PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gäste im Fluggelände - OT aus Videothread



bigben
19.04.2015, 17:27
Der Bausenberg bei Niederzissen besteht aus Vulkangestein und produziert heftigste Thermik bei entsprechenden Bedingungen. Aber auch prima Soaren kann man hier wie das Video zeigt. Starten dürfen hier nur Vereinsmitglieder mit B-Schein. Wegen der umliegenden Häuser und der strengen Auflagen sind Fremdflieger leider nicht zugelassen.

Sorry Gunter, aber wenn ich sowas lese, geht mir echt der Hut hoch. Das bei viel Betrieb Vereinsmitglieder Vorrang haben - d´accord, aber B- Schein? - Wozu? Ist bei Euch keiner in der Lage eine vernünftige Geländeeinweisung zu geben, oder ist der Landeplatz so weit weg, dass man dafür die Überlandberechtigung braucht? Das liest sich für mich eher wie eine Anleitung, wie man sein Fluggebiet Gästefliegerfrei halten kann. Schon mal darüber nachgedacht, dass Ihr in allen anderen Fluggebieten dieser Welt auch nur Gäste seid?? Die blöden anderen sind halt nur toleranter als Ihr - selbst Schuld.
Ihr solltet mal darüber nachdenken, das Wort "Fliegerfreunde" in Eurem Vereinsnamen gegen was passenderes auszutauschen.

Mit kopfschüttelnden Grüßen

bigben

WalterB
19.04.2015, 17:43
Sorry Gunter, aber wenn ich sowas lese, geht mir echt der Hut hoch. Das bei viel Betrieb Vereinsmitglieder Vorrang haben - d´accord, aber B- Schein? - Wozu? Ist bei Euch keiner in der Lage eine vernünftige Geländeeinweisung zu geben, oder ist der Landeplatz so weit weg, dass man dafür die Überlandberechtigung braucht? Das liest sich für mich eher wie eine Anleitung, wie man sein Fluggebiet Gästefliegerfrei halten kann. Schon mal darüber nachgedacht, dass Ihr in allen anderen Fluggebieten dieser Welt auch nur Gäste seid?? Die blöden anderen sind halt nur toleranter als Ihr - selbst Schuld.
Ihr solltet mal darüber nachdenken, das Wort "Fliegerfreunde" in Eurem Vereinsnamen gegen was passenderes auszutauschen.

Mit kopfschüttelnden Grüßen

bigben

Habe mir das gleiche hierzu gedacht, es geht hier doch ausschließlich darum andere von vornherein auszusperren. Finde es verdammt traurig als Verein so zu agieren. Was hier besonders extrem sein soll, erschließt sich mir auf Grund deines Vids nicht.
Trotzdem gute Flüge an eurem Buckel und das hoffentlicht kein anderer kommt und das Nest beschmutzt.
Gruß Walter

gunter_k
19.04.2015, 18:26
Schade, dass man direkt losbrüllt, falsche Behauptungen aufstellt, ohne mal nachzufragen, was die Hintergründe sind. Hauptsache meckern, aber so ist das leider ab und zu in den Foren. In unserem, übrigens sehr offenen und netten Verein, fliegen natürlich auch Gastflieger. Dass der Bausenberg eine Ausnahme darstellt, hat Hintergründe, die mit Vorfällen und Beschwerden der Anwohner zu tun hat. Der Startplatz ist gefährdet, deshalb sind hier strengere Regelungen erforderlich gewesen.

Klaus@skyfool
19.04.2015, 19:49
.....Das bei viel Betrieb Vereinsmitglieder Vorrang haben - d´accord, aber B- Schein? - Wozu? Ist bei Euch keiner in der Lage eine vernünftige Geländeeinweisung zu geben, oder ist der Landeplatz so weit weg, dass man dafür die Überlandberechtigung braucht? ....
Mit kopfschüttelnden Grüßen

bigben

Erst informieren, dann kopfschütteln.
Frag' den DHV, am Rhein und an der Mosel wirst Du kaum einen Startplatz für A haben. Ist auch der Grund für die meisten Piloten hier schnell den B zu machen, um legal starten zu können.

-Klaus

bigben
19.04.2015, 20:04
Lieber Gunter,
ich will Dir doch gar nichts, aber so wie Du es geschrieben hast kann man das leider nur so auffassen. Ich stelle auch keine Behauptungen auf ich lese nur was da steht.


... In unserem, übrigens sehr offenen und netten Verein, fliegen natürlich auch Gastflieger. .........


[video=youtube;zIEzgG2b9To]...........sind Fremdflieger leider nicht zugelassen.

Ja was denn nun, oder sind Gastflieger und Fremdflieger was unterschiedliches? Gastflieger eingeladen, Fremdflieger nicht eingeladen? ich frag ja nur.


........Dass der Bausenberg eine Ausnahme darstellt, hat Hintergründe, die mit Vorfällen und Beschwerden der Anwohner zu tun hat. Der Startplatz ist gefährdet, deshalb sind hier strengere Regelungen erforderlich gewesen.

Auch spezielle Regeln, um ein Fluggebiet nicht zu gefährden, sind völlig in Ordnung, hättest die ja mal benennen können, hast Du aber nicht und auf eurer www. steht dazu auch nichts - Transparenz und Gastfreundschaft sieht da für mich irgendwie anders aus. z.B so" Gastflieger sind jederzeit willkommen, bitte meldet Euch rechtzeitig bei unserem Geländewart YYZ unter mail@... damit Ihr eine Geländeeinweisung bekommen könnt . Geländebeschreibungen und Beschränkungen findet ihr hier....Die Startgebühren belaufen sich auf XY €.

Vielleicht wäre es ja schlauer gewesen zum Video gar nichts zu schreiben, denn machnmal ist weniger - mehr!

Gruß bigben

gunter_k
19.04.2015, 20:08
Erst informieren, dann kopfschütteln.

-Klaus

So ist es, danke. Die Gründe, warum es so ist, habe ich nun im Filmtext noch mal ergänzt, dafür muss man Verständnis haben. Und ...mich kann man ja nach Belieben beschimpfen, bin das hier gewohnt, aber auf meinen Verein lasse ich nichts kommen.

bigben
19.04.2015, 20:08
Erst informieren, dann kopfschütteln.
Frag' den DHV, am Rhein und an der Mosel wirst Du kaum einen Startplatz für A haben. Ist auch der Grund für die meisten Piloten hier schnell den B zu machen, um legal starten zu können.

-Klaus

@Klaus: Meine Frage war nicht OB B, sondern WARUM B? Begründung!

Gruß bigben

gunter_k
19.04.2015, 20:27
Ich versuchs. Auch diese Regelung hat mit den angrenzenden Häusern zu tun, einige liegen recht nah am Hang, man kann es vielleicht in dem Video nicht genau sehen. Der Bausenberg, ein Kegelberg, kann tückisch sein, weil sich je nach Windrichtung an den Seiten Düsen entwickeln können. Einmal verschätzt, kann es zu kniffligen Situationen kommen, zum einen was die Häuser angeht, zum anderen liegt im Berg noch ein Steinbruch, in dessen Nähe es gefährlich sein kann. Hinzu kommt, dass durch die Lage mit dem Ort unglaubliche Turbulenzen entstehen können, ich habe darüber vor zwei Jahren ein Video eingestellt. Mit der Festlegung B-Schein möchte man die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass niemand den Häusern zu nahe kommt oder gar in den Gärten landet oder sonst etwas passiert.

gunter_k
19.04.2015, 20:34
Lieber Gunter,

Vielleicht wäre es ja schlauer gewesen zum Video gar nichts zu schreiben, denn machnmal ist weniger - mehr!

Gruß bigben

Da gebe ich Dir recht, ich hätte zumindest mehr überlegen sollen beim Verfassen des Textes, entweder gar nix oder mehr erläutern. Lehre, ok, nehme das an.

Skade
19.04.2015, 22:25
Mit der Festlegung B-Schein möchte man die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass niemand den Häusern zu nahe kommt oder gar in den Gärten landet oder sonst etwas passiert.

komm..sei doch ehrlich und sag das das mit dem B-Schein nur eine Selektion ist. Die obige Erklärung kommt schon einer Beleidigung der Intelligenz der Leser nahe..sorry ist so.

gunter_k
19.04.2015, 22:28
Ich bin ehrlich.

bigben
19.04.2015, 23:03
@Gunter, danke für die Mühe - ich habe und wollte Dich auch nicht persönlich angreifen, auch nicht Deinen Verein. Gelände zu erhalten und auch zu schützen, wenn Beschränkungen notwendig ist, ist auch völlig OK. Was aber leider dabei bei vielen Vereinen auffällt, ist, dass das oft unbewußt oder gar bewußt dazu benutzt wird Gelände teilweise oder ganz "abzuschließen" Vereine sind laut Satzung i.d.R Gemeinnützig (http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinnützigkeit) , Gelände für die Allgemeinheit (Gäste) zu sperren ist aber nicht gemeinnützig und widerspricht somit wohl den eigenen Vereinsgrundlagen. Das sich nicht alle Gäste wie Gäste verhalten ist bedauerlich, aber leider wohl so, das allein ist aber kein Grund, höchstens ein Vorwand.

Denkt einfach mal darüber nach: Wir sind alle Gäste, fast überall!

In diesem Sinne

bigben

Pedro
19.04.2015, 23:46
Schade, dass man direkt losbrüllt, falsche Behauptungen aufstellt, ohne mal nachzufragen, was die Hintergründe sind. Hauptsache meckern, aber so ist das leider ab und zu in den Foren. In unserem, übrigens sehr offenen und netten Verein, fliegen natürlich auch Gastflieger. Dass der Bausenberg eine Ausnahme darstellt, hat Hintergründe, die mit Vorfällen und Beschwerden der Anwohner zu tun hat. Der Startplatz ist gefährdet, deshalb sind hier strengere Regelungen erforderlich gewesen.

Jaja Hintergründe und Einwände für Regelungen und Beschränkungen gibt es viele die man anbringen kann, mann muss sie nur dementsprechend zurechtbiegen um angeblich nicht als Abzocker und Kassenfüller da zu stehen.
Als Gast darf ich da nicht fliegen aber wenn ich dem Verein beitrete dann schon. (Habs gemerkt - Geld für die Vereinskasse !)
Da fliege ich sicher auch nicht gerne oder nie wo Eigennutz und Geld vor Toleranz steht. (bitte zuerst bezahlen sonst kann Fliegen gefährlich sein)
Meine Meinung zu dem was ich teils herauslesen kann !
CU - pedro

bigben
20.04.2015, 20:19
Ah, da ist er wieder, der Reflex. Böser Verein. Verein nicht gut. Hundertmal durchgekaut, hundert mal erläutert, der 101. Reflex kommt bestimmt.

Es ist eigentlich relativ einfach. Der Verein ist der Gelände*halter*, das heißt Ansprechpartner in Flugbelangen für die lokalen "Mitbewerber" um die Geländenutzung, d.h. Naturschutzbehörden, Jäger, Landwirte, Anwohner etc. Sollte sich also ein Flieger so benehmen, daß sich Jemand von den Anderen gestört oder belästigt oder anderweitig beeinträchtigt fühlt, wird der Verein befragt und zur Rechenschaft gezogen. Das kann man kritisieren, verurteilen oder was auch immer, aber es ist ein Fakt des Lebens.

Für einen Verein ist es WESENTLICH einfacher, Vereinsmitglieder in die Pflicht zur Einhaltung von Geländenutzungsregelungen zu nehmen als Gäste (befragt einfach mal die Oppenauer i.Z. mit der Historie des Ostlandeplatzes dazu). Auch aus diesem Grund ist es oft so, daß die Beschränkung von Geländenutzung auf Vereinsmitglieder nicht aus dem Verein kommt, sondern als Zulassungsvoraussetzung von lokalen Ordnungsbehörden mit auferlegt wird.

Bitte hört endlich mal damit auf, vielleicht tatsächlich mal sehr selten vorkommende Vereinssheriffs zu verallgemeinern und Vereinsvorstände unter einen Generalverdacht zu stellen. Es ist schwierig genug, Leute zu finden, die die Arbeit auf sich nehmen, eine Geländezulassung durchzubringen; es hilft wirklich nichts, wenn neben dem Nerv mit den "Naturschützern," Jägern und Anderen Widrigkeiten dann auch noch Rückenschüsse von Leuten kommen, die sich die Realität nicht vorstellen können. In Aller Regel sind Beschränkungen von Geländen auf Vereinsmitglieder eine Kröte, die man schlucken muß, um überhaupt auch nur an eine Geländezulassung denken zu können. Wollen tut das Niemand in den betroffenen Vereinen, davon könnt ihr zu 99,5% sicher sein.

Rüdiger, das was Du mir , gerade im ersten Satz unterstellst, habe ich so nie gesagt und entspricht auch nicht meiner Meinung, Wenn Du mein Zitat richtig lesen würdest, wüsstest Du was ich damit meine. Ich weiß dass Gebietspflege mit Aufwand verbunden wird, andere machen das auch. Ich kritisiere nicht die Vereine an sich, sondern nur die fehlende, nicht existente oder nicht gewollte Gästeregelung. Diejenigen, die keine oder eine restriktive Gästeregelung haben, fliegen doch sehr gerne in jedem irgendwie erreichbaren Fluggebiet, nur Zu Hause wollen sie keinen anderen haben, sorry aber das finde ich nicht in Ordnung Du meinst echt 99,5% sind nicht so? Schau mal auf www.paraglidingspots.com (http://www.paraglidingspots.com) vorbei und lade Dir die Deutschen Spots in GE, klicke die Infos der einzelnen Startplätze wahllos an, Du wirst überrascht sein wieviele für Gäste beschränkt sind.

So jetzt gerne wieder Videos, sorry Kollegen musste noch sein :rolleyes:

Gruß bigben

conny-reith
21.04.2015, 08:00
@Till,

Tastatur muß dringend gewechselt werden. :D


Gruß Conny

DonQuijote
21.04.2015, 08:12
@ Bigben: Nehmen wir einmal an, dass ein Fluggebiet von einem Verein zugelassen wurde (zuvor durfte man im weiten Umfeld nirgends fliegen), von diesem Verein betreut wird und sämtliche anfallende Arbeit von Vereinsmitgliedern erledigt werden. Die Hauptakteure des Zulassungsprozesses stehen mit ihrem persönlichen Wort bei den Zusprechern von Behörden, Kommunen, Forst, Naturschutz , Bauern und Anwohnern in der Verantwortung, dass der Flugbetrieb diese nicht über die Maßen belästigen und strapazieren wird. Dieses Gebiet wird langsam aber sicher immer populärer. Irgendwann hat der Verein ein paar hundert Mitglieder und an schönen Wochenenden kommen viele weitere Gäste dazu. Am Startplatz bilden sich riesige Pilotenschlangen, die niedergetrampelte Auslefläche ist 5 mal so groß wie vom Bauern nach langen Verhandlungen erlaubt, im anliegenden Dorf gibts immer mehr Stimmen, das Fluggebiet zu sperren, zwanzig gleichzeitig landende Piloten verteilen sich über die Obstwiesen und in die Bäume rund um den kleinen, mit viel Mühe gepachteten Landeplatz. Die Bauern drumrum fragen sich, warum ein Verpächter Geld vom Verein bekommt, aber trotzdem auf ihren Wiesen außengelandet wird. Der Kollaps droht. (natürlich ist dieses beispielhafte Gebiet erfunden)..

