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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Pumpen beim Landen"



kuenstler
09.01.2013, 12:26
Hallo, hab da mal eine Frage an Euch: Ich habe letzten August im Rahmen der Höhenflugausbildung immer wieder beobachten können, dass viele gerade der erfahrenen Flieger nicht den "normalen" Landeanflug mit ihrem Gleitschirm durchführten(nämlich ruhiges Ausgleiten und kurz vor dem Aufsetzen die Steuerleinen durchziehen), sondern am Ende des Ausgleitens die Steuerleinen mehrfach tief durchzogen und wieder lösten (pumpen), bis sie total sanft und langsam aufsetzten. Ist dieses Manöver üblich, landet man sanfter oder ist das nur ein Show-Effekt? Gruß Ulli.

lemma
09.01.2013, 12:53
Bei vielen ist es Show, wenn man es richtig macht "pumpt" man bis zum Sackflugansatz und verringert damit seine Gleitzahl enorm, das bringt es aber auch nur wenn man es
a) kann Bsp. http://vimeo.com/730906 4:30
b) einen tricky Landeplatz (z.B. Toplandung) hat

Die richtige Ausführung kann aber mächtig in die Hose gehen wenn man a) nicht erfüllt


Showpumpen ist aber eher ungefährlich und kann man gerne machen wenn man es braucht

apollo12
09.01.2013, 12:56
na ja würde mal sagen show es braucht aber auch einiges an erfahrung und wenn dann mal ne böe oder ablösung dazwischen kommt kann es sehr schnell böse folgen haben!! ich selbst mach es manchmal auch kleiner landeplatz oder beim toplanden aber ohne ist das nicht dabei kannste dir richtig aua machen!!!!

Kalman
09.01.2013, 12:58
Zu dem Thema haben sicher 5 Piloten 5 Meinungen, hier ist meine: (Achtung persönliche Meinung, kein Anspruch auf die einzige Wahrheit)

Ziel ist es ja möglichst sicher, sanft und langsam dort zu landen wo man will.
Wenn du möglichst langsam aufsetzen willst, dann musst du quasi im Moment des Strömungsabrisses aufsetzen. Am besten sogar dann, wenn du gerade vor dem Schirm bist und im Begriff bist wieder nach hinten zu pendeln. Damit wird dann ein Teil deiner Fluggeschwindigkeit negiert.

Möglichst sanft setzt du auf, wenn du mit möglichst geringer Sinkgeschindigkeit aufsetzt.

Als Kombination also:
Im Moment des Strömungsabrisses mit den Füssen direkt über dem Boden sein und dabei gerade anfangen zurückzu"pendeln".

Jetzt gibt es verschiedene Varianten dort hin zu kommen. Entweder leitest du schon im Anflug eine Pendelbewegung ein "pumpen", davon halte ich aber nichts, erkläre gleich warum. Oder du fliegst einfach ganz normal an und ziehst im richtigen Moment mit der richtigen Ziehgeschwindigkeit durch.

Ich halte nichts vom Pumpen, da ich der Meinung bin, dass man wenn man knapp über dem Boden fliegt, einen möglichst stabilen Flugzustand haben sollte. Das ist der berühmte Geradeausflug "leicht angebremst", das heisst auf Tuchfühlung mit den Bremsen zu sein, ohne wirklich zu bremsen.

dicker-moench
09.01.2013, 13:09
http://www.youtube.com/watch?v=VtJmnwCv33U&list=FLIPbr5yQ_GNPnjNsN96b1kg

Hier kann man bei Minute 2:17 schön sehen, was das Pumpen bewirkt. Man muss es können, sonst tut es weh. Um sanft zu landen selbst mit Rückenwind gibt es risikoärmere Techniken. Es ist gut geeignet zum Toplanden auf kleineren Flächen und pumpt sich so auf der Stelle nach unten. Sprich Aufwind, oder Dynamischer Hangaufwind. Du kommst nicht runter weil das Vario piepst und hast du zudem noch Vorwärtsfahrt. Mit dem Pumpen hast du dann Sinken auf der Stelle, wenn das Steigen nicht so stark ist. In Turbulenzen würde ich vorsichtig damit sein, denn du bist im Bereich des Sackflugs und der Schirm ist auch mal schnell abgerissen. 2 Tiefe Pumper, eine Böe und das falsche Timing reichen aus und du fällst runter in einer Höhe in der du nicht mehr viel korrigieren kannst.

Ich nutze es nur zum Toplanden, aber mit Vorsicht. Damit es was bringt muss man schon mit den Flügeln schlagen und nicht nur ein wenig flattern.

gagu
09.01.2013, 14:50
Die richtige Ausführung kann aber mächtig in die Hose gehen wenn man a) nicht erfüllt
Bsp. http://vimeo.com/730906 4:30


Verstehe ich nicht. Hat er doch super gemacht. Der Pilot dürfte Pal Takats gewesen sein. Und ich denke schon, daß er´s kann.

DonQuijote
09.01.2013, 14:54
Hier werden drei Dinge in einen Sack gesteckt:

1. Ausflaren um sanft aufzusetzen. Insbesondere mit schnellen Schirmen sinnvoll. Der Pilot bremst den Schirm in etwa 10 Metern Höhe an oder ist schon angebremst, lässt ihn dann voll laufen, der Schirm beschleunigt, nickt vor und taucht durch. Der Pilot pendelt nun durch und stallt den Schirm, wenn die Energie verbraucht ist und er knapp über dem Boden quasi zum Stillstand kommt. Vielleicht ist Dir so ein Anbremsen wie eine Pumpbewegung vorgekommen.

