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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ettelsberg für Gastpiloten gesperrt



Robs.d
23.04.2015, 17:07
Ich habe heute die Information über den Ettelsberg im Sauerland, dass dieser für Gastpiloten gesperrt ist, gelesen (Quelle: lu-glidz ). Ist zwar nicht meine Region, aber da stellt sich mir grundsätzlich die Frage, ob das rechtlich überhaupt haltbar ist. Kann einem Freiflieger das Fliegen an einem zugelassenem Gleitschirmstartplatz untersagt werden? (Eine ähnlicher Sachverhalt wird ja auch gerade am Brauneck für Tandems gerichtlich geprüft.) Ich dachte immer mit meinem B-Schein habe ich die Berechtigung an jedem zugelassenem Startplatz zu fliegen. Besteht da nicht die Gefahr, dass dies Mode wird und jeder Geländehalter nur noch Vereinsmitglieder starten lässt?

Iarexx
23.04.2015, 17:12
Ich möchte Dir jetzt nicht zu nahe treten, aber die Einstellung so mancher Flieger "ich darf doch sowieso machen was ich will und rechtlich kann mir keiner was" hat doch erst zu dieser Regelung geführt..

Robs.d
23.04.2015, 17:35
Ist schon Klar Alex, mir gehts um die grundsätzliche Frage, ob ein Startplatz für "nicht Vereinsmitglieder" gesperrt werden kann.

Forix
23.04.2015, 17:59
Ich habe heute die Information über den Ettelsberg im Sauerland, dass dieser für Gastpiloten gesperrt ist, gelesen (Quelle: lu-glidz ). Ist zwar nicht meine Region, aber da stellt sich mir grundsätzlich die Frage, ob das rechtlich überhaupt haltbar ist. Kann einem Freiflieger das Fliegen an einem zugelassenem Gleitschirmstartplatz untersagt werden? (Eine ähnlicher Sachverhalt wird ja auch gerade am Brauneck für Tandems gerichtlich geprüft.) Ich dachte immer mit meinem B-Schein habe ich die Berechtigung an jedem zugelassenem Startplatz zu fliegen. Besteht da nicht die Gefahr, dass dies Mode wird und jeder Geländehalter nur noch Vereinsmitglieder starten lässt?

Rob, ich denke nicht, dass das rechtmässig ist.

Aber hier bedarf es auch Piloten, die sich dem widersetzen!

Natürlich kommen sie jetzt an und sagen: jaja, die bösen Gastflieger, die halten sich nicht an Regeln, die gefährden unser Gelände usw...

Der wahre Grund ist:
Die Vereinsmitglieder wollen keine vollen Gelände, da werden dann Gründe der "Sicherheit" vorgeschoben.

Aber in den Alpen wollen sie dann überall fliegen, und im Fliegerurlaub in Spanien oder Frankreich auch, da ist ja "genug Platz"

Ich finde das eine ganz traurige Entwicklung. Aber wohl typisch für diese Gesellschaft, alles haben wollen und nichts teilen.

Wie oben gesagt:
Tut Euch zusammen, nehmt einen Anwalt, der einen Brief schreibt und dann geht einfach fliegen!
Lasst Euch nicht von Leuten einschüchtern die etwas verteidigen was ihnen überhaupt nicht gehört

Strafrechtlich wird euch nichts passieren und Versicherungsfragen lassen sich auch abklären!

Denkt immer dran:
Ihr seid im Recht (haltet Euch natürlich an die Gesetzte und die sinnvollen Regeln!) und nicht die Fliegerfeinde!

conny-reith
23.04.2015, 18:03
B Schein berechtigt zum Überlandflug und nicht dazu an jedem beliebigen Startplatz zu starten.

Gruß Conny

@Rüdiger,

jetzt wo Du es schreibst, ... fällts mir wieder ein. :D:) http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=611390

Forix
23.04.2015, 18:05
Ich möchte Dir jetzt nicht zu nahe treten, aber die Einstellung so mancher Flieger "ich darf doch sowieso machen was ich will und rechtlich kann mir keiner was" hat doch erst zu dieser Regelung geführt..

Liebe Alexandra Rex

Die Fliegerei in Deutschland ist gesetzlich geregelt!
Mit einer Lizenz und einer Versicherung darfst Du fliegen!

Wir brauchen keine selbsternannten Sherrifs die ihre eigenen Gesetze machen und dann erwarten dass sich andere daran halten. Leider lassen sich die meisten Flieger diese reine Wilkür gefallen oder ziehen einfach weiter ins nächste Fluggebiet, bis auch da irgendwann mal jemand drauf kommt: "Wir müssen doch mal endlich etwas dagegen tun dass hier so viele Flieger herumfliegen die uns den Platz wegnehmen oder die Kunden!"

shoulders
23.04.2015, 18:41
Lieber Forix,

da liegst Du falsch. Den Flugbetrieb regelt der Geländehalter, und wie er ihn mit den Befindlichkeiten seiner Nachbarn unter einen Hut bringt, ist erst mal seine Angelegenheit. Das ist schon bis zum Erbrechen ausdiskutiert worden, und nur weil es hierzu verschiedene (Wunsch)Vorstellungen gibt, sind die noch lange nicht alle gültig.

Viel wichtiger: speziell für Mengenbeschränkungen gibt es in aller Regel einen besseren Grund als Futterneid oder Geldgier. Dass jemand, den es trifft, sich ärgert und erst mal lieber diese niederen Motive unterstellt, ist so menschlich wie kurzsichtig. Da bringt einen aber das Gespräch mit den Betroffenen oft weiter, oder es klärt zumindest die Hintergründe.

Startplätze sind hierzulande i.d.R. erst mal Privatgrund. Den hat jemand, meist ein Verein, zugelassen und die Verantwortung für den Flugbetrieb übernommen. In aller Regel ist das mit Auflagen verbunden, da reden Eigentümer, Gemeinden, Anwohner und Behörden mit. Und wenn diese Auflagen verletzt werden, trifft's den Verein. Nicht den Besucher, der "heuschreckt" zur Not einfach woanders weiter. Weil ihm sowohl sein praktisch nicht vorhandenes Risiko wie auch die sehr geringe Begeisterung der Vereinsmitglieder, den Sheriff zu spielen bzw. sich gar selber dazu zu ernennen, durchaus klar ist, tut er sich leicht, die eigene Freiheit eher großzügig auszulegen. Das ist nicht fein, aber trauriger Alltag.

Ganz besonders unfein ist es freilich, aus dem Hintergrund, sprich in einem Forum, mittels solch nassforscher Rufe zu den Waffen Öl in Feuer zu gießen, die praktischerweise fern von einem selber brennen. Man könnte es auch feige nennen. Bezeichnenderweise habe ich solche Sprüche ja auch noch nie an einem Startplatz (zum Beispiel an einem von unseren) gegenüber den Vereinsmitgliedern vernommen; das ist eher was für Realnamenverweigerer in sicherer Distanz hinter einer Tastatur.


CU
Shoulders

MURMEL
23.04.2015, 18:44
Hallo Forix,
ich muß dir mal zu nahe treten. Wahrscheinlich hast du aber sowas von überhaupt keine Ahnung, aber gar nicht.
Ich bin zufällig Vorsitzender eines Vereines und glaub mal, mir und mit Sicherheit auch vielen anderen in solchen Funktionen, die sich schon am ersten Tag der Saison mit Anrufen rumschlagen müssen, weil einmal mehr ein hirniger "Vol Pfosten", die Regeln, die mühselig mit Anwohnern und Behörden erarbeitet wurden,nicht einhält( Parkregeln , Überflugregeln usw.) wollen trotzdem möglichst solidarisch sein und Gäste fliegen lassen.
Denn richtig, wir fliegen auch in anderen Geländen.
Aber hier ist es nicht so, daß ich in 20 km das nächste Gelände kaputt machen kann, wenn es hier nicht mehr geht, sondern jetzt schon mal eben 150 oder 200 km fahren muß. Ein kleiner Schneisenstartplatz, wo ich gerade mal einen Schirm auslegen kann, ein 100 m Hang, wo gerade mal 3 Schirme soaren können, weil er nicht nur niedrig, sondern auch noch kurz ist, eine Pferdezucht in unmittelbarer Nähe.
So, und dann machen ein paar Leute die Arbeit, um sich von den "Vol Pfosten" das Fluggebiet versauen zu lassen.
Es ist leider so was von anders ob ich im Zillertal, in Greifenburg oder so bin, wo ich gerne meinen Obulus bezahle aber tatsächlich eine Menge Schirme Platz haben, (war da schon oft mit 100 und mehr Schirmen in der Luft) oder hier an diesen kleinen, miesen Mittelgebirgsstartplätzen.

Es läßt einen wirklich unter die Decke gehen, so einen Scheiß zu hören, und wenn ich diese juristische Debatte höre, könnte ich k... .

Vielleicht kann man ja mal im Kreise von Vorstandskollegen überlegen, wie man gegenseitig Geländenutzung regeln und anbieten kann, aber
nur für Leute, die sich engagieren und nicht auf Basis der Solidarität anderer rumschmarotzen.

Auf die Gefahr hin, dir zu nahe getreten zu sein mußte ich das los werden.

Viele Grüße
Michael C.

Forix
23.04.2015, 19:46
@murmel

Hast Du meinen Beitrag eigentlich gelesen?
Es geht hier nicht darum sinnvolle Regeln zu missachten.
Es geht darum dass ein Vereinsmitglied keine Sonderrechte beanspruchen darf.

Es ist unzulässig jemanden "bestrafen" zu wollen, der noch überhaupt kein "Vergehen" begangen hat.
Ich habe beides in Anführungszeichen gesetzt weil es natürlich nicht Aufgabe von Vereinen ist solche hoheitlichen Aufgaben zu beurteilen/zu vollstrecken.

Mein Beitrag war KEINE Aufforderung sich wie die Sau im Unterholz aufzuführen.
Das der Ettelsberger Verein es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt zeigt sich ja schon daran dass sie eine "Strafgebühr" verlangen, wenn jemand über diesen Vogelpark fliegt.
Als ob sie Polizei und Vollstreckungsbeamte in Personalunion wären.

Ach und noch etwas, von wegen mir "keine Ahnung" zu unterstellen.
Ich kenne es aus "meinem" ehemaligem Verein. Massnahmen betreffs Gastflieger werden gemacht, um eine Abschreckungswirkung zu erzielen. Mit "Gästegebühren" wurde schick essen gegangen und Sicherheitstrainings für Vereinsmitglieder bezahlt.

Jaja, der deutsche Verein, ein reiner Hort voll Edelmut und Korruptionsfreiheit.

Man nenne mir ein Gebiet, welches von behördlicher Seite wegen Fehlverhalten von Gastfliegern "dicht gemacht" wurde. Es gibt kein einziges.
Eine Sippenhaftung haben wir in Deutschland zum Glück noch nicht.


@Goeldi

Naja das ist vielleicht bei Dir in Arabien so keine Ahnung aber in Deutschland muss für den Tatbestand des "Hausfriedensbruch" erst einmal ein Gelände umfriedet sein. Viel Spass den Vereinsfliegern wenn sie ihren Startplatz einmauern. Und selbst dann gibt es Einschränkungen. Sonst hätte die Deutsche Bahn den Hooligans wohl schon längst "Hausverbot" erteilt.

Die Staatsanwaltschaft interessieren solche Gschaftlhubereien nicht. Das wird sofort eingestellt.

Daher mein Rat an alle "Verstossenen":

Einfach fliegen gehen, sich nicht einschüchtern lassen, sich zusammenschliessen und den Verein zwingen "den ersten Schritt" zu tun:
Anzeige bei der Polizei, Unterlassungserklärung usw...

Wenn Vereinssherrifs "dicke Backen machen" natürlich freundlich bleiben, erklären dass man sich selbstverständlich rücksichtsvoll an die Regeln halten werde und hier "nur fliegen möchte".
Den Vereinmitgliedern klar machen dass die Mitgliedschaft in einem Verein keine Sonderrechte herleitet!

Wenn dies nichts bringt einfach vorschlagen, er solle zur Klärung die Polizei rufen wenn er meint man tue hier etwas "ungesetzliches"...

In Fluggeländen wo "Startgebühren" oder "Gästemitgliedschaften" angeboten werden: Fragen wofür diese verwendet werden und wie viel eingenommen wurde und wo für die Einnahmen verwendet werden.

