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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorstellung und wo geht die Reise eigentlich hin?



Sboarder
10.08.2015, 16:42
Grüß Gott und Hallo!
Seit ein paar Tagen lese ich nun schon im Forum mit und deshalb wurde es Zeit sich zu registrieren und sich natürlich auch vorzustellen.
Mit meinem Kumpel mache ich schon seit über 10 Jahren die sogenannte "Männertour", was eigentlich immer aus Bergsteigen und Klettersteigen bestand. Mein Freund Thorsten hat aber immer mit dem Paragliden geliebäugelt. Vor 2 Jahren dann hat er von seiner Frau einen "Testtag" geschenkt bekommen. Gerade aus seinem Familienurlaub zurück war er sowas von heiß aufs Fliegen (Dank des Testtags), daß ich kurzerhand zusagte, den "Spaß" mitzumachen. Das erste Problem war aber eine Flugschule zu finden, die noch einen Anfängerkurs anbieten konnte, denn schon kurz nach dem GO! fürs Fliegen fuhren wir in den Männerurlaub. Wir hatten fast eine Woche im September Kaiserwetter und konnten so schon viel Praxiserfahrung sammeln, während die Theorie klar zurückblieb.
Leider sind wir "Flachlandtiroler", weiterhin beruflich eingebunden und die Familie mag uns auch mal sehen. So war recht klar, daß wir erst ein Jahr später wieder fliegen werden. Kurz nach dem Urlaub gönnten wir uns also kurzerhand einen "alten" Schirm, so daß wir wenigstens ab und an zum Groundhandling kommen.
Letztes Jahr haben wir dann die Flugschule gewechselt, weil ich einerseits nicht sooooo zufrieden war und weiterhin aus logistischen Gründen. Dort wurde erneut relativ wenig Wert auf Theorieunterricht gelegt, aber wir haben sehr viel Flugpraxis gesammelt (glaube ich zumindest :D).
Wenn wir dieses Jahr einigermaßen gutes Wetter haben sollte also dem A-Schein nichts mehr im Wege stehen. Da ich gerade in den Prüfungsvorbereitungen der Theorie stecke kam der Gedanke an ein Forum auf. Was ihr hier an Wissen einbringt ist für mich unfassbar!!!!
Eigentlich war unser Ziel in einigen Jahren dem Hike&Fly zu fröhnen, aber aktuell wissen wir noch gar nicht, wo die Reise hingeht, zumal ich im Moment davon ausgehe, daß wir VIEL zu wenig fliegen, um einfach auf einen Berg zu latschen und dann runterzufliegen. Mit meinem Kumpel rede ich extrem viel übers Fliegen, so daß man wenigstens immer im Thema bleibt. Weiterhin kommt das Groundhandling dazu.
Was meint ihr, wieviel man fliegen sollte, um stabil ohne Flugschule den Berg hinunterzukommen? (Ist mit Sicherheit pauschal nicht zu beantworten, aber ich würde mich über Meinungen freuen.) Und reicht es überhaupt ein Mal im Jahr eine Woche zu fliegen?
Hmmm, irgendwie ist das längst nicht alles, was ich wissen mag, aber ich will Euch auch nicht mit allzuvielen Fragen "nerven" oder gar "langweilen". Auf jeden Fall lese ich hier viel zu viel zu viel zu viel :D
Liebe Grüße aus dem Siebengebirge
Martin

herrgottnochmal
10.08.2015, 16:59
Hallo Martin,

es freut mich und wahrscheinlich auch einen beachtlichen Teil der Flieger, dass Du und Dein Freund immerhin schon fleißig das groundhandeln übt. Damit seid Ihr schon einen guten Schritt weiter als die meisten der mir bekannten Flieger.
Die Fliegerei besteht natürlich noch aus wesentlichen weiteren Facetten als der Schirmbeherrschung, doch als Grundlage hilft das ungemein.
Wie oft nun zukünftig geflogen werden kann und sollte, wurde hier schon ausführlich diskutiert. Wenn es denn wirklich nur für die eine Woche im Jahr reichen sollte, wird das so schnell nichts mit dem selbständigen Fliegen. Allein schon die Entscheidung über die passenden äußeren Bedingungen für einen gefahrlosen Start und erfolgreichen Flug braucht reichlich Erfahrung. Doch wenn es schon so selten zum Fliegen reicht, klappt das allemal mit Flugschulunterstützung auf betreuten Reisen.
Nur hike&fly ohne ausreichend Flugerfahrung kann böse ins Auge gehen.
Dafür wäre ein B-Schein und die damit verbundene Flugerfahrung eine Mindestvoraussetzung.

Also dann, genießt die ersten und alle weiteren Höhenflüge, damit Ihr so sehr davon angesteckt werdet, es immer und immer wieder anzugehen.
Stefan

Im Lee is schee!
10.08.2015, 17:02
Und reicht es überhaupt ein Mal im Jahr eine Woche zu fliegen?

Ganz ehrlich?
Über mehr als betreutes Fliegen werdet ihr da, ohne das es wirklich gefährlich wird, nicht darüber hinaus kommen.
An Hike & Fly ist da nicht mal daran zu denken, da ist auch erst mal ein B Schein fällig.

