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Alle Gelände des DFC Ingolstadt für Gastpiloten ab sofort gesperrt

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    Alle Gelände des DFC Ingolstadt für Gastpiloten ab sofort gesperrt


    FLUGVERBOT FÜR GASTFLIEGER



    Das Flugverbot gilt ausnahmslos auf allen Fluggeländen des Drachenfliegerclub Ingolstadt e.V.



    Das Verbot gilt ab sofort (ab 22.05.2020 bis auf weiteres)!


    Nach 2 Flugunfällen binnen 4 Tagen zieht der DFCI die Notbremse und sperrt seine Gelände bis auf weiteres für Gastpiloten !!!!



    Innerhalb von 4 Tagen hat sich erneut ein Unfall in Oberemmi ereignet. Wieder ist ein Gastpilot in den Bäumen "gelandet", Gott sei Dank sind bei beiden Unfälllen die Piloten unverletzt geblieben. Aber jedesmal mussten die Rettungskräfte bestehend aus Feuerwehr, Rotes Kreuz, Notarzt, Bergrettung und Siegi Ferstl - unser Baumretter - ausrücken. Für alle beteiligten Rettungskräfte auch jedesmal ein persönliches Ansteckungs- und Verletzungsrisiko.

    Die Vorstandschaft erlässt deshalb (leider) wieder ein Gastflugverbot. Das Flugverbot wird befristet auf 2 Monate (bis Ende Juli) bis die Fluggelände in den Alpen (Deutschland und Österreich) wieder geöffnet haben und die Konzentration auf die "wenigen" freien Gelände vorbei ist.

    Es schmerzt diesen Schritt gehen zu müssen, aber ein weiter so kann es nicht geben.



    https://www.dfci.de/
    Zuletzt geändert von hoellenchris; 22.05.2020, 15:32.
    Zahme Vögel singen von der Freiheit ... Wilde Vögel fliegen ( Bertolt Brecht )

    Skywalk Chili 4 M , Skywalk Chili 3 M , Skytraxx 3.0 , Supair Delight 2,
    Advance BiBeta 6

    #2
    Ich hoffe ihr seid dann auch so konsequent, dass ihr das Gebiet auch für euch selbst sperrt wenn es Flugunfälle von Vereinsmitgliedern geben sollte!

    Kommentar


      #3
      Es lebe die Einigelung & Abkapselung. Wahnsinn, was da abgeht. Von "Solidarität" (ein geflügeltes und inflationär gebrauchtes Wort seit Corona) unter Fliegerkollegen weit und breit nichts zu sehen & zu spüren. Bloß unter "sich" bleiben und den anderen das Schwarz unter dem Nagel nicht gönnen. Echt zum Kotzen. Was bin ich froh daß mein Verein zu denen gehört, die weiterhin das Gelände für alle Piloten zur Verfügung stellen und sich auch für die anderen freuen können, daß das Fliegen wieder möglich ist.

      Gruß.

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        #4
        total bekloppt.... ich würde alle mitglieder des ingolstädter vereins bis auf weiteres aus allen fluggebieten die nicht zu ihrem verein gehören aussperren.

        Kommentar


          #5
          Liebe Fliegerkollegen,
          Nachdem unser Fluggebiet für alle ,auch für Gastflieger geöffnet wurde, war schon klar das ein " Run" nach Oberemmendorf stattfinden wird. Leider waren nicht nur die Unfälle für eine Sperrung der Gäste ausschlaggebend, sondern auch das Verhalten einiger Gastpiloten vor Ort.
          Schwierige Startbedingungen in der Schneise welche von einigen Gastpiloten nicht beherrschbar waren, Einsätze der Rettungskräfte, zugeparkte Wege entlang des Geländes so dass die Rettungskräfte nicht anfahren konnten , Vereinsausflüge zu uns, sowie eine massive Anzahl von Außenlandungen in landwirtschaftlich angebauten Nutzflächen, welche immer Ärger mit den Landwirten hervorrufen.
          Wir sind eigentlich sehr solidarisch eingestellt und Gäste sind immer herzlich willkommen, aber ein Fluggebiet verträgt nur eine gewisse Anzahl von Piloten. Diese wurden mehrfach erheblich überschritten.
          Wer als Verein mehrere Gelände betreibt ist immer besorgt das es mit den Anwohnern und Landwirten keinen Ärger gibt und alle miteinander gut auskommen.
          Wenn aber , wie in den letzten Wochen alles zu eskalieren droht, musste die Vorstandschaft leider die Reißleine ziehen bevor das Gebiet komplett für alle gesperrt wird.