2. "Wedeln". Schnelles Ziehen und Loslassen der Bremsen im Bereich zwischen Trimm und geringstem Sinken. Machen viele, weil sie denken das würde was bringen. Bringt rein gar nichts außer Unruhe und der Showeffekt ist auch fragwürdig. Der Schirm wird zwar langsamer und hat mehr Sinken als beispielsweise im Trimm. Bei gleichmäßig stark gezogener Bremse erreicht man aber genau das selbe ohne Unruhe.

3. Echtes Pumpen. Die Bremsen werden progressiv bis zum Stallpunkt (Übergang zum Sackflug) gezogen und genau wieder losgelassen. Das kann man mehrfach wiederholen. Das bringt wirklich gewaltiges Sinken, nicht so wie bei dem Gewedel im Video vom Mönch. Allerdings sollte man es definitiv über Wasser üben. Vor allem aber ist es unglaublich anstrengend.

X-Dream Dani
09.01.2013, 18:41
Hier werden drei Dinge in einen Sack gesteckt:

1. Ausflaren um sanft aufzusetzen. .....

2. "Wedeln". .....

3. Echtes Pumpen. ......

Vor allem aber ist es unglaublich anstrengend.

Siehst du JN, das ist genau was ich gemeint habe mit "deine Aussagen fundamentales und höchstes Fachwissen prägen"! Chapeau, hervorragendes Statement!

Gruss

Dani

X-Dream Fly

marcel1
09.01.2013, 19:10
Danke Jörg, war mal wieder sehr treffend und bitter nötig Dein Beitrag! (hier fehlt son Daumen hoch Smiley)
Der Videolink zu Pal's Toplandung war das Beispiel zu 3. Richtig pumpen, falls es nicht jedem klar sein sollte. Übrigens ein ziemlich eindrucksvolles Beispiel, was garantiert nicht jeder so hinbekommen hätte. Das sieht nur bei Pal so leicht aus...
Der zweite Videolink ist ein Top Beispiel zu Punkt Nr. 2 von Jörg.
Was Kalman erklärt, war das zu Punkt 1 von JN. Nennt man im engl. Sprachraum Swing-Through-Landing - der passende Begriff im Deutschen ist mir nicht geläufig. Einfach nur Ausflairen trifft es noch nicht ganz. Wird schon mal gerne von Tandems bei Nullwindlandungen gemacht, weil es den "Passagier platsch Dich" Effekt entschärft.

Oberlender
09.01.2013, 19:13
Kann man eigentlich sagen, dass dieses Runterpumpen mit einem A-Schirm einfacher und bedenkenloser ist, als mit einem ENC oder gar END? Die Gefahr das man den Schirm abreisst, dürfte mE doch deutlich zunehmen.

reinhard may
09.01.2013, 19:48
Hallo
Warscheinlich hat sich in der Überschrift ein Fehler eingeschlichen und keiner hat´s gemerkt. Müßte es nicht heißen "Pumpen nach der Landung" alternativ auch abpumpen nach eben dieser.:-)
Gehört natürlich nur begrenzt zum Thema ,neudeutsch off topic

Gruß Mayer

lemma
09.01.2013, 20:00
Hallo
Warscheinlich hat sich in der Überschrift ein Fehler eingeschlichen und keiner hat´s gemerkt. Müßte es nicht heißen "Pumpen nach der Landung" alternativ auch abpumpen nach eben dieser.:-)
Gehört natürlich nur begrenzt zum Thema ,neudeutsch off topic

Gruß Mayer

es sei denn es hat sich im Flug schon erledigt ;)

X-Dream Dani
09.01.2013, 21:13
Kann man eigentlich sagen, dass dieses Runterpumpen mit einem A-Schirm einfacher und bedenkenloser ist, als mit einem ENC oder gar END? Die Gefahr das man den Schirm abreisst, dürfte mE doch deutlich zunehmen.
Hallo Oberlender,

Pauschal lässt sich dies so nicht sagen. Schirme haben unterschiedliche Abreißverhalten. Die einen reissen erst über die Flügelenden, andere über die ganze Fläche in einem Zug ab. Weiter haben Schirme unterschiedliche Steuerdruckverläufe zum Stallpunkt hin und konkret vom Stallpunkt in den vollendeten Strömungsabriss. Ebenso sind Streckung, Leinenlänge und diverse weitere Faktoren zuständig um einen gut spürbaren Strömungsabriss zu definieren. Der wichtigste Punkt überhaupt ist, dass der Schirm beim Freigeben der Bremsen unmittelbar und unterzöget anfährt und dies auch über endsprechenden Steuerdruckaufbau signalisiert. Bei Runterpumpen hat man keine Zeit den Schirm zu beobachten, da soll alle nötigen Informationen aus dem Steuerdruck gelesen werden. Zuletzt ist es persönliches Gusto das einem Piloten zusagt oder eben nicht.

