PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neu: Nicht kommerzielles Tandemfliegen während Ferien in der Schweiz erlaubt



t018681
19.04.2013, 16:54
Aus der aktuellen Swiss-Glider 4/2013, Seite 7.

Per 01. Februar 2013 wurde die Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorie geändert.

Neu dürfen ausländische Biplacepiloten, die Ihre Ferien in der Schweiz verbringen, mit ihren Verwandten oder Freunden gemeinsame Flüge durchführen (> gelegentliche nicht - kommerzielle Flüge <) .

Dieses Recht wird Schweizer Biplacepiloten im Ausland oft ebenfalls eingeräumt. Für kommerzielle Biplaceflüge von Ausländern wird weiterhin ein Schweizer Brevet verlangt.

--------
Ich persönlich finde, das ist eine gute Entwicklung Seitens des Schweizer Hängegleiter Verbandes.
Gruss Frank

moses
19.04.2013, 18:19
dafür auch ein dickes LIKE von mir!

Schön dass ich nun mit meinen kleinen gemütlich im Dreiländereck zum Fliegen kann und vom Nudo zum Lema ist nun auch alles legal ;).

Grüßle Moses

mwolf
19.04.2013, 18:40
Hi, danke für den Tipp.

Konnte es erst gar nicht glauben.

http://www.shv-fsvl.ch/ausbildung/auslaender-in-der-schweiz/

aber auf der Schweizer Verbandsseite stehts auch.

Super, dann wird die mögliche Spielwiese ja immer größer. Erst Italien und jetzt die Schweiz.
Nur schade, dass in Deutschland immer mehr Berge für die Tandems eingeschränkt oder gesperrt werden.

Güsse

piti
19.04.2013, 19:01
leider!

ihl piti

shoulders
19.04.2013, 19:12
LIKE :)

BTW: in D wird derzeit nur über Sperren/Einschränkungen für kommerzielle Tandemflüge debattiert; vielleicht ist der Markt angesichts je nach Wetterlage "reisender" Tandemunternehmen auch tatsächlich gesättigt.

Für Verbote von Privatflügen dürfte die Rechtsgrundlage auch ziemlich wackelig sein. Hier könnte bitteschön endlich mal der DHV in Form einer klaren Ansage zum Thema Privatflüge tätig werden (und zwar des Tenors "Sperren für Privatflüge gibt es nicht bzw. sind Geländehaltern nicht gestattet (womit auch Erlaubnisse/Anmeldungen für Privatflieger wegfallen)" - das bisherige "Sperren sind nicht wünschenswert" ist doch nur Wischiwaschi...), der sich da derzeit noch - vielleicht wegen eigener Leute, die kommerziell fliegen? - ziemlich bedeckt hält! Der vertritt nämlich alle Piloten, und unter denen stellen die privaten Tandemflieger gegenüber den Unternehmen (keinesfalls den für diese tätigen Einzelpiloten, das wäre ein schiefer Vergleich) klar die Mehrheit. Sonst klagt's am Ende noch ein engagierter Privatpilot ein, und spätestens dann sehen alle Beteiligten alt aus.

CU
Shoulders

moses
20.04.2013, 10:08
Lieber Piti,

auf was bezieht sich denn das leider???

dass in italien geflogen werden darf
dass in der Schweiz geflogen darf

oder dass in D es einen Kindergarten Zickenkleinkrieg gibt

LG Moses, der sich freut dich nun mal in Flims mit dem Tandem zu besuchen;). Erst Kinderfliegen, dann selber fliegen und abends in die Tolle Pizzeria mit Kinderkino, da kann ich selbst meine Frau leicht überreden:)

piti
20.04.2013, 13:28
Lieber Piti,
auf was bezieht sich denn das leider???


es ist einfach ungerecht, das wir den sehr aufwendigen, nicht einfachen praktischen teil einer fluglehrerprüfung machen müssen, um auch nicht kommerziell tandemfliegen zu dürfen in der schweiz und eure tandemprüfung, ja noch leichter als unsere solo Prüfung fürs gleitschirmfliegen ist.



LG Moses, der sich freut dich nun mal in Flims mit dem Tandem zu besuchen;). Erst Kinderfliegen, dann selber fliegen und abends in die Tolle Pizzeria mit Kinderkino, da kann ich selbst meine Frau leicht überreden:)

du bist immer willkommen hier in flims:)

ihl piti

shoulders
20.04.2013, 15:08
Meine Güte, dafür haben wir in D eine sehr teure und aufwändige Führerscheinprüfung - und erkennen auch ohne rumzujammern jeden ausländischen Führerschein, sogar aus der allerletzten Knüste, an, wenn einer damit privat rumfahren will. Und dabei kommen wir nicht mal mit dem Äquivalent zur ach so anspruchsvollen Schweizer Bergwelt (wird immer wieder gerne in GS-Diskussionen genommen), nämlich den nicht geschwindigkeitsbeschränkten Autobahnen, daher. :)

CU
Shoulders

piti
20.04.2013, 18:59
Meine Güte, dafür haben wir in D eine sehr teure und aufwändige Führerscheinprüfung - und erkennen auch ohne rumzujammern jeden ausländischen Führerschein, sogar aus der allerletzten Knüste, an, wenn einer damit privat rumfahren will. Und dabei kommen wir nicht mal mit dem Äquivalent zur ach so anspruchsvollen Schweizer Bergwelt (wird immer wieder gerne in GS-Diskussionen genommen), nämlich den nicht geschwindigkeitsbeschränkten Autobahnen, daher. :)

CU
Shoulders

was hat das mit tandemfliegen zu tun. ich finds einfach bescheuert, wenn immer so vergleiche gemacht werden, die nichts mit der sache zu tun haben.

ihl piti

shoulders
20.04.2013, 20:09
Es ist genau die gleiche Art "Ungerechtigkeit" wie die, über die Du Dich beklagst - nur kann man sowas halt auch gelassener sehen. Das aufzuzeigen ist nicht bescheuert, sondern hilft Entspannen :)

CU
Shoulders

X-Dream Dani
20.04.2013, 21:09
Die Führerscheinprüfung in Deutschland ist mit derjenigen in der Schweiz vergleichbar. Auch in Deutschen Fahrschulen wird die Fahrweise bei mehr als 120km/h nicht ausgebildet! Beim Tamdemfliegen ist die Sachlage offensichtlich sehr einseitig und insofern sind die Bedenken von Piti berechtigt. Die Frage stellt sich in wie weit sich die Situation in Zukunft verhalten wird und ob die Situation missbraucht wird. Man muss sich ja nicht für den Flug bezahlen lassen, man kann sich auch für das Witzeerzählen am Startplatz bezahlen lassen.......

Gruss

Dani

X-Dream Fly

marcel1
20.04.2013, 21:51
Auch in Deutschen Fahrschulen wird die Fahrweise bei mehr als 120km/h nicht ausgebildet!

<korinthenkack an>
Richtgeschwindigkeit hier ist schon 130, wird also in der Fahrschule auch gefahren. Beim Überholen vermutl. sogar was mehr. Und ich erinnere mich, daß mein Fahrlehrer damals erst ab 160 angefangen hat zu meckern. Auch wenn das schon was her ist... 8-;
<korinthenkack aus>

Im Ernst, jeder Vergleich hinkt irgendwo. Was damit ausgesagt werden sollte, ist wohl trotzdem klar. Jede Anerkennung einer Ausbildung birgt irgendwo Ungerechtigkeiten. Ist im Berufsleben auch so. Trotzdem kann der Grundgedanke der EU nur funktionieren, wenn so was anerkannt wird. Und ist drum für Berufsausbildungen auch weitestgehend verpflichtend so geregeld innerhalb der EU. Du kannst sogar als Deutscher deine Ausbildung in nem anderen EU Land machen und damit dann in D arbeiten. Geht alles.

Meiner Meinung nach sollten die einzelnen GS-Verbände im erweiterten EU Umfeld da einfach mal über ihre jeweiligen Schatten springen und die Lizenzen einfach auf Basis der IPPI Level als gleichwertig anerkennen und basta. Bringt dann noch etwas größere "Ungerechtigkeiten", bricht aber trotzdem niemanden nen Zacken aus der Krone und würde es grundsätzlich für die Flieger einfacher machen.
Berufsbedingte Auslandsumzüge sind auch so schon aufwändig - was man da zuletzt braucht sind Knüppel zwischen die Beine von kleinlichen Verbänden. Genau das ist aber leider Realität in unserem Sport. Mit dem Auto- und sogar LKW-Führerschein gehts viel einfacher - obwohl um ein vielfaches höheres Gefährungspotential vorliegt.

Sepp Gruber
21.04.2013, 07:45
Neu dürfen ausländische Biplacepiloten, die Ihre Ferien in der Schweiz verbringen, mit ihren Verwandten oder Freunden gemeinsame Flüge durchführen (> gelegentliche nicht - kommerzielle Flüge <) .
Vielen Dank für die Info!

20205

WA
21.04.2013, 08:01
- im erweiterten EU Umfeld da einfach mal über ihre jeweiligen Schatten springen -

Wo denkst Du hin? :rolleyes:

Die Schweiz ist kein Umfeld, noch weniger ist sie EU. Sie ist ein sogenannter Igel-Staat und wehrt sich gegen solch Tun. Wir sehen ja wo dieser ganze EU- Gedanke hinführt - brauche ja wohl keine Stichworte anführen, die Misere ist offenkundig.

Es lebe der Protektionismus, jawohl! Als Igelstaat eingezwängt zwischen 85 Mill. D´s, 55 Mill. F´s und 55 Mill. I´s muß man sich mit seinen eigenen 5 Mill. abschotten. Wäre ja noch schöner wenn jetzt, um mal beim Thema zu bleiben, Horden von schlecht ausgebildeten (Lesart Piti) Tandempiloten die neue Tandemfreiheit der Schweiz missbrauchen und wer weiß, vielleicht lassen sie sich ja tatsächlich Ihr Witzeerzählen am SP.(SPW*) bezahlen. (Lesart Dani) Dem Schwob (damit ist nach Schweizer Lesart ganz DE gemeint) ist alles zuzutrauen.

Halt, es gibt noch ein "Umzingelndes" Land, genau die A´s, aber das sind auch nur 8 Mill.** da reist man neuerdings hin, z.B. in´n Brewa der ist so schön nah, da lockt das ansprechende Preisleistungsverhältnis welches jetzt naturgemäß im Steigen begriffen ist Dank der "armen" Schweizer die sich die eigenen Preise nicht mehr leisten können/wollen, aber dem armen deutschen Tandempiloten der sich ev. SPW* vergüten läßt, den bescheidenen Kostenbeitrag zu missgönnen.... Hankherum aber nach DE zum Einkaufen fahren - jaja - Geiz ist Geil! :D

Es lebe die freie Schweiz, Jawohl, da ist alles besser, der Himmel blauer, das Gras grüner usw. usf.;)

* Startplatzwitz

** ohne Gewähr

baschj
21.04.2013, 08:12
Hui da warst du lange nicht mehr in der Schweiz... Wir sind ein paar Nasen mehr geworden.

Ich hab deinen Beitrag nun mehrmals durchgelesen und ich finde keinen (schlauen) Sinn, weshalb du diesen geschrieben hast. :confused::confused:
Für mich hat sich dies so gelesen: *Nörgel* *Nörgel* *Nörgel* *Nörgel*... Bitte klär mich auf =)

WA
21.04.2013, 08:34
- Bitte klär mich auf =)

Tjaa, wie könnte ich meinen Post gemeint haben?

Betrachte ihn einfach als satirisch/sarkastisch/sozialkritisch gefärbtes Wort zum Sonntag ausgelöst und beflügelt durch die häufige Implementierung von Deinen Landsleuten, (Man beachte, ich schreibe das "Du" höflichkeitshalber groß) wir seien schlecht ausgebildet und weiterhin der häufig anzutreffende Unterton, wie viel besser doch alles bei Euch ist.

Richtig, im Humorlosem Fall könnte man meinen Serm als Nörgelei bezeichnen!

Befinde ich mich da nicht in bester Gesellschaft? ;)

Dein Nörgel-WA

Pedro
21.04.2013, 09:21
@Piti

Falls dich der Hafer sticht dann schreib doch ans BAZL = Bundesamt für Zivil Luftfahrt,
vielleicht kannst du ja was bewegen, aber normalerweise muss man sich da fügen was zwischen BAZL und SHV ausgehandelt wird, da hilft auch nicht die Faust im Sack. (Die Sache gehört eigentlich an die DV des SHV.)

@Baschj

Am Beitrag von WA konnte ich eigentlich nichts negatives entnehmen, vielleicht hat sich WA ein bisschen irritiert gefühlt und darum auch so reagiert, ist aber sicher nicht böse gemeint.

@Ja liebe Leute seid doch nett zueinander, üben wir doch das gleiche Hobby aus, Hilfe füreinander führt zu einem Ziel aber nur das Negative sehen führt nur zum Crash !

CU . . . pedro

Onk
21.04.2013, 09:58
es ist einfach ungerecht, das wir den sehr aufwendigen, nicht einfachen praktischen teil einer fluglehrerprüfung machen müssen, um auch nicht kommerziell tandemfliegen zu dürfen in der schweiz und eure tandemprüfung, ja noch leichter als unsere solo Prüfung fürs gleitschirmfliegen ist.



du bist immer willkommen hier in flims:)

ihl piti

Wenn's so ungerecht ist , dann beschwert Euch doch beim SHV das es so schwierig ist für Euch ;)

Mal im Ernst: Bevor in D ein Pilot zur Tandemausbildung zugelassen wird muss er einen Eingangstest machen.
Die Anforderungen die hier für die Zulassung zur Ausbildung gestellt werden sind hoch und die gleichen wie für solche Piloten die in die Fluglehrerausbildung wollen.
Das was da vorgeflogen werden muss mag sich harmlos lesen - es wird aber einer qualitativ hochwertige Ausführung erwartet und beileibe nicht von jedem bestanden.
Die Tandemprüfung ist dann inhaltlich wieder eher einfach gehalten. Das ist schon richtig.
In der Summe sind aber auch bei uns die Zeiten vorbei wo jeder Depp eine Tandemlizenz bekam wenn er nur wollte.
Diese Zeiten gab es und man hat daraus gelernt.
Wer in den letzten Jahren in D eine Tandemlizenz erhalten hat war zum Zeitpunkt der Ausbildung auf einem guten Niveau.

Immer wieder wird hier betont wie viel hochwertiger die schweizer Ausbildung sei.
Wenn ich da die Richtlinien und Prüfungsanforderungen sehe bin ich auch immer wieder schwer beeindruckt. Das sieht toll aus.
Ob der Pilot mit frisch erteiltem Schein dann so viel besser fliegt als ein Scheinneuling nach deutschen Richtlinien - ich weiß es nicht.
Interessant finde ich in dem Zuge aber, dass ich schon mehr als einen schweizer Fluglehrer getroffen habe der bewusst die deutsche Fluglehrerausbildung besucht hat weil man da von der Qualität und Durchführung beeindruckt war.

Was den "Tatbestand der Wilderei" angeht: Wer bescheißen wollte und will, der hat wahrscheinlich auch heute schon gelegentlich illegal gegen Geld in der Schweiz geflogen. Zukünftig wird im da nur die Tarnung etwas erleichtert. Ein bisschen klingt das schon nach Angst um die eigenen Jagdgründe. Aber wenn da regelmäßig die gleichen Wilderer mit dem unterschiedlichsten Wild im Passagiergurt daherkommen wird Euch Eidgenossen der "Kollege" schon auffallen und Ihr werdet Euch zu wehren wissen.
Gönnt den paar deutschen Tandempiloten die mal Familie und Freunden im Urlaub die schönen schweizer Berge und Seen von oben zeigen wollen doch den Spaß.
Die versauen Euch weder das Geschäft noch die Unfallstatistik. So viel vol libre muss sein.

Gruß,

Gunther, der sich auch freut dass dies jetzt möglich ist.

X-Dream Dani
21.04.2013, 10:14
Lieber WA

Die permanente Diskussion wer jetzt wo besser ausbildet bringt uns nicht weiter. Tatsache ist, dass Unterschiede bestehen und die sind sichtbar. Ein B-Schein wird in Deutschland an einem Wochenende "erledigt" und Flugschulen die solche Express-Schulung anbieten liegen hoch im Kurs. Man sieht als A-Scheininhaber die Sinnhaftigkeit eines B-Scheins nicht und man betrachtet ihn schon gar nicht als Horizonterweiterung, als Wissensexpansion oder als Erfahrungsoptimierung. Man kann ja fliegen und hat das Wissen/Können in den Flügen nach der A-Scheinausbildung so wie so mit dem Löffel gefressen. Viel besser sind die Schweizer Schulen nicht. Auch da wird je länger je mehr auf Quantität als auf Qualität gesetzt. Die Fluglehrer in A, D oder CH legen keinen Wert auf Weiterbildung, viele Stehen auf dem Stand wie vor 15 Jahren und verkaufen nach wie vor 25qm Retter obschon diese bewiesenermassen nicht funktionieren. Man ignoriert die Realität. Das wichtigste ist die Kohle.

Die Problematik liegt nicht bei den Tandempiloten, sie sind nur eine Spezies bei denen die Diskrepanz der Ausbildungsstrukturen extrem auffällig ist. Um in der Schweiz mit Freunden und Familie Tandemzufliegen durchläuft man eine zweistufige Ausbildung und am Ende hat man aus praktischer Sicht den Status eines Fluglehrers. Da die Ausbildung in Deutschland oder Österreich als Ebenbürtig zu betrachten, ist falsch. Das hat nichts mit Igelstaat zu tun und man will auch keine "Tandemfreiheit" erhalten. Wir hatten vor rund 20 Jahren eine Anhäufung von Unfällen beim Tandemfliegen. Man hat mit der gewählten Ausbildungsstruktur die Unfälle minimieren können. Das Tandemfliegen gilt bei den Tourismuspartner als sichern Sport und die Tandemunternehmen erfreuen sich einem stabilen Kundenzulauf. Wir wissen jedoch wie sensibel eine solche Situation ist und wie schnell dies wieder zunichte gemacht wird. Es ist verständlich, dass man in der Schweiz nicht nur erfreut über die Liberalisierung und Anerkennung der Deutschen Tandemausbildung ist. Man erinnert sich an die 90er Jahre und man muss auch nicht unbedingt Fehler zwei Mal machen um schlauer zu werden.

Solange Schulen die auf Massenabfertigung und Schnellbleiche aus sind, einen solch grossen Zulauf haben, wird sich am Vertrauen in die Eigenverantwortung der Piloten nicht viel ändern. Es ist nicht das "Geiz ist Geil"-Konzept, dass dem Schweizer missfällt sondern die Tatsache, dass man die Ausbildung so schnell wie möglich hinter sich bringen will. An diesem Umstand sollte man als Deutschen (Tandem-)Pilot arbeiten und nicht hier über einen Igelstaat nörgeln. Es ist nicht Arroganz das die Schweizer oder Österreicher zu einer Grundskepsis treibt, sondern Respekt vor den Folgen. Es ist der Wille zur Mitarbeit, die Tatkraft zur Hilfeleistung die das Vertrauen fördert und nicht die billige Satire, lieber WA!


Gruss

Dani

X-Dream Fly

WA
21.04.2013, 11:03
- Tatsache ist, dass Unterschiede bestehen und die sind sichtbar. Ein B-Schein wird in Deutschland an einem Wochenende "erledigt" und Flugschulen die solche Express-Schulung anbieten liegen hoch im Kurs.
Gruss

Dani

X-Dream Fly

Hallo Dani,

bei diesen von Dir angeführten Unterschieden muß ich immer an meinen mehrmaligen Besuch am Cassons Grat denken, bei denen ein Landsmann von Dir mit der Rega abtransportiert werden mußte und ein Anderer Landsmann bei seinem Start ersteinmal mit Geröll den Hang runterrutschte bis ihn sein Schirm in die Luft zog. Es gäbe da noch mehr zu berichten. Alles nicht repräsantiv - schon klar, aber bei der ständigen Anmache über unseren schlechten Ausbildungsstand fällt mir sowas schonmal ein und ja, Mitglieder meiner Gruppe aus DE sind dem verunfallten Schweizer Kollegen vorbildlich zur Seite gestanden, bis ihn die Rega abtransportiert hat.

Soviel zu: Zitat Dani - Es ist der Wille zur Mitarbeit, die Tatkraft zur Hilfeleistung die das Vertrauen fördert und nicht die billige Satire, lieber WA!

B-Schein: Zeige mir die Schule, in der der B-Schein an einem WE durchgezogen wird! Oder meinst Du nur die Theorie? Wer den Fragenkatalog und der wird ständig umfangreicher nahezu auswendig beherrscht, schafft die Theorie natürlich an einem WE. Die Praxis, mit 20 weiterführenden Flügen, davon 10 mit mindestens einer Flugdauer von 30 min. mit Aufwind- und Startplatzwechsel, ist sicher nicht am WE durchzuziehen. Soviel zu unserer Ausbildung. Wenn ich im anderen Schrett lese, daß ein Abgleiter bei Null Thermik zum B-Schein reichte, dann zweifel ich allerdings auch.

Ansonsten sind Deine Ansichten zur Ausbildung gar nicht so weit weg von meinen!

Ob die Freigabe für ausländische Tandemflüge in der Schweiz die Unfallstatistik in die Höhe treibt wird sich zeigen. Aber wenn dies Problem vor 20 Jahren mit der sehr viel besseren Ausbildung in der Schweiz und gleichzeitig einem Verbot des Tandemfliegens für Ausländer behoben werden konnte, dann verstehe ich natürlich Euere Sorge.

Aber wie ich weiter oben lese, sind die Anforderungen bei uns ja in den letzten 20 Jahren auch kräftig gestiegen.

DonQuijote
21.04.2013, 11:08
ich hab mich neulich mit einem schweizer fluglehrer unterhalten, der rumgeheult hat dass die grundausbildung die im d min eine woche dauert in der schweiz mittlerweile von einigen flugschulen schon an einem we aus rein kommerziellen gründen durchgezogen wird. o-ton: "unser schwacher shv lässt sich von einflussreichen schulen zu allem zwingen, der dhv und die dt ausbildung sind viel besser."

es gibt wohl verschiedene perspektiven zu diesem thema. ich glaube, dass es in jedem land tandempiloten gibt, die lieber mal noch solofliegen üben sollten...

ich freu mich jedenfalls dass ich auch ab und zu mal in der schweiz tandemfliegen darf. geht eh nicht mehr lang bis die vignette so teuer wird, dass da keiner mehr hinfährt... ;-)

MaTo
21.04.2013, 11:15
ich freu mich jedenfalls dass ich auch ab und zu mal in der schweiz tandemfliegen darf. geht eh nicht mehr lang bis die vignette so teuer wird, dass da keiner mehr hinfährt... ;-)

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen...

X-Dream Dani
21.04.2013, 11:20
Wenn's so ungerecht ist , dann beschwert Euch doch beim SHV das es so schwierig ist für Euch ;) Da hast du bestimmt Recht. Trotzdem ist es legitim sich hier im Forum dem Thema anzunehmen.


Mal im Ernst: Bevor in D ein Pilot zur Tandemausbildung zugelassen wird muss er einen Eingangstest machen. Mal im Ernst, ich kenne den Eingangstest und ich kenne die Handhabung dieses Tests. Du willst nicht wirklich diesen Test als Referenz für eure Ausbildung hernehmen, oder?


Die Anforderungen die hier für die Zulassung zur Ausbildung gestellt werden sind hoch und die gleichen wie für solche Piloten die in die Fluglehrerausbildung wollen. Warst du schon mal an einer Fluglehrerprüfung? Man muss hier vielleicht mal Klartext sprechen; das durchschnittlich fliegerische Niveau an einer solchen Veranstaltung hat bedenkenswerten Charakter.


Das was da vorgeflogen werden muss mag sich harmlos lesen - es wird aber einer qualitativ hochwertige Ausführung erwartet und beileibe nicht von jedem bestanden. Zwischen erwarten und erfüllen liegt ein Unterschied. Die Tatsache, dass es nicht jeder besteht ist auch nicht wirklich vertrauenserweckend.


In der Summe sind aber auch bei uns die Zeiten vorbei wo jeder Depp eine Tandemlizenz bekam wenn er nur wollte. Das ist zu hoffen, so wie es auch in der Schweiz zu hoffen ist, dass das Niveau möglichst hoch gehalten wird.


Wer in den letzten Jahren in D eine Tandemlizenz erhalten hat war zum Zeitpunkt der Ausbildung auf einem guten Niveau. Eine mutige Aussage! Ich kenne das Gegenteil! Selbes gilt natürlich auch für die Schweiz, leider.