Sboarder
10.08.2015, 20:21
Danke für Eure ehrlichen Antworten. Ich hatte es ja schon befürchtet. :eek:

Dann werden wir weiterschauen, wohin unsere Reise in Sachen Paragliden geht.

Woher habt ihr denn Euer Wissen bezüglich Wetter? Buchempfehlungen? Homepageempfehlungen? Youtube-Videos?

DonQuijote
10.08.2015, 20:53
Primär durch Erfahrung. Jahrelang jedes Wochenende am Berg und irgendwann schnallt man es dann. Das Thermikbuch von Burki ist eine gute Grundlage, aber mit Theorie alleine kommt Ihr nicht weit.

seb
10.08.2015, 21:25
Warum wollt ihr überhaupt in die Berge? Flachland ist viel geiler. Windenschein machen, alle paar Wochen Fliegen gehen, dann langts auch fürs spätere Walk&Fly.

Windhund
10.08.2015, 21:47
hä? Was soll denn bitte das gute am Flachlandfliegen sein? Das ist doch schon ein Widerspruch in sich.

Grüße
Oliver

Sboarder
10.08.2015, 22:22
Wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit, um mehr zu fliegen.
Aber... "Die Berge rufen! Und ich muß gehn."
Wir waren gerade zum Familienurlaub 2 Wochen im Ötztal, hatten dort schönstes Wetter, die FeWo war ein Traum. Was gibt es Tolleres???

Meine Frau wollte eigentlich einen Tandemflug machen, aber das hat wegen einer "Doppelbuchung" leider nicht geklappt. War etwas mysteriös...

DAS wäre nämlich auch noch genial, wenn meine liebe Frau fliegen würde. Ihr Knie macht nämlich ordentlich Ärger und da wäre ein feiner Abgleiter nach der Bergtour auch ideal. *träum*

Im Lee is schee!
10.08.2015, 22:26
DAS wäre nämlich auch noch genial, wenn meine liebe Frau fliegen würde.

Das wäre für mich der absolute Albtraum, da hätte ich nur noch Angst. :D

Stabilo
10.08.2015, 22:30
hä? Was soll denn bitte das gute am Flachlandfliegen sein? Das ist doch schon ein Widerspruch in sich.

Grüße
Oliver

Nunja, Achim Harich führt uns ja immer wieder vor, wie gut und erfolgversprechend das Flachlandfliegen sein kann. Kurzfassung: ebenfalls weite Strecken, doch ohne überschnelle meteorologische Anders-als-erwartet-Entwicklungen.

Beides hat seinen Reiz, sowohl das flachland-mittelgebirgige wie das hochalpine Fliegen.

Die Formel "hohe Berge = das bessere Fliegen" stimmt so gewiss nicht.

Sboarder
10.08.2015, 22:44
Das wäre für mich der absolute Albtraum, da hätte ich nur noch Angst. :D

Ich hab eher um mich als um meine Frau Angst. Zumindest bisher... :rolleyes:

Windhund
10.08.2015, 22:58
Die Formel "hohe Berge = das bessere Fliegen" stimmt so gewiss nicht.

Es war ja auch etwas provozierend von mir gemeint. Klar kann man auch im Flachland gut fliegen, für mich gehört Gleitschirm und Berge aber einfach irgendwie zusammen. So wie beim Motorrad fahren auch.
Das es auch seine ganz eigenen Nachteile hat, streite ich nicht ab.


Grüße
Oliver

marcel1
10.08.2015, 22:59
Die Formel "hohe Berge = das bessere Fliegen" stimmt so gewiss nicht.

Stimmt. Nützlich sind die Dinger trotzdem, sag ich selbst als Flachlandheini. Die Dinger stehen halt immer an der selben Stelle ebenso wie die Thermiken dann meist. Wenn ich hier einen schönen hohen Berg vor der Haustüre hätte, würde ich den sicher nicht verschmähen.

Allerdings wenn der Berg weit weg ist, dann ist Flachlandfliegen allemal viel besser als nur noch im Auto sitzen und km schrubben um mal kurz in den heiligen Bergen zu fliegen. Es hat eben alles seinen Reiz - solange es Fliegen ist. Und gefahrloser und entspannter lernen kann man in der Tat im Flachland. 8-;

Insofern auch mein Rat - wenn das Flachland vor der Türe und die Berge weit weg ist, dann flieg eben im Flachland. Dein Bergflugurlaub wird gewaltig davon profitieren. Mit 1-2 Wochen im Urlaub in den Bergen fliegen gehen, kommt man in der Tat nicht sehr weit. Selbständig Hike-und-Fly ist damit in der Tat kaum denkbar.

Sboarder
10.08.2015, 23:12
Hmmmm, hier gehts im Wiedtal und in Boppard.
Aber erst mal muß mein Sohnemann was älter werden und noch mehr seiner eigenen Wege gehen. Vorher ist Zeit mal wieder ein Luxusgut.
Und eigene Ausrüstung habe ich auch noch nicht. Lohnt sich ja auch bei einer Woche fliegen im Jahr nicht wirklich, oder was meint ihr? Ist ja nicht so wie bei einem Radel, der Check muß regelmäßig gemacht werden, Retter packen, Versicherung und letztlich wird der Schirm ja auch durch die Lagerung an sich nicht besser, oder?