Mir hilft eine mittelstarker Steuerdruckanstieg bis zum Stallpunkt, der Stallpunkt selber soll nicht zu hart und auf zu kurzem Steuerweg passieren. Die Kappe soll kompakt bleiben und in Spannweitenrichtung sich nicht zu fest verbiegen, sprich die Flügelenden sollen nicht viel früher als die Kappenmitte abreißen. Lange Leinen und hohe Streckungszahlen wirken in der Regel meinem Wunschdenken entgegen, geben jedoch dem Manöver die entsprechende Trägheit und verzeihen Fehler eher. Kurze Leinen gepaart mit kleiner Streckung lassen den Schirm in der Regel härter abreißen und die Kappe zügig nach Hinten kippen. Dafür haben die LTF-A Schirme lange Steuerwege die wiederum ein gutes Feedback liefern und eben mehr Weg im kritischen Moment zur Verfügung stellen.

So komplex wie das Manöver ist, so komplex ist es eine Aussage über den idealen Runter-Pump-Schirm zu machen.


Gruss

Dani

X-Dream Fly

Oberlender
09.01.2013, 21:58
Danke, für die ausführliche Erklärung. In meinem Fall muss ich mich wohl noch näher an den Stallpunkt trauen. Ich habe den Eindruck, dass sich Anfänger mit ihren Schirmen eher trauen, den Schirm runterzubremsen. Vielleicht muss ich das wieder vermehrt üben.

"Willio"
09.01.2013, 22:00
Kann man eigentlich sagen, dass dieses Runterpumpen mit einem A-Schirm einfacher und bedenkenloser ist, als mit einem ENC oder gar END? Die Gefahr das man den Schirm abreisst, dürfte mE doch deutlich zunehmen.

Also Pumpen mit einem A/BSchirm ist einfacher!
Bei uns am Hausberg, wo viel Top oder schräg zum Hang gelandet wird, merkt man das gravierend!
Mit meinem Boom damals, war es fast unmöglich bei leichtem Vorwind sich in den Wind zu stellen und runterzupumpen!
Der Schirm war einfach zu schnell und die Kappe in Turbulenzen zu unruhig!
Vor allem der Bereich zwischen "noch fliegen" und Strömungsabriss ist verdammt klein!
Jetzt mit meinem B-Schirm, kann ich wieder so ziemlich alles damit machen!
Vom auf der Bank Top landen, oder seitlich mich wieder auf den Startplatz reinmoggeln:-)

DonQuijote
09.01.2013, 23:08
Mit meinem Boom damals, war es fast unmöglich bei leichtem Vorwind sich in den Wind zu stellen und runterzupumpen!
was würde ich für ein video von mayers boomlandungen in almunecar geben. dich würde vermutlich der schlag treffen... ;-)

"Willio"
09.01.2013, 23:17
was würde ich für ein video von mayers boomlandungen in almunecar geben. dich würde vermutlich der schlag treffen... ;-)

Ach Jörg ..... Ich konnte auch mit meinem Boom gut Top landen,aber mit einem B Schirm geht's vieeellll einfacher!
Aber achso unter so einen lulenschirm hängst du dich ja nie!

WA
09.01.2013, 23:49
Lange Leinen und hohe Streckungszahlen wirken in der Regel meinem Wunschdenken entgegen, geben jedoch dem Manöver die entsprechende Trägheit und verzeihen Fehler eher.

Dann hat offenbar mein Langleiner mit guter Streckung mich vor "Aua" bewahrt!

Bin kein Runterpumper, aber in Fiesch ging mir durch einen Durchsacker der Platz aus und mein geschätzter Gleitwinkel würde in einem Zaun enden, so fing ich erstmals das echte Pumpen an und kam gut vor dem Zaun zum Stehen. War ne interessante Erfahrung.

Der Esel im Pferch nahm´s gelassen und dachte sicher: "Was macht der Esel hier drin!" :)

berndw
10.01.2013, 06:31
Ach Jörg ..... Ich konnte auch mit meinem Boom gut Top landen,aber mit einem B Schirm geht's vieeellll einfacher!
Aber achso unter so einen lulenschirm hängst du dich ja nie!

Auch das kann man so nicht stehen lassen: es gibt sicher auch "lulenschirme", die sauber abreissen und wieder abfahren,
der wichtigste Faktor hängt aber ca 8m unter der Kappe.
Ich hebe allerdings das Gefühl, dass mir der höherklassige Schirm mit kürzeren, härteren Steuerwegen mehr Rückmeldung gibt,
und exakter reagiert, als mein B "Wettkampf"schirm.

artemis
10.01.2013, 07:30
Auch das kann man so nicht stehen lassen: es gibt sicher auch "lulenschirme", die sauber abreissen und wieder abfahren,
der wichtigste Faktor hängt aber ca 8m unter der Kappe.
Ich hebe allerdings das Gefühl, dass mir der höherklassige Schirm mit kürzeren, härteren Steuerwegen mehr Rückmeldung gibt,
und exakter reagiert, als mein B "Wettkampf"schirm.


