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    #31
    Zitat von EMR Beitrag anzeigen
    Danke Clows, zu denen haben mir schon einige geraten. Aber auch die gibt's nicht mehr, und es gab sie wohl auch nie in 135cm Nennlänge (und die 135 brauch ich).
    Technisch erkenne ich auf den ersten Blick keinen Unterschied zu den Makalu FX Carbon auf deren Website. Vielleicht ist das o.g. Modell auch nur ein leicht abgeändertes Produkt für ausgewählte Handelsketten. Sowas kommt ja häufig vor.

    Allerdings gibt es scheinbar alle FX Modelle nur bis 130 cm. Notfalls mal direkt beim Hersteller anfragen, vielleicht können die weiterhelfen.

    Einstweilen aber viel Spaß mit den neuen Stöcken ✌️.

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      #32
      Ich kann folgende Carbon-Stöcke von Alpin Loacker empfehlen. Habe ich seit >2 Jahren ohne Probleme im Einsatz.
      Mit Blick auf Preis-Leistung schwer zu schlagen, zumal es diese auch noch bis Ende November zu Sonderkonditionen gibt:

      Herausgeber von Lu-Glidz, dem Gleitschirm-Magazin in Blogform:
      [url]https://lu-glidz.blogspot.com[/url]

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        #33
        Der Gleichgewichtssinn altert halt genauso wie das Hörvermögen, das Sehen in der Nähe oder das Immunsystem. Schön wenn es Einzelnen gelingt diese Alterung hinauszuschieben.
        Und dann noch zum Bergaufgehen: X Alps mit langen Stöcken oder haben die mit den abgewinkelten kurzen Stöcke recht? Am Schluss landen eh alle am Rollator 😂

        Am Schluss muss man wohl so gehen wie es einem am angenehmsten ist. Ich glaube aber, dass alles eine Frage des Masses ist. Variation könnte doch was bringen? Ja, es ist super wenn man schon mal geht und nicht immer nur hochfährt, eine gesunde Brotzeit macht und den Müll wieder mit nach Hause nimmt 😉

        Die Gefahr, dass was falsch läuft, wenn was weh tut, liegt nahe. Schmerz ist das Mittel des eigenen Körpers dem Steuerorgan Hirn eine Überlastung klar zu machen. Bogenschützen merken das, wenn sie zu hohe Zuggewichte erzwingen, dann ist erst mal Schluss.
        Zuletzt geändert von MRB; 24.11.2022, 22:01.

        Kommentar


          #34
          Zitat von MRB Beitrag anzeigen
          Der Gleichgewichtssinn altert halt genauso wie das Hörvermögen, das Sehen in der Nähe oder das Immunsystem. Schön wenn es Einzelnen gelingt diese Alterung hinauszuschieben.
          Und dann noch zum Bergaufgehen: X Alps mit langen Stöcken oder haben die mit den abgewinkelten kurzen Stöcke recht? Am Schluss landen eh alle am Rollator 😂

          ...
          Hab noch nie gehört, dass man durch Gehen mit Stöcken am Rollator endet. Bin gespannt, wann das bei mir der Fall sein wird...

          Ich sehe das wie Shoulders. Der Zeitraum des "unterstützten Gehens" durch den Einsatz von Stöcken beim Berggehen/Wandern ist im Verhältnis zum Alltag, wo der Gleichgewichtssinn durch andere Tätigkeiten genauso trainiert wird, nur sehr begrenzt und vermutlich vernachlässigbar. Wer hier Zweifel hat und dennoch am Berg auf die Stöcke nicht verzichten kann/mag, findet bestimmt einen Weg, sein Gleichgewicht anderweitig zu trainieren (zB Joggen usw.).

          Letztlich ist die Grundsatzfrage "mit oder ohne" moralischer Natur und vom Threaderöffner ohnehin nicht gefragt.

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            #35
            [QUOTE][um Schluss noch die Meinung eines mir bekannten Schweizer Bergführers (Marco Bormio): nicht zu oft mit Stöcken gehen, immer mal wieder weglassen, insbesondere wenn man älter wird, denn der Gleichgewichtssinn leidet unter der Verwendung von Bergstöcken. Eine bedenkenswerte Überlegung. Die Belastung der Knie und Hüften ist dabei aber deutlich höher (Studie von Dr. Neureuther GAP). Hmm?/QUOTE]Z

            Vermutung: Gemeint ist nicht der eigentliche Gleichgewichtssinn, sondern das Training des Balancegefühls, um die Trittsicherheit zu erhöhen. Ein Bergführer denkt wahrscheinlich mehr an verblocktes Gelände als an Forstautobahnen. Aus der eigenen Erfahrung und Beobachtung anderer bei alpinen Bergtouren fällt mir immer wieder auf, wie unsicher viele Leute gerade wegen der Stöcke unterwegs sind, weil die Trittsicherheit weniger trainiert ist und das Setzen der Stöcke auch noch zusätzliche Aufmerksamkeit erfordert.

