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Nova Itus L

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    Nova Itus L

    Hallo Zusammen,

    wer hat denn schon Erfahrung mit dem Itus L von Nova?

    Gruß
    Ludwig

    #2
    Bin auch interessiert!
    Scheint mir ein sehr vielseitiges und sicheres Gurtzeug (Rückenprotector, Air-Bag inflated vorm Start, etc.)

    Aber auf Youtube: Nichts, in Foren: nichts...

    Liebe Grüße Niklas

    [Edit] Die Foren-Suche spuckt ganze Zwei Beiträge aus - den obigen und einen Zweiten, in dem das Itus in einer Linie mit Wani 2, Advance Progress und Xema genannt werden.
    Von diesen hat nur das Xema ein pre-inflated Airbag, das Progress hat einen Schaum-Protector; nur das Itus hat einen Rückenprotektor - und jeder Pilot hat schon mal seine Wasserflasche, Geldbörse etc. hinten im Rucksack verstaut... Da freut sich beim Aufprall der Rücken.
    Ich werd's mir wahrscheinlich neu kaufen und einen Review schreiben, scheue aber noch vorm Neupreis - wobei der nicht mal über den üblichen Verdächtigen liegt. Auf der Thermik 2020 sollte das Gurtzeug näher vorgestellt werden. Ich hab das Interview gefunden :-D https://www.youtube.com/watch?v=ZrhlEjSMUjw
    Ab 03:30 min wird's interessant :-)
    Zuletzt geändert von Nikasio14; 21.06.2020, 22:35.

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      #3
      Ehem, ja....also: Alle genannten Gurtzeuge haben einen (vollständig) vorgefüllten Airbag. Das Progress hat einen mit Schaumelementen ausgesteiften Airbag, der ihn schon beim Auspacken selbständig füllt. Wani und Xema sind grds. baugleich. Das Xema ist ein gebrandetes Wani. Beide besitzen eine Feder und andere konstruktive Elemente, die den Airbag ebenfalls beim auspacken vollständig aufdrücken und damit befüllen. Ebenfalls grds. ein Wani ist das Swing Connect Reverse. Selbe Technik aber mit besserem Rucksacktrageteil, mit etwas robusteren Materialien und dadurch etwas schwerer. Wobei das aktuelle Wani 3 hinsichtlich der Robustheit der Materialien im Vergleich zu den Vormodellen zugelegt hat (so wirkt es zumindest).
      Zuletzt geändert von BIKEandFLY; 22.06.2020, 10:35.
      Wenn‘s piepst, Psychiater aufsuchen...

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        #4
        PS:
        Das Wani und dementsprechend auch das Swing und Icaro kann mit einem Rückenprotektor ausgerüstet werden, der aber für mein Empfinden nicht an die Leistung des SAS-Tec Protektors des Itus rankommt.
        Vor der Einschätzung, dass ein Rückenprotektor (und insbesondere die hier angesprochenen, SAS-Tec und „Light-Shield“), den Rückenaufprall auf eine Trinkflasche aufnehmen könnte, kann ich nur warnen.
        Zuletzt geändert von BIKEandFLY; 22.06.2020, 10:41.
        Wenn‘s piepst, Psychiater aufsuchen...

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          #5
          Hallo Ludwig, hallo Niklas,
          ich habe mir das NOVA ITUS in M gekauft und bin es schon mehrfach geflogen. (Winde) Der Grund des Kaufens war die Kombination von Sitzbrett und Protektor - in Kombination mit vergefülltem Airbag bei doch recht geringem Gewicht.
          Ich komme mit Wendegurtzeug, Schirm (MacPara Outback) , Rettung, Helm und etwas Zubehör auf 8,7Kg bei sehr gutem Tragekomfort. Beim Fliegen kann man die Sitzposition gut im Flug einstellen, die Vorderkante des Sitzbrettes ist etwas zu hart aber insgesamt fühle ich mich bei Fliegen sehr wohl im Gurtzeug.
          Das Wenden geht ohne Probleme schnell von der Hand, die Staumöglichkeiten sind für Leichtschirme mit Helm gut dimensioniert - für Normalschirme um 5 Kg wird's wohl etwas eng.
          Das Retterfach ist mit einem speziellen Innencontainerausgrüstet, der mit dem Griff fest verbunden ist - ich habe in Absprache mit Nova einen separaten Rettergriff erworben, um die Annular EVO in originalen Container zu belassen. Das Retterfach ist ziemlich eng, es sollte auf jeden Fall eine Leichtrettung verwendet werden und ein K-Test ist natürlich notwendig.
          Das ein Wendegurtzeug in punkto Aufprallschutz natürlich nicht das Non plus Ultra darstellt, sollte eigentlich jedem klar sein, der es erwirbt - das gilt unabhängig vom Hersteller. Es hat sich aber insgesamt wirklich stark verbessert.
          Das Gurtzeug fällt insgesamt recht klein aus - wer größer als 175m ist sollte auf jeden Fall zur Größe L greifen...
          Ich würde das Gurtzeug ITUS wieder kaufen - aber auf jeden Fall verschiedene Gurtzeuge Probe sitzen - ein direkter Vergleich ist immer das BESTE....