HarryXX88
11.08.2015, 07:07
So wie das von dir klingt hast du einen wichtigen Faktor nicht, nämlich Zeit. Ohne, dass du Zeit für die Gleitschirmfliegerei investierst wird deine Reise auf lange Sicht nirgends ankommen und für dich wird es auch gefährlich. Du musst ne ordentliche Ausbildung durchziehen und einen Schein machen und solltest auch danach regelmäßig fliegen. Wenn dir das zeitlich nicht möglich ist, würd ich mir das an deiner Stelle überlegen. Hike and fly ist in Deutschland und Österreich so eine Sache, da du einen zugelassenen Start und Landeplatz brauchst zum fliegen. Ich glaub die Schweitzer sind hier moderater, aber würde es dir trotzdem nicht empfehlen einfach mal so als Anfänger irgendwo hochzulaufen und rauszustarten. Da brauchts Erfahrung, was den Startplatz und auch den Wind am Startplatz und im Tal angeht. Wenn du die nicht hast und die hat man oft nach Langjähriger Flugerfahrung noch nicht, würd ich die Finger davon lassen.

Werd dir erstmal drüber im klaren ob du wirklich die Zeit hast zum fliegen, bzw diese Zeit dir nehmen willst. Wenn ja mach weiter und zieh die Ausbildung durch, wenn nein, dann lass die Finger davon ;)

iam-peter
11.08.2015, 08:03
Hike and fly ist in Deutschland und Österreich so eine Sache, da du einen zugelassenen Start und Landeplatz brauchst zum fliegen ...

In Deutschland (offiziell) ja, in Österreich nein: http://www.hikeandfly.info/hikeandfly/faq.aspx


... Da brauchts Erfahrung, was den Startplatz und auch den Wind am Startplatz und im Tal angeht. Wenn du die nicht hast und die hat man oft nach Langjähriger Flugerfahrung noch nicht, würd ich die Finger davon lassen.
Richtig, ein Guide wäre für die ersten 100 Flüge empfehlenswert. Ansonsten kann im Herbst und Winter oder zu thermikarmen Zeiten für einen geübten Alpinisten das Risiko bei kurzen Abgleitern überschaubar sein. Gefahrlos ist das Gleitschirmfliegen ja sowieso nicht:
http://de.scribd.com/doc/25967727/Manuskript-Flugsicherheit-beim-Gleitschirmfliegen#

Gruß
Peter

marcel1
11.08.2015, 08:06
Stimmt, für eine Woche im Jahr lohnt sich der Ausrüstungskauf nicht. Andererseits sind die Möglichkeiten zur Miete für Freiflieger begrenzt man wäre damit dann völlig abhängig von Schulen und deren Angebot.

Man kann schwer sagen, was genau bei diesem Sport das noch verträgliche Minimum ist - aber es liegt sicher über 1 Woche/Jahr.
Ist wie mit dem Autofahren am Anfang. Wer das nur 2-3x im Jahr macht, weil er kein eigenes Auto hat, der wird immer unsicher, bis er es läßt.

Sboarder
11.08.2015, 08:16
Danke Harry,
aber die Ausbildung ziehe ich jetzt eh durch. Ich brauche noch 15 Höhenflüge. Wie es dann weitergeht werden wir sehen. Hike&Fly wird vorerst ein Traum bleiben. Wer weiß, was in 20 Jahren ist :D Aktuell gehe ich davon aus, daß wir pro Jahr eine Flugreise mitmachen oder schlicht verschiedene Flugschulen und ihr jeweiliges Fluggebiet testen. Denn mich nervt jetzt schon der ewig gleiche Start- und Landeplatz :p und das ist schon die zweite Flugschule. Ich gehe mal davon aus, daß die unterschiedlichsten Start-, Landebedingungen mit unterschiedlichsten Thermiksituationen einen mehr voranbringen, als dasewig Gleiche (ja, sicher, Wetter und Wind ändern sich auch schon mal).
Bis später mal
Martin

seb
11.08.2015, 09:00
Richtig, ein Mentor wäre für die ersten 100 Flüge empfehlenswert


Hatte mich erst nach 100 Flügen unter einen Mentor getraut. scnr

Eagle 1
11.08.2015, 09:08
Hatte mich erst nach 100 Flügen unter einen Mentor getraut. scnr

Für die ersten 100 Flüge einen Mentor halte ich für absolut induskutabel. Das ist ein high-end B und geht m. E. schon Richtung C
Aber wers braucht

Windhund
11.08.2015, 09:12
Hatte mich erst nach 100 Flügen unter einen Mentor getraut. scnr

Wenn du unter deinem Mentor liegst, ist das aber eine gänzlich andere Sportart! :D



Für die ersten 100 Flüge einen Mentor halte ich für absolut induskutabel. Das ist ein high-end B und geht m. E. schon Richtung C
Aber wers braucht

Kommt halt drauf an, wie erfahren dein Mentor so ist.