Nun meine Frage an Dich: Was für eine faire Regelung fällt Dir ein, die der an sich sehr liberale Verein treffen könnte? An dieser Idee wären sicher viele interessiert.

PS: Wär echt cool, wenn der Admin das ganze Off Topic in einen eigenen Thread verschieben könnte.

Pedro
21.04.2015, 10:37
JN - PS: Wär echt cool, wenn der Admin das ganze Off Topic in einen eigenen Thread verschieben könnte.

Ja da darf man sich aber fragen - Was ist "Off Topic" (Alles war doch nur eine Antwort auf ein eingestelltes Video)
Etwa das total übertriebene Geschreibse von JN oder sind da nur immer die Andern schuld ?

Jaja wenn man den Teufel an die Wand malt, da halte ich mit Knoblauch dagegen !

Im Ganzen finde ich es schrecklich solche Aussagen zu machen, da könnte der Verdacht aufkommen dass Deutschland von der Kaiserzeit bis Heute noch nichts dazugelernt hat, diese alten Zöpfe von Regelung, Verbote, Einschränkung der Freiheit und Willkür etc. gehören schon längstens abgeschnitten !!!
CU pedro

DonQuijote
21.04.2015, 10:50
JN - PS: Wär echt cool, wenn der Admin das ganze Off Topic in einen eigenen Thread verschieben könnte.

Ja da darf man sich aber fragen - Was ist "Off Topic" (Alles war doch nur eine Antwort auf ein eingestelltes Video)
Etwa das total übertriebene Geschreibse von JN oder sind da nur immer die Andern schuld ?

Jaja wenn man den Teufel an die Wand malt, da halte ich mit Knoblauch dagegen !

Im Ganzen finde ich es schrecklich solche Aussagen zu machen, da könnte der Verdacht aufkommen dass Deutschland von der Kaiserzeit bis Heute noch nichts dazugelernt hat, diese alten Zöpfe von Regelung, Verbote, Einschränkung der Freiheit und Willkür etc. gehören schon längstens abgeschnitten !!!
CU pedro

@ Pedro: Ich halte Dir zugute, dass Deutsch vermutlich nicht Deine Muttersprache ist, und Du mich deswegen nicht verstanden hast. Zum einen hab ich natürlich auch mein Geschreibsel mit off topic gemeint und den Admin gebeten, das zu verschieben (hätte ja wenig Sinn gemacht, in einem anderen Thread auf Postings zu antworten, die hier stehen, oder?). Zum anderen ist das Szenario eben nicht den Teufel an die Wand gemalt, sondern leider sehr real (ich hätte vielleicht einen Smilie hinter "erfunden" machen müssen, damit Du es kapiert hättest?).

Was nach wie vor fehlt, ist eine Lösung für diese in deutschen Mittelgebirgen absolut realen Probleme. Ich bin, wie Du sicher weißt, der allerletzte der irgendjemandem das Fliegen irgendwo verbieten wollen würde. Nichts desto trotz, habe ich keine Idee, wie die Vereine das Problem lösen könnten. Ideal wäre natürlich die Zulassung von viel mehr Fluggebieten. Wenn man wie in Österreich, der Schweiz oder den bayerischen Voralpen an jeder Ecke fliegen dürfte, gäbe es all diese Probleme nicht.

Was ist Dein Vorschlag, Pedro? Einfach hunderte Piloten fliegen lassen, bis das Gebiet zu ist? Damit sich auf die nächstliegenden Gebiete dann noch mehr Piloten konzentrieren? Oder hast Du etwa eine bessere Idee (was mich ehrlich gesagt, wundern würde)?

Pedro
21.04.2015, 11:44
Hi JN

Danke für die Antwort.
Meine Muttersprache ist wohl Deutsch "BW"
Verstanden habe ich alles und die Antwort habe ich doch schon gegeben, "" Die alten und längst überholten Zöpfe mal endlich abschneiden""
In der Schweiz und auch andern Ländern gibt es keine solche selbst und Hausgemachten Probleme.
Wenn ich denn mal Gross bin möchte ich auch in Deutschland wohnen - - - :D

DonQuijote
21.04.2015, 11:48
In der Schweiz und auch andern Ländern gibt es keine solche selbst und Hausgemachten Probleme.
In der Schweiz mit gefühlt drei Startplätzen pro Einwohner gibt es die Probleme nicht, die wir in Deutschland haben, wo in manchen Regionen auf tausende Piloten ein Startplatz kommt? Eine echte Überraschung... :rolleyes:

Wir warten noch auf Deinen Vorschlag zur sinnvollen (De-)Regulierung dieser "hausgemachten" Probleme. Alle fliegen lassen, bis das Gebiet zu ist oder irgendwen (wen?) nicht fliegen lassen? Was wäre Deine Variante, wenn Du entscheiden dürftest?


Wenn ich denn mal Gross bin möchte ich auch in Deutschland wohnen - - - :D
Ich wünsche es Dir (und mir) ja nicht, aber gut tun würde es Dir in Sachen Horizonterweiterung schon. In der Schweiz zu hocken und sich über Probleme lustig zu machen, die man sich auf seiner Insel der Glückseeligen nicht mal vorstellen kann, ist schon deutlich unter der Gürtellinie.

Pedro
21.04.2015, 15:43
Naja lassen wir das es bringt doch nichts und schadet nur dem Forum wenn ich dauernd versuche die Sache zu erläutern und einem dann immer noch die gleichen Fragen gestellt werden oder dass man noch massiv angegangen wird.
Es kann der frömmste nicht in Frieden leben . . . . . . . . . . ?
CU pedro

ForumAdmin
21.04.2015, 18:17
Hier wie gewünscht alle OT-Beiträge aus dem Videothread betreffend Gästeregelung in Fluggeländen.

Goeldi
21.04.2015, 18:47
Mal ein aktueller post zu dem Thema, der grade eben auf unserer Vereinsseite gepostet wurde:

Hallo zusammen,
da gestern am Montag in Willingen mehrfach trotz unserer Warnungen tief über den Wildpark geflogen wurde, hat der Vorstand des Sair (http://www.sauerlandair.de/nachrichten) kurzfristig beschlossen, eine Gastfliegersperre für Willingen auszusprechen. Es sind dort verschiedene Hinweise angebracht worden und trotzdem kommt es ständig zu der Regelüberschreitung. Auch Mitglieder werden bei dem Regelverstoß sofort vom Flugbetrieb in ALLEN unseren Geländen ausgeschlossen.
Der Betreiber des Wildparks strebt jetzt ein generelles Flugverbot bei der Gemeinde an. Wir alle müssen jetzt durchgreifen (und die Schwarzen Schafe melden), denn sonst war es das mit Fliegen in Willingen. Die Sperrung ist auf der Homepage angezeigt und wird asap auf der DHV-Site veröffentlicht. Wie blöd....!!!!!?????

Denke mal dazu muss man nicht viel sagen, die paar Egoisten die glauben sie müssten sich nicht an Regeln halten machen einfach allen anderen nichts als Ärger! :mad:

smfoo
21.04.2015, 18:58
Na super… Luxus Startplatz mit Bahn. Ist die Sperre dauerhaft?

hacki-online
21.04.2015, 19:03
Mal ein aktueller post zu dem Thema, der grade eben auf unserer Vereinsseite gepostet wurde:

Hallo zusammen,
da gestern am Montag in Willingen mehrfach trotz unserer Warnungen tief über den Wildpark geflogen wurde, hat der Vorstand des Sair (http://www.sauerlandair.de/nachrichten) kurzfristig beschlossen, eine Gastfliegersperre für Willingen auszusprechen. Es sind dort verschiedene Hinweise angebracht worden und trotzdem kommt es ständig zu der Regelüberschreitung. Auch Mitglieder werden bei dem Regelverstoß sofort vom Flugbetrieb in ALLEN unseren Geländen ausgeschlossen.
Der Betreiber des Wildparks strebt jetzt ein generelles Flugverbot bei der Gemeinde an. Wir alle müssen jetzt durchgreifen (und die Schwarzen Schafe melden), denn sonst war es das mit Fliegen in Willingen. Die Sperrung ist auf der Homepage angezeigt und wird asap auf der DHV-Site veröffentlicht. Wie blöd....!!!!!?????

Denke mal dazu muss man nicht viel sagen, die paar Egoisten die glauben sie müssten sich nicht an Regeln halten machen einfach allen anderen nichts als Ärger! :mad:

Das ist einfach unfassbar, dass irgendwelche Idioten jetzt allen anderen das Fluggebiet versauen :mad::mad::mad:

shoulders
21.04.2015, 19:40
Was heißt hier "jetzt"? Solche Probleme gibt's schon lange und sie nehmen zu - aber wer was sagt bekommt oft nur nassforsche Belehrungen zum Thema "vol libre" zu hören...

CU
Shoulders

Echte Vögel kotzen nicht!

zucki
21.04.2015, 20:57
Hi,
ich denke Pedro hat mit seinen ´ alten Zöpfen´gar nicht so unrecht.Woran´s liegt ist nicht der Mangel an Startplätzen in D sondern die Deutsche Kotz-Bürokratie-jede Marienkäferzucht will separat berücksichtigt werden.Und das Schlimme ist dass sich fast jeder auch noch an die Regeln,Verordnungen und Vorschriften hält.
Das ist rundherum anders-in Frankreich,Österreich,Italien,Spanien,und Bulgarien sowieso.In Bassano z.B.gibts auch eine Greifvogelzucht-da wird schon seit gefühlt 100 Jahren darübergesemmelt,Besitzer ärgert sich und man darf ja keinen Retter werfen wenn man dort einschlagen würd-Lebensgefahr:eek:-aber sonst ist alles ok.
Ist ein typisch Deutsches Problem-uns fehlt ein latenter Hang zur Anarchie:) Z

Xysos
21.04.2015, 21:35
Hi,
ich denke Pedro hat mit seinen ´ alten Zöpfen´gar nicht so unrecht.Woran´s liegt ist nicht der Mangel an Startplätzen in D sondern die Deutsche Kotz-Bürokratie-jede Marienkäferzucht will separat berücksichtigt werden.Und das Schlimme ist dass sich fast jeder auch noch an die Regeln,Verordnungen und Vorschriften hält.
Das ist rundherum anders-in Frankreich,Österreich,Italien,Spanien,und Bulgarien sowieso.In Bassano z.B.gibts auch eine Greifvogelzucht-da wird schon seit gefühlt 100 Jahren darübergesemmelt,Besitzer ärgert sich und man darf ja keinen Retter werfen wenn man dort einschlagen würd-Lebensgefahr:eek:-aber sonst ist alles ok.
Ist ein typisch Deutsches Problem-uns fehlt ein latenter Hang zur Anarchie:) Z

Du vergisst dabei allerdings, dass sich, im Gegensatz zu den benannten Nachbarn, die deutsche Bürokratie nicht zu schade ist auch kleinsten Vergehen nachzugehen. Ein Mitbürger, der 1000x andere Denunziert weil das Auto 0,5m aus der Bucht schaut wird auch erst nach gefühlten Jahrzehnten vom Amt ignoriert.

Was die Naturschützer angeht, bin ich ganz bei dir. Gerade die armen Greifvögel sind besonders schützenswert, da sie sich bestimmt sofort aus dem Nest stürzen würden wenn ein Gleitschirm ankommt. Der gemeine Feldhamster bekommt sicher auch einen Infarkt wenn jemand unbekanntes seine Wiese betritt.

Das soll aber bitte auch überhaupt kein Aufruf sein, die vorhandenen Regeln zu missachten, oder Zucki?

Haben hier einige Gebiete in der Gegend die super für alle gängigen Richtungen gehen würde, die wenigsten sind frei. Fast keines davon am Wochenende zugänglich. Man könnte heulen.

marcel1
21.04.2015, 21:53
Hä? Mit "total übertrieben" haben Jörgs Ausführungen nicht das Geringste zu tun, eher mit "einen kleinen Ausblick auf das Fluggebiet Neuffen in 2 Jahren."

Da muß man leider keine 2 Jahre warten und auch nicht in das Fluggebiet Neuffen gehen. :mad::mad:

Schon mal 2.5 Stunden auf einen Windenschlepp gewartet (und dann nach dem Absaufen nochmal so lange)? Das ist in bestimmten Geländen mittlerweile Realität - und ich meine jetzt keine Wartezeit wegen technischer Probleme.


Der Betreiber des Wildparks strebt jetzt ein generelles Flugverbot bei der Gemeinde an.

Das ist sehr schade, das Sauerland kenne ich auch als Gastflieger. An guten Wochenend- und Feiertagen ist die Frequentierung dort in einigen Geländen durchaus grenzwertig. Ist nur ein weiteres Beispiel für eine Gegend mit gewissen Problemen. Mittelgebirge in BW wurden auch schon genannt.

Fakt ist einfach: In einer Reihe Gegenden haben wir absoluten Fluggebietsnotstand

Heißt dann für die Betroffenen ewig warten oder >200 km weg fahren. Beides wird gemacht. Gästebeschränkungen gibts dann natürlich auch in solchen Regionen öfters.


alten Zöpfen´gar nicht so unrecht

Bin ich völlig mit Dir einer Meinung, daß die Fluggebietszulassungsregelungen hierzulande absolut unbefriedigend sind. Der DHV färbt das gerne schön. Was ich nicht gut finde!
Aber was Du hinsichtlich einer konstruktiven Lösung leider vergißt, ist:

1. Die Vereine können erst mal nix daran ändern. Sie können nicht einfach sagen: Fliegt dort, ist zwar nicht zugelassen, aber scheiß drauf.

2. Ohne formelle Einvernahme aller beteiligten Stellen fliegen funktioniert eh nur bei moderater Frequentierung! Wenn irgendwo 100 Leute an einem Tag runterpurzeln mußt Du belastbare Abssprachen haben oder die Hütte brennt in kurzer Zeit. Das umständliche Zulassungsverfahren hindert vor allem dort, wo Infrastruktur und Piloten dünn gesät sind.


uns fehlt ein latenter Hang zur Anarchie

Der fehlt einer ganzen Reihe Fliegern sicher nicht. :)
Es gibt Gegenden und bestimmte Situationen / Zeiträume, da wird regelmäßig von nicht zugelassenen Geländen geflogen. Seit Jahren und der DHV weiß das auch. Wenn es zu viel wird und der "Mantel der Verschwiegenheit" platzt, dann gibt es Ärger.
Zuletzt, als in einem bestimmten sehr schönen Herbst während der Revisionszeiten haufenweise Flieger Walk-und-fly von so ziemlich jedem startbaren Hügel gemacht haben. Muß regelrechte Happenings da auf den Bergen gegben haben. Der DHV bat dann eindringlich darum, diese Flüge nicht noch im Duzend täglich in den DHV-XC einzustellen.
Das würde ich durchaus als (gesunden) Hang zur Anarchie bezeichnen. Du mußt nur genau hin schauen. :rolleyes:

Und ja, in heikelen und stark belasteten Fluggebieten führt deine Anarchie leider nicht zum gewünschten, sondern zu gegenteiligem Erfolg. Das ist ein Teil des Problems: Der gute alte Spontispruch funktioniert nur dort, wo man Dich nicht am Schlafittchen packen kann...

zucki
21.04.2015, 22:12
Da muß man leider keine 2 Jahre warten und auch nicht in das Fluggebiet Neuffen gehen. :mad::mad:

Schon mal 2.5 Stunden auf einen Windenschlepp gewartet (und dann nach dem Absaufen nochmal so lange)? Das ist in bestimmten Geländen mittlerweile Realität - und ich meine jetzt keine Wartezeit wegen technischer Probleme.