Immer wieder wird hier betont wie viel hochwertiger die schweizer Ausbildung sei. Nein, es geht hier nicht darum. Es geht darum, dass man sich sehr gut überlegt ob man den enormen Aufwand einer praktischen Fluglehrerausbildung/Prüfung auf sich nehmen will um mit ein paar Freunden zu fliegen, oder ob man die Freude nicht gescheiter zu einem professionellen Tandempiloten schicken soll, der nebst dem Mehr an Sicherheit auch mehr Flugspass vermitteln kann. Die tieferen Anforderungen in Deutschland werden nur durch die höheren Versicherungsprämien überschattet. Wer die Kohle für die Versicherung aufbringen will, darf fliegen. Die Frage die wir uns als Sport/Szene stellen sollten; ist es das Wert? Tastsache ist, dass Tandemfliegen komplexer ist als viele hier denken und dementsprechend wird es allzu gern auf die leichte Schulter genommen. Ich kenne die aktuellen Unfallzahlen und das Verhältnis zu den Solo-Unfällen nicht. Ich schätze jedoch, dass diese selbst bei uns in der Schweiz nicht ausgeglichen stehen.


Interessant finde ich in dem Zuge aber, dass ich schon mehr als einen schweizer Fluglehrer getroffen habe der bewusst die deutsche Fluglehrerausbildung besucht hat weil man da von der Qualität und Durchführung beeindruckt war. Der Schweizer Fluglehrer macht den Deutschen Schein nicht weil er so viel besser sein würde. Es sind wirtschaftliche Interessen und unter Umständen der Wille Weiterbildung zu betreiben. Die Qualität und Durchführung will ich hier auf keinen Fall in Frage stellen. Da gebe ich dir insbesondere bei der theoretischen Ausbildung recht. Bei der praktischen muss man die Sache wider massiv relativieren, wobei da auch in der Schweiz noch Luft nach Oben offen ist.


Gönnt den paar deutschen Tandempiloten die mal Familie und Freunden im Urlaub die schönen schweizer Berge und Seen von oben zeigen wollen doch den Spaß. Es geht nicht ums Gönnen. Wenn es darum gehen soll, dann kann man ja als Deutscher Pilot mit dem Kompromiss leben, dass man seinen Freunden die Berge von Garmisch zeigen kann. Es ist jeder Pilot an jedem Ort/Fluggebiet willkommen, egal ob der Schweizer in Deutschland, der Österreicher in der Schweiz oder der Engländer in Frankreich, solange er sich den lokalen Gegebenheiten anpasst und sich respektvoll verhält.


Die versauen Euch weder das Geschäft noch die Unfallstatistik. So viel vol libre muss sein. Nein, eben nicht! Der "freie Flug" berechtigt dich nicht die Unfallstatistik zu belasten! Da erwarten wir und jeder vernünftige Pilot mehr Verantwortung gegenüber unserer Szene und gegenüber unserem Sport und es ist nicht mehr als Anstand diesen Respekt auch gegenüber einem gastgebendem Land/Fluggebiet zu erbringen!

Es befremdet, dass hier Deutsche Piloten die Ängste von Schweizer Piloten nicht respektieren. Nehmt die Bedenken der Schweizer wahr, gesteht ihnen ihre Besorgnis zu und wir haben eine Basis auf der Vertrauen aufgebaut werden kann. Überheblich und sarkastisch sich über den Igelstaat zu äussern und fordernd sich über unsere Ängste lächerlich zumachen hilft nicht weiter. Wir sind die letzten die nicht Hand bieten wollen. Die Liberalisierung ist ein Beweis dafür. Zeigt von eurer Seite den Willen, dass ihr das entgegengebrachte Vertrauen nicht missbraucht, zeigt euren Willen die Ängste der Schweizer zu respektieren und gebt euch Mühe entgegen dem nicht so tollen Ruf der Deutschen Tandemausbildung mit konzentrierter und respektvoller Arbeitsweise eure Freunde und Verwanden vom Schweizer Berg zu schippern. Unter dieser Voraussetzung werden wir jeden Fliegerfreund aus Deutschland willkommen heissen der unsere schöne Bergwelt nicht nur mit ihren Freunden teilen will, sondern auch mit uns!

Gruß,

Dani

X-Dream Fly

MaTo
21.04.2013, 11:25
es gibt wohl verschiedene perspektiven zu diesem thema. ich glaube, dass es in jedem land tandempiloten gibt, die lieber mal noch solofliegen üben sollten...


Das dies auch für andere Nationaliäten Geltung hat, solltest Du besser mal fett unterstreichen!
Nicht nur unsere deutsche Ausbildung und die Methoden lassen zu wünschen übrig.
Leider ist die schweizer Ausbildung wirklich nicht mehr so rosig wie manche sich dies noch immer schön reden.

Wie sonst kann man es sich erklären, das ein Fluglehrer sich erst einen Disput mit einem Drachenflieger leistet, um dann seine Schäfchen mit Gewalt bei Rückenwind in Fanas rausschiebt?

Letztlich ist es abhängig davon mit welcher Einstellung sich der jeweilige Pilot auf sein Fluggerät und seine Ausbildung einläßt.
Dies wurde hier lang wie breit durchgekaut, ohne eine Verbesserung zu erziehlen.
Deswegen Schluß damit!

Mir persönlich gefällt der Gedanke sehr mit meinem Junior zukünftig auch mal in der Schweiz Tandemfliegen gehen zu dürfen.
Sofern er denn will...:D

MaTo

t018681
21.04.2013, 11:34
Hallo,
meiner Meinung nach geht die Diskussion darüber wer die bessere Ausbildung hat auch am Punkt vorbei. Es gibt immer Unterschiede oder eine gewisse Rangfolge.

Die entscheidende Frage ist vielmehr die der Sicherheit. D.h. ab wann ist die jeweilige Ausbildung und Prüfung im jeweiligen Land nicht mehr mehr geeignet, die fliegerischen Fähigkeiten, das besondere Verantwortungsbewusstein und Risikomanagement zur sicheren Beförderung von Fussgängern zu vermitteln.

Ich erkenne auch die Problematik an, dass vor vielen Jahren in Deutschland die Tandemlizenz releativ einfach zu erlangen war. Doch darauf wurde vom DHV gründlich reagiert und viele Aspekte sehr stark verbessert.

Jetzt mal als Beispiel die Deutschen Tandempiloten mit der neuen Ausbildung / Prüfung und ohne eventuelle Unterschiede bei einzelnen Flugschulen.... sind diese Piloten grundsätzlich "befähigt" Fussgänger sicher (ich weiss, das ist relativer Begriff) mit zu nehmen oder ist die Ausbildung im Vergleich mit der Schweiz so schlecht, dass dies aus Schweizer Sicht nicht zu verantworten ist und man Deutsch-Brevetierte Piloten nicht mit dem Tandem fliegen lassen will.

Wo zieht man die Grenze ? Ich erkenne die hohe Qualifikation der Schweizer Ausbildung an, finde aber es ist falsch zu sagen, ..."in der Schweiz hat man die beste Ausbildung, darum dürfen alle anderen nicht bei uns Tandemfliegen solange sie kein Schweizer Brevet haben". Die Frage ist, ob die Qualifikation eines anderen Landes ebenfalls ausreichend sicher genug ist um Fussgänger mitzunehmen. Wie gesagt, nie werden alle Ausbildungen 100 % gleich gut sein.

So wie verschiedene Beiträge vorher klingen (z.B. Piti, Dani), wird es in Abrede gestellt, dass die Deutsche Ausbildung gut genug ist, und dem kann ich nicht zustimmen. Ich bin überzeugt, dass die sicher genug ist. Ein Vergleich mit A-Schein Crash Kursen ist nicht i.O., da es sich beim Tandemfliegen eh um eine ganz andere Ausbildung handelt (Prüfung vorhandener fliegerische Grundvoraussetzungen, praktische und Theoretische Ausbildung, mehr als > 30 Pilot - Pilot Flügen und Prüfung ). Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Strenge der DHV Prüfer stark zunimmt. Wo man beim A-Schein vielleicht noch etwas milder mit dem Prüfling ist, habe ich die B-Schein Prüfung schon als kleinlich genau und sehr kritisch beurteilend wahrgenommen. Bei der Tandem Eingangs-Eignungsprüfung, den Übungen bei der Tandem-Ausbildung (Verantwortung der Flugschule) und der praktischen Prüfung war man extremst streng, da musste wirklich alles perfekt sein.

Ich stimme aber auch zu, dass nach der Prüfung der Tandempilot eine besondere Verantwortung hat, seine fliegerischen Fähigkeiten zu trainieren und weiter zu vertiefen (Solo wie Tandem), aber das trifft für mich genauso auch für Schweizer Piloten zu. "Von Nichts kommt Nichts" und was nützt die "beste Ausbildung der Welt" wenn man hinterher sich nicht um die Wahrung und Weiterentwicklung seiner Qualifikation kümmert ?

In diesem Sinne finde ich den Schritt des SHV richtig in Bezug auf Deutsche Piloten. Andere Länder, z.B. Österreich kenne ich persönlich nicht so gut, aber ich bin überzeugt, dass es in vielen anderen Ländern auch eine ausreichend gute Tandemausbildung gibt.

Gruss Frank

X-Dream Dani
21.04.2013, 11:48
bei diesen von Dir angeführten Unterschieden muß ich immer an meinen mehrmaligen Besuch am Cassons Grat denken, bei denen ein Landsmann von Dir mit der Rega abtransportiert werden mußte und ein Anderer Landsmann bei seinem Start ersteinmal mit Geröll den Hang runterrutschte bis ihn sein Schirm in die Luft zog. Es gäbe da noch mehr zu berichten. Alles nicht repräsantiv - schon klar, aber bei der ständigen Anmache über unseren schlechten Ausbildungsstand fällt mir sowas schonmal ein und ja, Mitglieder meiner Gruppe aus DE sind dem verunfallten Schweizer Kollegen vorbildlich zur Seite gestanden, bis ihn die Rega abtransportiert hat.Es ist glaube ich genau diese nichts belegende Gegenüberstellung die nicht gut tut. Ich gebe euch Recht. Die Tatsache, dass ich nach wie vor deutlich mehr Deutsche Piloten an meinen Siku habe bestätigt euer strukturierte Lernwille. Da hat die Schweiz Handlungsbedarf. Es ist auch so, dass an meinen Kursen keinen wirklichen Ausbildungsunterschied festgestellt werden kann. Die Tatsache, dass der Schweizer jedoch eher mehr (insbesondere in alpinen Gefilden) zum Fliegen kommt, jedoch schon. Die Ausbildung kann nur indirekt verglichen werden, da zu frappierende Unterschiede der einzelnen Flugschulen vorherrschen, egal in welchem Land. Bei der Tandemausbildung erachte ich die Unterschiede beachtlich.


B-Schein: Zeige mir die Schule, in der der B-Schein an einem WE durchgezogen wird! Oder meinst Du nur die Theorie?
....
Soviel zu unserer Ausbildung.Theorie an einem WE, die Flüge auf dem Vario gespeichert mitgebracht und der B-Schein ist im Sack! Soeben hat mir am letzten Siku ein Teilnehmer seine B-Scheinausbildung beschrieben. Ähnliches Niveau herrschte in einer mir sehr bekannten Österreichischen Flugschule. Namen hier zu nennen ist insofern kontraproduktiv als dass genau diese Schulen hier keine Werbung verdient haben.


Aber wie ich weiter oben lese, sind die Anforderungen bei uns ja in den letzten 20 Jahren auch kräftig gestiegen.Absolut! Abgesehen davon habt ihr das theoretische Potential eines strukturierten Verbandes. Da dümpeln die Schweizer nach wie vor im Sumpf der Vetternwirtschaft.


ich hab mich neulich mit einem schweizer fluglehrer unterhalten, der rumgeheult hat dass die grundausbildung die im d min eine woche dauert in der schweiz mittlerweile von einigen flugschulen schon an einem we aus rein kommerziellen gründen durchgezogen wird. o-ton: "unser schwacher shv lässt sich von einflussreichen schulen zu allem zwingen, der dhv und die dt ausbildung sind viel besser." Das glaube ich dir aufs erste Wort! Wie gesagt, es ist nicht alles Gold was glänzt.


es gibt wohl verschiedene perspektiven zu diesem thema. ich glaube, dass es in jedem land tandempiloten gibt, die lieber mal noch solofliegen üben sollten... .Das ist das Thema. Fairerweise sollte er es dort tun wo er anderen nicht schadet.....


... geht eh nicht mehr lang bis die vignette so teuer wird, dass da keiner mehr hinfährt... ;-)Das ist zu befürchten! Wie ihr seht haben wir nicht nur beim SHV Entscheidungsträger die man in Frage stellen muss sondern auch bei den Politikern, aber das habt ihr ja bei euch auch - der Steinbrück ist ja ein glänzendes Beispiel dafür... ;-)


Gruß


Dani

X-Dream Fly

Onk
21.04.2013, 12:11
Da hast du bestimmt Recht. Trotzdem ist es legitim sich hier im Forum dem Thema anzunehmen.

Mal im Ernst, ich kenne den Eingangstest und ich kenne die Handhabung dieses Tests. Du willst nicht wirklich diesen Test als Referenz für eure Ausbildung hernehmen, oder?

Warst du schon mal an einer Fluglehrerprüfung? Man muss hier vielleicht mal Klartext sprechen; das durchschnittlich fliegerische Niveau an einer solchen Veranstaltung hat bedenkenswerten Charakter.

Zwischen erwarten und erfüllen liegt ein Unterschied. Die Tatsache, dass es nicht jeder besteht ist auch nicht wirklich vertrauenserweckend.

Das ist zu hoffen, so wie es auch in der Schweiz zu hoffen ist, dass das Niveau möglichst hoch gehalten wird.

Eine mutige Aussage! Ich kenne das Gegenteil! Selbes gilt natürlich auch für die Schweiz, leider.

Nein, es geht hier nicht darum. Es geht darum, dass man sich sehr gut überlegt ob man den enormen Aufwand einer praktischen Fluglehrerausbildung/Prüfung auf sich nehmen will um mit ein paar Freunden zu fliegen, oder ob man die Freude nicht gescheiter zu einem professionellen Tandempiloten schicken soll, der nebst dem Mehr an Sicherheit auch mehr Flugspass vermitteln kann. Die tieferen Anforderungen in Deutschland werden nur durch die höheren Versicherungsprämien überschattet. Wer die Kohle für die Versicherung aufbringen will, darf fliegen. Die Frage die wir uns als Sport/Szene stellen sollten; ist es das Wert? Tastsache ist, dass Tandemfliegen komplexer ist als viele hier denken und dementsprechend wird es allzu gern auf die leichte Schulter genommen. Ich kenne die aktuellen Unfallzahlen und das Verhältnis zu den Solo-Unfällen nicht. Ich schätze jedoch, dass diese selbst bei uns in der Schweiz nicht ausgeglichen stehen.

Der Schweizer Fluglehrer macht den Deutschen Schein nicht weil er so viel besser sein würde. Es sind wirtschaftliche Interessen und unter Umständen der Wille Weiterbildung zu betreiben. Die Qualität und Durchführung will ich hier auf keinen Fall in Frage stellen. Da gebe ich dir insbesondere bei der theoretischen Ausbildung recht. Bei der praktischen muss man die Sache wider massiv relativieren, wobei da auch in der Schweiz noch Luft nach Oben offen ist.

Es geht nicht ums Gönnen. Wenn es darum gehen soll, dann kann man ja als Deutscher Pilot mit dem Kompromiss leben, dass man seinen Freunden die Berge von Garmisch zeigen kann. Es ist jeder Pilot an jedem Ort/Fluggebiet willkommen, egal ob der Schweizer in Deutschland, der Österreicher in der Schweiz oder der Engländer in Frankreich, solange er sich den lokalen Gegebenheiten anpasst und sich respektvoll verhält.

Nein, eben nicht! Der "freie Flug" berechtigt dich nicht die Unfallstatistik zu belasten! Da erwarten wir und jeder vernünftige Pilot mehr Verantwortung gegenüber unserer Szene und gegenüber unserem Sport und es ist nicht mehr als Anstand diesen Respekt auch gegenüber einem gastgebendem Land/Fluggebiet zu erbringen!

Es befremdet, dass hier Deutsche Piloten die Ängste von Schweizer Piloten nicht respektieren. Nehmt die Bedenken der Schweizer wahr, gesteht ihnen ihre Besorgnis zu und wir haben eine Basis auf der Vertrauen aufgebaut werden kann. Überheblich und sarkastisch sich über den Igelstaat zu äussern und fordernd sich über unsere Ängste lächerlich zumachen hilft nicht weiter. Wir sind die letzten die nicht Hand bieten wollen. Die Liberalisierung ist ein Beweis dafür. Zeigt von eurer Seite den Willen, dass ihr das entgegengebrachte Vertrauen nicht missbraucht, zeigt euren Willen die Ängste der Schweizer zu respektieren und gebt euch Mühe entgegen dem nicht so tollen Ruf der Deutschen Tandemausbildung mit konzentrierter und respektvoller Arbeitsweise eure Freunde und Verwanden vom Schweizer Berg zu schippern. Unter dieser Voraussetzung werden wir jeden Fliegerfreund aus Deutschland willkommen heissen der unsere schöne Bergwelt nicht nur mit ihren Freunden teilen will, sondern auch mit uns!

Gruß,

Dani

X-Dream Fly

Dani,

Sarkasmus- und Ironie-Lesehilfe bitte einschalten...

Iss klar - Du kennst und weißt alles was ins Deutschland passiert und unser Niveau ist grundsätzlich unterirdisch.
Deutsche Piloten, insbesondere Tandempiloten sind alles Wahnsinnige die nur darauf aus sind dem Sport eine schlechte Presse zu machen und Unfallstatistiken im In- und vor allem im Ausland auf ungekannte Höhen zu treiben. Gerne riskieren sie dafür eigenes Leib und Leben.

Ironie-Modus aus.

Ich habe aus gesundem Eigeninteresse weder berechtigt noch unberechtigt vor Eure Unfallstatistik zu belasten.

Du stellst einfach blanke Kontra-Behauptungen auf deren Beleg Du klar schuldig bleibst. Aussage gegen Aussage nennt man das wohl.
Ich war schon bei allem dabei was die deutsche Ausbildung betrifft und habe ein Bild davon.
Natürlich gibt es da Luft nach oben aber so "bedenkenswert" wie Du es hier darstellst ist es aus meiner Sicht wahrlich nicht.
Ich belasse es dabei, stehe zu meinen Aussagen und werde mich nicht mehr weiter dazu äußern.

Ich würde den Teufel tun mich hier mit plakativen Aussagen über die schweizer Ausbildung hinzustellen.
Schwarze Schafe die ein dünnes Brett bohren gibt es überall, bei den Kunden, bei den Schulen, in jedem Land.
Leute die ihre Sache und ihre Verantwortung ernst nehmen gibt auch außerhalb der Schweiz.

Die schweizer Kollegen, von denen ich weiß, dass sie die deutsche Fluglehrerausbildung besucht haben sahen es vorrangig als willkommene Weiterbildung und hier vor allem den auch von Dir goutierten Theorie-Teil.

Du schreibst:
"Es geht nicht ums Gönnen. Wenn es darum gehen soll, dann kann man ja als Deutscher Pilot mit dem Kompromiss leben, dass man seinen Freunden die Berge von Garmisch zeigen kann. Es ist jeder Pilot an jedem Ort/Fluggebiet willkommen, egal ob der Schweizer in Deutschland, der Österreicher in der Schweiz oder der Engländer in Frankreich, solange er sich den lokalen Gegebenheiten anpasst und sich respektvoll verhält."

Lies das mal gründlich aus den Augen des Nicht-Schweizers.
Du hast der Pilotenschaft des Restes der Welt grade kollektiv unterstellt, dass er beim Besuch der Schweiz mit Tandem im Gepäck jegliche lokalen Gegebenheiten ignorieren wird und sich komplett respektlos verhält. Denn ansonsten wären wir ja willkommen - auch als private Tandempiloten.
Danke.
Und jetzt stell Dir vor der Rest der Welt würde sich überall bei Deinem auftauchen entsprechend aufführen. Herzlich Willkommen!
Wie gut, dass Du dann kommerziell unterwegs bist ;) Da trifft Dich das nicht.

Damit wir uns richtig verstehen:
Ich bin vollkommen mit Dir einer Meinung was die Verantwortung des Tandempiloten angeht. Es gibt eine ganz besondere Verantwortung gegenüber dem beförderten Fußgänger und gegenüber dem Sport, den wir dabei repräsentieren. Die Anforderungen beim Tandemfliegen werden gerne unterschätzt.
Das Ernst nehmen der der Verantwortung wird allerdings auch von kommerziellen Piloten in aller Welt durchaus mehr als gelegentlich von andern Dingen überschattet.

Du schreibst:
"Es befremdet, dass hier Deutsche Piloten die Ängste von Schweizer Piloten nicht respektieren. Nehmt die Bedenken der Schweizer wahr, gesteht ihnen ihre Besorgnis zu und wir haben eine Basis auf der Vertrauen aufgebaut werden kann. Überheblich und sarkastisch sich über den Igelstaat zu äußern und fordernd sich über unsere Ängste lächerlich zumachen hilft nicht weiter. Wir sind die letzten die nicht Hand bieten wollen. Die Liberalisierung ist ein Beweis dafür. Zeigt von eurer Seite den Willen, dass ihr das entgegengebrachte Vertrauen nicht missbraucht, zeigt euren Willen die Ängste der Schweizer zu respektieren und gebt euch Mühe entgegen dem nicht so tollen Ruf der Deutschen Tandemausbildung mit konzentrierter und respektvoller Arbeitsweise eure Freunde und Verwanden vom Schweizer Berg zu schippern. Unter dieser Voraussetzung werden wir jeden Fliegerfreund aus Deutschland willkommen heißen der unsere schöne Bergwelt nicht nur mit ihren Freunden teilen will, sondern auch mit uns!"

Hier irgendwas lächerlich machen zu wollen kann man meinen Ausführungen wohl kaum unterstellen.
Die Schweizer haben meinen vollen Respekt - vor allem für diesen Schritt der Öffnung mit dem ich persönlich nicht gerechnet habe.
Ich bin sehr dankbar für diesen Schritt der nicht zuletzt auch die Legalisierung von etwas ist, dass mit einer gewissen Toleranz auch in der Vergangenheit stattgefunden hat.
Solltest Du mich irgendwann mal mit dem Tandem am schweizer Berg sehen, dann wird Dir mein Verhalten, mein Umgang mit dem lokalen Umfeld und mit dem Passagier hoffentlich ein respektvoll anerkennendes Nicken abnötigen. Da die Latte dafür wohl hoch liegt habe ich dann meinen Anspruch an mein eigenes Tandemfliegen erfüllt.

Gruß,

Gunther

X-Dream Dani
21.04.2013, 15:28
Die entscheidende Frage ist vielmehr die der Sicherheit. D.h. ab wann ist die jeweilige Ausbildung und Prüfung im jeweiligen Land nicht mehr mehr geeignet, die fliegerischen Fähigkeiten, das besondere Verantwortungsbewusstein und Risikomanagement zur sicheren Beförderung von Fussgängern zu vermitteln. Ja, die Frage stellt sich. Nur ist das Empfinden welche Sicherheit noch genügend ist, relativ zu betrachten. Die Schweizer erachten es als Sinnvoll auf der Autobahn 120km/h zu fahren um eben die Sicherheit eher zu gewähren. Ähnliches kann bei der Gleitschirmausbildung beobachtete werden. Wir haben keine zweistufige Ausbildung weil uns dies für unsere Gefilde nicht sinnvoll erachtet werden. Insbesondere diejenigen nach der A-Schein-Prüfung im Mai in Fiesch fliegen gehen wollen dürften eher Probleme bekunden als ein CH-Brevet-Frischling. In Anbetracht, dass der B-Schein an einem WE gemacht werden kann und der eigene Fluglehrer mir die Prüfung noch abnehmen kann macht die Sache nicht transparenter.


oder ist die Ausbildung im Vergleich mit der Schweiz so schlecht, dass dies aus Schweizer Sicht nicht zu verantworten ist und man Deutsch-Brevetierte Piloten nicht mit dem Tandem fliegen lassen will. Die Frage geht doch nicht ums wollen. Die Frage ist ob es Sinn macht? Wir haben uns für umfangreichere Ausbildungsrichtlinien ausgesprochen. Diese nun durch die Legitimierung ausländischer Lizenzen zu untergraben ist wenig Sinnvoll.



