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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GS-Sicherheitstraining, Erfahrungen über den praktischen Ablauf gesucht.



Cowboy
27.11.2012, 18:20
Hatte schon an anderer, aber offensichtlich nicht optimaler Stelle, schonmal danach gefragt:

A:
Teilweise beantwortet: Wie trocknet man nach einem Waschgang das ganze Gerödel und kann man es am nä Tag überhaupt zur Fortsetzung weiternutzen?

B:
Kann mir vorstellen, dass sich der Rettergriff nach Auslösung samt Anhängsel im See verabschiedet, oder?
Habt ihr euch Reservegriffe ( Beim Advance Axxes 2air ist der Griff am Innencontainer befestigt) mitgenommen?
Lt Handbuch wird von einer Verbindung Rettergriff-GZ dringend abgeraten. Ist also quasi somit nicht sicher, das Teil wiederzufinden.

Wäre wirklich mal interessant wie es in der Realität abläuft. (Fragte mich schon, das das hier im Forum nie zur Sprache kommt...?)

DonQuijote
27.11.2012, 18:46
Beim Advance Axxes 2air ist der Griff am Innencontainer befestigt
Coole Innovation :D

Cowboy
27.11.2012, 19:16
Coole Innovation :D

Du Scherzkeks :-)
Hier fehlte im Satz nur noch das DIREKT ( Beim Advance Axxes 2air ist der Griff DIREKT am Innencontainer befestigt) und ohne irgendwelche Schnürsenkel, Repschnüre oder sontiges Geseile..)

Jedenfalls fliegt ALLES beim Retterzug weg. Und dann?

moses
27.11.2012, 19:32
Hi Cowboy,

problem mal wieder, dass auf der einen Seite über diverse Schrätts hinweg sehr (mag man nennen wie man möchte) postet, dann aber auf anderer Seite "coole" Fragen hat.

Das Phänomen hat so ziemlich jeder GS Retter, daher basteln manche ST Trainer eine Auftriebshilfe an den Griff damit dieser wieder samt Container aus dem Wasser gefischt werden kann und ander schauen halt dass der Container erwischt wird bevor er absäuft.

Gruß Moses

Ghost Glider
27.11.2012, 20:11
Das Phänomen hat so ziemlich jeder GS Retter, daher basteln manche ST Trainer eine Auftriebshilfe an den Griff damit dieser wieder samt Container aus dem Wasser gefischt werden kann und ander schauen halt dass der Container erwischt wird bevor er absäuft.

Gruß Moses

Hey there,
über Wasser hilft ein kleiner "aufblasbarer" Anhänger. Dieser geht auch nicht so schnell unter:rolleyes:
und vergesse nicht das Gleiche für die Funke und Vario und die obligatorische wasserdichte "Tüte":D
Viel spass beim ST
Fly Safe,
G.G.:)

Guckst du hier:
19423

andsch
27.11.2012, 20:46
Oder einfach nen leicht aufgeblasenen Luftballon an den Rettergriff knoten!

piti
27.11.2012, 20:51
[QUOTE=Ghost Glider;364436]
und vergesse nicht das Gleiche für die Funke und Vario und die obligatorische wasserdichte "Tüte"[QUOTE]

und das vario braucht er wohl um zu schauen wie tief er unter wasser ist?:confused:

Ihl piti

andsch
27.11.2012, 22:36
und das vario braucht er wohl um zu schauen wie tief er unter wasser ist?:confused:

Ist der Kommentar ernst gemeint? :confused:

wie gesagt, kommt drauf an was man bei nem Sicherheitstraining will. Manche wollen halt Abstiegsmanöver testen die in der Ausbildung nur oberflächlich ausprobiert wurden, Ohren, B/C Stalls, Spiralen usw. Und da macht es durchaus Sinn etwas dabei zu haben wodurch man die Sinkgeschwindigkeit eines Manövers objektiv beurteilen kann. Oder?

Golondrino
28.11.2012, 01:00
A: Kann ich mir beim Gurtzeug nicht vorstellen, dass das trocken wird. Meins hat ne Woche benötigt. - Ohne direkte Sonneneinstrahlung und ohne einen speziellen Trockenraum.
B: Schwimmkörper daran befestigen. - Bei meinem SIKU wurde so etwas ausgeteilt. - Genau wie eingeschweisste Funken die während der Theorie bei allen per Service am Helm befestigt worden sind.