Manuel
11.08.2015, 09:13
Für die ersten 100 Flüge einen Mentor halte ich für absolut induskutabel. Das ist ein high-end B und geht m. E. schon Richtung C
Aber wers braucht

Mentor = Trainer/Coach/Lehrer https://de.wikipedia.org/wiki/Mentor_%28Mythologie%29

Windhund
11.08.2015, 09:15
Ich glaub der Eagle trollt nur ;)

iam-peter
11.08.2015, 09:18
Für die ersten 100 Flüge einen Mentor halte ich für absolut induskutabel. Das ist ein high-end B und geht m. E. schon Richtung C


Du meinst wahrscheinlich: NOVA Mentor. Ein scnr wäre hier angebracht. Ansonsten müsste ich davon ausgehen dass Du nichts verstanden hast. Hab es trotzdem extra für Dich korrigiert ...

seb
11.08.2015, 09:38
Zurück zum Thema. Ich denke, man kann die Fliegerei durchaus so betreiben wie vom OP angedacht - keine eigene Ausrüstung, einmal im Jahr Fliegen unter Flugschulaufsicht (kompetente Flugschule vorausgesetzt). Da ist dann durchaus mal ein hike&Fly-Wochenende drin, solang jemand mit Ahnung dabei ist, muss nicht mal ein Fluglehrer sein.

Klar, damit wird man nicht zum Streckencrack. Aber muss man ja auch nicht - wer wenig fliegt, hat auch beim Rumsuppen oder Abgleiten so viel Spaß wie andere bei irgendwelchen Dreiecken. Oder vielleicht sogar mehr, da es nicht so sehr in Arbeit ausartet.

HarryXX88
11.08.2015, 09:43
Es hängt auch davon ab wie oft du am Übungshügel und am Groundln bist. Leute die oft mit dem Schirm spielen fliegen meistens auch nicht schecht auch wenn sie wenig fliegen. Würde es ansonsten so machen wie du geschrieben hast. Gleitschirmflugreisen von der Flugschule organisiert. Wird dir schön das Händchen gehalten beim Fliegen und ist dann ahrscheinlich gar nicht so schlecht ...

berndw
11.08.2015, 09:54
Wo ist denn das Problem beim Hike und Fly?
´s muss doch nicht immer in die unbekannte Wildniss raus.
Wie oft bin ich früher auf´s Brauneck hochgelaufen.
Einfach nette Touren zu bekannten Startplätzen gehen.
Ist doch toll wenn dann oben auch noch erfahrene Fliegerkollegen sind.

Alternativ gibt es auch in der realen Welt eine Fliegerszene.
So wie hier im Forum werden euch gerne auch Vereine in der Nähe
mit in die Gelände nehmen.

Ich persönlich kann mir ´ne Woche ohne Fliegen nicht vorstellen und es ist schon recht
lange her, dass ich das letzte mal in den Alpen war.

NickiS
11.08.2015, 09:58
Hallo Martin,

wohnst Du in Koblenz? Es gibt da schon so einige Soaringhänge. Ich hab mal auf paraglidingmap (www.paraglidingmap.com) geschaut: Rosenberg, Großer Kopf/Römerturm... und die zwei, die Du schon genannt hast. Die alle haben so 200-500m Höhenunterschied, wo man eh zu Fuß gehen muss. Also kleine Hikes :-)
Soaring ist super. Da lernt man eigentlich gut fliegen, weil sich ein Abgleiter noch weniger lohnen würde, als beim Bergfliegen.

Schau Dir doch auf der Seite die Startplätze mal an (musst reinzoomen, sonst werden sie nicht alle angezeigt) und da stehen dann auch auf den Datenblättern Adressen von den Vereinen oder Flugplatzbetribern drin.

1 Woche im Jahr ist zu wenig und gefährlich. Aber mal nach der Arbeit hin und wieder a Stünderl zum Soaren bring viel.

Viel Erfolg in der Ausbildung!
Grüße
Nicki

seb
11.08.2015, 09:59
Einfach nette Touren zu bekannten Startplätzen gehen.
Ist doch toll wenn dann oben auch noch erfahrene Fliegerkollegen sind.


Und wie soll er die dann von Schwätzern auseinanderhalten? Die "erfahrenen Fliegerkollegen" sind meist in der Luft. Es ist besser, wenn einer mitgeht (oder oben wartet) den man kennt und einschätzen kann.

Eagle 1
11.08.2015, 10:06
Du meinst wahrscheinlich: NOVA Mentor. Ein scnr wäre hier angebracht. Ansonsten müsste ich davon ausgehen dass Du nichts verstanden hast. Hab es trotzdem extra für Dich korrigiert ...

Sorry vielmals. Meinte natürlich MENTOR NOVA. Nochmals sorry

Cygnea
11.08.2015, 10:08
Um in der Schweiz ohne Fluglehrer unterwegs zu sein benötigst du ippi4 also einen B-Schein oder das Schweizer Brevet.
Aber einige Flugschulen bieten Hike and Fly Touren an. Evtl auch mit Ausrüstung. z.B. Alpina Flugschule, Fly with Andy und Chillout Paragliding.
Starten und Landen ist quasi überall erlaubt, solang der Landbesitzer nix dagegen hat und die Wiese gemäht ist ;) und natürlich kein Luftraum oder Naturschutzgebiet verletzt wird.

