aber ich kenne leider auch genug Gleitschirmflieger auf diesem Niveau :rolleyes:

Tach auch

Ich glaube allerdings nicht dass selbst der unterbelichtetste Gleitschirm oder Drachenflieger an die bisherige Bilanz der Waldhaubitzenbrüder heran kommt...

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/jagdunfaelleundstraftaten2012/index.html

Gruß Johann, erklärter wildernde Hunde und Jagdgegener

BitBroker
11.06.2012, 14:32
Im Prinzip ja,
ist aber nicht nur vom polizeilichen Führungszeugnis abhängig!
Auch bei "kleineren" Vergehen ohne Eintragung in das polizeiliche Führungszeugnis wird der Jagdschein eingezogen.
Beispiel: Joint rauchen, Alkoholfahrt, psychische Behandlung (Medikamente), etc...
Dafür ist das Ordnungsamt verantwortlich und ist eher pingelig als großzügig.

Aber man darf ja auch als Vollpfosten gleitschirmfliegen ohne polizeiliches Führungszeugnis
und z.B. anderen Leuten mit dem Urinalkondom auf den Kopf pissen :D
(so würde uns z.B. seidenschwan beschreiben, wenn er Jäger wäre)

-> UND DAS IST AUCH GUT SO!
Leben und leben lassen, dass fällt in unserer Gesellschaft leider immer schwerer :(

seidenschwan
11.06.2012, 14:44
Mal eine ernst gemeinte Frage:

Muss man, um in Deutschland einen Jagdschein machen und mit einer geladenen Waffe in der Oeffentlichkeit rumlaufen zu duerfen, eigentlich einen Eignungstest, wie IQ und/oder Charakter Test, machen?

Oder darf das jeder Vollpfosten der bis jetzt das Glueck hatte, das in seinem polizeilichen Fuehrungszeugnis noch nichts eingetragen ist?

Nu ja,,...

Du musst in manchen Bundesländern vorher ne Schule besucht haben. Die können dir dann auch gleich die Prüfung abnehmen;)

Hab mal gesucht und gefunden...



"Sie haben uns angeklickt, weil Sie Ihre Jägerprüfung erfolgreich ablegen wollen. Begeben Sie sich ruhig in unsere Hände - Sie werden schon sehen,
was Sie davon haben...

...nämlich den sicheren Erfolg!

15 Jahre Jagdschule, viel Spass an der Arbeit und nachweislich noch
niemals ein auch nur annähernd unzufriedener Seminarteilnehmer! "


Oder hier:
http://www.jaegerschule.com/



"Brandaktuell"
Prüfung April/Mai 2012, Jagdschule Wiesensteig!
Unser Wochenendlehrgang BWE 627/I absolvierte diese Jägerprüfung mit einem
Spitzenergebnis von 100%!!!!!


100% erfolgsquote.... Hmm ja,... würde auch sagen.. jeder Vollpfosten:D Aber bevor mich hier jetzt die Gleitschirm fliegenden Jäger fertig machen frag lieber die...:rolleyes::cool::cool:

Johann

martinpi
11.06.2012, 22:21
Gar nicht gewusst, dass die das dürfen...

http://www.openpetition.de/petition/online/abschussverbot-von-hunden-und-katzen-durch-jaeger

Ja, leider. Nicht nur das, es ist auch gleich eine billige Ausrede weil man kann ja schon einmal etwas verwechseln.

Bei uns ausgestorbene (ausgerottete) Wildtiere würden es vielleicht schaffen wieder Fuß zu fassen.

Vor ein paar Jahren wurde in Österreich ein Wolf von einem Jäger erschossen. Der hätte das natürlich nicht tun dürfen, der Wolf ist ganzjährig strengstens geschützt. Die Jägerschaft ist - zumindest offiziell nach eigenen Angaben - an der Wieder-Ausbreitung heimischer Wildtiere und an einem ausgewogenen Ökosystem interessiert.

Angeblich wollte der Jäger den Wolf sogar präparieren lassen aber der Präparator hat ihn dazu gebracht Selbstanzeige zu erstatten. Da hat der Jäger natürlich nichts zu befürchten gehabt weil er hat den Wolf ja für einen Hund gehalten und den darf man sowieso abknallen ....

Ich habe es von dem Pathologen auf der Veterinärmedizin erfahren der den Wolf obduziert hat.

99 vernünftige Jäger könne ein Tier nicht wieder zum Leben erwecken das von einem A......ch umgebracht worden ist.

hob
12.06.2012, 10:13
...und welches A......ch hat Bruno umgebracht?

Die demokratisch legitimierten A......cher!

Gruß hob

JHG
12.06.2012, 10:34
...und welches A......ch hat Bruno umgebracht?

Die demokratisch legitimierten A......cher!

Gruß hob

das war doch legitim und immerhin war der böse Bruno auch wochenlang nicht auffindbar als man ihn einfangen wollte und die grün berockten Freunde haben doch wirklich bis zur Erschöpfung gesucht. Kaum war er zum Abschuss freigegeben hatte man ihn innerhalb weniger Stunden gefunden. So ein Zufall aber auch :rolleyes:

UdoH
12.06.2012, 11:03
Die demokratisch legitimierten A......cher!



Ich habe schon länger den Eindruck, als wäre das Dein Problem!

Grüße
udo

Pedro
12.06.2012, 23:44
Eigentlich echt krass was hier so abgeht, da wird alles mögliche und unmögliche an den Haaren herbeigezogen um sich als besserer Mensch darzustellen.
Im Grunde gehte es nicht um Gleitschirm oder Jäger, es geht um die Charaktere der Menschen und zu welcher Sorte Mensch die Schreibenden gehören lässt sich leich aus jedem Post herauslesen.
Vernünftiger wäre miteinander statt gegeneinander - !
Gruss ... pedro

Swift
13.06.2012, 08:44
na ja, die Gleitschirmler wie Seidenschwan und manche Jäger nehmen sich da ja bezüglich "Vollpfosten" ja gar nichts. Seidenschwan scheint da ja sogar überlegen zu sein. By The way: Schon Duden gekauft?

seidenschwan
13.06.2012, 16:49
na ja, die Gleitschirmler wie Seidenschwan und manche Jäger nehmen sich da ja bezüglich "Vollpfosten" ja gar nichts. Seidenschwan scheint da ja sogar überlegen zu sein. By The way: Schon Duden gekauft?



Es gibt noch ne Erweiterung solcher Unsympathen. Nämlich solche die sich in Foren, grundlos und ohne Ziel ausgesuchten Forumsteilnehmern gegenüber feindselig und beleidigend verhalten... Solche wie du.

(Würde mich mal interessieren warum.... kannst mir auch gerne ne PM schreiben)

Die nennt man laut Stupidedia allerdings Vollpfostenhorst...:D:D

Kann sein dass ich bei der Jägerei über die strenge schlage, aber die Sache gegen die Jäger ist unspezifisch. Du hingegen wirst stets direkt persönlich beleidigend. So wie es gerne kleine von Muttern schlecht erzogene Kinder tun...

Gute Besserung
Johann

Águila Austriaca
17.06.2012, 16:15
Wieder einmal unsere Freunde die Lügner, die sich für Götter halten, würde besser passen.:(

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3044206/jaeger-schoss-steinadler-versehentlich-ab.story :mad:

Xysos
17.06.2012, 16:29
Querschläger ? Rehkitz wertvoller als Steinadler? ... Wahnsinn

Da darf man dem Sitz der Adler wohl eher nicht zu nahe kommen, weil die werten Herren in grün angst davor haben, beobachtet zu werden.

Skade
17.06.2012, 16:41
Wahrscheinlich war sein Großvater auch Jäger, und zwar einer derjenigen die damals an der Ausrottung der Steinadler in den Alpen beteiligt war. Diese "gute" alte Tradition wollte er wohl weiterführen.


Im Ernst, den Jagdschein sollte er verlieren, selbst wenn man ihm keine Absicht nachweisen könnte. Wer seine Waffe nicht im Griff hat das er unschuldige Lebewesen (hätte ja auch die Wandergruppe sein können) trifft, ist wohl als Jäger ungeeignet.

Ich muss da immer an den Bären Bruno denken. Wochenlang die Meldungen das Bruno unauffindbar ist, kaum 1 Stunde nachdem die Abschusserlaubnis für ihn raus war, war er abgeschossen.
:mad:

Águila Austriaca
17.06.2012, 17:23
Querschläger ? Rehkitz wertvoller als Steinadler? ... Wahnsinn


Er wollte das Rehkitz schützen, damit er es abschießen kann, wenn es groß ist.:mad:

herc
17.06.2012, 18:05
sind eigentlich alle kühe so tiefenentspannt ?

http://www.youtube.com/watch?v=imy2K_ArTPg

dichter kann man wohl kaum an tieren vorbeifliegen :eek:

für mich der perfekte beweis, daß sich herdentiere problemlos an gleitschirmflieger gewöhnen können.

JHG
18.06.2012, 07:45
Rindviecher sind keine Wildtiere (Domestizierung (http://de.wikipedia.org/wiki/Domestizierung)).


Grus von der Alm

Wahrschienlich schon erwähnt:

Auf der Hohen Wand stehen die Gämsen teilweise direkt an der Kante und man fliegt keine 10 Meter an ihnen vorbei ohne dass die auch nur ein Ohrwaschl rühren. Manchmal blockieren sie sogar den Südstartplatz bzw. den Wanderweg der an der Kante entlanggeht. Wenn du da mit deinem Glump durchwillst stellt dich der Bock.

Wilhelm1967
18.06.2012, 16:16
Wahrschienlich schon erwähnt:

Auf der Hohen Wand stehen die Gämsen teilweise direkt an der Kante und man fliegt keine 10 Meter an ihnen vorbei ohne dass die auch nur ein Ohrwaschl rühren. Manchmal blockieren sie sogar den Südstartplatz bzw. den Wanderweg der an der Kante entlanggeht. Wenn du da mit deinem Glump durchwillst stellt dich der Bock.


50m neben dem Drachenlandeplatz an meinem Hausberg äsen die Rehe auf der Wiese, während nebenan reger Flugbetrieb herrscht. Die Viecher haben nicht nur kapiert, dass diese bunten Vögel vollkommen harmlos sind, sondern dass dort selbst der wildeste Jäger seine Flinte gesichert lassen muss.

Ciao / Maxl

Genau so ist es !

Die Tiere haben sich an die Gleitschirmflieger gewöhnt und da von diesen keine Gefahr ausgeht bleiben sie stehen.
Wenn jedoch ein Jäger in Grün und mit Gewehr schon von weitem zu sehen ist bricht bei den Tieren Panik aus.
Im Gegensatz zu den Jägern kommen wir so nah an die Tiere, dass wir kein Fernglas oder Zielfernrohr brauchen.

Liebe Jäger – wenn ihr mit dem Gleitschirm unterwegs wäret, müsstet ihr euch nicht tarnen. Die Tiere würden euch dann leider erst mal vertrauen.

Wilhelm1967

Martin Prerovsky
19.06.2012, 21:04
Jäger erschoss "versehentlich" Steinadler

http://tirol.orf.at/news/stories/2537478/

Der arme Jäger. Ohne Jagdkarte bleibt ihm am Ende nur noch, Kröten und Igel auf der Landstrasse zu überfahren...

Gruß,
Martin

seidenschwan
26.06.2012, 08:07
Hab ich grade im Netz gelesen....:D:D:D


Jägerwitze:

Zwei Jäger stehen mit ihrem Hund vor einer Fliegerkneipe und beobachten argwöhnisch das Gebäude. Plötzlich kommt einer der Piloten heraus, hebt den Schwanz vom Hund hoch, schaut verwundert dessen Hintern an und geht wieder in die Kneipe. Der Hund macht große Augen und ist ganz Baff. Die beiden Jäger staunen auch.
Gleich darauf wiederholt sich der Vorgang. Der Hund und die beiden Jäger gucken noch dümmer drein.
Etwas später kommt noch ein Pilot heraus der wieder unter den Schwanz des Hundes starrt. Der Hund schaut schon ganz verärgert drein und die zwei Jäger beschließen den Flieger zur Rede zu stellen.
„Heda, was machen sie da mit unserem Hund?“
Der Gleitschirmflieger antwortet: „ An der Bar erzählt einer: Da draußen steht ein Hund mit 2 Ar***löchern!“ ...

