PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Base System selfmade



Pleasure
22.11.2012, 16:35
Hat schonmal wer folgendes versucht oder sich Gedanken drüber gemacht? Ich hoff ihr könnt euch gleich ein Bild machen, von dem was ich euch erklären will.
Ein Gurtzeug mit Quickouts bestücken. Die Seite die mit dem Schirm verbunden ist, also das obere Teil des zB rechten Quickout Karabiners (mit einer Bandschlinge) mit dem Rettergriff verbinden.

Wenn man das halbwegs elegant verbaut störts beim fliegen nicht. Etwa den weichen Teil eines breiten Klettverschlussbandes vom Rettergriff bis zum Karabiner am Gurtzeug annähen. Bandschlinge drauflegen, breites rauhes Gegenstück des Klettbandes drüberheften und fertigverstaut ist das Ganze. Nochdazu relativ gut gesichert gegen versehentliches Auslösen des Retters.

Jetzt kommt der Clou: Man hat aufgrund was auch immer eine Sauerei, mit zB. mehreren Twists, Verhänger und SAT Spiralsturz.

Vorgehenseise bisher: Griff zum Retter, Retter werfen… mit ca.50%iger Wahrscheinlichkeit hängt der Retter in den Leinen, ungeöffnet – Retterfrass …. Evtl schwere Verletzungen oder Tod.

Vorgehensweise neu: Quickouts lösen – nach meiner Idee zieht der (bei mir rechte) Quickout über die Bandschlinge den (wohlgemerkt steuerbaren) Retter raus…. Der Schirm verabschiedet sich mitsamt dem Container, mein Retter ist in Sekundenschnelle offen und kann sich mit keinem Schirm verhängen, weil der ja bereits ca. 30meter über mir ist und allein zu Boden gleitet.


Praktisch wärs ein Base System für Arme und Bastler wie mich ;-)

Bin ich der erste mit der Idee? Hat das schonmal wer probiert? Was habt Ihr für Bedenken?

Ich kann mir als worst case jetzt vorstellen, dass die Verbindung Rettergriff zum Innencontainer dem vermutlich doch ruckartigen und sehr schockhaften Rausreissen nicht standhält und reisst. Dann bliebe der Innencontainer im Gurtzeug und man könnte ihn garnichtmehr rausziehen - blöd- hat dafür wer eine Abhilfe-Idee?... persönlich hätt ich in dem Fall noch die zweite Rettung im Gurzeug die ich allerdings wirklich nur im äußersten Notfall einsetzen möchte.... is schon recht alt und klein und würde einen Öffnungsstoß aus einem vielleicht schon mehrere Sekunden andauernden freien Fall möglicherweise nicht aushalten.

Gruass Martin

herc
22.11.2012, 16:55
wie schnell bekommt man solche quickout-karabiner auf in stress-situationen ?

Laisch
22.11.2012, 17:24
Ich glaub mit den Standard Quickouts wirst da nicht glücklich werden, da das Auslösen dieser, im Verhältnis zur Zeit die man hat, sehr viel Fummelarbeit ist. Besser wär da so ein Cut Away System wies z.b. im Skyline Vertigo verbaut ist. (Dreiring System welches den Gesamten Karabiner abtrennt)

Ansonsten bräuchst für so ein System fast einen Container der ganz oben im Gz sitzt und auch eher nach oben hin öffnet um beim Auslösen nicht zu klemmen. Das heißt dann bei fast jedem Gurtzeug Nähmaschine raus und basteln. Und da glaub ich kannst dann auch gleich einen Container für nen Base drannähen ;)

lemma
22.11.2012, 17:42
also wenn du da an Eigenbau denkst würde ich dir raten das besser zu lassen.
Normale Retter sind auch für solche Öffnungsgeschwindigkeiten nicht gebaut, wenn du trennst hast du in den Metern bis sich die Rettung öffnet (wenn überhaupt)schon einiges an speed aufgebaut.
Wie Leisch schon sagt funktioniert das mit den normalen seitlichen Fächern ohnehin nicht.