Mehr Fluggebiete in unterschiedlichen Bedigungen würde dir schon viel bringen.
Für mein Brevet musste ich 5 verschiedene Fluggebiete vorweisen.

michi_e
11.08.2015, 11:06
Um in der Schweiz ohne Fluglehrer unterwegs zu sein benötigst du ippi4 also einen B-Schein ...

Ippi 4 = A-Schein, B-Schein wäre Ippi 5.

Herzliche Grüße, Michi

Erwin Zipfel
11.08.2015, 11:14
[QUOTE=Cygnea;450823]Um in der Schweiz ohne Fluglehrer unterwegs zu sein benötigst du ippi4 also einen B-Schein oder das Schweizer Brevet.

Das wiederum stimmt so nicht. Auch in der Schweiz darf ein Deutscher mit seinem A-Schein ohne Fluglehrer fliegen. Die Forderung nach dem B-Schein ist schon seit ein paar Jahren passe. Wie das mit Streckenflug aussieht muss ich nochmal nachschauen.
Grüße,
Erwin.

Shit, das zitieren muss ich noch lernen

winDfried
11.08.2015, 11:18
Keine Ahnung, wo diese falsche Ansage in letzter Zeit ständig herkommt.
Wiederhoung macht sie aber nicht richtiger:

Um in der Schweiz ohne Fluglehrer unterwegs zu sein benötigst du ippi4 also einen B-Schein oder das Schweizer Brevet...

IPPI 4 ist der deutsche A-Schein (Lizenz, beschränkt auf die Gleitwinkel-Umgebung des zum Startplatz gehörenden Landeplatzes).
Das Schweizer Brevet oder der deutsche B-Schein (Überland-Berechtigung) sind IPPI 5.
Auch mit A-Schein und IPPI 4-Karte darf der deutsche Pilot in der Schweiz nach schweizer Recht Gelegenheitsflüge durchführen.
Auch der Start von einem 4000er Gipfel ist mit A-Schein nicht illegal.
Und ich kenne viele A-Schein-Inhaber, die das mühelos bewältigen könnten.

Der Faden-Eröffner wohnt im Siegengebirge.
Da sag ich nur: Willkommen beim DGC Siebengebirge (http://www.dgc-siebengebirge.de):
Zum Beispiel am monatlichen Freitags-Stammtisch.
Oder an 5 Hangstartgeländen für alle Windrichtungen (in der Nähe, nur leider keines im geschlossen bewaldeten Siebengebirge).
Oder beim regelmäßigen Winden-Schleppbetrieb.

Wer in unserer Gegend wohnt, braucht keine Alpen zum regelmäßigen Fliegen.
Die sind der Luxus, den man sich für den Urlaub gönnt.
Und wenn man lieber ans Meer will, fliegt man halt dort.
Das klappt beides, denn die regelmäßige Übung bekommt man zu Hause. Wenn man genug Zeit investiert.

Obenbleiben, W.

NickiS
11.08.2015, 12:39
Windfried, danke für den konstruktiven Hinweis mit Homepage vom DGC Siebengebierge. Da sind ja haufenweise Übungsmöglichkeiten für den Martin und seinen Fliegerfreund!
@Martin: da solltest Du mit Deinem Kumpel hingehen - Fliegerfest in Lasserg 29. bis 30. August
Da beantworten die Euch alle Eure Fragen (... und spinnen haufenweise Pilotengarn ;) aber das tut ja jeder manchmal)

gerifly
11.08.2015, 12:52
@Martin: da solltest Du mit Deinem Kumpel hingehen - Fliegerfest in Lasserg 29. bis 30. August

Danke für den Tipp........... da geh ich doch eventuell auf der Durchreise in Richtung Holland auch mal vorbei schauen......... :)

Gruss Geri

amstef
11.08.2015, 14:07
Ich kann mich Winfried nur anschließen. Hier kann man toll fliegen und wenn Du es nicht weit hast auch unter der Woche nach Feierabend.
Sprech einen Verein in Deiner Nähe an, das Fliegerfest in Lasserg wird von den Partnervereinen DGC Siebengebirge und den Rhein-Mosel Lahnern organisiert (www.thermik4u.de), da kannst Du schon mal Kontakt knüpfen und Dich nach den Flugmöglichkeiten vor Ort erkundigen. Leider sind fast alle Startplätze an Rhein und Mosel nicht unbedingt Anfänger geeignet und viele auch B-Schein pflichtig.
Ich würde Dir aber raten eine eigene Ausrüstung anzuschaffen. Die kannst Du beim groundhandeln kennen lernen und die hält ja auch lange, wenn man nicht so viel fliegt.
Walk and Fly kannst Du natürlich auch bei uns machen und Du bringst Dich auch nicht zwangsläufig in Lebensgefahr wenn Du in den Alpen walk and fly machst. Vorrausgesetzt Du läufst auf einen viel beflogenen Berg, dann triffst Du ja auch Einheimische oder es sind Flugschulen vor Ort wo Du Dich erkundigen kannst.
Das ist nur meine Meinung, wenn Du dann mal so weit bist mit dem Schein, kanns gut sein, dass wir uns an Rhein oder Mosel treffen :). Ich komme auch aus dieser Ecke.
Grüße, Nadine