Die beiden Jäger schauen sich verdutzt an. Als der Pilot wieder in der Bar ist gehen sie zum Hund und schauen gemeinsam unter seinen Schwanz

Seidenschwan

thmu
26.06.2012, 19:18
Gerade auf Spiege online gelesen:

Gerichtshof schränkt deutsches Jagdrecht ein (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte-schraenkt-jagdrecht-ein-a-841103.html)

"Grundstückseigentümer in Deutschland müssen die Jagd auf ihrem Gelände nicht dulden"

Gebirgler
28.07.2012, 18:24
Und täglich grüsst das Murmeltier!

http://go.orf.at/programm/?story=5526

reinhard NÖ
30.07.2012, 10:03
Gebirgler
AW: Wieder einmal unsere Freunde die Jäger

Und täglich grüsst das Murmeltier!

http://go.orf.at/programm/?story=5526

Zitat von der Otmar Penker Home Page (von ihm wurde dieses Universum gestaltet):

Dass die Naturdokumentationen des passionierten Jägers und Naturliebhabers heute Aufsehen erregen und (auch international) ausgezeichnet werden, ist Ergebnis seines besonderen Talentes, gepaart mit Leidenschaft.

http://www.wildnaturefilm.com/pages/otmarpenker.html

Pedro
30.07.2012, 10:49
Gerade auf Spiege online gelesen:

Gerichtshof schränkt deutsches Jagdrecht ein (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte-schraenkt-jagdrecht-ein-a-841103.html)

"Grundstückseigentümer in Deutschland müssen die Jagd auf ihrem Gelände nicht dulden"


Ja hallo

Na und wenn jetzt da stehen würde :
Gerichtshof schränkt deutsches Flugrecht ein !
Grundstückseigentümer in Deutschland müssen Gleitschirmflieger auf ihrem Gelände nicht dulden !

(Was nicht ist kann noch werden) und dann ? :rolleyes:

seidenschwan
30.07.2012, 14:13
Ja hallo

Na und wenn jetzt da stehen würde :
Gerichtshof schränkt deutsches Flugrecht ein !
Grundstückseigentümer in Deutschland müssen Gleitschirmflieger auf ihrem Gelände nicht dulden !

(Was nicht ist kann noch werden) und dann ? :rolleyes:

Seit wann müssen Grundstückseigentümer Gleitschirmflieger auf ihrem Gelände dulden????

Hab ich da was verpasst??

Gruß Johann

Tino
30.07.2012, 16:59
Ja hallo

Na und wenn jetzt da stehen würde :
Gerichtshof schränkt deutsches Flugrecht ein !
Grundstückseigentümer in Deutschland müssen Gleitschirmflieger auf ihrem Gelände nicht dulden !

(Was nicht ist kann noch werden) und dann ? :rolleyes:

Es ist einfach zu oft vorgekommen daß Jäger auf fremden Grund und Boden Haustiere der Besitzer erschossen haben, oft aus Spaß an der Freude. Das muß sich niemand bieten lassen, und so wurde eben das Jagdrecht an der Stelle gegroundet. Letztendlich haben einige Wenige dazu beigetragen daß ihr Hobby eingeschränkt wurde, weil sie ganz einfach gegen elementarste Regeln des Anstands verstoßen haben und die Jägergemeinden offensichtlich nicht gewillt waren solche Leute rauszuwerfen und ihnen den Schein entziehen zu lassen.

tnt0603
06.08.2012, 08:42
so, hier mein erster Beitrag: ;)

Ich habe jetzt den kompletten Thread gelesen, puhh war ganz schöne Arbeit und teilweise sehr interessant.....

Da während der Beiträge ein kritischer Song von Torfrock zur Sprache kam, hier noch zwei von dem
wohl bekanntesten Liedermacher in Deutschland und Frankreich (in Frankreich bekannt unter Frederic Mey):

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/diplomatenjagd

Ein weiterer Song, etwas neueren Datums von RM:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/hasengebet

In seinem Livemitschnitt gab es zur Einleitung der Diplomatenjagd zwei Anekdoten:
Zum einen hat ein Dackel auf das am Boden liegende, geladene, Gewehr getreten und
somit sein Herrchen erlegt. RM hat das als ausgleichende Gerechtigkeit betitelt.

Eine weitere Story bezog sich auf einen Promi aus dem Bereich Hannover, der am Totensonntag
zur Jagd gegangen ist. Dies hatte allerdings ein gerichtliches Nachspiel und wurde dann vom
Anwalt des Angeklagten als "bewaffneter Spaziergang" bezeichnet.

Bei meinen Mountain Bike Touren im Deister habe ich schon oft Wild gesehen (Rehe, ganze Wildschwein Familien etc.), die sich durch mich (trotz schanuferei) überhaupt nicht haben stören lassen. Ich hatte wohl mehr Bammel als die Tiere.....
Ähnlich beim Fliegen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich die Tiere durch mich gestört fühlten.

Gruss

Thomas

vulture
07.08.2012, 20:24
....Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich die Tiere durch mich gestört fühlten.....

dachte mir schon oft, daß das das(:confused:) Problem ist. Die Tiere fühlen sich durch den Menschen nicht mehr gestört
und somit ist vielleicht der Spaß an der Jagd futsch?
Weil eben nicht mehr gejagt sondern nur noch geschossen werden muß.
Es ist mir eben auch schon aufgefallen das sich die Tiere nicht im geringsten gestört fühlen. Deshalb verstehe ich auch nicht die
Aussage "Du verjagst mir die Rehe...."
Aber nach ein paar Bier und ner Unterhaltung gibts eh seit Jahren kein Problem mehr, paßt scho...;)
MfG

tnt0603
08.08.2012, 09:20
Moin, moin

sorry Admin wenn das etwas OT ist....


dachte mir schon oft, daß das das(:confused:) Problem ist.
MfG

Dann sollten wir mal gemeinsam überlegen.....

dieses, jenes, welches pascht net..... Dann muß wohl ein sz her.
Da ber die neue Reform aussagt, das sz durch Doppel-S ersetzt wird, wird das wohl hinhauen....

Und nun zum Thema zurück. Ja, ein gemeisnames Bierchen hat schon so manches Problem beseitigt.
Nicht nur zwischen Flieger und Jäger.......in diesem Sinne

Ciao

Thomas

vulture
08.08.2012, 11:21
OT


Dann sollten wir mal gemeinsam überlegen.....

dieses, jenes, welches pascht net..... Dann muß wohl ein sz her.
Da ber die neue Reform aussagt, das sz durch Doppel-S ersetzt wird, wird das wohl hinhauen....



alles klar....:confused::D

Leroy
08.08.2012, 11:29
Vielleicht schon bekannt, aber immer wieder schön http://www.youtube.com/watch?v=5lxZc3a-ZWo (das weisse Reh von Grünwald) oder hier ein Meisterwerk http://www.youtube.com/watch?v=47hjF93S8Ag (Waidmannsheil oder der Schuss ins Brötchen).
Gruß Rainer

Gipfelflieger
10.09.2012, 08:41
Mensch mit Wildsau verwechselt.

http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/rudi-26-wurde-jaeger-erschossen-meta-2495322.html

Vg
Gipfelflieger

www.facebook.com/ParaAlpin.de
www.ParaAlpin.de

El Zorro
10.09.2012, 09:46
Heisst also: schön aufpassen beim Pilze suchen.
Am besten immer laut ein Liedchen trällern.

Und als Poppkorn ( Achtung: Wortspiel ) eignet sich Mais demnach auch nicht mehr!

Tino
10.09.2012, 17:48
[QUOTE=Gipfelflieger;357524]Mensch mit Wildsau verwechselt.QUOTE]

In den Medien liest man daß ein junger Mann im Maisfeld erschossen wurde und fragt sich was er in der Dunkelheit in einem Maisfeld macht. In der Praxis ist er jedoch einen Weg entlang gegangen, welcher in voller Breite durch den Unterbau eines 5 m hohen Hochstandes versperrt wird. Man muß den Weg verlassen um vorbei zu kommen. Entweder durch den Wald oder durch den Mais.

Thomas C
10.09.2012, 18:11
Mensch mit Wildsau verwechselt.

http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/rudi-26-wurde-jaeger-erschossen-meta-2495322.html


grauslich vor allem das zwischen den Zeilen deutliche Mitgefühl mit dem armen Jäger und die mehrfache Frage was das Opfer denn da verloren hatte. Zum Speiben (Kotzen). :mad:

Pleasure
28.11.2012, 17:03
http://burgenland.orf.at/news/stories/2560902/

Mankei
28.11.2012, 23:19
Wegen der Geschichte im Maisfeld: ich denke wir sind uns einig, daß das ein Unfall war. Einem jeden von uns kann es jederzeit passieren, im Straßenverkehr einen tödlichen Unfall zu verursachen. Ein einziger ablenkender Gedanke genügt. Wenn man ein bissl ehrlich ist, dann fallen einem sicher manche Situationen ein, in denen man selbst oder andere gerade noch Glück gehabt haben. Grund genug, diese Tragödie ordentlich aufzuklären, und eine angemessene Strafe zu formulieren. Aber kein Grund, dabei Schaum vor dem Mund zu haben.

Ich bin kein Jäger, werde auch keiner werden (obwohl mich die Falknerei interessieren könnte), hab auch keinen in der Familie, und werd auch grade beim Schreiben dieser Zeilen nicht von einem Jäger mit einer Waffe bedroht. Meine Kontakte mit Jägern waren insgesamt positiv. Ich weiß, daß einige von denen einen Knall haben (wird uns Fliegern auch nachgesagt), aber bislang immer in sozialverträglicher Form.

Viele können sich nicht vorstellen, ein Tier zu töten. Und viele haben gelernt, daß der Umgang mit Waffen pfui ist, und daß man nicht richtig tickt, wenn man sowas freiwillig macht. Wenn man (wie ich) vom Land kommt, hat man andere Dinge gelernt. Ich mag Tiere, auch essbare, und kann trotzdem ein Viecherl schlachten. Und Leute wie ich können angesichts der oft demonstrativ geifernd vorgetragenen Verachtung gegenüber Jägern nur den Kopf schütteln. Das ist oft genug Verachtung um ihrer selbst willen. Möglicherweise in der Hoffnung, Zustimmung von Gleichgesinnten zu erheischen. Man müsste halt mal um halb fünf in der Früh aufstehen, und sich von einem Jäger sein Revier zeigen lassen. Das könnte einem eine neue Welt eröffnen.

Mir ist schon klar, daß es einigen Jägern auf den Nägeln brennt, wenn über ihren ebenfalls eng begrenzten Tellerrand hinweg ein Gleitschirmflieger fliegt, während er vielleicht ein brütendes Adlerpärchen darunter entdeckt zu haben glaubt. Ich strebe nicht an, uneingeschränkt überall fliegen zu können, weil ich so wichtig und so toll bin.
Daß aber eine Gams lebensbedrohenden Durchfall bekommt, weil ein aggressiv gefärbter Schirm mal 50 Meter über sie hinwegschwebt...naja. Da hab ich beim Rumlatschen am Wendelstein bislang recht entspannte Gamsn erlebt. Die schauen schon, freilich, aber sie bleiben liegen, wenn man 25 Meter an ihnen vorbeigeht. Und sie recken dabei ihren Hintern in die Sonne. Das hat eher was von Entspannung.
Da trau ich mich herzhaft mit jedem Jager streiten, daß eine Gams andere Probleme hat, als wie ausgerechnet einen von uns. Da fallen mir eher die Flachlandbewohner ein, die ihre Hunde unangeleint auf Weiden scheissen, oder über Almen hetzen lassen.

Am Ende sollte die Wissenschaft entscheiden (und somit die Vernunft und der Verstand), nicht "das Gefühl" (oder besser gesagt: die Angst vor dem Unverstandenen) der Jäger oder der Flieger. Verstehts mich nicht falsch: Unter den Jagern gibts Deppen. Bei uns auch. Den Kontakt mit Deppen kann man nicht vermeiden, und dann muss man halt streiten. Wir sind erwachsen, das können wir. Aber eine Anklage gegen die Jäger an sich ist genauso intelligent wie eine Anklage gegen die Flieger an sich.

