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    #16
    Die ersten beiden Punkte wären mir egal, ein explizit grabender Schirm dagegen sehr stören.



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      #17
      Immerhin genauso hässlich, wie das andere Zeugs von PHI.

      Für mich ist das "Design" von Hannes das mit Abstand hässlichste am Markt. Und das konsequent seit Jahren. Und ich rede nur vom Aussehen.

      Denn sonst mag ich ja die Schirme. Hatte selbst nen Mentor 3 (kackbraune Eintrittskante, Augenkrebs) und jetzt nen Maestro - aber sorry, das Aussehen ist einfach Mist. Stellt mal einen Designer an, der das kann. Das ist gut investiertes Geld und man sieht den Unterschied.

      Der Mensch ist auch Ästhet!

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        #18
        Alleinstellungsmerkmal, man redet viel, oft und emotional drüber, Jedem springt es meilenweit ins Auge, immerhin...

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          #19
          Hallo,
          Lucian hat es schon erwähnt, dass der Beat gegenüber dem Tenor mehr Fläche und eine andere Bremsgeometrie hat und eine andere Zielgruppe anspricht.
          Das würde heißen, dass der Beat nicht wirklich zwischen Maestro und Tenor liegt, die eher auf Strecke und Leistung getrimmt sind?

          Hannes hat vor 2 Jahren einen schönen Vergleich mit der Symphonia als Citroen DS und dem Tenor als Golf GTI beschrieben.
          Ich habe damals die Symphonia und den Tenor getestet und habe mich dann für die Symphonia entschieden.
          Genau aus dem Grund, dass mir der Tenor zu sportlich und zu hart "gefedert" war.

          Passt der Beat eher für Symphoniaflieger, die einfach mehr wollen, aber keinen High-B Schirm, wie z.B. einen Maestro oder ähnlich fliegen wollen?

          Hat schon wer Flugerfahrungen mit dem neuen Beat?

          Sg Franz

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            #20
            Franz. Bald wird es einen ausführlichen Test des Beat auf Lu-Glidz geben. Dem will ich hier nicht vorweg greifen. Grundsätzlich würde ich den Beat aber schon zwischen Tenor und Maestro einordnen, er hat aber einen etwas anderen Charakter als diese beiden. Wenn Du den Tenor schon als "hart gefedert" empfandest (alles ist relativ), dann würdest Du dem Beat wohl ähnliches bescheinigen. Alles weitere dann im Test. Muss nur noch die Zeit finden, das aufzuschreiben...
            Lu-Glidz, das Gleitschirm-Magazin in Blogform:
            [url]www.lu-glidz.blogspot.de[/url]

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              #21
              Hey Lucian,
              super freut mich, dass von Dir ein Testbericht kommen wird.

              Sg Franz
              Zuletzt geändert von Flying Franz; 30.08.2020, 22:00.

              Kommentar


                #22
                Hallo Franz;
                mal ne Frage- was meinst Du mit 'zu hart "gefedert" war? Ich bin den Tenor leider nur in schwammiger Flachlandthermik geflogen
                und fand ihn über die Tragegurte doch recht 'mitteilsam'.
                Wenn es sportlich wird geht es richtig ins Brett?

                Gruß Christian
                Der Vergleich ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

                Kommentar


                  #23
                  Hallo Christian,
                  meine Meinung, wenn sportliche Bedingungen herschen, dann ist es mit jedem Schirm mehr oder weniger sportlich.
                  Unter hart gefedert verstehe ich, dass bei leichten bis mittleren Bedingungen jede Luftbewegung am Gurtzeug zu spüren ist. Ich hab das beim Tenor schon als zuviel empfunden, die Symphonia war da schon angenehmer und entspannter und hat das Unbrauchbare weggedämpft.

                  Deine Erfahrung, dass du bei schwammiger Flachlandthermik den Tenor über die Tragegurte doch recht 'mitteilsam' empfindest, das verstehe ich auch als hart gefedert.

                  Viele wollen jede Luftbewegung mitbekommen, andere wollen es lieber gedämpfter.