Sboarder
11.08.2015, 19:44
Boah, was habt ihr mir hier schon wieder alles an Infos gegeben!!!! DANKE SEHR! BURNER!!!!
Das mit dem Nova Mentor habe ich erst überhaupt nicht verstanden, weil Nova nicht dabeistand hihihi.
Interessanterweise habe ich gestern kurz vor ins "Heia-Gehen" noch bei den DGC-Siebengebirge reingeschaut und ein Youtube-Video vom Startplatz um die Ecke gesehen. Im Wiedtal der Startplatz sieht aber fies eng aus. An der Winde gehts wohl auch in Montabaur.
Diese Veranstaltung Ende August werde ich mir mal notieren und mit meinem "lebenden" Terminplaner absprechen. Argh, gerade fiel mir ein, daß das jenes Wochenende ist, an dem wir 4 Tage unser "Ehepaar-Wochenende" haben mit 10-jährigem Hochzeitstag. Ich glaube, da kann ich nicht höhöhö.
Beim Hike&Fly würde ich nicht auf einen Berg steigen, den man mit der Gondel erreicht. Denn dann würde ich auch die Gondel nutzen :D Es würde mir darum gehen einen Gipfel zu ersteigen, das Gipfelfeeling zu holen (je weniger Menschen oben sind, desto besser) und im Idealfall von oben einen tollen angenehmen Flug zu starten. Und das ist ja nach Euren Aussagen und meiner eigenen Einschätzung erst mit viel Erfahrung oder einem Mentor/Fluglehrer möglich.

Öhm, mit Sicherheit gab es die Frage schon und ich nutze mal die SuFu bezüglich der Frage: Wie erkenne ich eine gute Flugschule? Falls aber jemand einen direkten Link hat sage ich nicht nein. :)

Im Lee is schee!
11.08.2015, 20:12
Wie erkenne ich eine gute Flugschule?

Als jemand der noch nie ein Flugschule bis zum Ende durchlaufen hat - gar nicht.
Diese Erkenntnis kommt dir erst nach Jahren. ;)

Aber es gibt ein paar Wenige die berühmt und Einige die berüchtigt sind. :D

Sboarder
11.08.2015, 20:13
Aber es gibt ein paar Wenige die berühmt und Einige die berüchtigt sind. :D

Als da wären?

Im Lee is schee!
11.08.2015, 20:45
Naja, der grösste Durchlauferhitzer Deutschlands ist auf jeden Fall berühmt und berüchtigt zugleich. :D

P.S. Ich dachte du bist schon in einer Schule (der Zweiten?) was gefällt dir daran nicht.
Dann kann man vielleicht sagen was es besseres gibt.

Sboarder
11.08.2015, 22:05
Was gefällt mir an der Schule nicht?!

-Theorie gibt/gab es eigentlich nicht (deshalb z.B. die Wetterfrage). Lediglich vor dem Start wird kurz was erklärt, aber wenn man gerade noch was im Bus holt oder mal pinkeln ist hat man Pech gehabt.
-Man fliegt mit allen Ausbildungsstufen zusammen. Wobei ich da noch nicht so recht weiß, ob mich das stört :p

Mehr Punkte fallen mir schon nicht ein, aber ich habe für mich schlicht den Eindruck, daß ich VIEL zu wenig Wissen vermittelt bekomme. So ungefähr: "Fliegen lernste beim Fliegen." Leider war das Gefühl in der ersten Flugschule nicht besser, hier kam noch eine grottige Didaktik und schlichte Denkfehler der Flugschule dazu. Weiterhin ein ungebremster "Crash" von mir auf die Wiese, was lediglich quittiert wurde mit: "Ich habe doch gesagt, daß Du nicht zupfen sollst." Mein Kumpel hatte den Funk mitgeschnitten und es wurde NIX gesagt. Das wäre mir noch egal gewesen, aber nach der recht unsanften Landung hatte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn erwartet, daß sich wenigstens mal nach meinem Befinden erkundigt wird. Aber ich schweife ab... ICH WILL MEHR WISSEN!

Ansonsten paßt es mit Flugschule B. Die Fluglehrer sind sehr gut drauf und entspannt, aber wissen auch Dir die Meinung zu sagen, falls Du fliegerisch mal ins Klo greifst. Mein Kumpel und ich bekamen am dritten Tag 2 fast neue Schirme, die sich wesentlich sportlicher flogen als die vorherigen (zumindest war das unsere Meinung). Wir hatten keinerlei Kaufabsicht signalisiert. Im Gespräch riet uns der Fluglehrer auch eher davon ab eigenen Kram zu kaufen, es sei denn wir würden deutlich mehr fliegen.