Natürlich ist das alles leicht gesagt, gegen das Mobbing vorzugehen, ist nicht einfach. Wer hat schon eine derart starke Persönlichkeit? Wer geniesst dann noch das Fliegen?

Das ist ja auch der "Sinn der Massnahme": Einschüchterung! Die Polizei werden sie nicht rufen, die wird wahrscheinlich auch nicht kommen.
Respekt gebührt denen, die sich dagegen wehren!

FliegenWilli
23.04.2015, 20:04
Man nenne mir ein Gebiet, welches von behördlicher Seite wegen Fehlverhalten von Gastfliegern "dicht gemacht" wurde. Es gibt kein einziges.
So so... Es sind schon einige Fluggebiete aus den öffentlich zugänglichen Listen verschwunden: Raesfeld, Dreiser Weiher, Mayrhofen Ahorn, Walchsee, Platten, u.v.a.
Es müssen nicht immer Gastflieger sein, die sich daneben benommen haben, das stimmt wohl. Aber oft sind sie vor Ort unwissend "in die Fallen" getappt und haben bei Anrainern und Grundeigentümern für ablehnende Stimmung gesorgt.
Sobald der/die Grundeigentümer uns die weitere Nutzung untersagen, gilt für ALLE Startverbot. Ohne Zustimmung des/der Grundeigentümer ist auch die Zulassung bzw. deren Verlängerung beispielsweise beim DHV nicht mehr möglich. Und schwupps - weg war das Fluggelände :mad:

MURMEL
23.04.2015, 20:15
Hallo Forix,

dann schliess dich mal zusammen und lass dich nicht einschüchtern.

Viele Grüße

Michael C.

marcel1
23.04.2015, 20:29
Troll ich hör dir trapsen! Und zwar gaaanz laut, sozusagen wie der Elefant durch den Porzellanladen trapst!

shoulders
23.04.2015, 21:01
Der Denkfehler beginnt damit, es als "Bestrafung" zu apostrophieren, wenn man nicht sofort und leicht kriegt, was man will. Von da weg ist es nur ein kurzer Schritt, andere für den Kampf einzuspannen...

Das macht einen nicht zum Troll, es ist bloß unreif. Und natürlich, in dieser Form und anonym an dieser Stelle (vielleicht heisst der zurückhaltende, freundliche fast schüchterne Kerl mit den zwei Startabbrüchen letztes WE am Startplatz in einem anderen Leben ja Forix - weiß man's?), nicht gerade eine Heldeneigenschaft. Aber wie das mit jugendlichem Eifer so ist: das wächst sich vielleicht noch aus :D


CU
Shoulders

BobNL
23.04.2015, 22:00
Hallo Forix,

Jeder Eigentümer oder eben sein Vertreter kann jedem die Zugang zu seinem grundstück verweigern. Oder er kann dir den Zutritt erlauben. Was ist daran so kompliziert?

HarryXX88
23.04.2015, 23:47
@Fornix

Denkst du denn allen Ernstes, dass du einfach deinen Schirm auslegen kannst wo du willst und wann du willst um zu starten? In Deutschland und in vielen sonstigen Ländern brauchst du einen zugelassenen Startplatz und dieses Stück Land gehört jem und wird an jem verpachtet. Sei es ein Verein oder eine Privatperson. Und dieser jem oder einer seine weisungsbefugten wird dir dann den Zutritt verweigern wenn du meinst du könntest einfach tun was du willst. Du hast dann zwar den A oder B Schein und dürftest Auch legal fliegen. Aber ohne Startplatz Zutritt kommst auch du nicht in die Luft. Halt dich also mal lieber an die vorherrschenden Regeln sonst hast Du nämlich Pech gehabt. Oder besser bitte nimm dir nen Anwalt und lerne es auf die harte Tour ....

tommi
24.04.2015, 06:34
Das blöde an der Sache ist doch, dass es Piloten gibt, die sich so verhalten, dass Vereine dazu gebracht werden, Gäste auszuschließen, aber auch Vereine, die Gäste gerne ausschließen, um ihre Flugmöglichkeiten zu verbessern... Dazu werden wir hier im Forum so viel reden können, wie wir wollen, es wird so bleiben.
Zum Glück gibt es auch andere Vereine, wie den in Eschwege (Kella, Aue), der -trotz auch dort existierender Pacht etc.- auf Tagesmitgliedschaften verzichtet, sich dennoch über Besuch freut und reines "Vol libre" praktiziert. Das war mir dann so sympathisch, dass ich gleich in den Verein eingetreten bin und meinen Beitrag zahle, obwohl es halt wirklich keinen finanziellen Vorteil mit sich gebracht hat :).

Tommi

MelkorMJ
24.04.2015, 07:37
Bin vor nicht all zu langer Zeit in Garmisch wegen falscher Windeinschätzung (blutiger Anfänger im blasendurchtriebenen Talwind) 30m neben der Landewiese eingelandet.
Zur gleichen Zeit noch 5. - Also vermutlich schon ehr mal eine Ausnahmesituation.
Nachdem die Schüttelkasse rumgegangen ist, war ich neben der Landegebühr 2€ ärmer. Dazumal war es mir nach dieser Situation sehr egal... Heute sehe ich das anders.
Ich nenne es Lehrgeld.... und komme auch nicht wieder.
Ich hoffe es hat der Bauer für die Gras-Spur erhalten.

Frage: Vielleicht verstehe ich das nur falsch ... aber willst du da nicht mehr hin ("komme auch nicht wieder") weil du für die Aussenlandung extra zahlen musstest oder weil due den Landeplatz verfehlt hast?

Direkt zu Beginn meiner Ausbildung wurde mir gesagt, dass eine Aussenlandung 5,- kosten soll. OK, ich habe bis heute keine Ahnung, wo die diesbezügliche Kasse ist, aber egal ;) Werder nachfragen, wenn es mal soweit ist.

marcel1
24.04.2015, 07:46
aber auch Vereine, die Gäste gerne ausschließen

Gibt nix, was es nicht gibt.

Wobei jeder, der nur mal kurz hinschaut bei Sauerlandair, sofort sehen kann, daß das ein sehr großer Verein ist mit vielen eigenen Mitgliedern und am Wochenende auch vielen Gästen und teilweise voll. Trotzdem hat es bisher keine Gästeflugverbote gegeben und dieses jetzt hier steht ganz klar unter einer gewissen Not (Wildgehege Betreiber versucht Gelände komplett zu schließen).

Insofern trifft obige Anmerkung ganz sicher nicht auf diesen Verein zu. Das dann zum Anlaß zu nehmen um diese Uralte und schon zig mal gelaufene Diskussion (nutzt doch mal die Suchfunktion - die Gesetze haben sich nicht in 3 Tagen geändert!) wieder anzustoßen - ja, das wirkt auf mich schon wie eine bewußte Provokation ("Trollaktion").

Weiterbringen tut das Ganze jetzt eh keinen. Man muß hoffen, daß die Geländeprobleme gelöst werden können - ansonsten ist das Gelände nämlich irgendwann einfach ganz weg, womit sich diese Diskussion gleich doppelt erledigt hätte.

Skade
24.04.2015, 08:12
Fazit:

außer in den Alpen kann man das Fliegen in Deutschland vergessen, wenn man nicht gerade in einem Verein ist der einen aufnimmt und einem ein Gelände zu Verfügung stellt.
Großes Land, aber immer noch zu klein um einen Sport auszuüben, der nur ne kleine Fläche zum Starten und Landen braucht.

HarryXX88
24.04.2015, 09:12
Bin vor nicht all zu langer Zeit in Garmisch wegen falscher Windeinschätzung (blutiger Anfänger im blasendurchtriebenen Talwind) 30m neben der Landewiese eingelandet.
Zur gleichen Zeit noch 5. - Also vermutlich schon ehr mal eine Ausnahmesituation.
Nachdem die Schüttelkasse rumgegangen ist, war ich neben der Landegebühr 2€ ärmer. Dazumal war es mir nach dieser Situation sehr egal... Heute sehe ich das anders.
Ich nenne es Lehrgeld.... und komme auch nicht wieder.
Ich hoffe es hat der Bauer für die Gras-Spur erhalten.

Ganz ehrlich du meidest ein Fluggebiet wegen 2 € ? Sorry aber dann bleib wirklich bitte ganz weg.

Ich finde es auch falsch, dass eine Gebühr wegen einer Aussenlandung erhoben wird. Das sollte anders geregelt werden. Entweder die Landeplatzgebühr einfach um 2 Euro Pauschal anheben und einen gewissen Betrag den Bauern rund herum abtreten im Jahr für Ihre "Unannehmlichkeiten" oder aber wie es eigentl. sein sollte, den entstanden Schaden bei einer Aussenlandung direkt mit dem Bauern abrechnen und gut ist. Denn du hast in Deutschland zumindest eine grundsätzliche Aussenlandegenehmigung erteilt. Aber wenn das in dem FLuggebiet halt über die 2 € Regelung funktioniert ... na bitte dann akzeptier das halt !

Was ich allerdings nicht verstehe sind Leute die wegen 2, 5 oder 10 € anfangen ein Fass aufzumachen. Da fährt man wegen 1 oder 2 Tagen fliegen manchmal 100 erte km, muss ein Hotel buchen, muss essen und ist gleich ein paar 100 € los für den Spaß und dann wird man pampig wenn man mal 2 € extra zahlen muss, weil man den Landeplatz im turbulenten Talwind verfehlt hat. (Hättest ja auch früher landen gehen können) Und hättest in der Prüfung den Zielkreis damals nicht getroffen hätte es dich auch nochmal Prüfungsgebühr gekostet.

JA fliegen ist teuer. Und Gleitshirmfliegen ist dabei noch das wirklich günstigste was man betreiben kann. Wem das immer noch zu teuer ist, der sollte es wirklich sein lassen !

SaschaN
24.04.2015, 09:39
Ich behaupte die allerwenigsten Vereine (wenns überhaupt welche gibt) machen mit Absicht Regeln um (Gast)-flieger gängeln zu wollen.

Sobald irgendwo was fliegt, kommen gleich die ganzen Bedenkenträger (Forst, Naturschutz, Jäger, der gute doitsche besorgte Bürger, selbsternannte Vogelschützer, ...) aus ihren Löchern gekrochen, um den Fliegern Steine in den Weg zu legen.
Und da frage ich mich wie es ein kann, dass jeder "dahergelaufene Depp" wegen irgendwelcher Bedenken oder Fehlverhalten Einzelner gleich den kompletten Flugbetrieb sperren können.

Am Ettelsberg z.B. hats doch eine Bikepark-Strecke, da gibt's bestimmt auch Leute die über die Stränge schlagen, trotzdem wird der Park nicht gleich zugemacht.
Es werden doch auch keine Straßenabschnitte stillgelegt, nur weil dort viel gerast wird oder es gehäuft zu Unfällen kommt.
Am Oktoberfest wird jedes Jahr gesoffen, randaliert, die Leute hauen sich die Nase ein, und trotzdem gibts den Quark immer noch.

Wieso wird den Fliegern aufgrund von Einzelfälllen immer gleich ans Bein gepinkelt?

Rechtliche Relevanz hat das aus meiner Sicht nicht; wenn z.B. der Jäger kommt und meint "Ihr müsst hier weg, Ihr verscheucht das Wild" (bei uns schon vorgekommen), dann ist das nichts anderes als Pech für ihn. Der hat keinerlei Recht Leute aus dem Revier zu verteiben. Nur haben die Beschwerdeträger meist ziemlichen Einfluss und/oder Geld um da "hinten rum" den Hahn zuzumachen.

Vielleicht sollte man sich da mal rechtlich (@Forix?) was überlegen, dass man aufgrund von Einzelvorfällen nicht ganze Gruppen aussperren kann. Aber das ist wieder so ein typisch deutsches Problem.

Forix
24.04.2015, 10:20
Ja, mit so einer Reaktion habe ich gerechnet.

Beschimpfungen, Geschrei, Geheule.

Wer meint, nur weil man etwas gepachtet hätte (haben die Willinger Flieger überhaupt den Hang gepachtet?) heisst das noch überhaupt nichts. Siehe Skitourenurteil DAV - Skigebiete dürfen Skitourengängern nicht verbieten, die Pisten zum Aufsteigen zu verbieten. Pech gehabt leider.