          Liebe Grüße
          Chris
          Zuletzt geändert von hoellenchris; 24.05.2020, 08:09.
          Zahme Vögel singen von der Freiheit ... Wilde Vögel fliegen ( Bertolt Brecht )

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            #6
            Die Entwicklung ist nicht schön, war aber vorherzusehen und fast unvermeidlich. So lange die Grenzen nach Österreich noch zu sind, wird es gerade in einem etwas isolierten Ballungsgebiet am Rande der Nation (das ist München, auch wenn es nicht jeder gerne hört) Kapazitätsprobleme geben. Und bei allem guten Willen, wenn die Leute ansonsten selber nicht mehr in du Luft kommen und nur noch Ärger durch externe Befindlichkeiten (die gibt es nunmal, ob es uns paßt, oder nicht) ausbügeln dürfen, dann reagieren sie protektionistisch - wie es nahezu jeder andere in der Situation auch tun würde.

            Es ist einfach ein sehr unglückliches Timing, wenn Corona genau den Früh-Frühling bei bestem Wetter und Rekordtrockenheit plattmacht und es dann von 0 auf 150 los geht. In der Situation hätte es selbst ohne Corona schon gewisse Probleme gegeben, denn eine gewisse Anzahl Fliegerkollegen überschätzt sich dabei immer. Das kann man jedes Jahr beobachten. Ich kann das pychologisch sehr gut verstehen, endlich geht es wieder los - nur wer nicht zu den Cracks gehört, muß eben auch im Winter was machen, um nicht einzurosten. Dieses Jahr ist von der Trockenheit extrem gut begonnen, also betrifft es die typischerweise "guten" Gebiete nun besonders mit den anspruchvollen Bedingungen. Es war klar, daß es rappeln würde-

            Übrigens: Zum Glück scheint es sich in anderen Bereich, etwa beim Windenschlepp im Flachland, so langsam wieder zu entspannen. Ich schätze, daß dort nach dem Pfingstwochenende so langsam wieder Normalität eintritt (und ich meine explizit keine neue Normalität). Wer also Alternativen sucht - man muß sich nur engagieren.
            Wenn es piept - eindrehen...

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              #7
              Zitat von hoellenchris Beitrag anzeigen
              Nach 2 Flugunfällen binnen 4 Tagen zieht der DFCI die Notbremse und sperrt seine Gelände bis auf weiteres für Gastpiloten !!!!
              Wenn das ein Kriterium ist dann müssten für die meisten Deutschen Piloten Österreich und das Fassatal ganzjährlich gesperrt werden.
              Ich bin der Antichrist - inhuman, asozial, unverantwortlich, nicht gesellschaftsfähig, pervers und selbstverliebt.
              Und ich bin ein Gelegenheitsflieger. Sobald sich eine Gelegenheit bietet, geh ich Fliegen.
              BGD Cure / Gin Genie Lite II / iPad Air II mit Freeflight und Bräuninger SensBox

              Kommentar


                #8
                Zitat von hoellenchris Beitrag anzeigen
                Die Vorstandschaft erlässt deshalb (leider) wieder ein Gastflugverbot. Das Flugverbot wird befristet auf 2 Monate (bis Ende Juli) bis die Fluggelände in den Alpen (Deutschland und Österreich) wieder geöffnet haben und die Konzentration auf die "wenigen" freien Gelände vorbei ist.