            Ich kenne ähnliche Aussagen von anderen Bergführern, die sogar noch weiter gehen und aus dem gleichen Grund (Training der Muskulatur und höhere Agilität) zu Zustiegsschuhen (Halbschuhe) raten und hohe Stiefel nur für Hochtouren, etc. empfehlen.

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              #36
              Darauf bin ich auch schon gekommen und verwende schon länger nur noch Zustiegs- oder Trailrunningschuhe. Am Klettersteig ist das freilich suboptimal, da muss man halt vorher planen. Das Setzen der Stöcke läuft allerdings genauso unbewusst und sicher wie das der Füße ab - so wie man, einmal im Fluß, den nächsten Tritt vorhersieht, klappt das auch mit dem Stock. Muss man halt oft genug machen...
              Stefan Ungemach
              pfb.ungemachdata.de/

              Warnung: der Autor ist auch gewerblich in der Branche tätig. Wer seinen Beiträgen unbesehen glaubt oder ihm was abkauft, ist selber schuld. Und wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten

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                #37
                Zitat von shoulders Beitrag anzeigen
                Das Setzen der Stöcke läuft allerdings genauso unbewusst und sicher wie das der Füße ab - so wie man, einmal im Fluß, den nächsten Tritt vorhersieht, klappt das auch mit dem Stock. Muss man halt oft genug machen...
                Das ist falsch. Vier Kontaktpunkte mit dem Boden zu verwalten ist für Hirn und Augen die doppelte Belastung. Man merkt es auch. Man kann ein Stück weit kompensieren durch stockunterstützt größere Schritte, oder durch langsameres Gehen, aber das wars dann auch. Und im übrigen setzt man in diffizilem Gelände die Füße eben nicht unbewusst (und auch nicht immer sicher). Und ja, du bist ein ganz Toller, und machst es ganz toll oft...

                Aber auf zwei andere Punkte möchte ich nocheinmal kurz hinweisen, die ich für wichtig halte:
                1. 135cm ist für einen Menschen von mehr als 185cm Körpergröße nicht grad enorm viel. Es ist ok, aber manchmal hätte man vielleicht gerne mehr Länge: bei Verwendung im Schnee oder tourengehen, zur Variation, oder bei spezieller Technik. 145cm wäre besser.
                2. Die Qualiät der Gummistopfen ist wichtig. Sie dürfen nicht vom Hartmetall durchgestanzt werden. Sonst wird es auf Stein unangenehm laut.

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                  #38
                  Zitat von StefanS Beitrag anzeigen
                  Vermutung: Gemeint ist nicht der eigentliche Gleichgewichtssinn, sondern das Training des Balancegefühls, um die Trittsicherheit zu erhöhen. Ein Bergführer denkt wahrscheinlich mehr an verblocktes Gelände als an Forstautobahnen. ...
                  Das sehe ich auch so. In richtig verblocktem Gelände geht man ohnehin nicht mit Stöcken. Da hält man die Hände frei, zur Balance und gelegentlichen Greifen.

                  Ein Wanderweg ist wegen ein paar Felsen oder Stufen noch nicht verblockt. Die zitierten Bergführer gehen wohl nicht vom selben aus wie der landläufige Hike&Fly-Pilot, der mithilfe von Stöcken die Last des Rucksacks verteilen und an gelegentlichen exponierten Stellen seine Trittsicherheit etwas steigern möchte.

                  Ich benutze mit 182cm Faltstöcke in fixer 120er Länge. Passt, für Doppelstock bergauf, hangseitig auch mal tief greifend beim queren, stützend bergab. Und angenehm kompakt im GZ. Gummispitzen gehören in die Zivilisation, im Gelände greift nur Hartmetall zuverlässig. Spätestens mit bisschen Schnee/Eis wird's mit Gummi gar heikel. Und 145cm lange Stöcke sind für Langlauf geeignet, sicher nicht für Alpinwandern.
                  Zuletzt geändert von Patrik; 25.11.2022, 15:01.

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                    #39
                    Dem kann ich mich anschließen.

                    Wenn man nicht gerade auf Asphalt geht, ist die Hartmetallspitze alternativlos.
                    Beim Tourengehen unter Umständen dann den Teller tauschen.