Kauf dir das RR Base Systrem oder bleib bei dem normalen Retter und trenn garnicht oder erst nach dem Retterwurf.

Pleasure
23.11.2012, 13:22
...a) würde ich dir raten das besser zu lassen.

... b) funktioniert das mit den normalen seitlichen Fächern ohnehin nicht....



@lemma:
a) Danke für den Rat... dass es nicht ganz unproblematisch sein könnte wiess ich selbst und die Idee steckt ja auch noch recht unausgegoren in meinem Kopf.

b) Schon probiert oder wieso weisst du das so "ohnehin" sicher? Im Allgemeinen sitzen die Container in den Fächern ja recht locker.

@Laisch: Soit ma uns do moi Gedonkn mochn... wenn irgendwer mal ein Gurtzeug verschrotten will... (Phil wollte doch sowieso ein neues :D;)) ... dann nehmen wr sein altes Acro3 und modifizieren mal das Heckretterfach nach oben hin. 3Ringsystem is ja gleich nachgerüstet *g* ... Miass ma nur no wen zum testen finden.

Rolf-RV
23.11.2012, 14:44
Super Video davon, von Raul Rodriguez.

http://vimeo.com/41839962

Grüße Rolf

lemma
23.11.2012, 15:51
b) Schon probiert oder wieso weisst du das so "ohnehin" sicher? Im Allgemeinen sitzen die Container in den Fächern ja recht locker.


Nicht probiert, aber bei allen Gurtzeugen die ich so kenne muss die Rettung zur Seite rausgezogen werden, der Zug vom abgetrennten Tragegurt kommt aber von oben, vielleicht reist es die Rettung ja raus aber nicht ohne dich schön durch due Luft zu wirbeln ;)

Pleasure
23.11.2012, 18:01
Nicht probiert, aber bei allen Gurtzeugen die ich so kenne muss die Rettung zur Seite rausgezogen werden, der Zug vom abgetrennten Tragegurt kommt aber von oben, vielleicht reist es die Rettung ja raus aber nicht ohne dich schön durch due Luft zu wirbeln ;)

Das Retterfach für den hinteren Retter vom Supair Acro3 ist als weit öffnender 4Blattcontainer der nach hinten öffnet ausgeführt. Splinte rausziehn die 4 Blätter öffnen sich und der Innencontainer fällt ohne auch nur minimal dran zu ziehen einfach raus. Mit dem müsst es gehn, weil er ja auch symmetrisch nach hinten fällt. Somit wärs auch egal in welche Richtung der Spiralsturz verläuft. Fallhöhe bis der Retter zu öffnen beginnt wär dann so wie normal auch etwa mehr als die Leinenlänge der Retterfangleinen, Hausnummer 15 meter... da beschleunigt man nicht sooo stark, das sollte ein Retter schon noch aushalten. Vermutlich öffnet er noch etwas schneller als mit manueller auslösung des Retters, weil der Innencontainer mit der Hand niemals so effektiv weggeschleudert wird, als wenn er am Schirm hängt..

Irgendwo existiert ein Video wo einer nur mit Gurtzeug von einem Tandem abspringt und den Retter im selben Moment zieht... öffnet eigentlich unspektakulär...leider weiss ich nicht wo ich das Video find :-/

Blöder wirds wenn es nicht funktioniert und dann der Zweitretter herhalten muss...da vergeht schonmehr Freifallzeit.

FlyJo
25.11.2012, 18:18
Hat schonmal wer folgendes versucht oder sich Gedanken drüber gemacht?
Ein Gurtzeug mit Quickouts bestücken. Die Seite die mit dem Schirm verbunden ist, also das obere Teil des zB rechten Quickout Karabiners (mit einer Bandschlinge) mit dem Rettergriff verbinden.
[...]
Bin ich der erste mit der Idee? Hat das schonmal wer probiert? Was habt Ihr für Bedenken?