Wie heisst es so schön:
"Getroffene Hunde bellen"

Unter "vorgehaltener Hand" hört man es immer wieder:

"Weisst Du, es ist hier in den letzten Jahren immer voller geworden, die Regelung soll auch Abschreckungscharakter haben"

oder:

"Die Pacht ist ja nicht so hoch, aber wenn wir hier 15 Euro pro Gastflieger verlangen überlegen es sich vielleicht doch einige und bleiben zu Hause! Mit den "Einnahmen" machen wir dann ein grosses Essen, bezahlen die Preise für unsere Vereinsmeisterschaft und es gibt einen 50% Zuschuss fürs Sicherheitstraining!"

Ich weiss, eine sachliche Diskussion ist kaum möglich. Da es fast immer reine Wilkürentscheidungen sind, und dann ist der Besitzstandswahrer nicht in der Lage sachlich zu diskutieren.
Die "B - Schein Pflicht" ist ja das beste Beispiel. Sachlich nicht begründbar, trotzdem wird es gemacht.

Das es "Gegner der Fliegerei" gibt ist kein Geheimnis. Aber denen geht es um die Fliegerei allgemein, denen ist total egal ob da ein Vereinsmitglied fliegt oder ein Vereinsloser. Dabei hat der Vereinslose überhaupt keine Chance auf eine Mitgliedschaft, es herrscht ja "Mitgliederstopp"

Regeln sollten für alle gleich sein, aber euer Denken ist leider das einige "gleicher" sind als andere.
Wenn es zu voll wird dann kann man Regelungen treffen die den Einzelnen nicht benachteiligen.
Ein Verein hat die Gemeinnützigkeit in den Statuten stehen, von der Befriedigung egoistischer Interessen steht da nichts drin.

Es wäre wünschenswert, wenn sich mehr Flieger gegen illegale Einschüchterungsmethoden zur Wehr setzten würden.

Gegen sinnvolle Regeln/Einschränkungen hat niemand etwas. Hier ist Transparenz der Vereine gefragt. Wer "mit offenen Karten spielt" hat mit mehr Verständnis zu rechnen. Aber damit haben viele Vereine ein Problem, siehe meine Anmerkungen zur Zweckentwendung, man könnte auch drastisch sagen "Diebstahl" von Gastfliegerbeiträgen.

So, jetzt Feuer frei bitte! :)

HarryXX88
24.04.2015, 10:45
@ Fornix wenn du nur provozieren willst dann bitte.

Gepachtet muss es nichtmal sein, es kann auch sein dass ein Verein im Namen des Geländeeigentümers oder oder Geländehalters weisungsbefugt ist. Ich kann mir auf meiner eigenen Wiese ja auch einen Startplatz zulassen, der nur für mich da ist. Wenn ich deine Nase darauf nicht haben will dann wirst du es akzeptieren müssen ! Andernfalls wirst du von meinem Grund und Boden entfernt werden bis du es lernst !

Und selbst wenn ... 15 € für nen Flugtag als Gastflieger. Schnäppchen ! Der Verein oder Geländehalter stellt dir dafür einen gut in schuss gehaltenen Startplatz, ne Landemöglichkeit und das Fluggebiet zur Verfügung. Außerdem streitet er sich mit Jägern Naturschützern und sonstigen Regulatoren herum die da alle mitreden wollen.

DonQuijote
24.04.2015, 10:59
So, jetzt Feuer frei bitte! :)

Ich wünsch mir ja nur noch eins: Bitte, bitte lieber Admin, hab endlich ein Einsehen und führe ein Karmasystem und Realnamenspflicht ein in diesem Forum. Diese ganzen anonymen, schlappschwänzigen Heckenschützen sind so was von unerträglich. Das Schlimmste daran ist, dass die guten Leute, die wirklich etwas relevantes zu sagen haben, deswegen fast alle nicht mehr schreiben und mittlerweile viele Leser dieses Forums glauben, dass bestimmte Idioten repräsentativ für alle deutschen Gleitschirmflieger wären...

Ich für meinen Teil werde jetzt erstmal nur noch mitlesen hier und voraussichtlich erst dann wieder was schreiben, wenn es ein Karmasystem und echte Diskussionspartner mit echten Namen gibt.

MURMEL
24.04.2015, 11:04
Hallo Forix,

was hast du persönlich für die Solidargemeinschaft der Gleitschirmflieger in deinem Leben schon getan ? Oder für andere Gemeinschaften ?

Und überhaupt, auch in unserem Verein werden die besonders aktiven und um die Gemeinschaft bemühten Mitglieder alle paar Jahre mal auf Vereinskosten zum Essen eingeladen.
Die Leute haben aber immer viel mehr Zeit und auch Geld, Sprit usw investiert für die anderen und auch natürlich für sich selbst. Und natürlich stehen diese Kosten im Kassenbericht.
Den kannst dann gerne auf der Jahreshauptversammlung als Mitglied mit diskutieren.
Aber mit echten demokratischen Spielregeln kennst du dich wohl nicht so aus.
Mich interessiert wirklich, was für eine Art soziales Wesen du so bist. Leider verbirgst du dich ja in der Anonymität. Demokratie ist auch immer Offenheit.
Es gibt aber auch natürlich feige Leute, die mit ihrer Meinung anonym bleiben möchten.

Ich wünsche dir für deinen weiteren Lebensweg viel Glück.

Michael C.


Vieleicht kann man ja im Forum eine Spalte unter ferner liefen "anonyme Beiträge" einrichten. Da können alle anonym ihren Senf schreiben und man braucht es nicht mehr zu lesen.

Skade
24.04.2015, 11:22
Ich für meinen Teil werde jetzt erstmal nur noch mitlesen hier und voraussichtlich erst dann wieder was schreiben, wenn es ein Karmasystem und echte Diskussionspartner mit echten Namen gibt.

was soll das wieder mit dem blöden Realnamen und dem schwachsinnigen Karmasystem?
Ich kenne kein Forum wo es einen Realnamenpflicht gibt..und das hat auch seinen Grund wieso solch ein Blödsinn nicht eingeführt wird.

Das Problem ist nicht der Realname, auch nicht das Posting von Forix sondern deine Einstellung.
Anscheinend willst du ein Friede/Freude Eierkuchen-Forum. Ich kann nur den Kopf darüber schütteln, das das Posting von Forix dir schon zu hart oder zu provokativ ist.
Ihr wollt immer eine sterile Forendiskussion, wo alle einer Meinung sind und ja keine feurigen Diskussionen entstehen.
Ich bin auch nicht komplett der Meinung von Forix und sehe auch bei der anderen Seite gute Argumente, ich finde es aber trotzdem gut das hier auch mal von der anderen Seite Einwände geliefert werden.
Wenn er sie n bischen hart verpackt..mir doch egal.

Ich denke fast das das Internet nichts für dich ist. Das ist jetzt nicht böse oder provokativ gemeint!

MelkorMJ
24.04.2015, 11:32
Ja, mit so einer Reaktion habe ich gerechnet.

Beschimpfungen, Geschrei, Geheule.
womit du zeigst, dass du nur provozieren willst.


Wer meint, nur weil man etwas gepachtet hätte (haben die Willinger Flieger überhaupt den Hang gepachtet?) heisst das noch überhaupt nichts. Siehe Skitourenurteil DAV - Skigebiete dürfen Skitourengängern nicht verbieten, die Pisten zum Aufsteigen zu verbieten. Pech gehabt leider.N/C


Wie heisst es so schön:
"Getroffene Hunde bellen"Es heisst aber "Getroffene Hunde jaulen"


Unter "vorgehaltener Hand" hört man es immer wieder:
"Weisst Du, es ist hier in den letzten Jahren immer voller geworden, die Regelung soll auch Abschreckungscharakter haben"
oder:
"Die Pacht ist ja nicht so hoch, aber wenn wir hier 15 Euro pro Gastflieger verlangen überlegen es sich vielleicht doch einige und bleiben zu Hause! Mit den "Einnahmen" machen wir dann ein grosses Essen, bezahlen die Preise für unsere Vereinsmeisterschaft und es gibt einen 50% Zuschuss fürs Sicherheitstraining!"Ganz ehrlich. Eine Tagesmitgliedschaft für 15€. Ob damit der Sprit für die Winde, Pacht oder der Wettergott bezahlt wird. Entweder man ist bereit diese Pauschale zu zaheln, oder man sollte es sein lassen. Ein Verein (meistens) der ein Start-/Landefeld vom Pächter/Eigentümer abgerungen hat, hat weit mehr zu zahlen, als nur die Pacht.


Ich weiss, eine sachliche Diskussion ist kaum möglich. Da es fast immer reine Wilkürentscheidungen sind, und dann ist der Besitzstandswahrer nicht in der Lage sachlich zu diskutieren.Willkür? Eher nicht. Wenn man nachfragt und zuhört, kann man oft genug erkennen, warum eine Regelung eingeführt wurde.


Die "B - Schein Pflicht" ist ja das beste Beispiel. Sachlich nicht begründbar, trotzdem wird es gemachtDarüber streiten sich die Geister. Daher n/c


Das es "Gegner der Fliegerei" gibt ist kein Geheimnis. Aber denen geht es um die Fliegerei allgemein, denen ist total egal ob da ein Vereinsmitglied fliegt oder ein Vereinsloser. Dabei hat der Vereinslose überhaupt keine Chance auf eine Mitgliedschaft, es herrscht ja "Mitgliederstopp"Hast du den Verein einfach mal kontaktiert? Nur weil auf der Webseite "Aufnahmestop" steht muss es nicht zwingend sein. Vielleicht wurde nur nicht so oft aktualisiert.


Regeln sollten für alle gleich sein, aber euer Denken ist leider das einige "gleicher" sind als andere.
Wenn es zu voll wird dann kann man Regelungen treffen die den Einzelnen nicht benachteiligen.
Ein Verein hat die Gemeinnützigkeit in den Statuten stehen, von der Befriedigung egoistischer Interessen steht da nichts drin.Ein Verein ist nicht zwingend gemeinnützig.

Ein Verein ist nicht per se gemeinnützig. Die Gemeinnützigkeit hat auch nichts mit der Eintragung des Vereins zu tun. Vielmehr ist die Gemeinnützigkeit (genauer: Steuerbegünstigung) ein rein steuerlicher Tatbestand. Die Gemeinnützigkeit wird auf Antrag vom Finanzamt gewährt und bescheinigt.


Es wäre wünschenswert, wenn sich mehr Flieger gegen illegale Einschüchterungsmethoden zur Wehr setzten würden.Einschüchterung?


Gegen sinnvolle Regeln/Einschränkungen hat niemand etwas. Hier ist Transparenz der Vereine gefragt. Wer "mit offenen Karten spielt" hat mit mehr Verständnis zu rechnen. Aber damit haben viele Vereine ein Problem, siehe meine Anmerkungen zur Zweckentwendung, man könnte auch drastisch sagen "Diebstahl" von Gastfliegerbeiträgen.Wenn man freundlich nachfragt, werden einem viele Karten offengelegt. Aber nur als Nebeninfo. Nicht alle Karten müssen alle Wissen. Auch nenn der Begriff eher aus der Wirtschaft kommt, so gibt es durchaus "Betriebsgeheimnisse". Ist vielleicht in dem Bereich der falsche Begriff, aber der fiel mir als erstes ein.


So, jetzt Feuer frei bitte! :)*peng* *peng*

Skade
24.04.2015, 11:41
@Skade: Welches Recht nimmst DU Dir bitteschön heraus, beurteilen zu können, für wen das Internet etwas ist und für wen nicht???


war nur eine Empfehlung...sorry..aber hier gehts doch harmlos zu. Wenn ich wegen solch einer harmlosen Diskussion schon am Rad drehe ...surft er auf andere Seiten?
In jedem Grafikkarten, Politikforum gehts hundertmal härter zur Sache.
Selbst im Spiegel.de Forum, welches ein moderiertes Forum ist, lese ich wesentlich provokativere und "härtere" Beiträge.
Manchmal meine ich echt, hier gibts Leute die nutzen das Internet nur um Email zu lesen, auf Wetterseiten zu surfen und hier im Forum zu lesen.
Wenn dann mal einer n bischen Zunder gibt sind sie entsetzt und rufen nach Realnamen und irgendeinem Karmasystem (so ein Käse..was soll das bringen)..vollkommen Interne-Weltfremd.

HarryXX88
24.04.2015, 12:05
Ich für meinen Teil werde jetzt erstmal nur noch mitlesen hier und voraussichtlich erst dann wieder was schreiben, wenn es ein Karmasystem und echte Diskussionspartner mit echten Namen gibt.