..."in der Schweiz hat man die beste Ausbildung, darum dürfen alle anderen nicht bei uns Tandemfliegen solange sie kein Schweizer Brevet haben".das hat niemand behauptet, dass die Schweiz die beste Ausbildung hat. Wir haben unsere Ausbildung verschärft um die Unfallsituation zu verbessern. Es bestehen berechtigte Bedenken, dass jemand der eine laschere Ausbildung absolviert und eine weniger strenge Prüfung bestehen muss, weniger trainiert, weniger geübt oder weniger fähig sein könnte und damit die mühselig verbesserte Unfallsituation wider verändern könnte. Deutschland anerkennt auch nicht alle Fluglizenzen - nehmt ihr euch das Recht raus dass die Deutsche Lizenz in der Schweiz anerkannt werden muss?


Wie gesagt, nie werden alle Ausbildungen 100 % gleich gut sein.Genau! Aus diesem Grund anerkennt der DHV die Venezuelanische Ausbildung nicht und die Schweizer haben Bedenken bezüglich der Deutschen Tandemausbildung. Was ist daran so verwerflich?


So wie verschiedene Beiträge vorher klingen (z.B. Piti, Dani), wird es in Abrede gestellt, dass die Deutsche Ausbildung gut genug ist, und dem kann ich nicht zustimmen. Nein, tut es nicht. Hier werden Bedenken geäussert über die Deutsche Tandemausbildung die einer Schweizer Ausbildung nicht gleich zu setzten ist. Bitte bei der Sache bleiben.


Ein Vergleich mit A-Schein Crash Kursen ist nicht i.O., da es sich beim Tandemfliegen eh um eine ganz andere Ausbildung handelt (Prüfung vorhandener fliegerische Grundvoraussetzungen, praktische und Theoretische Ausbildung, mehr als > 30 Pilot - Pilot Flügen und Prüfung ). Unter der Voraussetzung, dass der A-Schein schon als Crash-Kurs absolviert wurde wird die Tatsache, dass es sich bei der Tandemausbildung um eine GANZ andere Ausbildung handelt nicht wirklich besser. Die fliegerische Grundvoraussetzungen sollten schon beim A-Schein vorhanden sein. Bei der Tandemausbildung sollte ausgesprochen hochstehendes fliegerisches Können und überproportional umfangreicher Erfahrungsschatz vorhanden sein.


....der praktischen Prüfung war man extremst streng, da musste wirklich alles perfekt sein. Das ist schön, dass du das so erlebt hast. Ich kenne andere Fälle!


Sarkasmus- und Ironie-Lesehilfe bitte einschalten...

Iss klar - Du kennst und weißt alles was ins Deutschland passiert und unser Niveau ist grundsätzlich unterirdisch.
Deutsche Piloten, insbesondere Tandempiloten sind alles Wahnsinnige die nur darauf aus sind dem Sport eine schlechte Presse zu machen und Unfallstatistiken im In- und vor allem im Ausland auf ungekannte Höhen zu treiben. Gerne riskieren sie dafür eigenes Leib und Leben.

Ironie-Modus aus. Ironie-Lesehilfe einschalten....
die Tatsache, dass ich jetzt nur reine Ironie schreibe, lässt mich jede Unterstellung zu und jedem ans Bein pissen wie ich will und dass bringt der Diskussion überhaupt nichts, also sollte man es doch einfach sein lassen wenn man keine richtig sachlichen Argumenten bringen kann.....
Ironie-Modus aus....


Du stellst einfach blanke Kontra-Behauptungen auf deren Beleg Du klar schuldig bleibst. Aussage gegen Aussage nennt man das wohl. Bedenken, sind keine Behauptungen sondern eben nicht beweisbare Vermutungen welche auf offensichtlichen Umständen eben gesagte Möglichkeiten vermuten lassen.

Ich war schon bei allem dabei was die deutsche Ausbildung betrifft und habe ein Bild davon. Gut! Dann kannst du bestätigen, dass der höchste zu erreichende Ausbildungsstand, der Performancetrainer nämlich, nicht wirklich umfangreich und tiefschürfend ist, oder? Dass es diesen Status in der Schweiz gar nicht gibt, kann hier auch erwähnt werden und macht den Schweizer Fluglehrer-Status nicht wirklich besser. Mit gesagtem Performance-Trainer bin ich berechtigt Sikus zu leiten. Als ich gesagten Kurs absolviert habe war unter Schnellabstieg Ohrenanlegen und B-Stall drin und man hat eine schnelle Acht geflogen! Ist das das Ende der Fahnenestange?

Ich belasse es dabei, stehe zu meinen Aussagen und werde mich nicht mehr weiter dazu äußern. Ich stehe auch zu meiner Aussage, dass das durchschnittliche Niveau an den Fluglehrerlehrgängen aus praktischer Sicht bedenklich ist und dies sogar ohne dass ich anonym schreiben muss.


Ich würde den Teufel tun mich hier mit plakativen Aussagen über die schweizer Ausbildung hinzustellen. Das verstehe ich, das würde ich auch nicht wenn ich die beiden Systeme und Levels nicht kennen würde.


Schwarze Schafe die ein dünnes Brett bohren gibt es überall, bei den Kunden, bei den Schulen, in jedem Land.
Leute die ihre Sache und ihre Verantwortung ernst nehmen gibt auch außerhalb der Schweiz. Absolut richtig!


Die schweizer Kollegen, von denen ich weiß, dass sie die deutsche Fluglehrerausbildung besucht haben sahen es vorrangig als willkommene Weiterbildung und hier vor allem den auch von Dir goutierten Theorie-Teil. Genau so habe ich es auch beschrieben. Leider besteht das Gleitschirmfliegen primär aus praktischer Arbeit. Ich verfechte klar die Aussage, dass die praktische Ausbildung schwerpunktmässig der theoretischen vorzuziehen ist.


Du hast der Pilotenschaft des Restes der Welt grade kollektiv unterstellt, dass er beim Besuch der Schweiz mit Tandem im Gepäck jegliche lokalen Gegebenheiten ignorieren wird und sich komplett respektlos verhält. Denn ansonsten wären wir ja willkommen - auch als private Tandempiloten. Nein, das tue ich nicht. Wenn du jeder Aussage im Umkehrschluss die konträre Aussage unterstellen würdest, dann könnte man aus deiner obig gemachten Aussage über die Schweizer Fluglehrer welche die DHV-Fluglehrerprüfung machen entnehmen, dass die Schweizer theoretische Fluglehrerausbildung zu nichts taugt. Es ist müssig, wenn man jeglichen Umkehrschluss ausschliessen muss. Abgesehen davon musst du fairerweise meine Aussage mit deiner betreffend in Bezug stehenden Aussage hier rein stellen: "Gönnt den paar deutschen Tandempiloten die mal Familie und Freunden im Urlaub die schönen schweizer Berge und Seen von oben zeigen wollen doch den Spaß." Nochmals, Spass gönnen ist doch nicht die korrekte Auflage um ein rechtlich legitimiertes Tandemfliegen zu ermöglichen, egal aus welchem Land er stammt und egal in welchem Land er fliegen will. Wenn dem so wäre, wieso gönnt ihr den Schweizern den Spass nicht Steuerhinterziehern Unterschlupf zu gewähren?


Und jetzt stell Dir vor der Rest der Welt würde sich überall bei Deinem auftauchen entsprechend aufführen. Herzlich Willkommen! ..und jetzt stell dir vor der Rest der Welt würde gerne den Spass gegönnt haben, den Deutschen Steuerhinterziehern Unterschlupf zu gewähren? Herzlich Willkommen! Onk, dies ist doch keine Grundlage um diese Diskussion zu führen. Es geht hier nicht um mich. Es geht darum, dass Bedenken eines Gastgebers kund getan werden. Ich als Gast werde mich hüten dem Gastgeber Auflagen zu machen. Ich würde den Dialog suchen und versuchen den Auflagen des Gastgebers so gerecht wie möglich zu werden. Wenn Bedenken vorhanden wären, dann würde ich mich bemühen die so umfangreich zu entkräften versuchen wie es mir möglich ist aber dies bestimmt nicht mit der Argumentation, dass der Gastgeber ja nicht wirklich besser als ich ist. Das funktioniert bei dem Tandemfliegen und auch beim Steuerstreit nicht!


Hier irgendwas lächerlich machen zu wollen kann man meinen Ausführungen wohl kaum unterstellen. das war nicht meine Absicht. Ich habe damit auch nicht deine Aussage gemeint vielmehr die von WA. Aus diesem Grund habe ich einen neuen Absatz begonnen. Ich hätte ihn jedoch namentlich ansprechen sollen. Sorry!

Die Schweizer haben meinen vollen Respekt - vor allem für diesen Schritt der Öffnung mit dem ich persönlich nicht gerechnet habe.
Ich bin sehr dankbar für diesen Schritt der nicht zuletzt auch die Legalisierung von etwas ist, dass mit einer gewissen Toleranz auch in der Vergangenheit stattgefunden hat. Das finde ich schön, auch wenn ich nicht dafür verantwortlich bin, so will ich mich vielleicht sogar stellvertretend für deinen Respekt bedanken.

Solltest Du mich irgendwann mal mit dem Tandem am schweizer Berg sehen, dann wird Dir mein Verhalten, mein Umgang mit dem lokalen Umfeld und mit dem Passagier hoffentlich ein respektvoll anerkennendes Nicken abnötigen. Ich hoffe es wird nicht beim Nicken bleiben. Ich freu mich auf jeden Fall für jeden der mich aus dem Schlaf weckt und eine umfangreiche Gebietseinweisung ins Flimser Fluggebiet wünscht.... ;-)

Zur allgemeinen Information hier die Prüfungsaufgaben der Deutschen Tandemprüfung:
http://www.dhv.de/web/piloteninfos/ausbildung/ausbildung-gleitschirm/ausbildungs-und-pruefungsvorschriften-und-lehrplaene/bewertung-der-praxispruefung/

und hier die beiden notwendigen praktischen Prüfungsaufgaben wenn man als Schweizer mit Freunden in der Schweiz fliegen will:
http://www.shv-fsvl.ch/fileadmin/redakteure/PDFs/Ausbildung/Weisungen/Gleitschirm/Gleitschirm_biplace_B_d_01.pdf
http://www.shv-fsvl.ch/fileadmin/redakteure/PDFs/Ausbildung/Weisungen/Gleitschirm/Gleitschirm_biplace_A_d.pdf


Gruß,

Dani

X-Dream Fly

WalterB
21.04.2013, 18:36
Da leckst di nieda heits ihr Schweizer Guat.

Gruß Walter

moses
21.04.2013, 18:49
Hallo Dani,

nach dem es den Schweizern anscheinend darum ginge/teils noch geht, dass die Ausbildung in D nicht ausreichend war/ist könnte ja ein Up-Grade für deutsche Scheininhaber angeboten werden oder schlicht eine Prüfung abgenommen werden.
Aber das geht/ging nicht, es wurde verlangt von A-Z alles zu durchlaufen und das liegt dann doch eher nicht an den vorgeschobenen Gründen...

Jedenfalls schadet es der Gleitifliegerei nicht wenn sich über die Ländergrenzen hinweg die Verbände verständigen. Auch die Schweizer Piloten profitieren an der ein und anderen Stelle von den Tätigkeiten des DHV. Anstatt zu streiten könnte man ja versuchen die "Guten" errungenschaften gegenseitig zu übernehmen, dass dabei nicht immer alle einer Meinungs sind lässt sich leider nicht vermeiden.

Gruß Moses

shoulders
21.04.2013, 18:54
In Anbetracht, dass der B-Schein an einem WE gemacht werden kann und der eigene Fluglehrer mir die Prüfung noch abnehmen kann macht die Sache nicht transparenter.Wow - ein 10km-Flug im Flugauftrag, Theorieausbildung und Prüfung (übrigens vor einem Prüfer, nicht bloß beim Fluglehrer), 10 Halbstundenflüge plus 10 weitere, sowie ein SiT o.ä. für die vorschriebenen Übungen an einem Wochenende; das wird sportlich :)


CU
Shoulders

DonQuijote
21.04.2013, 18:56
Jetzt nehmt mal etwas Gas raus. Oder glaubt irgendwer ernsthaft, dass bald Horden unfähiger deutscher Tandempiloten über die Schweiz herfallen und die Rega neue Hubschrauber beschaffen muss? Die paar, die da in die Schweiz fahren, werden eh die besseren sein. Die Nixblicker, die einmal im Jahr einen Freund rumschippern wollen, bleiben doch eh in Abuch und Kössen ;-) Kein grund zur vorauseilenden Panik, würd ich mal sagen.

Meine Freundin und ich freuen uns jedenfalls darüber, von "unserem" geliebten Cassons auch mal mit dem Tandem offiziell starten zu dürfen. Danke Schweiz :-)

tjackermann
21.04.2013, 19:00
Zwar OT aber wetter ist Sch....
Du meinst die Deutsch Schweizer! les suisse allemands -hab ich mal in Verbier von den franco suisse? gehört. (oje Verbier bin mal ich Tandem geflogen ohne zu fragen)
Der Deutsch Schweizer am Landeplatz wurd richtig redselig als ich den Landeplatz mit Freundin getroffen hab- völlig untypisch für Deutsch Pfälzer, nach dem Schweigen am Start- der Pfälzer schweigt eher nicht; gut Dani auch nicht:D und das ist guit so!
Sie schauen uns an der Bregenzer Grenze an wie unsere Grenzer die Polen in Frankfurt/Oder anschauen. Wahrscheinlich haben wir gestohlene Autos .
Sie vermuten logischerweise auch Schmuggelware. und wollen das man die verdunkelten Scheiben runter fährt um die Kinder zu sein.
Noch Deutscher als wir

Aber wenn man von Albertville über Genf zurück fährt, stehen die coolen franco suisse Grenzer mit ihren Sonnenbrillen in der Abenddämmerung da, und die sehen durch die verdunkelten Scheiben und winken. Jedenfalls manchmal , oft sind sie ja gerade nicht da.
Vol ääh conduire libre -quasi
Ich liebe Klischees, ist immer was Wahres dran:D
#T

Onk
21.04.2013, 20:50
Bedenken, sind keine Behauptungen sondern eben nicht beweisbare Vermutungen welche auf offensichtlichen Umständen eben gesagte Möglichkeiten vermuten lassen.
Gut! Dann kannst du bestätigen, dass der höchste zu erreichende Ausbildungsstand, der Performancetrainer nämlich, nicht wirklich umfangreich und tiefschürfend ist, oder? Dass es diesen Status in der Schweiz gar nicht gibt, kann hier auch erwähnt werden und macht den Schweizer Fluglehrer-Status nicht wirklich besser. Mit gesagtem Performance-Trainer bin ich berechtigt Sikus zu leiten. Als ich gesagten Kurs absolviert habe war unter Schnellabstieg Ohrenanlegen und B-Stall drin und man hat eine schnelle Acht geflogen! Ist das das Ende der Fahnenestange?
Ich stehe auch zu meiner Aussage, dass das durchschnittliche Niveau an den Fluglehrerlehrgängen aus praktischer Sicht bedenklich ist und dies sogar ohne dass ich anonym schreiben muss.

Das finde ich schön, auch wenn ich nicht dafür verantwortlich bin, so will ich mich vielleicht sogar stellvertretend für deinen Respekt bedanken.
Ich hoffe es wird nicht beim Nicken bleiben. Ich freu mich auf jeden Fall für jeden der mich aus dem Schlaf weckt und eine umfangreiche Gebietseinweisung ins Flimser Fluggebiet wünscht.... ;-)

X-Dream Fly

Dani,

ich glaube es ist wenig zielführend wenn wir hier weiter so harsch ausholen.
Der Vollständigkeit halber: Ich schreibe nicht anonym. Augen auf und nach links unter den Namen Onk geschaut.
Der Korrektheit halber: Wer den Performancetrainer gemacht hat ist Performancetrainer nach den Regeln des DHV. Mehr nicht - und schon gar kein irgendwie anerkannter Sicherheitstrainer.

Bevor ich irgendwo hinfahre mache ich mich über ein mir fremdes Gebiet schlau. Wenn ich dann noch vor Ort eine qualifizierte Informationsquelle ausgemacht hole ich mir gerne eine Einweisung ab. Was zum dazulernen gibt's immer.
Sollten wir uns dabei in Flims begegnen wird's hoffentlich etwas weniger harsch und barsch als was ich grade hier von Dir erlebt habe.

Bis dahin lege ich das Thema mal zur Seite.

Gruß,

Gunther

mwolf
21.04.2013, 20:59
Hi,

habe ich was verpasst? Haben wir so viele Unfälle mit den Tandems in Deutschland, dass die Schweizer jetzt um ihre fliegerische Freiheit fürchten müssen, wenn Piloten mit einem deutschen Schein nun in der Schweiz fliegen dürfen? Sicher ist jeder Unfall einer zuviel, aber gemessen an der Anzahl der Flüge, gemessen an der Anzahl der Unfälle sind die Unfälle mit dem Tandem doch sehr gering.

Ob die deutsche Ausbildung im Vergleich zur Schweizerischen gut oder schlechter ist, weiß ich nicht, ich kenne nur die Deutsche. Unabhängig von der Ausbildung kommt es meiner Meinung eher darauf an, was einer nach der Ausbildung macht. Wenn einer nicht bereit ist sich weiterzubilden, nicht bereit ist an seinen Fähigkeiten zu feilen und keine Selbstkritik üben kann, dann bringt auch die beste Ausbildung nichts.

Eines könnt ihr Schweizer glauben, wenn es so wäre, dass es hier ein Problem in der Ausbildung gäbe, dann wäre da schon längst ein politischer Hinterbänkler aufgesprungen und hätte aus reinem Profilierungszwang lautstark nach schärferen Gesetzen gerufen. Und wenn nicht die Politiker rufen, dann rufen mit Sicherheit die Vertreter von der Versicherung.


Ich jedenfalls freue mich darauf nun hin und wieder auch in der Schweiz mit dem Tandem fliegen zu dürfen.

Irgend wer schreibt doch immer "Alles wird Gut" unter seinen Thread. Ich denke dieses Zitat passt hier besonders gut.

Wir sehen uns
Marcus

X-Dream Dani
21.04.2013, 22:28
nach dem es den Schweizern anscheinend darum ginge/teils noch geht, dass die Ausbildung in D nicht ausreichend war/ist könnte ja ein Up-Grade für deutsche Scheininhaber angeboten werden oder schlicht eine Prüfung abgenommen werden. Die Idee würde ich als fair erachten.

Jedenfalls schadet es der Gleitifliegerei nicht wenn sich über die Ländergrenzen hinweg die Verbände verständigen. Auch die Schweizer Piloten profitieren an der ein und anderen Stelle von den Tätigkeiten des DHV. Anstatt zu streiten könnte man ja versuchen die "Guten" errungenschaften gegenseitig zu übernehmen, dass dabei nicht immer alle einer Meinungs sind lässt sich leider nicht vermeiden. Absolut! Die Arbeit der DHV-Technik ist vorbildlich und die Schweiz wie auch der Rest der Welt profitiert viel davon. Die Tandemprüfung der Schweiz ist eine der härtesten weltweit. Da könnten viele Länder davon profitieren, auch Deutschland!


Wow - ein 10km-Flug im Flugauftrag, Theorieausbildung und Prüfung (übrigens vor einem Prüfer, nicht bloß beim Fluglehrer), 10 Halbstundenflüge plus 10 weitere, sowie ein SiT o.ä. für die vorschriebenen Übungen an einem Wochenende; das wird sportlich :) Stefan, wenn du weiter gelesen hättest dann hättest du gesehen, dass ich folgendes geschrieben habe:
Theorie an einem WE, die Flüge auf dem Vario gespeichert mitgebracht und der B-Schein ist im Sack!.....hättest deinen Beitrag sparen können.


Jetzt nehmt mal etwas Gas raus. Oder glaubt irgendwer ernsthaft, dass bald Horden unfähiger deutscher Tandempiloten über die Schweiz herfallen und die Rega neue Hubschrauber beschaffen muss? Die paar, die da in die Schweiz fahren, werden eh die besseren sein. Die Nixblicker, die einmal im Jahr einen Freund rumschippern wollen, bleiben doch eh in Abuch und Kössen ;-) Kein grund zur vorauseilenden Panik, würd ich mal sagen.JN, es ist zu hoffen dass du Recht behältst. Es ist vielleicht auch die Tatsache, dass der Deutsche Pilot im Verhältnis zum Schweizer Pilot eine deutlich einfachere Ausbildung/Prüfung machen muss und ebenso in der Schweiz fliegen darf - kann als unfair betrachtet werden.


Der Vollständigkeit halber: Ich schreibe nicht anonym. Augen auf und nach links unter den Namen Onk geschaut. Ja, hast Recht! Hab ich übersehen, sorry!


Der Korrektheit halber: Wer den Performancetrainer gemacht hat ist Performancetrainer nach den Regeln des DHV. Mehr nicht - und schon gar kein irgendwie anerkannter Sicherheitstrainer. ...und er darf somit Sicherheitstrainings leiten!


Sollten wir uns dabei in Flims begegnen wird's hoffentlich etwas weniger harsch und barsch als was ich grade hier von Dir erlebt habe. Sorry, wenn du dies als harsch empfindest. Es ist nicht so gemeint. Es ist schlicht abenteuerlich wenn man die Deutsche Tandemprüfung mit der Prüfung in der Schweiz vergleichen will. Wenn ihr diese Tatsache anders seht, dann bitte sehr, ich bin für Erklärungen offen.


Haben wir so viele Unfälle mit den Tandems in Deutschland, dass die Schweizer jetzt um ihre fliegerische Freiheit fürchten müssen, wenn Piloten mit einem deutschen Schein nun in der Schweiz fliegen dürfen? Sicher ist jeder Unfall einer zuviel, aber gemessen an der Anzahl der Flüge, gemessen an der Anzahl der Unfälle sind die Unfälle mit dem Tandem doch sehr gering. Bist du dir da sicher? Weshalb ist die Haftpflichtversicherung in Deutschland so teuer? Ja, ich habe Bedenken und eure Reaktionen helfen mir nicht diese Bedenken zu nehmen, im Gegenteil!


Ob die deutsche Ausbildung im Vergleich zur Schweizerischen gut oder schlechter ist, weiß ich nicht, ich kenne nur die Deutsche.Dann mach dich schlau und lese die von mir verlinkten Prüfungsrichtlinien. Das geforderte ist nicht ansatzweise als gleichwertig zu betrachten.

Dani

X-Dream Fly

nikolaus
22.04.2013, 00:15
Ob die deutsche Ausbildung im Vergleich zur Schweizerischen gut oder schlechter ist, weiß ich nicht, ich kenne nur die Deutsche.

Dann mach dich schlau und lese die von mir verlinkten Prüfungsrichtlinien. Das geforderte ist nicht ansatzweise als gleichwertig zu betrachten.

Bei der Gegenüberstellung der deutschen und Schweizer (schweizerischen?) Doppelsitzer-Prüfung hättest Du fairerweise den Eingangstest (http://www.dhv.de/web/piloteninfos/ausbildung/ausbildung-gleitschirm/ausbildungsabschnitte/ausbildung-zur-passagierberechtigung/eingangstest-passagierflug-gleitschirm/) noch erwähnen können (wobei mich wundert, dass die Leitlinienacht < 20 sec. hier nicht erwähnt wird). Keine Frage, dass die Prüfung in der Schweiz deutlich anspruchsvoller ist, aber zumindest "ansatzweise" vergleichbar sind die Anforderungen an das Pilotenkönnen vermutlich doch.

mwolf sprach aber ohnehin die Ausbildungsqualität und nicht die Prüfungsanforderungen an.

LG Jochen

PS
Den Patriotismus in dieser Diskussion ("wir Deutschen" - "Ihr Schweizer" - und umgekehrt) finde ich ziemlich befremdlich. Was haben die Gesetze und Bestimmungen der jeweiligen Länder mit uns Personen zu tun? Wir müssen sie halt je nach Aufenthaltsort beachten, können sie befürworten oder ihre Änderung vorschlagen. Stolz auf sie sein oder uns ihrer schämen müssen wir eigentlich nicht.

DonQuijote
22.04.2013, 06:41
Den Patriotismus in dieser Diskussion ("wir Deutschen" - "Ihr Schweizer" - und umgekehrt) finde ich ziemlich befremdlich.
Ich auch. Da vergeht es einem echt, zu solchen Leuten zu fahren. So gesehen: Ziel erreicht, Dani...
:(

Zum Glück trifft man an den realen Startplätzen, Wettkämpfen und Streckenfluggebieten dieser Welt in der Realität kaum solche Nationalisten.

shoulders
22.04.2013, 08:39
Stefan, wenn du weiter gelesen hättest dann hättest du gesehen, dass ich folgendes geschrieben habe:.....hättest deinen Beitrag sparen können.Spaßvogel - das hast Du in einem anderen Beitrag geschrieben. Stimmen tut's deshalb immer noch nicht, denn da wären ja noch die abzuzeichnenden Übungen.