                  Sg Franz

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                    #24
                    Dann keinesfalls den Tenor Light kaufen. Denke sollte der Beat auch als Leichtversion kommen, ist er ähnlich geschwätzig wie der Tenor Light. Hannes möge mich korrigieren. Meiner schwätzt wie ein Teenager mit Sprechdurchfall. Hab mich aber dran gewöhnt.
                    PHI-Treiber

                    Kommentar


                      #25
                      Hallo zusammen,

                      ich hatte die Möglichkeit, den Beat ausgiebig zu testen, und bin sehr angetan davon, besonders von der Einfachheit und dem Extremflugverhalten. Ausgiebig heißt 7 Stunden Thermikflüge in den Bergen und 2 Tage Sicherheitskurs. Bevor ich weiter in die Details gehe, zuerst noch etwas zu meiner bisherigen Flugerfahrung:
                      Ich fliege (inkl. Ausbildung) seit etwa 2,5 Jahren, habe ich der Zeit gut 300 Flüge gemacht, die grob 170 Stunden entsprechen sollten. Außer den Flügen mit dem Beat habe ich praktisch alle Flüge mit meinem Ibex 4 gemacht. Mein Gurtzeug ist ein Sitzgurtzeug mit Sitzbrett. Startgewicht ist meistens zwischen 90kg und 92kg. Mein Ibex 4 hat einen Gewichtsbereich von 75-110kg, der Beat, den ich getestet habe, geht von 75-95kg.

                      Starten/Landen: Keine Besonderheiten, geht beides problemlos.

                      Thermikfliegen: Ich hatte keine Mühe, den Beat in der Thermik zu fliegen, und fand nicht, dass er sich vom Anspruch groß von meinem Ibex unterschieden hat. In der ersten Stunde hatte ich den Eindruck, dass der Beat beim Kreisen etwas mehr kleine Korrekturen braucht. Daran habe ich mich aber wohl schnell gewöhnt. Das habe jedenfalls ich nach der Stunde gar nicht mehr gemerkt.
                      Ich habe es leider nicht geschafft, bei den Testflügen mit jemandem Fliegen zu gehen, mit dem ich sonst auch oft fliegen gehe. Daher kann ich nur grob abschätzen, wie gut der Beat steigt. In den beiden Thermikflügen mit dem Beat konnte ich sehr häufig sehr einfach steigen. Da ich das mit meinem Schirm nur bei besseren Tagen schaffe, gehe ich davon aus, dass ich mir mit dem Beat im Steigen leichter tue. Mangels direktem Vergleich kann ich das aber weder sicher sagen noch quantifizieren.

                      Gleiten: Der Schirm geht vor allem gegen den Wind besser, was aber bei dem Vergleich zwischen A- und B-Schirm zu erwarten ist. Mit meinem Schirm muss der Gegenwind schon so stark sein, dass die Gleitzahl auf 2 sinkt, dass ich was mit dem Beschleuniger machen kann und dann noch etwa auf Gleitzahl 3 komme. Bei Gleitzahl 3 kann ich mit dem Beschleuniger vielleicht noch eine minimale Verbesserung erreichen und spätestens bei Gleitzahl 4 bringt der Beschleuniger nichts mehr. Beim Beat konnte ich bei Gleitzahl 4 noch in den Beschleuniger treten und bin auf eine Gleitzahl von 5 bis 6 gekommen.
                      Weder beim unbeschleunigten noch beim beschleunigten Gleiten habe ich ein störendes Verhalten, wie z.B. Rollen, festgestellt.

                      Seitenklapper: Bei Klappern von 30-40% wollte der Beat auch mit offener Außenbremse nicht abdrehen. Bei größeren Klappern (ab 50%) dreht der Schirm ganz gemütlich ab und wird erst nach 1-1,5 langsamen Umdrehungen schneller, aber erreicht nur eine recht langsame maximale Rotationsgeschwindigkeit. Mein Ibex dreht im Vergleich schneller ab und erreicht auch eine deutlich höhere Rotationsgeschwindigkeit. Einzig beim Ausleiten der Rotation fande ich den Beat feinfühliger als meinen Ibex. Hier musste man die Bremse genauer dosieren, um zu vermeiden, dass der Schirm auf die offene Seite dreht oder wieder anfängt abzudrehen. Der Anspruch (beim Ausleiten) ist etwas höher, aber das ist alles machbar und der Schirm hat kein überraschendes Verhalten gezeigt. Also alles im grünen Bereich.