Andi1965
28.11.2012, 23:49
Mankei, Danke für diesen sachlichen Beitrag.

ich hätte 2 sachliche Fragen, die unsachlich aussehen könnten, aber wirklich sachlich von mir gemeint sind:

1. Wieso ist eigentlich der Adler, der König der Lüfte, ein so sensibles Brut-Tier? (Er ist es wirklich...)
2. Die Jägerlobby verhindert in meiner Gegend erfolgreich den einzig möglichen Hausberg seit Jahren. Wieso ist diese Lobby so stark?
(Das Argument "Unfug" genügt bei den Entscheidungsträgern !! Mehr per PN)


Grüße von andi zu andi

Pleasure
29.11.2012, 07:26
1. Wieso ist eigentlich der Adler, der König der Lüfte, ein so sensibles Brut-Tier? (Er ist es wirklich...)
2. Die Jägerlobby verhindert in meiner Gegend erfolgreich den einzig möglichen Hausberg seit Jahren. Wieso ist diese Lobby so stark?
(Das Argument "Unfug" genügt bei den Entscheidungsträgern !! Mehr per PN)


Grüße von andi zu andi

Punkt 1 kann ich nicht beantworten
Punkt 2: Weil die Jäger (zumindest viele die sich dafür halten), sehr viel Geld bei ihren Trophäengeilen Jagdausflügen liegen lassen um noch mehr Geld mit Geschäften lukrieren die sie mit anderen "Weidmännern" vereinbaren.
Die Jagd als ursprünglich lebensnotwendiges Übel unserer Vorfahren, ist irgendwann mutiert zur Natur "regulierenden" Notwendigkeit, weil blöderweise Natürliche Feinde (bei uns hauptsächlich Bär, Luchs und Wolf) ausgerottet waren. Wann von dort der Schritt zum Geldgeschäfteanbahnungsinstitut geschehen ist, kann man nicht s genau sagen... ist abe eine relativ junge Entwicklung...
Ich denke es ist passiert, weil Golfspielen nicht mehr exclusiv genug ist. Wenn man große Geschäfte anbahnen will, gibts den Weg über den Yachtclub oder eben die ach so tolle Jagd.
Versteht mich nicht falsch, ich esse auch Fleisch und bin der Meinung, dass Wild wahrscheinlich schöner gelebt hat und meistens stressfreier gestorben ist, als eine Sau die im 2 qm Zwinger stand. Aber ich hab eben das Gefühl, dass die Jagd mittlerweile Formen angenommen hat, die sehr viel mit Machtausübung, Geld und so schlimm das auch klingt Lust am Töten zu tun hat. Ein Jäger vor 3000Jahren jagte um zu überleben, ein Jäger vor 30 Jahren jagte um zu regulieren, und ein Jäger seit 3 Jahren jagt um Geld zu machen und zu töten.

meine Meinung muss nicht die anderer sein

H.M.Murdoch
29.11.2012, 07:36
...Wann von dort der Schritt zum Geldgeschäfteanbahnungsinstitut geschehen ist, kann man nicht s genau sagen... ist abe eine relativ junge Entwicklung......

Die Jagd war schon sehr früh das Geschäft der Grosskopferten. In den Vergangenen Jahrhunderten wurde illegal Jagende (sogenannte Wilderer) ebenfalls einfach abgeknallt.
Das Jagen war allein schon wegen dieser "Rechte" ein Merkmal derjenigen Kaste die sich berufen fühlte, von irgendwelchen Gnaden, den Rest der Menschheit auszubeuten.
Etwas von dieser Exclusivität hält sich bis heute: Wer Geld hat darf Jagen was er will (mal eben nen Sibirischen Tiger abknallen? Kein Thema. Der Guide bringt dich hin und setzt notfalls den finalen Schuss falls das Tier vorzeitig Gefallen finden sollte an der Waidmanns Waden. ;-).. "The Big Five" ist immer noch ein Thema und für manchem Waidmann so erstrebenswert wie für Andere der Nobelpreis.
Und wenn man dann so schön unter sich ist kann man doch auch gleich über die Vertragsbedingungen des nächsten Geschäftes reden. Oder ein paar nette Worte über die Preise verlieren. Und das funktionierte schon lange vor Robin Hoods Zeiten... ;-)

limeric
29.11.2012, 13:51
Bei der jagt auf Wilderer hat so manches Reh, sich nicht kampflos ergeben.

Tja, ist halt doof wenn das Reh mal zurück schießt.

Wilhelm1967
29.11.2012, 15:24
Wegen der Geschichte im Maisfeld: ich denke wir sind uns einig, daß das ein Unfall war. Einem jeden von uns kann es jederzeit passieren, im Straßenverkehr einen tödlichen Unfall zu verursachen. Ein einziger ablenkender Gedanke genügt. Wenn man ein bissl ehrlich ist, dann fallen einem sicher manche Situationen ein, in denen man selbst oder andere gerade noch Glück gehabt haben. Grund genug, diese Tragödie ordentlich aufzuklären, und eine angemessene Strafe zu formulieren. Aber kein Grund, dabei Schaum vor dem Mund zu haben.

Ich bin kein Jäger, werde auch keiner werden (obwohl mich die Falknerei interessieren könnte), hab auch keinen in der Familie, und werd auch grade beim Schreiben dieser Zeilen nicht von einem Jäger mit einer Waffe bedroht. Meine Kontakte mit Jägern waren insgesamt positiv. Ich weiß, daß einige von denen einen Knall haben (wird uns Fliegern auch nachgesagt), aber bislang immer in sozialverträglicher Form.

Viele können sich nicht vorstellen, ein Tier zu töten. Und viele haben gelernt, daß der Umgang mit Waffen pfui ist, und daß man nicht richtig tickt, wenn man sowas freiwillig macht. Wenn man (wie ich) vom Land kommt, hat man andere Dinge gelernt. Ich mag Tiere, auch essbare, und kann trotzdem ein Viecherl schlachten. Und Leute wie ich können angesichts der oft demonstrativ geifernd vorgetragenen Verachtung gegenüber Jägern nur den Kopf schütteln. Das ist oft genug Verachtung um ihrer selbst willen. Möglicherweise in der Hoffnung, Zustimmung von Gleichgesinnten zu erheischen. Man müsste halt mal um halb fünf in der Früh aufstehen, und sich von einem Jäger sein Revier zeigen lassen. Das könnte einem eine neue Welt eröffnen.

Mir ist schon klar, daß es einigen Jägern auf den Nägeln brennt, wenn über ihren ebenfalls eng begrenzten Tellerrand hinweg ein Gleitschirmflieger fliegt, während er vielleicht ein brütendes Adlerpärchen darunter entdeckt zu haben glaubt. Ich strebe nicht an, uneingeschränkt überall fliegen zu können, weil ich so wichtig und so toll bin.
Daß aber eine Gams lebensbedrohenden Durchfall bekommt, weil ein aggressiv gefärbter Schirm mal 50 Meter über sie hinwegschwebt...naja. Da hab ich beim Rumlatschen am Wendelstein bislang recht entspannte Gamsn erlebt. Die schauen schon, freilich, aber sie bleiben liegen, wenn man 25 Meter an ihnen vorbeigeht. Und sie recken dabei ihren Hintern in die Sonne. Das hat eher was von Entspannung.
Da trau ich mich herzhaft mit jedem Jager streiten, daß eine Gams andere Probleme hat, als wie ausgerechnet einen von uns. Da fallen mir eher die Flachlandbewohner ein, die ihre Hunde unangeleint auf Weiden scheissen, oder über Almen hetzen lassen.

Am Ende sollte die Wissenschaft entscheiden (und somit die Vernunft und der Verstand), nicht "das Gefühl" (oder besser gesagt: die Angst vor dem Unverstandenen) der Jäger oder der Flieger. Verstehts mich nicht falsch: Unter den Jagern gibts Deppen. Bei uns auch. Den Kontakt mit Deppen kann man nicht vermeiden, und dann muss man halt streiten. Wir sind erwachsen, das können wir. Aber eine Anklage gegen die Jäger an sich ist genauso intelligent wie eine Anklage gegen die Flieger an sich.

Sehr schön geschrieben aber ........

Kein Gleitschirmflieger - egal ob "Depp" oder nicht verhindert das ein Jäger sein Hobby ausüben kann. Er will es ja auch nicht und bringt auch keine fadenscheinigen Gründe dagegen vor.

Anders als die Jäger - die können uns Gleitschirmflieger an der Ausübung unseres Hobbys hindern und das auch noch mit an den Haaren herbeigezogenen fadenscheinigen Gründen.
Das beste Beispiel ist die Sperrung des Startplatz am Ahorn im Zillertal - weil der Jagdpächter eine "Gefahr" für das Wild sieht.

SO IST ES !

Ich habe in der Verwandschaft und unter meinen Freunden Jäger (auch mein Vater und der Schwager sind Jäger) wenn ich denen die Gründe
erzähle warum wieder ein Jäger ein Flugverbot durchsetzen will
gibt es nur Kopfschütteln über die verrückten Begründungen der Jäger.

Ich glaube das ca. 97 % der Jäger wirklich kein Problem mit uns Gleitschirmfliegern haben.
Es ist einfach so, das die verbleibenden 3 % durch ihre "Dummheit" uns das Hobby vermissen wollen - da sollte und muss man gegen vorgehen.

Wilhelm1967

artemis
29.11.2012, 16:03
Sehr schön geschrieben aber ........

Kein Gleitschirmflieger - egal ob "Depp" oder nicht verhindert das ein Jäger sein Hobby ausüben kann. Er will es ja auch nicht und bringt auch keine fadenscheinigen Gründe dagegen vor.

Anders als die Jäger - die können uns Gleitschirmflieger an der Ausübung unseres Hobbys hindern und das auch noch mit an den Haaren herbeigezogenen fadenscheinigen Gründen.
Das beste Beispiel ist die Sperrung des Startplatz am Ahorn im Zillertal - weil der Jagdpächter eine "Gefahr" für das Wild sieht.

SO IST ES !

Ich habe in der Verwandschaft und unter meinen Freunden Jäger (auch mein Vater und der Schwager sind Jäger) wenn ich denen die Gründe
erzähle warum wieder ein Jäger ein Flugverbot durchsetzen will
gibt es nur Kopfschütteln über die verrückten Begründungen der Jäger.

Ich glaube das ca. 97 % der Jäger wirklich kein Problem mit uns Gleitschirmfliegern haben.
Es ist einfach so, das die verbleibenden 3 % durch ihre "Dummheit" uns das Hobby vermissen wollen - da sollte und muss man gegen vorgehen.

Wilhelm1967

Da wäre doch der Verband/ Verbände gefragt. Man könnte, länderübergreifend, eine wissenschaftliche Studie in Auftrag geben.
Diese Studie könnte zumindest die Argumentation des verschreckten, völlig gestressten Wildes ausser Kraft setzen.
Vorstellen könnte ich mir die Kombination Tandem/ Wissenschaftler, unterstützt von Studenten am Boden.
Oder gar eine Doktorarbeit?
Ist nur so ein Gedanke, man sollte sich nicht alles gefallen lassen, und eine fundierte, auf wissenschaftlicher Basis erstellte Studie
wird so manchem Jäger, der uns das Leben schwer machen will, den Wind aus den Segeln nehmen.

LG,

Tom

Cowboy
29.11.2012, 16:46
Vorstellen könnte ich mir die Kombination Tandem/ Wissenschaftler, unterstützt von Studenten am Boden.
Oder gar eine Doktorarbeit?
Ist nur so ein Gedanke, man sollte sich nicht alles gefallen lassen, und eine fundierte, auf wissenschaftlicher Basis erstellte Studie
wird so manchem Jäger, der uns das Leben schwer machen will, den Wind aus den Segeln nehmen.

LG,

Tom

Howdy Tom,
das ist einer der besten Vorschläge überhaupt um dieses leidige Thema erfolgreich angehen zu können.

Denn: Die Jagt an sich ist ein Tummelplatz von Vitamin B, noch viel mehr als beim genauso unterschätzten Golf, und hat dermassen Macht, dass wir Flieger
froh sein können, hier und da "geduldet" zu werden.


Aber so ´ne Studie wiegt schon was. ( Ich denke dabei hauptsächlich an den Nachweis, dass Wild vor uns Fliegern so gut wie gar nicht flüchtet! )
Jetzt bräuchte man nur noch jemand, der dies unserer künftigen Elite schmackhaft machen kann :-) und dieselbe daraus eine Diplomarbeit.....



