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Landetechnik hinter einem hohen Hindernis oder absolut unlandbarem Bereich

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    Landetechnik hinter einem hohen Hindernis oder absolut unlandbarem Bereich

    In einem anderen Faden komme ich nicht weiter, deshalb hier einmal neu. Wie macht ihr das :
    Vor einem relativ kurzen Aussenlandefeld befindet sich eine hohe Baumreihe, eine Staumauer, ein anderes hohes Hindernis oder ein sonstiger unlandbarer Bereich, was auch immer ihr euch vorstellen wollt.. Gleichzeitig sind die Windverhältnisse und thermischen Verhältnisse am Landeplatz etwas unübersichtlich oder stark windig. Es kommt aber darauf an, das Feld möglichst direkt am Anfang zu treffen, aber auf keinen Fall davor. Da ist z.B. der Stacheldrahtzaun.
    Ich neige zu folgendem Verfahren : Im Gegenanflug schau ich mir die Landesituation genau an und baue noch überschüssige Höhe an meiner Position ab.
    Meinen Queranflug mache ich aber dann grundsätzlich direkt an der Feldgrenze, fliege also möglichst keine nennenswerten Meter ins Lee und baue dann meine letzte überschüssige Höhe, falls vorhanden, in ein zwei Schleifen (ich sage jetzt mal absichtlich nicht durch Abachtern) , Am Beispiel Obermaubach fliegt man da schon die letzte Schleife praktisch unterhalb der Dammkrone. Ich habe damit noch nie meinen Landepunkt verfehlt. Und ich möchte noch anmerken, an einem normalen Landefeld habe ich mit einer Landevolte nach DHV-Lehrmeinung ohne Schleifen keine Probleme, meinen Punkt zu treffen.

    Was ist daran falsch oder was macht ihr anders ?

    Bleibt gesund.
    Zuletzt geändert von MURMEL; 11.05.2021, 21:48.

    #2
    Ich suche mir einfach vorher schon einen besseren Platz zum landen...

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      #3
      Wenn man es soweit kommen lässt, das kein geeignetes Landefeld ohne Probleme erreichbar ist, dann ist vorher schon was schief gegangen.

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        #4
        Es gibt z.B. im Ausland viele "offizielle" Landeplätze mit solche Verhältnisse.

        Noch ein Beispiel der öfters vorkommt: kurzer, schmaler Strand, von Hindernisse umgeben, Anflug nur vom Meer möglich, Landung mit Seitenwind.

        Kommentar


          #5
          Wenn kein sichererer Landeplatz zur Verfügung steht, klingt das für mich nach einem guten Weg um heil runter zu kommen. Schlussendlich kommt es nur darauf an, gesund einzulanden.
          Offizielle Landeplätze sollten aber besser anfliegbar sein, denn dort sollten ja auch Anfänger landen können.
          PHI-Treiber

          Kommentar


            #6
            Zitat von MURMEL Beitrag anzeigen

            ................

            Was ist daran falsch oder was macht ihr anders ?

            Bleibt gesund.
            Hallo

            Ich denke das Wichtigste hast du schon geschrieben. Zu bedenken, dass vorher schon einiges schief gelaufen ist, kann man so stehen lassen. Meiner Meinung nach, stimmt das aber nur bedingt. Wer ambitioniert Strecke fliegt, vergibt keine Change oben zu Bleiben indem er vorsichtshalber rechtzeitig das grösst mögliche Feld anpeilt. Habe ich auch nur die kleinste Hoffnung auf Thermik, fliege ich auch weiter wenn nur ein Tenissplatz (mit dem Gleitschirm) als Notlandeplatz erreichbar ist.

            Ich mache dabei immer eine Landevolte und zwar so knapp, dass ich notfalls auch mit dem Gurtzeug zwischen Bäume oder andere Hindernisse durchfliegen kann. Also aus der Position eine kleine LV immer ohne S Schläge (abachtern) die dann aber sitzen muss und fliege niemals hinter ein Hindernis.