Das ist sehr schade, das Sauerland kenne ich auch als Gastflieger. An guten Wochenend- und Feiertagen ist die Frequentierung dort in einigen Geländen durchaus grenzwertig. Ist nur ein weiteres Beispiel für eine Gegend mit gewissen Problemen. Mittelgebirge in BW wurden auch schon genannt.

Fakt ist einfach: In einer Reihe Gegenden haben wir absoluten Fluggebietsnotstand

Heißt dann für die Betroffenen ewig warten oder >200 km weg fahren. Beides wird gemacht. Gästebeschränkungen gibts dann natürlich auch in solchen Regionen öfters.



Bin ich völlig mit Dir einer Meinung, daß die Fluggebietszulassungsregelungen hierzulande absolut unbefriedigend sind. Der DHV färbt das gerne schön. Was ich nicht gut finde!
Aber was Du hinsichtlich einer konstruktiven Lösung leider vergißt, ist:

1. Die Vereine können erst mal nix daran ändern. Sie können nicht einfach sagen: Fliegt dort, ist zwar nicht zugelassen, aber scheiß drauf.

2. Ohne formelle Einvernahme aller beteiligten Stellen fliegen funktioniert eh nur bei moderater Frequentierung! Wenn irgendwo 100 Leute an einem Tag runterpurzeln mußt Du belastbare Abssprachen haben oder die Hütte brennt in kurzer Zeit. Das umständliche Zulassungsverfahren hindert vor allem dort, wo Infrastruktur und Piloten dünn gesät sind.



Der fehlt einer ganzen Reihe Fliegern sicher nicht. :)
Es gibt Gegenden und bestimmte Situationen / Zeiträume, da wird regelmäßig von nicht zugelassenen Geländen geflogen. Seit Jahren und der DHV weiß das auch. Wenn es zu viel wird und der "Mantel der Verschwiegenheit" platzt, dann gibt es Ärger.
Zuletzt, als in einem bestimmten sehr schönen Herbst während der Revisionszeiten haufenweise Flieger Walk-und-fly von so ziemlich jedem startbaren Hügel gemacht haben. Muß regelrechte Happenings da auf den Bergen gegben haben. Der DHV bat dann eindringlich darum, diese Flüge nicht noch im Duzend täglich in den DHV-XC einzustellen.
Das würde ich durchaus als (gesunden) Hang zur Anarchie bezeichnen. Du mußt nur genau hin schauen. :rolleyes:

Und ja, in heikelen und stark belasteten Fluggebieten führt deine Anarchie leider nicht zum gewünschten, sondern zu gegenteiligem Erfolg. Das ist ein Teil des Problems: Der gute alte Spontispruch funktioniert nur dort, wo man Dich nicht am Schlafittchen packen kann...

Feiner differenzierter Kommentar-Du hast mit etlichen Punkten sicher recht!Aber hinzuzufügen wäre dass es schon etliche Startplätze gibt wo das´ Schlafittchenpacken´ nicht so leicht ist.Und - Du hast vollkommen recht-wo immer es ein Massenphänomen wird sind Probleme vorprogrammiert.

Gute Nacht;) Z

tomy1309
21.04.2015, 22:33
warum wird eigentlich immer unterstellt, dass B-Schein Inhaber die besseren Piloten wären? Im Video sieht man übrigens, dass die Herren B-Schein Piloten mit ausgehängtem Beschleuniger fliegen...

Gruß
Thomas

bigben
21.04.2015, 23:44
@ Bigben: Nehmen wir einmal an, dass ein Fluggebiet von einem Verein zugelassen wurde (zuvor durfte man im weiten Umfeld nirgends fliegen), von diesem Verein betreut wird und sämtliche anfallende Arbeit von Vereinsmitgliedern erledigt werden. Die Hauptakteure des Zulassungsprozesses stehen mit ihrem persönlichen Wort bei den Zusprechern von Behörden, Kommunen, Forst, Naturschutz , Bauern und Anwohnern in der Verantwortung, dass der Flugbetrieb diese nicht über die Maßen belästigen und strapazieren wird. Dieses Gebiet wird langsam aber sicher immer populärer. Irgendwann hat der Verein ein paar hundert Mitglieder und an schönen Wochenenden kommen viele weitere Gäste dazu. Am Startplatz bilden sich riesige Pilotenschlangen, die niedergetrampelte Auslefläche ist 5 mal so groß wie vom Bauern nach langen Verhandlungen erlaubt, im anliegenden Dorf gibts immer mehr Stimmen, das Fluggebiet zu sperren, zwanzig gleichzeitig landende Piloten verteilen sich über die Obstwiesen und in die Bäume rund um den kleinen, mit viel Mühe gepachteten Landeplatz. Die Bauern drumrum fragen sich, warum ein Verpächter Geld vom Verein bekommt, aber trotzdem auf ihren Wiesen außengelandet wird. Der Kollaps droht. (natürlich ist dieses beispielhafte Gebiet erfunden)..

Nun meine Frage an Dich: Was für eine faire Regelung fällt Dir ein, die der an sich sehr liberale Verein treffen könnte? An dieser Idee wären sicher viele interessiert. ...........

Hallo JN,
schönes Beispiel, das bestimmt nicht nur singulär ist, sh. aktuelle Vorposts. Das Gebiete (leider) mit Auflagen belegt werden, weil jeder Hanswurst meint irgendwelche Bedingen stellen zu müssen, ja das ist in D leider so, auch dazu wurde ja schon was gesagt und das Gäste sich in anderen Gebieten sich an die dort geltenden Auflagen halten sollten, ist eigentlich selbstverständlich. Leider gibt es auch bei uns GS Fliegern genügend Vollpfosten, die das nicht interessiert und dazu nicht in der Lage zu sein scheinen etwas vorausschauend zu denken, um mal rechtzeitig darüber nachzudenken, was so manche schwachsinnige Handlung für Folgen haben kann. Beipiel: die o.g Hike & Fly Flüge von nicht legalen Startplätzen und diese dann in den DHV-XC einzustellen. So etwas muß einem doch richtig weh tun, oder? Der Schlaue dagegen genießt und schweigt.

Was Deine Frage angeht würde ich mir als erstes mal wünschen, dass es überhaupt Gästeregelungen gibt und das nicht wie im "Verursacherpost" ;) pauschal geschrieben wir, "Fremdflieger dürfen hier nicht fliegen" wie ich schon sagte, wir alle sind fast überall Gäste, und wenn etwas geregelt werden muß, dann sollten diese Regelungen auch auf der Website des Vereins auch mit Ansprechpartnern veröffentlicht werden. Ein Musterbeispiel wie es sein könnte findest Du z.B. HIER (http://www.drachenfluggruppe-boerry.de/index.php/unsere-startplaetze/boerry)
Da wird nicht nur die Regelung sondern auch die Gründe genannt, so etwas respektiere ich vorbehaltlos, auch wenn es mich als Gast dort am WE selbst treffen würde. Eine weitere Möglichkeit wären zeitliche Limits. Ich glaube da kann man schon recht kreativ sein, wenn man es denn will. Im Übrigen sind Gäste in anderen Fluggebieten ja auch keine Schmarotzer, sie sind zwar keine Mitglieder, tragen aber durch ihre Start- und Landegebühren auch zum Vereins- und Geländewohl bei. Im o.g. Link wird es sogar Tagesmitgliedschaft genannt, mehr Integration von Gästen geht kaum. Mehr Miteinander statt Ausgrenzung und etwas mehr Abstand hiervon KLICK (https://www.youtube.com/watch?v=U0MU-2_MuUE) wäre da bestimmt hilfreich.

Gruß bigben

H.M.Murdoch
22.04.2015, 07:44
Na toll, das ist ein Tagesanfang. :mad:

Die ach so heiss geliebten Anarchisten haben mal wieder eine Duftmarke gesetzt.. wie jedes Jahr,
nur dieses Mal hats Konsequenzen. Stehen jetzt irgendwann die Staatsvertreter am Landeplatz und kontrollieren die Mitgliedschaft? Gibts dann Knöllchen wegen Hausfriedensbruch (oder wie auch immer das juristisch korrekt heisst)?

Was kann ein Vorstand angesichts derart penetranter Ignoranz noch tun ?

http://sauerlandair.de/nachrichten/660-ettelsberg-bis-auf-weiteres-gesperrt-fuer-gastpiloten

marcel1
22.04.2015, 09:03
warum wird eigentlich immer unterstellt, dass B-Schein Inhaber die besseren Piloten wären?

Auch eine alte Diskussion und ein nicht leicht lösbares Problem!

Genau das mit den besseren Piloten unterstellt niemand - es ist halt ein Filter, der bewirkt, daß zum einen etwas weniger Piloten kommen (können) und zum anderen, die die kommen, etwas mehr Erfahrung haben als Scheinneulinge. Du brauchst ne Gewisse Anzahl Thermikflüge und etwas Zeit/Erfahrung für den B-Schein. Mußtest auch etwas Initiative zeigen.

Es ist definitiv kein sehr guter Filter, weil eigentlich zu leicht zu erfüllen, aber es mangelt an anderen verfügbaren harten Kriterien.

Welche sollte man denn nehmen? Flugstunden im letzten Jahr? Kann jeder selbst erfinden / ist nicht ohne viel Aufwand zu kontrollieren. Scheinbesitz seit 2 Jahren? Gibt genug, die nach dem Schein quasi aufhören zu fliegen, da bewirkt der B-Schein zumindest noch, daß sich der betreffende Pilot einmal um seine Weiterbildung (fliegerisch) kümmern mußte. u.s.w.

Es fehlt schlicht in sinnvollen Möglichkeiten, um fliegerische Erfahrung und Übung feststellen zu können. Klar könnte man das Ganze durch Recherchen in den XC Portalen, persönliche Empfehlungen, Vorfliegen etc. besser erfassen, aber wer will sich diese Mühe machen und sich den dann wohl kommenden Vorwürfen (Nasenfaktor!) aussetzen. Zumal wir ja von stark frequentierten Geländen sprechen...

MURMEL
22.04.2015, 09:16
Hallo Zucki,
Gott sei Dank ist es in Bassano so voll und Gleitschirmfliegen ein Wirtschaftsfaktor, sonst wäre das mit der Falknerei mit Sicherheit ein deutlich anderes Problem.
Da wo die Ortsgastronomie usw nix verdient, der Falkner den OB kennt usw ist dann auch schnell vorbei.
Unser schönes Gebiet Dreiser Weiher ist zu,immerhin der einzige Nordstartplatz in der ganzen Eifel, zwar aus anderen Gründen, die oft genug genannt sind. Aber weil leider genug Zeitgenossen des "Vol Rücksichtslos" nicht unbedingt für Rückhalt in der Bevölkerung sorgten, blieb die Unterstützung von daher auch weg.
Und für die Revolution, die Blockade von Rheinbrücken usw. sind wir einfach zu wenig. Im Gegensatz dazu haben die Jäger zig 1000 Leute zusammen bekommen für eine Demo gegen das neue Jagdgesetz in NRW. Ist leider so.
Viele Grüße

Michael C


Zum fast gleichen Thema schrieb ich schon den Beitrag "Gleitschirmflieger und Regeln"

magic_boomerang
22.04.2015, 10:09
Da wo die Ortsgastronomie usw nix verdient, der Falkner den OB kennt usw ist dann auch schnell vorbei.


deshalb: wählt Gleitschirmflieger als Bürgermeister - siehe Marquartstein.

Thomas

Xysos
22.04.2015, 10:31
deshalb: wählt Gleitschirmflieger als Bürgermeister - siehe Marquartstein.

Thomas

Marquartstein liegt aber nicht gerade im deutschen Flachland,auch haben die Massen an Piloten keine Lust ihr Gerödel 1000Höhenmeter zu schleppen (Hochgern).
Oder spielst du auf die Oberauer an? Die Toleranz gegenüber Gleitschirmfliegern ist im Achental (10 Jahre dort aufgewachsen, und in MQ auf die Schule gegangen) deutlich höher als z.B. in Unterfranken (Studium).

tomy1309
22.04.2015, 11:07
Auch eine alte Diskussion und ein nicht leicht lösbares Problem!

Welche sollte man denn nehmen? Flugstunden im letzten Jahr? Kann jeder selbst erfinden / ist nicht ohne viel Aufwand zu kontrollieren. Scheinbesitz seit 2 Jahren? Gibt genug, die nach dem Schein quasi aufhören zu fliegen, da bewirkt der B-Schein zumindest noch, daß sich der betreffende Pilot einmal um seine Weiterbildung (fliegerisch) kümmern mußte. u.s.w.



Allein in meinem Bekanntenkreis sind mehrere frischgebackene Piloten, die ziemlich unmittelbar nach der Scheinerteilung den B-Schein begonnen und auch zeitnah abgeschlossen haben.
Und die paar 30 Minutenflüge und selbst der 10 km Flug sind doch echt "Pille Palle"!

Natürlich hast Du recht, dass es irgend ein Kriterium geben muss. Aber wenn die mit der Schwierigkeit des Geländes argumentiert, dann ist dieses ein schlechtes...
Dann schon lieber XC Wertungen z.B.

Ist ab er nur mein unmaßgebliches Bauchgefühl gegen Ungerechtigkeit. Die werden Ihre Beweggründe haben und diese sind zu akzeptieren!

Gruß
Thomas

tomy1309
22.04.2015, 12:34
tomy1309: von der einen schlechten Lösung zur nächsten schlechten...

Wer eine fundierte Pilotenausbildung hat braucht nicht zusätzlich noch gegängelt werden bezüglich in Frage gestellter Pilotenkompetenz!!!

Es gibt nur EINE Lösung: Am Ende der Ausbildung steht ein qualifizierter, lizensierter Pilot. Alle die diese Hürde nicht nehmen können oder wollen bekommen nur eine eingeschränkte Zulassung, fliegen nur in den Geländen in denen Geschult wurde, eventuell nur mit Flugauftrag.
Dann hat eine FS sogar einen Vorteil, manch Schüler bleibt länger an die FS gebunden :rolleyes: und allen ist geholfen.

Gruß Moses

Aber mit der B-Schein Auslese wird doch bei dieser Lösung die Pilotenkompetenz erst recht in Frage gestellt!!! Nur weil ich keine Lust darauf habe, Abends mit dem Zug oder per Anhalter oder wie auch immer nach Hause zu kommen (und ich deshalb auf den B-Schein, bzw. Überlandflüge verzichte), wird mir unterstellt, ein schlechterer Pilot zu sein.
Es geht einfach nur darum das Kind beim Namen zu nennen. Und hier heißt das Kind: wir wollen nicht zu viele Flieger im Gelände. Das muss man Wohl oder Übel akzeptieren! Aber einfach ein bisschen Ehrlichkeit täte gut. Wie man dann über den Verein denkt ist eine andere Sache.
Fakt ist leider, das es ein generelles Problem ist, das es sämtlichen Sparten gibt, nämlich, dass Niemand mehr auf irgendetwas oder Irgendwem Rücksicht nimmt, viele Ihr vermeintliches Recht bis zur Grenze und darüber ausnutzen. Solche Regelungen sind dann die Konsequenz. Ich kann den Verein sogar verstehen und akzeptiere solche Regelungen. Auch wenn's mir nicht gefällt.