Und jetzt sag' bitte nicht, dass da bei uns irgendwer irgendwas als Gefälligkeit abzeichnet - denn ich habe damals nicht nur Dein SiT-Zertifikat als Nachweis für die Manöver vorgelegt (das müsste ja wohl selbst in Deinen Augen für das ehrliche Wollen unserer Piloten sprechen), sondern darüberhinaus auch noch die Wingover vor dem deutschen Ausbilder, der's abgezeichnet hat, nochmal vorfliegen müssen, weil der Zweifel hatte, ob das in der Schweiz so richtig hoch und absolut gleichmäßig (letzteres musst Du BTW auch in Deutschland im Rahmen des Eingangstests für die Tandemausbildung nochmal vorführen) oder bloß weichgespült für Feriengäste geflogen bzw. verlangt sei. O-Ton: "Da steht nachher mein Name im Ausbildungsheft, da will ich damit auch sicher sein" (und das spricht definitiv für die Ernsthaftigkeit unserer Ausbilder).

Ich würde den Ball in Sachen Ausbildungsqualität dies- und jenseits der Schweizer Grenze flach halten. Sicherlich steht im schweizerischen Papier mehr drin, aber Qualität und tatsächlicher Prüfungsanspruch werden dadurch noch lange nicht garantiert. Vielmehr dürften wir auf beiden Seiten sowohl ernsthafte als auch oberflächliche Ausbilder und Aspiranten finden, und offensichtlich ist auch der Blick ins Nachbarland auf beiden Seiten nicht frei von Skepsis. Aus der Herkunft Schlüsse auf das Können und die Einstellung irgendwelcher Piloten zu ziehen ist daher wohl genauso (un)intelligent, wie vom Geschlecht aufs Autofahren zu schließen...

BTW: war der (professionelle) Tandempilot, der vorletztes Jahr erst den Tegelberg (mit Nachwirkungen für die ganze Fliegerszene bis zum heutigen Tag) lahmgelegt und dann die Flucht ergriffen hat, nicht auch in der Schweiz ausgebildet? Soll ich den jetzt als repräsentativ für die Qualität des Brevets ansehen? Sicher nicht - aber dann machen wir jetzt bitte auf die ganze Andeuterei, wer wo kraft seines Passes besser oder schlechter ausgebildet sein müsse, mal vernünftigerweise den Deckel drauf ;)


CU
Shoulders

Pedro
22.04.2013, 08:46
Lasst euch doch hier nicht ins Boxhorn jagen !
Wie heisst es doch so schön, Schuster bleib bei deinen Leisten.
In jedem Land gelten doch die durch Recht und Gesetz erlassenen Vorschriften.
Wenn nun in Deutschland andere Vorschriften gelten als in der Schweiz heisst das noch lange nicht dass Privatpersone sich als besser hinstellen als andere.
Jeder hat sich an das geltende Recht und Gastrecht im jeweiligen Land zu halten.
Wer nicht damit zufrieden ist kann sich doch an die Gesetzgebende Behörde wenden.
Aber was hier abgeht ist doch nur unnützer und unnötiger Kleinkrieg angezettelt von Miesmachern die unfähig sind irgendwas auf die Reihe zu kriegen.
Bei mir jedenfalls ist jeder freundliche Mensch willkommen.
CU ... pedro

piti
22.04.2013, 12:21
ich habe mich jetzt mal durchgelesen und der einzige der es verstanden hat von euch deutschen um was es mir geht, ist moses!!
wenn dem shv die deutsche tandemprüfung reicht, das ihr mit euren kollegen und frau/freundinnen in der schweiz fliegen dürft, dann sollten wir es mit dem tandem b-schein auch dürfen. diese prüfung ist ja immer noch anspruchvoller als eure tandemprüfung.

und WA: ich bin stolz ein bürger von diesem igelstaat zu sein!

ihl piti

X-Dream Dani
22.04.2013, 13:20
Jungs,

es ist doch bezeichnend wie ihr auf dieses Thema reagiert. Es hat hier niemand behauptet, dass ihr schlechter ausbildet als die Schweizer. Ihr jedoch fühlt euch offensichtlich persönlich betroffen - soll man da eine berechtigte Skepsis daraus lesen? Ihr seid nicht fähig konkrete Argumente auf zu bringen, sorry ein Eingangstest würde ich hier nicht als Argument aufführen und schon gar nicht als Referenz betrachten. Die einzigen eher schwachen Argumente werden mit "Patriotismus", "Nationalismus" und "Miesmachern" unterlegt und zu guter Letzt wird man der Lüge bezichtigt. Offenbar tut ihr euch schwer mit der Tatsache, dass man eure Fähigkeiten hinterfragen könnte. Wo bleibt da euer Selbstvertrauen? Wenn ihr doch so souverän wie ihr hier schreibt unterwegs seid, dann müsst ihr doch hier gar nicht schreiben, sondern einfach nur in die Schweiz kommen und fliegen. An der Tatsache, dass euer System nicht mit dem unsrigen vergleichbar ist, bleibt trotzdem unumstritten. Welches das Richtige ist und welches die besseren Piloten generiert spielt doch hier gar keine Rolle, zumal wir dies hier eh nicht heraus finden werden. Was ihr vielleicht lernen solltet, dass es Menschen gibt die berechtigt oder nicht ihre Bedenken über gewisse Abläufe äussern und dies ebenso legitim ist wie ihr es als selbstverständlich betrachtet, dass euer Ausbildungsstand im Ausland anerkannt wird! Wer der Meinung ist, dass unsere Bedenken, die ich sogar Argumentativ unterlegt habe, auf die wiederum nicht wirklich stichhaltige Gegenargumente gefolgt sind, nicht legitim sind und uns diese absprechen will, der tut sich vielleicht gut daran tatsächlich dort zu bleiben wo er ist. Diese Haltung hört sich doch schon sehr danach an, dass "wir Deutsche Tandempiloten" mindestens das Mass der Dinge sind und schon das ansatzweise Hinterfragen dieser Tatsache und im Generellen unserer Autorität, entzieht sich jeglicher Berechtigung. Ihr betrachtet es als selbstverständlich, dass man eure Lizenzen überall akzeptiert, selber seid ihr jedoch genau so selektiv zum Beispiel beim Anerkennen anderer Musterprüfstandarts. Wenn ihr hier so breit Anerkennungen fordert weshalb anerkennt ihr die Pakistanische Lizenz nicht? Wasser predigen und Wein trinken, alles klar!

Jochen, du hast Recht mit der Frage, was haben Gesetze, Bestimmungen mit und den Personen der jeweiligen Ländern zu tun. Im Grunde genommen nicht viel - ihr seid froh, dass ihr auch mal in der Schweiz fliegen dürft und wir hoffen, dass sich an der relativ ruhigen Situation bei uns dadurch nicht allzu viel ändert. Wenn wir die existenten, klar definierten Unterlagen betrachten, dann sind frappante Unterschiede nicht von der Hand zu weisen. So wie ihr euch legitimerweise freut, so sollten unsere Bedenken ebenso legitim sein. Ob eure Freude berechtigt ist, wird sich bei euren Flügen in der Schweiz zeigen. Ob unsere Bedenken berechtigt waren oder nicht wird sich ebenso zeigen!

JN, es ist schade, dass du diese Diskussion auf diesem Niveau betrachtest und dir ausser persönliche Anschuldigungen wie "Nationalisten", du wenig Gegenargumente oder sogar Verständnis aufbringen kannst. In Deutschland und Österreich ist es gang und gäbe Start- und Landeerlaubnisse für nicht berechtigte (Flugschuleigene) Tandempiloten zu entziehen. Aber Jochen hat es richtig beschrieben, dass man auf lokale Bestimmungen nicht Stolz, darüber aber auch nicht Beschämt sein muss.

Stefan, es ist spannend, dass du mich als Spassvogel betrachtest und mich der Lüge bezichtigst. Ich habe nie von dir und deiner abgelegten A-Scheinausbildung gesprochen und schon gar nicht dies als allgemein gültige Handhabung hingestellt. Ich habe hier von einem mir bekannten Fall gesprochen der seine B-Scheinausbildung an einem WE absolviert hat und der das geforderte Niveau selber als lächerlich betitelt hat. Bitte nicht unterstellen, dass dies nicht der Wahrheit entsprechen würde. Ich habe nie das ehrliche Wollen der Piloten angezweifelt, da kannst die Zeile noch lange in Blau markieren! Du schreibst, dass deine hohen Wing-Over noch mal vorzeigen musstest - hier der Beschrieb des Manövers aus der DHV-Webseite:

Rollen: Mindestens 3 mäßige bis deutliche (50° - 70° Grad), rhythmische Pendelbewegungen um die Längsachse auf gerader Achse mit Stabilisierung bei der Ausleitung

Ich schätze, dass hier nicht wirklich "hohe" Wing-Over gefordert werden. Hier der Videobeweis:

http://www.dhv.de/web/fileadmin/user_upload/monatsordner/2004-12/videoskarl/gseinganga.wmv

Aber sei es drum, nach meinem Training dürfte dir die Aufgabe ja leicht gefallen sein, oder? Hier ein Video vom Siku des letzten WE. Der Teilnehmer war das zweite Mal an einem Training:

http://www.youtube.com/watch?v=lwcCDkOpttA


Und BTW, uns jetzt auf das Niveau zu lassen und uns gegenseitig die Unfälle vorzurechnen ist bestimmt das letzte was wir machen sollten und wird uns hier auch nicht weiter bringen. Den Fall vom Tegelberg hier zu platzieren ist schlicht nur dumm.

Nochmals für alle: Es sind Bedenken die wir (ich) haben. Es sind keine Vorwürfe, kein Urteil und es ist schon gar nichts persönlicher Natur. Bedenken sind berechtigte Gefühle wenn es legitime Gründe gibt. Wenn ihr diese Bedenken entkräften wollt, dann tut dies mit vernünftigen Argumenten und nicht mit herablassenden und persönlichen Anschuldigungen.


Ich fände es schade, wenn ihr die neu gewonnene Freiheit so billig verschenken würdet.

Gruss

Dani

X-Dream Fly

shoulders
22.04.2013, 13:41
Ach, lieber Dani,

als Spaßvogel benenne ich einen, der ein Zitat mit dem Hinweis "weiter lesen" abtut, weil er ganz woanders noch was Ergänzendes geschrieben hat. Wobei hier die Replik sicher freundlicher als der Auslöser war :)

Als Lügner habe ich Dich (hier) nicht bezeichnet, sondern lediglich Deinem Beispiel für schlechte Ausbildung eines für gute entgegengesetzt; das sollte Deine Bedenken (dass demnächst Horden schlecht ausgebildeter Besucher bei den Eidgenosen einfallen) mildern. Was Du da sonst noch alles rausliest ist, pardon, nicht mein Problem - ich habe dazu nur noch bemerkt, dass auf beiden Seiten Skepsis zu finden ist und etwas weniger Aufregung gut täte.

Und von (m)einer A-Schein-Prüfung habe ich hier überhaupt nicht gesprochen, sondern - wie Du - von B-Schein und Eingangstest. Es erstaunt mich in vielen Beiträgen immer wieder, was Du so alles gelesen zu haben und kontern zu müssen glaubst... ;)

CU
Shoulders

DonQuijote
22.04.2013, 14:20
Wenn ihr diese Bedenken entkräften wollt, dann tut dies mit vernünftigen Argumenten und nicht mit herablassenden und persönlichen Anschuldigungen.
Du lässt ja sowieso kein Gegenargument gelten, deshalb ist es grundsätzlich müßig argumentieren zu wollen, wenn man nicht Deiner Meinung ist (was ich ja zum Glück oft bin). Deshalb hab ich auch keine Lust, mir eben diese Mühe zu machen. Man wird ja sehen, ob die Tandemunfallzahlen in der Schweiz nun plötzlich in die Höhe schnellen werden.

Ich bin dann mal raus aus diesem Thread. Haut Euch ohne mich die Köpfe über sinnlose, hypothetische Fragen ein, die jeglichen Realitätsbezug ohnehin erst in der Zukunft erfahren werden - oder eben auch nicht.

X-Dream Dani
22.04.2013, 15:06
als Spaßvogel benenne ich einen, der ein Zitat mit dem Hinweis "weiter lesen" abtut, weil er ganz woanders noch was Ergänzendes geschrieben hat. Wobei hier die Replik sicher freundlicher als der Auslöser war :) Na gut, den Spassvogel lassen wir gelten - dann gleichfalls! Ich nenne jemand ein Spassvogel der eine Aussage ins lächerliche Zieht ohne dass er den Hintergrund und schon gar nicht die ganze Geschichte kennt. Noch spassiger ist der Vogel wenn er in einer Diskussion eine Aussage heraus pickt ohne den weiteren Verlauf der Diskussion weiter zu lesen sich über diese auslässt und danach denjenigen der ihn auf sein offensichtlich fehlendes Informationsvolumen hinweist, als Spassvogel bezeichnet. Hinterfragen wäre berechtigt gewesen, ins lächerliche ziehen kommt nicht gut an. Meine erste Aussage steht im Statement Nr. 20, du pickst die Aussage raus und antwortest läppisch in deiner Aussage Nr. 32, ich jedoch habe nachdem WA in Statement Nr. 21 diesbezüglich nachgefragt hat und ich die Antwort darauf im Statement Nr. 27 entsprechende Ausführungen beschrieben. Du bist also her gegangen und hast nach Statement 20 frisch fröhlich die Diskussion bis 31 übersprungen um mir eins ans Bein zu pinkeln. Solche Diskussionspartner nenn ich Spassvögel - dem ist jedoch nicht genug, du findest es noch erwähnenswert, dass der Fehler offensichtlich bei mir liegen soll, denn ich hätte vermutlich in Aussage 20 erwähnen sollen, dass ich dann später auf Anfrage noch weitere Erklärungen abgeben werde! Stefan, ich bitte dich, so lässt sich wirklich nicht diskutieren!


Als Lügner habe ich Dich (hier) nicht bezeichnet..... Wenn jemand mir unterstellt, dass meine Aussage nicht der Wahrheit entspricht, dann erachte ich das als Bezichtigung der Lüge:
... Stimmen tut's deshalb immer noch nicht....


Und von (m)einer A-Schein-Prüfung habe ich hier überhaupt nicht gesprochen, sondern - wie Du - von B-Schein und Eingangstest.Sorry, ist mein Fehler, ich habe dein Beschrieb deines B-Scheins, bzw. deines Eingangstests gemeint.


Es erstaunt mich in vielen Beiträgen immer wieder, was Du so alles gelesen zu haben und kontern zu müssen glaubst... ;) Ich versuche meine Aussagen stichhaltig zu untermauern, im Gegensatz zu einigen anderen hier. Stefan, es ist genau das was mich so rasend macht, dass ihr keine Argumente bringen könnt und wenn ihr mit dem Rücken zur Wand steht, kommt genau ein Statement wie es JN soeben gemacht hat:
Du lässt ja sowieso kein Gegenargument gelten...JN, das ist doch ein billiger Abgang, er sei dir gegönnt, aber den Spruch hättest du lassen können. Zähle die von dir gemachten stichhaltigen Argumente auf und dann sag mir nochmals welche ich nicht gelten gelassen habe! Ich habe deine Aussage, dass hoffentlich nur die guten Piloten in die Schweiz kommen werden gelten lassen. Es ist eine Hoffnung, eine Vermutung von dir und ebenso wenig belegbar wie meine Bedenken nicht belegbar sind. Stichhaltige Beweise welche unsere/meine Bedenken entkräften sind hier nicht gefallen oder denkst du tatsächlich, dass der Eingangstest die Qualität eines Tandempiloten beschreiben wird? Natürlich sind auch unsere scharfen Prüfungen (es sind ja mehrere die zum gesagtem Status führen sollten) kein Garant aber wir haben immerhin die Erfahrungen aus der Situation bevor die Verschärfung kam und die Erfahrungen aus der Zeit nach der Verschärfung. Ich habe es erklärt und tue es hier nochmals; wir hatten eine deutlich einfachere Tandemprüfung und die Unfälle waren zu viele. Es drohten Flugverbote und hohe Versicherungsprämien. Mit den verschärften Prüfungsanforderungen hat man erfolgreich diesem Umstand entgegenhalten können. Die neue Regelung untergräbt unter Umständen die mühselig gemachten Anstrengungen. Was ist daran falsch, dass man über diese Situation unter Umständen nicht vollumfänglich glücklich sein kann und dies hier durch Bedenken kund tut?

Wenn ihr doch suveräne Piloten seid und seriös euch weiterbilden wollt, dann geht doch her und macht wie es die Schweizer Fluglehrer mit dem Deutschen Lehrerpatent machen, betreibt Horizonterweiterung und macht die Schweizer Tandemprüfung, so als freies Training, versteht sich....


Jungs, es ist toll hier zu diskutieren aber zwischen durch schaut ihr schon sehr einseitig auf die Sache.


Gruss

Dani

X-Dream Fly

WalterB
22.04.2013, 15:20
ich habe mich jetzt mal durchgelesen und der einzige der es verstanden hat von euch deutschen um was es mir geht, ist moses!!
wenn dem shv die deutsche tandemprüfung reicht, das ihr mit euren kollegen und frau/freundinnen in der schweiz fliegen dürft, dann sollten wir es mit dem tandem b-schein auch dürfen. diese prüfung ist ja immer noch anspruchvoller als eure tandemprüfung.

und WA: ich bin stolz ein bürger von diesem igelstaat zu sein!

ihl piti

Hallo Piti,

Solltest Dir mal überlegen was du hier schreibst ! Herablassend, Selbstherrlich und Beleidigend !
Aber vielleicht ist dies ja deine dir eigene Art.

Gruß,
Walter

Steffen
22.04.2013, 15:28
Warst du schon mal an einer Fluglehrerprüfung? Man muss hier vielleicht mal Klartext sprechen; das durchschnittlich fliegerische Niveau an einer solchen Veranstaltung hat bedenkenswerten Charakter.


Hi Dani,

das ist zwar jetzt ziemlich OT, aber ich denke, es schadet nicht, einen Gedanken dazu loszuwerden:

Ein Fluglehrer muss gar nicht gut fliegen können! Er muss dem Schüler die richtige Ansage zur richtigen Zeit geben, damit der einen optimalen Lernfortschritt zeigt! Etwas überspitzt bedeutet das: wenn ich mal zu Dir ins Sicherheitstraining komme, interessiert es mich kein Stück, wie Du selbst fliegst - ich will Dich noch nicht mal fliegen sehen, um Deine Kompetenz als Fluglehrer einzuschätzen! Ich will sehen, was Deine Teilnehmer machen und wie Du darauf reagierst. Daran wirst Du von mir gemessen werden! Glaub mir dabei eins: da gibt es bereits bei geringen Schwächen ziemlich schnell eine ziemlich deutliche Ansage (von mir!)!

Anderes Beispiel: ich habe viele Jahre Tennis gespielt: nimm einen ambitionierten Turnierspieler: der schickt seinen Trainer in einer halben Stunde 6:0, 6:0 vom Platz und hat noch nicht mal angefangen zu schwitzen. Trotzdem wird er jede Ansage seines Trainers gewissenhaft in die Tat umsetzen......

So, jetzt aber zurück zum Topic!

Steffen

shoulders
22.04.2013, 15:41
Wenn jemand mir unterstellt, dass meine Aussage nicht der Wahrheit entspricht, dann erachte ich das als Bezichtigung der Lüge:Für mich kann "stimmt nicht" alles Mögliche bedeuten: einen Irrtum beispielsweise. Im konkreten Fall den von den unterschlagenen Flugübungen; die stecken im nachfolgenden Beitrag Nummer wasweißich auch noch nicht drin - das hab' ich auch dazugeschrieben, aber beim Zitieren lässt Du's komischerweise immer weg.

Aber ist auch egal, mir wird das hier langsam zu albern. Dann reg' Dich halt weiter auf und pflege Deine "Bedenken"; ich bin raus (nicht aus der Schweiz, nur aus dieser unwürdigen Beharkerei) :)

CU
Shoulders

X-Dream Dani
22.04.2013, 15:48
Steffen,

du hast mit deiner Aussage vollkommen Recht! Die Fähigkeiten eines Prüflings ist nicht zwangsmässig an seinem Prüfungsergebnis zu erkennen. Trotzdem ist es eine anerkannte, gut definierte und eine mögliche Art Leute auf ihre Fähigkeiten zu testen. Die Frage stellt sich bei mir halt wie es sich verhält wenn die Mehrzahl der Prüflinge mangelnde Fähigkeiten aufweisen. Es mag sein, dass der eine und andere seinen Anforderungen in seinem angepeilten Job gerecht werden wird. Denkst du jedoch, dass man dies per se von jedem erwarten kann? In solch einem Fall kommen (aus meiner Sicht durchwegs berechtigte) Bedenken auf.

Ich freue mich auf dein Besuch an meinem Training und noch mehr freue ich mich auf deine sachliche Kritik (Ansage). Ich bin bestimmt nicht der geborene Pädagoge. Die Manöver die ich von meinen Gästen verlange kann ich auch fliegen. Diese Tatsache hilft mir das Manöver zu verstehen und den Zusammenhang auch in der Theorie plausibel zu erklären. Natürlich kann ich eine solche Erklärung auch auswendig lernen. Spätestens wenn Eventualitäten erfragt werden oder das Material sich veränder wird das Eis dünn und dann hilft nur noch das eigene Training und somit die eigenen Fähigkeiten.

Gruss

Dani

X-Dream Fly

WA
22.04.2013, 21:25
und WA: ich bin stolz ein bürger von diesem igelstaat zu sein!

ihl piti

Sorry, etwas Nationalitäten-OT!

Ja Piti, ich sehe, meine kleine Satire, (Satire überzeichnet und macht damit Wahrheiten auf humoreske Art wieder greifbar) hat irgendwie Reaktion erzeugt und das ist gut so.

Die Reaktion deckt auf!;)

Auf was bin >Ich< eigentlich stolz? Meine Leute zu Hause damals meinten, ob ich denn jetzt Schweizer werden würde, da ich ja schon einige Jahre dort leben würde. (Damals) Nein sagte ich, wieso auch, meine Geburt hat mich in Deutschland materialisiert und damit bleibe ich was mein Geburtsschein aussagt!

Stolz bin ich eventuel, daß ich Euere Sproch relativ gut beherrscht habe, das nennt man Asimilation, Freunde hatte ich bei Euch, einer meinte damals in 1970 zu uns während eines Gesprächs: "Ich bin stolz Schweizer zu sein!" Hatte aber damit Andere meiner Schweizer Copins wieder leicht irritiert....:p

Lieber Pilotenfreund, zu viel Nationalismus hat schonmal großen Schaden angerichtet. Ein wenig mehr Cosmopolitan kann uns Allen nicht schaden, obwohl, Du bist doch viel unterwegs! ;)

Lasst uns Freunde bleiben! :):):)

piti
22.04.2013, 21:45
Sorry, etwas Nationalitäten-OT!

Ja Piti, ich sehe, meine kleine Satire, (Satire überzeichnet und macht damit Wahrheiten auf humoreske Art wieder greifbar) hat irgendwie Reaktion erzeugt und das ist gut so.

Die Reaktion deckt auf!;)

Auf was bin >Ich< eigentlich stolz? Meine Leute zu Hause damals meinten, ob ich denn jetzt Schweizer werden würde, da ich ja schon einige Jahre dort leben würde. (Damals) Nein sagte ich, wieso auch, meine Geburt hat mich in Deutschland materialisiert und damit bleibe ich was mein Geburtsschein aussagt!

Stolz bin ich eventuel, daß ich Euere Sproch relativ gut beherrscht habe, das nennt man Asimilation, Freunde hatte ich bei Euch, einer meinte damals in 1970 zu uns während eines Gesprächs: "Ich bin stolz Schweizer zu sein!" Hatte aber damit Andere meiner Schweizer Copins wieder leicht irritiert....:p

Lieber Pilotenfreund, zu viel Nationalismus hat schonmal großen Schaden angerichtet. Ein wenig mehr Cosmopolitan kann uns Allen nicht schaden, obwohl, Du bist doch viel unterwegs! ;)

Lasst uns Freunde bleiben! :):):)

ich werde jetzt diesen text nicht kommentieren WA!!! und das wird auch mein letzter beitrag in diesem forum sein.

ihl piti

WA
22.04.2013, 22:01
ich werde jetzt diesen text nicht kommentieren WA!!! und das wird auch mein letzter beitrag in diesem forum sein.

ihl piti


....und das fände ich jetzt wiederum wirklich schade!