            Ich musste echt schmunzeln, als ich das Video mit dem riesigen Landeplatz nach der Staumauer gesehen habe. Solche Luxuslandeplätze habe ich selten.

            Gruss Bruno

            Kommentar


              #7
              Hallo Michael,
              ich habe den "anderen" Faden von Beginn bis Ende (?) mitgelesen. Hierbei ging es ganz generell um reguläre Landeplätze, mit durch den Betreiber vorgeschriebene Landeeinteilung etc. . Natürlich gibt es immer die ein oder andere Ausnahme außerhalb dieses Betrachtungsraumes. Nur wenn 9 Seiten mit Beiträgen gefüllt werden und am Ende nur noch die hartnäckigsten Verfechter der Ausnahmeregelung die letzten beiden Seiten füllen - entsteht einfach ein falsches Bild (für jeden, der 1 Jahr später nur die Frage sieht und letzte Seite liest). Das fände ich nicht richtig.

              PS:
              Zitat von MURMEL Beitrag anzeigen
              Ich habe damit noch nie meinen Landepunkt verfehlt.
              Das bezweifle ich auch gar nicht. Nur ist die Kritik am rumgeachtere gar nicht, dass du die Landewiese verfehlst

              Kommentar


                #8
                Euch allen Danke für die konstruktiven Hinweise, die anderen spare ich mir, geht wohl in einem Forum nicht anders.
                Das Video Obermaubach war insoweit sicherlich leicht fehlzudeuten, (weil es mit seinen 100 m, wie der Kollege ja in Google earth nachgemessen hat, schon recht lang ist) fasst aber ganz gut die Punkte zusammen : Unlandbar vor dem Landefeld, der Stausee, hohes Hindernis direkt davor, die Staumauer, oft spontan die Richtung ändernder Wind. Oder auch strammer Talwind (ja, gibt es im Rurtal) Deshalb ist es da sinnvoll, möglichst nah am Fuß der Mauer zu landen. Wenn du da erst am Mittelkreis aufsetzen willst, bist du schnell auch mal schnell am Ende. Und um die optimale Landetechnik ging es mir.
                Es war bestimmt falsch, das in einem Thema "Landevolte" unterzubringen.
                Bleibt gesund.
                Zuletzt geändert von MURMEL; 12.05.2021, 10:36.

                Kommentar


                  #9
                  Wenig Platz, Hindernisse, Wasser? 🤣

                  Finde es bei solchen Landungen wichtig seinen Schirm blind zu kennen. Über den vollen Geschwindigkeitsbereich.

                  https://youtu.be/Xeilgi_UejM?t=684
                  https://www.youtube.com/user/E620SE/videos

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Born2Fly Beitrag anzeigen
                    Wenig Platz, Hindernisse, Wasser? 🤣

                    https://youtu.be/Xeilgi_UejM?t=684
                    Hammer Landung mit einem (anspruchvollen) Schirm....Respekt! Sauber eingeteilt, an jedem Übergang leicht korrigiert, gute Peilung....richtig gut...da macht es richtig Spaß bei der Landung zuzuschauen 'Chapeau*

                    Anbei ein weiteres gutes Beispiel mit dem Drachen, auch über Wasser mit exzellenter Peilung:
                    Zuletzt geändert von Fliegerbob; 12.05.2021, 14:37.

                    Kommentar


                      #11
                      Irgendwie hat er quatsch in meinem vorherigen Post eingefügt und stellt die Änderung nicht dar, daher nochmal auf diesem Wege das richtige Video (ab Minute 1:57):

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von Fliegerbob Beitrag anzeigen

                        Hammer Landung mit einem (anspruchvollen) Schirm....Respekt! Sauber eingeteilt, an jedem Übergang leicht korrigiert, gute Peilung....richtig gut...da macht es richtig Spaß bei der Landung zuzuschauen 'Chapeau*
                        Danke, hatte jetzt eher mit hate gerechnet
                        https://www.youtube.com/user/E620SE/videos