Sehe ich genau so.
Ich war letzte Woche an der Küste und Habe mit meinem R10. 2 Manöver geflogen die nur durch pumpen zu machen waren.
Habe ein Video davon, werde versuchen es heute Abend reinzustellen.
Bernd@ Du hast absolut recht wenn du schreibst, exakter, mehr Rückmeldung.

kuenstler
10.01.2013, 07:50
Hallo, Flieger, vielen Dank für die vielen brauchbaren aber auch für mich Anfänger z.T. komplizierten Rückmeldungen. Ich sehe aber schon, dass dieses ein Thema ist, was jeder für sich aufbereiten bzw. anwenden kann, je nach können. Bis bald Ulli .G.

Laisch
10.01.2013, 08:34
Kann man eigentlich sagen, dass dieses Runterpumpen mit einem A-Schirm einfacher und bedenkenloser ist, als mit einem ENC oder gar END? Die Gefahr das man den Schirm abreisst, dürfte mE doch deutlich zunehmen.

Meiner Erfahrung nach lässts sichs mit dem Acroschirm (kein EN-A - D ;) ) am leichtesten machen und zwar deswegen weil diese Schirme so getrimmt sind dass sie ein sehr gut definiertes Stallverhalten haben.
Der Eindruck kann aber auch subjektiv sein da ich den zu 90% in Gebrauch hab und somit am besten kenne. Bei meiner Streckenkiste (EN-D) gehts zwar auch gut aber nicht mehr so definiert, da eben bei dem wie Dani erwähnte die Stabilos quasi als erstes Abreißen.
Bei EN-A Schirmen bin ich Schirme geflogen bei denen es wunderbar funktionierte und welche die einfach so undefiniert waren und , dass man es vergessen konnte. Also ich denke dass man nicht pauschal sagen kann mit welcher EN Klasse es einfacher geht.
Bedenkenlos ists mit keiner Schirmklasse, denn du fliegst im Strömungsabrissbereich nah übern Boden und wenn du nicht weißt was du tust und nicht fühlst was der Schirm tut kanns ziemlich Schmerzhaft werden.

JOSUA
10.01.2013, 09:06
dass viele gerade der erfahrenen Flieger nicht den "normalen" Landeanflug mit ihrem Gleitschirm durchführten(nämlich ruhiges Ausgleiten und kurz vor dem Aufsetzen die Steuerleinen durchziehen)

Ob das wohl wirklich erfahrene Flieger sind???????????

Ein Freund von mir ist wegen des "nicht normalen" Landeanfluges" aus 3-5 m abgestürzt. Gottseidank nur ein kaputter Rücken, aber er fliegt nicht mehr. Meine Knochen und Sprunggelenke sind auch nicht mehr die besten, weil ich mir dieses falsche Verhalten angewöhnt hatte. Mittlerweile habe ich es mir wieder abgewöhnt.

Nicht nur die Theorie sondern auch die Erfahrung bestätigt: Geschwindigkeit ist Sicherheit. Das sicherste ist der geschulte Landeanflug mit richtiger Peilung.

X-Dream Dani
10.01.2013, 10:09
Meiner Erfahrung nach lässts sichs mit dem Acroschirm (kein EN-A - D ;) ) am leichtesten machen und zwar deswegen weil diese Schirme so getrimmt sind dass sie ein sehr gut definiertes Stallverhalten haben.
Thomas,
Im Grundsatz gebe ich dir Recht. Das Problem bei kleinen Schirmen ist, dass sie am Stallpunkt angekommen schnell hohes Sinken generieren. Kleinste Fehler können verehrende Folgen haben. Bei größeren Schirmen ist ein kurzes zu kräftiges Ziehen in fünf Meter Höhe nicht zwangsmäßig tragisch. Für Könner sind Akroschirm lässig zum Runterpumpen, für solche die es erlernen wollen bringt das klar definierte Abreissverhalten nicht viel, denn es passiert auf zu kurzem Weg.


Ob das wohl wirklich erfahrene Flieger sind???????????

Ein Freund von mir ist wegen des "nicht normalen" Landeanfluges" aus 3-5 m abgestürzt. Ob, dein Freund wirklich ein erfahrener Flieger war?????????

Unfälle passieren und nur weil jemand verunglückt heißt es nicht, dass man es lassen soll. Ich würde nicht mehr Auto-, Ski und Radfahren, Gleitschirmfliegen und Schwimmen müsste ich aufgeben und Essen und Trinken sowie so. Ist natürlich überspitzt gesagt aber dein Posting hat ebenso den falschen Ansatz.

Tatsache ist, dass alle Manöver in Bodennähe eine höhere Gefahr beinhalten als solche die weit oben geflogen werden. Das Runterpumpen passiert nun mal kurz vor der Landung. Am regulären, laminar angeströmten Landeplatz ist das Manöver nochmals um einiges einfacher zu fliegen. Die Spitze der Schwierigkeit ist es im thermischen Aufwind am steilen Startplatz den Schirm steil auf den Startplatz zu pumpen/stallen. Im Winter, bei fetter Schneedecke lässt sich das Risiko beim Erlernen minimieren. Die wichtigste Vorübung ist das blinde erfliegen des Stallpunktes.


