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    #61
    Zitat von albretty Beitrag anzeigen
    Das mit dem abkippen habe ich eigentlich nie
    ich starte sehr viel mit Ski im Winter
    auch mit Rückenwind

    vielleicht musst du einen stärkeren Impuls geben
    ‘Dann gleichmäßig hochziehen .

    Klappt eigentlich immer
    Wie gesagt, lag wohl am Gebäudewindschatten, und zudem Streckung gegen 6,5 bis 7. Du fliegst ja Minis oder Speeder, das ist easy

    Auch noch ein interessanter Punkt - wenn der Laufweg bis zum Geländeknick, ab dem es steil wird, etwas länger ist, steigt ebenfalls das Fehlstartrisiko. Ist überhaupt kein Thema bei kräftig Wind von vorne - da kann man auch 200m gehen und den Schirm dabei über sich halten... - aber bei unstetem Wind von hinten habe ich viel geringere Abbruchquoten wenn ich kurz vor der Kante auslege. In der Powerzone ist der Schirm einigermaßen stabil, trotz Rückenwind, sobald er oben ist gehts dann auch schon steil bergab, und es ist sofort kräftig Zug auf den Leinen. Müßte man in dieser Situation aber noch 5 oder 10m rennen bis zum Geländeknick besteht ein relativ hohes Risiko, daß einem zwischenzeitlich der Schirm verblasen wird. Mit Ski ist das Ganze natürlich nicht so ein Problem, da ist man viel schneller (und man startet, naturalement, ohnehin nah am Geländeknick, da man ja sonst mit Schlittschuhschritt aufziehen müßte...)
    Zuletzt geändert von Andreas09; 20.11.2022, 16:09.

    Kommentar


      #62
      Zitat von Andreas09 Beitrag anzeigen

      Wie gesagt, lag wohl am Gebäudewindschatten, und zudem Streckung gegen 6,5 bis 7. Du fliegst ja Minis oder Speeder, das ist easy

      Auch noch ein interessanter Punkt - wenn der Laufweg bis zum Geländeknick, ab dem es steil wird, etwas länger ist, steigt ebenfalls das Fehlstartrisiko. Ist überhaupt kein Thema bei kräftig Wind von vorne - da kann man auch 200m gehen und den Schirm dabei über sich halten... - aber bei unstetem Wind von hinten habe ich viel geringere Abbruchquoten wenn ich kurz vor der Kante auslege. In der Powerzone ist der Schirm einigermaßen stabil, trotz Rückenwind, sobald er oben ist gehts dann auch schon steil bergab, und es ist sofort kräftig Zug auf den Leinen. Müßte man in dieser Situation aber noch 5 oder 10m rennen bis zum Geländeknick besteht ein relativ hohes Risiko, daß einem zwischenzeitlich der Schirm verblasen wird. Mit Ski ist das Ganze natürlich nicht so ein Problem, da ist man viel schneller (und man startet, naturalement, ohnehin nah am Geländeknick, da man ja sonst mit Schlittschuhschritt aufziehen müßte...)
      Ich fliege sehr gerne Minis
      habe aber natürlich auch andere Schirme

      darunter ist mein Liebling der Sigma 9
      und natürlich ist Rückenwind suboptimal aber da rettet dich kein Schirmtyp

      ist halt tricky

      Kommentar


        #63
        Zitat von Andreas09 Beitrag anzeigen
        [...] Jetzt noch zu deinen Behauptungen bzgl. Verlust an Gleitleistung, Füllverhalten etc. - auch davon halte ich nichts. Nach meinem Kenntnisstand wurden bislang hier in diesem Forum noch keine hieb- und stichfesten Beweise für Veränderungen am Segel selbst - über die Trimmung hinaus - vorgelegt. U.a. gab es ja immer wieder Diskussionen [...]
        LG
        Wer im Forum eine durchaus spannende Frage stellt und diese dann in 19 von 60 Beiträgen selber «beantwortet», ist schon ein spezieller Diskutant. Dass dabei Sätze herauskommen wie «Letztlich viel Überlegungen aber wenig Ergebnis – am besten fliegt der Flügel der am besten fliegt. Keep it simple.», übt für mich einen gewissen Charme aus.

        Ich stehe zu meiner Erfahrung « […] dass derselbe Schirm durch die Alterung maximal etwa 5% der Gleitleistung verliert, sich aber das Start-, Füll- und Anfangs-Durchsackverhalten stärker ändern über die Zeit[...]»

        Kurze Erklärung hierzu (keine Belege oder Beweise): Bei einer Gleitzahl von 9.5 erfahre ich z.B. mit einem 4-jährigen C-Flügel im Schlauch mit Pepes Zeno 2 keine grossen Nachteile. Bassano im Herbst bietet sogar Schlauchformen, wo der C-Schirm den D auskurbeln kann. 5% Veränderung sind etwa eine GZ-Differenz von 0,5. Bei grösseren Talquerungen empfinde ich den Unterschied bei ähnlicher Linienwahl aber eher kleiner. Beweisen kann ich dies nicht aber Belege mit ca. 20 Talquerungen im Pulk kann man ja suchen und dokumentieren... Wie du richtig erwähnst, hängen die Start- und vor allem die Hängebleiben-, bzw. Füll-Eigenschaften möglicherweise auch vom Trimmzustand oder vom Alter ab. Aber da hast Du mir ja auch schon im Trimm-Problematik-Faden widersprochen, dass ein frisch relativgetrimmter Schirm nicht unbedingt besser sein muss, als ein Ungetrimmter nach 40 h.

        Schönes Wochenende wünsche ich mit oder ohne Fussball/Bier.