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von MURMEL Beitrag anzeigen
                          Im Gegenanflug schau ich mir die Landesituation genau an und baue noch überschüssige Höhe an meiner Position ab.
                          Meinen Queranflug mache ich aber dann grundsätzlich direkt an der Feldgrenze, fliege also möglichst keine nennenswerten Meter ins Lee und baue dann meine letzte überschüssige Höhe, falls vorhanden, in ein zwei Schleifen ab. Ich habe damit noch nie meinen Landepunkt verfehlt. Und ich möchte noch anmerken, an einem normalen Landefeld habe ich mit einer Landevolte nach DHV-Lehrmeinung ohne Schleifen keine Probleme, meinen Punkt zu treffen.

                          Was ist daran falsch oder was macht ihr anders ?
                          Wenn du bereits beim Beginn deines Queranfluges im Kopf ein, zwei zwei Schleifen einkalkuliert hast, dann ist das dein Fehler!

                          Die Höhe baust du an der Position so weit ab, dass du inklusive Gegen und Queranflug gut ins Landefeld kommts.
                          Der Queranflug kann bei praktisch jedem Landeplatz so weit variiert (erweitert, verkürzt) werden, dass das Landefeld immer getroffen wird. Falls du das nicht schaffst, dann liegt das imho daran, dass du dich schon viel früher auf deine ein, zwei Schleifen im Queranflug eingerichtet hast!

                          Die Schleifen sind nur dann akzeptabel, wenn es wirklich nicht anders geht. Aber wie eben geschrieben und selbst zugegeben, richtest du dich bereits vorab darauf ein! Somit kommt es dann zwangsläufig zu diesem Fehler!

                          Es verhält sich wie beim Ski fahren, wenn ein Fahrer den einzigen Baum auf der gesamten Piste anschaut und sich darauf konzentriert, diesen NICHT zu treffen. Er wird ihn treffen. Genau so ergeht es dir!

                          Kommentar


                            #14
                            "Die Höhe baust du an der Position so weit ab, dass du inklusive Gegen und Queranflug gut ins Landefeld kommts." Vollkommene Übereinstimmung

                            "Der Queranflug kann bei praktisch jedem Landeplatz so weit variiert (erweitert, verkürzt) werden, dass das Landefeld immer getroffen wird. Falls du das nicht schaffst, dann liegt das imho daran, dass du dich schon viel früher auf deine ein, zwei Schleifen im Queranflug eingerichtet hast!"

                            Wenn du viel fliegst, bist du sicherlich schon häufiger stehend gelandet oder mußtest für das letzte bischen Vorwärtsfahrt kräftig in den Beschleuniger treten, oder hattest auch im Endteil eine drehende oder unklare Windsituation oder bei einer Strandlandung eine leicht ablandige Windsituation. Alles Situationen, die bedeuten, dass ich keinesfalls auch nur wenige Meter zu kurz kommen möchte. Ich verstehe nicht ganz, warum ich mir nicht das bischen Überhöhe gönnen soll, anstatt mich leewärts vom Landefeld zu entfernen, nur um die Schleife zu vermeiden . Vor allem, wenn ich bei einer Aussenlandung doch alleine bin.

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Quothe_the_Raven Beitrag anzeigen
                              Noch ein Beispiel der öfters vorkommt: kurzer, schmaler Strand, von Hindernisse umgeben, Anflug nur vom Meer möglich, Landung mit Seitenwind.
                              Ist doch schon luxuriös!?
                              Klar sollte man auf jeden Fall eine Landung im Wasser vermeiden. Auch der Schirm sollte draußen bleiben - nicht weil er nass wird, sondern wegen der Gefahr weggezogen zu werden.
                              Aber sonst?
                              Freier Anflug vom Wasser her. +
                              Laminarer Wind. +
                              Landung bei Seitenwind gut machbar. +
                              Konzentriere dich auf eine saubere Landeeinteilung und es wird gut.

                              Oder was bereitet dir Unbehagen in solchen Situationen?

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