                      Frontklapper: Geht sofort und ohne Eingreifen wieder auf. Allerdings habe ich damit nach etwa 2 Stunden Flugzeit meinen ersten nicht beabsichtigten Frontklapper überhaupt kassiert. Das war im unangebremsten und unbeschleunigten Flug und der Schirm war direkt über meinem Kopf. Je nachdem, wie die ganz genaue Windrichtung war, kann es sein, dass eine kleine Erhebung ein leichtes Lee erzeugt hat. Allerdings hat sich die Thermik kein bisschen turbulent angefühlt. Mit dem Ibex bin ich auch schon in richtig bockiger (Lee-)Thermik geflogen und es hat nie einen Frontklapper gegeben. Der Beat ist mir später mal wirklich vorgeschossen und da nicht geklappt. Es ist also sicher falsch, den Beat allgemein als klappanfällig zu bezeichnen. Die höhere Streckung als mein Ibex (der eine sehr geringe Streckung hat) senkt wahrscheinlich die Klapperresistenz, aber so wirklich kann ich mir den Klapper nicht erklären und deswegen auch nicht viele Schlüsse draus ziehen.

                      Strömungsabriss: Der Schirm reisst über die ganze Länge gleichmäßig ab ohne vorher die Ohren nach hinten zu klappen oder ähnliches. Also sehr angenehm. Sowohl beim Einleiten als auch beim Ausleiten habe ich keine Unterschiede zu meinem Ibex festgestellt.

                      Spirale: Der Schirm lässt sich schnell und ohne Überraschungen in die Spirale bringen. Mein eigener Schirm lässt sich extrem leicht aus der Spirale bringen. Es reicht, die Innenbremse etwas zu lösen, kurz nachzuziehen und dann die Bremse langsam zu öffnen. Beim Beat musste dafür schon die Innenbremse geöffnet werden und leicht Gewichtsverlagerung nach außen gegeben werden. Im Anschluss habe ich es nicht geschafft, die Spirale pendelfrei auszuleiten. Den Grund dafür sehe ich aber bei mir, da ich es von meinem Schirm ganz anders gewöhnt bin. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich der Beat beim Ausleiten überraschend und unangenehm verhalten hat. Ich gehe stark davon aus, dass ich einfach diese Art von Ausleiten noch etwas kennenlernen muss und dann die Spirale beim auch Beat pendelfrei ausleiten kann.

                      Ohren anlegen: Ich hatte es einmal, dass die beschleunigten Ohren in der Thermik geschlagen haben. In ruhiger Luft haben die beschleunigten Ohren kein bisschen geschlagen. Ich habe nichts wissentlich anders gemacht, daher weiß ich nicht wo der Unterschied herkam. Ob die Thermik da so einen großen Unterschied macht, weiß ich nicht, aber kann es mir nicht unbedingt vorstellen. Die normalen Ohren unbeschleunigt und die großen Ohren (logischerweise beschleunigt) waren immer total ruhig.

                      Wingover: Habe ich mit meinem Schirm schon viel gemacht und habe auch sofort mit dem Beat hohe Wingover ohne Probleme hinbekommen.


                      Insgesamt bin ich direkt super mit dem Schirm zurecht gekommen und habe mich wohl gefühlt damit. Auch im Sicherheitskurs war ich sehr positiv überrascht davon, dass die meisten Manöver vom Anspruch praktisch wie bei meinem Ibex waren und teils sogar weniger anspruchsvoll waren (Seitenklapper). Leistungsmäßig scheint es auch ein großer Sprung zu sein, aber da ich nur meinen Ibex als Vergleich habe, ist das wohl zu erwarten gewesen. Einen Vergleich zu anderen vergleichbaren B-Schirmen kann ich nicht ziehen.
                      Ich habe keine Eile, mir den Schirm zuzulegen, weil eh das meiste der Thermik rum ist, bis der Schirm da wäre. Aber ich war sehr zufrieden damit und es spricht für mich praktisch nichts gegen den Schirm. Außerdem werde ich wahrscheinlich keinen anderen Schirm so intensiv testen können. Daher werde ich ihn wahrscheinlich irgendwann im Laufe des Winters kaufen.

                      Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen ein paar mehr Eindrücke von diesem schönen Schirm liefern. :-)

                      Viele Grüße,
                      Christian

                      Kommentar


                        #26
                        Hallo Christian,
                        super beschrieben, das ist natürlich die beste Variante, den Schirmtest gleich mit einem Sicherheitstraining zu verbinden.
                        Das horcht sich ja im ganzen ganz gut an.
                        Sg Franz

                        Kommentar


                          #27
                          luaas
                          Zitat von luaas Beitrag anzeigen
                          Franz. Bald wird es einen ausführlichen Test des Beat auf Lu-Glidz geben.
                          Kannst du schon abschätzen wann "bald" sein wird? Freue mich auf den Artikel.