Gruss

Dani

X-Dream Fly

"Willio"
10.01.2013, 10:10
Auch das kann man so nicht stehen lassen: es gibt sicher auch "lulenschirme", die sauber abreissen und wieder abfahren,
der wichtigste Faktor hängt aber ca 8m unter der Kappe.
Ich hebe allerdings das Gefühl, dass mir der höherklassige Schirm mit kürzeren, härteren Steuerwegen mehr Rückmeldung gibt,
und exakter reagiert, als mein B "Wettkampf"schirm.

hallo bernd,ich habe auch nicht behauptet,dass es bei allen schirmen so ist;)
mein BL,zum bsp,hat einen sehr definierten steuerdruck,also nix von manchen wischiwaschi A-B schirmen!
trotzdem aber noch mehr spielraum,wie bei einem boom,das heisst.....er kippt nicht schlagartig weg,bei einem gewissen punkt!
an der küste,oder wo sehr laminarer wind ist,gehts auch mit den meisten open class schirmen gut,aber wenn du so wie bei uns ,toplandest wo es durch bäume und sträucher turbulenzen gibt,wirkt sich das sehr negativ bei den höher classifizierten schirmen aus!(da kippt halt der open-D schirm,ohne vorwarnung dann weg)
von daher ist es mit den" normalen" schirmen einfacher!

Basti G.
10.01.2013, 11:02
Ich denke bevor man auch nur im entferntesten daran denkt das Pumpen im Landeanflug zu benutzen, sollte man den Stall bzw. den Sackflug schon sehr sicher beherrschen. Obwohl ich schon relativ viele Stalls geübt habe, tue ich mir dennoch sehr schwer den Sackflug direkt ohne vorherigen Stall sauber einzuleiten. Bevor das nicht perfekt sitzt, werde ich auch die Finger vom "echten" Pumpen im Landeanflug lassen.

Das schön von JN beschriebene Wedeln sieht einfach nur doof aus und die "wirklich" erfahrenen Flieger machen das nicht. Bei vielen "alten Hasen" kann man es aber beobachten. Daran sollte man sich aber kein Beispiel nehmen. Zu Anfangs hat das Üben des richtig schönen Ausflairens bzw. einer Überfahrtlandung (in ruhigen Bedingungen) eine viel höhere Priorität.

Ghost Glider
10.01.2013, 12:03
Ob das wohl wirklich erfahrene Flieger sind???????????
.[/B]

Hallo,
keine ahnung. Es ist aber eine sache der übung und hat nichts mit der Schirmklasse zu tun.
Ein *Showpumpen* ist dies nicht. Ich sehe da auch keinen Schow effekt.
Anfänger sollte und oder werden eh kein Hochleister fliegen.
Jeder Schirm 'fühlt' sich beim flug anders an und somit braucht jeder etwas zeit zu üben und auch zu *erfühlen*, wo die Stall bzw. Sackflug-grenze liegt.
Klar ist das ein Hochleister direkter reagiert als ein A'ler aber die technik ist die gleiche.
Bitte Beachten:
Wenn man es richtig macht "pumpt" man bis zum Sackflugansatz aber dadruch verringert man damit seine Gleitzahl enorm.
Diese übung bringt es aber auch nur wenn man einen
engen oder 'verbauten' Landeplatz hat oder zum Toplanden.
Hier kurz zu sehe. Clinic-Video von minute 2:41 bis 2:58 (Landung auf Hantuch)
Siehe link:
www.youtube.com/watch?v=itfu_Oxc6tk
Bitte Achtung:
Die Ausführung kann aber auch ohne genug üben mächtig in die Hose gehen.
Schnell wird das *Showpumpen* zum Freifall nach unten !!!!

Eins noch:
Aus Respekt.
Ich halte von der Bezeichnung "lulenschirme", nicht viel. Wir alle habe mit *Änfanger*- schirmen mal angefangen
und nicht jeder hat leider genug Geld um sich ein *Top*- liner zu kaufen. Solange da noch TÜV drauf ist ist alles im Grünen;)
Fly Safe,
G.G.:)

X-Dream Dani
10.01.2013, 12:38
Hallo Ghost Glider,

ich finde es bemerkenswert, dass du den Respekt gegenüber Anfängern aufbringst. Auch ich versuch deinem Beitrag den nötigen Respekt entgegen zu bringen.

...keine ahnung. ...lass ich mal so im Raume stehen.



Klar ist das ein Hochleister direkter reagiert als ein A'ler.... Das stimmt eben so nicht. Hochleister sind am Stallpunkt oft weicher und die Reaktion ist gemächlicher. LTF-A Schirme haben zwar einen längeren Steuerweg, reißen in der Regel härter ab.



Bitte Beachten:
Wenn man es richtig macht "pumpt" man bis zum Sackflugansatz aber dadruch verringert man damit seine Gleitzahl enorm. Bitte NICHT beachten! Wenn man es richtig macht "pumpt" man kurzfristig über den Sackflugansatz hinaus!



Diese übung bringt es aber auch nur wenn man einen
engen oder 'verbauten' Landeplatz hat oder zum Toplanden. Ich denke es sollte keine Übung sein sondern ein Manöver um auf engen Landeplätzen oder Top zu landen. Üben sollte man davor!



Hier kurz zu sehe. Clinic-Video von minute 2:41 bis 2:58 (Landung auf Hantuch) Sei mir nicht böse, aber diese Landetechnik die in deinem Video gezeigt wird hat nichts mit dem hier zur Debatte stehendem "Runterpumpen" zu tun.


.......

...keine ahnung.

.....