PS. WIRKLICH!

Steffen
23.04.2013, 09:49
Ich freue mich auf dein Besuch an meinem Training und noch mehr freue ich mich auf deine sachliche Kritik (Ansage). Ich bin bestimmt nicht der geborene Pädagoge. Die Manöver die ich von meinen Gästen verlange kann ich auch fliegen. Diese Tatsache hilft mir das Manöver zu verstehen und den Zusammenhang auch in der Theorie plausibel zu erklären. Natürlich kann ich eine solche Erklärung auch auswendig lernen. Spätestens wenn Eventualitäten erfragt werden oder das Material sich veränder wird das Eis dünn und dann hilft nur noch das eigene Training und somit die eigenen Fähigkeiten.


Dani,

da die restlichen Beiträge noch weiter vom Thema weg sind, als dieser, antworte ich einfach mal in diesem Faden:

1. Da ich meine fliegerischen Aktivitäten mehr und mehr weg vom GS-Fliegen verschiebe, ist es noch nicht sicher, ob ich wirklich vorbeikomme....wobei, ich habe mit meinem Schirm noch eine Rechnung offen - vielleicht hilft Du mir ja, diese zu begleichen :-)

2. Ich würde bei den Fähigkeiten, die ein Fluglehrer haben muss, eine extrem wichtige Eigenschaft herausstreichen, die Du noch nicht erwähnt hast: schnelles analytisches Erfassen/Denken. Denn man muss ein Manöver nicht selbst gut fliegen können, um es vollständig zu verstehen und vor allem beim Schüler den Fehler zu erkennen und richtig ansprechen. Ich stimme Dir selbstverständlich zu, dass ein gutes fliegerisches Niveau diese Analyse erleichtert!

Trotzdem sehe ich immer wieder folgende Situation: fliegt jemand überdurchschnittlich gut, kommt immer wieder die Frage auf "magst Du nicht Fluglehrer machen?" Das ist eben in meinen Augen der falsche Ansatz und von den Fluglehrern, die ich bisher kennen gelernt habe, konnten alle extrem gut fliegen, aber maximal 30% würde ich als guten Fluglehrer weiterempfehlen!

Anders (back to topic) sieht es beim Tandemfliegen aus! Bei jedem anderen Bereich des Flugsports kann man recht schnell Passagiere mitnehmen und das ist auch ok so, da man ja nicht auf den Füßen starten und landen muss. Gerade beim Gleitschirmfliegen sehe ich häufig extrem abenteuerliche Situationen beim Tandemstart. Deshalb bin ich der Meinung, dass die Auswahl der Tandemflieger offenbar grundsätzlich (sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland!) massiv zu lasch ist! Auch hier würde ich aus meinem perönlichen Erleben heraus maximal 30% der Tandempiloten ihre Lizenz belassen!

In diesem sinne,
Grüße,
Steffen

X-Dream Dani
23.04.2013, 10:33
Hallo Steffen,

Deinen niedergeschriebenen Gedanken kann folgen. Zu deinen Punkten:

1. Gerne bin ich bereit dir bei der Begleichung der offenen Rechnung mit deinem Schirm behilflich zu sein. Ich könnte mir vorstellen, dass du deine fliegerischen Aktivitäten danach wieder mehr hin zum Gleitschirmfliegen verschieben wirst ;-)

2. Du hast absolut Recht. Es ist wichtig, dass man ein Manöver grundlegend verstehen muss und die Situation beim Schüler spontan erkennen muss um entsprechende Inputs zur Verbesserung der Situation/des Manövers einzubringen. Ebenso wichtig ist es den Schüler/Teilnehmer/Gast (ich tue mich schwer mit dem Namen "Schüler", es kommt mir dabei immer die Schulbank in der Primarschule in den Sinn) schnellst möglich dort abzuholen wo er eben aktuell steht, um ihn möglichst effektiv und präzise dorthin zu führen wo es Sinn macht und wo er sich wünsch hinzukommen.
Eine von dir nicht aufgezählte Eigenschaft ist die Erfahrung. Beim Fluglehrer wie beim Tandempilot sind Erfahrungen ein wichtiger Grundstein um zeitnah, präzise und korrekt zu handeln.

Ich habe in einem anderen Thread in diesem Forum schon einmal über die Akropiloten geschrieben die es als selbstverständlich betrachten, dass sie fähig sind Sicherheitstrainings zu leiten. An einem von mir geführten Kurs des SHV's bei dem es um das Thema "Was braucht es für ein Siku" ging, wurde dieses Thema auch ausführlich beredet. Wie bei den Fluglehrern ist es auch bei den Tandempiloten - was in diesem Thread ja gut ersichtlich wird. Man macht sich mit Aussagen dieser Art nicht nur Freunde. Man fühlt sich schnell persönlich angegriffen, wenige können Fehler/Schwächen eingestehen, das Selbstvertrauen fehlt um über der Sache zu stehen - es wird emotional und unsachlich gekontert.

Ich würde mich auf einen analytischen "Scan" meiner pädagogisch-didaktischen wie auch fachlichen Fähigkeiten durch einen anspruchsvollen Teilnehmer freuen!

Liebe Grüsse

Dani

X-Dream Fly

WillyCH
23.04.2013, 15:19
Sorry Leute, aber auch ich als Schweizer verstehe den hier gemacht "Aufstand" schlicht und ergreifend nicht.
Es geht ja nicht darum, dass man sich als Deutscher eine CH-Lizenz "ermogeln" kann (Stichwort Führerscheintourismus in Polen) sondern schlicht darum, dass ein Pilot dem man in Deutschland zutraut einen Passagier in die Luft zu bringen, dies unkommerziell auch in der Schweiz erlaubt. Wer Wohnsitz im entsprechenden Land nimmt, muss die Lizenzen nachholen, auch ich müsste meinen Solo-Schein (teilweise) neu machen wenn ich auf DE ziehe.

Der Hintergrund dieser Geschichte ist doch schlicht ein versicherungstechnischer. Wenn jetzt einer der Vorredner, der zugegeben habt in der Schweiz schon Schwarz-Biplace geflogen zu sein einen Unfall hat, so zahlt seine Versicherung. Vorher war das ganze illegal und die Versicherung kam um die Leistung rum. Dass diese Regelung zu "Horden" von Deutschen Tandems in CH-Fluggebieten führt, damit rechne ich nicht. Und wenn an einem Start- oder Landeplatz ein Deutscher (oder auch sonstiger "Ausländer") auftaucht und die Locals bekommen dies mit, dass der gegen Geld fliegt, dann wird der -zu Recht- relativ schnell gebremst, egal wo...

Und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema: (Futter)Neid. Da gibt es Piloten aus der Schweiz, die haben sich viel Mühe gegeben die entsprechenden Brevets zu erwerben und mögen es nun nicht, dass da einer "billiger" wegkommt. Unter dem Strich geht es um die Aussage, dass ein Deutscher mit dem "kleinen" Brevet auch Nicht-Piloten mitnehmen kann, während der Schweizer einen Piloten mit Solo-Lizenz als Passagier braucht. Und das stösst vielen sauer auf. Jedoch drängt sich in der Schweiz gelegentlich der Verdacht auf, dass die Biplace-Szene durchaus auch aus kommerziellen Gründen kein Interesse an mehr Biplace-Piloten hat und so eine Weiterentwicklung des "Brevet-Wesens" in der Schweiz gar nicht gewünscht ist. Entsprechend darf es dann auch nicht sein, dass hier aus Deutschland der "kleine Schein für Nicht-Kommerzielle" schleichend eingeführt wird. Reiner (und dabei sehr typisch schweizerischer) Protektionismus!

In diesem Sinne: frohes Weiterdiskutieren, man sieht sich am Startplatz wenn das Wetter wieder stimmt
Ueli

Schirmschoner
23.04.2013, 19:45
Ueli,
sollte ich jemals in der Schweiz fliegen, egal ob solo oder mit Tandem dann hoffe ich,das ich Piloten wie dich treffe. Deinem Post ist ist nichts hinzuzufügen.

MFG Rob

tjackermann
23.04.2013, 20:35
ich habe auch noch einen Ostereichischen (Voralberger) Tandemschein.
Ich bin dann aber schon willkommen bei dir Piti z.B.?, weil die Voralberger sind auch Alemanen oder quasi Halb-Ostschweizer mit dem Steinbock- etwa wie die Schwaben und die Deutsch Schweizer für Nord -Deutsche.

cool fand ich das Fliegen mal in den Vogesen.
Petit Drummont.
Der Elsässer schimpft ja gerne über den Deutschen (was er immer auch damit meint) , dabei hätt ich fast den gleichen Dialekt.
Landen 2 Jungs und fallen nach vorne um und ein Mädel um 14 schreit, weil die beiden liegen drauf. Die flogen zu dritt. WOW
Was haben die für einen Schein oder liegt es etwa gar nicht daran.


Wolfgang WA, übrigens auch die Kroaten nennen die Deutschsprechenden -Schwaben- wegen den Donau schwaben
Also ich bin sicher das unter der Hand Dani als S(ch)vaba bei Team Five unter der Hand genannt wurde- stimmt es nicht Dani?

Morgen und Donnerstag wird das Wetter wieder besser.

laßt uns sicher fliegen T

X-Dream Dani
23.04.2013, 20:53
Thomas,

sorry, dass ich deinen abstrakten Gedankengängen nicht folgen kann. Wenn du von mir eine Antwort auf deine Frage erwarten solltest, dann musst du dein Statement so schreiben, dass man auch als Schweizer folgen kann... ;-)

LG

Dani

X-Dream Fly

WA
23.04.2013, 21:49
Wolfgang WA, übrigens auch die Kroaten nennen die Deutschsprechenden -Schwaben- wegen den Donau schwaben


Weist Du Thomas, wenn aber mal der Begriff "Schwaben" so mißbraucht wird, daß man Sauschwob zu einem sagt und diesen Ausdruck habe ich vielfach in meiner Schweizer Zeit erfahren, ferner noch.....naja, - so Allerlei in diesem Sinne, dann kocht so langsam jetzt, nachdem einige der Forenmitglieder in einem deutschen Forum sich erdreisten, die "alleinige seeligmachende" Ausbildung, nämlich die der "Schweizer" zu apostrophieren, dann haut´s mir den Nucki endgültig usse!

Als swissophiler Deutscher, der den Schweizern bisher immer symphatisch sich verbunden fühlte, reicht´s mir jetzt und die PM, die mir empfahl, den "Nationalist" - in Sachen Piti - in Patriot zu ändern, - die kann mich mal - Klaro!?

PS. Hätte nie gedacht, daß ich mal so einen Serm von mir geben muß! - Scheiß Nationalistentum!

FLYAHOLIC
23.04.2013, 22:10
ich habe auch noch einen Ostereichischen (Voralberger) Tandemschein.
Ich bin dann aber schon willkommen bei dir Piti z.B.?, weil die Voralberger sind auch Alemanen oder quasi Halb-Ostschweizer mit dem Steinbock- etwa wie die Schwaben und die Deutsch Schweizer für Nord -Deutsche.



ot: thomas jörg ackermann isch an gsiberger? des halt i amol für a grücht. koah vorarlberger ehepaar toaft an gog jörg (user as sünd igwanderte kärntner odr dütsche. und ackermann isch ou nöd wirkle an gisberger nama *ggg* was wät üs säaga mit diner obiga ussag. i verschtand da sinn nöd gauz, sorry!

X-Dream Dani
23.04.2013, 22:17
Calm down, Wolfgang! Jetzt begint es mich zu amüsieren wie ihr euch selber hochschaukelt. Soviel ich lesen kann, hat keiner von der CH-Fraktion das Wort "Schwaben" benutzt. Hingegen "Nationalist" ist ein starkes Wort und du bist definitiv nicht die Person die Peter als solchen nennen sollte - dafür kennst du ihn schlicht zu wenig gut. In diesem Sinne; du mich auch!

Wolgang, beginne dich selber zu lieben und du wirst vielleicht fähig sein andere auch zu lieben. Ich habe in einer Studie der Kölner Uni gelesen, dass die Deutschen das Folk in Europa ist, dass sich selber am wenigsten liebt. Ist vielleicht gar nicht so aus der Luft gegriffen.....

Nur so nebenbei, als Schweizer-Kenner solltest du es wissen; man nennt es "Nuggi" und nicht "Nucki" .... ;-)

einen ganz lieben Gruss von einem Schweizer!

Dani

X-Dream Fly

WA
24.04.2013, 00:04
- man nennt es "Nuggi" und nicht "Nucki" .... ;-)

einen ganz lieben Gruss von einem Schweizer!

Dani

X-Dream Fly

chum net drus mit dere uhure schwyzer grammatik, aber wenns´t seisch, wird´s scho so si odrr?

D´r Piti isch mer scho rächt - läntmerslosi odrr?

PS. Da es keine definierte Rechtschreibung in Euere Sproch git, erlaube ich mir Nuggi mit Nucki zu übersetzen und Wolgang schreibt mer Wolfgang - Heiland Donn´r ab´r au!

Salü Schwyz! ;)

gerifly
24.04.2013, 06:48
Es bleibt zu hoffen, dass sich dieses arrogante Schweizer Nazionalistengesindel aufs Fliegen im seligen Heidiland beschränkt. Die Gefahren durch die schlecht ausgebildeten Harakiriflieger ausserhalb ihres Alpenzoos sind für sie ja so unüberschaubar, dass man ihnen ansonsten Suizidabsichten unterstellen und die Einweisung in eine Anstalt für professionelle Hilfe beantragen muss.

Grusslos
Bernd

Na ja, aber als Schweizer bin ich als Flieger trotzdem überall immer und gerne willkommen und so gesehen kann es ja wohl nicht ganz so schlimm sein von wegen der Arroganz die du da uns unterstellst............... ;)

Gruss Geri

moses
24.04.2013, 06:53
Geht´s eigentlich noch?

Mit Sorge und Unverständnis reagieren wir Europäer über die unnötigen Anfeindungen und Bekriegungen auf dieser Welt, dabei schaffen wir, die wir über eine derart schöne Gemeinsamkeit verbunden sind, noch nicht mal anständig miteinander umzugehen!

Mehr als peinlich...

Moses

Zworms
24.04.2013, 07:08
Geht´s eigentlich noch?

Mit Sorge und Unverständnis reagieren wir Europäer über die unnötigen Anfeindungen und Bekriegungen auf dieser Welt, dabei schaffen wir, die wir über eine derart schöne Gemeinsamkeit verbunden sind, noch nicht mal anständig miteinander umzugehen!

Mehr als peinlich...

Moses



110%ige Zustimmung!!!!!

Pedro
24.04.2013, 07:51
Geht´s eigentlich noch? "von moses übernommen"

Muss das denn unbedingt sein dass immer wieder Öl ins Feuer gegossen wird (gemeint sind beide Seiten)
Als Schweizer muss man sich ja schämen wie da ganz Deutschland in Sippenhaft genommen wird für das ja Niemand etwas kann ausser der Behörde die diese Vorschrift erlassen hat.
Darum wiederhole ich mich, reklamieren muss man bei der zuständigen Behörde, einfach die Leute aus Neid und Missgunst gegeneinander aufhetzen finde ich als unsäglich DUMM !
stey cool . . . pedro

Meyer Michel
24.04.2013, 09:24
(...) die arbeit der dhv-technik ist vorbildlich und die schweiz wie auch der rest der welt profitiert viel davon.

hööö.... :D :D :D

scheinzeit
24.04.2013, 09:36
huiuiui, fliegen hier die Fetzen zwischen Euch....

Wie sagt mein Schwiegervater immer so nett, wenn die 6 Enkel mal wieder am ausrasten sind:
"Alle in einen Sack gesteckt und draufgehauen, wird keinen falschen treffen..." :eek:
Würde er natürlich niemals machen;) , würde hier aber durchaus auch passen :D:p

geht bitte fliegen....
vielleicht nehmt Ihr Euch einfach mal gegenseitig beim Tandemfliegen mit, dem steht ja jetzt nichts mehr im Wege. Und so, wie Ihr Euch echauffiert, seid Ihr offensichtlich alle Tandempiloten. Wenn der Vordermann sich auch noch verkehrt herum einhängen könnte, wären das ganz nette 4-Augen Gespräche unter der Basis odrrr?:cool:

berndw
24.04.2013, 10:42
uups hat da Jemand was von unfallträchtig und Kundenzulauf geschrieben?
Gabs da jetzt mehr Kunden auf LaPalma oder in Ölideniz oder gar Indien?

batflyker
24.04.2013, 14:09
Neulich am Wildkogel in Neukirchen, Talstation Gondelbahn. Eine Gruppe deutscher Gleitschirmpiloten drängeln sich vor auf übelste Weise, wir eine schweizer Gruppe stehen hinten an. Der Zufall wollte es, dass ein Mitglied dieser deutschen Gruppe der etwas nachdenklich abseits stand zu mir in die Gondel steigt. Nach kurzer Fahrt entschuldigt sich dieser Deutsche in breitem bayrischen Akzent für seine Landleute, er schäme sich für ihr Benehmen!! Wau, ich war zuerst sprachlos und es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch mit folgender Anekdote " Ihr Schweizer seid die genau gleichen Arschl...... im Asuland wie wir Deutsche:"
Meine Antwort: " Da hast du recht, aber ihr seid 80 Millionen, wir nur 8!"
Orginalzitat meines Gegenübers:" Da hasch au wieder recht!"

Was will ich mit dieser Geschichte sagen?: Seid doch ein wenig Tolerant gegenüber, es spielt doch keine Rolle, welche Nationalität ihr habt. Wir sind eine grosse Familie von Fliegern mit dem Privileg, den Luftraum erobert zu haben mit unserem Hobby. Idioten gibt es sowohl in der Schweiz, Deutschland und in allen anderen Ländern. Wer glaubt, Ausbildungen vergleichen zu müssen, dem sage ich, keiner kann fliegen nach der Ausbildung, wie auch keiner Autofahren kann nach der Prüfung. Das Können und die Routine eignet man sich nach der Ausbildung an, mit vielen vielen Flügen. Erst dann kann man sich als Pilot bezeichnen, mit Erfahrung und viel Training. Genau so ist es mit den Biplacepiloten und ich sehe keinen Grund, warum ein deutscher Biplacepilot aus Freude ohne komerziellem Hintergrund nicht auch in der Schweiz abheben sollte.

Seid doch ein wenig Tolerant und zum Schluss noch eine Mengenangabe: Wie viel mehr Biplacflüge ergibt das denn in der Schweiz wegen den paar deutschen Biplacepiloten die nun bei uns fliegen? Sind die wirklich relevant? Nein, also freuen wir uns doch gemeinsam, wenn das Wetter passt und wir abheben können zusammen und ohne Sprachvorurteilen.

Meine Meinung als Schweizer, der auch gerne mal in Deutschland und Austria als Pilot willkommen ist.

Segelohr
24.04.2013, 17:36
Uwe Neesen hat das mal sehr treffend und mit unglaublicher Eloquenz formuliert:
Ihr seid solche Dummschwätzer

X-Dream Dani
24.04.2013, 20:15
Jungs, regt euch doch ab und laut werden ist nur ein Zeichen dass einem die Argumente fehlen, aber ihr könnt euch entspannen, denn ihr seid in bester Gesellschaft:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Das-Unverstaendnis-gegenueber-der-Schweiz-wird-groesser/story/25753406

Beim Tandemfliegen hat die Schweiz die Pforten geöffnet, bei der Personenfreizügigkeit geht sie zu - ist doch alles nur ein "Chasperlitheater"..... ;-)

Gruss

Dani

X-Dream Fly

Basti G.
25.04.2013, 12:45
Diese ständigen Pauschalierungen über ganze Nationen wie DIE Schweizer oder DIE Deutschen kotzt mich einfach nur noch an. (Entschuldigt die Wortwahl)

In diesem Thread kommt nur mal wieder zum Ausdruck, was man sich an so vielen Start und Landeplätzen anhören muss.

Auch die vordergründig sachliche Diskussion hier kann das Feuer nicht verschleiern dass bei vielen, aus mir absolut nicht nachvollziehbaren Gründen, unter der Oberfläche brodelt.

Zugegebenermaßen gibt es Grundmentalitäten die in einzelnen Nationen verbreitet sind und diese unterscheiden. Sind diese nicht das Salz in der Suppe, die den interkulturellen Kontakt so interessant machen?

Warum sucht man diese Unterschiede, fährt in ferne Länder und hat Spaß daran diese Mentalitäten zu entdecken bzw. zu ergründen, lehnt aber die verhältnismäßig kleinen Unterschiede mancher direkter Nachbarländer ab?

Diese nationale Denke ist doch in unserer globalisierten Welt sowas von überholt. Wenn ich solche national begründete Verallgemeinerungen höre, kommt mir das immer so kleingeistig vor. Am absurdesten wird es wenn ein Vertreter der einen Nation der anderen pauschal Unfreundlichkeit, Direktheit und Überheblichkeit vorwirft und sich gar nicht bewusst ist, dass er mit dieser Absurdität genau diese Eigenschaften an den Tag legt.

Ich weiß dass das jetzt nicht direkt etwas mit der Tandemregelung zu tun hat, aber wenn ich mir die einzelnen Posts so durchlese höre ich teilweise das gleiche verklemmte Gedankengut heraus, das ich auch auf vielen Gleitschirmreisen erlebe.

Sollte uns die Vergangenheit nicht irgendwie gedanklich weiter geführt haben?

Ich schreibe das bewusst nicht aus deutscher oder schweizer Sicht. Auf beiden Seiten kenne ich genug openminded aber mindestens genauso viele verbohrte Charaktere.

Evtl. sind wir uns zu ähnlich und die verhältnismäßig kleinen Unterschiede zu wenig greifbar. Viele legen in der Beurteilung des anderen die Maßstäbe an die im eigenen Land gelten ohne zu versuchen die Liebenswürdigkeit des anderen im Hinblick auf die Andersartigkeit der Mentalität zu sehen. Wenn ich nach Indien reise oder einen indischen Geschäftspartner in meinem Land empfange, mache ich mich doch vorher schlau und versuche Verständnis und Respekt zu entwickeln. Haben wir Kontakt zu einem anderen "deutsch" sprachigen Land machen wir uns die Mühe in der Regel nicht, sondern lehnen die kleinen Unterschiede ab. Vom Inder erwartet niemand dass er sich 100% anpasst...warum dann von dem Nachbarländer?

...aber so ist es leider und die Idioten sterben nicht aus, genausowenig wie vollkommen sinnloses Rudel- oder Revierverhalten.

An alle Verfechter dieser Rassenlehre, stellt euch mal die Frage ob ihr den Grund für einen Gleitschirmunfall, egal ob Solo oder Tandem, und dessen Auswirkung auf die Öffentlichkeit in eurem Fluggebiet immer noch objektiv beurteilt, je nach dem ob ein deutscher oder schweizer am Schirm hing. ...Nicht? Localism gibts scheinbar auch beim Fliegen.

Evtl. sollten wir statt einem "Borat" mal einen "Urs und Uwe"-Film drehen.

Brahma
25.04.2013, 14:29
+1


Bolss nchits druchiennaderbrignen

gerifly
25.04.2013, 15:34
Zugegebenermaßen gibt es Grundmentalitäten die in einzelnen Nationen verbreitet sind und diese unterscheiden. Sind diese nicht das Salz in der Suppe, die den interkulturellen Kontakt so interessant machen?

Warum sucht man diese Unterschiede, fährt in ferne Länder und hat Spaß daran diese Mentalitäten zu entdecken bzw. zu ergründen, lehnt aber die verhältnismäßig kleinen Unterschiede mancher direkter Nachbarländer ab?

Diese nationale Denke ist doch in unserer globalisierten Welt sowas von überholt. Wenn ich solche national begründete Verallgemeinerungen höre, kommt mir das immer so kleingeistig vor. Am absurdesten wird es wenn ein Vertreter der einen Nation der anderen pauschal Unfreundlichkeit, Direktheit und Überheblichkeit vorwirft und sich gar nicht bewusst ist, dass er mit dieser Absurdität genau diese Eigenschaften an den Tag


Da gebe ich dir völlig recht.............. :)
Man muss dabei aber auch folgendes bedenken, nämlich dass ihr Deutsche und wir Schweizer zwar dasselbe Hobby betreiben, trotzdem aber in einem völlig anderen Rahmen und ziemlich unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedingungen............
Während ihr in D einem Start- und Landeplatzzwang, irgend welchen Startplatz-Scheriff-Einweisungen, Geländefreigaben, 783 Verboten und Vorschriften (Jäger und Naturschützer sind bei euch scheinbar noch extremer als hier....... :o) und wohl auch einer Vereinszugehörigkeit unterworfen seid (um überhaupt an gewissen Orten fliegen zu dürfen), haben wir im Vergleich dazu hier die absoluten Freiheiten diesbezüglich. Und dieser Umstand fürht doch dazu, dass wir die Fliegerei hier unter ganz anderen Voraussetzungen als ihr betreiben und deswegen ist es wohl auch manchmal schwierig, dass die eine Seite die andere überhaupt versteht.......... ;)
Meine Meinugn dazu...........