Basti G.
28.11.2012, 09:34
Ich würde dir ebenfalls empfehlen das Vario zuhause zu lassen. Falls du ein GPS hast, kannst du das in einen wasserdichten Beutel packen und somit trotzdem die Sinkwerte erfassen. Die Abstiegshilfen sind in der Regel nur eine Randerscheinung des Trainings. Ohren und B-Stall machst du 1-2 mal, was auch völlig ausreichen sollte. Das einzige Abstiegsmanöver dass du eingehender im Training üben solltest ist die Steilspirale. Dort steht meiner Ansicht nach das Erlernen der Technik im Vordergrund. Die Sinkwerte sind zweitrangig. Um diese zu erfassen bzw. die Technik weiter zu verbessern hast du danach in der Praxis genug Möglichkeiten. Ansonsten würde ich bei meinem ersten Sicherheitstraining mein Hauptaugenmerk auf die Kappenstörungen wie Klapper und Strömungsabrisse setzen, da diese über Land dein eigentliches Riskio darstellen. Auch Manöver wie Wingover lassen dich deinen Schirm wesentlich besser kennenlernen und helfen dir dessen Reaktionen besser zu verstehen. Beim Sicherheitstraining kann es natürlich passieren dass du mal im Wasser landest und dafür wäre mir mein Vario einfach zu schade. Aber wenn du dich nicht doof anstellst ist die Wahrscheinlichkeit nass zu werden eher gering.

Den beabsichtigten Retterwurf würde ich mir wenn überhaupt bis zum letzten Flug aufheben. Dann hast du genug Zeit alles zu trocknen. Für den Fall der Fälle dass du zwischendrin mal nass wirst, lag bei den Sicherheitstraings die ich bisher gemacht habe immer ein Wechselgurtzeug bereit, dass du am Tag danach verwenden konntest, da das Gurtzeug wirklich am langsamsten trocknet. Beim Retter und dem Schirm geht das relativ schnell. Falls die Leinen deines Schirms am nächsten Tag noch feucht sein sollten, trockenen sie in der Regel spätestens während der nächsten Flüge.
Das mit dem beabsichtigten Retterwurf würde ich mir gut überlegen. Die Meinungen dazu gehen zwar auseinander, aber ich schließe mich der Meinung an, dass die Erfahrungen die du dort sammelst zwar interessant sind, aber abgesehen davon wenig bringen. Wenn du nicht gerade einen steuerbaren Retter hast, hast du eh keinen großen Einfluss auf den Ablauf und die Landung im Wasser vermittelt dir auch keinen Eindruck von der Realität. Diesen Flug würde ich eher soweit es geht für Manöver nutzen. Denke davon hast du mehr.
In den 5 Trainings die ich bisher gemacht habe, wurde ich weder beabsichtigt noch unbeabsichtigt nass und ich denke das ist keine Seltenheit. Bei allen Anbietern bei denen ich bisher war, wurde ein Schwimmkörper für deinen Rettergriff ausgeteilt. Ich habe nie erlebt, dass dieser im Training verlorenging.

Noch als Ergänzung. Die Verwendung eines Jethelms ist für das Sicherheitstraining geeigneter. Ein Integralhelm hat den Nachteil, dass er dich bei Öffnung der Automatikschwimmweste ziemlich stranguieren kann, da er stark nach oben gedrückt wird. Alle die mit Integralhelm geflogen sind, mussten den Verschluss während dem Flug öffnen.