                    Wer mit den Stöcken sein UL Zelt aufstellen mah, sollte auch das bei der Längenwahl beachten.
                    https://

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                      #40
                      Die Marktanalyse ist gemacht und der Faden driftet langsam in Richtung Missionieren und Persönlich werden ab…

                      In mehreren Posts wurde schon darauf hingewiesen, dass manchmal Gummi-Einsätze einen zu losen Sitz haben und dadurch (oder auch aus anderen Gründen) die Hartmetallspitze den Gummi durchstanzen könnte.
                      Das Letzte passiert bei meinen Billig-Stöcken kaum, denn wegen dem allgemeinen Verschleiss ist die Dicke jedes Aufsatzes zwischen Aluspitze und dem Aussen-Profil anfänglich gut 11mm. Den losen Sitz kann ich hingegen bestätigen. Doch dies löste ich dauerhaft, indem ich auf den konischen untersten Teil der Stöcke eine ca. 4 cm hohe, 70g/m2 GFK-Lage auflaminiert habe. Diese überlebt bei mir etwa 3 Saisons und hilft dank nun vergrösserter Distanz auch wirksam gegen das "Durchstanzen".



                      Edit:
                      Kurzanlyse zum "Metall-Skistockmodell" System 1990er(?) Jahre im Bild vom nächsten Beitrag: Ein praktisch zylindrischer, recht dünner Metallstock ist erwiesenermassen ungeeignet mit einen fehlenden(?) Konusteil eine ideale Reibverpressung zum optimalen, modernen Gummi-Ausatz herzustellen. Hier ist zur modernen Gehstock-Wahl etwas Statik- und Trigonometriewissen von Vorteil. Für gelegentliche Asphaltstrecken eines Skifahres als Notlösung wäre es für mich knapp akzeptabel. Für "X-Alps" ähnliche, sportliche, Vielbenutzer sind sie hingegen ungeeignet und wurden höchstwahrscheinlich vor dem B&F Hype auch nicht dafür beworben. Als Bastelösung für Budgetbewusste könnte man ja zwei Distanzröhrchen mit beidseitigem Bund zwischen Gummi und der Telleraufnahme auf die Stöcke stülpen. Dies hält sicher eine Weile ​ sogar mit bereits durchgestanztem Gummiteil.

                      Bitte entschuldigt den Zeitunterbruch dieses Edits von gut 2 Stunden. Ich denke, dass die meisten Piloten noch auf dem Heimweg sind und Wochentags typischerweise um 9 Uhr, evtl. um die Mittagszeit und als Abendunterhaltug mal kurz vor 22 Uhr die Beiträge überfliegen.
                      Zuletzt geändert von TomK; 25.11.2022, 17:54. Grund: Edit angefügt.

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                        #41
                        . ​Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: grafik.png Ansichten: 0 Größe: 557,8 KB ID: 922142

                        Komperdell (12mm Rohr, war früher 10mm). Wenn man sehr aktiv mit den Stecken geht, d.h. viel Gewicht drauf bringt, entweder mit Zug oder Druck, dann widersteht das im Propfen eingelassene Metallplättchen nicht lang. Das geht aber nur, wenn die Stecken ausreichend lang sind. Auch wenn hier gesagt wurde, daß letzteres völlig unnötig ist

                        Der Vergleich mit Langlauf ist übrigens gar nicht so falsch, wie es beabsichtigt war. Beim Langlauf sind nämlich die Stöcke tatsächlich Bestandteil des Antriebs, d.h. man ist mit "Vierradantrieb" unterwegs. Bei der üblichen Skistocklänge hingegen - Oberarm senkrecht, Unterarm waagrecht - kann man nicht gut Schub erzeugen, allenfalls das Gleichgewicht unterstützen.

                        Und z.B. auf Waldboden oder Wiese ist es unschön ohne die Gummipropfen zu gehen - weil, vorausgesetzt man ist konditionell und koordinativ überhaupt in der Lage viel Gewicht auf die Stecken zu übertragen, die Hartmetallspitzen sich bei jedem Schritt in den Boden bohren würden und mühsam herausgezogen werden müßten... aber das sind nur meine 10 ct.
                        Zuletzt geändert von Andreas09; 25.11.2022, 16:08.