:)

Gruss

Dani

X-Dream Fly

conny-reith
10.01.2013, 12:51
Ich denke bevor man auch nur im entferntesten daran denkt das Pumpen im Landeanflug zu benutzen, sollte man den Stall bzw. den Sackflug schon sehr sicher beherrschen. Obwohl ich schon relativ viele Stalls geübt habe, tue ich mir dennoch sehr schwer den Sackflug direkt ohne vorherigen Stall sauber einzuleiten. Bevor das nicht perfekt sitzt, werde ich auch die Finger vom "echten" Pumpen im Landeanflug lassen.

Das schön von JN beschriebene Wedeln sieht einfach nur doof aus und die "wirklich" erfahrenen Flieger machen das nicht. .
Bei vielen "alten Hasen" kann man es aber beobachten
Daran sollte man sich aber kein Beispiel nehmen. Zu Anfangs hat das Üben des richtig schönen Ausflairens bzw. einer Überfahrtlandung (in ruhigen Bedingungen) eine viel höhere Priorität.
.
Hallo Basti,

Genau so ist es.

Gehe mit JN und Dannys Stellungnahmen konform.

amokfly
10.01.2013, 12:55
ab 0:44

http://www.youtube.com/watch?v=UIm7vumhowI&feature=related

Sieht im ersten moment aus wie Showpumpen ist aber bewusst haargenau definiert.
Waldschneise und dahinter überall Weinberg, ein sehr schwerer Startplatz zum Toplanden, ohne Pumpen nicht machbar.
Ist aber halt auf keinen Fall ohne.

Benitro
10.01.2013, 12:58
Bei meinem alten 2er (Sigma 7) ging das mit dem Pumpen sehr gut, hingegen hatte ich mit dem niedriger klasifizierten Epsilon5 mehr Mühe das ich den Abrisspunkt durch die Bremse nicht so gut spürte.
http://youtu.be/wZRRZy9Gh3A
Bei 2:05-2:15 ist eine Toplanding in Fiesch bei moderatem Aufwind zu sehen, ohne pumpen wär ich nicht dort runter gekommen sondern hätte einen Go-arround machen müssen ;)
Zu empfehlen ist das Manöver wirklich nur geübten Piloten, auch wenn es harmlos aussieht kann es bei zu spätem nachlassen der Bremse gefährlich sein.

LG und happy landings

Beni

Oberlender
10.01.2013, 15:00
Scheint doch ein sehr kontroverses Thema zu sein. Auch das Beispiel von Benitro erachte ich mehr als wedeln. Das ist etwa dass was ich mache, aber so hatte ich null Chance runterzukommen an den Küstensoaringgebieten in Brasilien. Die heimischen Piloten zelebrierten dass Einladen am Laufband während es uns 2m ab Boden einfach wegbeamte...

Ghost Glider
10.01.2013, 16:11
Hallo Ghost Glider,

ich finde es bemerkenswert, dass du den Respekt gegenüber Anfängern aufbringst. Auch ich versuch deinem Beitrag den nötigen Respekt entgegen zu bringen.
...lass ich mal so im Raume stehen.
Da muss ich Dir leider wiedersptechen.
Mein "Keine Ahnung" war die Antwort auf die frage "Ob, dein Freund wirklich ein erfahrener Flieger war?????????" und nicht
auf meine (flug-)erfahrung. ;)

Das stimmt eben so nicht. Hochleister sind am Stallpunkt oft weicher und die Reaktion ist gemächlicher. LTF-A Schirme haben zwar einen längeren Steuerweg, reißen in der Regel härter ab.
Ist nicht korrekt. Hochleister sind eben nicht gemächlicher als ein A'ler. In fast allen situationen ist ein Hochleister schneller
und eben viel direkter bei allen Steuerimpulsen die der Pilot und Wind (auf u. ab) wie auch immer and die Kappe gibt.
Bitte NICHT beachten! Wenn man es richtig macht "pumpt" man kurzfristig über den Sackflugansatz hinaus!
Falsch. Auch bei einem kurzfristig über den Sackflugansatz pumpen wird das Risiko eines Stalls noch erhöht, was nicht notwendig ist.
Ich denke es sollte keine Übung sein sondern ein Manöver um auf engen Landeplätzen oder Top zu landen. Üben sollte man davor!
Ist doch wohl selbstverstaendlich.
Sei mir nicht böse, aber diese Landetechnik die in deinem Video gezeigt wird hat nichts mit dem hier zur Debatte stehendem "Runterpumpen" zu tun.
Bin Dir nicht böse und auf dem Vid. ist das Abpumpen leider auch nicht gut zu erkennen. Aber wir trainieren das Abpumpen sehr oft und vor allem in verschiedenen Wetterbedingungen.
Gruss
Dani
X-Dream Fly

Jedem das seine.
Fly Safe,
G.G.:)

reinhard may
10.01.2013, 16:28
Hallo
Wenn man Erfahrung mit am Stallpunktfliegen hat,dieses sicher praktiziert,kann man doch einfach den Beschleuniger dazunehmen. Erhöht das Sinken zusätzlich wenn dabei der Beschleuniger,bei mir in der ersten Stufe voll durchgedrückt wird. Bremsen und Beschleuniger müssen aber wie bei einem Servo voneinander abhängig und angepasst benutzt werden. Also nicht einfach reinlatschen in den Beschleuniger,sondern die Bremse dazu nehmen und angepasst benutzen bis das gewünschte Sinken eintritt. Kappenstabilität ist dabei sehr hoch,auch wenn viele das Gegenteil vermuten.
Am letzten Tag im Spanienurlaub hatten wir schönen Soaringwind,aber es war gar nicht so einfach in Herradura top zu landen. Jedenfalls brauchten meine wirklich erfahrenen Mitflieger relativ viele Anflüge bzw. sie mußten den Landeversuch in den Büschen beenden,weil mehr Sinken im richtigen Moment einfach nicht möglich war. Mit der Bremse -Beschleuniger Methode war es einfach und schnell erledigt. Auf den Punkt und mehrfach.