Ghost Glider
28.11.2012, 11:07
Hello to all,
Bitte erlaubt mir ein kleines Vorwort, was mich doch sehr beschäftigt hat beim Lesen in
diesem Thema.
Wie ich sehe, sind doch viele hier, die Fragen eines Fliegerkollegen versuchen
mit Verstand und aus Eigenerfahrung zu beantworten und zu unterstützen.
Die finde ich toll und danke dafür.:)
Trotz allem, würde ich mir sehr wünschen, dass dieses
andauerernde "Bulling" von Fliegerkollegen endlich mal aufhören würde.
Es wird langsam echt nervig, wenn Kollegen eine Frage haben, immer einige Leute hier
mit Dummprüchen oder von oben herab andere versuchen anzumachen.
Ich verstehe, dass jeder seine eigene Meinung hat (ist ja auch gut so) und auch manchmal
nicht die gleiche Meinung hat. Es sollte aber doch so sein, dass man sich gegenseitig Hilfestellung gibt, anstatt andere runterzumachen.
Es spielt absolut keine Rolle, wer was von wem gekauft fliegt. Ebenso spielt es keine
Rolle, welchen Beruf oder welche Beruf(ung) man hat. Welche Hautfarbe, Religion bzw. Glauben oder ob jemand reich oder arm ist. Wir alle sind hier um eines der schönsten Sportarten zu erleben, die unter Freunden und Gleichgesinnten doppelt so viel Spass macht. Geschweige denn auch noch sicherer macht.
Nun zum Punkt.
Ja, ich fliege mit Funk, Vario und noch separatem Höhenmesser.
Es ist (für mich) sehr wichtig zu sehen und nicht nur zu fühlen, wie schnell es nach unten
geht und wie hoch ich noch bin. Dazu kommt noch, dass ich im Falle eines Leinentwists sehen muß, wie lange ich noch Zeit habe, bevor ich die Reserve schmeißen muß oder nicht. Ich glaube auch das es nicht falsch ist, seine Reserve ein paar mal geworfen zu haben. Einfach mal zu sehen wie es geht und
was da so abgeht. Wie gesagt.... erfahrungen sammeln und unsicherheiten verlieren oder reduzieren;)
Aus meiner Erfahrung sehe ich leider viel zu oft, dass Fliegerkollegen die Reserve viel zu früh öffnen, obwohl noch Zeit genug wäre, um der unstabielen Kappe wieder her zu werden und somit ein Notabstieg hätte vermieden werden können. Dazu kommt noch, dass ich es hasse wie die Pest, eine Wasserlandung über mich ergehen lassen zu müssen. Ich gehe noch nicht einmal gerne schwimmen, dann erst recht nicht mit tausenden Euro teuren Fluggerätschaften baden. Wenn ich über Wasser fliege (solo, tandem oder mit Motor) trage ich immer eine flache Rettungsweste.:o
Wie gesagt, dies sind meine Erfahrungen und nicht verbindlich für Jederman.
Über die vielen Jahre habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass oft Piloten sehr nervös
bzw. viel unsicherer werden, als sie normalerweise beim Fliegen sind, weil sie einfach
nicht genau wissen, wie sich so ein Full Stall,SAT oder Helico anfühlt oder wie man was am
besten macht. Da hilft auch die Funke im Ohr nicht gerade viel. Tatsache ist, dass der Pilot, der sich zu einem Sicherheitstraining angemeldet hat, etwas für sich im Bereich aktiver Sicherheit lernen möchte. Ich kann nur jedem aus eigener Erfahrung sagen, dass ein Training mit einem Lehrer am Schirm viel besser ist, als alleine nur über Funk eingewiesen zu werden. Es ist zwar auf den ersten Blick viel teurer, aber nicht ganz korrekt. Meine Erfahrung hat mir und auch anderen gezeigt, dass man 5 ST's am Tandem mehr lernen kann, als 25 bis 30 Alleingänge. Dazu kommt noch, dass das Risiko einer Komplikation auf ein Minimum reduziert wird, sowie eine Wasserlandung gleich null ist. Aber wie gesagt, dies ist meine persönliche Meinung. Ich möchte nicht zum Ausdruck bringen, dass die derzeit angebotenen Scherheitstrainings schlecht sind. Um Gottes Willen nicht. Jedes qualifizierte Training ist immer eine gute Sache und empfehlenswert für jeden Piloten. Meiner Meinung nach, sollte es in jedem Fall ein Muss sein, damit man im Falle eines Falles weiß, was man zu tun hat oder auch nicht.
Im vergleich zu der Winde sind auch da meiner meinung nach mind. 50 simulierte Fehlstarts zu tätigen (nur so nebenbei).
Ich hoffe, das diese Worte richtig verstanden werden und nicht wieder zu einem Rundumschlag der Empörung führen. Ich wünsche allen, die ein ST im nächsten Jahr gebucht haben oder besuchen werden, sichere Flüge und viel Spass beim Training.
Have Fun & Rock n' Roll boy'z and girl'z:D
Grüsse,
G.G.:)
@Basti
du solltest post haben;)

DonQuijote
28.11.2012, 11:08
Das mit dem beabsichtigten Retterwurf würde ich mir gut überlegen. Die Meinungen dazu gehen zwar auseinander, aber ich schließe mich der Meinung an, dass die Erfahrungen die du dort sammelst zwar interessant sind, aber abgesehen davon wenig bringen.
Sehr interessant, dass und wie weit die Meinungen darüber auseinandergehen. Ich bin ein absoluter Befürworter des Retterwurfs im Sicherheitstraining. Vielleicht liegt es daran, dass mir das schon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Leben gerettet hat.