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                          #42
                          Zitat von Andreas09 Beitrag anzeigen

                          ...
                          Aber auf zwei andere Punkte möchte ich nocheinmal kurz hinweisen, die ich für wichtig halte:
                          1. 135cm ist für einen Menschen von mehr als 185cm Körpergröße nicht grad enorm viel. Es ist ok, aber manchmal hätte man vielleicht gerne mehr Länge: bei Verwendung im Schnee oder tourengehen, zur Variation, oder bei spezieller Technik. 145cm wäre besser.
                          2. Die Qualiät der Gummistopfen ist wichtig. Sie dürfen nicht vom Hartmetall durchgestanzt werden. Sonst wird es auf Stein unangenehm laut.
                          145 cm Stöcke bei 185 cm Körpergröße halte ich für ergonomisch suboptimal, bin aber auch kein Profi. Hierzu sei aber gesagt, dass definitiv Faktoren wie die Geländebeschaffenheit, Bergauf- oder Bergabgehen, sogar das Schuhwerk (Sohlendicke) und die Art der Fortbewegung (Gehen, Trailrunning) eine große Rolle spielen. Beim Tourengehen kommt noch hinzu, dass der Ski, die Bindung und der Skischuh, sowie das Einsinken im Schnee zusätzlich berücksichtigt werden müssen.

                          Mit meinen 182 cm Körpergröße halte ich meine Stocklänge je nach Einsatz zwischen ca. 125 und 130 cm und bin damit gut zufrieden. Leki hat auf deren Website mit dem Stocklängenberater ein praktisches Tool, wo man sich für verschiedene Aktivitäten die passende Stocklänge errechnen lassen kann.

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                            #43
                            Zitat von clows Beitrag anzeigen

                            145 cm Stöcke bei 185 cm Körpergröße halte ich für ergonomisch suboptimal, bin aber auch kein Profi. Hierzu sei aber gesagt, dass definitiv Faktoren wie die Geländebeschaffenheit, Bergauf- oder Bergabgehen, sogar das Schuhwerk (Sohlendicke) und die Art der Fortbewegung (Gehen, Trailrunning) eine große Rolle spielen. Beim Tourengehen kommt noch hinzu, dass der Ski, die Bindung und der Skischuh, sowie das Einsinken im Schnee zusätzlich berücksichtigt werden müssen.

                            Mit meinen 182 cm Körpergröße halte ich meine Stocklänge je nach Einsatz zwischen ca. 125 und 130 cm und bin damit gut zufrieden. Leki hat auf deren Website mit dem Stocklängenberater ein praktisches Tool, wo man sich für verschiedene Aktivitäten die passende Stocklänge errechnen lassen kann.
                            Richtig, sehr unterschiedlich. Deshalb website tools eigentlich... naja. Zudem würde ich, soweit möglich, Stöcke für unterschiedliche Aktivitäten nutzen können wollen - hab eh schon die ganze Hütte voll mit Sportkram aller Couleur. Habs die Tage ausprobiert, bei 1,85 laufe ich gern mit 1,35 als Standardeinstellung. Für Rennen vermutlich dann bissle länger, für andere Anwendungen, anderes Gelände vielleicht ebenso... halte es für sinnvoll, Reserve zu haben. Hinzu kommt, man kann ja auch größer als 1,85 sein...

                            Pauschal zu sagen "mehr als 1,35 braucht niemand" ist jedenfalls...

                            Kommentar


                              #44
                              Wie hoch Stöcke in Abhängigkeit von der Körpergröße sein müssen, hängt vom Körperbau ab. Aufrecht stehen, Arme gerade herunter hängen lassen, Ellenbogen rechtwinklig anwinkeln, Faust wie zum Greifen machen - dann ist die größte Stockhöhe gleich Oberkante der Hand plus 3cm. Je nach Gelände und Gehrichtung kann man dann bis ca. 10cm kleiner einstellen. Wer ohne Kenntnis der Oberkörper-, Arm-und Beinlängen was für wie sehr geeignet hält, ist völlig Banane.
                              Stefan Ungemach
                              pfb.ungemachdata.de/

                              Warnung: der Autor ist auch gewerblich in der Branche tätig. Wer seinen Beiträgen unbesehen glaubt oder ihm was abkauft, ist selber schuld. Und wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten

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                                #45
                                Danke allen für die sachlichen Erfahrungsberichte und Tips. Ich vermute, jetzt ist so ziemlich das meiste Wesentliche zusammengetragen worden.
                                Die letzten Pro&Con-Details hängen wahrscheinlich wie so oft vom jeweils persönlichen Empfinden ab.

                                Hier gefunden:
                                Stöcke können eine große Hilfe beim Auf- und Abstieg sein. Sie können aber auch zum Problem werden. Fluch oder Segen - klären wir heute!⬇Mehr anzeigen für al...

                                gibt´s auch noch eine nette Zusammenfassung.

                                Grüße

                                Kommentar

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