Man darf gespannt sein !

tomy1309
24.04.2015, 12:44
Rüdiger,

ich finde es merkwürdig, dass immer dann nach Klar-Namenpflicht und Karma-System gerufen wird, wenn mal nicht alle einer Meinung (vielleicht auch Deiner) Meinung sind. Wir sollten aushalten, wenn mal Jemand nicht unbedingt dem aktuellen Mainstream entspricht. Vielleicht auch merkwürdige, oder komische Meinungen hat. Muss denn immer gleich der Troll-Jäger gerufen werden? Wir finden unter uns (und in Jedem Forum auf der Welt) Kollegen jeder Couleur und so sind auch die Meinungssäuerungen.
Was würde besser werden, wenn Du einen Klar-Namen weißt? Was macht man mit diesem Namen? Sind wir so konsequent und lesen die Beiträge nicht, wenn das Karma schlecht ist? Im Gegenteil, dann wird's doch für viele erst richtig interessant.
Warum sollen immer andere tolerant sein?

Nochmal, nichts gegen Dich oder Deinen Verein!!! Aber wir DÜRFEN auch mal Regelungen nicht gut finden, ohne eine Bessere Lösung parat zu haben. Ich nehme mir das Recht! Auch mit Klar-Namenpflicht und Karmasystem.

Gruß
Thomas

PS: wenn Du meinen kompletten Namen wissen möchtest, sende mir eine PN

Gregor
24.04.2015, 12:55
Mal unabhängig von der generellen Diskussion, ob das rechtens oder moralisch usw. ist: was war denn am Ettelsberg los? Zu voll? Gastflieger, die sich daneben benommen haben?

Skysurferle
24.04.2015, 13:22
Hallo,

ich bin in einem Verein "TV Bissingen" bei welchem Gastflieger am Neuffen willkommen sind und auch viele sich gegen eine Sperrung für Gastflieger wehren obwohl man manchmal eine Stunde in der Schlange stehen muss um starten zu können.

Das finde ich sehr kulant und schön da man viele neue Flieger kennenlernt. Was natürlich nicht schön ist, dass einfach die Luftraumregelungen missachtet werden. Sowohl von Gastfliegern als auch von Einheimischen :-(

Die meisten sind sich darüber gar nicht im Klaren, dass eine Missachtung bestimmter Regeln zu einer Sperrung des Fluggeländes führt. Die Flugsicherung prüft z.B im DHV XC nach ob zu der Zeit als ein Pilot in den Luftraum eingeflogen ist die HÖhenfreigabe aktiv war. Wenn ja Glück gehabt wenn nicht muss der Verein Rede und Antwort stehen.

Viele Vereine kämpfen um das Überleben der Fluggelände und wenn die Regelverletzungen überhand nehmen muss diesem halt auch mal ein Riegel vorgeschoben werden. Meistens trifft es die Gastpiloten, da man von denen selten eine Email oder andere Kontaktdaten hat. Seine Vereinsmitglieder kann man eben mal schnell aufschlauen und evtl. im Auge behalten.

Vor allem beruhigt so eine Regelung oftmals Grundstückseigentümer und Behörden. Sobald dann wieder mal Ruhe eingekehrt ist und wieder reibungslos lief kann diese Regelung auch wieder aufgehoben werden.

Robs.d
24.04.2015, 13:25
Da hab ich ja eine wilde Diskusion angefangen, war so gar nicht beabsichtigt.
Der Grund meines Posts war, ich fahre in den Urlaub und nehme den Sack mit. In der DHV Geländedatenbank suche ich mir einen Startplatz in der Nähe des Urlaubsortes aus, dort sehe ich nur ein paar "Schulungsbetriebsauflagen". Am Startplatz angekommen höre ich dann, dass der Geländehalter eine Fremdfliegerverbot erlassen hat. Ich habe volles Verständnis für Start- oder Landegebühren für
der Vereinsarbeiten oder Pacht, für Einweisungskarten oder sonstiger Auflagen, auch für ein Flugverbot bei Missachtung von Flugregeln im jeweiligen Gebiet. Aber pauschal ein Flugverbot für bestimmt Piloten (hier Fremdflieger) ist in meinen Augen sehr fraglich.

tomy1309
24.04.2015, 13:28
Meine Güte, hast Du ein Diplom im "Dinge hereinlesen, die gar nicht da sind?" gemacht? Erst unterstellst Du mir, daß ich eine B-Schein Auslese befürwortet hätte (habe ich nicht, tue ich nicht und habe ich auch niemals und nirgendwo impliziert) und dann unterstellst Du mir, daß ich Klarnamen fordern oder unterstützen würde?

Ich bin ein Befürworter eines Karma Systemes, aber Karma schreibt sich zwar auch mit K, hat aber ansonsten nix, aber auch gar nix mit Klarnamenspflicht zu tun. JN hat die beiden nur nebeneinandergestellt als ZWEI UNABHÄNGIGE MÖGLICHE Alternativen zur Verbesserung der Forumskultur. Das war ein ganz klares und deutliches ODER. Bitte lies mal den erwähnten thread (http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php/31019-Karma-im-Forum-Für-und-Wider) UND ANTWORTE BITTE NUR DORT.

Schönen Dank, Rüdiger

Sorry Rüdiger, das mit den Klar-Namen warst nicht Du. Da habe ich mich vertan!!! Und mit "Ihr" bist auch nicht unbedingt "Du" gemeint.

Gruß
Thomas

Goeldi
24.04.2015, 15:33
Mal unabhängig von der generellen Diskussion, ob das rechtens oder moralisch usw. ist: was war denn am Ettelsberg los? Zu voll? Gastflieger, die sich daneben benommen haben?

Am Ettelsberg gibt es, in Flugrichtung rechts von der Seilbahn, eine Flugverbotszone ( Wild- und Freizeitpark ) die nur mit min 500m Höhe überflogen werden darf! Es sind vor ein paar Tagen, zum wiederholten male, mehrere Piloten über diese Zone geflogen, worauf der Grundstückseigentümer nun eine generelle Sperrung des Flugbetriebs anstrebt!
Um erstmal das Eisen auf dem Feuer zu holen hat der Verein nun vorläufig ein Flugverbot für Gastpiloten ausgesprochen, um dem Grundstückseigentümer klar zu zeigen das man wirklich interessiert ist dieses Probleme zukünftig zu vermeiden! Im Interesse aller ist der Verein allerdings bestrebt eine andere Lösung zu finden, denn Schilder, Infoblätter usw. haben, wie man ja sieht, nicht dazu geführt das diese Regel von allen eingehalten wurde!

bigben
24.04.2015, 16:36
.............

Warum also sollte sich ein Vereinsvorstand also die Beine ausreißen, um für ein Gelände, daß man MIT Gastflugverbot gerade mal eben durchbekommt zu versuchen auch noch den Rest der Fliegergemeinde mit hereinzubekommen? ..............

@Jörg: +1.

Moin Jörg,

Mit Verlaub, was ich mir nun wirklich nicht vorstellen kann, ist dass man eine Geländezulassung durch den DHV nur unter der Bedingung erhält dass dort nur Vereinsmitglieder fliegen dürfen. Das halte ich für sehr weit hergeholt. Vielleicht Bedingungen, wie: nur bei Vollmond, nicht zwischen 12 und 15:00Uhr wg. Mittagsschlaf der Hamster oder ähnlichem Blödsinn, aber nicht als grundsätzliche Bedingung. Die Zulassung erteilt der DHV als Beauftragter und ich glaube kaum dass er (der DHV) eine solche Bedingung stellen würde. Dann wäre er ja nur ein Verband für Vereine und nicht für die Allgemeinheit der Flieger und würde sich damit selbst in´s Knie schiessen.

Gruß bigben

bigben
24.04.2015, 18:35
AAAAARGHHHH!!!

1. Ich bin nicht Jörg, aber Danke fürs Kompliment (wünschte ich könnte nur 1/10 so gut fliegen wie er).

2. Hast Du es IMMER noch nicht verstanden??? Es geht NICHT um die Zulassung beim DHV! Es geht um die Erlaubnis der Geländeeigner, die Voraussetzung für die Zulassung ist (in aller Regel der Gemeinden vor Ort, bei denen man durch den Spießrutenlauf durch Naturschutzbehörden, Ortschaftsräte, Anhörungen mit Jägern, Landwirten, Albverein etc. durch muß)! Der DHV interessiert sich NUR dafür, ob das Gelände start-und landebar ist und ob es Konflikte z.B. mit Kontrollzonen gibt!

Wenn wir NUR durch den DHV durchmüßten, hätte es diesen thread und seine gesamte Vorgeschichte nie gegeben!

1. Sorry für den "Jörg" :)

2. DOCH habe ich verstanden - TROTZDEM glaube ich nicht, dass ein Jägerfuzzi oder anderer Ichsagaberwoeslanggeht Typ, die Bedingung stellt "keine Gastflieger," die wissen doch noch nichtmal was ein Gastflieger ist.

3. Das Wichtigste ist die Zustimmung des Geländeeigners. Alle anderen werden "hinzugezogen" und deren Anliegen sollen entsprechend gewürdigt werden. http://www.dhv.de/web/piloteninfos/gelaende-und-flugbetrieb/fluggelaende/gelaendezulassung/fahrplan-fuer-gelaendezulassung/
Letztendlich, ob Du es magst oder nicht, erteilt der DHV als Bevollmächtigter die Zulassung ggf mit Auflagen, aber bestimmt nie mit der Auflage "keine Gastflieger". letztendlich ist es der zu schützenden Hamsterart auch egal, ob über sie ein Vereins- oder Gastflieger hinweg fliegt.

Gruß bigben

Genußflieger
24.04.2015, 19:59
Hallo zusammen,

Wenn ich mir die einzelnen Begründungen für die Schließung der Gelänge durchlese, kann ich die Beweggründe oft nachvollziehen. Meiner Meinung nach geht es oft weniger um die sich grundsätzlich daneben benehmenden Gastflieger, sondern oft mehr um eine generelle Beschränkung des Flugaufkommens – welches dann auch an die Problemparteien kommuniziert werden kann.

Um das eigene Gelände möglichst unattraktiv für Fremde zu machen gibt es mehrere Instrumente:
- B-Scheinpflicht
- Hohen Tagesmitgliedschaft
- Verbot von Gastfliegern
- Komplizierte Regelungen zur Geländeeinweisung,…

Ich finde die Entwicklung einfach traurig. Alle paar Monate liest man im DHV die nächste Mitteilung über für Gastflieger gesperrte Fluggebiete (Hat hier jemand mal eine Liste gemacht?). Damit wird halt auch ein Kreislauf ausgelöst, da plötzlich das Nachbar Gebiet überlaufen ist.

Generell liegt es sicher nicht daran, dass sich die Spezies Gleitschirmflieger deutlich schlechter benehmen als andere Wochenendsportler wie Radler, Motorradfahrer usw… Meiner Meinung nach liegt es schlichtweg an der gestiegenen Zahl der Piloten.

Und ganz ehrlich, in 5 Jahren werden wir solch Regelungen auch an den ersten Hügeln im Alpenvorland haben. Erste Diskussionen hierzu laufen ja schon in den Sitzungen. Siehe auch die Einschränkungen im Tandemfliegen.

Ich in meinem Verein werde versuchen das möglichst lange zu verhindern, weil Verbote für Fremde für mich persönlich nicht mit meiner Auffassung von unserem Sport vereinbar sind.

Insofern kann ich die Kritik hier auch gut nachvollziehen und deute in der emotionalen Redaktion des Vereins schon auch etwas schlechtes Gewissen.

Stabilo
24.04.2015, 22:14
Oh doch. Bei uns zum Beispiel patroullieren die Jäger regelmäßig den Parkplatz und schreiben sich Kennzeichen auf. Wir sind im BL Bereich, und selbst die Nachbarkennzeichen TUT, BC, RT oder gar S und BB werden immer sehr ausgiebig an den einschlägigen Stammtischen diskutiert. Es ging sogar mal so weit, daß die gefordert haben, ihre Zustimmung zur Geländeverlängerung davon abhängig zu machen, daß ihnen Listen von vereinsmitgliedern mit Adressen und KfZ Kennzeichen übermittelt werden (das konnten wir dann relativ schnell mit Datenschutzargumenten abbügeln, aber man sieht daran schon, welche Einstellung dahinter steht). Das credo ist dabei "mer wollet keine neigschmeckte hier." Es ist die Mentalität in der Gemeinde, daß Fremde grundsätzlich mißtrauisch angesehen werden. Die Idee von Gastfreundschaft auf der Alb ist eine Büchse am Ortseingang mit der Aufschrift "schmeißt euer Geld hier rein und verzieht euch wieder."