Gruß Mayer

Basti G.
10.01.2013, 17:10
Krass echt? Stallpunkt mit Beschleuniger? Klingt abenteuerlich und hab ich auch noch nie von gehört. Gibts das auf Video?

Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk 2

X-Dream Dani
10.01.2013, 17:11
Hallo
Wenn man Erfahrung mit am Stallpunktfliegen hat,dieses sicher praktiziert,kann man doch einfach den Beschleuniger dazunehmen. Reinhard, da gebe ich dir Recht. Dies ist eine ganz andere aber ebenso gut funktionierende Möglichkeit, benutze ich auch hin und wider, speziell wenn es noch viel Wind hat und man ein paar Km/h braucht.

Ich erachte es als unerlässlich dass diese Methode wie das Runterpumpen gut und save trainiert werden muss, bevor es zur Anwendung kommt. Trainieren heißt auch verstehen was man macht und was bei dem Manöver relevant ist. Einige Schreiber in diesem Thread haben in dieser Hinsicht noch einige Unklarheiten zu beseitigen.

Gruss

Dani

X-Dream Fly

DonQuijote
10.01.2013, 17:54
Krass echt? Stallpunkt mit Beschleuniger? Klingt abenteuerlich und hab ich auch noch nie von gehört. Gibts das auf Video?
Das ist Mayers Spezialität. Senkrecht landen mit viel Gas und viel Bremse mit dem Boom. Sieht auch abenteuerlich aus. Mayer hast Du nicht vielleicht doch ein Video?

waskukstdu
10.01.2013, 18:10
Das ist Mayers Spezialität. Senkrecht landen mit viel Gas und viel Bremse mit dem Boom. Sieht auch abenteuerlich aus. Mayer hast Du nicht vielleicht doch ein Video?


hatt richard gallon schon vor jahren in meduno gemacht,probiert habe ich das auch -geht gut mit gefühl(rantasten)
sigma 5 war der schirm,hab dann überlegt warum ich beschleunigen soll-habs dann ohne gemacht und nur angebremst top gelandet.bei 25er wind
vieleicht kann mir jemand den sinn des beschleunigen und anbremsen erklären-ich finds unlogisch.

SATurn
10.01.2013, 18:46
hatt richard gallon schon vor jahren in meduno gemacht,probiert habe ich das auch -geht gut mit gefühl(rantasten)
sigma 5 war der schirm,hab dann überlegt warum ich beschleunigen soll-habs dann ohne gemacht und nur angebremst top gelandet.bei 25er wind
vieleicht kann mir jemand den sinn des beschleunigen und anbremsen erklären-ich finds unlogisch.

Weil durch das Beschleunigen das Sinken erhöht wird. Wenn Du in einem Aufwindbereich Toplanden willst, reichts oft nicht nur stark anzubremsen um senkrecht runter zu schweben. Gut trainierbar im laminaren Seewind ;)

reinhard may
10.01.2013, 19:19
hatt richard gallon schon vor jahren in meduno gemacht,probiert habe ich das auch -geht gut mit gefühl(rantasten)
sigma 5 war der schirm,hab dann überlegt warum ich beschleunigen soll-habs dann ohne gemacht und nur angebremst top gelandet.bei 25er wind
vieleicht kann mir jemand den sinn des beschleunigen und anbremsen erklären-ich finds unlogisch.

Bei einem 25 Wind und steilem Startgelände wird das mit dem Runterkommen nur mit Bremsen eher sehr schwer. Die meisten Leute landen top in dem sie von unten an den Startplatz "driften" und dann sozusagen passgenau landen und durchbremsen können ,falls der Platz vorhanden ist. Ich schätze mal (mangels Erfahrung mit nicht offenen Geräten) ,das es durchaus etwas einfacher ist,als bsp. mit ´nem Boom. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Durch den Beschleuniger ist man sozusagen durchgehend im Stall,der Schirm fährt aber sofort an,wenn man die Bremsen freigibt. Das sehe ich bei Landungen nur mit Bremsen deutlich kritischer,eben weil der Schirm unter Umständen nicht sofort anfährt.
Und außerdem,diese Technik benutze ich seit deutlich mehr als 10 Jahren.-)
l

Gruß Mayer
Ps. Jörg wann geht´s nach Co.?