Gruss Geri

Basti G.
25.04.2013, 16:55
So isses... ....so what?

Nur weil die Nationen unter anderen Voraussetzungen fliegen, kann man sich doch trotzdem austauschen und sich bestens verstehen.

Ich denke dass ein Ortsfremder immer potenziell anfälliger ist einen Fehler zu machen, als ein Einheimischer. Lass einen der Hochalpin-Spezialisten an einer Seilwinde im Flachland mit 250m Ausklinkhöhe raus und schau wie weit er kommt. Der Küsten- und Dünen-Spezialist fühlt sich dagegen wie der größte Anfänger wenn er das erste mal am Gletscher startet. Ein Gebietsprotektionismus hilft trotzdem keinem weiter. Der Alpinflieger der sich überheblich gegenüber einem Windenflieger aufspielt, macht sich genauso zum Affen, wie ein Starkwindküstensoarer der nichts als Kopfschütteln gegenüber einem Streckencrack übrig hat, wenn der das erste mal an der Düne ist. Ansonsten müsste jeder Einheimische, egal in welchem Gebiet, immer das Gefühl haben, dass die Auswärtigen schlechter fliegen. Macht das wirklich Sinn?
Das ist doch genau mein Thema, man sollte sich evtl. mal Gedanken machen, was der andere für ein Backround hat und warum er auf seine Art und Weise handelt...falls man es überhaupt für nötig empfindet sich in irgend einer Weise ein Urteil erlauben zu müssen. Nur weil man in einem Bereich weniger Erfahrung hat, soll man etwa lieber ganz wegbleiben?

Zugegeben den meisten Fliegern wird das alpine Fliegen am meisten Spaß machen. Entsprechend werden die Alpenbewohner mit wesentlich mehr Flugtouristen konfrontiert als das Flachland. Mehr Konfliktpotential bietet das aber nur scheinbar. Die wenigen Mittelgebirgs und Flachland Fluggebiete sind häufig völlig überlaufen und oft an Ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. 150 Flieger an einem alpinen Bergmassiv erregen oft weniger Aufmerksamkeit bei den Umweltschützern, als 5 Flieger die dicht gedrängt 7 Tage die Woche an einer 120m hohen und 600m langen Kante am Hang kratzen und statt mit einer leisen Bergbahn mit dem Auto über Forstwege fahren müssen.
Jedes Land schafft die Regeln die es für ein Zusammenleben als sinnvoll erachtet. Während die einen Regeln erschaffen um einige wenige Fluggebiete vor durchknallten Jägern und echten Umweltschützern zu schützen, erschweren die anderen ihre Ausbildung und verbieten Motorschirme. Regelungsgeil sind beide Länder. Als Mitarbeiter in einer deutschen Steuerkanzlei der sich mit deutscher Steuerliteratur konfrontiert sieht, die ca. 60% der gesamten Weltsteuerliteratur ausmacht (kein Scherz), kann ich davon ein Liedchen singen.
Ist es deshalb zu viel verlangt dass man das bißchen Toleranz aufbringt um dennoch gemeinsame Zeit zu verbringen und eine gemeinsame Leidenschaft zu teilen? Ich denke es gibt wahrlich schwerwiegendere Differenzen.

herrgottnochmal
25.04.2013, 18:49
Ist es deshalb zu viel verlangt dass man das bißchen Toleranz aufbringt um dennoch gemeinsame Zeit zu verbringen und eine gemeinsame Leidenschaft zu teilen? Ich denke es gibt wahrlich schwerwiegendere Differenzen.

Wie kommt es nur, dass ich anlässlich Beiträgen wie diesem das gute Gefühl verspüre, dass sich in diesem Forum doch nicht so wenige toleranzbereite, aufgeschlossene Mitflieger tummeln, Leute also, auf die ich mich freue, wenn es wieder in die Berge geht.
So hat sich für mich das Mitlesen schon gelohnt, auch wenn ich gar nicht Tandem fliege...
Stefan

artemis
25.04.2013, 18:56
Danke Basti :)

das, ist der bei weitem beste Beitrag, den ich hier in der letzten Zeit gelesen habe...

RESPEKT!!!!!

DonQuijote
25.04.2013, 21:18
ich wollte in diesem thread nichts mehr schreiben. aber: danke basti!!

DonQuijote
26.04.2013, 04:58
ich bin auch enttäuscht. sehr sogar.

Basti G.
26.04.2013, 09:20
Hi Dani,

bitte werfe mir nach lesen dieses Posts nicht vor dass ich nicht sachlich auf all deine Argumente reagiere. Ehrlich gesagt fehlt mir einfach die Zeit, aber auch die Lust deinen Beitrag in der Art und in dem Umfang zu kommentieren, wie du es mit meinem getan hast.

Aber ich denke das brauche ich auch nicht, da ich merke dass du bereits die Grundintention meines Beitrags missinterpretiert hast und deine Antwort dadurch in eine Diskussion zwischen uns führen würde, die von mir überhaupt nicht beabsichtigt war.

Als erstes einmal habe ich durch die Länge deiner Kommentierung das Gefühl, dass du dich durch meinen Post persönlich angesprochen gefühlt hast. Lass dir bitte versichern, dass das nicht meine Absicht war. Noch wollte ich dich im speziellen als Nationalist hinstellen. Denke das sollte klar sein.

Du beantwortest und beleuchtest viele meiner Aussagen ausschließlich mit Bezug zur neuen Tandemregelung. Das funktioniert aber nicht, da ich wie auch von mir bereits geschrieben überhaupt keinen wertenden Bezug auf die schweizer Tandemregelung nehme. Was ich angeprangert habe, ist die Emotionalität die diesen Thread so unsachlich werden ließ und welche mir leider aus sehr vielen Situationen nur zu bekannt vorkommt.

Du scheinst wieder eine Kritik aus deutscher Sicht gegenüber der Schweiz herausgelesen zu haben. Lass dir versichern, das missinterpretierst du ebenfalls. Wenn das evtl. daran liegt, dass manche Schweizer ihre eigenen Handlungsweisen in meinem Text wiedererkennen und sich dadurch kritisiert fühlen und es sicher manchem vor Augen führt dass die eigenen Ansichten wesentlich mehr nationaler geprägtes Gedankengut enthalten als ihnen bewusst war, dann sei dir sicher, dass ebenso viele deutsche sich bei meinen Zeilen ertappterweise an die eigene Nase gefasst haben.

Eure Tandemregelung ist mir völlig egal wenn ich ehrlich bin. Wie ich geschrieben habe, erlässt jedes Land die Regelungen die es für sinnvoll erachtet. Es ist nicht an mir hier die einzelnen Regelungungen unserer Länder zu bewerten. Ich hätte auch überhaupt nichts zu diesem Thema geschrieben, wobei ich noch nichtmal selbst davon betroffen bin, wenn es nicht auf die mich anwidernde Art und Weise diskutiert worden wäre. Das ist ausschließlich das worauf ich aufmerksam gemacht habe.

Ich musste mir schon so oft auf diversen Gleitschirmreisen, in Sicherheitstrainings und Reisegruppen von Schweizern anhören, wie DIE Deutschen angeblich alle sind (glaube mir auf keine nette oder wohlgesonnene oder objektive Art und weise). Genauso kenne ich viele Deutsche für die das Thema Schweiz mittlerweile ein rotes Tuch ist, und die ständig irgendwelche verallgemeinernde Verurteilungen vom Stapel lassen. Wenn du ehrlich bist, kennst du doch das Gerede von beiden Seiten ebenfalls sehr gut. Wenn man soviel mit schweizern und deutschen zu tun hat wie du, wird man zwangsläufig damit konfrontiert.

Meiner Empfindung nach leidet das Verhältnis zwischen den beiden Nationen in den letzten Jahren enorm. Wenn ich 10 Jahre zurückdenke, habe ich stets positive Erfahrungen mit Schweizern gemacht, musste mir nie pauschale Ablehnung gegenüber den deutschen anhören und habe auch nie einen deutschen abfällig über die Schweizer in pauschalierender Art und Weise reden gehört. Im Gegenteil hatte ich das Gefühl dass sich beide Nationen im allgemeinen sehr schätzen. Was genau die Wende ausgelöst hat und zur Verhärtung der Fronten geführt hat, kann ich nicht sicher beurteilen. Evtl. ist es einfach der Zeitgeist in der Schweiz sehr national geprägt zu denken (siehe z.B. Ausweitung der Ventilklausel), oder liegt es am Druck den die deutsche Bundesregierung im Zuge des Steuerstreits auf die schweizer Banken ausgeübt hat, oder what else?...wer weiß das schon? Tatsache ist, dass diese Missstimmung besteht und in diesem Thread mal wieder auf drastische Art und Weise verdeutlicht wurde.

Mein Post war ein reiner Aufruf zu mehr Toleranz und Verständnis zwischen den beiden Nationen, welcher weit über irgend eine Tandemregelung hinaus geht. Ich denke gerade unter Gleitschirmfliegern besteht genug interkultureller Kontakt zwischen den beiden Nationen, so dass solche Verallgemeinerungen noch viel unverständlicher sind als bei anderen Leuten, welche sich Ihre Meinung nur vom Hörensagen oder aus dem Fernseheprogramm bilden. Leider erlebe ich es in der Realität und in diesem Thread oft anders.

Wenn ich etwas als nationales Gedankengut bezeichne, ist das überhaupt nicht mit Nazi gleich zu setzen. Das ist genau das Problem. Vielen ist überhaupt nicht bewusst dass sie nationales Gedankengut vertreten. Das was ich als nationales Gedankengut bezeichne ist viel mehr schon ein moderater Patriotismus und Verallgemeinerung, der bereits zur gedanklichen Abgrenzung von anderen Nationen führt, die als nicht gleichwertig angesehen werden. Auch die Abwägung der Vor- und Nachteile einer Regelung, welche nur von der Auswirkung auf die eigene Nation beeinflusst wird gehört dazu. Wenn ich dagegen von einer Globalisierung spreche, beschränke ich diese nicht auf die wirtschaftliche Globalisierung und deren negativen Auswirkungen, sondern auf die ethische Gesinnung hinter einem globalen Denken, welcher ich wirklich nur positives abgewinnen kann.

Wenn hier als Beispiel einer wirklich schreibt "ich bin stolz Schweizer/Deutscher (oder sonst irgend eine Nationalität) zu sein..." muss man das dann wirklich noch kommentieren? Das ist einfach unmissverständlich und ganz einfach Bullshit!!! Sowas fängt immer klein an und erzeugt global gesehen nie Gutes.



Eine Aussage von dir will ich aber dann doch noch kommentieren. Du schreibst:

"Ich glaube nicht, dass die kleinen Unterschiede grundsätzlich abgelehnt werden, insbesondere dann nicht, wenn es darum geht wer wen empfängt. Es besteht einen Unterschied ob ich einen Indischen Reisegast in meiner Heimat erwarte oder einen Geschäftspartner. Die Voraussetzungen sind anders, ob ich ihn erwarte oder er mich - wer ist wo Gast und wer erwartet was von wem? Ganz so einfach ist es nicht. Die Erwartungen generieren sich durch die Positionen. Das Akzeptanz und Respekt eine Abweichung der Erwartungen zulässt, liegt auf der Hand, immer unter der Voraussetzung, dass die Akzeptanz und der Respekt nicht einseitig ausfällt. Liebenswürdigkeit ist nur beschränkter Ersatz für Respekt."

Das ist evtl. deine Art zu handeln und Menschen zu beurteilen...meiner entspricht es nicht. Ich versuche mich tolerant und respektvoll zu verhalten, unabhängig davon ob ich mir daraus einen geschäftlichen Vorteil verspreche oder nicht und egal ob mich jemand in meinem "Revier" besucht oder ich jemanden in seinem. Ich passe mich nicht 100% an und erwarte das auch nicht von meinem Gegenüber. Authentizität und Liebenswürdigkeit erzeugt bei mir Respekt. Schade falls das bei dir anders sein sollte.

moses
26.04.2013, 09:47
@Dani... darf man in Ch Moschi fliegen:confused::D...

@leicht verbohrte:
wer mehr als ein Kind hat wird sich zwangsweise mit de-eskalation beschäftigen und ein friedliches Miteinander bevorzugen.

Probierts mal aus, das macht echt mehr Spass als zu streiten, ... meist ein Problem der Kommunikation...


P.S. War gestern auf der Schw.Alb als Gastflieger> war echt klasse!!! Alle nett und freundlich, zurecht begeistert vom eigenen Fluggebiet geduldtig erklärt was alles machbar ist und die Einladung wieder zu kommen!

tjackermann
26.04.2013, 20:39
bMoses , Neuffen?
Die Schwaben (oder spanisch
Sprechenden, hab ich dort mal getroffen) sind völlig nett und entspannt wenn man fliegen kann. und dort gibt es echt! Auflagen.

Jetzt mal Ernst

Wir sind alle ähnlich, gleich, unsre Ideen Einstellung sind sehr ähnlich.
Was soll der Scheiss. Wir haben sicher keine weltbewegenden Probleme mt einander
Piti schriebt nicht mehr, denn er kam wohl falsch rüber,
wir haben es wohl in den falschen Hals gekriegt
wenn das alle Probleme der Welt wären dann Hurrah ihr Deutschsprechenden "Schwaben"
Dani, du hast meine Ironie nicht verstanden, hab ich zu schnell geschrieben? eher mea culpa!
Bist du ein Berner?:D

Ich mach mal ein Siku bei dir,
ich bin sicher du bist weit weit besser als ich !
ich glaub du bist sehr gut
T

X-Dream Dani
26.04.2013, 23:23
Hallo MAXL,

ich habe mir die Mühe gemacht und die Beiträge noch einmal durchgelesen und du hast Recht, ohne die vorhergehenden Statements und Beiträge liest es sich recht "offensiv". In Diskussionen ist es selten sinnvoll Aussagen aus dem Kontext zu ziehen und zu meinen, dass man Ursache und Wirkung der Diskussion versteht und nachvollziehen kann. Natürlich würde der Motorschirmpilot in gesagtem Fall seine Meinung kund tun, insbesondere wenn seine Sichtweise limitiert ist. Ich denke jedoch um auf unseren Fall zurück zu kommen, ist es ja nicht so, dass ich wie der Windenflieger ein ahnungsloser und in der Sache unerfahrener Pilot bin. Ich denke, dass ich Ausbildungsstrukturen, Richtlinien, Prüfungsanforderungen sehr wohl didaktisch wie technisch beurteilen kann.

Ich denke nicht, dass ich Belege von dir benötige, da die Aussage im Grundsatz korrekt ist, in Bezug zu dieser Diskussion natürlich, wie du es in deinem ersten Absatz ja selber beschreibst, es zu wenig fundiert recherchiert hast. Ich freue mich auf unser "bis bald"!



@Dani... darf man in Ch Moschi fliegen:confused::D..Sorry, wenn ich deinem Slang nicht ganz mächtig bin. Was meinst du mit "Moschi"?


Dani, du hast meine Ironie nicht verstanden, hab ich zu schnell geschrieben? eher mea culpa! Kaaaannnnn sssseeeeiiiiiinnnn, daaaasss iiiich eeeeesss nnnniiiicht vvvveeeerrrrssssstaaaaannnndeeeennnn hhhhaaaabbbbbbeee - trrraaaannnqqquuuuiiiillllloooooo hhhheeerrrmmmmaaaannnniiiitoooo........ (ich dachte ich schreibe extra langsam, dass du meine Worte wenigstens verstehst...) :)


Bist du ein Berner?:D Nein, ich bin Stadtzürcher Bürger mit einem Viertel stolzem Bündnerblut! Aber das macht mich auch nicht wirklich schneller!


Ich mach mal ein Siku bei dir,
ich bin sicher du bist weit weit besser als ich !
ich glaub du bist sehr gut Bitte keine Vorschusslorbeeren, das macht mich nur nervös und dann mach ich nur noch Fehler....

Ich freue mich auf dich, das wird ein Gaudi, ganz bestimmt!


Gruss


Dani

X-Dream Fly

artemis
27.04.2013, 00:36
Hallo MAXL,

ich habe mir die Mühe gemacht und die Beiträge noch einmal durchgelesen und du hast Recht, ohne die vorhergehenden Statements und Beiträge liest es sich recht "offensiv". In Diskussionen ist es selten sinnvoll Aussagen aus dem Kontext zu ziehen und zu meinen, dass man Ursache und Wirkung der Diskussion versteht und nachvollziehen kann. Natürlich würde der Motorschirmpilot in gesagtem Fall seine Meinung kund tun, insbesondere wenn seine Sichtweise limitiert ist. Ich denke jedoch um auf unseren Fall zurück zu kommen, ist es ja nicht so, dass ich wie der Windenflieger ein ahnungsloser und in der Sache unerfahrener Pilot bin. Ich denke, dass ich Ausbildungsstrukturen, Richtlinien, Prüfungsanforderungen sehr wohl didaktisch wie technisch beurteilen kann.

Ich denke nicht, dass ich Belege von dir benötige, da die Aussage im Grundsatz korrekt ist, in Bezug zu dieser Diskussion natürlich, wie du es in deinem ersten Absatz ja selber beschreibst, es zu wenig fundiert recherchiert hast. Ich freue mich auf unser "bis bald"!

Basti,
Sei mir nicht böse, aber irgend wie kann ich deiner Intension tatsächlich nicht folgen, wenn du im Eingang zu deinem Statement die Pauschalisierung über DIE Schweizer oder DIE Deutschen anprangerst, ich darauf mich durchwegs angesprochen fühle, da ich DIE Deutsche Ausbildungsstruktur bewertet habe und nun von dir lesen muss, dass du nicht mich damit gemeint hast! Wen hast du denn sonst damit gemeint? Wer soll dich denn sonst zum "kotzen" (Endschuldigt, ist nicht meine Wortwahl) gebracht haben wenn nicht ich und/oder Piti? Ich habe versucht die Sachlichkeit der Diskussion hervorzuheben, die du als "vordergründig" abtun willst! Sorry, ich habe bestimmt nicht die gleich intensive Haltung zu der Schweiz wie es Piti hat, aber ja auch ich fühle mich wohl in der Schweiz und ich lebe gerne hier und ich bin nicht unglücklich, dass meine zwei (Moses!) Kinder einen Schweizerpass haben und erfülle meine Pflichten dem Schweizer Staat gegenüber durchwegs wohlwollend.

Schade finde ich, dass du zwar die Zeit und Lust hast hier einen aus meiner Sicht unmissverständlich moralischen Rundumschlag zu provozieren, auf die Gegenargumente jedoch nicht eingehen willst. Unser Dorfpfarrer hatte zu meiner Schulzeit eine ähnliche Haltung und dies war dann irgend wann mal der Grund um dem Religionsunterricht fern zu bleiben.

Abgesehen davon dass offensichtlich deine Grundintension deines Beitrages gar nicht in diesen Thread passt, da ja laut deiner Aussage meine Gegenargumentation primär in Bezug zu der neuen Tandemregelung stehen würde und du gar nicht auf diese Regelung Bezug nehmen willst, war deine investierte Zeit aus meiner Sicht sinnlos. Ich frage mich weshalb du nicht einen neuen Thread eröffnet hast? Die Emotionalität in diesem Thread war nicht mehr und nicht weniger als in anderen Diskussionen auch. Primitive persönliche Denunzierungen sind hier an der Tagesordnung. Ich erachte mich auch nicht als der Berufene der seine Sozialkompetenz hier als Moralapostel unter Beweis stellen muss und durch eine umfangreiche Hirnwäsche seine Weltanschauung oder Wertvorstellung verbreiten muss. Meine Aussagen hier sind sachorientiert und fachlicher Natur. Sie sind in der Regel fundiert und lassen sich auch beweisen. Wenn man hier über Rassenlehre palavern will, nur zu! Es hat jedoch genau so wenig mit der Sache zu tun wie die Geschichte über Nationalisten und die Pauschalisierung von Nationen. Also sei mir nicht böse wenn ich dein Statement versucht habe auf der Basis des ursprünglichen Themas dieses Threads zu betrachten.

Du Schreibst in deinem Statement #75, dass in diesem Thread dass zum Ausdruck kommt was man (du?) an Start- und Landeplätze anhören muss. Du schreibst in #85 dass ich eine Kritik aus deutscher Sicht gegenüber der Schweiz herauslese. Basti, ich gehe davon aus, dass du Deutscher bist, den ich höre an Start- und Landeplätzen gar nichts in diese Richtung. Es ist selbstverständlich meine freie Interpretation, dass folglich ich, bzw. die Schweizer (da ja keine weiteren Nationen hier in dieser Diskussion involviert sind, außer die St. Galler aus dem Vorarlberg ;)) diejenigen sein sollen die euch (dir als Deutscher) am Start- und Landeplatz das Leben ungemütlich machen. Ich denke, dass du vorsichtiger sein solltest mit deinen Aussagen. Ich meine ich bin auch eher derjenige der geradlinig sagt was er denkt und als Querdenker bekannt ist, nur stehe ich zu meinen Aussagen und muss nicht danach jedem Leser mitteilen, dass er meine Aussage missverstanden und missinterpretiert hat.

Ich kann dir versichern, dass ich mein Handeln eben nicht in jedem von dir angesprochenen Punkt wiedererkenne, sonst hätte ich auch nicht darauf reagiert und meine Kritik an deinen Aussagen kund getan. Was es mir jedoch spätestens nach deinem zweiten Statement vor die Augen führt, dass du deinem Statement offensichtlich viel Aussagekraft beimisst und meinst, dass die Welt sich darin wiederfindet - wie naiv!

Du schreibst, dass dir die Tandemregeln egal sind und dass es nicht an dir ist die einzelnen Regelungen unseres Landes zu bewerten. Unsere Gedanken, unsere Haltung, unser Auftreten, unsere Art und Weise wie wir zu diskutieren haben erachtest du jedoch als deine Aufgabe sie zu bewerten, selbst wenn es dich "anwiedert"? Du kannst dir vorstellen, dass ich diese Überheblichkeit auch nicht sonderlich appetitlich empfinde. Wo bleibt da dein weltoffenes, sozial rudumverträgliches, rassenfreundliches, pauschalloses, verständnisvolles, tolerantes, ethnisch respektvolles Gehabe?


Basti, nein, das tue ich nicht. Ich kenne diese Sprüche nicht. Ich werde nicht als Schweizer angesprochen wie wir doch angeblich sein sollen, nicht in Deutschland, nicht in Österreich und auch sonst auf der Welt ist mir das nie unter gekommen. Lediglich auf La Palma musste ich mir von einer Horde deutscher Piloten beibringen lassen, dass sie als diejenigen die schon länger hier Urlaub machen auch mehr Rechte haben und folglich ich eigentlich auf der Insel eh nichts zu suchen habe - wenn du das meinst, dann ja, kenn ich das im Ansatz. Schau, ich kenne es durchwegs, dass ich mit Kritik konfrontiert werde. In der Regel gehe ich offen mit solchen Themen um. Ist die Kritik begründet, so lass ich mir in der Regel Zeit, viel Zeit um mir im Klaren zu werden ob die Kritik tatsächlich berechtigt ist. Danach suche ich nach einer Lösung, gehe unter Umständen nochmals auf den Kritiker zu und frage ihn nach seiner Meinung zu meiner Lösung und versuche danach die Lösung in die Praxis umzusetzen. Selbstverständlich steht jedem Frei wie er mit Anregungen und Kritik umgeht - man kann es auch hier im Forum zum Besten bringen und sich darüber ereifern und den Kritiker als den Alleinschuldigen hinstellen, geht natürlich auch!

