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Gin Yeti UL Rettung

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    Gin Yeti UL Rettung

    Retter Gin Yeti UL

    Der Yeti UL ist ein sehr leichter Rettungsschirm aus dem Hause Gin. Gewicht und Packmaß sind da schon ziemlich sexy.

    Wer von euch hat schon Erfahrungen mit diesem Rettungsschirm die über das Tragen hinausgehen.

    Die Sinkgeschwindigkeit einer Yeti UL (L) entspricht der (m)einer alten Yeti#40 Rundkappe ( bei 120 kg max ).
    Über die Erhöhung der projizierten Fläche werden diese traumhaften Werte wohl ohne nennenswerte Vorwärtsfahrt erreicht.

    Die Yeti UL ist ja jetzt über ein Jahr auf dem Markt. Da sollte es doch schon langsam Erfahrungswerte geben.

    Angaben aus Handbuch gerundet.
    Yeti UL Yeti#40
    Max Gewicht 120 kg 120 kg
    Gewicht 1,2 kg 1,8 kg
    Sinkrate 5,1 m/s 5,1 m/s
    Volumen 3 l mehr
    Fläche 27 m² 40 m²
    .
    Also wer von euch hat so eine Kappe schon mal im Sicherheitstraining oder im echten Leben geworfen ?
    Wie behauptet sich der Retter gegenüber dem Gleitschirm ?
    Vorwärtsfahrt ?
    Packfreundlichkeit ?
    Oder hat noch andere Erfahrungswerte mit dem Teil.

    gRuss Ralf
    Zuletzt geändert von flyrasch; 12.01.2021, 07:34. Grund: Flächenwerte in Tabelle richtig rum gedreht

    #2
    Hallo, würde mich auch interessieren, 27 qm sind nicht viel.
    Soll ja 30 % mehr Fläche bieten als herkömmliche Rettungen.
    Wenn das so ist....
    Tabelle ist falsch herum ?
    Will mir das Yeti 2 Gurtzeug holen, vielleicht mit der Yeti Ul Rettung.
    Bin noch am Überlegen. sonst wird es eine SQR light 120. Dani Loritz X Two ist nicht lieferbar.
    Geworfen hat die bestimmt noch keiner, ist noch nicht lange auf dem Markt.

    Kommentar


      #3
      Zitat von Hutzi Beitrag anzeigen
      Dani Loritz X Two ist nicht lieferbar.
      ...doch, die Lage bessert sich! Habt Geduld... :-)

      Das Schöne bei der Aerodynamik ist, dass sie wie allgemein üblich in der Physik, sie sich an feste Gesetzmäßigkeiten hält, egal ob sie in Korea, der Schweiz oder in Pakistan angewendet wird...

      Dani

      X-Dream Fly


      "Anderssein ist kein Defekt!", Markku Wilenius

      Kommentar


        #4
        dass ist schon arg klein. Ob die Werte stimmen können?

        Kommentar


          #5
          Zitat von X-Dream Dani Beitrag anzeigen
          Das Schöne bei der Aerodynamik ist, dass sie wie allgemein üblich in der Physik, sie sich an feste Gesetzmäßigkeiten hält
          Der Zusammenhang zwischen projezierter Fläche und Sinken hält sich zwar halbwegs an physikalische Gesetzmäßigkeiten. Leider werden bei Rettern aber nur ausgelegte Flächen angegeben - und selbst die nicht mal vertrauenswürdig.

          Im Grunde kann die übliche Pi mal Daumen Regel "die rechnerische Flächenbelastung von Anhängelast zu ausgelegter Fläche sollte unter 3 kg/qm liegen" also auch nur als Vergleichsbasis für Retter dienen, deren Verhältnis der angegebenen ausgelegten zur unbekannten projezierten Fläche etwa gleich ist. Ebendieses soll beim Gin Retter aber konstruktiv deutlich anders sein, was man auch technisch nachvollziehen kann.

          Also sticht das Physik Argument aus meiner Laiensicht erst mal nicht wirklich. Die ganzen Verhältnisse von projezierten und ausgelegten Flächen, CW-Werten, Bauhöhen, Leinenlängen usw. bei pumpenden, wabbelnden Rettern sind doch eh nur sehr ungefähr vergleichbar.

          Oder ist die Konstruktion von Gin aus Deiner Sicht ein Fake, bzw. die angegebenen Werte falsch?