Ghost Glider
10.01.2013, 19:24
Hallo
Wenn man Erfahrung mit am Stallpunktfliegen hat,dieses sicher praktiziert,kann man doch einfach den Beschleuniger dazunehmen. Erhöht das Sinken zusätzlich wenn dabei der Beschleuniger,bei mir in der ersten Stufe voll durchgedrückt wird. Bremsen und Beschleuniger müssen aber wie bei einem Servo voneinander abhängig und angepasst benutzt werden. Also nicht einfach reinlatschen in den Beschleuniger,sondern die Bremse dazu nehmen und angepasst benutzen bis das gewünschte Sinken eintritt. Kappenstabilität ist dabei sehr hoch,auch wenn viele das Gegenteil vermuten.
Am letzten Tag im Spanienurlaub hatten wir schönen Soaringwind,aber es war gar nicht so einfach in Herradura top zu landen. Jedenfalls brauchten meine wirklich erfahrenen Mitflieger relativ viele Anflüge bzw. sie mußten den Landeversuch in den Büschen beenden,weil mehr Sinken im richtigen Moment einfach nicht möglich war. Mit der Bremse -Beschleuniger Methode war es einfach und schnell erledigt. Auf den Punkt und mehrfach.

Gruß Mayer

100% von Mayer auf den Punkt gebracht!:
Fly Safe
G.G.:)

DonQuijote
10.01.2013, 19:48
@ mayer: morgen :-)

Basti G.
10.01.2013, 19:53
Video!!!! Ich will das sehen!!!! :D

reinhard may
10.01.2013, 19:58
Tut mir leid ,aber ein Video hab ich nicht. Aber vielleicht gibt es da was bei bekannten Videoseiten.

Gruß Mayer

Ps: Neid und gruß an das Mädel das dich ( und mich) in Alm. auskurbelt hat ;-)

Rainer B.
10.01.2013, 19:59
"...und außerdem,diese Technik benutze ich seit deutlich mehr als 10 Jahren.-)

Gruß Mayer"

Stimmt, ich benutze diese Technik auch hin und wieder und habe sie im Dezember 2003 von Mayer abgeschaut. Allerdings beherrscht Mayer, im Gegensatz zu mir, diese Technik in Perfektion.
Nachahmer seien gewarnt, diese Technik erfordert ein hohes Maß an Schirmbeherrschung! Wenn überhaubt, dann nur im laminaren Aufwind (z. B. an der Küste) sich langsam an dieses Manöver herantasten.

Gruß Rainer

DonQuijote
10.01.2013, 20:17
gruß an das Mädel das dich ( und mich) in Alm. auskurbelt hat
Sag ich. Meine Süße ist Official Winddummy und wird den PWClern kurbeltechnisch schon wieder zeigen, wo der Bartel den Most holt... :p

Zurück zum Thema: Hab noch ein altes Video von mir aus einem ST gefunden, wo ich das Pumpen übe. Man sieht, dass ich sogar jedesmal die Arme umdrehen muss, um den Schirm abzureißen (Trango 3). Das ist vom Timing her nicht ganz einfach und man muss schnell sein, um ihn wieder rechtzeitig anfahren zu lassen - und dann gleich wieder abreißen. Neben dem Timing ist auch die Symetrie nicht ganz einfach, da man meistens in einem Arm eher die Kraft verliert. Beim Trango 3 ist toll, dass er gleichmäßig über die ganze Spannweite abreißt. Leider sieht man den Effekt des Pumpens im Video gar nicht, weil es keinen Hintergrund als Bezug gibt, ich hatte da sehr starkes Sinken und null Vorwärtsfahrt, man geht quasi senkrecht nach unten. Aber einen Eindruck vom Timing des Pumpens gibt das Video immerhin. Schneller geht nicht mit richtig abreißen und anfahren lassen. Alles, was deutlich schneller geht ist nur Gewedel mit an den Stallpunkt gehen aber eben nicht genug.


http://www.youtube.com/watch?v=dmBJLR2u9Kc

artemis
10.01.2013, 22:18
Konnte es jetzt hochladen, ist zwar noch bei youtube in Bearbeitung (mit Musik ist´s einfach schöner:)),
aber es geht wohl auch so...


http://www.youtube.com/watch?v=ZOf-qoh-144

und ja, an der Küste ist es leichter:rolleyes:

X-Dream Dani
10.01.2013, 23:18
Also, ich mach das defiitiv noch keine 10 Jahre, ich gebs zu .... ;-)



....Hab noch ein altes Video von mir aus einem ST gefunden, wo ich das Pumpen übe. [/video] puuuaaahhhh, das waren noch Zeiten, gell?


Gruss

Dani

X-Dream Fly

Ghost Glider
11.01.2013, 11:27
Zurück zum Thema: Hab noch ein altes Video von mir aus einem ST gefunden, wo ich das Pumpen übe. Man sieht, dass ich sogar jedesmal die Arme umdrehen muss, um den Schirm abzureißen (Trango 3). Das ist vom Timing her nicht ganz einfach und man muss schnell sein, um ihn wieder rechtzeitig anfahren zu lassen - und dann gleich wieder abreißen. Neben dem Timing ist auch die Symetrie nicht ganz einfach, da man meistens in einem Arm eher die Kraft verliert.


http://www.youtube.com/watch?v=dmBJLR2u9Kc

Ist mehr ein *stopover and recovery* in *super fast* oder?
Gute Body Builder übung:D
THX for Posting.
Fly Safe,
G.G.:)

conny-reith
11.01.2013, 14:33
Noch weit weg vom Strömungsabriss