Ich bin bestimmt nicht der Richtige der dir auf deine Fragen hier Antwort geben kann. Dass sich das Verhältnis der beiden Nationen sich verändert hat glaube ich hingegen schon. Selbstverständlich wissen wir, dass um markige Worte die Deutschen Politiker nie verlegen sind. Doch ein Steinbrück hat mit seiner wenig geistreichen Rhetorik in der Schweiz sich wenig Freunde gemacht und die ganze Steuerdebatte ist doch ein absurdes Theater im XXL-Format. So weit, so langweilig. Um dir ein aus meiner Sicht sehr gelungenes Bild einiger relevanten Gründe aufzuzeigen und dir vielleicht ein Ansatz von Informationen zu geben, wie die Verhältnisse und Relationen in Bezug zur Ventilklausel so stehen und diese eben nicht einfach einem "national geprägtem Zeitgeist" entspringt, habe ich dir ein Bericht der Süddeutschen Zeitung verlinkt. Man beachte, dass zu aller Brisanz der Schreiber ein in Zürich wohnender Deutsche ist!

http://www.sueddeutsche.de/politik/steuergeheimnis-und-zuzug-stopp-warum-die-schweiz-europas-liebster-pruegelknabe-ist-1.1659263


Wichtig in der ganzen Sache, und das sind sich viele die die Schweiz nicht so gut kennen nicht bewusst - wir (das Volk) sind in unserem Land der Chef! Wir haben die Möglichkeit unsere politische Stossrichtung zu bestimmen. Die Ventilklausel ist der Wille des Volkes, so wie wir als Volk bestimmt haben, dass wir nur 5 Wochen und nicht 6 Wochen Urlaub haben wollen. Wir haben mit der "Abzocker-Initiative" den Weg frei gemacht für eines der schärfsten Aktienrechte weltweit! Das sind Abläufe, Vorgänge, Möglichkeiten die anderen Völkern absolut fremd sind. Das sind aber auch Möglichkeiten die uns mit der Nation, dem Staat vielleicht mehr Gemeinsamkeiten aufzeigt als dies in anderen Ländern der Fall ist. Wir haben nach wie vor ein erstaunlich hohes Mass an Souveränität und die Politik geniesst ebenso hohe Solidarität aus dem Volk. Diese Möglichkeit der Selbstverwirklichung verbindet uns unter Umständen intensiver und mit grösserer Loyalität zum Staat als Institution aber auch als Gemeinschaft!

Deutschland trägt historisch ein anderes Erbe und das Verhältnis des Einzelnen zum Staat ist bestimmt unter anderen Vorzeichen zu betrachten. Aus deiner Sicht mag der Stolz zu seinem Land einen anderen Hintergrund haben als für jemand der in der Schweiz lebt. Dementsprechend hat der Begriff "Nationalstolz" für dich vielleicht eine andere Wertung als für einen Schweizer der damit einfach nur seine Identität auf ganz persönliche Art definiert und vielleicht in der letzten Konsequenz den "inklusiven Nationalismus" beschreibt.

Per se eine Ansicht, eine Empfindung aus offensichtlich fehlendem ethnologischem Verständnis als "Bullshit" zu bezeichnen unterstreicht dein Wille für mehr Toleranz nicht.

von "beurteilen" hat hier niemand gesprochen!

Ok, ich gehe davon aus, dass dein "Bullshit", dein "kotzt mich an" und dein Anwidern zeigt, dass du, so vermute ich, noch beim Versuch scheiterst?

Das haben sie bei mir auch mal. Leider erwacht man irgend wann aus seinem naiven Traum und realisiert, dass Authentizität und Liebenswürdigkeit meist nur rhetorischem Lärm entspricht. Die Ausnahmen sind leider selten.

Sorry, wenn ich deinem Slang nicht ganz mächtig bin. Was meinst du mit "Moschi"?

Kaaaannnnn sssseeeeiiiiiinnnn, daaaasss iiiich eeeeesss nnnniiiicht vvvveeeerrrrssssstaaaaannnndeeeennnn hhhhaaaabbbbbbeee - trrraaaannnqqquuuuiiiillllloooooo hhhheeerrrmmmmaaaannnniiiitoooo........ (ich dachte ich schreibe extra langsam, dass du meine Worte wenigstens verstehst...) :)

Nein, ich bin Stadtzürcher Bürger mit einem Viertel stolzem Bündnerblut! Aber das macht mich auch nicht wirklich schneller!

Bitte keine Vorschusslorbeeren, das macht mich nur nervös und dann mach ich nur noch Fehler....

Ich freue mich auf dich, das wird ein Gaudi, ganz bestimmt!


Gruss


Dani

X-Dream Fly



Es gab mal so einen schönen Spruch,
er erschreit sich sein Recht.
Nun, es scheint so, als ob manche versuchen es sich zu erschreiben... erbärmlich...

Basti G.
27.04.2013, 00:56
Sag mal Dani gehts noch? Du willst dich scheinbar einfach von mir angepisst fühlen oder nicht? Les doch mal meine Kommentare noch einmal durch wenn du dir mit dem Verständnis so schwer tust. Ich beleuchte beinahe jede meiner Aussagen im ersten Halbsatz von der einen und im zweiten genauso von der anderen Seite, da die pauschalen Kommentare der Deutschen gegen die Schweiz in diesem Thread genauso ätzend waren. Aber ehrlich gesagt ist es mir langsam völlig egal ob du mich verstehst oder nicht. Ich hatte den Eindruck dass alle anderen die sich zu meinen Aussagen geäußert haben sehr wohl verstanden haben worum es mir ging. Wenn du hier aber einen gut gemeinten Aufruf, um mal ein bißchen Toleranz zu üben und um zu versuchen die Mentalitäten von Nachbarländern zu verstehen, statt sich hier im Stil Schweiz vs. Deutschland verbal die Köpfe einzuschlagen, ausschließlich als Selbstbeweihräucherung und Moralisieren einordnen willst, ist das zwar traurig aber ganz allein dein Problem. Pauschal gegen ganze Länder und Mentalitäten zu wettern und das eigene land zu idealisieren ist für mich persönlich wesentlich unerträglicher, als die normalen persönlichen Anfeindungen in diesem Forum UND ZWAR EGAL AUS WELCHEM LAND DAS KOMMT(evtl. verstehst du mich ja mit Großbuchstaben besser). Evtl. Bin ich auf diesem Gebiet durch unsere Vergangenheit etwas übersensibilisiert, ist es aber nicht so dass schlaue Leute nicht nur aus den eigenen Fehlern, sonder vor allem aus den Fehlern anderer lernen? In ein Land hinein geboren zu werden ist verdammt nochmal kein Verdienst und die Landesgrenzen die wir uns selbst gesetzt haben bestehen vor allem in unseren Köpfen.
Ich finde die Entwicklung des Verhältnisses unserer beider Länder zueinander sehr sehr schade. Wenn du diese Entwicklung nicht nur auf politischer, sondern vor allem auch auf zwischenmenschlicher Ebene wirklich nicht wahrnimmst scheinst du mit Scheuklappen durch die Welt zu gehen. Das war für mich der einzige ausschlaggebende Punkt/Intention um mich hier zu äußern.
Deine Offenheit gegenüber fremden Denkanstößen oder Kritik ist ja durch dieses Forum leider schon hinreichend bekannt...deswegen sollte mich die Ablehnung meiner Denkanstöße deinerseits nicht verwunden. Mit der Heftigkeit deiner Reaktion überraschst du mich jetzt allerdings doch sehr. Frag dich mal wer von uns beiden der Prediger ist.

Ich schätze deine Beiträge in diesem Forum in der Regel wenn es um Flugtechnik geht sehr, aber meiner Meinung nach machst du dich in diesem Thread gerade mehr als lächerlich. Es ist echt schade das ausgerechnet ein Schweizer denkt sich mit mir hier eine völlig überflüssige verbale Schlammschlacht liefern zu müssen, wodurch für einen Mitleser evtl. genau der Eindruck des Nationendisputs entsteht, den ich eigentlich vermeiden/beenden wollte.

So, wenn du willst kannst du jetzt gerne wieder Seitenweise zurückschießen und persönlich werden, falls dich das glücklich macht, denn das war nun die erste Kritik die ich in diesem Thread wirklich an dich direkt gerichtet habe. Reagieren werde ich darauf nicht mehr.

Erwin Zipfel
27.04.2013, 01:24
Nun, lieber Dani und auch Piti,
vor diesem Thread hatte ich von euch Beiden eine deutlich bessere Meinung als jetzt - leider. Eine derartige Kleinkariertheit und unverbesserliche Selbstherrlichkeit sucht ihresgleichen.
Ich werde es sicher bei diesen Zeilen bewenden lassen und weiter interessiert mitlesen. Aber als Ausbildungsleiter einer deutschen Flugschule, werde ich sicher niemandem mehr, der mich fragt wegen Reise oder Sicherheitstraining einen eurer beiden Namen nennen.
Erwin Zipfel

albatros3
28.04.2013, 07:19
Nun, lieber Dani und auch Piti,
vor diesem Thread hatte ich von euch Beiden eine deutlich bessere Meinung als jetzt - leider. Eine derartige Kleinkariertheit und unverbesserliche Selbstherrlichkeit sucht ihresgleichen.
Ich werde es sicher bei diesen Zeilen bewenden lassen und weiter interessiert mitlesen. Aber als Ausbildungsleiter einer deutschen Flugschule, werde ich sicher niemandem mehr, der mich fragt wegen Reise oder Sicherheitstraining einen eurer beiden Namen nennen.
Erwin Zipfel

Genau, noch besser Hängt die zwei kleinen Schweizer denn sie haben es gewagt gewisse Bedenken gegnüber einigen Deutschen Piloten zu äussern.

Einfach nur lächerlich und traurig wohin diese Diskussion geführt wurde von den einen Schreibern hier.


Gruss Albatros3

DonP
28.04.2013, 12:08
mgmt summary: die selbsternannten vertreter zweier international anerkannt regelungswütiger nationen werfen sich gegenseitig grundlegende engstirnigkeit und kleinkariertheit Ihrer Bürger vor - das hat potential.

Bin gespannt ob der thread die 10 seiten grenze knackt und vor allem ob die themen verkauf von geheimen bankdaten deutscher steuerflüchtlinge und finanzierung des nazi regimes durch schweizer banken noch kommen :cool:

weitermachen.

frage: wem gehören eigentlich die verwertungsrechte an einem forumsthread - so ein startplatz voller deutscher und schweizer in Österreich oder Italien würde vermutlich eine ganze brauchbare realitysoap abgeben :D

Halil
28.04.2013, 12:16
Hey Leute,
Das tut mir weh zu lesen, wie ihr euch bekämpft. Hier sollte uberwiegend uber die Themen unsere Sport und drum herum meinungsaustausch und diskussionen statt finden. Aber diese
Thema hier in diese Atmosphere zu fuhren bringt nicht den
gewunschte Ergebniss. Ich will die Streitgespräche nicht verdammen. Aber ab jetzt hat es keine Sinn dies so hier zu fuhren.
Mein Vorschlag ist: Alle diesem Thema interessierten machen einem Termin um wahrhaftig den Gegenseite als Mensch
wahrzunehmen,gegner in die Augen guckend seine Meinung sagen.
Das kostet vielleicht fuer manchen uberwindung. Aber viel effektifer und Zielfuhrender.
Mit Freundliche Gruessen
Ibrahim

Basti G.
28.04.2013, 12:48
Ok Dani... nicht einmal die Großbuchstaben haben geholfen, dass du endlich checkst dass du dich durch meine vorherigen posts nicht direkt angesprochen fühlen musst. Ich geb endgültig auf:rolleyes::( ...falls man dem anderen die Aussagen über die Intention des eigenen Posts partout nicht glaubt, braucht man von Anfang an nicht weiterreden. Da kann ich mir den Mund fusselig schreiben. Du weißt scheinbar besser wen ich ansprechen/kritisieren wollte als ich selbst.
Echt unglaublich...:confused:

Klaus
28.04.2013, 12:58
moin moin,


mgmt summary: die selbsternannten vertreter zweier international anerkannt regelungswütiger nationen werfen sich gegenseitig grundlegende engstirnigkeit und kleinkariertheit Ihrer Bürger vor - das hat potential.

richtig ;)
Vor allem, weil es hier um eine sanfte Deregulierung geht:



Per 01. Februar 2013 wurde die Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorie geändert.
Neu dürfen ausländische Biplacepiloten, die Ihre Ferien in der Schweiz verbringen, mit ihren Verwandten oder Freunden gemeinsame Flüge durchführen (> gelegentliche nicht - kommerzielle Flüge <)

Grüße Klaus

schwachwindkomiker
28.04.2013, 14:53
Nun, lieber Dani und auch Piti,
vor diesem Thread hatte ich von euch Beiden eine deutlich bessere Meinung als jetzt - leider. Eine derartige Kleinkariertheit und unverbesserliche Selbstherrlichkeit sucht ihresgleichen.
Ich werde es sicher bei diesen Zeilen bewenden lassen und weiter interessiert mitlesen. Aber als Ausbildungsleiter einer deutschen Flugschule, werde ich sicher niemandem mehr, der mich fragt wegen Reise oder Sicherheitstraining einen eurer beiden Namen nennen.
Erwin Zipfel


geht mir ebenfalls so. Man könnte meinen, die haben nichts anderes zu tun als hier im forum alles besser zu wissen

X-Dream Dani
28.04.2013, 17:48
Basti, hast ein PN!



Vor allem, weil es hier um eine sanfte Deregulierung geht:Das erste vernünftige Argument in diesem Thread, dem ich sogar zustimmen muss! Das stimmt, es ist kein tiefer Einschnitt. Es ändert natürlich nichts daran, dass man jede Änderung kritisch betrachten soll. Mich nähme wunder was der Grund für diese Deregulierung war. Es ist mir schon klar, dass ein Verlangen danach besteht. Es besteht auch ein Verlangen, dass ein Schweizer Fluglehrer mit seinen Schweizer Flugschülern auf einer Flugreise in Österreich Ausbildungsflüge absolvieren kann. Mich nähme wunder wie solche Anpassungen zustande kommen und wer wen auf solche Themen anspricht damit sie danach relativ unbürokratisch umgesetzt werden? Ich meine, wird da auf fundiertem Wissen entschieden? Oder stellt man da Nachforschungen oder Studien auf um auf den gewonnen Erkenntnissen zu entscheiden?

Gruss

Dani

X-Dream Fly

Klaus
28.04.2013, 18:30
Mich nähme wunder was der Grund für diese Deregulierung war. Es ist mir schon klar, dass ein Verlangen danach besteht. Es besteht auch ein Verlangen, dass ein Schweizer Fluglehrer mit seinen Schweizer Flugschülern auf einer Flugreise in Österreich Ausbildungsflüge absolvieren kann. Mich nähme wunder wie solche Anpassungen zustande kommen und wer wen auf solche Themen anspricht damit sie danach relativ unbürokratisch umgesetzt werden? Ich meine, wird da auf fundiertem Wissen entschieden? Oder stellt man da Nachforschungen oder Studien auf um auf den gewonnen Erkenntnissen zu entscheiden?



Dani, das musst Du Deinen Verband fragen.

Ich bin jedoch der Meinung, dass es gemeinsames Ziel aller Piloten und derer Verbände sein sollte, das alle Piloten in allen Ländern mit möglichst wenigen Einschränkungen überall fliegen können - zu dieser Erkenntnis braucht es keinerlei Studien!

Für kommerzielle Anwender (Flugschulen/Tandem-Unternehmen) kann es natürlich gesonderte Regelungen geben, nichts dagegen.

Anderes Beispiel: in der Schweiz ist die UL-Fliegerei (Motorschirm/Minimum/Trike/Dreiachser/Tragschrauber) komplett verboten. Also kommen die Schweizer eben nach D oder F zum Fliegen und stationieren hier ihre Flieger. Niemand hindert sie daran - dazu gibt es die sog. Gästeflugregelung. Ähnliches gibt es auch für Deutsche, die in anderen Ländern fliegen wollen. Wo ist also das Problem?

Grüße Klaus

seti1337
28.04.2013, 18:31
/me schmeißt mal ne runde Sandförmchen in den thread :D

X-Dream Dani
28.04.2013, 18:59
Klaus,

Ich bin jedoch der Meinung, dass es gemeinsames Ziel aller Piloten und derer Verbände sein sollte, das alle Piloten in allen Ländern mit möglichst wenigen Einschränkungen überall fliegen können - zu dieser Erkenntnis braucht es keinerlei Studien!Ja, schon klar dass es für eine Ideologie keine Studie braucht. Harmonisierungen haben jedoch in Vergangenheit gezeigt, dass sie nicht nur Positives an sich haben. Daher dürfte es wenig Sinnvoll einfach alle Grenzen und Gesetze über den Haufen zu werfen und alles überall einfach per se zu erlauben.


Für kommerzielle Anwender (Flugschulen/Tandem-Unternehmen) kann es natürlich gesonderte Regelungen geben, nichts dagegen. Wieso eigentlich? Bei den Privatpiloten den absoluten Liberalismus und bei den Kommerzionellen auf einmal Protektionismus?


Anderes Beispiel: in der Schweiz ist die UL-Fliegerei (Motorschirm/Minimum/Trike/Dreiachser/Tragschrauber) komplett verboten. Also kommen die Schweizer eben nach D oder F zum Fliegen und stationieren hier ihre Flieger. Niemand hindert sie daran - dazu gibt es die sog. Gästeflugregelung. Ähnliches gibt es auch für Deutsche, die in anderen Ländern fliegen wollen. Wo ist also das Problem?Ist eben nicht wirklich das selbe. Die CH-UL-Piloten machen die französische oder deutsche Lizenz, denn es existiert keine CH-UL-Lizenz. Es wird also in Bezug auf die UL-Fliegerei keine Harmonisierung zwischen CH und dem Rest der Welt geben. Wenn man also das Tandemfliegen harmonisieren will, erachte ich es als Sinnvoll, dass man mindestens vereinheitlichte Ausbildungs- und Prüfungsstrukturen erarbeitet.

Gruss

Dani

X-Dream Fly

artemis
28.04.2013, 19:21
Basti, hast ein PN!

Das erste vernünftige Argument in diesem Thread, dem ich sogar zustimmen muss! Das stimmt, es ist kein tiefer Einschnitt. Es ändert natürlich nichts daran, dass man jede Änderung kritisch betrachten soll. Mich nähme wunder was der Grund für diese Deregulierung war. Es ist mir schon klar, dass ein Verlangen danach besteht. Es besteht auch ein Verlangen, dass ein Schweizer Fluglehrer mit seinen Schweizer Flugschülern auf einer Flugreise in Österreich Ausbildungsflüge absolvieren kann. Mich nähme wunder wie solche Anpassungen zustande kommen und wer wen auf solche Themen anspricht damit sie danach relativ unbürokratisch umgesetzt werden? Ich meine, wird da auf fundiertem Wissen entschieden? Oder stellt man da Nachforschungen oder Studien auf um auf den gewonnen Erkenntnissen zu entscheiden?

Gruss

Dani

X-Dream Fly

Lieber Dani,

was mich ein wenig wundert ist, dass sie dich nicht gefragt haben.
Solch eine Ansammlung von Kompetenz, gepaart mit einer wirklich tollen Persönlichkeit...
Du hättest ihnen bestimmt sagen können, warum sie es NICHT machen sollten, gell Dani?
Red doch mal Tacheles, worum geht es dir und deinen Tandemkollegen wirklich?
Dieses ganze dumme Gerede von wegen Ausbildungsstand... Wie ich jüngst von einem deiner Landsleute hörte, sind die Gründe für eure vehemente Ablehnung deutscher Tandempiloten wohl eher monetärer Natur. Folgende Situation, rein hypothetisch: Wenn ich demnächst mit meinem Tandem in die Schweiz reise, könnte ich doch überall neue Freunde finden, die mir gerne den einen oder anderen Fränkli für solch ein tolles Erlebnis zustecken, wegen Materialverschleiss und so. Also alles potentielle Kunden, die den Schweizer TP durch die Lappen gehen. Natürlich rein hypothetisch. Das, lieber Dani, ist der wahre Grund.

X-Dream Dani
28.04.2013, 19:57
Thomas,

Leg doch bitte deine polemische Anmache bei Seite, zeugt ja auch nicht von toller Persönlichkeit.

Zu der Sache; aus meiner Sicht kann ich mir nicht vorstellen, dass da grosse Konkurrenz aus dem Ausland zu erwarten ist. In den Gebieten wo die Kundschaft entsprechend umfangreich ist, sind die Preise so am Boden, dass es selbst für euer Lohnniveau nicht interessant sein wird dort auch noch mit mischen zu wollen. An Orten wie Flims zum Beispiel, wo ich Tandemflüge anbiete, dürfte das Erreichen der Kundschaft schwierig sein, da sie primär aus Tagestourismus besteht. Abgesehen davon, sind die Alpen zu weit weg von Deutschland um schnell für einen Tag in die Schweiz zu reisen um das grosse Geschäft zu machen. Da sind die Anreisekosten zu hoch um rentabel zu wirtschaften.

Generell denke ich nicht, dass man aus wirtschaftlicher Überlegung Bedenken haben muss. Würde es tatsächlich zu einem Problem werden, so würden vermutlich schnell ähnliche lokale Auflagen erarbeitet wie es im Tannheimertal (D) zum Beispiel gehandhabt wird - Start- und Landeplatzverbot für externe Tandempiloten!

Ein Grund für die Bedenken habe ich bereits erwähnt, die unterschiedliche Prüfungsanforderung. Daraus entstehen Fragen über die Gleichberechtigung.

Gruss

Dani

X-Dream Fly

Klaus
28.04.2013, 20:02
Ja, schon klar dass es für eine Ideologie keine Studie braucht. Harmonisierungen haben jedoch in Vergangenheit gezeigt, dass sie nicht nur Positives an sich haben. Daher dürfte es wenig Sinnvoll einfach alle Grenzen und Gesetze über den Haufen zu werfen und alles überall einfach per se zu erlauben.


Dani, Du nennst das Ideologie? Ich glaube, da trennen uns Welten.... Ideologie ist ein ziemlich negativ besetzter Begriff - für mich ist das das eher eine Philosophie, "vol libre" eben.



Wieso eigentlich? Bei den Privatpiloten den absoluten Liberalismus und bei den Kommerzionellen auf einmal Protektionismus?


bei den Kommerziellen geht es eben um Geld und Existenzen - da kann ich zwar nicht unbedingt gutheissen, aber zumindest doch verstehen, dass es Protektionismus gibt. Und wie man an Dir und auch piti sieht, kommt Euch dieser Protektionismus eher gelegen. Wenn Ihr ehrlich seit!
Ist aber für mich auch vollkommen in Ordnung, aber dann argumentiert bitte auch ehrlich: Ihr fürchtet, ein paar potenzielle Kunden zu verlieren!




Ist eben nicht wirklich das selbe. Die CH-UL-Piloten machen die französische oder deutsche Lizenz, denn es existiert keine CH-UL-Lizenz. Es wird also in Bezug auf die UL-Fliegerei keine Harmonisierung zwischen CH und dem Rest der Welt geben. Wenn man also das Tandemfliegen harmonisieren will, erachte ich es als Sinnvoll, dass man mindestens vereinheitlichte Ausbildungs- und Prüfungsstrukturen erarbeitet.



ist genau dasselbe, nur andersrum: Schweizer machen beispielsweise auch den F-Schein, registrieren ihren Flieger in F und fliegen aber in D. Ebenso können französische Piloten hier "billig" fliegen, genauso Piloten anderer Länder, mit zum Teil wesentlich laxeren Vorschriften für Pilot und Flugzeug.

Aus deutscher Sicht haben die "anderen" somit nur Erleichterungen gegenüber deutschen Piloten, und zwar wesentliche:
der F-UL Schein ist lebenslang gültig, die F-Piloten brauchen keinerlei Medical, in F registrierte Flieger brauchen keine Jahresnachprüfung und kein 5000€-Rettungsgerät.

Der deutsche Pilot hingegen muss seine Lizenz erneuern, muss alle schisslang zum Fliegerarzt rennen, 90-Tage Regeln beachten, Flug-und Bordbücher führen, 1001 Dokumente mitschleppen, Überprüfungsflüge machen, muss seinen Flieger zur Jahresnachprüfung+Avionikprüfung schicken, sein Zwangs-Rettungsgerät packen und die Rakete erneuern lassen - das alles kostet richtig Geld und nicht nur das, das nervt auch gewaltig!

Und weisst Du was? Es interessiert hier niemanden! Es kommt auch niemand auf die Idee, die "anderen" wären schlechtere oder schlechter ausgebildetete Piloten. Stattdessen: sollen die Schweizer und Franzosen (und auch alle anderen) hier doch fliegen, wie sie wollen! Wir gönnen es ihnen!

Wieso soll das bei der "kleinsten" Fliegerei, also bei den Gleitschirmen, nicht auch möglich sein?