Ist vielleicht einen neuen Thread wert um Studenten dafür zu gewinnen?


Grüsse Cowboy

Tino
29.11.2012, 17:27
Da wäre doch der Verband/ Verbände gefragt. Man könnte, länderübergreifend, eine wissenschaftliche Studie in Auftrag geben.
Diese Studie könnte zumindest die Argumentation des verschreckten, völlig gestressten Wildes ausser Kraft setzen.
Vorstellen könnte ich mir die Kombination Tandem/ Wissenschaftler, unterstützt von Studenten am Boden.
Oder gar eine Doktorarbeit?
Ist nur so ein Gedanke, man sollte sich nicht alles gefallen lassen, und eine fundierte, auf wissenschaftlicher Basis erstellte Studie
wird so manchem Jäger, der uns das Leben schwer machen will, den Wind aus den Segeln nehmen.

Das Problem ist: In diesem Land läuft jede Menge schief, obwohl längst bekannt ist dass man Quatsch macht. Siehe Dämmwahn. Irgendwer hat Geld oder Macht und tritt eine Geisterbahnfahrt an welche dann erst durch den totalen Crash gestoppt werden kann. Fehler eingestehen, Umlenken? Fehlanzeige. Mit dem Umweltschutz ist es noch schlimmer. Hier tummeln sich Leute welche es im realen Leben zu nichts gebracht haben und welche nun über die Ideologieschine versuchen andere Menschen zu knechten. Da in den letzten 80 Jahren mehrere Varianten des Sozialismus glücklicherweise gescheitert sind, bleibt nur noch der Umweltschutz übrig. Die Realität interessiert solche Typen wenig, die lügen sich ihre eigene Welt zusammen. Jäger haben da übrigens auch ihre Probleme mit. Die Konfrontation mit den Jägern dagegen ist eigentlich überflüssig. Ich glaube auch nicht dass echte Jäger da viel Probleme machen. Vermutlich sind es wieder die Typen welche es nicht richtig können und den Grund für ihr Versagen auf Andere abwälzen wollen, anstatt sich als Hobbyjäger weiterzubilden und mehr Erfahrung zu sammeln.

Mankei
29.11.2012, 21:22
Ich glaube das ca. 97 % der Jäger wirklich kein Problem mit uns Gleitschirmfliegern haben.
Es ist einfach so, das die verbleibenden 3 % durch ihre "Dummheit" uns das Hobby vermissen wollen - da sollte und muss man gegen vorgehen.
Jo, das unterschreib ich sofort. Vielleicht sinds auch mehr als 3%.


Ansonsten habe ich grad entdeckt:
http://www.dhv.de/web/index.php?id=630
und
http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_95_natursport_gleitschirmfliegen.pdf

Da muss ich mich erst mal einlesen...

Gebirgler
16.12.2012, 17:15
aha: http://tvthek.orf.at/programs/70019-Salzburg-heute

Darf ein Jäger jetzt schon Strafen verhängen?

lg

Gipfelflieger
16.12.2012, 17:50
Zitat von Gebirgler:
Darf ein Jäger jetzt schon Strafen verhängen?
Ein Jäger wird auch in AT keine Strafen verhängen können. Er kann den
Gleitschirmflieger allerdings anzeigen, was u.U. zu einer Strafe führen kann.

Hier noch ein Beitrag:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2563370/

Welcher Paragleiterclub ist überhaupt für das Fluggebiet Werfenweng / Bischling zuständig????
Der Club www.flugsaurier.at ist im Netz nicht mehr zu finden

VG
Gipfelflieger
www.ParaAlpin.de
www.facebook.com/ParaAlpin.de

Laisch
16.12.2012, 20:13
Ein Jäger wird auch in AT keine Strafen verhängen können. Er kann den
Gleitschirmflieger allerdings anzeigen, was u.U. zu einer Strafe führen kann.

...

Welcher Paragleiterclub ist überhaupt für das Fluggebiet Werfenweng / Bischling zuständig????
Der Club www.flugsaurier.at ist im Netz nicht mehr zu finden

Ich frag mich bei reinen Überflügen nur auf welcher Rechtsgrundlage das passieren soll...

Die Seite gibts nicht mehr, den Club aber schon noch.

Ich find das ganze eine ziemliche Frechheit was die da abziehen und Argumente in der Öffentlichkeit via ORF breittreten die absolut nicht der Wahrheit entsprechen! Alleine schon der Schnitt des Beitrags ist meiner Meinung nach eine Frechheit. Und der normale Bürger glaubts...

Heuer im Sommer bin ich von einem Wanderer, welcher sich mit mir die Gondel teilte, belehrt worden was ich doch für ein Unmensch sei und den armen Gämsen und Rehen antue. Dass ich sie quasi aufschrecke und sie dann vom Fels in den Tod stürzen.
Auf die Frage woher und wie er auf so einen Unsinn kommt, antwortete er, er habe dies in einem Beitrag von Salzburg Heute gesehen.

Ich finde das ganze einfach nur traurig. Kann nicht jeder einfach seinem Hobby nachgehen (die Jagd ist mittlerweile auch nichts anderes mehr als ein Hobby) und den anderen in Ruhe lassen?

Thomas C
17.12.2012, 11:36
hier der richtige link
http://tvthek.orf.at/programs/70019-Salzburg-heute/episodes/5096783-Salzburg-heute

Gipfelflieger
17.12.2012, 18:22
Zitat von NieDa:
Hat jemand einen Link zu der aktuellen Karte mit den "schützenswerten" Gebieten in groß?

Zitat von ThomasC:
hier der richtige link
http://tvthek.orf.at/programs/70019-...Salzburg-heute

Hier ist aber keine große lesbare Karte zu finden, oder hab ich was übersehn??

VG
Gipfelflieger
www.ParaAlpin.de
www.facebook.com/ParaAlpin.de

Gipfelflieger
18.12.2012, 17:24
Mehr Infos zu dem Thema fliegen im Tennengebirge gibt es mittlerweile auf der Seite:

http://www.respektieredeinegrenzen.at


VG
Gipfelflieger
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Gipfelflieger
19.12.2012, 07:16
Zitat von NieDa:
Na wenigstens dürfte der Startplatz vom Napf noch legal sein
Tauernkogel is wohl gestorben?
Ja so sehe ich das auch, bin aber davon überzeigt, dass das nicht gewollt ist.
Hab gestern eine Mail von Austriafly bekommen mit folgender Bitte:

Ich würde Sie bitten, Ihre Paratouren im Tennengebirge von Ihrer Webseite
zu nehmen oder in geeigneter Form auf die Problematik betreffend Jäger,
Grundbesitzer und Paragleiter hinzuweisen.
Austriafly ist die Flugschule die das Gebiet betreut.
Hab darauf geantwortet und auch auf die "Napflegalität" hingewiesen.
Ich denke, dass ich heute eine Antwort bekomme.

VG
Gipfelflieger
www.ParaAlpin.de
www.facebook.com/ParaAlpin.de

zuppi
19.12.2012, 09:15
Austriafly ist die Flugschule die das Gebiet betreut.
Hab darauf geantwortet und auch auf die "Napflegalität" hingewiesen.
Ich denke, dass ich heute eine Antwort bekomme.

Einen generellen Hinweis auf der Webseite würde ja nicht schaden, aber zeigen dass wir die Sache ernst nehmen.

Thomas C
19.12.2012, 10:33
Hab darauf geantwortet und auch auf die "Napflegalität" hingewiesen.


ich finde leider keinerlei hinweis auf die problematik in deiner sehr geschätzten datenbank, was ist denn wirklich so schwer daran? in Ö gehen wir mit solchen situationen zumeist etwas netter um, es geht weniger um "legal - illegal - scheissegal" sondern darum hier den ball flach zu halten und das fliegen weiterhin ohne stress zu genießen.

also auch von mir als bischling-fan die bitte die anregungen von österr. geländebetreuern ernst zu nehmen und keine endlos-diskussion über legalitäten anzufangen, die interessieren hier nämlich genau niemanden (okay, ein paar schon. aber auf die darf man nur verlinken wenn es im DHV-interesse liegt :cool: )


thanks,
thomas

Gipfelflieger
19.12.2012, 11:17
Zitat von Thomas:
ich finde leider keinerlei hinweis auf die problematik in deiner sehr geschätzten datenbank, was ist denn wirklich so schwer daran?
in Ö gehen wir mit solchen situationen zumeist etwas netter um, es geht weniger um "legal - illegal - scheissegal" sondern darum hier den ball flach zu halten und das fliegen weiterhin ohne stress zu genießen.
Lieber Thomas, die Betonung liegt wohl auf "zumeist" denn ich habe nicht den Eindruck, dass du mit mir hier etwas netter umgehst. Ich habe die Info von Austriafly erst gestern abend, also vor einigen Stunden bekommen.
Ich versuche von der Flugschule weitere Infos zu kriegen und ich denke nicht, dass du die Verpflichtung hast mich auf meine Moral, in Bezug auf den Umgang mit der Flugschule, hinzuweisen.
Wenn es mir (Zitat):
scheissegal wäre, hätte ich nicht an Austriafly geschrieben und würde auch hier im Forum nichts schreiben.
Also möchte ich dich bitten
...hier den ball flach zu halten... sachlich zu bleiben und nicht wahllos herumballen, du bist ja schließlich kein Jäger.;)

Auf ParaAlpin wird es auf jeden Fall Hinweise zur Problematik und die Löschung der betroffenen Tourenvorschläge geben. Ich werde mich auch bemühen auf der DHV Seite einen Hinweis zu erwirken.
VG

Sepp
www.ParaAlpin.de
www.facebook.com/ParaAlpin.de

Thomas C
19.12.2012, 11:32
hallo gipfelflieger,
fühl dich nicht betroffen von dingen die nicht auf dich persönlich gemünzt sind (denk dir bitte im zweifel ein paar smileys dazu). :):):):):):):)

soweit ich mich erinnern kann poppt dieses thema immer wieder mal auf, solange es um "geheimtipphügel" in D geht kümmert es mich nicht wirklich, aber beim bischling hört der spaß auf.

mach doch hier bitte keine kostenlose steilvorlage für die jäger, wenn dich die austriafly konkret um was bittet könntest du das auch einfach machen statt hier diskussionen anzuzetteln und damit das gegenteil auszulösen! :mad:

dass die jäger im zweifelsfall am längeren ast sitzen weiß jeder der in der realität lebt :cool:(vermutlich in Ö und D).


wenn die sache geklärt und beruhigt ist kann man immer noch eine adaptierte version online stellen - aber das ist eben die ösi-sichtweise. hier wird jetzt mal monatelang juristisch herumdiskutiert...


danke!
thomas
(habe nix mit austriafly zu tun, fliege nur gern am bischling)

Thomas C
19.12.2012, 11:34
Hier ist aber keine große lesbare Karte zu finden, oder hab ich was übersehn??

VG
Gipfelflieger
www.ParaAlpin.de
www.facebook.com/ParaAlpin.de

nur weil hier zwei nicht zusammenhängende beiträge zusammengehängt werden: mein hinweis auf den richtigen link bezog sich auf den fernsehbeitrag (der weiter oben verwendete link war falscher tag und falscher beitrag) ;)

Sommerflieger
19.12.2012, 14:16
hallo gipfelflieger,
fühl dich nicht betroffen von dingen die nicht auf dich persönlich gemünzt sind (denk dir bitte im zweifel ein paar smileys dazu). :):):):):):):)

Naja, Du hast ihn doch weiter oben persönlich angepflaumt, sieht man ja an Deinem Zitat ganz deutlich.


mach doch hier bitte keine kostenlose steilvorlage für die jäger, wenn dich die austriafly konkret um was bittet könntest du das auch einfach machen statt hier diskussionen anzuzetteln und damit das gegenteil auszulösen! :mad:

Hallo? Kannst Du nicht lesen? Hat er doch schon mehrfach geschrieben daß er die Seiten herausnimmt/überarbeitet und in Kontakt mit Austriafly steht.
Was soll also die Anmache? Schön ruhig bleiben...

Gruß,

Sommerflieger

Basti G.
19.12.2012, 15:54
http://www.youtube.com/watch?v=47hjF93S8Ag

Alt aber gut...