                Es schmerzt diesen Schritt gehen zu müssen, aber ein weiter so kann es nicht geben.



                https://www.dfci.de/
                Das ist schade, aber ich kann die Entscheidung (teilweise, bis auf die in meinen Augen vorschnelle Nennung von 2 Monaten) nachvollziehen. Auch wir haben eines unserer Fluggebiete in den Bergen noch nicht für die Allgemeinheit geöffnet, da das Gebiet sonst überrannt worden wäre. Allerdings werden wir mit offizieller Grenzöffnung nach Österreich und der damit erhofften teilweisen Entlastung unserer Gebiete am Alpenrand auch dieses Gebiet wieder für alle öffnen (und die Entwicklung dort aufmerksam beobachten).

                Sollte mit Grenzöffnung im Laufe des Juni die Wertung im DHV-XC - in welcher coronabedingten, evtl. auf bestimmte Länder reduzierten Form auch immer - wieder aufgenommen werden, dann kann das nur mit einer Chancengleichheit für möglichst viele Teilnehmer innerhalb des ggf. reduzierten Wertungsgebietes stattfinden. Was dann nicht geht, sind Wertungsflüge z.B. nur von DFCI-Mitgliedern, gestartet von Oberemmendorf oder Böhming. Deshalb sollte sich der DFCI und auch andere Vereine schon etwas flexibel in der Terminierung des Gastflugverbotes zeigen, falls deren Mitglieder dann von dort auch in den DHV-XC-Wettbewerben mit punkten wollen.

                Generell steht und fällt eine Wiederaufnahme der Streckenflugwettbewerbe mit der Bereitschaft insbesondere der deutschen Geländehalter, in Sachen Startberechtigung den Zustand vor Corona so gut wie möglich wieder herzustellen. Flüge von Hotspots, die nur den jeweiligen Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen, können und dürfen nicht in einem sportlich fairen Wettbewerb gewertet werden.

                Gruß

                Uli

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                  #9
                  Ursache waren doch weniger die Grenzen, als eher die gute Vorhersage in dem Gebiet und die Tatsache, dass die Bergbahnen noch nicht fuhren. Zum Glück mag nicht jeder W&F. Und das lange Wochenende passte auch gut.

                  Es gibt immer Tage, an denen Hotspots wie Hochfelln oder Brauneck etc überlaufen sind.


                  @ Uli: Ich finde die Lösung konsequent dass dann eben Flüge von dem Startplatz auch nicht zählen. Von mir aus kann man da gerne einen Schritt weiter gehen und den kompletten Upload unterbinden.

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                    #10
                    Das mehr los ist, als normal, haben wir auch bei unseren Fluggebieten festgestellt. Da Andelsbuch und das Neunerköpfle nicht erreichbar, konzentriert sich das Meiste auf den Mittag und den Grünten. Teilweise 80-100 Piloten, noch nie da gewesene Massen, die aber löblicherweise die 600 Höhenmeter zu Fuß, zurückgelegt haben. Trotz der sportlichen Verhältnisse, gab es nur kleinere Unfälle. Da jetzt am Wochenende die Bergbahnen öffnen, wird noch etwas mehr los sein, teilweise vielleicht entzerrt, da die Auswahl, etwas größer wird. Allerdings kamen auch die Aussagen, von Flugschulen und Grundstückseignern, wenn sie gewusst hätten, was auf sie zukommt, hätten sie die Gebiete besser geschlossen lassen. Anrufe von Anwohnern, Bauern, Polizei, nach einem Absturz, bei einem Streckenflügchen....Aussenlandungen im hohen Gras, Auffahrten über öffentlich gesperrte Straßen zum Startplatz, mit dem PKW....zugeparkte Zufahrten...nicht bezahlte Maut, bzw. Parkplatzgebühr...

                    Auch unser Vereinsgelände ist momentan, nur für Mitglieder geöffnet. Am Freitag war auch die Kapazität des Parkplatzes erschöpft, aber noch alles im grünen Bereich...aber 45 Piloten ist auch Rekord....

                    Ich denke wenn Österreich die Grenzen wieder öffnet, verlagert sich das Problem, weiter in den Süden....
                    Meistens in der Luft

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