Das ist hier natürlich extrem krass auf der Alb, aber Elemente davon findet man überall. Natürlich gibt es auch lokale Flieger im Ort, die auch mal an den Stammtischen oder bei der Putzete zu sehen sind, und mit denen könnten die verwurzelten locals sicher im Großen und Ganzen leben. Aber Flieger von Woanders... wir haben natürlich das Pech, daß wir sehr sichtbar sind. Mountainbiker mit denselben Kennzeichen werden genausowenig geschätzt, aber die sieht man eben nicht so.



Das hat nichts damit zu tun was ich oder Du magst oder nicht. Setz Dich doch bitteschön mal in eine Ortschaftsratssitzung, wo das Thema Fluggelände diskutiert wird.

Der DHV tut nichts Anderes als einen Stempel drunter zu machen, wenn der ganze Papierkram zusammen ist. Und zu dem Papierkram gehört nun mal wie Du richtig schreibst die Zustimmung des Geländeeigners. Und der Geländeeigner hat die Möglichkeit, die Zustimmung mit Auflagen und Einschränkungen zu versehen, jederzeit wieder zu entziehen oder weiter einzuschränken. Diese Auflagen und Einschränkungen kann der DHV niemals aushebeln oder aufweichen. Die sind Teil der Zustimmung und damit Grundlage des Flugbetriebes, Ende der Geschichte.

So. In den meisten Fällen ist der Geländeeigner die Gemeinde. In unserer Gegend bei Hanggeländen sogar zwei (eine Gemeinde am Start und eine bei der Landung, weil Gemarkungsgrenzen oft an Hangkanten verlaufen). In der Gemeinde entscheidet der Gemeinde- oder Ortschaftsrat. Dabei müssen wie Du wieder richtig schreibst sämtliche Betroffenen gehört werden; außerdem ist ein Gutachten der Naturschutzbehörde zur Umweltverträglichkeit des Flugbetriebes notwendig.

Wenn Du davon ausgehst, daß im Ortschaftsrat oftmals in der Gemeinde fest verwurzelte, in der Regel ältere Herrschaften mit Hobbies wie Jagd oder Engangement im Albverein sitzen, kannst Du Dir vielleicht vorstellen, wie es da abgeht, wenn das Thema Fliegen auf den Tisch kommt. Ein kleiner teaser: Wir wollten vor ca. 10 Jahren mal ein Schleppgelände zulassen lassen, worauf hin sofort eine Bürgerinitiative GEGEN das Fliegen aufgestellt wurde. Uns wurde gesagt, daß es gut war, daß wir nicht an deren "Informationsveranstaltung" präsent waren, sonst wären wir an Ort und Stelle gelyncht worden.

In unserem Hangfluggebiet gelten nach wie vor die Beschränkungen keine Gastflieger, Flugbetrieb Sommers 10-19 und Winters 10-15 Uhr, keine Toplandungen und nur ein Auto am Start. Das ist Teil einer "Vereinbarung," die hinter verschlossenen Türen ausgekaspert und uns mit den Worten "friß Vogel oder stirb" vorgelegt wurde. Damals war der Ortschaftsratsvorsitzende ein Jäger.

Klar, es ändern sich Dinge. In Oppenau z.B. sind die Flieger viele Jahre lang genau so auf Granit gebissen wie wir, bis Orkan Lothar den Fremdenverkehr auf neue Füße gestellt hat. Aber hier auf der Alb wird es noch viele Jahre dauern, bis die Fliegerei eine Akzeptanz gefunden hat.

Und ich kann einige der Vorbehalte durchaus verstehen. Wenn tatsächlich so Leute wie Forix oder Pedro hier einfallen und sich so benehmen wie sie es im Forum darstellen, würde jedes Gespräch, daß ich als Grundstückseigentümer mit Fliegern führen würde, aus einem "Nein" und einer knallenden Tür bestehen. Leider sind die Vollottos viel auffälliger und präsenter als die Moderaten (die Aussage trifft auf beide Seiten zu).

In jedem Fall: Lös Dich endlich von der Vorstellung, daß der DHV der Flaschenhals bei der Zulassung ist. Der DHV kann nicht viel mehr machen als allen Papierkram, der im Zulassungsverfahren anfällt, irgendwie zu einer Zulassung zusammenstricken. Dabei sind die wirklichen Einschränkungen schon vorher ausgekaspert worden, und der DHV kann da nichts mehr machen.

Ende.

Rüdiger,

DANKE für dieses offene, ehrliche, entlarvende, beschämende, realistische und frustrierende Statement. Du hast – ohne es vielleicht zu wollen – viel von der deutschen Seele offengelegt. Und die ist zuweilen spießig, intolerant, konservativ, ideologisch.

Meine Güte, man spürt regelrecht, gegen welche Windmühlen da der schwäbische Don Quijote rennen muss. Respekt vor Eurem Idealismus! Ich hätte, hundertfünfzig Jahre zuvor und im mittleren Westen der USA, längst die Neunschüssige rausgeholt. Und es wäre keine Patrone im Magazin geblieben.

Dein Einblick in das Gelände-Zulassungs- und Erhaltungs-Verfahren ist ein tiefer Blick in das, was viele Flieger nicht wissen, ahnen oder realisieren. Die Vereinsarbeit vor Ort, die dazu notwendige Kunst zur Diplomatie und zum Verhandlungsgeschick mit Andersdenkenden (Gemeinde-Volltrotteln in Amt und Würden) lässt erahnen, wie dünn der Faden ist, den Gastflieger unbewusst zum Reißen bringen können.

Und dennoch: Forix hat im Grundsatz Recht, dass Startplätze für jedermann offen sein sollten. Doch sollte "Jedermann" wissen, welche Früchte von welcher Arbeit er da ernten möchte und was er bereit ist, dafür zu tun, um sich dieser Ehre als würdig zu erweisen.

Es ists ein Spagat zwischen Besitzstandswahrung einerseits und Gemeinnützigkeits-Ausnutzung andererseits. Ein schwieriges Feld, geprägt von Nehmen und Geben. Und das gewiss nicht im Verhältnis von 50:50.

Ich habe auch schon Startplätze von Dornen, Gestrüpp und Geäst befreit und mich über "Gäste" geärgert, die das nach vollendeter Arbeit wie selbstverständlich nutzen. Aber in anderen Geländen war ich dann auch nur "Gast" und habe mich gefreut, dort fliegen zu können.

Eine einfache Lösung wird es nie geben. Im Regulierungs-, Lobby- und Gesinnungsstaat Deutschland Freiraum fürs von uns allen geliebte Fliegen zu finden – das ist und bleibt eine Mammutaufgabe. Meinen Respekt für alle, die diese leisten!

Genußflieger
25.04.2015, 00:12
Eine wirklich große Hilfe wäre doch schon mal die Startplatz Pflicht aufzuheben. Dann müssten sich die Vereine "nur" noch mit den Grundstückseigentümern einig werden.

marcel1
25.04.2015, 00:45
viel von der deutschen Seele offengelegt. Und die ist zuweilen spießig, intolerant, konservativ, ideologisch.

Apropos deutsche Seele: Wer schon mal in Alicante war und sich mit den Locals nach dem Fliegen über den Startplatz Santa Pola unterhalten hat, kann da auch was zu beitragen.
Im ach so entspannten Spanien waren in diesem Falle zum Glück die Flieger zuerst da, erst viel später kam die "schicke" Neubausiedlung, um gleich mal alles abzusperren. Nachdem die Flieger dann erst mal ne Weile um die Siedlung herum zum Startplatz quasi klettern mußten, durfte ein Prozess die Zugangsrechte klären. Den haben die Flieger gewonnen, Schranke hätte offiziell abgerissen werden müssen (wurde sie letztendlich aber doch nicht, da hat sich wohl keiner getraut, drauf zu bestehen).

Und der Startplatz ist auch - trotz reichlich Platz - ein ganz besonders beliebter Hundegassigehplatz. Immer wenn die Flieger nicht da sind. u.s.w.

Da ist gaanz klar, daß es den Startplatz niemals gegeben hätte, wenn der nicht schon Jahre vorher da gewesen wäre (und auch von der Gemeinde genehmigt). Also diese Art Besitzstandsdenken gibt es durchaus überall. Es gibt nur in solchen Ländern deutlich weniger Gleitschirmflieger und dafür deutlich mehr unbebaute Fläche. Außerdem wesentlich weniger Umweltbewußtsein. Das hilft durchaus und sorgt dann statistisch für weniger Probleme.

Ganz grundsätzlich sind wir uns sicher alle einig, daß Gästeflugbeschränkungen immer bedauerlich sind und auch grundsätzlich schädlich für unseren Sport sind. Nur mitunter sind die Sachzwänge leider heftig. Ich sagte es schon: In einigen Gegenden haben wir mittlerweile einen regelrechten Notstand.

MRB
26.04.2015, 12:18
Ist ja nicht der erste Startplatz der starten zum Exklusivrecht macht. Südafrika, Lüsen ... scheint sich bewährt zu haben, die Notstandregelung. Eigentlich warte ich schon lange darauf, dass am Col Rodella der Notstand geregelt wird: frei nach H. Böll ... "es muss etwas geschehen!"

shoulders
26.04.2015, 16:53
Auch in Südafrika haben wir es nicht mit einem "Exklusivrecht" zu tun, sondern lediglich mit einer für zwei Monate delegierten Flugbetriebsregelung. Wer mal erlebt hat, wie es da abgeht, wenn im Winter die begüterten Hobbyflieger aus D und AU in Horden einfallen, nicht unbedingt alle willens und fähig, mit dem Fluggebiet angemessen umzugehen, kann man das sogar verstehen (ich flüchte dann immer aus gutem Grund). Aber im wirklichen Leben gibt's da gar keinen Stress; den bringen eher einige Leute als Erwartungshaltung mit und kriegen in dann auch. Man muss einfach nicht immer alles gleich so dicke aufblasen [emoji6]

CU
Shoulders

Echte Vögel kotzen nicht!

Stabilo
26.04.2015, 19:05
(...) wenn im Winter die begüterten Hobbyflieger aus D und AU in Horden einfallen, (...)

Sind wir das nicht alle? Ich meine begütert (sonst würden wir nicht fliegen, denn ein Arme-Leute-Sport ist das gewiss nicht) sowie Hobby (ich kann mein Geld mit Fliegen jedenfalls leider nicht verdienen).

hangglider
27.04.2015, 10:39
2. DOCH habe ich verstanden - TROTZDEM glaube ich nicht, dass ein Jägerfuzzi oder anderer Ichsagaberwoeslanggeht Typ, die Bedingung stellt "keine Gastflieger," die wissen doch noch nichtmal was ein Gastflieger ist.

Gar nichts hast du verstanden, du laberst nur blöd daher ohne dich zu informieren !!!

Eines unserer Gelände, im Besitz einer Gemeinde, wurde von dieser Gemeine nur mit der Auflage zugelassen das nur Vereinsmitglieder fliegen dürfen !!!!
Was hätten wir machen sollen ? Gar nicht zulassen, damit sich keiner der Fluggebietsheuschrecken angepisst fühlt ????

Frag mal die Vereine an der (Schwäbischen)Albkante was die Honoratioren in den Gemeideräten für Argumente bringen um ein Fluggebiet nicht (für Gastflieger) zuzulassen.
"Wir wollen hier doch nicht lauter Stuttgarter" ist noch die harmlose Variante.

Die schlimmsten sind die Jäger und die Beamtenä... aus der Unteren Naturschutzbehörde. Alles kleine Herrgöttchen.

Ich bin froh das ich nicht mehr Vorstand bin, muss ich mich mit dem Mist nicht mehr herumschlagen und nicht mehr den ewig Bösen spielen.

Interessanterweise hört man bei Windenschleppgeländen nie von großen Problemen, wenn sie mal zugelassen sind.
Windenschleppen geht nicht ohne Team- bzw. Vereinszusammenhalt.
Auch sieht man selten einen Gast, wobei Gäste immer willkommen sind.

Mein Fazit daraus: Fluggebietsheuschrecken sind anscheinend nicht teamfähig, daher ist ihr unsoziales Verhalten auch nicht weiter verwunderlich.