Águila Austriaca
20.12.2012, 00:31
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=CE0Q904gtMI

Diese Fälschung wurde wahrscheinlich auch von den Jägern veranlasst;). damit sie ungehindert die Steinadler abschießen können.:cool:

SaschaN
20.12.2012, 07:43
Diese Fälschung wurde wahrscheinlich auch von den Jägern veranlasst;). damit sie ungehindert die Steinadler abschießen können.:cool:

http://www.focus.de/panorama/welt/adler-attackiert-kleinkind-kurioses-adler-video-ist-ein-fake-von-studenten_aid_885507.html

Águila Austriaca
20.12.2012, 10:01
http://www.focus.de/panorama/welt/adler-attackiert-kleinkind-kurioses-adler-video-ist-ein-fake-von-studenten_aid_885507.html


Naja, daß sagt nicht, daß nicht der Professor, oder einige seiner Studenten Jäger sind, waren, werden möchten, oder wie auch immer.:rolleyes:

Spass bei Seite:(. Ich finde das Video komplett daneben, da werden wieder mal Majestätische Greifvögel in komplett falsches Licht gerückt:mad:.

Thomas C
21.12.2012, 08:39
Naja, Du hast ihn doch weiter oben persönlich angepflaumt, sieht man ja an Deinem Zitat ganz deutlich.



Hallo? Kannst Du nicht lesen? Hat er doch schon mehrfach geschrieben daß er die Seiten herausnimmt/überarbeitet und in Kontakt mit Austriafly steht.
Was soll also die Anmache? Schön ruhig bleiben...

Gruß,

Sommerflieger

Detto.

Anpflaumen ist für mich was anderes, aber hier wird mit kritik ja meist gleich umgegangen.

Ich lese auf seiner homepage immer noch die gleichen infos, aber das braucht jetzt sicher wieder monatelange rechtliche prüfung und diskussion - wo war nochmal der link über den deutschen michel :-(

Ich bin dann raus aus der diskussion, hat eh keinen sinn (ist aber auch nur ein dejavu hier).

Sommerflieger
21.12.2012, 12:55
- wo war nochmal der link über den deutschen michel :-(

...und wo der Link über den österreichischen Filz? ;-) Ach komm, lass mer's gut sein...

Ich bin selbst Österreicher wie Du und finde es einfach nur peinlich + langweilig immer wieder die Nationalkeule auszugraben
wenn einem die Argumente ausgehen.

Gruß,

Sommerflieger

Gebirgler
23.12.2012, 14:22
Hier im Alpenraum finde ich es schön, wie vielfältig das Naturerlebnis gesucht, erforscht, entdeckt und verständlicherweise auch genützt, beschützt, ausgebeutet und verteidigt wird. Persönlich bin ich nicht so sicher, wo genau wir Gleitschirmflieger in Sachen Toleranz und Einsicht mit all den anderen Naturbenützern einzuordnen sind und wie oft wir uns bequemen, über den eigenen Tellerrand zu blicken.


"Gefällt mir"... Danke.
Frohe Weihnachten!

Freddy
06.01.2013, 21:52
Diese Reportage ist zwar schon älter,aber sie trifft es auf den Punkt.
http://www.youtube.com/watch?v=-Ls-m1kDwVY
Gerade ab 1:54 sieht man wer das Wild vertreibt.

Pleasure
06.01.2013, 22:24
Diese Reportage ist zwar schon älter,aber sie trifft es auf den Punkt.
http://www.youtube.com/watch?v=-Ls-m1kDwVY
Gerade ab 1:54 sieht man wer das Wild vertreibt.

ganz bezeichnend die szene davor...bei 1:32

chpw
06.01.2013, 23:20
ganz bezeichnend die szene davor...bei 1:32

Wobei die wegen ihrer Ehrlichkeit eher noch zu loben wäre. Wenn sie denn echt ist.

marcel1
06.01.2013, 23:43
Diese Reportage ist zwar schon älter,aber sie trifft es auf den Punkt.
http://www.youtube.com/watch?v=-Ls-m1kDwVY

Na, diese Reportage ist genau soo schreiend einseitig, wie es umgekehrt manchmal "anti-Gleitschirm" Propaganda ist, über die wir uns dann zu Recht ärgern.
Wer diese Art der Auseinandersetzung mit Menschen anderer Hobbies und Auffassungen gut findet, muß sich nicht wundern, wenn er selbst bald nix mehr machen kann, was andere wiederum nicht verstehen können. Man muß nicht alles was andere als Hobby haben und was man selbst nicht versteht und gut findet, gleich abkanzeln.

Interessanterweise sitzen wir auch in so einigen Problembereichen haargenau im selben Boot wie die Jäger. Da wundere ich mich nur, warum sich da von einigen so "abgegrenzt" wird in die Richtung.

Was natürlich nicht heißt, daß man nicht mal im positiven Sinne drauf neidisch sein kann, daß die Jäger definitiv die bessere Lobby haben wie wir uns sich auch sonst sehr professionell arrangiert haben. Da haben wir noch "Verbesserungspotential" - ist sinnvoller sich darauf zu konzentrieren.

Pedro
07.01.2013, 07:52
mas- :
Da haben wir noch "Verbesserungspotential" - ist sinnvoller sich darauf zu konzentrieren.

Solange die Gleitschirmflieger untereinander so zerstritten und uneinig sind wird das mit dem Verbesserungspotential auch nichts werden,
eigentlich wäre man da im DHV zusammengeschlossen und solange es da nur um die Reglememtierung der Fliegerei geht und jeder Verein und Privatpersonen machen können so wie es ihnen beliebt, z.B. Flugverbot wegen falscher Reklame am Schirm, unsinnige Geländeeinweisungen bis zum gehtnichtmehr, und, und, und. (schlussendlich lizenzierten Piloten das Recht nehmen zu fliegen)

Ja "mas" hat es auch angetönt, die Jäger sind besser und vernünftiger organisiert.

Wie es doch so schön heisst, wo sich Zwei streiten da freut sich der Dritte !
Gruss ... pedro

JHG
13.01.2013, 15:14
http://noe.orf.at/news/stories/2566352//





Hohe Wand: Steinböcke werden zum Problem

Die Steinböcke auf der Hohen Wand haben sich stark vermehrt, daher wurden 2011 und 2012 Tiere zum Abschuss freigegeben. Bei einem Steinbock-Gipfel sollte das weitere Vorgehen diskutiert werden, doch der Termin wurde verschoben.

Die Steinböcke auf der Hohen Wand (Bezirk Wr. Neustadt) bleiben weiter ein Dauerthema in dieser Region. Die frei lebenden und ganzjährig geschützten Tiere vermehrten sich in diesem beliebten Ausflugs- und Wanderziel sehr stark. Vor zwei Jahren wurden daher auf Anordnung der Behörde drei Steinböcke für den Abschuss freigegeben, im Vorjahr waren es schon zwölf Tiere.

Steinböcke leben in Natura 2000-Gebiet

Mit reinen Abschussquoten könne das Steinbock-Problem auf der Hohen Wand nicht gelöst werden, sagt Umweltanwalt Harald Rossmann, vielmehr müsse man tiefer greifende Maßnahmen setzen. Die Steinböcke halten sich in einem Natura 2000-Gebiet auf, in dem gefährdete wildlebende Pflanzen- und Tierarten und deren Lebensräume unter besonderem Schutz stehen. Eingriffe in Natura 2000-Gebiete sind daher nicht einfach durchzuführen.

Weitere Erhebungen durch Gutachter notwendig

Diese Eingriffe seien aber notwendig, da durch die Steinböcke Erosionsschäden und Schäden an der Flora entstanden seien, die schwer behebbar sind, so Umweltanwalt Rossmann. Der Gutachter werde daher ein paar Wochen Zeit benötigen, um ensprechende weitere Erhebungen durchzuführen.

Die neuen Gutachtererkenntnisse sowie Lösungsansätze werde man dann in einer Runde diskutieren, der unter anderem neben Behörden und der Jägerschaft auch Grundeigentümer und Vertreter der Bevölkerung angehören werden.

Dabei geben sich genau dort Hunderschaften von PGs, HGs, Kletterern und Wanderern redlich Mühe die Viecherln zu verschrecken :rolleyes:
.

Pleasure
13.01.2013, 15:56
woher kommen eigentlich die Steinböcke auf der Hohen Wand? Die leben normalerweise hochalpin... und das ist die Wand ja nicht wirklich
Ich weiss es ja leider nicht...aber meinn Verdacht ist ja der, dass die irgendwann mal von findigen Jägern bewusst dort angesiedelt wurden, oder es ist ihnen aus einem Gehege zur Flucht veholfen worden, um dann der grausamen Vermehrung mit dem Gewehr Einhalt gebieten zu können. Könnte da was dran sein?

SATurn
13.01.2013, 16:13
woher kommen eigentlich die Steinböcke auf der Hohen Wand? Die leben normalerweise hochalpin... und das ist die Wand ja nicht wirklich

Ich würd meinen, die kommen aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet... Sind ja nur schlappe 25 km Luftlinie bis zu diesem, nächsten 2000er von der Hohen Wand aus.

Pleasure
13.01.2013, 16:34
Ich würd meinen, die kommen aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet... Sind ja nur schlappe 25 km Luftlinie bis zu diesem, nächsten 2000er von der Hohen Wand aus.

Aber Steinböcke leben nicht in Wäldern... sondern durchwegs über der Waldgrenze.... was treibt die Viecher ... die ich im übrigen sehr schön finde, wenn sie da sind wo sie hingehören und dot in Ruhe gelassen werden, also auf die Wand?... wo doch dort alles bewaldet ist.... ich werd meinen Verdacht immer noch nicht los, dass da der Mensch nachgeholfen hat

Skade
13.01.2013, 17:15
ich kenne auch einen Jäger und die typischen Sprüche vom Bestand klein halten und von Hege und Pflege.
Schießwütig wären sie nicht, sie machen nur einen Job.

Klar..und dann paar Wochen später mit leuchtenden Augen verkünden, das man bald einen Jagdurlaub in Afrika macht. :mad:

Oberlender
13.01.2013, 17:17
Bitte..

http://www.vgt.at/actionalert/steinbock/information.php

Pleasure
13.01.2013, 17:44
Bitte..

http://www.vgt.at/actionalert/steinbock/information.php

Danke !

Hab mich jetzt auch bissl reingelesen.... der nennen wir ihn "Bezirksjägerhäuptling" meint eine Umsiedlung wäre zu teuer.... klar, das würde Geld kosten, das nicht er in seine Tasche einstreifen kann, wenn er den Abschuss für teures Geld verhökern kann.

artemis
13.01.2013, 17:51
Bitte..

http://www.vgt.at/actionalert/steinbock/information.php

Petition unterschrieben:)

Mankei
14.01.2013, 00:23
Servus Pleasure und alle,

sry daß es so lang geworden ist, aber manchmal muss man sich was von der Seele schreiben:


woher kommen eigentlich die Steinböcke auf der Hohen Wand? Die leben normalerweise hochalpin... und das ist die Wand ja nicht wirklich
Ich weiss es ja leider nicht...aber meinn Verdacht ist ja der, dass die irgendwann mal von findigen Jägern bewusst dort angesiedelt wurden, oder es ist ihnen aus einem Gehege zur Flucht veholfen worden, um dann der grausamen Vermehrung mit dem Gewehr Einhalt gebieten zu können. Könnte da was dran sein?

jaja, vermutlich steckt ein großer Plan dahinter...:cool:

Die Steinböcke wollten eigentlich mit dem Zug in die Hohen Tauern, aber ... nein, entschuldige bitte. Ich kann mich nur mit Mühe zurückhalten, eine passende Geschichte zu erfinden. Ich hab grad ein paar unernste Zeilen gelöscht.

Der Umweltanwalt von Niederösterreich und der Bezirkshauptmann sagen, es gibt Verbissschäden im Natura-2000-Gebiet (http://de.wikipedia.org/wiki/Natura_2000). Diese werden anscheinend so massiv, daß sie die seltene Flora dort zu bedrohen scheinen. Und die Viecherl treten Steinschläge los, in diesem von Menschen sehr heimgesuchten Gebiet. Daher empfehlen beide eine "moderate Regulierung". Sie sollen also nicht von dort verschwinden, nur der Bestand soll bei 30 Tieren gehalten werden. Also wurde der Abschuss von drei Böcken, drei Goaßn und drei Kitzen genehmigt. Das ist auch schon alles. Umweltanwalt und Bezirkshauptmann sind mutmaßlich gebildete Menschen, leben in der betroffenen Gegend, und wurden evtl. sogar von der Mehrheit der Bevölkerung zur Regelung auch solcher Fragen gewählt. Ich trau den Herrschaften mehr Expertise zu als z.B. mir selbst per Ferndiagnose.