Aber sicherlich bin ich trotzdem im Grunde dacore mit Dir, Moses

Gruß
Thomas

shoulders
22.04.2015, 13:41
warum wird eigentlich immer unterstellt, dass B-Schein Inhaber die besseren Piloten wären? Im Video sieht man übrigens, dass die Herren B-Schein Piloten mit ausgehängtem Beschleuniger fliegen...

Gruß
Thomas

Ach, das ist mir auch schon mir A-Schein passiert :D

CU
Shoulders

DonQuijote
22.04.2015, 14:14
Ich denke, wir werfen hier gerade zwei unterschiedliche Probleme in einen Topf.

Problem 1: Zu viele Flieger für ein Gebiet
Überlaufene Fluggebiete sorgen fast zwangsläufig für Probleme. Gründe dafür sind zum Beispiel, dass es zu wenig Fluggebiete in erreichbarer Nähe gibt (ist oft in Deutschland so), dass unselbstständige Piloten dort hin fahren, wo sie sich sicher fühlen (Andelsbuch, Neunerköpfle, Kössen), dass bestimmte Gebiete einen überhöhten Nimbus genießen (Dolomiten, Bassano), dass von bestimmten Gebieten aus gestartete XC-Flüge die Server fluten (Hochfelln, Grente) usw. Da es so viele unterschiedliche Motivationen für die Zusammenrottung gibt, kann man hier schlecht pauschale Abhilfe schaffen. Etwas helfen zur Entzerrung könnte die Erschließung, Kommunikation und Vorstellung von Alternativen. Und das permanente Plädoyer an die Verantwortung des Einzelnen, sich nach gesundem Menschenverstand und Anstand zu verhalten. Vor allem vor Ort am Start- und Landeplatz vermisse ich oft klärende Worte. Oft fressen die Locals ihren Frust in sich rein und verbieten dann irgendwann den Gästen das Fliegen. Man kann defizitäres Verhalten aber auch ganz einfach sofort ansprechen und klären. Verbote, eingeschränkte Gastflugregelungen etc. können allenfalls punktuelle Notmaßnahmen sein, aber ganz sicher keine dauerhafte Lösung. Ein anderer Punkt ist wirklich hausgemacht: Wenn ich als Local jeden popeligen Streckenflug von "meinem" Startplatz in den DHV-XC stelle, brauch ich mich ja auch nicht darüber wundern, wenn immer mehr Leute kommen und denken, das wäre das Streckenflugmekka (-> Neuffen).

Problem 2: Gefährliche Gebiete
Es gibt tatsächlich eine Menge Gebiete, die entweder überdurchschnittlich gefährlich sind, oder von den Locals dafür gehalten werden. Dort gibt es dann oft "B-Schein-Pflicht" und ähnliche Stilblüten. Man weiß sich halt nicht zu helfen, es geht hier meist nicht darum, weniger Flieger zu haben, sondern tatsächlich darum, dass durch zu viele Unfälle das Fliegen an diesem Ort schnell in Misskredit gebracht werden würde. Da bin ich aber trotzdem ganz bei Moses: Wenn einer Gleitschirmpilot ist, dann muss man davon ausgehen, dass er auch qualifiziert ist. Natürlich stimmt das nicht wirklich, aber jemandem irgendwelche fliegerischen Kompetenzen einfach pauschal abzusprechen (z. B. weil er keinen B-Schein hat, einen bestimmten Schirm fliegt, erst ein Jahr fliegt, keine 100er schruppt, aus einem anderen Land kommt oder kein Acro kann), geht gar nicht. Auch Vorfliegen bringt nichts. Zum einen will wohl wirklich niemand beurteilen, wer fliegen darf und wer nicht. Zum anderen hat jeder mal nen schlechten Tag... Hier gibt es meiner Meinung nach nur die Lösung, auf die Gefahren des jeweiligen Gebietes plakativ hinzuweisen (von mir aus auf Tafeln am Startplatz, vor allem aber im Gespräch), die Entscheidung dem Piloten aber dennoch selbst zu überlassen. Ich hab an unseren Felsklippen schon den einen oder anderen Piloten davon überzeugt, es lieber sein zu lassen, einfach indem ich mit ihm über seine Skills, die Risiken und seine Vorstellung von sich selbst gesprochen hab. (Abgestürzt sind hier übrigens bisher eher die erfahrenen Piloten, die die Sache weniger ernst genommen haben als die hoch konzentrierten Anfänger ;-)

SaschaN
22.04.2015, 15:35
Zumal es eine B-Schein-Pflicht für Gelände in dem Sinne gar nicht mehr gibt. Hatte ich mir mal vom DHV sagen lassen; man hatte wohl erkannt, dass ein Stück Papier eben keine Skills garantieren kann.
Daraufhin hatten wir in unseren Geländen den Passus "B-Schein" wo vorhanden durch "Geländeeinweisung vor dem ersten Start" geändert.

HarryXX88
22.04.2015, 16:15
es gab auch nie eine B-scheinpflicht im Sinne des DHV. Du verwechselst da was.

Wenn ein Geländehalter sprich ein Verein beschliesst dass du einen B-schein brauchst um dort starten zu dürfen als Gastpilot, aus welchen Gründen auch immer, dann gilt DAS, weil er das Hausrecht als Geländehalter hat. Die Diskussion ist schon uralt aber wohl immer wieder neu für Manche. Wenn gleicher Geländehalter morgen beschliesst dass du nur mit grünen Schuhen und blauer Mütze starten darfst dann gilt auch das für dich. Andernfalls darfst du das Gelände einfach nicht betreten um zu starten da er von seinem Hausrecht gebrauch macht. Ob es da jetzt eine B-Scheinpflicht gibt oder auch nicht was den DHV betrifft ist dabei völlig egal.
Oft jedoch und in diesem Fall ist es sicher ähnlich, wird die "B-Schein Pflicht" vom Geländehalter einfach als elegante Pflicht für Gastpiloten vorgeschoben um ein Fluggebiet vor zu vielen Piloten zu schützen. Mag jeder drüber denken was er will, aber so läufts nunmal !

tomy1309
22.04.2015, 16:48
Das Kind heißt: Wir wollen sichergestellt wissen, daß

a) Jeder der hier fliegt die Regeln kennt und respektiert und
b) diejenigen, die das nicht tun, identifiziert und direkt angesprochen werden können.



Dann nochmal: Wie kommt Ihr darauf, dass ein B-Schein Inhaber der bessere Pilot ist, sprich die Regeln kennt und respektiert? Wieso könnt Ihr A-Schein Piloten nicht identifizieren und nicht direkt ansprechen? Verstehe ich nicht!

Gruß
Thomas

tomy1309
22.04.2015, 16:56
es gab auch nie eine B-scheinpflicht im Sinne des DHV. Du verwechselst da was.

Wenn ein Geländehalter sprich ein Verein beschliesst dass du einen B-schein brauchst um dort starten zu dürfen als Gastpilot, aus welchen Gründen auch immer, dann gilt DAS, weil er das Hausrecht als Geländehalter hat. Die Diskussion ist schon uralt aber wohl immer wieder neu für Manche. Wenn gleicher Geländehalter morgen beschliesst dass du nur mit grünen Schuhen und blauer Mütze starten darfst dann gilt auch das für dich. Andernfalls darfst du das Gelände einfach nicht betreten um zu starten da er von seinem Hausrecht gebrauch macht. Ob es da jetzt eine B-Scheinpflicht gibt oder auch nicht was den DHV betrifft ist dabei völlig egal.
Oft jedoch und in diesem Fall ist es sicher ähnlich, wird die "B-Schein Pflicht" vom Geländehalter einfach als elegante Pflicht für Gastpiloten vorgeschoben um ein Fluggebiet vor zu vielen Piloten zu schützen. Mag jeder drüber denken was er will, aber so läufts nunmal !

Das ist ja auch alles richtig und notgedrungen muss man das ja tatsächlich akzeptieren. Und ich hab ja schon geschrieben, dass ich das akzeptiere...
Aber ich muss es ja nicht gut finden, wenn mir jemand nicht ins Gesicht sagen kann, dass sie unter sich sein möchten. Aus welchen Gründen auch immer. Ich bin ein großer Junge und vertrage das. Nur wenn jemand fliegerische Kompetenz an einem B-Schein fest macht, dann regt sich in mir bissel Unmut.

Gruß
Thomas

schängelche
22.04.2015, 19:06
Die Rhein-Mosel-Lahner sind ein ganz schön schräger Haufen!

Gäste sind ÜBERHAUPT nicht willkommen...

www.thermik4u.de schaut euch die Gelände an, JEDER! Der sich an Regeln hält ist gerne gesehener Gast OHNE Gebühren, selbst ein Windenschlepp würde bei uns als Gastflieger NIX! Kosten...

Es gibt zwei sensible Gelände: Boppard und der Bausenberg die KEINE Gastflugregelung haben, da hier extreme Beschränkungen für den Erhalt des Fluggebietes notwendig sind.

Vielleicht äußerst sich Björn Klaassen mal hierzu, er kennt die Problematik insbesondere am Bausenberg.

Jörg

Flugbetriebswart Winde der Drachen und Gleitschirmfliegerfreunde Rhein Mosel Lahn e.V

bigben
22.04.2015, 20:14
Die Rhein-Mosel-Lahner sind ein ganz schön schräger Haufen!

Gäste sind ÜBERHAUPT nicht willkommen...

www.thermik4u.de (http://www.thermik4u.de) schaut euch die Gelände an, JEDER! Der sich an Regeln hält ist gerne gesehener Gast OHNE Gebühren, selbst ein Windenschlepp würde bei uns als Gastflieger NIX! Kosten...

Es gibt zwei sensible Gelände: Boppard und der Bausenberg die KEINE Gastflugregelung haben, da hier extreme Beschränkungen für den Erhalt des Fluggebietes notwendig sind.

.........

Jörg, das glaube ich Dir ja sogar, aber auf der Website steht zu Gästen leider nichts. Damit ist leider jeglicher Interpretation Tür und Tor geöffent. Ihr könntet ja auf der Startseite einen kleinen Passus dazu nehmen und zu Boppard und Bausenberg, statt grundsätzlich für Gäste zu sperren das Fliegen für Gäste mit einem Vereinsmitglied / Paten zugestehen und schon ist das rund. Und gegen euren schrägen Haufen habe ich überhaupt nichts und falls ich mal vorbeikommen sollte zahle ich auch gerne jede Gebühr oder Spende etwas

Gruß bigben

Pedro
23.04.2015, 00:25
Sollte nun doch schon allgemein bekannt sein, die Deutschen sind Paragraphenreiter, jeder möchte, soll und darf sein eigenes Süppchen kochen.
Kein Wunder also dass jeder dem andern auf die Füsse trampelt um seinen Eigensinn durchsetzen zu können während in den umliegenden Ländern keine so Zwänge herrschen wie in Deutschland.
Ja und wenn man weiss dass man wegen einer nicht genehmen Reklame auf dem Schirm von Gelände ausgeschlossen wird - einfach nur lächerlich !
Wie schön könnte es doch in Deutschland sein wenn gewisse Leute nicht immer noch nach den Regeln im Mittelalter leben und handeln würden !
Finde ich auch absolut daneben dass man Gäste vom Gelände ausschliesst und selber ist es selbstverständlich dass man in einem andern Gelände akzeptiert wird.
Nicht böse sein, ist mir wirklich ernst - CU pedro

H.M.Murdoch
23.04.2015, 07:07
...absolut daneben dass man Gäste vom Gelände ausschliesst ...

Und ich finde daneben wenn sich Gäste nicht wie solche benehmen.

RAc
23.04.2015, 07:32
Wie schön könnte es doch in Deutschland sein wenn gewisse Leute nicht immer noch nach den Regeln im Mittelalter leben und handeln würden !



Mensch, da bin ich ausnahmsweise mal ganz deiner Meinung! Wie schön könnte es doch sein, wenn es solche im Mittelalter hängengebliebene Leute nicht gäbe:




Eheschliessung ist im Gesetz für Mann und Frau gedacht um eine Familie zu gründen und damit sind auch alle Rechte und Pflichten für ein Ehepaare verbunden.
Kinderadoption besteht die Regelung für Ehepaare, Mann/Frau die aus biologischen oder gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen können/dürfen.

Bei Homosexuellen geht es rein nur um die Sicherung und Anerkennung für ihren perversen Sex und sonst gar nichts, sollen sie doch aber sie sollten auch andere Leute damit in Ruhe lassen.
Was wenn nun alle andern extremen Stilrichtungen von Sex solche Ansinnen an Staat und Gemeinschaft richten würden ?

Gruppenbildung für Homosexuelle gehört in einen Sexanzeiger und nicht in ein Fliegerforum !

Gruss pedro



Quelle: http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php/28354-Schwule-Piloten?p=357644&viewfull=1#post357644




Finde ich auch absolut daneben dass man Gäste vom Gelände ausschliesst und selber ist es selbstverständlich dass man in einem andern Gelände akzeptiert wird.



Finde ich auch absolut daneben wenn man für sich mit einer abstrusen Argumentation die totale Freiheit ohne Rücksicht auf Irgendjemanden Anders einfordert und mit einer ebenso Anderen abstrusen Argumentation Anderen elementare Freiheiten abspricht.

Würdest Du bitte EINMAL auf das Argument eingehen, daß es auch mal sein kann, daß ein Verein VON AUSSEN dazu gezwungen wird, Flugbeschränkungem durchzusetzen, oder hast Du Dich von der Realität schon komplett verabschiedet?

joeflight
23.04.2015, 07:46
Mal ein aktueller post zu dem Thema, der grade eben auf unserer Vereinsseite gepostet wurde:

Hallo zusammen,
da gestern am Montag in Willingen mehrfach trotz unserer Warnungen tief über den Wildpark geflogen wurde, hat der Vorstand des Sair (http://www.sauerlandair.de/nachrichten) kurzfristig beschlossen, eine Gastfliegersperre für Willingen auszusprechen. Es sind dort verschiedene Hinweise angebracht worden und trotzdem kommt es ständig zu der Regelüberschreitung. Auch Mitglieder werden bei dem Regelverstoß sofort vom Flugbetrieb in ALLEN unseren Geländen ausgeschlossen.
Der Betreiber des Wildparks strebt jetzt ein generelles Flugverbot bei der Gemeinde an. Wir alle müssen jetzt durchgreifen (und die Schwarzen Schafe melden), denn sonst war es das mit Fliegen in Willingen. Die Sperrung ist auf der Homepage angezeigt und wird asap auf der DHV-Site veröffentlicht. Wie blöd....!!!!!?????

Denke mal dazu muss man nicht viel sagen, die paar Egoisten die glauben sie müssten sich nicht an Regeln halten machen einfach allen anderen nichts als Ärger! :mad:



Das ist einfach unfassbar, dass irgendwelche Idioten jetzt allen anderen das Fluggebiet versauen :mad::mad::mad:

Natürlich ist es eine Sauerei was da einige Vollpfosten immer wieder in den Fluggebieten verursachen. Ich finde es aber genau so wenig in Ordnung nun "alle" Gastflieger in Sippenhaft zu nehmen und diesen ein Startverbot aufzuerlegen, obwohl sich die große Mehrheit immer an die Regeln gehalten hat.
Mit einem verpflichtenden Startbucheintrag für jeden kann man in so kritischen Gebieten sehr gut die schwarzen Schafe ausfindig machen und nur diese sollten dann auch die Konsequenzen zu spüren bekommen und nicht pauschal alle Gäste.