HG

bigben
27.04.2015, 11:33
Gar nichts hast du verstanden, du laberst nur blöd daher ohne dich zu informieren !!!

..........

Interessanterweise hört man bei Windenschleppgeländen nie von großen Problemen, wenn sie mal zugelassen sind.
Windenschleppen geht nicht ohne Team- bzw. Vereinszusammenhalt.
Auch sieht man selten einen Gast, wobei Gäste immer willkommen sind.

Mein Fazit daraus: Fluggebietsheuschrecken sind anscheinend nicht teamfähig, daher ist ihr unsoziales Verhalten auch nicht weiter verwunderlich.

HG

Ach HG,
mit Verlaub, Du solltest echt mal über Deine Ausdrucksweise nachdenken. Blöde "daherlaberei" zu unterstellen und gleichzeitig alle Gäste pauschal als asoziale,teamunfähige Fluggebietsheuschrecken zu bezeichnen, ich bezweifle stark, ob das einer sachlichen Diskussion zuträglich ist, zumal sie einfach falsch ist. In allen Vereinen die Schleppen, bei denen ich zu Gast war, sind Gäste immer willkommen, zumal sie sich fast alle an den notwendigen Dingen , wie Startleitung, Seile holen etc. gerne beteiligen, damit alle zum Fliegen kommen. DAS ist der Grund warum Du aus Windenschleppgeländen nichts von Problem hörst, weil es dort kaum welche, bzw. keine gibt.

Im Übrigen kann man seine Meinung, wie z.B RAc, sehr sachlich kundtun und so etwas wird dann zumindest von mir auch angenommen.

In diesem Sinne - Mach Dich locker

Gruß bigben

Uli Straßer
27.04.2015, 11:59
Mit Verlaub, was ich mir nun wirklich nicht vorstellen kann, ist dass man eine Geländezulassung durch den DHV nur unter der Bedingung erhält dass dort nur Vereinsmitglieder fliegen dürfen. Das halte ich für sehr weit hergeholt. Vielleicht Bedingungen, wie: nur bei Vollmond, nicht zwischen 12 und 15:00Uhr wg. Mittagsschlaf der Hamster oder ähnlichem Blödsinn, aber nicht als grundsätzliche Bedingung. Die Zulassung erteilt der DHV als Beauftragter und ich glaube kaum dass er (der DHV) eine solche Bedingung stellen würde. Dann wäre er ja nur ein Verband für Vereine und nicht für die Allgemeinheit der Flieger und würde sich damit selbst in´s Knie schiessen.

Gruß bigben


TROTZDEM glaube ich nicht, dass ein Jägerfuzzi oder anderer Ichsagaberwoeslanggeht Typ, die Bedingung stellt "keine Gastflieger," die wissen doch noch nichtmal was ein Gastflieger ist.

Gruß bigben


Hallo bigben,

engagierst Du Dich in einem (Flieger)verein? Falls (noch) nicht, solltest Du evtl. mal darüber nachdenken, das zu tun. Das erweitert den Horizont und ist evtl. hilfreich beim Vermeiden von allzu viel schwachsinnigem Stammtischgeschreibsl a la Fliegerfuzzi oder Ichsagaberwoeslanggeht Piloten.

Gruß

Uli

reinhard may
27.04.2015, 18:20
Hallo
Eins unserer Nachbarfluggelände ist zugelassen mit der Auflagen"Nur für Vereinsmitglieder."Und ich kann "HG" nur zustimmen.Vorstand sein ist das letzte,alle wissen alles besser,wenn sie dann aber mal ein Amt übernehmen sollen,kneifen sie den Schwanz ein.Und die Argumentationen von UNB und deren Vertretern ist manchmal abenteuerlich und die kleinen Beamten fühlen sich sehr wichtig.Ich bin mal gespannt,welche Auflagen sie uns unterjubeln,wenn unser gerade in Zulassung befindliches Gelände dann endlich mal zugelassen ist.Alle die über die Vereine und die Vorstände schimpfen und die Nase rümpfen sind gern eingeladen ,selbst etwas zu machen.Aber dann wird wieder nach unten gesehn und mit den Daumen gespielt.(Puh,sie haben einen anderen gefunden.)Insofern und weil ich die Probleme von Vereinsvorständen kenne ,kann ich die Massnahme der Ettelsberflieger voll verstehen.Ich oute mich zudem.Nach über zwanzig Jahren war ich letztes Jahr einmal! am Ettelsberg.und habe den Fehler auch gemacht in vielleicht 200m über die verbotene Fläche zu fliegen.Unbewusstermassen,ich hatte aus der Luft nichts gesehn.(Falknerei)obwohl ich vorher nachgefragt habe.Ich wurde mit Recht gerügt und hab mich entschuldigt.Und war seit dem auch nicht wieder da.In 25 Jahren zweimal!Schade ,schönes Gelände mit netter Seilbahn

Gruss Mayer

Skade
27.04.2015, 19:31
Hallo bigben,

engagierst Du Dich in einem (Flieger)verein? Falls (noch) nicht, solltest Du evtl. mal darüber nachdenken, das zu tun. Das erweitert den Horizont und ist evtl. hilfreich beim Vermeiden von allzu viel schwachsinnigem Stammtischgeschreibsl a la Fliegerfuzzi oder Ichsagaberwoeslanggeht Piloten.

Gruß

Uli

ich habs schon mal geschrieben, wenn man in keinem Verein ist, weil der Verein keinen mehr nimmt, kann man sich schlecht irgendwo engagieren.
Das ist kein schwachsinniges Stammtischgeschreibsl, das ist die Realität.
Gedankenkonstrukt: selbst wenn ich jetzt zu einem Verein der mich nicht aufnehmen will gehen würde, mit der Message das ich trotzdem helfe, meinst du das würde was ändern bzw. die würden mich lassen?
Es ist leicht zu argumentieren, wenn man in den Alpen wohnt wo es zig Flugberge gibt, oder man bereits in einem Verein ist.

Und wie einer schrieb, selber was auf die Beine stellen.
Sehr witzig...dazu braucht es wohl genügend Geld und Beziehungen. Ich habe beides nicht. Wohne nicht mal im unmittelbaren Gebiet (Dorf) wo ich Beziehungen knüpfen könnte.
Manche Ideen sind schon etwas weltfremd.

Forix
27.04.2015, 19:42
@Hangglider und @Rac

Geb mir mal die Telefonnummer von den Gemeinderatsmitgliedern die "keine Stuttgarter haben wollen" und Rac geb mir mal die Nummer von eurem Oberjägermeister.

Ich werde sie anrufen und fragen ob diese Äusserungen wirklich so gefallen sind.

Wer sich dieses Video anschaut sollte erkennen, warum der Ettelsberg angeblich "gesperrt" ist für Gastpiloten (laut der etwas seltsamen FBO ist er das ja überhaupt nicht, solange die nicht geändert kann sowieso jeder einfach darauf verweisen und dort zum Fliegen gehen)


https://www.youtube.com/watch?v=FMcKYlzNmck

shoulders
27.04.2015, 20:07
Ich würde mich hüten, Kontaktdaten von real existierenden Personen an jemanden weiterzugeben, der sich seinen eigenen Namen nicht zu nennen traut :)

CU
Shoulders

Echte Vögel kotzen nicht!

Forix
27.04.2015, 20:32
Das ist kein schwachsinniges Stammtischgeschreibsl, das ist die Realität.
Gedankenkonstrukt: selbst wenn ich jetzt zu einem Verein der mich nicht aufnehmen will gehen würde, mit der Message das ich trotzdem helfe, meinst du das würde was ändern bzw. die würden mich lassen?

Für jemand wie "Uli Strasser", Ligapilot, Nationalmannschaftspilot ist das natürlich "Stammtischgeschreibsl"
Der kennt durch seine Wettkämpfe, durch seine erfolgreichen XC - Flüge immer irgendwelche Leute überall auf der Welt, wenn der morgen am Ettelsberg fliegen will dann fliegt er dort auch und alle sind begeistert über die "Prominenz" am Berg.

Den betreffen solche Regeln doch überhaupt nicht, da sagt man dann eben leicht dazu "Stammtischgeschreibsl"...


Es ist leicht zu argumentieren, wenn man in den Alpen wohnt wo es zig Flugberge gibt, oder man bereits in einem Verein ist.

Ich wohn auch in den Alpen und bin auch im Verein.
Ich würde mir nie deswegen irgendwelche Sonderrechte anmaßen, warum auch?
Flieger die von woanders her kommen haben die gleichen Rechte wie wir, auch wenn wir "Geländehalter" sind.

Denn warum sollten einheimische Flieger andere Bestimmungen gelten als für. sog. "Gäste"?
Nein und jetzt kommt mir nicht mit "weil es diese Auflagen eben gibt usw..."
Solche Auflagen haben die Vereine vorgeschlagen zu machen, ein Gemeinderat hat überhaupt keine Ahnung wie die Fliegerei organisiert ist, das Wort "Gastflieger" kennt der überhaupt nicht. Denen geht es darum dass nicht alles zugeparkt wird das ist immer deren Hauptsorge.



Und wie einer schrieb, selber was auf die Beine stellen.
Sehr witzig...dazu braucht es wohl genügend Geld und Beziehungen. Ich habe beides nicht. Wohne nicht mal im unmittelbaren Gebiet (Dorf) wo ich Beziehungen knüpfen könnte.
Manche Ideen sind schon etwas weltfremd.

Richtig erkannt!
Mach eine vernünftige Spende und Dir wird Eintritt gewährt in den erlauchten Kreis der "Vereinspiloten" ! ;)

Forix
27.04.2015, 20:45
Ich würde mich hüten, Kontaktdaten von real existierenden Personen an jemanden weiterzugeben, der sich seinen eigenen Namen nicht zu nennen traut :)

CU
Shoulders

Echte Vögel kotzen nicht!

wo ist das Problem?

Hier wurden von "Hangglider" und "Rac" (ist mir total egal wie die jetzt wirklich heissen) die Behauptung aufgestellt wurden, Mitglieder des Gemeinderates (Hangglider) und der Jäger (RaC) wären verantwortlich dafür, dass in ihren Fluggeländen keine "fremden" Piloten fliegen dürfen.

Ich glaube diese Behauptung ist schlicht GELOGEN, eine reine Schutzbehauptung. Sie macht keinerlei Sinn.

Ein Gleitschirmverein ist nicht wie ein Dorfsportverein, ein GS- Verein hat immer einen recht grossen Einzugsbereich, die kommen nicht alle aus dem gleichen Dorf, die kennt der Gemeinderat und der Jäger sicherlich nicht alle persönlich auch nicht "auf der Alb".

Ein Gemeinderat und Jäger sind öffentliche Ämter, was spricht dagegen ihre Namen zu nennen eine Kontaktadresse (z.B. über ihre Partei) dürfte leicht zu ermitteln sein, oder verstecken sich auf der Alb die Gemeinderäte und wollen nicht erkannt werden?

Was für ein Problem stellt es also dann dar, wenn die beiden einfach mal die angeblich Verantwortlichen nennen für diese Einschränkungen?

shoulders
27.04.2015, 21:30
Das ist eine Stilfrage. Niemand kennt Dich, weil Du Dich hinter einem Nicknamen versteckst. Wenn Du Dich also, einfach mal angenommen (aber natürlich völlig undenkbar), als selbsternannter Rächer der Enterbten bei den Dir Genannten im Ton vergreifen würdest, trägst nicht Du, sondern die Betroffenen die Folgen. Sie müssen sich Dir also gewissermaßen anvertrauen. Das kann man aber schwerlich, wenn sich einer nur hinter einem Nicknamen versteckt und aus dieser sicheren Deckung heraus alle möglichen Dritten zum Aufstand anstachelt. Hat halt ein "Gschmäckle" - richtige Eier sehen anders aus :)

Außerdem wäre ich mal ganz besonders vorsichtig, Leuten öffentlich Lügen zu unterstellen, die im Gegensatz zu Dir ihre Identität offenbaren. Die sind nämlich ein gutes Stück weiter aus ihrer Deckung raus als Du. Dein Verständnis von Anstand kommt mir da schon ein wenig seltsam vor...