          Schön wäre eine exakte Argumentation, statt unterschwellige Unterstellungen. Mir leuchtet jedenfalls (noch) nicht ein, was an Gins Aussagen falsch sein soll, dass die projezierte Fläche dank der Rippen verhältnismäßig deutlich größer wird. Auch wenn mein Bauchgefühl natürlich ebenfalls rebelliert bei den kleinen qm-Zahlen...
          Zuletzt geändert von DonQuijote; 13.01.2021, 22:13.
          Mit der Schwerkraft kann man nicht verhandeln.
          (Sonny Crockett in Miami Vice)

          Kommentar


            #6
            auch wenn ich mich wiederhole; die projizierte Fläche spielt im Retterbau eine vernachlässigbare Rolle, da der Widerstandsbeiwert einer flachen Scheibe schlechter ist (ca. 1.11) als einer Halbschale (1.3-1.5). Im professionellen militärischen oder zivilen Retterbau werden keine projizierten Flächen als Referenz hergenommen. Nur wir im Gleitschirmbreich sind dem Irrglauben verfallen dies tun zu müssen. Also, es macht keine Sinn sich der maximal möglichen projizierten Fläche annähern zu wollen. Je flacher der Retter, desto grösser die Vorwärtsfahrt. Je höher die Vorwärtsfahrt, desto grösser die Resultierende.
            Rettungsgeräte ohne gewollte und somit steuerbare Vorwärtsfahrt unterliegen der reinen Theorie des Luftwiderstandes. Dieser liegt im direkten Verhältnis zur Fläche. Diese Tatsache lässt sich lediglich durch die Grundform minimal beeinflussen.

            Diese Antwort müsste eigentlich jeder Pilot nach einer vernünftigen Theorielektion in Aerodynamik selber geben können. Jeder von uns hat mal solchen Theorieunterricht als Vorbereitung für die Theorieprüfung genossen.
            Es braucht also kein Studium in Raketen Wissenschaft um u verstehen, dass dieser Retter entweder exorbitante Sinkwerte haben wird oder überproportionale Vorwärtsfahrt aufweine wird. Ein VW-Bus lässt sich nicht auf 300km/h beschleunigen, weder mit 1000Ps-Motor noch im freien Fall! Wer Physik ansatzweise versteht, der realisiert dies umgehend. Wer diese Basics nicht versteht, der muss entweder den Querdenkern oder der Werbung glauben....
            Dani

            X-Dream Fly


            "Anderssein ist kein Defekt!", Markku Wilenius

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              #7
              Einwandfreie Erklärung, vielen Dank. Jetzt habs sogar ich endlich einigermaßen verstanden (Scheibe > Halbkugel). Tut mir leid, dass Du Dich mit so ungebildeten Nixblickern wie mir auseinandersetzen musst.
              Mit der Schwerkraft kann man nicht verhandeln.
              (Sonny Crockett in Miami Vice)

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                #8
                Zitat von X-Dream Dani Beitrag anzeigen
                Je flacher der Retter, desto grösser die Vorwärtsfahrt. Je höher die Vorwärtsfahrt, desto grösser die Resultierende.
                Rettungsgeräte ohne gewollte und somit steuerbare Vorwärtsfahrt unterliegen der reinen Theorie des Luftwiderstandes. Dieser liegt im direkten Verhältnis zur Fläche. Diese Tatsache lässt sich lediglich durch die Grundform minimal beeinflussen.
                Zitat von Gin
                Stabiles Sinken ohne Driften
                Wenn ich die technische Daten der verschiedene Rettungen um die 120kg vergleiche, ist es auffällig dass der Yeti UL ein sehr deutlicher Sprung von Volumen und Fläche angibt.
                Fläche (m²) Gewicht (kg) Volumen (l) Fahrt Sinkrate (EN) Dichte (g/m²) Dichte (kg/l)
                X-One 120 34,5 1,24 4,6 nein 5,49 36 0,27
                X-Two 130 35,7 1,25 4,6 nein 5,47 Dreieck 35 0,27
                Yeti UL 27 (120kg) 27 1,17 (3) 4,19 nein 5,1 43 (0,39) 0,28
                Yeti Cross 38 (126kg) 38 1,7 5,1 ? 4,8 45 0,33
                DC 125 ST 30,7 1,39 4,7 ja 4,5 45 0,26
                Ultra cross 125 33 1,2 5 ja 5,1 36 0,24
                U Turn X 115 36,2 1,2 3,85 ? 5 33 0,31
                SQR light 120 32,4 1,17 3-4 nein 5,4 Verrundet 36 0,39-0,29
                Zuletzt geändert von Quothe_the_Raven; 14.01.2021, 18:36. Grund: X-Two nicht steuerbar

                Kommentar


                  #9
                  Wenn ich die technische Daten der verschiedene Rettungen um die 120kg vergleiche, ist es auffällig dass der Yeti UL ein sehr deutlicher Sprung von Volumen und Fläche angibt.
                  Die Konsequenz ist dann ja klar. Muß sich ja niemand dran hängen, der deutlich mehr als 65 kg wiegt...
                  Wenn es piept - eindrehen...