H.M.Murdoch
23.04.2015, 08:02
...verpflichtenden Startbucheintrag ...

So etwas haben wir in einigen Geländen. Das Problem dabei: Das Starterbuch ist unten in der Nähe des Landeplatzes, der Startleiter der das kontrollieren könnte/sollte/müsste aber oben am Startplatz......:rolleyes:

Ich möchte da kein Startleiter sein ....
das Einfachste und Zuverlässigste dürfte sein, die Clubkarte vorzuzeigen zu lassen und jedem der das nicht kann den Start zu untersagen. Das Blöde wird immer sein das man auch "die Guten Gäste" damit ausgrenzt, aber wer von euch liefert den Fluggebietsrambo aus? Niemand! (Ich höre im Hintergrund schon das laute "Denunziant" Gequiecke der "Ichignoriersowiesoalleregeln" Fraktion...). Es gibt keine soziale Ächtung für solch Cowboy Verhalten, die Rambos werden also immer weiter machen.

DonQuijote
23.04.2015, 08:05
Sollte nun doch schon allgemein bekannt sein, die Deutschen sind Paragraphenreiter
Pedro, der einzige hier, der langsam mal "alte Zöpfe abschneiden" sollte, bist doch Du. Hör doch endlich auf mit dem überkommenen Nationalismus. Es gibt heute weder DEN Deutschen, noch DEN Schweizer oder DEN Italiener... auch wenn es manche immer noch nicht begriffen haben, die Einteilung oder Beurteilung von Menschen nach ihrem Wohnort ist wirklich ziemlich dämlich.

Es gibt in allen Ländern viele hirnrissige Gesetze und Regeln und es gibt überall Paragraphenreiter. Vielleicht ist die Bürokratie im einen Land in die eine Richtung extremer und im anderen in die andere. Ich kann Dir aber auch aus dem Stegreif absolut absurde Beispiele von Paragraphenreiterei aus der Schweiz, Italien und Österreich nennen, die ich in letzter Zeit selbst erlebt habe - kein Stück besser als in Deutschland.

Lass einfach dieses nationalistische Gefasel sein, das ist sowas von überholt...

joeflight
23.04.2015, 08:10
So etwas haben wir in einigen Geländen. Das Problem dabei: Das Starterbuch ist unten in der Nähe des Landeplatzes, der Startleiter der das kontrollieren könnte/sollte/müsste aber oben am Startplatz......:rolleyes:

Ich möchte da kein Startleiter sein ....
das Einfachste und Zuverlässigste dürfte sein, die Clubkarte vorzuzeigen zu lassen und jedem der das nicht kann den Start zu untersagen. Das Blöde wird immer sein das man auch "die Guten Gäste" damit ausgrenzt, aber wer von euch liefert den Fluggebietsrambo aus? Niemand! (Ich höre im Hintergrund schon das laute "Denunziant" Gequiecke der "Ichignoriersowiesoalleregeln" Fraktion...). Es gibt keine soziale Ächtung für solch Cowboy Verhalten, die Rambos werden also immer weiter machen.

Die guten Gäste sind die große Mehrheit, sie pauschal auszugrenzen ist für den Verein bequem aber eben auch ungerecht.:(

Goeldi
23.04.2015, 08:12
Natürlich ist es eine Sauerei was da einige Vollpfosten immer wieder in den Fluggebieten verursachen. Ich finde es aber genau so wenig in Ordnung nun "alle" Gastflieger in Sippenhaft zu nehmen und diesen ein Startverbot aufzuerlegen, obwohl sich die große Mehrheit immer an die Regeln gehalten hat.
Mit einem verpflichtenden Startbucheintrag für jeden kann man in so kritischen Gebieten sehr gut die schwarzen Schafe ausfindig machen und nur diese sollten dann auch die Konsequenzen zu spüren bekommen und nicht pauschal alle Gäste.


Aktuell sieht es doch wohl so aus das der Besitzer des Wildpark es forciert, den Starplatz endgültig zu schliessen! Also musste jetzt erstmal eine aussagekräftige Entscheidung getroffen werden um ihm klar zu zeigen, das der Verein alles tut, um dieses Problem zukünftig zu verhindern. Das es langfristig sicherlich eine andere Entscheidung/Vorgehensweise/Lösung geben wird ist eigentlich klar, denn die Bahn will ja auch nicht unnötig Kunden verlieren! Allerdings frage ich mich was der Verein denn noch alles investieren soll, an Geld und Arbeitsleistung, nur um Gastflieger zu befriedigen!
Der Vorstand investiert jedenfalls jede menge Zeit und auch Geld, telefoniert, trifft sich mit verschiedenen Parteien, diskutiert, verhandelt und dies alles in ihrer Freizeit! Da sollten WIR ALLE auch mal öfters dran denken!!!

Klar ist das momentan ärgerlich, aber immer noch besser als dass der Startplatz endgültig geschlossen wird! Dafür sollte man doch auch Verständnis haben! :)

joeflight
23.04.2015, 08:21
Wenn das Gastflugverbot also nur kurzfristig ist, bis ihr ein bessere Lösung gefunden habt, dann ist das natürlich in Ordnung.

Klaus
23.04.2015, 08:24
So etwas haben wir in einigen Geländen. Das Problem dabei: Das Starterbuch ist unten in der Nähe des Landeplatzes, der Startleiter der das kontrollieren könnte/sollte/müsste aber oben am Startplatz......:rolleyes:

Ich möchte da kein Startleiter sein ....

das ließe sich heutzutage relativ einfach lösen:
dropbox einrichten, zu der alle Vereinsmitglieder Zugriff haben, dort ein elektronisches Startbuch ablegen, zwei billige Vereins-Smartphones mit prepaid-Karte anschaffen und dem Startleiter/Shuttlebusfahrer etc. aushändigen. Die meisten haben eh´ein Smartphone immer dabei. Gäste dürfen nur nach Vorlage der Lizenz fliegen (so kann niemand einen falschen Namen angeben), bei Auffälligkeiten sofort Eintrag machen und alle Mitglieder wissen sofort Bescheid, wer sich daneben benommen hat.

LG Klaus

Goeldi
23.04.2015, 08:38
Die guten Gäste sind die große Mehrheit, sie pauschal auszugrenzen ist für den Verein bequem aber eben auch ungerecht.:(

Ok, und nun?
Klar, du hast recht, die grosse Mehrheit hält sich immer an die Regeln, in allen Fluggebieten, aber wie sollte man denn aktuell vorgehen um den Besitzer des Wildpark erstmal von seinem betreiben, den Startplatz schliessen zu lassen, abzuhalten?

Sorry, aber die Sauerländer Piloten sind froh dass der Verein so viele Startplätze zugelassen hat, denn man kann hier bei jeder Windrichtung irgendwo fliegen. Und wer sich als Vereinsmitglied nicht an die Regeln hält wird auch ausgeschlossen und bekommt sogar Startverbot in allen Geländen! Die paar wenigen Gastflieger die rücksichtslos machen was sie wollen, können aber nun mal nicht zur Rechenschaft gezogen werden! Oder soll der Verein jetzt auch noch neben dem Startleiter einen "Sheriff" am Landeplatz positionieren? ;) Hey, wir sind nicht im Verein um Sheriff zu spielen sondern um zu fliegen! :)

Also was tun??? ;)
Schilder stehen bereits, eine Infoblatt wird auch ausgegeben sobald man sich einträgt, ein Startleiter ist immer am Starplatz! Die Regel ist auch eigentlich einfach, nicht über die Seilbahn in Flugrichtung rechts fliegen, wenn man nicht mindesten 500m Höhe hat!
Wie bitte soll man jetzt vorgehen um das Fluggebiet nicht endgültig zu verlieren?

Nochmal, es ist wirklich schade und auch ärgerlich das Gastpiloten vorerst ausgeschlossen werden, das sieht wohl jeder so denn wir sind ja auch alle irgendwann, irgendwo Gäste in anderen Fluggebieten! Aber es war aktuell wohl die einzige Lösung um den Betreiber des Wildpark klar aufzuzeigen, das der Verein wirklich alles tut um dieses Problem zukünftig zu verhindern.

Für diejenigen die FB nutzen und öfters im Sauerland fliegen hier ein Link zur aktuellen Diskussion auf unsere FB Seite: https://www.facebook.com/groups/203482093000197/

HarryXX88
23.04.2015, 08:40
Wenn ein Fluggelände nur für Vereinsmitglieder zugelassen ist, heißt das im Normalfall NICHT, daß diese Regelung vom Verein ohne äußeren Druck durchgesetzt wurde oder gar vom Verein gutgeheißen wird. Für den Verein ist das in Aller Regel eine Kröte, die geschluckt werden muß, um eine Zulassung überhaupt durchsetzen zu können. Glücklich ist in den davon Betroffenen Vereinen Niemand, das kannst Du mir glauben.


Da stimme ich definitiv zu. Ich kenne auch ein Fluggebiet bei einem Freund, wo nur Vereinsmitglieder fliegen dürfen. Dies ist eine Auflage der Stadt die den Startplatz an den Verein verpachtet. Der Verein ist nicht glücklich darüber aber die Stadt will einfach die Gleitschirme und damit die daraus resultierende Unfallgefahr begrenzen. Und das ist auch ihr gutes Recht.

Letztlich geht es doch immer um 2 Punkte: Entweder weniger Piloten im Fluggebiet oder wenn dann nur Gäste die sicher fliegen können bzw keine Idioten. Wenn diese Forderung mal im Raum steht gibt es nur die unten genannten Möglichkeiten im Verein dies durchzusetzen:

1. Fluggebiet ganz für Gastflieger sperren -- Diskussion beendet
2. Fluggebiet nur für Vereinsmitglieder oder vom Verein benannte Personen: Der Verein selbst trennt die Spreu vom Weizen, wobei es da auch schwierig sein kann einzelne Mitglieder loszuwerden.
3. Diese Auflage "B-Schein" erforderlich für Gastflieger: Schützt den Verein vor vermeindlichen Anfängern.

Ich bin mit keiner dieser Möglichkeiten zufrieden und glücklick aber was bleibt den Vereinen letztlich übrig ? Die B-Schein Regelung ist noch die humanste, da es zumindest die Möglichkeit offen lässt das ein Teil dort fliegen kann. Ich bin mir allerdings sicher, dass wenn in einem Fluggebiet das Aufkommen an Fliegern bzw. Unfällen zunimmt dieses Fluggebiet auch ganz schnell geschlossen wird für Gastpiloten.

Ich kenne viele Piloten die jahrelang fliegen und sicherer starten und besser fliegen als mancher B-Schein Pilot.

tomy1309
23.04.2015, 09:22
Was heißt "Ihr?" Ich selber habe niemals die B-Schein Regelung weder irgendwo erwähnt noch gutgeheißen noch verteidigt. Was wirfst Du denn Alles in einen Topf???

Mir geht es in meiner Argumentation lediglich darum, diesem blöden Vorurteil "Vereinsvorstände sind Möchtegernsheriffs, die nach Gutdünken willkürlich Flugverbote aussprechen" etwas entgegensetzen. Sorry, wenn Du's nicht verstehen willst, laß es, aber hier noch einmal zum Mitschreiben:

Wenn ein Fluggelände nur für Vereinsmitglieder zugelassen ist, heißt das im Normalfall NICHT, daß diese Regelung vom Verein ohne äußeren Druck durchgesetzt wurde oder gar vom Verein gutgeheißen wird. Für den Verein ist das in Aller Regel eine Kröte, die geschluckt werden muß, um eine Zulassung überhaupt durchsetzen zu können. Glücklich ist in den davon Betroffenen Vereinen Niemand, das kannst Du mir glauben.

So, und nun sag mir mal, wo in dem (was nix Anders als die 97. Paraphrasierung dessen ist, was ich und Andere immer wiederholen, leider ohne daß es Jemand zu lesen scheint) irgendwas auch nur annähernd mit B-Schein vorkommt. Also?

Rüdiger,

als erstes möchte ich Dir sagen, dass ich es merkwürdig finde, Zitate hervor zu kramen, die komplett OT sind, nur um Jemanden "vorzuführen", der nicht Deiner Meinung ist. Sehr merkwürdige Streitkultur...

Dann möchte ich nochmals betonen, dass ich niemanden, nicht Dir und nicht Deinem Verein, irgendetwas vorwerfe. Ich verstehe diese Regelungen. Die haben einen Sinn, sind aus Erfahrungen heraus entstanden. Das sagst Du ja auch.

Ich habe mich nur dahin gehend geäußert, dass ich ein blödes Gefühl habe, wenn z.B. eine B-Schein Pflicht gelten soll, mit der Begründung, das Gelände sei besonders "schwierig". Wir sind uns bestimmt einig darüber, das in unseren Reihen miserable B-Schein Piloten und auch ausgezeichnete A-Schein Piloten zu finden sind.

Ich kann leider auch keine Lösung dafür liefern, welche Begründung besser wäre. Mir gefällt sie nur nicht. Aber ich akzeptiere sie!

Klinke mich an dieser Stelle aus. Ist alles gesagt worden.

Gruß
Thomas

DonQuijote
23.04.2015, 09:31
wenn z.B. eine B-Schein Pflicht gelten soll, mit der Begründung, das Gelände sei besonders "schwierig". Wir sind uns bestimmt einig darüber, das in unseren Reihen miserable B-Schein Piloten und auch ausgezeichnete A-Schein Piloten zu finden sind.

Ich kann leider auch keine Lösung dafür liefern, welche Begründung besser wäre. Mir gefällt sie nur nicht. Aber ich akzeptiere sie!
So geht es doch allen. Keiner findet das gut, aber keiner weiß was besseres. Solange niemand einen besseren Vorschlag hat, macht es keinen Sinn, sich darüber aufzuregen.

Im Lee is schee!
23.04.2015, 10:38
Keiner findet das gut, aber keiner weiß was besseres.

Der B Schein ist doch nur eine Frage der Zeit bis man ihn hat und ist ja wirklich nur eine Streckenflugberechtigung.
Besser Fliegen kann danach keiner.
Wie wäre es, wenn man noch einen E (experience) Schein einführt der nicht, wie beim B Schein, seinen Schwerpunkt auf die Theorie sondern ausschliesslich auf die Praxis legt.
Die Aufgabenstellung könnte an dem Vorauswahltest der Gleitschirmlehrerausbildung angelehnt sein.
Das wäre für einige B Scheininhaber endlich mal ein Ansporn um auch weiterhin in ihrem gewohnten Fluggebiet fliegen zu dürfen welches tatsächlich anspruchsvoll ist und deswegen B Schein pflichtig ist.

Im Lee is schee!
23.04.2015, 12:02
Hmmmm, da kann sich die Popcornindustrie auf einen satten Umsatz freuen, wenn DIE Diskussion hier losgetreten wird...
:D

Etwas provokativ gesagt: Wer da dagegen ist, ausser aus monitären Gründen, fliegt einfach nicht gut genug. ;)
Und für diesen Schein ist der B Schein nicht Voraussetzung. Das ist also auch kein Grund dagegen zu sein.

Im Lee is schee!
23.04.2015, 12:46
Genial, echt jetzt!