          Gruß Erhard
          Zuletzt geändert von Der_Erhard; 22.06.2020, 22:28.

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            #6
            Hallo Erhard, danke für den Bericht und Hinweise bezüglich Größe - mit 178 cm ist man da immer an der Grenze M/L, aber gerade mit meinem dicken A-Schirm schlage ich dann auf jeden Fall beim L zu.
            Heute war die Thermik bei uns brutal, das schüttelt im größeren Gurtzeug zwar kräftiger aber sitzt auf die Dauer viel angenehmer.

            Zitat von Bike&Fly Beitrag anzeigen
            PS:
            Vor der Einschätzung, dass ein Rückenprotektor (und insbesondere die hier angesprochenen, SAS-Tec und „Light-Shield“), den Rückenaufprall auf eine Trinkflasche aufnehmen könnte, kann ich nur warnen.
            Klar, ich würde jetzt nicht wegen des Protectors eine Flasche im Gurtzeug haben wollen und "drauf vertrauen". Aber Schlüssel, Geldbörse und andere Gegenstände sind da sicher nicht weniger gefährlich und im Zweifelsfall hab ich lieber einen gebrochener Wirbel als querschnittsgelähmt, oder !?
            Wie ist das bei dir mit dem Fahrrad hinten drauf? Hast du einen Protector zwischen Bike und dir?

            Liebe Grüße Niklas


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              #7
              Es ging aber nur um Trinkflasche oder ggf. Retter.

              Einen Protektor zw. Bike und mir...guter und sinnvoller Vergleich.
              Wenn‘s piepst, Psychiater aufsuchen...

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                #8
                Hat jemand ganz zufällig einen Vergleich zwischen Itus und Wani, insbesondere bezgl. des Tragekomforts?
                Wenn‘s piepst, Psychiater aufsuchen...

                Kommentar


                  #9
                  Hallo an Alle,
                  Hab das Itus in L bestellt und freue mich schon auf einen ausführlichen Test und werd euch allen einen kurzen Clip aufnehmen und mal schreiben, wie es so läuft ;-)
                  Das Wani hatte ich nur zum Fliegen und war nicht begeistert - da besorge ich mir lieber einen Packsack und pack nen ordentliches U-Turn Airx rein ^^ :-P
                  Die nächste Woche sollte es da sein, dann schreib ich mal.
                  Alles Gute und frohes Fliegen ;-)

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                    #10
                    Sodala zweiter Flug im Itus :-D

                    Kurzer Review:
                    Das Gurtzeug ist prinzipiell echt super, angenehm zu fliegen, gibt ein gutes Feeling dank Sitzbrett und passt hervorragend mit meinem Alpha Advance 6 in 26.
                    Auch auf dem Rücken ist das GZ eine angenehme Sache. Die vielen Taschen geben Möglichkeit, überall wo was zu verstauen und gesichert auch wieder mit zum Boden zu nehmen.
                    Wasserbeutel werden in der Außentasche des Rucksack verstaut und der Schlauch dann nach dem Wenden durchgeführt werden.

                    Negativ aufgefallen:
                    Die seitlichen Gurte im Rucksack dienen als Spanner, um den Schirm noch mehr zu komprimieren. Leider sind aber diese Spanngurte vor dem Reißverschluss angenäht, sodass der Druck direkt punktuell auf den Reißverschluss geht; ich vermute mal, dass hier auch die Schwachstelle des Rucksacks ist. Der Zipper selbst ist gerade ausreichend dimensioniert aber mit meinem riesigen A-Schirm schon hart an der Belastungsgrenze. Zusätzlich zum Schirm habe ich Helm und Handschuhe sowie eine leichte Wendejacke untergebracht, mehr passt aber nicht hinein. Viel Wechselkleidung klappt dann nicht mehr.

                    Sehr positiv: Überall kleine Taschen mit Reißverschluss, sodass nichts heraus fällt. Alle "offenen" Außentaschen sind dann im GZ-Modus innenliegend und auch geschützt. Der SAS-Protektor ist kaum spürbar und im Rucksack-Modus sehr angenehm auf dem Rücken.
                    Die Farbkennung der Karabiner und Verschlüsse macht das Einhängen am Schirm sehr angenehm und sicher. Auch wenn ich weiterhin gerne vorwärts starte ^^ ;-)
                    Auf den Trägern sind jeweils Schlaufen und Klettbereiche fest integriert, so kann nützliches Zubehör wie Funkgerät, GPS-Gerät, Wasserschlauch, Seilmesser einfach befestigt werden. Mein Mystic Kite-Knife habe ich trotzdem per Kabelbinder befestigt.
                    Alle Reißverschlüsse haben Kunststoff-Überzüge und sind super zu greifen. Trotzdem habe ich mir neonfarbene Anhänger befestigt, damit man sie schneller erkennt.