        Kommentar


          #64
          Zitat von TomK Beitrag anzeigen
          Kurze Erklärung hierzu (keine Belege oder Beweise): Bei einer Gleitzahl von 9.5 erfahre ich z.B. mit einem 4-jährigen C-Flügel im Schlauch mit Pepes Zeno 2 keine grossen Nachteile. Bassano im Herbst bietet sogar Schlauchformen, wo der C-Schirm den D auskurbeln kann. 5% Veränderung sind etwa eine GZ-Differenz von 0,5. Bei grösseren Talquerungen empfinde ich den Unterschied bei ähnlicher Linienwahl aber eher kleiner. Beweisen kann ich dies nicht aber Belege mit ca. 20 Talquerungen im Pulk kann man ja suchen und dokumentieren... Wie du richtig erwähnst, hängen die Start- und vor allem die Hängebleiben-, bzw. Füll-Eigenschaften möglicherweise auch vom Trimmzustand oder vom Alter ab. Aber da hast Du mir ja auch schon im Trimm-Problematik-Faden widersprochen, dass ein frisch relativgetrimmter Schirm nicht unbedingt besser sein muss, als ein Ungetrimmter nach 40 h.
          Mir liegt es fern deine Erfahrung und dein "Gfui" niedrig zu schätzen. Start, Hängenbleiben, Füllen, da sind wir uns bestimmt einig, ist relativ stark beeinflußt von Trimm und z.B. Bremsleinenlänge. Talquerungen/Gleiten fliegst du meistens mehr oder weniger beschleunigt, d.h. solange du nicht gerade standardmäßig Rolle auf Rolle fliegst kannst du, vielleicht unbewußt, durch mehr Gas ein hängendes Profil ein Stück weit kompensieren und bemerkst es daher eigentlich nicht. In der Thermik stört es nicht weiter wenn die Kappe langsam steht, außer vielleicht beim einfliegen, wenn er geringfügig mehr zurücknickt - wobei du bestimmt keinen A oder low B fliegst - also eher geringfügig weniger "beißt". Demnach könnte ich mir ganz gut vorstellen, daß die von dir geschilderte Symptomatik mit dem Stand der Kappe zusammenhängt. Wäre es Verzug im Tuch würde ich die Auswirkungen tendenziell eher andersherum vermuten - stärker zu spüren im Gleiten, weniger beim Start, Füllen etc.

          Nein, kein Fußball, kein Bier Dir auch.

          Kommentar


            #65
            Zitat von Andreas09 Beitrag anzeigen

            Ich habe an den Landeplätzen öfter mal Ratrac-Spuren - wenn die mit angehobenem Egalisierer manövriert haben gibts ziemlich viele Klumpen und Haufen.
            ich dachte hier gehts um natürlich geformtem Schnee und vor allem start mit Rückenwind ?

            Kann mir gut vorstellen das die "scharfkantigen" hochverdichteten brocken die leinen beim Start abrissgefärdet fangen könnten, auf tiefen ratrac spuren bin ich aber noch nie rückenwind gestartet, bei schnee nur im gelände oder auf präpapierten flächen ... daher null erfahrung mit "rohen" ratrac spuren.

            So richtig messerartig-scharfkantig ist nach meiner erfahrung eher nur "glashartes", hochverdichtetes und angetautes gletschereis - das sind manchmal richtige messerschneiden, da muss man echt aufpassen wenn die durch den firnschnee herrausschauen - übrigens auf geltschern auch oft ein indiz für einen zugewehten spaltenrand ,-)

            wie gesagt, abreissen ist beim thema rückenwind eher irrelevant im vergleich zu viel wind von vorne...

            Kommentar


              #66
              Zitat von DonP Beitrag anzeigen

              ich dachte hier gehts um natürlich geformtem Schnee und vor allem start mit Rückenwind ?

              Kann mir gut vorstellen das die "scharfkantigen" hochverdichteten brocken die leinen beim Start abrissgefärdet fangen könnten, auf tiefen ratrac spuren bin ich aber noch nie rückenwind gestartet, bei schnee nur im gelände oder auf präpapierten flächen ... daher null erfahrung mit "rohen" ratrac spuren.

              So richtig messerartig-scharfkantig ist nach meiner erfahrung eher nur "glashartes", hochverdichtetes und angetautes gletschereis - das sind manchmal richtige messerschneiden, da muss man echt aufpassen wenn die durch den firnschnee herrausschauen - übrigens auf geltschern auch oft ein indiz für einen zugewehten spaltenrand ,-)

              wie gesagt, abreissen ist beim thema rückenwind eher irrelevant im vergleich zu viel wind von vorne...
              Das mit dem Schnee kam von dir war aber auch interessant. Von mir kam der Rückenwind, und besonders die Kombi mit nem kleinen Lupfer gleich nach dem Abheben. Im Winter hat man dieses Problem weniger, da würde ich einfach kurz aufsetzen und weiterfahren bis es wieder trägt.

              Die Ratrac-Spuren sind wenn dann am Landeplatz. Z.B. lande ich meist im Tiefschnee, mache ne Rosette und fahre Richtung Piste, um dort am Rand zusammenzulegen (damit meine Fans sich mit mir unterhalten können ). Dort sind gerne Ratrac-Spuren, die nach einigen Tagen dann mal recht hart sein können, und auf denen man sich mit abgeschnallten Ski ganz gut bewegen kann oder einzubrechen. Wenn ich dort den Schirm zum packen drauflege verhaken sich die Leinen halt gerne mal. Und da bin ich immer hin- und hergerissen, ob ich dran ziehen soll oder mich lieber bücke... bis jetzt hab ich mich meistens gebückt - Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Situation bekannt?

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