Bei diesem Retterwurf geht es natürlich nicht (wie bei den Flugübungen) darum, am Retter hängend groß was zu tun oder den Wurf selbst zu üben. Das ist höchstens ein Nebeneffekt. Nein, es geht darum, sich der rettenden Macht des Notschirms bewusst zu werden. Ich rede jetzt nicht vom kognitiven Bewusstsein, sondern vom instinktiven. Wenn man einmal erlebt hat, wie man in einer fliegerischen Stress- oder Out-of-Control-Situation wie von einer Riesenhand am Genick aus der Schei... gezogen wird, prägt sich das sehr tief als positives Erlebnis ins Unterbewusstsein ein. Wenn man die rettende Wirkung erlebt hat, glaubt man an den Retter. Ich hatte einige Wochen nachdem ich im ST den Retter absichtlich gezogen habe einen Abgang sehr knapp über Grund. Die unmittelbare Entscheidung, dort den Retter zu ziehen war definitiv von dem positiv abgespeicherten Erlebnis im ST geprägt - und hätte keine einzige Sekunde später fallen dürfen! Danach hatte ich ein paar Tage Zeit, den Unfallablauf wieder und wieder durchzudenken und bin mir danach sehr sicher gewesen, dass ich den Retter ohne das vorhergehende positive Erlebnis eventuell mit Verzögerung in Betracht gezogen hätte - und damit zu spät.

Nachteile sehe ich in einer vorsätzlichen Wasserung am Ende des Sicherheitstrainings hingegen keine.

Basti G.
28.11.2012, 13:20
Meinst du nicht dass man sich den Retter auch durch mentales Training, z.B. durch mehrmaliges blindes Hingreifen während jedem Flug ins Gedächtnis rufen kann?

Hingegen Kappenstörungen üben kann man außerhalb des Sikus nur sehr begrenzt.

Ein einziges Training beinhaltet so wenig Zeit. Meinst du nicht dass man den Schwerpunkt ersteinmal woanders setzen sollte und sich den Retterwurf eher für spätere Trainings aufheben sollte, nachdem die Basics schon sitzen?

Golondrino
28.11.2012, 13:33
...und wenn es doch eh der letzte Flug, nach dem letzten Manöver wäre, und es normal zum landen ginge?

DonQuijote
28.11.2012, 14:43
Meinst du nicht dass man sich den Retter auch durch mentales Training, z.B. durch mehrmaliges blindes Hingreifen während jedem Flug ins Gedächtnis rufen kann?
Das ist besser als nichts. Aber wenn man mal am Retter hing - und wenn es nur im ST war - ist diese Option meiner Meinung nach viel besser im Unterbewusstsein verankert und kann schneller abgerufen werden. Da gehts nicht um die Motorik (wo ist der Griff?), sondern um die tiefe, innere Bereitschaft sofort und ohne Zögern zum Retter zu greifen. Gerade diese instinktive Bereitschaft, ja geradezu der "Wunsch", sich mit dem Retter aus der üblen Lage zu befreien, fehlt vielen Piloten. Anders ist es nicht zu erklären, dass in kritischen Situationen viel zu viel herumgebastelt wird, anstatt einfach den Retter zu ziehen. Aber natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden.


Ein einziges Training beinhaltet so wenig Zeit. Meinst du nicht dass man den Schwerpunkt ersteinmal woanders setzen sollte
Kommt drauf an. Ich finde die bedingungslose Bereitschaft in Out-of-Control-Situationen den Retter zu ziehen, einen der wichtigsten Sicherheitsskills überhaupt. Für mich hat das Fördern dieser Haltung größte Priorität (dazu gehört auch die Beschäftigung mit dem Retter generell, das Selbstpacken usw.). Viele Piloten würden heute noch leben, wenn sie anstatt vergeblicher Versuche ihren Flügel wieder unter Kontrolle zu bringen (was durch Üben im ST gefördert wird) den Retter gezogen hätten.

In Wirklichkeit ist es aber gar kein großer Konflikt. Normalerweise macht man im ST ja so viele Flüge, bis man nicht mehr konzentriert genug ist, um einen wirklichen Lerneffekt zu erzielen. Danach kann man dann ja immer noch einmal rausstarten und noch den Retter werfen (wie auch Golondrino sagt). Damit "vergeudet" man dann auch keine Zeit (wenn man es denn als Vergeudung sieht).

Ghost Glider
28.11.2012, 16:49
Also ich finde schon, dass ein regelmäßiges Schmeissen der Reserve unbedingt zu empfehlen ist.
Im Vordergrund steht m.E., dass man wie bei allem geübten und eintrainierten Bewegungsabläufen viel
schneller und entschlossener an die ganze Sache in einer Stressituation umgehen kann.
Auch das evtl. im Hinterkopf kreisende Gefühl der Unsicherheit oder Angst geht dadurch verloren.
Bei mir hat es auch einige Zeit gebraucht, bis ich uneingeschränktes Vertauen in die Reserve hatte.
Beim ersten Wurf war ich auch nicht gerade "cool" und dachte mir "ob das mal alles hier so gut geht".
Also bei richtiger Handhabung sind die Dinger echt klasse; aber wie bei allem auch, die Übung machts halt aus.
Cheers,
G.G.

winDfried
28.11.2012, 17:11
Also in der Bedienungsanleitung meiner Reserve steht zu lesen,
dass sie nach einer Öffnung in der Luft und Landung zum Hersteller zur Überprüfung und zum Neupack muss.