CU
Shoulders

Forix
27.04.2015, 22:18
Wenn Du davon ausgehst, daß im Ortschaftsrat oftmals in der Gemeinde fest verwurzelte, in der Regel ältere Herrschaften mit Hobbies wie Jagd oder Engangement im Albverein sitzen, kannst Du Dir vielleicht vorstellen, wie es da abgeht, wenn das Thema Fliegen auf den Tisch kommt.

so sehen also die "älteren Herrschaften" die meistens Jäger sind aus: Gelände Schnaitthalde, Gemeinde Burladingen:

http://www.cdu-burladingen.de/index.php?ka=2&ska=18

Hauptsächlich Frauen mit Doppelnamen in irgendwelchen Verwaltungsjobs, eine Abiturientin, ein paar Lehrer, sogar ein Schlossermeister ist dabei (vielleicht ist der ja Jäger?)

http://www.freie-waehler-burladingen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=22&Itemid=29

Hier gibt es keine Berufsbezeichnungen, auch ca. zur Hälfte Frauen (die typischen Jäger eben) und die meisten eher unter vierzig Jahre (einige sicherlich weit unter 30)

Wen möchtest Du eigentlich hier für dumm verkaufen?

So "wahr" wie deine rührende Geschichte von den alten Herrschaften aus der Waidmanns-Szene in eurem Gemeinderat sind dann wohl auch deine anderen Märchen die Du hier erzählst.

Und der "Albverein" scheint ja ein ganz gefährlicher Gegner der Gleitschirmflieger zu sein:

http://zwiefalten.albverein.eu/schnupperkurs-gleitschirmfliegen/

Du bzw. deine Aussagen sind für mich wirklich der lebende Beweis dafür, wer die eigentlichen "Troublemaker" in der Gleitschirmszene sind.
Du stellst den Albverein als euren grossen Feind dar, und dann bieten die sogar Schnupperkurse an. (war letztes Wochenende ganz bei Euch in der Nähe!)

Mehr kann man sich ja nun wirklich nicht blamieren Rüdiger.

H.M.Murdoch
28.04.2015, 07:26
....Wer sich dieses Video anschaut sollte erkennen, warum der Ettelsberg angeblich "gesperrt" ist für Gastpiloten (laut der etwas seltsamen FBO ist er das ja überhaupt nicht, solange die nicht geändert kann sowieso jeder einfach darauf verweisen und dort zum Fliegen gehen)
....

Ähm... ich muss wohl blöde sein.... ich sehs nicht.

Oder liegts daran dass der Ettelsberg nicht nur angeblich gesperrt ist für Gastflieger?

Irgendwie bin ich froh dass Du nur da unten im Alpenraum herumforixt. Ein solches Sozialverhalten hier im Sauerland und aus wärs mit der legalen Fliegerei.

tommi
28.04.2015, 07:33
ich habs schon mal geschrieben, wenn man in keinem Verein ist, weil der Verein keinen mehr nimmt, kann man sich schlecht irgendwo engagieren.
Das ist kein schwachsinniges Stammtischgeschreibsl, das ist die Realität. ...


In Norddeutschland scheint die Vereinssituation entspannter zu sein. Ich bin in einem Windenverein und in einem Bergverein engagiert und in einem zweiten Bergverein, (aber nur da es dort für Gäste zu teuer ist..., eine reine Rechenfrage also)

Unseren Windenverein haben wir vor fünf Jahren aufgebaut. Hier bin ich im Vorstand und bilde Windenfahrer aus. Das kostet (Flug)Zeit, macht aber auch Spaß, wenn man sieht, wie sich alles entwickelt. Da wir aber immer mehr werden, läge auch die Überlegung nahe, keine Mitglieder mehr aufzunehmen, oder das Gelände für Gäste zu sperren. An der Winde hast Du oft nur ein relativ kurzes Fenster, in dem es geht ordentlich nach oben zu kommen. In der letzten Zeit wird es immer schwerer, den richtigen Startpunkt zu erwischen, die anderen wollen ja auch... Und wir haben auch noch Mischbetrieb mit Segelfliegern, was die Schleppzahl nicht unbedingt erhöht. Dennoch bin ich absoluter Verfechter davon, Gäste willkommen zu heissen.

Ich denke, wir werden den Herbst/Winter dazu nutzen, nach einem zweiten Gelände zu suchen. Eine zweite Winde haben wir. Allerdings sind die Windenfahrer dann wieder recht knapp... Hier gehen mir dann teiweise die Gäste schon auf den Sack, die in unterschiedliche Gebiete kommen wenn perfekte Bedingungen sind und sich nirgendwo in einem Verein organisieren. Wenn ein paar von denen in unseren oder einen anderen Verein kämen, den Windenfahrer machen würden etc., käme es bei mir besser an.

In Bergvereinen ist es nicht so arbeitsintensiv, aber wenn mal ein Arbeitseinsatz ist, sind es immer die gleichen Vereinsmitglieder die kommen. Und Gäste, die sagen: "Super ihr macht den Startplatz, da würde ich gerne helfen" sind schon extrem rar. Dabei wäre dies für alle, die Angst vor "Vereinsmeierei" haben, eine optimale Möglichkeit, sich einzubringen.

Tommi

P.S.: Ulli, bei BigBen lagst Du mit Deiner Einschätzung der Vereinstätigkeit gut :)

HarryXX88
28.04.2015, 08:15
@ tommi das ist doch aber immer so,

Wenige organisieren einen Flugbetrieb und fahren Winde oder räumen den Startplatz auf oder spielen Startleiter wenn viel los ist und der große Rest hat keinen Bock darauf und kommt nur zum Fliegen. Es geht sogar soweit dass viele einen Anspruch auf Ihr recht zu fliegen sehen, ohne überhaupt wahrzunehmen, dass es andere Leute gibt die dahinter stecken und das erst ermöglichen. Wenn diesen Leuten dann kein Respekt entgegengebracht wird, würde ich auch schnell die Lust verlieren mich zu engagieren und mich vor diesen Leuten abschotten. Dass es dabei auch "unschuldige" trifft ist nunmal so. Warte mal noch 2 - 3 Jahre ab wenn es in eurem Verein so weitergeht und der Zulauf an Gastpiloten noch weiter zunimmt wie du dann drüber denkst !

Im Lee is schee!
28.04.2015, 09:01
Vielleicht sollten wir Alpenländler auch mal eine "Gästeregelung" einführen damit es ein Umdenken bei denjenigen gibt, die es als selbstverständlich nehmen jederzeit in den Alpen fliegen zu können. ;)

Und es ist wieder mal typisch, das es das Wort "Gästeregelung" fast ausschliesslich nur in Deutschland gibt.

Wer sich Gästen verschliesst braucht sich nicht wundern, wenn er selbst mal ausgeschlossen wird.

HarryXX88
28.04.2015, 09:23
Naja du kannst die Alpen halt nicht mit der schwäbischen Alb oder dem Schwarzwald oder irgendnem Hügel in Norddeutschland vergleichen. Die Besiedelung um diese Gebiete herum ist recht dicht, was zu Problem Nummer 1 führt. In den Alpen hast du meist schon ne gute Infrastruktur mit Parkplätzen an der Seilbahn bzw. am Landeplatz. In Deutschland fängt das beim Parken schon an, dass die Anwohner zurecht, dagegen vorgehen, dass Piloten einfach die Zufahrtsstrassen zuparken, oder dass Jäger die Leute anzeigen die auf Forststraßen direkt am Startplatz parken. Punkt Nummer 2 ist, dass viele Seilbahnbetreiber oder auch Flugschulen die Start und Landeplätze unterhalten, oder aber Gastronomen auf den Hütten, die Flugtouris begrüßen, da Sie mit Ihnen Geld verdienen. In Deutschland fehlt das alles und die Startplätze und Landeplätze werden von Vereinen mühsam zugelassen gepflegt und in Schuss gehalten.
Und Punkt Nummer 3 ist die ganze Bürokratie. Startplatz zulassen eventl. gegen Auflage, dann die ganzen Naturschutzheinis die auf die Barrikaden gehen weil irgend ne Fledermaus vielleicht nicht schlafen kann, wenn der Gleitschirm über ihr fliegt usw usw .... In den Alpen ist das alle entspannter weil du auch gleich viel mehr Höhe hast und eben nicht direkt über die Fledermaus fliegst bzw. wenn Wildgebiete ausgeschrieben sind man diese meistens (wenn man sich informiert) geschickt umfliegen kann.

Im Lee is schee!
28.04.2015, 10:02
Naja du kannst die Alpen halt nicht mit der schwäbischen Alb oder dem Schwarzwald oder irgendnem Hügel in Norddeutschland vergleichen.

Doch, kann ich schon.
Denn die gleichen Probleme wie: Parkplatz, Verschmutzung, Brutplätze, Start und Landewiesen (Bauern!) haben wir genauso und an schlechten Tagen ist das Höhenargument auch nicht mehr da.
Und wir sind bei den meisten Gastronomen und Seilbahnbetreibern nicht so gerne gesehen weil wir mehr Platz verbrauchen als Gewinn bringen.

Und trotzdem kann und darf bei uns jeder Fliegen der will!

Pikachu
28.04.2015, 10:20
Ich bin auch in zwei Vereinen (eimal rein Winde und einmal gemischt).

Die Bedingungen für die Gelände sind sehr unterschiedlich. Es gibt Kommunen, die fragen uns sogar, ob es uns dort gut gefällt und ob wir vielleicht noch einen weiteren Startplatz benötigen.

Dann gibt es Bauern, die dulden uns und sind freundlich. Aber wenn sie eines Tages dort etwas anbauen wollen, wo heute noch Wiese ist, dann stehen wir halt dumm da...

Auflagen wegen aller möglichen wildlebenden Tiere gibt es auch. Das ist eben so.


@Tommi

Eine vorherige Einteilung von Schleppteams ist sinnvoll. Um das jeweilige Team "bei Laune" zu halten, machen wir es so, daß die Teammitglieder zwischendurch vorrangig fliegen dürfen. Dazu ist es natürlich notwendig, mehrere Leute einzuteilen (3-4 pro Tag). Man benötigt im Prinzip nur einen Windenfahrer und einen Startleiter (das kann sowieso jeder machen; ebenso Seile holen). Dann hat immer einer "dienstfrei" und kann fliegen. So vermeidet Ihr frustiges "Diensteschieben", während die Gäste fröhlich fliegen...

HarryXX88
28.04.2015, 10:20
Dann würde ich an deiner stelle mal einen schönen Gastflug in einem kleineren Gebiet in Deutschland machen. Und dann schau mer mal was von deinem Vergleich noch übrig bleibt. Fliegen in den Alpen oder aber in Nordeutschland beispielsweise sind leider zwei völlig unterschiedliche Dinge. Bist du denn schonmal außerhalb der Alpen in Deutschland an nem kleineren Startplatz der von nem Verein betrieben wird als Gastpilot geflogen Leemann ?

H.M.Murdoch
28.04.2015, 10:27
Doch, kann ich schon.
.....

Nö ...

In den Alpen weiss ein jeder was ein Tourist ist, weil man von denen lebt.

Hier im Flachen wird mit Touristen nur an ganz wenigen Hotspots Geld verdient.

hangglider
28.04.2015, 10:46
Liebes Großmaul Forix !!!

Hast du schon mal Gelände betreut bzw. zugelassen ???
Ich gehe stark davon aus das du das noch nie in Erwägung gezogen hast.

Wenn Du meinst mich direkt der Lüge bezichtigen zu müssen, gut.
Wundere dich dann aber nicht über den Ton der Dir und anderen Ignoranten dann entgegenschlägt.

Meint hier wirklich jemand, die Vereine würden Gäste ausschließen wenn es auch anders ginge ??
Das halte ich aus Erfahrung für die Ausnahme, Vereinsmeier sind normalerweise gesellige Menschen und wollen alle auch mal in anderen Geländen fliegen.
Das schließt "Ausschließen" per se aus.

Beschränkungen von Fluggeländen bei der Zulassung, da bin ich mir sicher, gehen meist nicht von den Flugvereinen aus.

Wenn sich im Betrieb die Obervoll(Flug)pfosten dann ständig daneben benehmen, muss man leider zum Erhalt des Fluggebietes reagieren.

HG

P.S. Kein Realnamen ? Dafür gibt es vielfältige Gründe, das ist nicht der Diskussion wert.

Im Lee is schee!
28.04.2015, 11:14
Bist du denn schonmal außerhalb der Alpen in Deutschland an nem kleineren Startplatz der von nem Verein betrieben wird als Gastpilot geflogen?