                  Kommentar


                    #10
                    Die Rettung hat mit 120 Kg eine Zertifizierung bekommen, GIN kann da nicht einfach 120 Kg drauf schreiben, warum sollten sie das tun?

                    Kommentar


                      #11
                      Hi Zusammen
                      GIN hat bereits einige Jahrzehnte Erfahrung im Retterbau. Dazu kommt, dass die Firma für Projekte des Koreanischen Militärs gearbeitet hat und da insbesondere in den letzten Jahren extrem viel in den Leichtbau investiert hat. Als Zusammenfassung: ja, die Fläche ist klein. Trotzdem wurde die Yeti UL problemlos zugelassen, und das, obwohl die Rettung ohne Fahrt runterkommt.
                      Wie ich gehört habe, wird gerade an einem Video gearbeitet, würde das mal im Frühling erwarten.

                      Kommentar


                        #12
                        Danke sehr für die Info!

                        Kommentar


                          #13
                          Wenn ich der Packvolumen von Air Turquoise übernehme (+40%!), welches mir auch bei den Gesamtgewicht realistischer scheint, dann ist der Unterschied jetzt auch nicht mehr ganz so Wild gegenüber der Konkurrenz.

                          https://para-test.com/reports/item/4...ders-yeti-ul-l

                          Wenn jemand es hat dann wäre es nett zu wissen welches Packvolumen wirklich in der Praxis erreicht wird. Ich bekomme mein X-Two 120 nicht unter die angegebene 4,6l, bin aber auch kein Profipacker.

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                            #14
                            Zitat von DonQuijote
                            Da die Stirnfläche den weitaus größeren Effekt auf den Strömungswiderstand hat, als der Cw Wert, wäre also bei gleicher Stoffmenge doch immer der flachere Retter der mit dem höheren Widerstand?
                            Wenn der Gegenstand sich nur in vertikaler Richtung bewegt, dürfte das zutreffen. Sobald aber auch eine horizontale Bewegung dazu kommt, hat die flache Form in dieser Ebene eine kleinere Stirnfläche und damit weniger Widerstand.
                            Ein Blatt Papier fällt nicht flach nach unten, sondern pendelt sich schneller runter. Ich denke, wegen der nahezu vollständig fehlenden Stirnfläche (und weil unten kein Gewicht dran hängt).
                            Stefan

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von michu Beitrag anzeigen
                              Hi Zusammen
                              GIN hat bereits einige Jahrzehnte Erfahrung im Retterbau. Dazu kommt, dass die Firma für Projekte des Koreanischen Militärs gearbeitet hat und da insbesondere in den letzten Jahren extrem viel in den Leichtbau investiert hat. Als Zusammenfassung: ja, die Fläche ist klein. Trotzdem wurde die Yeti UL problemlos zugelassen, und das, obwohl die Rettung ohne Fahrt runterkommt.
                              Wie ich gehört habe, wird gerade an einem Video gearbeitet, würde das mal im Frühling erwarten.
                              Wer sagt dir, dass sie keine Vorwärtsfahrt haben soll?

                              Nochmals; Physik lässt sich nicht überwinden! Widerstandsbeiwerte wie sie von Gin beworben werden (2,54 für die 19er, 2,57 für die 23er und 2,73 für die 120er) sind der absolute und unmissverständliche Garant, dass die Rettung Vorwärtsfahrt haben wird. Nochmals; Widerstandsbeiwerte jenseits von 1,5 bedeuten per se und ohne Kompromiss Vorwärtsfahrt. Mann kann ein VW Bus nicht auf 350km/h beschleunigen!!! Das Ding hat zu viel Luftwiderstand, Punkt! Da kann der Gin noch so viel für die Armee arbeiten und noch soviel in Werbung investieren. Die Schwerkraft lässt sich auch vom Meister Gin nicht beeinflussen. Versteht das doch einfach mal als Fakt!

                              Aber zu eurer Beruhigung, es geht auch noch schlimmer! Die Ultra Cross 100 hat einen Cw-Wert von über 3!

                              Dani

                              X-Dream Fly


                              "Anderssein ist kein Defekt!", Markku Wilenius

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