Servus Martin ;-)

bist nicht der erste der sich darüber Gedanken macht! Deine Idee finde ich super.

Meiner Meinung nach sollte es zum Standard werden, dass die Rettungsgeräte in Gleitschirmgurtzeugen B.A.S.E. Schirme, zumindest aber Fallschirmreserven (allerdings ohne die öffnungsverzögernden Slider) sind. Es erschließt sich mir nicht, warum die Rettungsschirme für Gleitschirme immer noch nicht-steuerbare und nicht-freifallöffnungsfeste Rundkappen aus dem vorherigen Jahrhundert sind, während es bei Fallschirmspringern schon seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit ist, dass die Reserve für Freifallöffnung ausgelegt ist und sie ganz normal steuerbar ist. Da sie zudem nicht größer packt als eine Gleitschirm-Rettung und auch nicht (wesentlich) schwerer ist, hat sie eigentlich nur Vorteile gegenüber der Gleitschirmreserve.

Statt eines B.A.S.E. Schirms könnte man auch eine reguläre Fallschirm-Reserve nehmen und den Slider entfernen (der nur der langsameren Öffnung dient, damit man bei Freifallgeschwindigkeit von rund 200 km/h nicht verletzt wird oder stirbt). Selbst nach einem Abtrennen hat der Pilot ja keine Freifallgeschwindigkeit - es dauert ca. 13 Sekunden zum Erreichen der Endgeschwindigkeit; bei sofortigem Auslösen des Reserveschirms im Moment der Abtrennung wird also bis zu dessen Öffnung nicht mal annähernd die Endgeschwindigkeit erreicht. Man sieht es ganz gut im Demo-Video wie schnell das geht (1.6 Sekunden bis Leinen gestreckt und beginnende Öffnung, 3.2 Sekunden bis zur vollständigen Öffnung):

http://www.youtube.com/watch?v=FTgMFmcDN4Q

Es geht also mindestens genauso schnell, wenn nicht sogar schneller als ein manueller Retterwurf. In 1.6 Sekunden erreicht man maximal eine Geschwindigkeit von 56,5 km/h (bereits unter vollständiger Vernachlässigung des Luftwiderstands).

Da es leider keine Überschneidung von Herstellern von Fallschirmen (zu denen B.A.S.E. Schirme gehören) und Gleitschirmen gibt, werden unsere lieben Hersteller da aber etwas gegen haben, denn dann können sie ja nicht mehr ihre eigenen Rettungsschirme verkaufen. Und an Rundkappen lässt sich super Geld verdienen - Entwicklungsaufwand minimal, es gibt nur 1-2 Modelle pro Hersteller und jeder(!) Pilot braucht eine.

Auch dass kein Trennsystem im Gleitschirmsport Standard bei den Gurtzeugen ist, ist eigentlich beschämend. Die Dreiringsysteme sind nicht kompliziert und seit Mitte des letzten Jahrhunderts bekannt. Auch dies ist bei jedem Fallschirmgurt Standard (sorry wenn ich damit jetzt nerve) - warum nicht bei unserem Sport?

Habe das RR Base System schon als nächstes Gurtzeug im Auge - aber ich bin kein Acroflieger und vermute, dass es für Streckenflüge zu unbequem ist - zumal es keine Größenstaffelung gibt. Schade eigentlich. Bisher konnte ich es noch nicht testen. Aber es ist auch wahnsinnig teuer :-(

LG Joe

Sommerflieger
25.11.2012, 18:40
@ Joe: bin absolut Deiner Meinung, würde mich freuen über eine Weiterentwicklung in diese Richtung!!!