Bei Reserven, die mit Öffnungs-Stoß-Dämpfern ausgestattet sind, die Aufreißen
müssen diese neu genäht oder ausgetauscht werden.
So einfach ist das alles also nicht.

Das hier finde ich schon richtig:

regelmäßiges Schmeissen der Reserve unbedingt zu empfehlen

Aber nicht im freien Flug, sondern in der Turnhalle, wo die Reserve nicht einen vollen Öffnungsstoß bekommt,
und auch nicht naß und dreckig wird. W.

SATurn
28.11.2012, 17:15
Ich finde die bedingungslose Bereitschaft in Out-of-Control-Situationen den Retter zu ziehen, einen der wichtigsten Sicherheitsskills überhaupt. Für mich hat das Fördern dieser Haltung größte Priorität (dazu gehört auch die Beschäftigung mit dem Retter generell, das Selbstpacken usw.). Viele Piloten würden heute noch leben, wenn sie anstatt vergeblicher Versuche ihren Flügel wieder unter Kontrolle zu bringen (was durch Üben im ST gefördert wird) den Retter gezogen hätten.

Dazu muß man sich, meiner Meinung nach, stets darüber im Klaren sein wo im Raum man sich in welcher Flugsituation befindet. Man muß auch wissen wann man ausreichend Höhe und Zeit hat um "etwas zu reparieren".

Wir haben heuer den ganzen Sommer über Wasser trainiert. Beim Rausfliegen hab ich so gut wie jedes Mal den Griff zu beiden Rettern geübt. Irgendwann war ich nach einem verpatzten Manöver 3-fach getwistet und der Schirm geht in eine Spirale. Ich hab dann, mangels ausreichender Höhe, ohne zu Zögern den Retter rausgepfeffert.

Erstaunlich im Nachhinein war für mich die Selbstverständlichkeit und Emotionslosigkeit mit der das abgelaufen ist. War mein erster Retterwurf, übrigens ;)

Cowboy
28.11.2012, 20:00
Möchte gerne eine Zwischenantwort geben.

Danke für die versch. Ansichten der Sache.

Will k Einfluss auf irgendwas nehmen, aber ich mache mein ST am Lago di Garda. Das steht fest (hat nix mit optimal Fliegen zu tun, eher in die Ecke Liebe..)
Wollte es wegen neutralität nicht eher erwähnen



Moses, ich verstehe nicht deinen Beitrag, oder hast du auch, wie ich, ein wichtiges Wort im Text vergessen?

Ghost Glider
28.11.2012, 20:09
Hey Cowboy,
viel spass bei deinem ST.
Schöne flüge, spass & fly safe.
G.G.:)

Cowboy
28.11.2012, 20:21
gg..y.re welcome :-)

andsch
30.11.2012, 19:15
Aber nicht im freien Flug, sondern in der Turnhalle, wo die Reserve nicht einen vollen Öffnungsstoß bekommt,
und auch nicht naß und dreckig wird. W.

Nuja, beim Retterwurf aus einer stabilen Flugposition heraus gibt es nichts was ich als öffnungs"Stoß" bezeichnen würde. Selbst aus ner moderaten Spirale heraus war das Abbremsen doch ein eher sanftes Unterfangen.
Das das Glump Nass und je nach Wasserqualität dreckig wird ist allerdings ein valides Argument.

Ich fand's nett das mal gemacht zu haben. Auch die Erkenntnis wie schnell man da runter kommt war doch "lehrreich".

SATurn
30.11.2012, 19:36
Auch die Erkenntnis wie schnell man da runter kommt war doch "lehrreich".

Stimmt. Ich hab heuer gleich in einen neuen (größeren) Retter investiert.

Ghost Glider
30.11.2012, 22:41
Stimmt. Ich hab heuer gleich in einen neuen (größeren) Retter investiert.

Ha...
ich auch.... :D
G.G.:)

andsch
30.11.2012, 22:49
Ich nicht, ich glaub größer wäre nur n Tandemretter.. ich sollte dann doch lieber persönliches Gewichtstuning betreiben :D