Danke für die Blumen. :D
Eigentlich bin ich ja auch gegen mehr Bürokratisierung aber manche Restriktionen helfen dem grossen Ganzen oft mehr als alles auf zu machen und damit komplett gegen die Wand zu fahren.
Aber, eine gute, "sozialverträgliche" Lösung wird es wohl nicht geben.

DonQuijote
23.04.2015, 13:24
Wenn man sich die Praxis bei den Eingangstests für Tandempiloten und Fluglehrer so anschaut, dann ist das auch kein Garant für großes Können.

Aber der ganze Ansatz ist Mist: In unserer Leistungsgesellschaft brauchen wir doch nicht noch mehr "Ich bin besser, weil ... und deshalb darf ich ... und Du nicht" als es eh schon gibt. Ich denke, der umgekehrte Weg ist der richtige: Wenn ein Startplatz oder ein Fluggebiet schwierig ist, dann muss man den Piloten sagen warum und sie dann selber entscheiden lassen. Dass sich jemand trotzdem überschätzt, wird man genausowenig verhindern können, wie dass ein Top-Pilot (mit B- und Fluglehrerschein) an einem gefährlichen Startplatz verunglückt. An unserer Klippe starten die guten Piloten mit ihren Enzos etc. deutlich gefährdeter als die Anfänger mit ihren einfach zu startenden, fehlerverzeihenden A-Schirmen. Man könnte also genausogut sagen "nur noch A-Schirme hier". Oder "keine Zweileiner". Wenn die Gefahr beim Fluggebiet eher mit Wind zu tun hat, wärs dann andersrum: "Keine A-Schirme hier". Oder "nur noch Zweileiner". :D Ist natürlich alles Spaß und soll nur verdeutlichen, dass es der Holzweg ist, Gleitschirmpiloten nach irgendwelchen Kriterien zu selektieren (Alter, Flugerfahrung, Scheine, Schirme, Temperament... ;-) Meiner Meinung nach: Entweder darf jeder fliegen, der es sich zutraut, oder keiner.

Das Posting bezieht sich jetzt natürlich nur auf die Reglementierung aus sogenannten "Sicherheitsgründen".

Eine Reglementierung aus Gründen der Reduzierung des Flugaufkommens ist sehr wohl legitim. Dazu ist übrigens der B-Schein genausogut geeignet wie andere Kriterien, wie zum Beispiel die Vereinszugehörigkeit, das Alter, das Geschlecht, die Hautfarbe, die Finanzkraft, das polizeiliche Führungszeugnis, der Beruf, die Schirmklasse und -farbe, das Auto (beliebig zu ergänzen, auch kumulierbar). Hier sind der Phantasie des jeweiligen Halters des Geländes keinerlei Grenzen gesetzt.

joeflight
23.04.2015, 17:29
Sorry, aber die Sauerländer Piloten sind froh dass der Verein so viele Startplätze zugelassen hat, denn man kann hier bei jeder Windrichtung irgendwo fliegen. Und wer sich als Vereinsmitglied nicht an die Regeln hält wird auch ausgeschlossen und bekommt sogar Startverbot in allen Geländen! Die paar wenigen Gastflieger die rücksichtslos machen was sie wollen, können aber nun mal nicht zur Rechenschaft gezogen werden! Oder soll der Verein jetzt auch noch neben dem Startleiter einen "Sheriff" am Landeplatz positionieren? ;) Hey, wir sind nicht im Verein um Sheriff zu spielen sondern um zu fliegen! :)



Das versteh ich jetzt wirklich nicht. Bei den Gastfliegern wollt oder könnt ihr nicht Sheriff spielen, bei den Vereinsmitgliedern geht es doch? Außerdem spielt ihr nun mit dieser Regelung noch viel mehr Sheriff, weil jeder Gast der bei Euch trotzdem starten will von Euch abgewiesen werden muss. Jemanden abzuweisen der eigentlich nichts falsches getan hat sondern nur fliegen will, ist dann wirklich eine unangenehme Aufgabe.

Noch einmal, nehmt die Anonymität heraus indem sich jeder ins Startbuch eintragen muss. Macht auf den Schautafeln klar deutlich, dass die Schließung droht. Ich bin mir sicher die wenigsten Gastflieger machen das mit Absicht, sondern wissen davon nichts oder ihnen ist nicht bekannt welch extreme Konsequenzen das fürs Fluggebiet hat. Dann bleiben nur noch die paar Idioten übrig, die trotzdem auf alle Regeln pfeifen. Und da lohnt es sich dann wirklich ab und zu mal Sheriff zu spielen, was wegen der fehlenden Anonymität nicht mehr schwierig ist.

Goeldi
23.04.2015, 18:48
Das versteh ich jetzt wirklich nicht. Bei den Gastfliegern wollt oder könnt ihr nicht Sheriff spielen, bei den Vereinsmitgliedern geht es doch? Außerdem spielt ihr nun mit dieser Regelung noch viel mehr Sheriff, weil jeder Gast der bei Euch trotzdem starten will von Euch abgewiesen werden muss. Jemanden abzuweisen der eigentlich nichts falsches getan hat sondern nur fliegen will, ist dann wirklich eine unangenehme Aufgabe.

Noch einmal, nehmt die Anonymität heraus indem sich jeder ins Startbuch eintragen muss. Macht auf den Schautafeln klar deutlich, dass die Schließung droht. Ich bin mir sicher die wenigsten Gastflieger machen das mit Absicht, sondern wissen davon nichts oder ihnen ist nicht bekannt welch extreme Konsequenzen das fürs Fluggebiet hat. Dann bleiben nur noch die paar Idioten übrig, die trotzdem auf alle Regeln pfeifen. Und da lohnt es sich dann wirklich ab und zu mal Sheriff zu spielen, was wegen der fehlenden Anonymität nicht mehr schwierig ist.

Bei einem Vereinsmitglied sieht man ja schon am Schirm wer es ist, bei einem Gastpiloten aber nun mal nicht, da man ihn ja nicht persönlich kennt! ;)

Im grossen und ganzen hast du ja recht, Joe, aber was soll denn deiner Meinung nach ein Verein tun, wenn jemand das Fluggebiet sperren lassen will und wohl auch kann, weil klare Regeln nicht eingehalten werden? Sollen die Vereinsmitglieder etwa dabei zusehen wie es gesperrt wird, nur weil ein paar Volldeppen meinen sie wären die Heros??? Und ja, natürlich kann es auch sein das einige aus Unkenntnis die Regeln nicht beachtet haben. Die Frage ist dann allerdings, wieso haben sie sich nicht informiert?
Nochmal, wir sind alle irgendwann, irgendwo Gäste und eine solche Entscheidung fällt darum garantiert keinem Verein leicht! Aber aktuell war es wohl die einzigste wirkungsvolle Massnahme! Ausserdem wird dieses Thema ja nun auch öffentlich gemacht und öffentlich diskutiert, was sicherlich auch, für alle Fluggebiete, Früchte tragen wird!
Ich flieg jetzt schon seit zig Jahren und bin wirklich viel rumgekommen, aber ich habe noch NIE versäumt mich in einem fremden Fluggebiet bei den Locals zu erkundigen worauf ich in IHREM Fluggebiet achten sollte/ muss! Wenn das jeder tun würde, hätten wir alle garantiert nicht solche Probleme! ;)

joeflight
23.04.2015, 19:47
Bei einem Vereinsmitglied sieht man ja schon am Schirm wer es ist, bei einem Gastpiloten aber nun mal nicht, da man ihn ja nicht persönlich kennt! ;)

Den Schirmtyp und die Farben des Schirms des Piloten zusätzlich im Startbuch aufzunehmen, dürfte doch wirklich kein großes Problem sein?

Dumbo
23.04.2015, 19:59
in so ein Startbuch kann man sich mit Schirm und Farbe eintragen. Oder eine Patenschaft wäre bindent. Sind schon mal gute Regelungen.

Aber mal eherlich gesagt, kann viele Vereine verstehen die einen Riegel vorschieben (müssen). Oder die von vorn herein einen Riegel haben.

Ich war ebenfalls in einem Verein tätig, bei dem alle Gastflieger herzlich willkommen waren und noch sind. Viel beflogen und beliebt. Großes Pilotenaufkommen mit immer mehr Idioten. (Wanderheuschrecken)
Irgendwann, kam es zu einigen schweren Vorfällen. Es mussten Maßnahmen ergriffen werden . Warn- und Informationstafeln wurden aufgestellt. Einweisungspflicht für alle neu Flieger. Neue Regelung mit Einschränkungen. Wir waren dazu gezwungen, sonst hätte es härtere Einschränkungen für andere Stelle gegeben und mussten wir durchsetzen gegenüber der Öffentlichkeit und dem DHV und anderen Behörden. Ich gebe dem Fluggebiet 2-5 Jahre, dann wird auch dieses Geschlossen oder es kommt zu Regelungen, dass Gäste nicht mehr erlaubt sind. Es hat wenig gebraucht, die Gebietsinfo über Homepage, Einweisungspflicht, Information der Piloten und über Tafeln darüber zu informieren. Regelungen werden ignoriert. Also nur noch eine Frage der Zeit bis Fremdpiloten und nicht Vereinsmitglieder wegen ignoranten Idioten ausgeschlossen werden.

Micha0365
23.04.2015, 22:31
Ich habe mich nur dahin gehend geäußert, dass ich ein blödes Gefühl habe, wenn z.B. eine B-Schein Pflicht gelten soll, mit der Begründung, das Gelände sei besonders "schwierig". Wir sind uns bestimmt einig darüber, das in unseren Reihen miserable B-Schein Piloten und auch ausgezeichnete A-Schein Piloten zu finden sind.

Ich denke nicht, dass das Verlangen eines B-Scheins ein Problem ist.
Wenn ich ein Gelände vor der Tür hätte wo das verlangt wäre, na dann würde ich ihn halt einfach machen. Ich hab' meinen B damals noch im gleichen Jahr gemacht wie den A, einfach um möglichst wenige Einschränkungen zu haben.

bigben
23.04.2015, 22:34
in so ein Startbuch kann man sich mit Schirm und Farbe eintragen. Oder eine Patenschaft wäre bindent. .

Startbuch ist letztes Jahrtausend. WWW ist heute. Wenn ein Gebiet gefährdet ist, z.B wg Überfüllung etc. richtet man eine Seite mit Kalenderfunktion ein, auf der sich alle ,die am Tag X dort fliegen wollen, eintragen müssen. Nur wer sich quasi angemeldet hat, darf auch fliegen. Man kann die Gesamtzahl, sowie Mitglieder /Gäste zahlenmäßig beliebig einteilen und ggf limitieren. Und sowas kann man ONLINE überall abrufen (Startleiter) oder drucken und mitnehmen. Die Angemeldeten bekommen ein Einweisung und wer sich daneben benimmt kommt auf eine Sperrliste. Dabei kann man sich auch richtig unterhalten, über Probleme, Skills, Hamsterbrutstätten etc.pp....

Ich finde, wenn man so was WILL, ist das gar nicht so schwer. Es gibt ja durchaus Vereine wo sowas auch heute schon ganz gut gelöst ist. Man muß sich halt von der deutschen Grundmentalität, lösen, zuerst mal Gründe zu suchen warum sowas nicht geht.

Gruß bigben

DonQuijote
23.04.2015, 22:42
Man muß sich halt von der deutschen Grundmentalität, lösen, zuerst mal Gründe zu suchen warum sowas nicht geht
...und sich dafür der zweiten deutschen Grundmentalität hingeben und solche Überwachungsmechanismen einführen. Sorry, aber das ist doch krank. Bei allem Verständnis für die Nöte der Vereine (die müssen gelöst werden), das muss auch anders gehen, oder nicht?

Schirmschoner
24.04.2015, 08:37
Lese jetzt von Anfang an mit und warte immer auf den Vorschlag von Bigben ! In Vereinen die Schleppen ist das völlig normal, das der Windenfahrer kurzfristig benannt wird und die Piloten sich anmelden. Für ein,
von der Schließung bedrohtes Fluggelände ist das bisher die beste Lösung! Das sol ja nicht in jedem Fluggelände so gehandelt werden.
Was mich ein bischen stört, ist DER Gast oder die Heuschrecken. Außerhalb eurer Vereinsgelände seit Ihr genau das selbe und Vollpfosten finden sich auch genug im eigenen Verein, da muss ich nicht auf eine herablassende Art eine Minderheit zum Bock machen.
Das finde ich krank, ums mit Joergs Worten zu sagen.
Gruss Rob

Goeldi
24.04.2015, 08:49
Einige wenige lästern ja anscheinend gerne gegen die Vereine, als wenn es Institutionen seien die uns Fliegern nur schlechtes wollen :confused:

Eine Wertschätzung der Vereine, also Piloten, die sich in ihrer Freizeit die Mühe machen einen Startplatz zu schaffen, zuzulassen, zu pflegen und zu erhalten kann man heutzutage wohl von vielen nicht mehr erwarten! :(

Und das es in Deutschland kein "Vol libre" gibt liegt doch auch nicht an den Piloten die sich in Vereinen zusammenschliessen, sondern an dem deutschen Luftverkehrsgesetz! Können oder wollen das eigentlich einige nicht verstehen?
Darum werden ja Vereine, Interessengemeinschaften erst gegründet, damit man Startplätze schaffen und erhalten kann, denn als Einzelperson wäre dies wohl kaum, bzw nur mit einem sehr hohen Aufwand zu realisieren! Gäbe es also keine Vereine in Deutschland, gäbe es weit weniger Startplätze, und dies sollte man bitte auch mal bedenken und eigentlich dankbar dafür sein, dass es Piloten gibt die sich diese Mühe, in ihrer Freizeit, überhaupt machen!

Früher war es jedenfalls mal normal, dass man sich in einem unbekannten Fluggebiet erstmal erkundigt, schlau gemacht hat und sich als Gast auch wie ein Gast, also respektvoll benommen hat! Heute dagegen herrscht teilweise eine solche Arroganz und Ignoranz gegen die man einfach machtlos zu sein scheint.

Sorry, aber ich finde es nur noch traurig!

Skade
24.04.2015, 09:03
Einige wenige lästern ja anscheinend gerne gegen die Vereine, als wenn es Institutionen seien die uns Fliegern nur schlechtes wollen :confused:

Eine Wertschätzung der Vereine, also Piloten, die sich in ihrer Freizeit die Mühe machen einen Startplatz zu schaffen, zuzulassen, zu pflegen und zu erhalten kann man heutzutage wohl von vielen nicht mehr erwarten! :(

Das es in Deutschland kein "Vol libre" gibt liegt doch nicht an den Piloten die sich in Vereinen zusammenschliessen, sondern an dem deutschen Luftverkehrsgesetz! Können oder wollen das eigentlich einige nicht verstehen?
Darum werden ja Vereine, Interessengemeinschaften erst gegründet, damit man Startplätze schaffen und erhalten kann, denn als Einzelperson wäre dies wohl kaum, bzw nur mit einem sehr hohen Aufwand zu realisieren! Gäbe es also keine Vereine in Deutschland, gäbe es weit weniger Startplätze, und dies sollte man bitte auch mal bedenken und eigentlich dankbar dafür sein, dass es Piloten gibt die sich diese Mühe, in ihrer Freizeit, überhaupt machen!

Früher war es jedenfalls mal normal, dass man sich in einem unbekannten Fluggebiet erstmal erkundigt, schlau gemacht hat und sich als Gast auch wie ein Gast, also respektvoll benommen hat! Heute dagegen herrscht teilweise eine solche Arroganz und Ignoranz gegen die man einfach machtlos zu sein scheint.