Kein Blutbad, kein Drama, kein geheimer Plan. Einfach nur ein bissl unaufgeregte Internetrecherche (http://tinyurl.com/bsovjs6).
Ich möchte gern was anmerken, nur meine Meinung, kann falsch sein, aber ich will sie sagen dürfen. Und das ist nicht als Reply auf irgendein Posting hier gemünzt, sondern allgemein:

Meine persönliche Erfahrung ist die daß ich viel zu oft falsch gelegen bin, wenn ich mich schon beim ersten Impuls entschieden habe. Ich bin mit meinen Entscheidungen weit überwiegend dann richtig gelegen, wenn ich beide Seiten gehört, und deren Argumente bewertet und abgewogen habe. Das geht oft nur, wenn man sich erst aktiv um die Argumente der Gegenseite bemüht. Und im gegenständlichen Fall will ich sagen: man kann sich nur dann ein Urteil bilden, wenn man sich drum kümmert. Das Geschwätz von irgendeinem nachzuplappern ist nicht hilfreich.

Es reicht nicht, nur dem ersten Gefühl nachzurennen. Natürlich hat Jagd was mit Töten zu tun, und wir alle haben das Töten von Tieren mittlerweile den Metzgern überlassen. Wir sind froh darüber, glaubt mir. Wir haben ein reines Gewissen und eine weiße Weste ohne Blutflecken. Töten ist pfui, das lernt man früh in der Schule.

Und deswegen wird es das durchschnittliche Stadtkind als verstörend empfinden, wenn es da Leute gibt, die dem schön anzusehenden Wild nachstellen, es erschießen und aufbrechen und ausweiden. Das ist kein ästhetisches Highlight, zugegeben. Aber der schnelle Schluß, daß Jäger deswegen böse und mordlustig sind, ist zu voreilig.

Ich will mich nicht zwanghaft auf die Seite der Jäger stellen. Ich bin keiner, ich will keiner werden. Ich kann sehr gut mit Jägern streiten, keine Angst. Wenn sich einer Zeit nimmt und mir die durchaus komplizierten Abhängigkeiten und ökologischen Regelkreise seines Reviers erklärt, dann kann ich da staunen, aber nicht mitreden. Ich hab keine Ahnung von der Materie. Und deswegen kann ich auch nicht mitreden, ob der Abschuss von irgendwelchen Viechern jetzt notwendig oder tragbar ist, oder nicht.

Und im Gegensatz zu einem (zumindest für meine Ohren) wissenschaftlich fundierten Vortrag eines Jägers über die Ökologie eines Naturraumes muss ich mir dann das schrille Gekreische irgendeines Menschen anhören, den die brechenden Augen eines Rehes ganz tief in die Seele blicken haben lassen.

Es gibt Menschen, die sind als Wirt geboren. Wer nicht zum Wirt geboren ist, kann keiner werden, und wird immer in diesem Beruf scheitern. Es gibt Menschen, die sind als selbständige Unternehmer geboren. Die große Masse ist das nicht. Die große Masse möchte auch gerne (viel Geld verdienen), aber sie traut sich nicht oder hat es nicht drauf. Sie will nicht jahrelang in Angst und Sorge leben, und sie will nicht 18h täglich arbeiten. Ich bin nicht als Wirt geboren, und ich werde auch nie ein Wirtschaftsimperium aufbauen. Das ist nicht mein Weg. Aber deswegen würde es mir nicht einfallen, diejenigen zu denunzieren, die diesen Weg gehen.

Es gibt Menschen, die sind als Jäger geboren. Sie freuen sich auf das lichte Grün der Blätter im Frühling, auf den Duft ihres Waldes, oder auch nur auf die Abwesenheit von Großstadttristesse, von Dieselabgasen oder vom hohlen Geschwätz anderer Menschen. Sie besuchen "ihren" Fuchsbau, "ihre" Rehe und Hirsche, und freuen sich über den Nachwuchs ihrer Rudel. Und sie schießen in Gottes Namen auch mal ein Tier. Ohne geht es nicht. Totbeten wurde noch nicht erfunden. Es wird gegessen, also lasst ihnen in Gottes Namen ihre Trophäen und ihre Rituale, die man als Außenstehender nicht verstehen muss. Wer versteht schon Leute, die mit einem Schirm oder Drachen auf den Schultern auf einen Abgrund zurennen? Und wenns an der hohen Wand ein Steinbock ist, der aufgrund fundierter Entscheidung dran glauben muss, dann ist es halt einer. So what? Das gefährdet weder den Bestand, die Natur Österreichs und Europas, noch den Seelenfrieden und die allgemeine Unschuld der Menschheit. Wer das nicht verstehen kann, der muss es auch nicht verstehen. Wem es nur ums Prinzip geht und nicht um Pragmatismus, der wird auch anderen erklären müssen warum er unbedingt fliegen will, wo das doch nicht lebensnotwendig ist. Sondern eher was mit rausgezögertem Suizid zu tun hat, das wissen doch alle. Und mit dem Auto in die Berge fahren muss, trotz Klimawandels.

Noch zwei, drei Sachen, damit ich zum Ende komm:

1. Geht mal in einen Schlachthof, aus dem das Fleisch für euere tägliche Wurst kommt. Meine Familie hatte mal eine Metzgerei, ich kann also ein wenig mitreden. Metzgerei ist grad noch ok für mich. Einen Schlachthof halt auch ich nicht aus. Wer nach einem solchen Besuch noch Probleme mit ausgerechnet der Jagd hat, dem kann ich sicher aus dem Telefonbuch einen Psychotherapeuten raussuchen.

2. Jäger sind nicht unsere Freunde. Sie sind aber auch nicht unsere Feinde. Sie und wir bewegen uns aber im selben Lebensraum. Rennt nicht jedem hysterischen Geschrei von irgendwelchen selbsternannten, vermeintlichen Tierschützern hinterher, nur weil diese Leute am lautesten sind. Redet mit beiden Seiten.

3. Wir Flieger haben gelegentlich (und lange nicht überall) ein gewisses Konfliktpotential mit Jägern. Da gehts aber ausschließlich um die unterstellte lebensgefährliche (oder nachwuchshemmende oder wasweißich) Störung des Wildbestandes. Dazu gehören übrigens auch Vögel (Adler) und sonstiges Viehzeug, daß die Jäger ohnehin nicht bejagen. Die Frage gehört geklärt, und hier wurde auch schon einiges geleistet.

Wir hingegen fangen an, als "Gegenargument" irgendwelchen Unfug anzubringen. "Da haben sie auch wieder ein armes unschuldiges Tier erschossen", oder "Jägern ist alles zuzutrauen, das wissen doch alle" wird uns nicht weiterbringen. Wie soll man mit sowas diskutieren? Ich will mich damit jedenfalls nicht in irgendeinen Pseudo-Tierschützer-Esoterikerhaufen einreihen, ich würd in einer Diskussion gern ernstgenommen werden.

lg

Mankei

Pedro
14.01.2013, 07:12
Mankei schreibt:
Es gibt Menschen, die sind als Wirt geboren. Wer nicht zum Wirt geboren ist, kann keiner werden, und wird immer in diesem Beruf scheitern.


:D da kommt mir ein Spruch in den Sinn - -

Wer nichts wird der wird Wirt,
und ist ihm das nicht gelungen dann reist er auf Versicherungen,
ja und ist das auch vorbei dann geht er zur Polizei :)

JHG
14.01.2013, 08:07
@ Mankei,

Die Probelmatik ist vielfach nicht die Tatsache, dass das ein oder andere Tier abgeschossen werden muss, sondern das Verhalten der Jäger gegenüber allen anderen. Jäger sehen sich vielfach in der Tradition des adeligen Gutsherren, des alleinigen Eigentümers der sich daher auch das Recht anmaßt allen anderen Vorschriften zu machen. Da es sich dabei i.A. um gut betuchte und gut vernetzte Gruppen handelt, wird Druck auf allen Ebenen ausgeübt. Dabei wird übrigens genauso auf die Tränendrüsen gedrückt wie auf der Seite der Tierschützer. Letzes Jahr zB. lief im ORF Niederösterreich ein Einschaltung der Jägerschaft die ein (vor Angst ?) biberndes Bambi zeigte und gleich darauch einen Paragleiter. Die Aufnahmen waren zwar kilometerweit voneinander entfernt gemacht worden, aber die Botschaft war klar: Die bösen Paragleiter verschrecken das Wild. Ähnliches gab es zuvor mit Mountainbikern. Andere herzzerreißende Aussagen gab es für den Bischling wo ein Jäger halb weinend vor die Kamera trat und erzählte dass ein geschwächtes Jungtier nach einem kräftezehrenden Aufstieg von einem vorbeifliegenden Paragleiter verschreckt wurde und eh schon so hungrig wieder nicht äsen konnte.

Es wurde uns immer gesagt wie sehr sich die armen Tierchen vor uns fürchten, unsere Argumentation dass man an den Steinböcken keine 3 Meter vorbeifleigen konnte ohne dass die auch nur ein Ohrwaschl rührten wurde einfach ignoriert. Es entbehrt also nicht einer gewissen Komik wenn sie sich gerade dort vermehren wie die Karnickel.

Gute Vorschläge wurden hier schon gemacht. Du kommst wirklich auf drei Meter an die Tiere heran. Letzens hatte ich sogar ein wenig Sorge, dass mich der Bock wieder runterstößt als ich raufkeuchte. Der hat seelenruhig den Weg blockiert und stand dort "wie ein Bock" ;-). Dass wir zu dritt waren hat ihn auch nicht weiter beeindruckt. Ein Betäubungsschuß, eine Vasektomie bzw. ein Verbringen zum Hochschwab kosten nicht die Welt. Von mir aus sollen sie auch 2 von den Böcken abschießen. Die Summen von 10.000.- € + die dafür gezahlt wurden ein geschützetes Tier in einem Naturpark abknallen zu dürfen, reichen für das restliche Programm locker.

Mankei
14.01.2013, 16:31
Servus Sepp und Rüdiger,

danke für die Antworten. Jetzt kapier ich´s auch :) Ich würd gern in drei Zeilen antworten, aber ich kann das nicht.

Geschichten wie eine tendenziöse oder sogar manipulative Berichterstattung sprechen in der Tat eine deutliche Sprache. Komisch aber, daß es Jäger gibt die Zeit und Mühe auf einen solchen Filmbeitrag verwenden, anstatt an ihrem deutlichen Imageproblem zu arbeiten. Und die lernresistenten Platzhirsche, die sind mir auch nicht fremd. Ich will auch glauben, daß Jagd was mit alten Traditionen zu tun hat, und daß dort nicht immer die aufgeschlossenen Progressivlinge was zu sagen haben. Der Umgang mag schwierig sein, aber wenn wir uns auch nur noch auf der emotionalen Ebene bewegen, wird sich nichts ändern. Wir bringen unser Anliegen kein bissl vorwärts, wenn wir uns am Jägerbashing beteiligen nur weil es grad Mode ist, und man sich vielleicht von irgendeiner Seite Zustimmung erhofft. Wir würden damit nur als destruktiv wahrgenommen, und würden Gräben aufreißen, die wir vielleicht nicht mehr zuschütten können.

Ich denk mir halt folgendes: Es gibt also Jäger, die einen Filmbeitrag ins Fernsehen bringen, um was zu erreichen. Wir würden auch gern was erreichen, nämlich die Akzeptanz unseres Sportes als Gipfel der Umweltfreundlichkeit, und zwar auch in den Hirnen der Jäger. Aber irgendwie...hört und sieht man nichts. Ham mir keinen Film? Einfach nur einen Imagefilm oder so? Keine öffentlich kommunizierten Streitereien mit irgendwelchen Jagdgenossenschaften? Keinen Aufhänger, um das (auch gern selbst gepflegte) öffentliche Bild vom supercoolen schmerzbefreiten todesverachtenden Extremsportler hin zum sanften, rehkitzstreichelnden Ökotouristen zu wandeln? Keinen Jäger der selbst fliegt, und mal ein Statement in die Kamera lässt? Ein Alpenhüter Reinhold Messner, der öffentlich Gleitschirmfliegen gut findet (und nebenbei auch selbst mal gejagt hat)? Gibts eigentlich das gute alte "Jetzt red i!" im BR noch?