Nein, weil das die Gästeregelung oder max. Anzahl an Piloten in der Luft verhindert haben. ;)

Im Lee is schee!
28.04.2015, 11:16
In den Alpen weiss ein jeder was ein Tourist ist, weil man von denen lebt.

Wenn du schon so einen Vergleich bringst dann darfst du Alpen und Flachlandfluggebiete genauso wenig vergleichen wie "normale" Touristen und Flugsportler.
An denen verdienen die am Wenigsten.

HarryXX88
28.04.2015, 11:42
Meint hier wirklich jemand, die Vereine würden Gäste ausschließen wenn es auch anders ginge ??
Das halte ich aus Erfahrung für die Ausnahme, Vereinsmeier sind normalerweise gesellige Menschen und wollen alle auch mal in anderen Geländen fliegen.
Das schließt "Ausschließen" per se aus.



Also das glaube ich schon dass Vereine Gäste auch so ausschliessen würden! Einem Verein der ein Fluggebiet für sich betreibt, der wird ab einem Gewissen aufkommen an Fliegern diese reglementieren um selbst fliegen zu können und das Fluggebiet nicht zu gefährden. Kein Verein unterhält ein FLuggelände aus Nächstenliebe, sondern in erster Linie mal um selber zu fliegen !

Und dass Vereinsmeier normalerweise gesellige Menschen sind halte ich auch eher für eine sehr pauschle Aussage, da gibts solche und solche ! Und gerade mit den richtigen Vereinsmeiern muss man manchmal durchaus vorsichtig zu Gange sein als Aussenstehender !

H.M.Murdoch
28.04.2015, 12:09
...genauso wenig vergleichen wie "normale" Touristen und Flugsportler.
....

Und jetzt kommt die Überraschung: Auch Flugsportler sind Touristen. :eek:

Im Lee is schee!
28.04.2015, 12:20
Und jetzt kommt die Überraschung: Auch Flugsportler sind Touristen. :eek:

Auch Flachland Gleitsportvereinsmitglieder sind bei anderen Fluggebieten, als den ihren, Gäste. ;)
Soll die Gästeflugregelung ein deutscher Exportschlager werden?
Dann nur weiter so!

H.M.Murdoch
28.04.2015, 13:24
Auch Flachland Gleitsportvereinsmitglieder sind bei anderen Fluggebieten, als den ihren, Gäste. ;)
Soll die Gästeflugregelung ein deutscher Exportschlager werden?
Dann nur weiter so!

Ich bin mir sicher dass die Alpenfliegerclubs eine wesentlich bessere Lösung anzubieten haben wenn sie denn eines Tages vor der drohenden Schliessung ihrer Fluggelände stehen. So jedenfalls hörst Du dich grad an.

Vielleicht hast Du ja schon eine bessere Lösung für den Ettelsberg? (Bitte keine die wir nicht schon ausprobiert haben...)

tomy1309
28.04.2015, 13:54
P.S. Wenn Du mir wirklich unterstellst, ich würde pauschal urteilen ("die Jäger...") liest Du tatsächlich nur sehr selektiv. Guckstu hier:

http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php/31637-Gäste-im-Fluggelände-OT-aus-Videothread?p=439632&viewfull=1#post439632

Rüdiger,

Deine Meinung über Jäger und die Jagt wird nicht überall Anklang finden und wird auch nicht richtiger, wenn Du sie oft genug von Dir gibst. Ich z.B. bin da ganz anderer Meinung und viele andere auch!
Kannst Du Dir ja mal in einer ruhigen Minute rein ziehen:

http://www.abschaffung-der-jagd.de/downloads/jaegerluegenneu.pdf
http://www.abschaffung-der-jagd.de/reaktionen/ausderbevoelkerung/mit-jaegerluegen-aufraeumen.html

Leider OT das ganze, aber wenn schon damit angefangen wird...

Gruß
Thomas

bigben
28.04.2015, 14:24
Am Ettelsberg gibt es, in Flugrichtung rechts von der Seilbahn, eine Flugverbotszone ( Wild- und Freizeitpark ) die nur mit min 500m Höhe überflogen werden darf! Es sind vor ein paar Tagen, zum wiederholten male, mehrere Piloten über diese Zone geflogen, worauf der Grundstückseigentümer nun eine generelle Sperrung des Flugbetriebs anstrebt!
Um erstmal das Eisen auf dem Feuer zu holen hat der Verein nun vorläufig ein Flugverbot für Gastpiloten ausgesprochen, um dem Grundstückseigentümer klar zu zeigen das man wirklich interessiert ist dieses Probleme zukünftig zu vermeiden! Im Interesse aller ist der Verein allerdings bestrebt eine andere Lösung zu finden, denn Schilder, Infoblätter usw. haben, wie man ja sieht, nicht dazu geführt das diese Regel von allen eingehalten wurde!


...........

Vielleicht hast Du ja schon eine bessere Lösung für den Ettelsberg? (Bitte keine die wir nicht schon ausprobiert haben...)

Das es Leute gibt, die sich nicht an vorgegebene Geländeregeln halten gibt es leider genauso, wie Tendenzen in Vereinen, möglichst keine Gäste haben zu wollen, umgekehrt aber genauso. Das alles über eine Kamm zu scheren, bringt uns aber nicht weiter. Es hat aber durchaus schon brauchbare Vorschläge gegeben wie man z.B das Problem am Ettelbserg und / oder anderswo lösen könnte, statt Gäste generell auszuschließen, außer dort wo es leider zwingend zu sein scheint.

1. Man könnte das Gelände z.B auf eine bestimmte Anzahl an Fliegern in der Luft limitieren, je nach dem wieviele Flieger das Gelände verträgt.
2. Alle die dort fliegen wollen tragen sich auf der Website mit Namen und Datum ein, und das in einem bestimmten Verhältnis Verein/Gast
3. Jeder Gast erhält einen Paten aus dem Verein als Ansprechpartner und für die Einweisung.
4. Optional könnte man eine Funkgerätepflicht einführen, so daß man ggf. auch in der Luft noch Tipps geben kann. (Bitte nicht weiter in die Richtung fliegen......)

Ich glaube das soetwas
a) so schwer nicht umzusetzen ist, wenn man es denn will
b) sauber und problemlos funktionieren würde

Gruß bigben

P.S. Für alle, die mir bestimmt gut gemeint vorgeschlagen haben, doch einem Verein beizutreten, möchte ich noch mitteilen, dass ich schon 3 Vereinsmitgliedschaften (nicht GS) in z.T. verantwortlicher Position, hinter mir habe und genau das der Grund ist, warum ich derzeit (noch) vorsätzlich vereinslos bin.

tommi
28.04.2015, 16:37
@Tommi

Eine vorherige Einteilung von Schleppteams ist sinnvoll. Um das jeweilige Team "bei Laune" zu halten, machen wir es so, daß die Teammitglieder zwischendurch vorrangig fliegen dürfen. Dazu ist es natürlich notwendig, mehrere Leute einzuteilen (3-4 pro Tag). Man benötigt im Prinzip nur einen Windenfahrer und einen Startleiter (das kann sowieso jeder machen; ebenso Seile holen). Dann hat immer einer "dienstfrei" und kann fliegen. So vermeidet Ihr frustiges "Diensteschieben", während die Gäste fröhlich fliegen...

Nee keine Sorge, wir haben kein "Dienstschieben". Bei uns gibt es nur Schleppbetrieb, wenn mindestens zwei Windenfahrer sich abwechseln. Meist sind wir aber drei oder vier. Läuft alles -abgesehen vom Verabredungstool- unorganisiert und klappt dennoch sehr gut. Der Windenfahrer kann sich dann auch einmal den Startzeitpunkt aussuchen, nachdem er auf der Winde war, das klappt also auch ganz gut. Blöd nur, wenn sich alle Windenfahrer wegmachen und auf Strecke gehen, aber da gibt es die klare Absprache: Wenn was geht machen und nicht über die Winde nachdenken. Kommt aber nur selten vor und dann gönne ich es den anderen oder mir auch :).

Aber egal ob Winde oder Berg, häufige Gäste sollte man mit freundlichem Druck auf Dauer in die Vereine kriegen...

Tommi

Xysos
28.04.2015, 19:58
Wie man einem FB Post entnehmen kann ist Schrattenbach nun ebenfalls betroffen und für alle Gäste an Sonn- und Feiertagen geschlossen.
Es wird mit Punkt (4) argumentiert, dass es auf dem Platz einfach überfüllt ist. Und das parken vor Ort ist wohl auch ein zusätzliches Problem. Vielleicht will sich dazu noch jemand äußern, der das auf Facebook schon breit (und verständlich) kommentiert hat!?

http://www.schrattenbachflieger.de.be/ (Info und dann Punkt (4)

Genußflieger
28.04.2015, 20:13
An der Stelle mal ein fettes Lob an DGC Battenberg „Fluggelände Eisenberg - Gäste wieder willkommen“ (http://www.dhv.de/web/newsdetails/article/fluggelaende-eisenbergbattenberg-gaeste-wieder-willkommen/)

Genußflieger
28.04.2015, 20:16
Wie man einem FB Post entnehmen kann ist Schrattenbach nun ebenfalls betroffen und für alle Gäste an Sonn- und Feiertagen geschlossen.
Es wird mit Punkt (4) argumentiert, dass es auf dem Platz einfach überfüllt ist. Und das parken vor Ort ist wohl auch ein zusätzliches Problem. Vielleicht will sich dazu noch jemand äußern, der das auf Facebook schon breit (und verständlich) kommentiert hat!?

http://www.schrattenbachflieger.de.be/ (Info und dann Punkt (4)

Einfach nur noch traurig. Wie schon geschrieben: Über kurz oder lang löst das ne Kettenreaktion aus.

In ein paar Jahren gibt es dann an den ersten Voralpenbergen wie Brauneck, Wallberg oder Tegelberg eine Startregelung unter Bevorzugung der Vereinsmitglieder…

Genußflieger
20.05.2015, 20:17
Und es geht weiter: "Gelände Nordhelle - Gastflugbeschränkung ausgeweitet"

http://www.dhv.de/web/newsdetails/article/gelaende-nordhelle-gastflugbeschraenkung-ausgeweitet/

Zitat: "Auf Grund der aktuellen Situation (Sperrung bzw. generelle Gastflugverbote in mehreren umliegenden Fluggeländen) und..."

Paderadler
21.05.2015, 20:31
Ich bin der Meinung das es wie im echten Leben ist.

Das ein Verein seinen Platz schlicht und einfach "Gastfliegerfrei" halten will ist das eine extrem und kommt sicherlich nicht oft vor.
In einem Vereinsvorstand sitzen immer mehr als eine Person und oft sind dort mehr als eine Motivation vertreten.
Wenn man in Frieden miteinander Leben und Fliegen will muss man den Kompromiss suchen und finden, jeder der auf "Teufel-komm-raus" seine Position durchsetzen will bekommt früher oder später gegenwind der ihn umbläßt.

Es ist doch besser einen Lösungsorientierten Ansatz zu suchen , und miteinander zu reden als dem Problemorientierten ansatz zu Komentieren und rumzumeckern.

Ich Fliege lieber dort ich erwünscht bin auch wenn es ein Stunde länger dauert bis ich dort bin, wer das mehr an Zeit lieber in Diskutieren und meckern investieren will soll das tun. Wer und am ende wohl den angenehmeren Tag hatte ............
euer
Thomas

albretty
31.05.2015, 18:58
Hi zusammen,
Seit nett zu einander, haltet euch alle an die Regeln und alles wird gut.
Uebrigens hat mich noch nie irgend jemand am Ettelsberg angemacht, mich verjagt oder sich als Clubmitglied aufgespielt.
Und wenn das Gebiet gefaerdet ist muss der Verein reagieren.

Gruesse Albretty

Goeldi
31.05.2015, 20:27
Also ich war ja am Wochenende im Fluggebiet der Moselfalken und fand deren Gastflugregeln eigentlich sehr einläuchtend. Man muss sich im Voraus über deren Seite anmelden, bekommt eine Bestätigung per email und mit der geht man ins Fluggebiet, legt sie dort einen Vereinsmitglied vor und zahlt sein Startgeld! Es werden wohl pro Tag, wenn ich mich recht erinnere, nur 25 Gastfluglizenzen ausgegeben. Also ich find das akzeptabel und gut gelöst, da sie so auch die Kontaktdaten und Lizenznummer des Gastpiloten haben! Falls sich mal jemand daneben benimmt ;)


Sunny greetings from Oman
Sent whilst mobile: please excuse brevity.