Sorry, aber ich finde es nur noch traurig!


naja, ehrlich gesagt mir nützen diese Vereine nichts. Ich habe von denen nichts. Bei uns im Bereich gibt es einige wenige Fluggebiete, die nur von Vereinsmitgliedern beflogen werden dürfen..ein Verein der keine Mitglieder mehr aufnimmt.
Was für eine Wertschätzung soll ich jetzt diesen Vereinen gegen überbringen? Das ich von unten den Fliegern zuschauen darf wie sie fliegen?
Ich beschimpfe jetzt die Vereine nicht, aber Wertschätzung..für was?

DonQuijote
24.04.2015, 09:14
24291

Das Foto ist von Dienstag. Wir durften das diese Woche jeden Abend hier in unserem Mittelgebirge genießen. Alle vier Startplätze, die wir hier haben, gibt es ausschließlich dank der unermüdlichen, engagierten und ehrenamtlichen Arbeit einiger weniger Vereinsmitglieder. Profitieren tun davon etwa 200 Vereinsmitglieder und viele, viele Gäste. Den wenigen aktiven, die mit Behörden, Kommunen, Bauern, Anwohnern usw. im permanenten Kontakt sind, die immer wieder aufbrausenden Wogen glätten und trotzdem auch bei krassem Fehlverhalten von Vereinsmitgliedern und Gästen immer noch recht cool bleiben, möchte ich hier ausdrücklich danken!! Ohne Euren Einsatz, könnten wir auf der Alb definitiv nicht fliegen.

Natürlich fahre ich auch gerne die zwei oder drei Stunden in die Alpen, aber die Feierabend-Sonnenuntergangsflüge hier sind unbezahlbar.

Pedro
24.04.2015, 09:59
Danke für den Beitrag JN
Eine echt schöne Lobhudelei die du hier eingestellt hast, nennt man diese Leute nicht auch ""A....kriecher"" ?
Nicht verstehen können und nicht verstehen wollen sind 2 paar Schuhe.
Hat hier doch schon mal wer geschrieben, "wer lesen kann ist im Vorteil !"
Wenn ein Volk sich dermassen massregeln und in der Freiheit einschränken lässt und dies sogar durch Privatpersonen die Polizeifunktionen ausüben und es dann noch als rechtmässig erklären dann haben die auch nichts besseres verdient !

Eigentlich sollte der Admin hier alles löschen, ist doch alles reiner Unsinn, Leerlauf, Kinkerlitz !

Naja hier in diesen Foren überhaupt was zu schreiben ist aus meiner Warte auch nur Leerlauf bis auf wenige technische Beiträge.
CU pedro :D :D :D

In den Nachrichten gelesen: wie hat doch die Deutsche Bank unter Führung von dem Schweizer Ackermann gejubelt wie sie da die Bankenkrise elegant umschiffen konnten ohne Schaden zu nehmen, und nun kommt heraus dass die Deutsche Bank für ihre Machenschaften mehrere Milliarden Euro Busse bezahlen muss !
Wer haftet nun für den Schaden, die Verursacher und Profiteure, der Steuerzahler oder der kleine Mann ?

micbu
24.04.2015, 10:14
Sorry Gunter, aber wenn ich sowas lese, geht mir echt der Hut hoch. Das bei viel Betrieb Vereinsmitglieder Vorrang haben - d´accord, aber B- Schein? - Wozu?
Bis vor 3 Tagen wäre ich voll auf deiner Seite gewesen. Jetzt nicht mehr. Wenn das Gelände entsprechend anspruchsvoll ist, dann sollten auch nur Piloten fliegen die entsprechende Fähigkeiten haben. Davon kann man zwar nicht unbedingt ausgehen nur weil jemand einen B-Schein hat, allerdings kann man davon ausgehen, dass diese Personen zumindest ein klein wenig mehr Erfahrung haben als ein A-Schein Neuling. Wenn ein Verein also nicht selbst noch über entsprechende Fähigkeiten eines Piloten urteilen möchte damit dieser fliegen darf, so sollte es in entsprechenden Gebieten halt an A oder B Schein festgemacht werden. Das hat nichts damit zu tun ob der Landeplatz ohne Höhe zwischentanken erreicht werden kann oder nicht. Eventuell änderst du deine Meinung ja auch wenn du miterleben musst wie ein wenig erfahrener Fliegerkamerad in deinen Händen stirbt.

Skade
24.04.2015, 10:22
Bis vor 3 Tagen wäre ich voll auf deiner Seite gewesen. Jetzt nicht mehr. Wenn das Gelände entsprechend anspruchsvoll ist, dann sollten auch nur Piloten fliegen die entsprechende Fähigkeiten haben. Davon kann man zwar nicht unbedingt ausgehen nur weil jemand einen B-Schein hat, allerdings kann man davon ausgehen, dass diese Personen zumindest ein klein wenig mehr Erfahrung haben als ein A-Schein Neuling. Wenn ein Verein also nicht selbst noch über entsprechende Fähigkeiten eines Piloten urteilen möchte damit dieser fliegen darf, so sollte es in entsprechenden Gebieten halt an A oder B Schein festgemacht werden. Das hat nichts damit zu tun ob der Landeplatz ohne Höhe zwischentanken erreicht werden kann oder nicht. Eventuell änderst du deine Meinung ja auch wenn du miterleben musst wie ein wenig erfahrener Fliegerkamerad in deinen Händen stirbt.


man kann da natürlich auch argumentieren, wie die Leute sich Erfahrung und Praxis aneignen sollen, wenn sie außerhalb der Alpen nicht zum Fliegen kommen können.

Xysos
24.04.2015, 10:36
Einige wenige lästern ja anscheinend gerne gegen die Vereine, als wenn es Institutionen seien die uns Fliegern nur schlechtes wollen :confused:

Eine Wertschätzung der Vereine, also Piloten, die sich in ihrer Freizeit die Mühe machen einen Startplatz zu schaffen, zuzulassen, zu pflegen und zu erhalten kann man heutzutage wohl von vielen nicht mehr erwarten! :(

Und das es in Deutschland kein "Vol libre" gibt liegt doch auch nicht an den Piloten die sich in Vereinen zusammenschliessen, sondern an dem deutschen Luftverkehrsgesetz! Können oder wollen das eigentlich einige nicht verstehen?
Darum werden ja Vereine, Interessengemeinschaften erst gegründet, damit man Startplätze schaffen und erhalten kann, denn als Einzelperson wäre dies wohl kaum, bzw nur mit einem sehr hohen Aufwand zu realisieren! Gäbe es also keine Vereine in Deutschland, gäbe es weit weniger Startplätze, und dies sollte man bitte auch mal bedenken und eigentlich dankbar dafür sein, dass es Piloten gibt die sich diese Mühe, in ihrer Freizeit, überhaupt machen!

Früher war es jedenfalls mal normal, dass man sich in einem unbekannten Fluggebiet erstmal erkundigt, schlau gemacht hat und sich als Gast auch wie ein Gast, also respektvoll benommen hat! Heute dagegen herrscht teilweise eine solche Arroganz und Ignoranz gegen die man einfach machtlos zu sein scheint.

Sorry, aber ich finde es nur noch traurig!

Wir haben hier im Umkreis für fast jede Flugrichtung ein Gelände dass super gehen würde. Alle Gelände sind unter 3 Vereinen aufgeteilt, alle Vereine nehmen KEINE neuen Mitgleider mehr auf obwohl die Anzahl derer die vor Ort sind immer die gleiche ist und nicht wirklich hoch. Teilweise vertragen diese Gelände bis zu 25-30 Gleitschirme/Drachen nur wird es von den alteingesessenen Drachenfliegern nicht gern gesehen. Die Gleitschirmflieger sind zwar in der Überzahl, das Gelände "gehört" aber vorrangig den Gleitschirmfliegern. Und was soll man da jetzt machen? Hier geht es dann wirklich fast ausschließlich um das ausschließen Fremder bzw anderer Flieger. Letztens war ich unter der Woche bei gutem Wetter nur ein Gelände angucken wie es da aussieht. Nach dem "Hallo" meinte der Drachenpilot sofort "Du fliegst Gleitschirm oder, die sind heute da hinten" und das eher in einem Tonfall der "verp*** dich" gesagt hat als eine freundliche Information zu liefern.
Es sind bestimmt auch nicht alle Drachenpiloten so und manchmal macht es sicher auch keinen Spaß um Bojen herumzufliegen aber ein gewisses Maß an Höflichkeit wird man doch noch aufbringen können.

Was die Wertschätzung angeht hatte ich sogar angeboten, dass ich an den Pflegetagen mal mithelfen würde das Gelände zu stutzen oder beim Mähen des Landeplatzes helfen würde, das wurde allerdings mehr oder weniger abgetan mit "wir haben genug und brauchen dich dafür nicht, fliegen ist hier nicht".

Was auch noch ein "Problem" ist, sind so komisch Gästeregelungen wie Jahresgebühren pro Startplatz. Gibt es hier ringsherum 4 - wenn ich nun 1 Tag dort fliegen will sollte ich gleich mal 40€ überweisen. Der Platz ist ziemlich klein und nicht wirklich gepflegt - bin dann wieder nach Hause gefahren. Wenn ich das auf allen 4 Plätzen tue, kann ich auch in 3 Vereinen Mitglied werden. Hier wäre es einfacher eine kleine Tafel aufzustellen mit der Bankverbindung oder einem QR Code gleich zu Paypal - 5€ und gut ists.

gerhardg
24.04.2015, 15:23
Auszug aus der Gastpilotenregel im Elztal:

"Gastflieger sind am Kandel herzlich willkommen. Bitte haltet euch strikt an die Geländeordnung und die Vereinsvorgaben.

Für das Fliegen am Kandel benötigt man einen Paten für jeden Flugtag, eine einmalige Einweisung in die Besonderheiten des Fluggebietes, sowie eine Gästekarte für den Flugtag. Hier gelten die allgemeinen luftrechtlichen Bestimmungen, LuftVG, LuftVO, LuftVZO, LuftPersV und die Flugbetriebsordnung (FBO).

Berechtigung

Gäste mit Gleitschirm benötigen den B-Schein und mit Drachen A-Schein.
Ausländische Gäste benötigen zumindest eine Pilotenlizenz ihres Landes bzw. eine IPPI-Card.
Tandemflüge sind für Gastpiloten nicht möglich."

Man beachte den letzten Satz! und lese das Deutsche Grundgesetz, hier steht dass alle gleich sind,
müsste mal einer nach Sraßburg gehen ...???
Ob die Vereinspiloten bessere Tandempiloten sind, oder ob die Vereinspiloten etwa, nein das kann
ich mir fast nicht vorstellen, um ihre mühsam schwarz erflogenen Honorare fürchten?

Liebe Grüße aus dem Gutedelland

Gerhard

nikolaus
24.04.2015, 18:32
Statt einer B-Lizenz (die durchaus höhere Anforderungen stellt als die A-Lizenz) könnte man natürlich auch fordern, dass der Pilot mindestens seit zwei Jahren im Besitz der A-Lizenz sein muss, aber ein Garant für vorausschauendes Fliegen wäre auch das nicht.

Was mich hier überrascht hat, ist die Behauptung, eine Gemeinde würde von sich aus darauf kommen, dass Gastflieger (die ja sogar Locals sein können) sich rücksichtsloser verhalten als Vereinsmitglieder. Oder ist es doch eher so, dass die Vereine einen kontrollierbaren Flugbetrieb nur für ihre Mitglieder garantieren können oder wollen? Was passiert dann eigentlich mit den Fliegerfreunden der Vereinsmitglieder? Macht man für die dann stillschweigend Ausnahmen?

Nebenbei frage ich mich, ob es richtig ist, dass der Verband auch Geländezulassungen unterstützt, die nur zur privaten Nutzung eines Vereins bestimmt sind. Könnte man zur Not dann einen "Privatflugplatz", der nur für Gleitschirme und/oder Drachen zugelassen ist, auch außerhalb der DHV-Zuständigkeit zu vertretbaren Kosten zulassen?

LG Jochen

bigben
24.04.2015, 20:08
..........

Nebenbei frage ich mich, ob es richtig ist, dass der Verband auch Geländezulassungen unterstützt, die nur zur privaten Nutzung eines Vereins bestimmt sind. Könnte man zur Not dann einen "Privatflugplatz", der nur für Gleitschirme und/oder Drachen zugelassen ist, auch außerhalb der DHV-Zuständigkeit zu vertretbaren Kosten zulassen?

LG Jochen

Ich denke Nein, denn Verein und private Nutzung sind für mich ein Widerspruch in sich. Vereine sind , wenn eingetragen, gemeinützig und die Gelände damit auch zur Nutzung durch die Allgemeinheit vorgesehen, sonst wären sie nicht gemeinnützig. Bist Du dagegen Eigentümer eines Geländes, kannst Du das natürlich für Dich zulassen, dann ist es privat. Zulassen muß es in jedem Fall der DHV als Beauftragter nach §5 Abs. LuftVG.

Gruß bigben

nikolaus
25.04.2015, 03:27
Ich denke Nein, denn Verein und private Nutzung sind für mich ein Widerspruch in sich. Vereine sind , wenn eingetragen, gemeinützig und die Gelände damit auch zur Nutzung durch die Allgemeinheit vorgesehen, sonst wären sie nicht gemeinnützig. Bist Du dagegen Eigentümer eines Geländes, kannst Du das natürlich für Dich zulassen, dann ist es privat. Zulassen muß es in jedem Fall der DHV als Beauftragter nach §5 Abs. LuftVG.

Gruß bigben

Die entscheidenden Fragen hatte RAc im Parallelthread schon dahingehend beantwortert, dass tatsächlich die Gemeinden fremdenfeindlich sind.

Ansonsten müssen, soweit ich verstanden habe, eingetragene Vereine nicht zwingend gemeinnützig sein, und gemeinnützig heißt auch nicht, das ihr Besitz jedem zur Verfügung stehen müsste.

Bei den Flugplätzen dachte ich an sowas wie die Segelflug-Gelände, auf denen eigentlich auch Gleitschirm- und Drachenstarts legal möglich sein müssten, aber solange die fehlende Gastregelung nicht von den Vereinen ausgeht, würde ich sie auch nicht dahingehend sanktionieren wollen, dass sie "Non-DHV-Flugplätze" anmelden sollen.

MURMEL
25.04.2015, 08:57
Hallo Bigben ,
das sind die Voraussetzungen für den steuerlichen Status der Gemeinnützigkeit :

Nach § 52 Abs. 2 AO sind u. a. folgende Ziele als gemeinnützig anzuerkennen (unvollständige Aufzählung):
die Förderung von Wissenschaft und Forschung
die Förderung von Bildung und Erziehung
die Förderung von Kunst und Kultur
die Förderung von Völkerverständigung
die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege
die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege
die Förderung des Heimatgedankens
die Förderung des traditionellen Brauchtums (einschließlich des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings)
die Förderung des Tierschutzes
die Förderung des Sportes
die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit
die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke (seit 1. Januar 2007)

Du wirst daraus nirgendwo ableiten können, dass dir damit zwangsläufig der Zugang zu Geländen zusteht, nicht auf einen Fußballplatz, auf einen Tennisplatz usw. .
Du mußt als Verein nur z.B. den Sport fördern, und zwar nicht für alle Bundesbürger, sondern da reicht es vollständig, wenn du es für deine Mitglieder tust.