                          Hannes Papesh
                          Ich gehe davon aus, dass es auch vom Beat eine Leichtversion geben wird, stimmt das? Falls ja, kannst du schon verraten wann? Diesen Herbst?

                          Kommentar


                            #28
                            Ich konnte den Beat vor kurzem auch ausführlich testen. Zu Beginn mal ein kritisches Statement "Es ist ein EN-A Schirm!".
                            Vom Sicherheitsfaktor her muss man absolut sagen dass es sich um einen A-Schirm handeln muss. Ich habe den BEAT ca. 13kg überladen geflogen und bei den Klappertests war es echt schwierig einen zu ziehen der über die B-Ebene hinaus klappen wollte. Es kam mir fast so vor wie beim RAST System von Michael Nessler. Die Frontstalls und Klapper blieben einfach bei der B-Ebene stehen. Als ich es dann mit höchster Motivation doch schaffte einen größeren Klapper zu ziehen, war dann ohne Piloteneingiff doch ein wegdrehen von 90° zu beobachten. (Heli funktioniert extrem gut, Sat auch, wird hier aber kaum jemanden interessieren ;-) ) Fullstall und Frontklapper waren ebenfalls absolut auf A-Schirm Niveau. - Das ist natürlich alles sehr positiv!

                            Was mir dann aber nicht ganz so gefallen hat, war dass auch das Flugverhalten sehr an einen EN-A Schirm erinnert. Ich würde die Kappe als relativ hart einstufen (natürlich auch wegen meiner Überbelastung), welche aber dennoch nur sehr wenig Information zum Piloten weitergibt. Der Beat lässt sich problemlos in jede gewünschte Schräglage positionieren und kann auch überladen beim Steigen mit anderen Schirmen mithalten. Die Gleitleistung, - und vor allem jene im beschleunigten Flug erinnern dann aber doch wieder stark an einen EN-A Schirm.
                            Die Verarbeitung (vor allem der Tragegurte) ist ausgezeichnet! Große kugelgelagerte Bremsrollen, ein Bremswirbel welcher auch mal tatsächlich in der Praxis funktioniert und ein BC-System in welchem man bei langen Gleitpassagen seine Hände entspannen kann. (Ob dieses Band wirklich ein BC-System ist weiß ich nicht, da es leider in der Praxis völlig unbrauchbar - da viel zu schwer zu ziehen - ist)
                            Der Beat wäre ein absolut gelungener A-Schirm welcher relativ wendig, leicht zu starten und natürlich klassenüblich - Super Safe ist!
                            Warum man diesen Schirm als MID-B verkauft, wird wohl an jenen Kunden liegen, die zwar mit einem MID-B am Startplatz aufkreuzen wollen, in der Luft aber lieber einen EN-A haben möchten.

                            ps.: Würde man den Beat ca. 20kg überladen fliegen, wäre dies ein super Anfänger - Freestyle Schirm!
                            Bitte im Hinterkopf behalten, dass ich den Schirm überladen geflogen bin... vielleicht gibt er richtig belastet eh mehr Informationen über die Luftmassen weiter und gleitet beschleunigt auch besser...
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                              #29
                              Demnach ein Schirm für Hausbergflieger.

                              Gutes Steigen ist da wichtig, denn wer der Höchste ist, ist doch der beste Flieger und der König am Set. Gleitleistung ist egal für die 2 Kilometer in jede Richtung, Hauptsache oben. Und stabil und wenig informativ ist auch wichtig, sonst bekommt der Fliegerkönig Angst, oder beherrscht das Gerät nicht mehr.

                              Mit den von Dir beschriebenen Eigenschaften macht er jedoch Sinn in der gegebenen Produktpalette von Phi.

                              Ich bin mal auf Lucians Test gespannt.

                              Kommentar


                                #30
                                Zitat von PD Tom Beitrag anzeigen
                                I... Die Gleitleistung, - und vor allem jene im beschleunigten Flug erinnern dann aber doch wieder stark an einen EN-A Schirm...
                                Sehr interessant wäre der Vergleich zum PHI Tenor, der auch schon von Lucian getestet wurde. Ich freue mich darauf ...

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