Letztlich bin ich also nicht unglücklich mit der aktuellen Flugschule, aber es könnte deutlich mehr Wissen vermittelt werden (zum Dritten hihihi). Im Gespräch mit 2 Bekannten, die in D ihren Schein gemacht haben, hatte ich auch den Eindruck, daß sie viel mehr Wissen vermittelt bekamen. Ich muß aber auch noch dazu sagen, daß wir bei beiden Urlauben unverschämt gutes Wetter hatten (wobei jeweils ein völlig verregneter Tag dabei war an dem man durchaus Theorie hätte machen können). Hm, ich glaube, ich verrenne mich in Details :D

HarryXX88
12.08.2015, 09:50
Die ganze Theorie fürs Gleitschirmfliegen ist auch nicht wirklich "üppig", wenn du gerade was Wetter angeht dich weiterbilden willst, wirst du ums Eigenstudium nicht rumkommen. EIn Interessantes Buch ist zum Beispiel der "Flug Ohne Motor" von Kassera. Ist zwar für Segelfugpiloten geschrieben aber das Wetter ist für alle gleich und das Buch finde ich sehr gut. Für Gleitschirmflieger gibts ansonsten auch noch "Gleitschirmfliegen" oder "Gleitschirmfliegen für Meister" , die beide sehr sehr gut sind.
Ergreif ruhig die Eigeninitiative und Les dich selber rein statt es dir von der Theorie vorkauen zu lassen. Dann weiß man was man hat ;)

Ansonsten finde ich es gut dass die Ausbildung eher Praxislastig ist. Sauberes Aufziehen Sauberes fliegen und sauberes Landen mit Volte ist bei manchen mit Schein nicht wirklich erkennbar. Mach deinen Schein fertig, Eventl. gleich ne Windenberechtigung dazu und flieg einfach. Dabei sammelt man dann seine Erfahrungen !

Sboarder
12.08.2015, 19:40
Danke, Harry!

Also doch eher wie beim Auto: Autofahren lernt man beim Fahren. (Wie der Motor funktioniert ist egal).

Im Lee is schee!
12.08.2015, 21:53
Autofahren lernt man beim Fahren.

Und die Verkehrsschilder, die man nicht kennt, werden einem gebührenpflichtig beigebracht. ;)

Ich hatte in meiner Schule einen sensationellen Unterricht von echten Profis.
Beim B Schein musste ich aus terminlichen Gründen auf eine andere Schule ausweichen und konnte feststellen was für Unterschiede es da gibt.

Man kann die Theorie so lehren das man durch die Prüfung kommt aber auch so, das man sie später anwenden kann und was davon hat.

HarryXX88
13.08.2015, 08:51
Danke, Harry!

Also doch eher wie beim Auto: Autofahren lernt man beim Fahren. (Wie der Motor funktioniert ist egal).

Nein, würde ich so nicht unterschreiben. Du kannst mit relativ geringem Wissen sicher fliegen. Was ich meine ist dass es beim Gleitschirmfliegen auch sehr viel auf deine Skills ankommt. Aktives fliegen kannst du dir noch so oft in der Theorie anschauen, das bringt dir in thermisch aktiver Luft rein gar nichts. Wettergeschehen zum Beispiel braucht ein Grundwissen an Theorie, aber wenn du Jahrelang verschiedene Wetterabläufe beobachtet hast, dann wirst du vielleicht zu einer anderen Einschätzung des Wetters kommen bzw. das Wettergeschehen auch mit anderen Augen sehen.

Was du zum A-Schein an Theorie mitbekommst und was auch in der Prüfung gefragt wird ist das Minimum, das du brauchst um dein Sportgerät in gewissen Grenzen sicher bewegen zu können. Desswegen gibt es da trotzdem an Theorie noch wahnsinnig viel Mehr was man sich anlernen oder anlesen kann. Letztlich ist es aber ein praktischer Sport und kein theoretischer Sport (wie Schach zum Beispiel). Du musst Aktiv etwas machen und du musst gewisse Sachen umsetzen können. Und das Wissen warum ein Gleitschirm Klappt, und was dann zu machen ist bzw wie ein Klapper zu verhindern ist ist zwar sehr schön, bringt dir aber nix wenn es klappt und du hängst drunter. Sondern dann musst du reagieren und das möglichst zügig. Das kannst du nur trainieren durch fliegen fliegen fliegen .... hoffe es wird verständlich was ich meine.

Beim Autofahren kannst du Jederzeit anhalten, wenn etwas nicht funktioniert, oder der Motor streikt. Beim Fliegen ist es erst zuende wenn du gelandet bist. Rechts ranfahren gibts nicht ;)

batflyker
13.08.2015, 09:36
Danke Harry,
Ich gehe mal davon aus, daß die unterschiedlichsten Start-, Landebedingungen mit unterschiedlichsten Thermiksituationen einen mehr voranbringen, als dasewig Gleiche (ja, sicher, Wetter und Wind ändern sich auch schon mal).
Bis später mal
Martin

Genau das ist der richtige Ansatz. Wer immer betreut durch eine Flugschule am gleichen Hang fliegt, der hat zwar Spass, entwickelt sich aber nicht wirklich weiter. Wer sich der Herausforderung stellt, neue Start und Landeplätze zu eroberern, sich mit den neuen Bedingungen auseinader setzt, der lernt stetig dazu, gewinnt an Erfahrung und wird so zu einem immer besseren Piloten. Es fördert auch das Selbstbewusstsein zu wissen, ich kann überall Starten und Landen, weil ich Übung habe in verschiedensten Fluggebieten.:)

cooly
16.08.2015, 12:16
Es fördert auch das Selbstbewusstsein zu wissen, ich kann überall Starten und Landen, weil ich Übung habe in verschiedensten Fluggebieten.:)
Das Problem dabei ist die Bewertung wann ein/e Start/Landung gut war. Die Psychologie spielt uns den Streich alles als gut zu bewerten was gut ausgegangen ist, selbst wenn wir dabei ziemlich nahe an kritischen Grenzen waren, deren Auswirkungen aber durch Glück ausgeblieben sind. Eine zusätzliche Beobachtung von aussen (sich mal filmen lassen) oder durch eine Flugschule kann deshalb helfen einer sich einsetzenden Selbstüberschätzung kontrolliert entgegenzuwirken.

wünsche allen gutes Trainingswetter ..