Und warum soll ein Verein unbedingt gemeinnützig sein, dass hat nur steuerliche Kosequenzen. Das e.V. hat damit nichts zu tun und den steuerlichen Status erkennst du nicht im Namen.
Viele Grüße
Michael C.

marcel1
25.04.2015, 09:13
ob es richtig ist, dass der Verband auch Geländezulassungen unterstützt, die nur zur privaten Nutzung

So weit wie ich das verstehe, hat Unser Verband sich diese Zuständigkeit (GS/HG Gelände Zulassen) behördlich übertragen lassen. Dann kann er als Behörde aber nicht sagen, wir machen das nur für Vereine, die Ihre Gelände allen zur Verfügung stellen. Er muß es dann auch für Privatleute und jeden, der das Gelände für sich behalten will, machen.

Bestenfalls kann man da etwas mit den Gebühren einen Unterschied machen. Das passiert schon, wenn auch recht moderat. Die Trennlinie ist allerdings auch recht unscharf. Ab wann zählt ein Gelände als nicht mehr "offen". Irgendwelche Regeln für Gäste haben wohl alle.


Bei den Flugplätzen dachte ich an sowas wie die Segelflug-Gelände, auf denen eigentlich auch Gleitschirm- und Drachenstarts legal möglich sein müssten

So was geht im Prinzip, allerdings muß das LBA den Parallelbetrieb genehmigen! Also nicht einfach so. Da hat der DHV dann auch nix mit zu tun. Nach dem, was ich da kürzlich mal mitbekommen habe, möchte ich ergänzen: leider. Das LBA ist uns Fliegern nämlich nicht immer so nahestehend.

Skade
25.04.2015, 09:50
letztendlich ist es ein Problem das sich nicht rechtlich sondern nur menschlich lösen lässt.

Vor allem müssen mehr Fluggelände her. Da kann der DHV wenig machen, eventuell wenn es einen "professionellen" Ansprechpartner gibt, der die Ortsvorstände/Entscheider besser für ein Fluggelände überzeugen kann.
Macht sicher mehr her, wenn Herr XY vom DHV Leute überzeugen will als Herr Z vom Nachbardorf. (ja..leicht gesagt ..ich weiß)

In der Sicherheitsrubrik heißt es immer, Sicherheit kommt durch Praxis. Aber wie will man sich groß Praxis aneignen, wenn man nur im Urlaub die Chance auf einen Flug hat.
Die Regelungen mit den Gastfliegern bzw. Verbot ist doch letztendlich auch so ein Sicherheitsproblem.

MURMEL
25.04.2015, 10:36
Skade,
das gibt es, wenn du wüßtest, wie sich Björn Klaassen vom DHV dabei einsetzt (übrigens Danke Björn).
Aber erstens fehlt es an den Geländeangeboten vor Ort und dann auch immer wieder an den Leuten, die dann die Arbeit machen. Also Vereinsmitglieder,
die sich für andere einsetzen.
Und da vermisse ich dann bei so Leuten wie Forix und vielen anderen den Einsatz. Übrigens Forix, wo bleibt denn die Antwort auf meine Frage nach deinem persönlichen Einsatz für die Gemeinschaft der Gleitschirmflieger.

Viele Grüße

bigben
25.04.2015, 10:53
Hallo Bigben ,
das sind die Voraussetzungen für den steuerlichen Status der Gemeinnützigkeit :

.................

Du wirst daraus nirgendwo ableiten können, dass dir damit zwangsläufig der Zugang zu Geländen zusteht, nicht auf einen Fußballplatz, auf einen Tennisplatz usw. .
Du mußt als Verein nur z.B. den Sport fördern, und zwar nicht für alle Bundesbürger, sondern da reicht es vollständig, wenn du es für deine Mitglieder tust.

Und warum soll ein Verein unbedingt gemeinnützig sein, dass hat nur steuerliche Kosequenzen. Das e.V. hat damit nichts zu tun und den steuerlichen Status erkennst du nicht im Namen.
Viele Grüße
Michael C.

Michael, ich bin ja kein Jurist, sondern versuche so etwas mit Logik und gesundem Menschenverstand zu ergründen. Das Vereine zusätzlich zum Eintrag zusätzlich die steuerlichen Vorteile nutzen wollen, setze ich mal Voraus, denn so wären si ja ganz schön blöd, dafür notwendig ist aber folgendes:



Zusätzlich müssen dazu unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
...................
Das Vereinsziel muss zudem auf die Allgemeinheit ausgerichtet sein und diese auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern (§ 52, Abs. 1 AO)



Unter Gemeinnützigkeit versteht man allgemein :



ein Verhalten von Personen oder Körperschaften, das dem Gemeinwohl dient,



wobei man konstatieren muß das der Begriff Gemeinwohl kein Rechtsbegriff ist sondern variabel interpretiert werden kann.

Ergo hat ein Verein, der sich nach o.g. Grundsätzen gebildet hat, es sich grundsätzlich sich zur Aufgabe gemacht, den Sport, (hier GS) ....selbstlos zu fördern. Das wäre erst mal meine Interpretation und by the way, bei den ganzen Vereinen im Norden, die ich kenne, funktioniert das mustergültig. Das es, wie wir leider bei Rac lesen mussten, stellenweise massive Einschränkungen gibt, hat aber mit dem Grundsatz an sich nichts zu tun.
Sperrt man also Gelände für Gäste, ohne dass man dazu die Auflage hat oder es organisatorisch zwingend ist, also weil man sie nicht haben will, läuft man möglicherweise Gefahr, auf Antrag die Gemeinnützigkeit aberkannt zu bekommen.

Es its mir klar, dass nicht alles was irgendwo wörtlich in Vorschriften steht auch so von Gerichten bestätigt wird, aber so würde ich das im Moment interpretieren.

Gruß bigben

bigben
25.04.2015, 11:03
Noch eine kleine Anmerkung:

Was macht eigentlich der Jägersmann, wenn ich 10km weiter z.B an einer Winde starte und auf einem Streckenflug über den reglementierten Startplatz fliege und dort Höhe tanke? Das darf man nämlich, denn es ist ja kein Sperrgebiet und in keiner ICAO Karte eingetragen. Daran kann man erkennen, wie absurd das Ganze ist.

Gruß bigben

Goeldi
25.04.2015, 11:23
Skade,
das gibt es, wenn du wüßtest, wie sich Björn Klaassen vom DHV dabei einsetzt (übrigens Danke Björn).
Aber erstens fehlt es an den Geländeangeboten vor Ort und dann auch immer wieder an den Leuten, die dann die Arbeit machen. Also Vereinsmitglieder,
die sich für andere einsetzen.
Und da vermisse ich dann bei so Leuten wie Forix und vielen anderen den Einsatz. Übrigens Forix, wo bleibt denn die Antwort auf meine Frage nach deinem persönlichen Einsatz für die Gemeinschaft der Gleitschirmflieger.

Viele Grüße

Denke das können nur diejenigen wirklich nachvollziehen, die den Startplatz mähen, Bäume fällen, Abfälle wegräumen, Startleiter spielen müssen wenn andere in die Luft gehen und sich auch sonst IN IHRER FREIZEIT für ein Fluggebiet stark machen! Es ist halt bequemer einfach nur Konsument zu sein, als sich für das Gemeinwohl einzusetzen, und in der heutigen Gesellschaft leider immer üblicher!
Nicht nur in der Fliegerei! ;)

Skade
25.04.2015, 11:25
Skade,
das gibt es, wenn du wüßtest, wie sich Björn Klaassen vom DHV dabei einsetzt (übrigens Danke Björn).
Aber erstens fehlt es an den Geländeangeboten vor Ort und dann auch immer wieder an den Leuten, die dann die Arbeit machen. Also Vereinsmitglieder,
die sich für andere einsetzen.
Und da vermisse ich dann bei so Leuten wie Forix und vielen anderen den Einsatz. Übrigens Forix, wo bleibt denn die Antwort auf meine Frage nach deinem persönlichen Einsatz für die Gemeinschaft der Gleitschirmflieger.

Viele Grüße



boah..wusste ich nicht, dann ist es ja schon fast hoffnungslos.
Und zum Thema Forix, hm....wie soll er denn Einsatz zeigen wenn er in keinen Verein ist...da kein Verein ihn aufnimmt.
Das könnte man mir ja auch vorwerfen.....wie soll ich den Einsatz zeigen..geht ja nicht.
In meiner Umgebung steht quasi überall...."geh weg..wir sind voll" "dreh wieder um...wollen nichts von dir wissen" "off limit"

Goeldi
25.04.2015, 11:33
boah..wusste ich nicht, dann ist es ja schon fast hoffnungslos.
Und zum Thema Forix, hm....wie soll er denn Einsatz zeigen wenn er in keinen Verein ist...da kein Verein ihn aufnimmt.
Das könnte man mir ja auch vorwerfen.....wie soll ich den Einsatz zeigen..geht ja nicht.
In meiner Umgebung steht quasi überall...."geh weg..wir sind voll" "dreh wieder um...wollen nichts von dir wissen" "off limit"

Hmm, das ist natürlich auch keine wünschenswerte Situation! :confused:
Kann euren Frust diesbezüglich auch verstehen!

Xysos
25.04.2015, 11:51
boah..wusste ich nicht, dann ist es ja schon fast hoffnungslos.
Und zum Thema Forix, hm....wie soll er denn Einsatz zeigen wenn er in keinen Verein ist...da kein Verein ihn aufnimmt.
Das könnte man mir ja auch vorwerfen.....wie soll ich den Einsatz zeigen..geht ja nicht.
In meiner Umgebung steht quasi überall...."geh weg..wir sind voll" "dreh wieder um...wollen nichts von dir wissen" "off limit"

Gibt es neben der Region Mainfranken noch mehr?

marcel1
25.04.2015, 13:39
Was macht eigentlich der Jägersmann, wenn ich 10km weiter z.B an einer Winde starte und auf einem Streckenflug über den reglementierten Startplatz fliege und dort Höhe tanke? Das darf man nämlich,

0) Dafür hat er doch die Doppelläufige [Scherzmodus off]

1) Wird das mit dem Windenstartplatz in 10 km Entfernung eher utopisch sein. Siehe Ausführungen "beinahe gelyncht". Auch den mußt Du zugelassen bekommen. Und der Sponti-Spruch funzt beim Windenschlepp wegen der Haftungsrisiken halt noch schlechter als irgendwo vom Berg.

2) Interessiert der EINE Streckenflieger pro 3 Monate, der da zufällig mal bei seinem 70 km Streckenflug aufdreht, den Jägermann, Umweltschützer, ... (beliebiges Bremszangen Haßobjekt einsetzen) nicht gar so viel. Die regelmäßig auftretenden Horden, die sind denen der Grauß. Kleines (elitäres? am besten wohlbekanntes) Grüppchen, da kann man drüber reden. Ist dann wohl klar, was sich aus dieser Suppe brauen läßt.


zum Thema Forix, hm....wie soll er denn Einsatz zeigen wenn er in keinen Verein ist...da kein Verein ihn aufnimmt

Henne-Ei Problem. Wenn ich mit einer so starken Erwartungshaltung zu einem eh schon vollen Verein angelaufen komme, sinken die Chancen auf Aufnahme sicherlich noch mal.
Niemand hindert ihn allerdings, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun und seinen eigenen Verein zu gründen. Genau das (!) ist letztendlich ein Verein ja. Gruppe Gleichgesinnter. Muß nicht mal e.v. oder gemeinnützig sein, geht auch so. Und da wird er sich dann auch engagieren dürfen (und sogar müssen), der der Weg ist natürlich noch was steiniger. Mit genügend Engagement und villeicht auch Geld klappts dann auch vielleicht mit dem eigenen Gelände.
Und vermutlich ändert sich durch dieses Engagement dann auch durchaus das Auftreten. Es geht doch nichts über eigene Erfahrungen. 8-;

joeflight
30.05.2015, 10:26
Hallo Goeldi,
hast Du ein Glück das es immer noch ein paar Vereine gibt die Gastflieger in selbst so kritischen Gebieten wie der Mosel bei sich fliegen lassen.
http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php/28012-Dünen-soaring-in-den-Niederlande?p=441851#post441851
:rolleyes: Bei den Moselfalken gibt es zwar auch wegen der Größe des Gebietes verständlicherweise Beschränkungen, pauschal ausgeschlossen wird aber niemand.
Dies scheint am Ettelsberg http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php/31637-G%C3%A4ste-im-Fluggel%C3%A4nde-OT-aus-Videothread?p=439408&viewfull=1#post439408
leider immer "noch" der Fall zu sein. Oder wurden die vielen Vorschläge dem speziellen Problem bei Euch herr zu werden nun endlich berücksichtigt, anstatt alle Gäste pauschal abzustrafen? Wäre über eine kurzes Update wie es bei Euch nun weitergeht dankbar.
Gruß, Jörg

PS:
Mich betrifft der vorläufige Ettelsberg Gastausschluss persönlich nicht, da das Gebiet viel zu weit weg ist. Jedoch gibt es den Trend Gäste auszusperren in letzter Zeit verstärkt und wir "alle" sollten das soweit das möglich ist für jedes einzelne Fluggebiet ständig hinterfragen, denn wir "alle" sind bei 99,9% der Fluggebiete nur Gast.

Repsol
03.06.2015, 05:47
Hallo,

Irgendwie habe ich das Gefühl, an Allem ist die Zulassungspflicht für Startgelände Schuld.
Wie in Österreich oder Schweden wäre ein Traum.
Es würde Alles entzerren, wenn überall geflogen werden könnte wo sich niemand um ein explizites Verbot bemüht.
Aufwandsumkehr würde ich es mal nennen.

Gruß

Flynix
03.06.2015, 09:28
...und ich habe das Gefühl, dass das falsch ist:



Oder würden Dir Maximalflughöhen von 100m über Grund genügen? Ich vermute mal, das Geheule wäre in diesem Fall noch um Potenzen lauter...

Ciao / Maxl


Der von dir konstruierte Zusammenhang ist falsch.

Beispiel: Schweiz
Dort gibt es keine Zulassungspflicht für Gelände und dort darf teilweise sogar bis 4600 m aufdrehen. Das würde mir reichen.
Wär dir das nicht hoch genug?

DonQuijote
03.06.2015, 09:48
Der von dir konstruierte Zusammenhang ist falsch.

Beispiel: Schweiz
Dort gibt es keine Zulassungspflicht für Gelände und dort darf teilweise sogar bis 4600 m aufdrehen. Das würde mir reichen.
Wär dir das nicht hoch genug?

Der von Dir konstruierte Zusammenhang ist aber leider ebenfalls falsch. Die Voraussetzungen in DE haben mit den Voraussetzungen in CH ebensowenig zu tun, wie die jeweiligen Rechtslagen.

Klaus
04.06.2015, 09:40
Oder würden Dir Maximalflughöhen von 100m über Grund genügen? Ich vermute mal, das Geheule wäre in diesem Fall noch um Potenzen lauter...

Ciao / Maxl

ich kann mich nicht erinnern, dass es vor dem Kippen der Allgemeinverfügung durch BaWü (1990?) eine Beschränkung der Maximalflughöhe auf 100m gab.
Genaueres sollten aber alte Haudegen aus der Drachenszene wissen, die schon wesentlich länger als wir Tütenflieger unterwegs sind.

LG Klaus