Grüße Klaus

shoulders
28.04.2013, 20:15
Und weisst Du was? Es interessiert hier niemanden! Es kommt auch niemand auf die Idee, die "anderen" wären schlechtere oder schlechter ausgebildetete Piloten. Stattdessen: sollen die Schweizer und Franzosen (und auch alle anderen) hier doch fliegen, wie sie wollen! Wir gönnen es ihnen!
(...)
Wieso soll das bei der "kleinsten" Fliegerei, also bei den Gleitschirmen, nicht auch möglich sein?Ganz einfach: je "kleiner", umso kleinlicher. Schau mal in eine Laubenpieperkolonie, in einen Tierschutzverein, in eine Elternversammlung - dann weisst Du Bescheid. Vielleicht steckt da eine Art Minderwertigkeitskomplex dahinter, und die Betroffenen bewerten selbst ein Jodeldiplom wie eine Doktorarbeit :)

Da sich das Ganze aber immer wieder zurück zu sturer Ereiferung dreht, wäre es möglicherweise langsam an der Zeit, den Thread dicht zu machen (Moderation? Hallo?). Wer ihn wegen des Titels anklickt, sieht die wichtige Info im ersten Beitrag - und der Rest, naja...


CU
Shoulders

X-Dream Dani
28.04.2013, 21:15
Dani, Du nennst das Ideologie? Ich glaube, da trennen uns Welten.... Ideologie ist ein ziemlich negativ besetzter Begriff - für mich ist das das eher eine Philosophie, "vol libre" eben. Ich habe den Begriff eher wertfrei betrachtet und auch in dem Sinne gebraucht, ich will hier keine weitere Grundsatzdebatte über Weltanschauung lostretten, daher; Philosophie passt!




bei den Kommerziellen geht es eben um Geld und Existenzen - da kann ich zwar nicht unbedingt gutheissen, aber zumindest doch verstehen, dass es Protektionismus gibt. Und wie man an Dir und auch piti sieht, kommt Euch dieser Protektionismus eher gelegen. Wenn Ihr ehrlich seit!
Ist aber für mich auch vollkommen in Ordnung, aber dann argumentiert bitte auch ehrlich: Ihr fürchtet, ein paar potenzielle Kunden zu verlieren! Das ist eine Unterstellung! Lese dazu meine Erklärung weiter oben.



ist genau dasselbe, nur andersrum: Schweizer machen beispielsweise auch den F-Schein, registrieren ihren Flieger in F und fliegen aber in D. Ebenso können französische Piloten hier "billig" fliegen, genauso Piloten anderer Länder, mit zum Teil wesentlich laxeren Vorschriften für Pilot und Flugzeug.

Aus deutscher Sicht haben die "anderen" somit nur Erleichterungen gegenüber deutschen Piloten, und zwar wesentliche:
der F-UL Schein ist lebenslang gültig, die F-Piloten brauchen keinerlei Medical, in F registrierte Flieger brauchen keine Jahresnachprüfung und kein 5000€-Rettungsgerät.

Der deutsche Pilot hingegen muss seine Lizenz erneuern, muss alle schisslang zum Fliegerarzt rennen, 90-Tage Regeln beachten, Flug-und Bordbücher führen, 1001 Dokumente mitschleppen, Überprüfungsflüge machen, muss seinen Flieger zur Jahresnachprüfung+Avionikprüfung schicken, sein Zwangs-Rettungsgerät packen und die Rakete erneuern lassen - das alles kostet richtig Geld und nicht nur das, das nervt auch gewaltig! Alles klar! Das habe ich nicht gewusst da ich im UL-Bereich nicht zuhause bin.



Und weisst Du was? Es interessiert hier niemanden! Es kommt auch niemand auf die Idee, die "anderen" wären schlechtere oder schlechter ausgebildetete Piloten. Du schreibst oben von weniger Vorschriften und allgemeinen Erleichterungen. Wie sieht den die Ausbildung aus? Sind da Unterschiede fest zustellen?


Stattdessen: sollen die Schweizer und Franzosen (und auch alle anderen) hier doch fliegen, wie sie wollen! Wir gönnen es ihnen! Bemerkenswerte Haltung, chapeau! Trotzdem finde ich es schwierig im Sinne der Gleichberechtigung eine Privilegierung zu billigen.

Gruss

Dani

X-Dream Fly

Paraurs
28.04.2013, 21:35
Hallo zusammen,

Eigentlich wollte ich mich aus diesem Thread raushalten da sich dieser meiner Meinung nach total in's lächerliche verlaufen hat und auf keine Art und Weise informativ ist (was meiner Meinung nach der Sinn eines Forum's sein sollte, für den Rest gibt's Stammtische und Cafés).
Ein paar Aussagen haben mich nun aber dennoch dazu bewegt meine Ansichten mitzuteilen. Ich bitte euch aber unbedingt nicht auch meine Worte dermassen zu verdrehen und mich nicht auch in irgendeinen Kasten a la Faschismus, Patriotismus, Protektismus, Whateverismus zu drängen. Wer schon bei uns zu Gast war weiss dass wir einen offenen Umgang mit sämtlichen Nationen und Mentalitäten pflegen, auch Deutsche sind bei uns immer wieder gerne zu Gast. Unterschiedliche Mentalitäten der verschiedenen Nationalitäten sind definitiv vorhanden und sind meistens auch aus der Geschichte eines Landes nachvollziehbar. Erfreut euch doch einfach darüber und versucht daraus zu lernen anstelle zu kritisieren.

Nun aber zum eigentlichen Thema:

bei den Kommerziellen geht es eben um Geld und Existenzen - da kann ich zwar nicht unbedingt gutheissen, aber zumindest doch verstehen, dass es Protektionismus gibt.

Wie ich jüngst von einem deiner Landsleute hörte, sind die Gründe für eure vehemente Ablehnung deutscher Tandempiloten wohl eher monetärer Natur. Folgende Situation, rein hypothetisch: Wenn ich demnächst mit meinem Tandem in die Schweiz reise, könnte ich doch überall neue Freunde finden, die mir gerne den einen oder anderen Fränkli für solch ein tolles Erlebnis zustecken, wegen Materialverschleiss und so. Also alles potentielle Kunden, die den Schweizer TP durch die Lappen gehen. Natürlich rein hypothetisch. Das, lieber Dani, ist der wahre Grund.

Ich arbeite als Tandempilot in der Zentralschweiz. Die oben zitierten Aussagen treffen zumindest für meine Region absolut nicht zu. Sogar das Gegenteil ist der Fall. Viele stellen sich dieses Business als zu einfach vor. Wie Dani bereits erwähnt hat sind die Preise hier für Tandemflüge dermassen im Keller dass man realsitisch und netto gerechnet (minus Spesen, minus Amortisation, minus Sozialversicherungen usw) als Tandempilot einen tieferen Stundenansatz hat als eine Putzfrau. Das aber nicht mit 42h die Woche sondern auch noch sporadisch und nach Abruf bei schönem, fliegbaren Wetter. Alle (mir bekannten) Freelancer in meiner Region sind gezwungen sich nebenbei mit weiteren Beschäftigungen über Wasser zu halten. Nur ein paar wenige Vermittler können rein durch das Vermitteln UND Ausführen von Tandemflügen leben. Dessen grösste Herausforderung besteht allerdings ebenfalls daraus sporadisch und spontan die benötigte Anzahl Piloten für eine Gruppe Touristen welche morgens um 10.00 anruft und bereits 10.30 geflogen werden möchte zu organisieren. Dadurch dass die meisten Freelancer auch andersweitig arbeiten müssen sind natürlich nicht immer alle abrufbar. Eine weitere Herausforderung ist es kompetente und erfahrene Tandempiloten zu finden. Ich kenne keinen einzigen Freelancer der sich über neue, kompetente Piloten im Tal ärgern würde, im Gegenteil! Und nicht kompetente Piloten rationalsieren sich sowieso immer wieder ziemlich schnell von selbst weg. Vielleicht ist diese Situation z.B. in Interlaken anders, das kann ich nicht sagen da ich da nie gearbeitet habe. Aber mit Sicherheit ist es in der Region von Dani und Piti (Bündner Oberland) auch nicht anders. Bei uns wären mit Sicherheit auch professionelle Deutsche Tandempiloten sehr willkommen.

Was bis Anhin in diesem Thread nicht angesprochen wurde: Der SHV ist am ausarbeiten von einem neuen und verschärften Ausbildungskonzept (Projekt Progress) für Tandempiloten in der Schweiz. Ich würde vor allem eine (praktisch sinnvolle) obligatorische Weiterbildung begrüssen welche Amateure von Profesionellen trennt und habe mich dafür im SHV Forum ausgesprochen. Grundsätzlich wäre es natürlich begrüssenswert wenn alle Länder ähnliche Ausbildungsstrukturen besitzen würden. Dies zu erreichen wird aber wohl unmöglich sein.

Unabhängig von irgendwelchen Ausbildungsstandards freue ich mich natürlich für meine deutschen Kollegen dass sie nun legal in der Schweiz Tandemfliegen dürfen. Schon im SHV Forum habe ich mich dafür ausgesprochen dass ich es dämlich finde kommerzielle- und nicht-kommerzielle Tandemflüge zu unterscheiden. Wie soll man das realistisch trennen können? Ausserdem sollte es für die Sicherheit des Passagiers keinen Unterschied machen ob er bezahlt oder nicht.

Ich würde mich freuen wenn sich dieser Thread wieder in eine gesunde, sinnvolle und informative Richtung entwickeln würde.

Liebe Grüsse aus dem Engelbergertal,

Urs

Klaus
28.04.2013, 22:19
Du schreibst oben von weniger Vorschriften und allgemeinen Erleichterungen. Wie sieht den die Ausbildung aus? Sind da Unterschiede fest zustellen?


Dani, ich habe nur eine deutsche UL-Ausbildung absolviert und keine französische. Einen Vergleich zwischen den Ländern deswegen zu machen wäre unseriös. Ich habe nur diverse französische Kontakte, die die französische Ausbildung im Prinzip auf dem Papier als etwas laxer beschreiben, in der Praxis kommt es aber genauso auf den Fluglehrer an, ob er seinen Schülern die Fliegerei und die Verantwortung, die sie für sich und ihre zukünftigen Passagiere tragen, bewusst macht. Ein F-(UL-) Fluglehrer lässt seine Schüler auch nur alleine in die Luft bzw. zur Prüfung, wenn er sicher ist, dass sie das auch überleben...
Wie dem auch sei, sowohl in der UL-Fliegerei, als auch beim GS-Fliegen ist ein frischgebackene Scheininhaber, egal aus welchem Land, noch lange kein erfahrener Pilot, unabhängig vom Dauer/Umfang seiner Ausbildung, erst die Erfahrung macht´s. Deswegen ist es meiner Meinung nach nicht zulässig, aufgrund der Dauer/Umfang einer Ausbildung auf die fliegerischen Qualitäten bzw. Erfahrung zu schliessen und der dann in Land A fliegen darf, aber in Land B nach Papierlage eben nicht. Aber das wurde alles hier schon angesprochen....



Bemerkenswerte Haltung, chapeau! Trotzdem finde ich es schwierig im Sinne der Gleichberechtigung eine Privilegierung zu billigen.


genau das verstehe ich und offensichtlich auch manche andere hier nicht: ich sehe die Ausbildungsordnung eines anderen Landes, wenn sie von der eigenen abweicht, nicht als eine Privilegierung, sondern eine nationale Eigenart, die es zu akzeptieren gilt und die nichts, aber auch gar nichts über die fliegerische Qualifikation des einzelnen Piloten aussagt. Ich gehe davon aus, dass alle Flugschulen/Lehrer/Prüfer ihre Arbeit ernst nehmen und keine potenziellen Selbstmörder zulassen - unabhängig davon, was auf dem Papier steht. Trotzdem wird es in beiden Länder immer sowohl gute, als auch weniger gute Piloten geben, das liegt in der Natur der Sache.

Grüße Klaus

mwolf
28.04.2013, 22:26
[QUOTE=X-Dream Dani;377409]Thomas,


Generell denke ich nicht, dass man aus wirtschaftlicher Überlegung Bedenken haben muss. Würde es tatsächlich zu einem Problem werden, so würden vermutlich schnell ähnliche lokale Auflagen erarbeitet wie es im Tannheimertal (D) zum Beispiel gehandhabt wird - Start- und Landeplatzverbot für externe Tandempiloten!


Hi Dani, es sind zwar meistens mehr deutsche am Neunerköpfle beim Fliegen, aber das Tannheimertal ist nach wie vor in Österreich.

Aber es stimmt. Privat kann man nach vorheriger Einholung einer Erlaubnis bei der örtlichen Flugschule mit dem Tandem fliegen. Kommerziell geht das hier nicht. Aber als Deutscher darf man sowieso nicht legal gewerblich in Österreich fliegen, es sei denn man hat dort ein Luftfahrtunternehmen gegründet. Diese Regel gibt es in Österreich an vielen Bahnen, denke hier bspw. an Bezau/Andelsbuch. An den meisten ist es aber auch ohne Fragen erlaubt mit dem Tandem zu fliegen.

Wie ist das denn nun in der Schweiz geplant? Muss man da auch erst bei der örtlichen Flugschule fragen? Wird es zweifelhafte Sonderregeln geben, wie bspw. hier bei uns am Brauneck oder Tegelberg, wo ich als fremder Tandempilot generell nicht gewerblich fliegen darf, und als privater nur, wenn ich mir jedesmal eine Tageszulassung geholt habe. Wie läuft das bei euch in der Schweiz?

Hoffe jemand (Dani vielleicht) kann mir hier ne sachliche Antwort geben. Das rumgehacke bringt doch nichts.

Grüsse Marcus

mwolf
28.04.2013, 22:29
Ups, das mit dem zitieren muss ich noch lernen.

Marcus

Pedro
28.04.2013, 22:57
@Urs aus dem Engelbergertal

Preise hier für Tandemflüge dermassen im Keller dass man realsitisch und netto gerechnet (minus Spesen, minus Amortisation, minus Sozialversicherungen usw) als Tandempilot einen tieferen Stundenansatz hat als eine Putzfrau. Das aber nicht mit 42h die Woche sondern auch noch sporadisch und nach Abruf bei schönem, fliegbaren Wetter. Alle (mir bekannten) Freelancer in meiner Region sind gezwungen sich nebenbei mit weiteren Beschäftigungen über Wasser zu halten. Nur ein paar wenige Vermittler können rein durch das Vermitteln UND Ausführen von Tandemflügen leben.


Überlege doch mal genau was du hier zum eigentlichen Thema geschrieben hast - das heisst doch eigentlich nichts anderes als "Ausländer nehmen uns die Arbeit weg, darum Ausländer raus !"
Da denke ich ausser den Flugschulen auch nur noch vom Gleitschirmfliegen zu leben ist sicher schwer, darum würde ich lieber direkt als Putzfrau arbeiten dann hätte ich für das wenige Geld wenigstens einen geregelten Feierabend und wär auch nicht Wetterabhängig und all der Missgunst von Kollegen ausgesetzt die das gleich Schiksal teilen, oder noch besser man übt einen Beruf aus wo man auch sein Auskommen hat.
Den Dani sollte man schon gar nicht zitieren, geschweige denn ihm Antwort geben.
Der Dani kann und weiss immer alles besser und er hört nicht auf bis dass er sein vermeintliches Besserwissen auch durchsetzen kann "glaubt er"

Dieser Thread hier ist nun wirklich zum NONSENS verkommen, wenn es den nicht geben würde wär auch niemand unglücklich !

X-Dream Dani
28.04.2013, 23:22
Wie dem auch sei, sowohl in der UL-Fliegerei, als auch beim GS-Fliegen ist ein frischgebackene Scheininhaber, egal aus welchem Land, noch lange kein erfahrener Pilot, unabhängig vom Dauer/Umfang seiner Ausbildung, erst die Erfahrung macht´s. Deswegen ist es meiner Meinung nach nicht zulässig, aufgrund der Dauer/Umfang einer Ausbildung auf die fliegerischen Qualitäten bzw. Erfahrung zu schliessen und der dann in Land A fliegen darf, aber in Land B nach Papierlage eben nicht. Das sehe ich anders. Es ist nicht nur die Erfahrung die einen Piloten sicher fliegen lässt. Das würde bedeuten, dass man bei einem Frischgebackenen nicht mitfliegen darf, da überproportionales Risiko herrscht. Oder, dass ein langjähriger Pilot keine Fehler mehr machen kann. Es gibt Techniken, Wissen, Fähigkeiten die man am sinnvollsten, effektivsten und sichersten durch eine gute und fundierte Ausbildung erlernt. Wenn nun im Land A die Ausbildung wesentlich vom Land B abweicht und die Ausbildung und deren abschliessende Prüfung nicht den nötigen Ausbildungsstandart erfüllt, dann kann nicht vom gleichen Risikopotential ausgegangen werden.


genau das verstehe ich und offensichtlich auch manche andere hier nicht: ich sehe die Ausbildungsordnung eines anderen Landes, wenn sie von der eigenen abweicht, nicht als eine Privilegierung, sondern eine nationale Eigenart, die es zu akzeptieren gilt es mag sein, vielleicht hast du Recht......dennoch:
....und die nichts, aber auch gar nichts über die fliegerische Qualifikation des einzelnen Piloten aussagt. Das sehe ich anders. Eine mehrmonatige Ausbildung kann gar nicht in drei Wochen aufgeholt werden.


Marcus,

ich bin auch nicht der Formatierungs-Hero aber vor dem Zitat kommt so etwas: (QUOTE=X-Dream Dani;377409)dann kommt das Zitat und danach dieses hier: (/QUOTE). Ändere nun die runden klammern in Eckige und es wird folgendermassen aussehen:
dann kommt das Zitat und danach dieses hier:

Zurück zum Thema:

Hi Dani, es sind zwar meistens mehr deutsche am Neunerköpfle beim Fliegen, aber das Tannheimertal ist nach wie vor in Österreich.Logo, hast Recht, ist mein Fehler! Sorry!


Wie ist das denn nun in der Schweiz geplant? Muss man da auch erst bei der örtlichen Flugschule fragen? Wird es zweifelhafte Sonderregeln geben, wie bspw. hier bei uns am Brauneck oder Tegelberg, wo ich als fremder Tandempilot generell nicht gewerblich fliegen darf, und als privater nur, wenn ich mir jedesmal eine Tageszulassung geholt habe. Wie läuft das bei euch in der Schweiz?Soviel ich das verstanden habe, wird das Tandemfliegen für nicht kommerzielle Flüge erlaubt. Das heisst du kommst und fliegst wie in Deutschland es auch tust. Einzig die Haftpflichtversicherung dürfte eine gewisse minimale Decksumme haben müssen und lokale Auflagen wie Start- und Landeplatzregelungen wie Überflugverbote usw. müssen eingehalten werden, gleiches gilt jedoch auch als Solopilot. Fluggelände werden in der Schweiz oft durch Clubs oder Bergbahnen (so wie dies in Flims zum Beispiel der Fall ist) organisiert. Diese können als Pächter/Eigner das Benutzen des Start- bzw. Landeplatzes einschränken. Selbstverständlich kann auch eine Schule als Eigentümer/Pächter auftreten. Ich kenne kein CH-Fluggebiet das Einschränkungen für das Tandemfliegen erlässt, bin jedoch nach 12 Jahren Abstinenz nicht mehr "up to date". In der Regel werden solche Informationen an Informationstafeln angeschlagen.


Gruss

Dani

X-Dream Fly

Paraurs
28.04.2013, 23:26
Überlege doch mal genau was du hier zum eigentlichen Thema geschrieben hast - das heisst doch eigentlich nichts anderes als "Ausländer nehmen uns die Arbeit weg, darum Ausländer raus !"

Aus welchen meiner Zeilen willst du diesen Bullshit so nun genau herausgelesen haben?
Spreche ich wirklich so schlecht Deutsch dass hier dauernd etwas komplett anderes aus meinen Zeilen herausgelesen wird als dass ich denke und schreiben möchte? Denn das ist nicht das erste mal dass mir in diesem Forum die Wörter im Mund umgedreht werden. Falls ja tut mir das wirklich leid...aber was du interpretierst entspricht nicht einmal Ansatzweise meinem Gedankengut. Bitte lies doch nochmal die ersten Sätze meines Postings durch. Danke.

Basti G.
28.04.2013, 23:44
Haha geil...genauso missverstanden hab ich mich auch gefühlt Urs :D...da denkste echt dich tritt ein Pferd. Ich glaube ich habe deinen Post verstanden und fand ihn wie immer gut und informativ. Mach am besten nicht den gleichen Fehler wie ich...einfach wegignorieren.


Schon im SHV Forum habe ich mich dafür ausgesprochen dass ich es dämlich finde kommerzielle- und nicht-kommerzielle Tandemflüge zu unterscheiden. Wie soll man das realistisch trennen können? Ausserdem sollte es für die Sicherheit des Passagiers keinen Unterschied machen ob er bezahlt oder nicht.

Guter Punkt. Denke das ist auch genau der Grund warum sich einige von dem Glauben an monetäre Gründe nicht abbringen lassen werden.

X-Dream Dani
29.04.2013, 01:11
...einfach wegignorieren.Urs, kann ich dir auch empfehlen, ich mach es auch so.

Die Problematik dürfte hier in diesem Forum sein, dass man sich nicht wag klare und eindeutige Worte zu gebrauchen und so entstehen Missverständnisse. Ich habe soeben via PN in klaren, wenn auch starken Worten geschriebene Informationen von Basti gekriegt, die mir die Sachlage eben weniger missverständlich erklärt haben. Ich denke man sollte hier sich klarer ausdrücken, auch wenn man das Risiko eingeht, dass man sich dabei nicht nur Freunde macht und ihr könnt mir glauben, ich weiss wovon ich spreche! Die primitiven und frustrierten Nörgeler werden zwar nicht weniger aber die kann man ja, wie von Basti erklärt, gut ignorieren.

In dem Sinne; Sorry, und nichts für Ungut, Basti!

Gute Nacht

Dani

X-Dream Fly

X-Dream Dani
08.05.2013, 09:27
...weil es irgend wie so schön zum Thema passt - man muss dazu erwähnen, dass Viktor Giacobbo ein bekannter schweizer Satiriker ist und somit seine Aussagen auch nicht 100% ernst zu nehmen sind. Trotzdem einige Details trifft er sehr gut auf den Punkt:

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kino/Schweizer-sind-Deutsche/story/25982488


:)


LG

Dani

X-Dream Fly

X-Dream Dani
17.05.2013, 12:24
und nochmals einen interessanten Bericht über ethnische Toleranz:

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Hier-sind-Fremde-willkommen/story/22093162

So schlecht stehen wir Schweizer doch gar nicht da - schade, dass nicht alle europäischen Länder aufgeführt sind... ;-)

LG

Dani

X-Dream Fly

MaTo
17.05.2013, 14:19
und nochmals einen interessanten Bericht über ethnische Toleranz:

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Hier-sind-Fremde-willkommen/story/22093162

So schlecht stehen wir Schweizer doch gar nicht da - schade, dass nicht alle europäischen Länder aufgeführt sind... ;-)

LG

Dani

X-Dream Fly


Man kann sich aber auch alles schön reden...
http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/Laax-will-Asylunterkunft-verhindern-14643952
Man beachte nur mal die Fremden"freundlichen" Kommentare!
Wie an einem typisch deutschen Stammtisch, mitten in einem Ausländergetto...

Das nennst Du dann alles nicht so schlimm in der Schweiz, Dani?
Letztlich alles eine Frage der Statistik, oder nicht?


Sorry, aber DAS musste jetzt sein...
Diese dauernden Sticheleien der deutschsprachigen Nationen untereinander kotzen mich so langsam echt an!

Lasst uns lieber gemeinsam fliegen gehen und nicht unsinnige und aus meiner ganz persönlichen Sicht, überflüssige Eitelkeiten pflegen.

Marc

X-Dream Dani
17.05.2013, 14:49
Marc,

Noch mals so ein Gutmensch und Weltverbesserer; Marc, hast leider den falschen Bericht verlinkt - da fehlt dem Schreiber wie offensichtlich auch dir die nötige Hintergrundinfo. In dem Fall also weniger eine Frage der Statistik als eine Frage des Wissens! Trotzdem nichts für Ungut, war nicht als Stichelei gedacht....

Im Übrigen; ich würde gerne fliegen gehen, alleine oder zusammen, nur hast du schon mal den Wetterbericht angeschaut!?!?!?!? Weiter so mit so glorreichen Typs und Ideen!

;-)

Liebe Grüsse

Dani

X-Dream Fly

Basti G.
17.05.2013, 20:09
@MaTo: Die Kommentare unter dem Bericht sind echt teilweise erschreckend, menschenverachtend und abartig. Leider ist das aber ein Phänomen, dass ich auch bei den Leserkommentaren unter Youtube-Videos, GMX-Berichten und allen möglichen anderen Nachrichtenseiten beobachte. Ich nehme an dass diese Kommentare genauso wenig den Schweizer Konsens wiederspiegeln, als das auf den anderen Homepages der Fall ist. Ich hoffe es jedenfalls...:(