Ich suche mal - aber schau selber mal bei Finsterwalder nach. Ich meine mich erinnern zu können, dass die damals bei der Entwicklung von Quickouts was dazu gesagt hatten. Ich persönlich glaube, dass es außer Empfehlungen zu Bruchlasten und Wechselintervallen nichts gibt.
Orientierung von Karabiner und Tragegurt
Einklappen
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Idefix, ein Karabiner, der über den stumpfen Winkel belastet wird, wird offensichtlich statisch weniger Biegemoment im Schenkel haben, aber ob das besser ist ist nicht ausgemacht.
Es könnte auch sein, dass gerade die höhere Belastung über den spitzen Schenkel erst die nötige statische elastische Verformung bewirkt, die zum Formschluss über die Schnappernase führt. Dann wäre diese scheinbar ungünstigere Belastung hinsichtlich Dauerfestigkeit besser als die Andere.
Theoretisch wird sich das nicht beantworten lassen, weil es vom Modell, der Fertigungstoleranz des Exemplars und dem Pilotengewicht abhängt.Kommentar
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Ist mir auch schon mal passiert, nicht aufgepaßt halt. Sieht was blöd aus aber macht gar nix, da kannste prima stundenlang mit fliegen.Auf dem unteren Bild (im Original von BIKEandFLY ) ist der Tragegurt um 180° verdreht. Dadurch wird die Öse unter Last (durch den Gleitschirm) etwas enger und es könnte sogar sein, dass das dazu beigetragen hat, die Schlaufe nicht mehr über die kleine Nase rutschen zu lassen.
Auch ob die Karabiner nur etwas weiter vorne oder hinten, symmetrisch oder nicht belastet werden ist grad egal. Falls das bei der Bruchlast was ausmacht ist das kosmetisch - ich geh mit den Dingern keinen LKW abschleppen und Infiniti flieg ich auch nicht.
Und Umdrehen tut man die Karabiner nur beim Windenschlepp und auch das nur wenn man keinen Klinkenadapter verwenden will um nicht mit der Klinke genau am Schnapper zu ziehen. Ansonsten kann man auch eine umdrehen und den anderen normal rum lassen, das fliegt alles ohne Beeinträchtigung.
Also da kann man sich beruhigen, unser Fluggerät ist in der Hinsicht relativ idiotensicher.Wenn es piept - eindrehen...Kommentar
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Das habe ich mir auch gedacht, in der Praxis hat der Schnapper möglicherweise Kraftschluss.Idefix, ein Karabiner, der über den stumpfen Winkel belastet wird, wird offensichtlich statisch weniger Biegemoment im Schenkel haben, aber ob das besser ist ist nicht ausgemacht.
Es könnte auch sein, dass gerade die höhere Belastung über den spitzen Schenkel erst die nötige statische elastische Verformung bewirkt, die zum Formschluss über die Schnappernase führt.
Bei dem Kortel-Erprobungs-Bericht war ich davon ausgegangen, dass die Last bei jedem Wechsel auf 0 zurück geht.
Nochmal zur Kraftrichtung:
Hier der eingerissene 45mmGurt eines mehrere Jahre intensiv zum Goundhandling verwendeten Gurtzeugs. (die linke Seite des Gurtzeugs sieht genau so aus)
Beim Groundhandling ist der Körperschwerpunkt üblicherweise vor dem Sitzbrett.
Die Aufscherung des Gurtes lässt also darauf schließen, dass die Last vorne nach oben weitergegeben wird.
Auf dem Karabiner kann *ich* die bevorzugte Last vorne allerdings nicht erkennen (möglicherweise fehlt mir der Blick dafür).
Kraftschlüsse kann ich auch nicht erkennen. (Anforderung älterer Karabiner war, unter Last öffenbar zu sein).
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Ich wünsche allen ein wunderschönes letztes Forumsjahr und konstruktive Beiträge.
Gestern hatte ich den rechten Tragegurt 180Grad gedreht eingehängt.
Gurtzeug-Konstruktion war etwa wie bei diesem Gurtzeug:
Bildquelle: Advance
Die falsche Orientierung bermerkt habe ich erst nach der Landung, beim Ausklinken.
These: die Orientierungs-Schwierigkeit ist beim Einklinken des ersten Gurtes, meist der rechte.Kommentar

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