Gruß,

Sommerflieger

lemma
25.11.2012, 21:11
Ich habe bisher 3 Retterwürfe gesehen die nicht über Wasser und wirklich aus einer Notsituation heraus geworfen wurden, bei allen 3 war die Höhe so niedrig das abtrennen, kurz beschleunigen und warten bis der Fallschirm offen ist wohl nicht gereicht hätte. 40 bis 60 meter wird das schon brauchen, bei den Retterwürfen ohne das Abtrennen hat man zumindest kein zeitlich begrenzenten Geschwindigkeitsaufbau. Als 2. System sicher interessant aber da auch eher beim Acrofliegen.

-> nur meine Meinung

marcel1
25.11.2012, 22:43
Meiner Meinung nach sollte es zum Standard werden, dass die Rettungsgeräte in Gleitschirmgurtzeugen B.A.S.E. Schirme, zumindest aber Fallschirmreserven (allerdings ohne die öffnungsverzögernden Slider) sind. Es erschließt sich mir nicht

Da hab ich ne starke Vermutung für Dich: Die Kosten.
Sprungfallschirme sind meines Wissens durchaus nicht unerheblich teurer und wie Du schon bemerkt hast, muß der Slider eh entfallen, womit echte Freifalltauglichkeit dann sowieso nicht mehr gegeben ist (auch unsere Gurtzeuge hätten da evtl. ein Problem mit!).
Jetzt kannst Du Dich selbst fragen, wieviele der Flieger wohl bereit sind das 2-3 fache für Ihre Rettung auszugeben. Ich vermute das wäre nur eine sehr kleine Minderheit, womit schlicht der Markt fehlt bzw. eben sehr beschränkt ist (gewisse Acro-Anwendungen etc.).

FlyJo
25.11.2012, 22:44
Ich habe bisher 3 Retterwürfe gesehen die nicht über Wasser und wirklich aus einer Notsituation heraus geworfen wurden, bei allen 3 war die Höhe so niedrig das abtrennen, kurz beschleunigen und warten bis der Fallschirm offen ist wohl nicht gereicht hätte. 40 bis 60 meter wird das schon brauchen, bei den Retterwürfen ohne das Abtrennen hat man zumindest kein zeitlich begrenzenten Geschwindigkeitsaufbau. Als 2. System sicher interessant aber da auch eher beim Acrofliegen.

-> nur meine Meinung

Sehe ich auch so - es sollte nicht zwingend sein dass man auch (vorher) abtrennt - wenn nur sehr wenig Höhe da ist muss der Hauptschirm dranbleiben können.
Das ist bei dem RR Supair dadurch "gelöst", dass zusätzlich ein normaler Gleitschirmretter in einem zweiten Retterfach verbaut ist. Das könnte man aber schöner lösen - siehe (schon wieder) Fallschirmgurtzeuge: Hier kann man selbst die Reserve auslösen, unabhängig vom Abtrennen der Hauptkappe; trennt man diese jedoch ab, wird durch eine spezielle Verbindung (RSL - reserve static line) auch die Reserve mit ausgelöst.
Zusätzlich kann man diese RSL auch noch mit einem Handgriff trennen, wenn man z.B. am Boden weggeschleift wird und nur trennen, aber nicht die Reserve auslösen will.

Habe mir gerade nochmal das Video angeschaut - es scheint mir tatsächlich nur 40-50 Meter Höhenverlust zu sein, und soviel benötigen Gleitschirmrettungen zum Öffnen ebenfalls! Insofern sehe ich das Argument des Höhenverlusts als schwach an. Durch das Abtrennen des Hauptschirms strecken sich die Leinen halt unmittelbar durch und somit erfolgt sehr schnell eine Öffnung des Schirms. Hängt man dagegen an seinem irgendwas-machenden Hauptschirm der einen noch abbremst, dauert es oft recht lange bis sich die Rundkappe füllt (wenn sie nicht ohnehin vom Hauptschirm gefressen wurde!!) Siehe z.B. hier:
https://www.youtube.com/watch?v=-YbLXibWwoU Der Pilot löst die Reserve in ca. 150 m Höhe aus, trotzdem öffnet sie nicht. Ohne Bäume hätte er ganz alt ausgesehen. Ich habe das live mitverfolgt.