Der DHV hat mal ein paar Gutachten in Auftrag gegeben, deren Ergebnis kann man auf der Website nachlesen. Ist schon ein bissl her. Aber wenn ich außer in diesem Forum nichts höre und lese, dann ist unsere Außenwirkung wohl eher so um die Null rum. Vielleicht nicht fair, es wird sicher viel gemacht in den ganzen Vereinen vor Ort etc. Aber bei der breiten Masse scheint nichts anzukommen.
Ich mein - wir sind die Guten. Die anderen dürfen das ruhig wissen. Das Projekt "Luftige Begegnungen" darf man in dem Zusammenhang nicht unterschätzen. Wenn da mal ein bissl mehr Inhalt da ist, könnte man das gut verwenden.

Vielleicht sollte der DHV für uns ein paar GoPro´s springen lassen, damit wir unser positives Wirken auf die Natur besser dokumentieren können ;)

Gruß
Mankei
(Andi)

DonP
14.01.2013, 20:13
zur HW Steinbockthematik:

Lassts doch mal die Jäger aussen vor, dort gibts wie überall anders ein paar feste vollpoidln, einige sehr symphatische und jede menge gauss'sche glockenkurve in der mitte, ganz genauso wie bei den GS fliegern auch (überlegts euch mal was für einen eindruck man von der GS fliegerei als unbedarfter bekommt wenn man so einigen durchgestylten teletubby (=gopro am helm) weekend chaoten bei wenig eleganten startversuchen zusieht wie sie frustriert (scheiss wind, scheiss thermik, scheiss material..) ihre zigarettenkippen am starplatz in die wiese entsorgen und die müsliriegelverpackung gleich dazu... bin kein jäger (wär mir echt zu fad im morgengrauen auf einem hochstand zu hocken) aber gegen reh oder steinbock am teller hab ich gar nichts ....

ich hab auch kein problem damit wenn tiere ohne mutwilliges und unnötiges leiden getötet werden um einen natürlichen lebensraum so einigermassen im zumindest pseudobiologischen gleichgewicht zu halten, nur etwaige aberwitzige abschusszahlungen (man munkelt lokal von 10.000€ pro bock) sollte man aus meiner sicht lebensmittelbedürftigen menschen spenden (und die gibt es lokal leider auch - unter diesem licht sind ein paar steinböcke auch ein ziemlich perverses luxusproblem...)

LG

P

PS: noch ein paar detailanmerkungen zu den Hohe Wand Steinböcken und der aus meiner sicht ziemlich absurden petition:

- die ersten 3 stück der herde sind aus einem gehege (glaube 2003 oder so) ausgebüchst und haben sich dann rasant vermehrt
- heute ca. 70 (!) tiere auf einem nur wenige KM langen und 200 - 300 m hohen oben und unten bewaldeten felsbereich (im vergleich zum hochgebirge ein aberwitzig winziger lebensraum)

Tendentiell zu viele tiere für die paar km wand sind das ziemlich sicher, da brauch ich kein gutachten von der universität für bodenkultur (= das im übrigen vorliegt und offfenbar die basis für den abschussplan darstellt) sondern nur die augen aufmachen..... merkt man beim klettern stark am mittlerweile extrem abgefressenen bewuchs (tlw. streng geschützte pflanzen ,-) IN der wand und auch an den unglaublichen mengen kot die tlw. in der wand herumliegen und eigentlich eine völlig unnatürliche überdüngung der sonst eher nährstoffarmen kalkfelsen darstellen.

Auch der schrittweise Verlust jeglicher scheu ggü. menschen (inkl. vorbeifliegenden PG's) liegt wohl auch zu einem teil am lokalen populationsruck - gäbe es genug rückzugsräume mit ausreichend nahrung würden die steinböcke wohl kaum in der nähe von menschen und auf vielbegangenen kletterrouten unterwegs sein.... ist finde ich recht witzig das die überpopulation die steinböcke erst so richtig medial populär gemacht hat und dadurch eben diese die überpopulation indirekt seit jahren gefördert wird ... eine quasi intuitiv smarte taktik bei der öffentlichkeitsarbeit seitens der steinböcke ,-))) ...

denn wäre die anzahl geringer so wie vor noch 5 oder 6 jahren (da hat man sie zwar beim klettern oft gehört aber kaum gesehen) dann würden die Naturparkbesucher (ja erstaunlicherweise fliegen wir in einem ausgewiesenen naturpark mit unseren PG :-) die tiere auch nicht oder kaum zu gesicht bekommen, das sich die viecher rotzfrech schon am späten nachmittag mitten auf die skywalk (= grosse aussichtsplattform mit sicher 50 - 100 Besuchern pro stunde am wochenende) wiese stellen und auch schon mal neugierige hunde verjagen gabs vor ein paar jahren noch nicht...ist jetzt halt die frage ob populationsdruck oder anpassung an den lebensraum....

Der abschuss von 12 tieren ist daher vermutlich eher zu wenig als zu viel...konsequenterweise müsste man vor allem die kitze schiessen, aber das ist vermutlich noch deutlich unpopulärer...... wildtiere ohne natürliche feinde und in einem "zu einfachen" (= für die art schlaraffenlandartigen) lebensraum sind halt im endeffekt nüchtern betrachtet nichts anderes als eine form der extensiven biologischen viehzucht...

Psyfly
23.01.2013, 21:24
Seit ich "Facebooke" hab ich schon unzählige Anfragen zu irgendwelchen Tierschutzpetitionen bekommen, sei es für Hunde die irgendwo wegen einer Sportveranstaltung abgeschossen wurden nachdem sie eine Frau zerfetzt haben oder zu heimatlosen Katzerln oder die besagten Steinböcke auf der Wand die sich vermehren wie die Karnikel oder die verwilderten Katzen in Australien. Ich habe aber noch keine einzige "Petition" zur Unterstützung von hungernden Kindern und dergleichen bekommen denn das scheint offensichtlich nicht so populistisch zu sein wie Tierschutz.
Etwas off topic aber das zeigt aus meiner Sicht eine Entwicklung wie in den USA wo ein Vermögen für Haustiere ausgegeben wird. Für die 7,6 Millionen Katzen, 6,2 Millionen Kleintiere,5,3 Millionen Hunden und 3,9 Millionen Vögel werden in Deutschland auch mittlerweile 3 Milliarden pro Jahr ausgegeben. Für 10 Millionen hungernde Menschen am Horn von Afrika spenden wir mit viel Tamtam 100.000,00 Euro pro Jahr. Die 100 Millionen Hai, die leider nicht so lieb dreinschauen wie Katzerl, Rot- u. Schwarzwild oder Hunde, denen lebendig die Flossen abgeschnitten werden und die lautlos im Meer pro Jahr sterben tun mir weit mehr leid als die paar Steinböcke oder die paar Haustiere die von Jägern abgeschossen werden und in der Regel binnen Sekunden tot umfallen. Tierschutz für bedrohte Tier ja, aber das ganze Theater um ein paar Steinböcke finde ich sehr übertrieben den die sind wirklich überall auf der Wand. Am Südstart lag unlängst ein Teppich aus Steinbockscheisse und ich musste mir einen Platz "freiräumen" zum Schirm auflegen.
Daher mein Tipp: Gehts fliegen und danach zum Wirt auf ein Bier und ein Steinbockschnitzerl vom stressfrei getöten Tier dazu Kartoffeln und Preiselbeeren. Die Steinböcke werden danach noch immer da sein den die 17 Viecherl gehen niemanden ab und die verbleibenden 50 Viecher sind noch immer mehr als genug.:)
PS: Nach dem "Kuh vs. Paragleiter Thread" sollten wir vielleicht einen "Steinbock vs. Paragleiter Thread" eröffnen ;-)

Independence Radical
24.01.2013, 08:12
Sorry,
aber das muss jetzt sein. :-)

http://www.youtube.com/watch?v=32oewom3FMU

http://www.youtube.com/watch?v=mFsbRyfMXG4

EX-IR
T-3+XC²

SATurn
24.01.2013, 08:52
Sorry,
aber das muss jetzt sein. :-)

http://www.youtube.com/watch?v=mFsbRyfMXG4


:D He, he, genau so sind sie!

hangglider
24.01.2013, 11:05
http://www.youtube.com/watch?v=yM9Lqv4nXXo

Gesammelt noch besser, vor allem der mit dem Tunnel.

HG

Skade
24.01.2013, 14:19
Etwas off topic aber das zeigt aus meiner Sicht eine Entwicklung wie in den USA wo ein Vermögen für Haustiere ausgegeben wird. Für die 7,6 Millionen Katzen, 6,2 Millionen Kleintiere,5,3 Millionen Hunden und 3,9 Millionen Vögel werden in Deutschland auch mittlerweile 3 Milliarden pro Jahr ausgegeben.


dann bitte so konsequent sein und kein Geld mehr für Gleitschirmfliegen und ähnlichen Quatsch ausgeben und alles für die armen Kinder spenden.

herrgottnochmal
24.01.2013, 17:04
dann bitte so konsequent sein und kein Geld mehr für Gleitschirmfliegen und ähnlichen Quatsch ausgeben und alles für die armen Kinder spenden.
Vielleicht solltest Du mal ein/zwei Seiten zurück blättern. Dann wüsstest auch Du, dass es bei diesem Beitrag gar nicht in erster Linie um die Verhältnismäßigkeit bei der Spendenbereitschaft ging, sondern viel mehr um den Wirbel über den geplanten Abschuss mehrerer Steinböcke. Da hat der Psyfly eben mal richtig gestellt, dass falsch verstandene Tierliebe seltsame Auswüchse annehmen kann, während Millionen Menschen unter Hunger, Vertreibung und dazu noch unter Naturkatastrophen leiden. Das kann man in den Dreck ziehen, muss man aber nicht...
Stefan, der sich manchmal nur wundert

Skade
24.01.2013, 18:08
Vielleicht solltest Du mal ein/zwei Seiten zurück blättern. Dann wüsstest auch Du, dass es bei diesem Beitrag gar nicht in erster Linie um die Verhältnismäßigkeit bei der Spendenbereitschaft ging, sondern viel mehr um den Wirbel über den geplanten Abschuss mehrerer Steinböcke. Da hat der Psyfly eben mal richtig gestellt, dass falsch verstandene Tierliebe seltsame Auswüchse annehmen kann, während Millionen Menschen unter Hunger, Vertreibung und dazu noch unter Naturkatastrophen leiden. Das kann man in den Dreck ziehen, muss man aber nicht...
Stefan, der sich manchmal nur wundert

ich wundere mich das du die 2 Postings von mir und Psyfly vollkommen falsch interpretierst und dann noch dieses Obrlehrerhaftes "wundern" dran hängst. Mir ging es in meinem Posting nicht um die Steinböcke sondern NUR um seine Bewertung der Spendenmittel.
Ich muss mich wundern!

Psyfly
25.01.2013, 13:49
http://www.youtube.com/watch?v=h5FSYv-Xe98

KlausW
06.04.2013, 22:03
Gefunden bei der Recherche zu einem ganz anderen Thema und herzlich gelacht (uralt, ich weiß)

http://www.spiegel.de/panorama/skandal-um-jaeger-weltrekord-riesen-hirsch-war-zahm-wie-ein-lamm-a-440228.html

Nein, ich hab wirklich nicht gegen Jäger, aber die Auswüchse, die viel Geld, wenig Schusstalent und eine allzu willfährige Politik so produzieren sind schon gelegentlich beachtenswert.

Recherche war übrigens zum Thema Hagengebirge-Durchquerung. Schon erstaunlich, wie Krupp und Koch offensichtlich mit hinreichend Geld einen kompletten Gebirgsstock absperren konnten/können...

Gruß

Klaus

Jodem Dom
08.04.2013, 08:23
Bezogen auf den Spiegel-artikel:

Aha, Baron von Gemmingen-Hornberg, ist das etwa der, den man von dem Sprichwort vom Hornberger Schiessen kennt?
Passen tät's ja:)

Und dann kam der Hirsch auch noch aus Braunau. Braunau, da war doch was....hooob!!:D

duckundweg
J.

Pleasure
14.05.2013, 17:12
Heute nach einem kleinen XC Flug stellte ich mich an die Strasse um per dickem Daumen heimzukommen.