                    Neutral aber erwähnenswert:
                    Der integrierte Beschleuniger ist mit einem flexiblen Kabel ausgestattet für 50% Beschleunigung. Dieses steht im Normalzustand leicht nach oben und ist so super mit dem Fuß zu erreichen. Wenn man die Klettverschlüsse noch zu lässt beim Start, funktioniert dieser auch als Beinstrecker und man braucht diesen nicht separat, wenn man Schwierigkeiten hat, ins GZ zu rutschen. Btw. das geht bei diesem GZ wirklich gut.

                    Fazit: hier und da ein paar Feinheiten, die sicher verbessert werden könnten, ist das GZ alles in allem eine super Wahl.
                    Bei meinem letzten Flug hatte ich fast eine Stunde Airtime, musste leider wegen Sonnenuntergang aufhören, habe mich im GZ aber durchgehend wohl gefühlt!

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                      #11
                      Zitat von Der_Erhard Beitrag anzeigen
                      Das Retterfach ist mit einem speziellen Innencontainerausgrüstet, der mit dem Griff fest verbunden ist - ich habe in Absprache mit Nova einen separaten Rettergriff erworben, um die Annular EVO in originalen Container zu belassen
                      Hallo Erhard,
                      hast du eventuell noch die NOVA Artikel-Nr. dazu?

                      Kommentar


                        #12
                        Mich würde mal interessieren, wie viele von Euch keine Beinschlaufen am Gurtzeug mehr haben möchten. Schon beim Betrachten der Bilder auf der Nova-Homepage wird mir klar, dass das nicht mein Gurtzeug werden könnte.
                        Wir leben alle auf dieser Erde; aber nicht alle haben den selben Horizont.

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                          #13
                          Get-Up vs. T-Lock ist ja auch nicht wirklich neu. Bei den allermeisten Gurtzeugen ist der Unterschied nur bei Start und Landung gegeben, Stichwort Eierquetsche. Im Flug ist bei beiden konstruktionsbedingt i.d.R. kein nutzbarer Kontakt mehr zu den Beinschlaufen gegeben. Bei Acro Gurtzeugen vielleicht noch.
                          Wenn‘s piepst, Psychiater aufsuchen...

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                            #14
                            Zitat von BIKEandFLY Beitrag anzeigen
                            Bei den allermeisten Gurtzeugen ist der Unterschied nur bei Start und Landung gegeben, Stichwort Eierquetsche.
                            Gerade das kann ich nicht brauchen. Wer will sich denn beim Aufziehen in anspruchsvollen Bedingungen auch noch Gedanken um die eingebaute Eierquetsche machen?

                            Ich bin als Nordlicht in Ermangelung von Flugbergen viel am Bodenturnen. Für mich war der Erwerb des ersten Gurtzeuges ohne ordentliche Beinschlaufen die bisher größte Fehlentscheidung.

                            Zitat von BIKEandFLY Beitrag anzeigen
                            Im Flug ist bei beiden konstruktionsbedingt i.d.R. kein nutzbarer Kontakt mehr zu den Beinschlaufen gegeben. Bei Acro Gurtzeugen vielleicht noch.
                            Ist eine Einstellungssache. Nicht im Kopf, sondern bei den Gurten.
                            Wir leben alle auf dieser Erde; aber nicht alle haben den selben Horizont.

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                              #15
                              Zitat von Oasis Beitrag anzeigen
                              Ist eine Einstellungssache. Nicht im Kopf, sondern bei den Gurten.

                              Nein, ist es bei den meisten Gurten heutzutage nicht. Die äußere Fixierung der Beinschlaufen ist so hoch, dass es im Flug quasi auch nicht groß anders ist, als ein Get-Up.
                              Gutes Beispiel dafür die WW Gurtzeuge wie Wani, Haska. Beim Starten dann schon.

                              Dein MK ist da natürlich genau die Ausnahme, die ich meine, wenn ich „meistens“ sage.

                              Wenn Groundhandeln stetiger Bestandteil der Fliegerei ist, dann führt an Beinschlaufen m.E. nichts vorbei.

                              Ein Aspekt stört mich bei der Risikoanalyse beim Get-UP auch noch sehr: Lediglich ein Fail führt bei Start und Landung wahrscheinlich zum unweigerlichen Absturz. Wenn nämlich nur eine einzige Schnalle versagt, eine der beiden Get-Up Scnallen am Bauchgurt, sackt man m.E. dann so tief durch, dass man in der plötzlichen unvorbereiteten Situation a) nicht mehr schnell und vor allem präzise genug die Bremse(n) hoch bekommt um nicht abzudriften und b) die Bremse(n) aus der tief hängenden und verdrehten Position möglicherweise insgesamt gar nicht mehr weit genug hoch bekommt.
                              Ich bin mir nicht mal sicher, ob die „natürliche Reflexsituation“ in dem Falle nicht gar wäre, die hochhängende Seite nicht gleich noch mit durchzubremsen...Abstützreflex.
                              Zuletzt geändert von BIKEandFLY; 03.06.2021, 12:45.
                              Wenn‘s piepst, Psychiater aufsuchen...

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