Forix
16.08.2015, 12:26
Hike&Fly wird vorerst ein Traum bleiben. Wer weiß, was in 20 Jahren ist :D Aktuell gehe ich davon aus, daß wir pro Jahr eine Flugreise mitmachen oder schlicht verschiedene Flugschulen und ihr jeweiliges Fluggebiet testen.

Warum ein Traum?

Muss es nicht.
Der Unterschied ist eben der, dass Du an einem H&F Berg keine Dummies hast.
Aber Dummies bringen auch nur demjenigen etwas der sie richtig zu deuten weiss.

Leider ist ein grosses Problem in Deutschland dass Du wahrscheinlich tausendmal im Forum und anderswo lesen wirst: Geh auf den Übungshang!
Und wenn Du das dann probierst heisst es: "Pech gehabt, für Gastflieger verboten!"
Alleine schon die "B - Schein Pflicht" ist eine Unverschämtheit, Gastflugverbote natürlich sowieso (die gleichen Hansel welche diese erlassen sehen es dann als selbstverständlich an überall in den Alpen fliegen zu dürfen!)

Ein echtes Trauerspiel, es geht also nicht darum Leuten die Chance zu geben sich weiterzuentwickeln, es geht wohl eher darum Frischfleisch für Schulen, Hersteller und kommerzielle Anbieter zu schaffen. Beim echten Fliegen will man dann lieber wieder unter sich bleiben, nur wer "zahlt" ist gerne gesehen...

Wenn Du ein guter Starter bist ist das doch schon mehr als die halbe Miete für herbstliche H&F Unternehmungen.
Im Frühjahr / Hochsommer hat aber H&F einen ganz anderen Charakter als bei herbstlichen Hochdrucklagen.
Da braucht es wirklich schon viel Erfahrung oder einen sehr frühen Start.

Sboarder
16.08.2015, 22:36
In den ersten 5 Minuten meiner Ausbildung habe ich Folgendes erfahren und verinnerlicht:

"In Österreich ist alles erlaubt, es sei denn es ist verboten.
In Deutschland ist alles verboten, es sei denn es ist erlaubt."

Ist natürlich längst nicht in allen Details gültig, aber für viele Bereicht gilt es und wahrscheinlich nicht nur fürs Paragliden :D

Danke, Forix. Standardmäßig sind wir Anfang/Mitte September auf Tour.

Aktuell laufen die ersten Pläne, wie wir hier auch wenigstens etwas fliegen.

Und ich übe gerade fleißig mit den Übungsfragebögen. Interessant ist Folgendes: Wenn es die Antwort "Alle sind richtig." gibt, so ist das fast immer die richtige Antwort.

So, jetzt aber ab ins Bettchen.

schängelche
16.08.2015, 23:19
Hmmmm, hier gehts im Wiedtal und in Boppard.


Weder der Finkenberg der DGC´ler noch Boppard der RML´er ist bei starker Thermik etwas für einen Wenigflieger. Wobei Boppard eh keine Gastflugregelung hat und Du Mitglied der RML sein müsstest um hir zu Fliegen.


Hallo Martin,

wohnst Du in Koblenz? Es gibt da schon so einige Soaringhänge. Ich hab mal auf paraglidingmap (www.paraglidingmap.com) geschaut: Rosenberg, Großer Kopf/Römerturm... und die zwei, die Du schon genannt hast.

Koblenz liegt jetzt nicht soooo ganz im Siebengebierge, da wäre Bonn wesentlich näher...

Aber auch der Rosenberg taucht für einen Wenigflieger nicht!

Setz dich mal mit Peter Fritz von http://www.paragliding-westerwald.de/ in Verbindung. Er schult ganzjährig in Montabaur - das dürfte von Dir nicht weit weg sein - an der Winde.
Da kannst Du deine Ausbildung auch komplett an der Winde machen und kommst regelmäßig zum Fliegen.

DGC wie auch RML bieten Schleppbetrieb an wo Du erst mal Erfahrung sammeln kannst.

Sollte sich das Wetter so entwickeln, wie es im Moment aussieht, werden wir - Die Drachen und Gleitschirmfliegerfreunde Rhein-Mosel-Lahn e.V. - in Nannhausen Schleppen.

Du kannst gerne vorbei kommen und es Dir mal anschauen.

Grüße

Jörg

Sboarder
17.08.2015, 23:02
Danke für das Angebot Jörg und auch für die weiteren Infos.

Wenn alles gut läuft wird meine Frau mal einen Testtag in Montabaur angehen und ich werde mir dann natürlich dort auch weitere Infos holen ;)