Ca. das 3. Auto blieb stehn und nahm mich die erste Etappe in meine Richtung mit. Wie sich nach sehr kurzem rausstellte war es der ehemalige Berufsjäger aus der Gegend (im Tennengau). Er ist 79 Jahre und bereits in Pension. Meines Erachtens nach hat er seinen Beruf wirklich als Berufung gesehen und war nicht von irgendeiner Lobby gestützt. Angesichts seines Alters, wird er aber bereits seit gut 15 Jahren nicht mehr aktiv jagen. Er hat aber noch die Jagdaufsicht in einem Gebiet in der Nähe über. Leider weiss ich nicht wo genau.

Haben uns sehr gut unterhalten und ich hab ihn gefragt wie er den Interessenskonflikt zwischen Gleitis und Jägern sieht.
Seine Aussage war, dass er anfangs (also in den 80ern) auch wegen Unwissenheit kritisch eingestellt war, aber er relativ bald draufgekommen ist, dass Gleitschirme keinen Einfluss auf das Wild haben. Auch die Pferde am Trattberg scheuen nicht vor Gleitschirmen, was ja immer wieder Argument für das Sommerstartverbot dort ist.
Er hatte lediglich beobachtet, dass RC Segelflugzeuge eine Stresssituation bei diesen Tieren auslösen können. Vermutlich, weil diese erstens sehr schnell fliegen, zweitens dann auch relativ laut die Luft schneiden und drittens der Siluette eines Beutegreifers eher nahe kommen.

Soviel zu dem Thema aus meiner heutigen Erfahrung

thmu
14.05.2013, 18:19
Auch die Pferde am Trattberg scheuen nicht vor Gleitschirmen, was ja immer wieder Argument für das Sommerstartverbot dort ist.

War sich der Jäger sicher dass das Pferde sind? Ich bin kein Pferdeexperte. Doch wenn ein Pferd vor 25 m² tösendem, flatterndem Stoff nicht scheut, dann würde ich vermuten, dass es mehrere hundert Meter weg, taub, blind und tot ist. Wäre ich mittelalterlicher Kriegsherr, wären Gleitschirme meine erste Wahl die Kavallerie des Gegners kirre zu machen.

herrgottnochmal
14.05.2013, 18:27
Soviel zu dem Thema aus meiner heutigen Erfahrung
Danke für diese positive Darstellung einer ansonsten eher negativ wahrgenommenen Gilde. Vermutlich ist die Quote der Unverbesserlichen unter den Hütern der Jagdgründe nicht wesentlich höher als unter den Gleitschirm- und Drachenfliegern. Doch ausgestattet mit teuer bezahlten Revierberechtigungen sind sie uns armseligen Geduldeten leider bei Entscheidungen über die fliegerische Nutzung jagdbarer Gelände deutlich überlegen. Mit Konfrontation kommen wir da nicht weiter. Doch solche Gelegenheiten wie die von Pleasure geschilderte sollten wir nutzen, um das Bild von uns Rambos und Wildschädigern wieder gerade zu rücken. Darum nochmals Dank für diesen Beitrag!
Stefan

Pleasure
14.05.2013, 18:32
Ich bin kein Pferdeexperte. Doch wenn ein Pferd vor 25 m² tösendem, flatterndem Stoff nicht scheut, dann würde ich vermuten, dass es mehrere hundert Meter weg, taub, blind und tot ist. Wäre ich mittelalterlicher Kriegsherr, wären Gleitschirme meine erste Wahl die Kavallerie des Gegners kirre zu machen.

Da denke ich, dass auch Pferde Gewohnheitstiere sind, und wenn die das gewöhnt sind, werden sie sich nirgends runterstürzen

peder
14.05.2013, 20:28
Ich war letztes Wochenende an unserem Groundhandlinghügel als zwei Reiter mit ihren Pferden vorbei kamen. Die Pferde ließen sich von dem Schirm überhaupt nicht stören, auch nicht als ich einen kleinen Hüpfer von dem Hügel runter gemacht habe.

Meine Schwester (die Pferdezüchterin ist) hat mir aber auch schon mal berichtet, dass bei einem Ausritt die Pferde aufgeschreckt sind, als ein Gleitschirm plötzlich auftauchte.

Man kann zu dem Verhalten also keine pauschalen Aussagen treffen, und sollte immer damit rechnen, dass die Tiere schreckhaft reagieren. Pferde sind nun mal von Natur aus Fluchttiere.

Gruß Patrick


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zuppi
15.05.2013, 06:58
Da denke ich, dass auch Pferde Gewohnheitstiere sind, und wenn die das gewöhnt sind, werden sie sich nirgends runterstürzen

Das ist definitiv so! In Südafrika gibts einen Landeplatz mit ca 30 Pferden. Da kannst Du mittendrinn landen, wenn Du Pech hast gehen sie nicht mal auf die Seite. An anderen Orten konnte ich auch schon beobachten, dass der Reiter sichtlich Mühe hatte sein Pferd unter Kontrolle zu halten nachden ich nebenan gelandet bin.

martinpi
15.05.2013, 13:14
Doch wenn ein Pferd vor 25 m² tösendem, flatterndem Stoff nicht scheut, dann würde ich vermuten, dass es mehrere hundert Meter weg, taub, blind und tot ist. Wäre ich mittelalterlicher Kriegsherr, wären Gleitschirme meine erste Wahl die Kavallerie des Gegners kirre zu machen.

Was Pferde machen kann man manchmal wirklich nicht vorhersehen.

Ein schief stehendes Verkehrsschild kann höchstes Misstrauen auslösen so dass man einen Umweg machen muss.
Zwei Müllsäcke die wochenlang neben dem Weg liegen .... jedesmal scheut das Pferd und es gibt Hufspuren im Feld.

Ich bin einmal in der Reithalle auf einem Pferd geritten das sich vor jedem Furz gefürchtet hat.
Dann waren da zwei große junge Hunde. Die Besitzerin war bemüht die Hunde ruhig zu halten damit das Pferd nicht erschrickt, aber ich habe gesagt: Lass sie rein, es is' eh scho' wurscht. Die Hunde haben in der Halle wild herum getobt.
Aus war's mit dem fürchten!

Ein anderes Mal war beim Wander-Ritt ein junges Pferd dabei das vor allem erschrocken ist, sogar vor einem Schmetterling.
Dann ist überraschend der Zug vorbei gedonnert so dass mir der Schreck in die Knochen gefahren ist und die Pferde waren den Zug nicht gewöhnt. Aber kein Pferd hat einen Mucks gemacht.

Vielleicht sind Zug bzw. Gleitschirm so weit außerhalb der Erfahrung der Pferde dass sie sich gar nicht schrecken.
Aber verlassen kann man sich natürlich nicht darauf.

LG, Martin

WillyCH
03.07.2013, 16:25
http://bazonline.ch/wissen/natur/Buendner-Jaeger-sollen-4645-Hirsche-toeten/story/16211108
Spannend. Im Kanton Graubünden sollen zur Schonzeit Störaktionen gestartet werden, damit sich nicht zu viel Wild in den Schutzzonen versteckt....
Happy landings
Ueli

Cowboy
03.07.2013, 18:21
Böse.. böse Gleitschirmflieger, die heimtückisch aus der Luft durch ständiges Erscheinen das Wild sich in ruhiger Wiege angewöhnt hat und solch Überpopulation förderte. Pfui!

martinpi
08.07.2013, 21:10
Ich habe unlängst eine Außenlandung gebaut, neben einer Weide auf der ein Pferd gestanden ist.
Das Pferd ist neugierig zum Zaun gelaufen, zu mir her. Nicht von mir weg.
Bei Schafen habe ich das auch schon gesehen.

Águila Austriaca
08.07.2013, 22:39
Ich habe unlängst eine Außenlandung gebaut, neben einer Weide auf der ein Pferd gestanden ist.
Das Pferd ist neugierig zum Zaun gelaufen, zu mir her. Nicht von mir weg.
Bei Schafen habe ich das auch schon gesehen.

Naja, die wollten halt auch mal mitfliegen;).

Gipfelflieger
26.08.2013, 21:04
Ein starkes Stück:

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1445393/Tirol_Video-von-Gamsjagd-sorgt-fuer-Aufregung

http://tirol.orf.at/news/stories/2600127/

wer gute Nerven hat:

http://tvthek.orf.at/programs/70023-Tirol-heute

VG
Gipfelflieger

www.ParaAlpin.de
www.facebook.com/ParaAlpin.de

marcel1
26.08.2013, 21:35
Jo, nur nicht vergessen, solche Idioten gibt es in jeder Zunft. Auch bei uns. Ich sag nur Superdell. Gut, daß der übern Teich ist - aber wer will ausschließen, daß es so jemanden auch hier geben könnte...

yeti ulrich
27.08.2013, 06:29
Jo, nur nicht vergessen, solche Idioten gibt es in jeder Zunft. Auch bei uns. Ich sag nur Superdell. Gut, daß der übern Teich ist - aber wer will ausschließen, daß es so jemanden auch hier geben könnte...

Genau so ists..... Bin vor einem Monat neben einer Jagdgesellschaft gelandet die gerade wegen eines Abschusses zusammengestanden sind. Muss dazusagen dass ich zwei von denen kannte........
Waren alle angetan von unserem Sport und meinten dass es ein Traum sein muss die Tiere geräuschlos von oben zu beobachten!!
Vielleicht liegts aber auch daran dass diese Leute "richtige" Jäger sind, aus einem kleinen Ort im Talschluss weit weg von der Hauptstadt...
Andererseits gibts dort einen Hüttenwirt (Pächter) der meint die ganzen Berge gehören ihm und keiner hätte dort zu fliegen :-) Red ich halt net viel drüber und mach um die Hütte einen großen Bogen beim Aufstieg :-)
Hab für mich selbst einfach ein paar Regeln die ich meistens versuche einzuhalten:

- Bin nicht laut
- Red mit anderen am Berg net viel darüber was ich mach und vorhabe.......
- Müll bleibt auch keiner oben
- nach der Landung schnell zusammenpacken und weg

3athlonquin
27.08.2013, 12:17
Jepp, genauso isses, "Tarnen, Täuschen und Verpissen".. wurd einem früher noch beim Bund beigebracht...

greetz quin

Pleasure
28.08.2013, 16:43
http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/kaernten-salzburger-beim-wandern-von-jaeger-attackiert-72212/?click=pic

zum drüberstreuen

chefkoch84
29.08.2013, 18:14
Wo der Fred gerade hier oben ist... heute in der Süddeutschen:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/tierquaelerei-in-tirol-vom-toeten-mit-und-ohne-ehre-1.1757380

Ich hoffe nur die Jäger haben in Ihrem Forum keinen "Wieder einmal unsere Freunde "die Flieger"" ...

harald e. wolf
01.09.2013, 17:12
Auf unserer Pferde-Koppel hat so ein - in seinem Leben defizitärer, irgendwie schon bedauernswerter - Jäger ohne meine Erlaubnis einen Ansitz gebaut. Und schiesst, während unsere Pferde nachts draussen stehen. Angeblich gibt es ein Recht (Jadgpacht durch Jagdgenossenschaft o.ä.) zur Jagd, Betretung, Bau etc..

Der Krieg hat begonnen.... Ich hau das Teil weg. Wird lustig.

Adjacent
01.09.2013, 18:28
Angeblich gibt es ein Recht (Jadgpacht durch Jagdgenossenschaft o.ä.) zur Jagd, Betretung, Bau etc..

Dieses Recht gab es tatsächlich, allerdings ist es vom EuGH letztinstanzlich gekippt worden. Wichtig ist dabei, dass Du Dich auf Gewissensgründe berufst, aus denen Du die Jagd ablehnst. Es gibt übrigens eine Übergangsfrist bis Ende diesen Jahres, bevor das Urteil voll umgesetzt werden muss. Ab 1.1.2014 bist Du also auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wie es bis dahin aussieht, kann ich Dir leider nicht genau sagen. Ach ja, und natürlich musst Du aus der Jagdgenossenschaft austreten. Du kannst nicht einerseits Jagdpacht anteilig mit kassieren, andererseits aber die jagdliche Nutzung Deines Grundstücks verbieten.
Die bisherige Zwangsmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft wurde vom EuGH gekippt, darauf können sie sich also nicht mehr berufen.