FlyJo
25.11.2012, 23:15
Sprungfallschirme sind meines Wissens durchaus nicht unerheblich teurer und wie Du schon bemerkt hast, muß der Slider eh entfallen, womit echte Freifalltauglichkeit dann sowieso nicht mehr gegeben ist (auch unsere Gurtzeuge hätten da evtl. ein Problem mit!).
Jetzt kannst Du Dich selbst fragen, wieviele der Flieger wohl bereit sind das 2-3 fache für Ihre Rettung auszugeben. Ich vermute das wäre nur eine sehr kleine Minderheit, womit schlicht der Markt fehlt bzw. eben sehr beschränkt ist (gewisse Acro-Anwendungen etc.).

Hm, natürlich würde niemand sagen dass er gerne mehr Geld ausgiebt als bisher.
Aber wenn der Mehrwert da ist, sieht das vielleicht anders aus. Ich habe genug Videos auf youtube gesehen wo Leute nur durch reines Glück mit ihrer nichtsteuerbaren Rundkappe an einer Stelle runterkommen, wo sie sich nicht schwer verletzen. Und leider auch Videos wo sie dieses Glück nicht haben...
Außerdem würden die Produkte billiger, wenn sich beide Sportarten an dieser Stelle zusammentun würden, weil die Stückzahlen steigen würden. Derzeit ist ein BASE Schirm bereits für rund 1250 EUR zu haben - das ist doppelt so viel wie eine Gleitschirmrettung kostet, und auch deutlich billiger als ein Gleitschirm. Mal angenommen, jeder Gleitschirmpilot würde als Retter einen BASE Schirm kaufen, würden die sicher nochmal um 30% billiger werden. Die Kostendifferenz zu den bisherigen Rettern wäre überschaubar und würde bei den Gesamtkosten einer Gleitschirmausrüstung nicht mehr stark ins Gewicht fallen.

Und gleichzeitig hätte man einen Schirm, der eben auch freifalltauglich ist. Klar, das Gurtzeug muss das aushalten. Da besteht Verbesserungspotenzial.
Dass die Freifalltauglichkeit ohne Slider nicht mehr gegeben ist, stimmt so auch nicht ganz. Der Schirm würde es immer noch aushalten, somit besteht grundsätzlich die Möglichkeit. Es ist aber wahrscheinlich, dass man dabei verletzt würde. Es ist mir aber lieber, in die Gewitterwolke gezogen werdend, einen Freifall und eine sehr harte Öffnung zu haben, als überhaupt keine Überlebenschance... Und in allen anderen Fällen würde ich ohnehin direkt nach dem Trennen auslösen, so dass dies keine Rolle spielt. Bei unseren Rettungen ist eine Öffnung ohne Bremsung durch den Hauptschirm dagegen gar nicht spezifiziert!

zuppi
26.11.2012, 04:55
Mann, oh Mann...
das ganze gabs schon mal, hat sich nicht bewährt.
Durchdiskutiert wurde es auch schon gefühlte 500x.

Sommerflieger
26.11.2012, 17:07
Mann, oh Mann...
das ganze gabs schon mal, hat sich nicht bewährt.

Das sehe ich anders: verkauft hat es sich nicht, bewährt schon.

Gruß,

Sommerflieger

andsch
26.11.2012, 19:49
Ich frage mich immer noch ob ich den Preis für das B.A.S.E. system angebracht oder zu teuer finde.
500€ weniger wäre für mich Kostendeckend (700€ kostet ein Standard Acro3, 300€ mehrpreis durch die Modifikationen, 1500€ die Atair Troll Kappe)
Ich denk mal das sich SupAir hier einfach die Exklusivität dieses Produkts bezahlen lässt. Hinzu kommt jedoch auch das das System sicher nicht in "Massen" gefertigt wird sondern die Produktion wahrscheinlich eher einer Manufaktur gleicht. .. also sind die 3k€ doch realistisch? *grübel*

FlyJo
27.11.2012, 23:50
Ich frage mich immer noch ob ich den Preis für das B.A.S.E. system angebracht oder zu teuer finde.
500€ weniger wäre für mich Kostendeckend (700€ kostet ein Standard Acro3, 300€ mehrpreis durch die Modifikationen, 1500€ die Atair Troll Kappe)
Ich denk mal das sich SupAir hier einfach die Exklusivität dieses Produkts bezahlen lässt. Hinzu kommt jedoch auch das das System sicher nicht in "Massen" gefertigt wird sondern die Produktion wahrscheinlich eher einer Manufaktur gleicht. .. also sind die 3k€ doch realistisch? *grübel*

Es ist happig, aber 3 k inkl. BASE Schirm finde ich schon ok. 300 € für die Modifikation finde ich etwas wenig angesetzt: Es hat 1.) Zwei Rettungscontainer und 2.) ist für Freifallöffnung ausgelegt und muss somit durchgängig stabiler konstruiert und gebaut sein. Aber es ist bei dem Preis schon sehr schade, dass es nur in einer Einheitsgröße verfügbar ist. Ist das für ein Acro-Gurtzeug überhaupt akzeptabel? Ich kenne mich da gar nicht aus, hätte aber gedacht dass man gerade beim Acro ein extrem gut passendes Gurtzeug braucht, um das optimale Kappenfeedback zu bekommen und sich in seinem Gurtzeug nicht selbständig macht wenn es zur Sache geht...


Mann, oh Mann...
das ganze gabs schon mal, hat sich nicht bewährt.
Durchdiskutiert wurde es auch schon gefühlte 500x.

Mann, oh Mann Daniel. Wenn dich das Thema nervt, lies den Thread doch einfach nicht ;-)
Die bisherigen, von dir gefühlten, 500 Diskussionen haben vielleicht einige nicht mitbekommen - kannst du mal 1-2 (in Worten: ein bis zwei) Links posten zu solchen Diskussionen? Würde mich interessieren.
Auch wo es das schonmal gab!

LG

andsch
28.11.2012, 00:27
Es ist happig, aber 3 k inkl. BASE Schirm finde ich schon ok. 300 € für die Modifikation finde ich etwas wenig angesetzt: Es hat 1.) Zwei Rettungscontainer und 2.) ist für Freifallöffnung ausgelegt und muss somit durchgängig stabiler konstruiert und gebaut sein. Aber es ist bei dem Preis schon sehr schade, dass es nur in einer Einheitsgröße verfügbar ist. Ist das für ein Acro-Gurtzeug überhaupt akzeptabel?
Das Acro3 hat auch 2 Rettungscontainer. Die Stabilere konstruktion stell ich mir nicht so kompelx vor die Gurte müssen nur auf den Krafteinfluss beim Öffnungsstoß ausgelegt sein. Dazu das Trennsystem. Wenn ich mir anguck das ich für 700 ein komplettes GZ bekomm sind 300€ Mehrpreis sicher nicht unrealistisch.
Das Acro3 gibt es meines Wissens auch erst seit kurzem in der Größe L. Lange zeit gab es nur die Größe M.


Die bisherigen, von dir gefühlten, 500 Diskussionen haben vielleicht einige nicht mitbekommen - kannst du mal 1-2 (in Worten: ein bis zwei) Links posten zu solchen Diskussionen? Würde mich interessieren.
Auch wo es das schonmal gab!

LG

Das System gab es schon mal hier: http://www.profly.org/deutsch/gurtzeuge/groovy_cutaway_body.htm
Die Diskussionen findet man hier im Forum in der Suchfunktion und dem Codewort "BASE" ;)