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    #16
    Wenn man im Pulk fliegt und sich gegenseitig beobachtet wo es geht und wo nicht brauch ich kein grossartiges Gequatsche dazu.
    Die grobe Richtung sollte vorher besprochen werden und der Rest ergibt sich.
    Eigentlich will ich meine Ruhe beim Fliegen, Palaver wird vollkommen überbewertet.
    Da die Anzahl meiner jährlichen DHV-XC Punkte unterhalb der Kompetenz und Seriösitätsgrenze dieses Fachforums liegen sind meine Kommentare mit Vorsicht zu geniessen!

    BGD Cure 2 / Gin Genie Lite 2 / iPad Air 2 mit Freeflight und Bräuninger SensBox

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      #17
      Nein: Piloten, die auf Luft, Wetter, Umgebung fokussieren vs. solche, die darüber in der Luft Diskussionen(!) führen zu können glauben.

      Man kann gemeinsam fliegen und vorher einen Plan machen. Recht erfolgreich war z.B. ein Ansatz der bodenlosen, die kleine Gruppen von versuchsweise den Hausberg verlassenen Fliegen mit jeweils einem älteren Hasen zusammengesteckt haben. Funktioniert hat das aber nur, weil die vorher diskutiert und im Flug auch mal ohne großes Dagegenreden was angenommen haben.

      Wenn sich hingegen erstens eine Gruppe ähnlich weiter Leute zusammen findet und die dann zweitens im Fluge anfangen, ernsthaft per Funk miteinander zu diskutieren, wird diese Waldorfgruppe vergleichsweise früh am Boden stehen oder sich aufgelöst haben. Wer lange fliegt, ist konzentriert im Einklang mit seiner Umgebung und hat gerade gar keine Zeit für Gruppengespräche.

      Es sei denn, mit "Diskutieren" war eher sowas wie "ein paar erzählen bei Gelegenheit, was sie gerade für eine gute Idee halten" gemeint. Das hat dann aber schon mehr Ähnlichkeit mit besagtem Streckenseminar.

      Wie gesagt: wenn man sich ehrlich auf einen Teamflug einlässt, klappt das schon. Dann hat man die Grundidee aber schon am Boden festgelegt und diskutiert nicht jeden Schlenker derart ausgiebig per Funk aus, dass der Erfolg von einer "besseren Funkverbindung" abhängen wurde...
      Stefan Ungemach
      pfb.ungemachdata.de/

      Warnung: der Autor ist auch gewerblich in der Branche tätig. Wer seinen Beiträgen unbesehen glaubt oder ihm was abkauft, ist selber schuld. Und wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten

      Kommentar


        #18
        Zitat von a(l)bsaufer Beitrag anzeigen
        mich würde mal interessieren bis zu welcher Windgeschwindigkeit ihr im Flachland ein Dreiecksflug bzw. Ziel-Rückflug mit einem Mid-B Schirm als sinnvoll erachtet.
        Ehrlich gesagt, garnicht bzw. nur bei windstille - ab 15 km/h Wind in der Höhe wirds schon sehr schwierig.
        Ich fliege zur Zeit einen Arak und mit dem habe ich explizit gegen den Wind keinen Auftrag.
        Das Dreick bzw. Ziel-Rückflug wird zumindes sehr überschaubar.

        Kommentar


          #19
          @dobo:
          https://www.youtube.com/watch?v=VlpLksg9GBc

          Kommentar


            #20
            Ja sicher, es gibt einen der das schafft - und wahrscheinlich gibts auch noch einen zweiten. Respekt und Hut ab.

            Ich habs probiert und bei einem 15er Wind komm mit dem Arak gerade mal zum Einstiegspunkt meiner Thermik zurück => Ziel-Rückflug 5 km.

            Kommentar


              #21
              Zitat von a(l)bsaufer Beitrag anzeigen
              mich würde mal interessieren bis zu welcher Windgeschwindigkeit ihr im Flachland ein Dreiecksflug bzw. Ziel-Rückflug mit einem Mid-B Schirm als sinnvoll erachtet.
              Die Einschätzung darüber, was "sinnvoll" ist, kann sehr unterschiedlich sein.

              Wenn es nur darum geht, für den XC-Contest möglichst viele Punkte zu sammeln, wird man in den meisten Fällen bei mehr als 10 km/h durchs Fliegen mit dem Wind ein besseres Ergebnis erreichen, als beim Dreieckskampf mit Gegenwindschenkeln.

              Wenn es darum geht, sich anspruchsvolle Aufgaben zu setzen, dann kann ein Dreieck auch bei 15 km/h Höhenwind noch machbar sein. Doch da wird sich viel eher die Spreu vom Weizen in puncto Pilotenkönnen und aktivem Fliegen mit Beschleuniger trennen.

              Dann hängt vieles auch einfach von der thermischen Tagesqualität ab. An "mauen" Tagen, an denen die Flachlandthermiken im Durchschnitt nur 0,5-1 m/s Steigen bereit halten, ist der Versatz bei 15 km/h (~4 m/s) so groß, dass man kaum eine Chance haben wird, gegen den Wind überhaupt eine nächste Thermik zu erreichen.

              Je kräftiger die Thermiken, desto steiler steigt man allerdings auch bei Wind noch auf und kann dann entsprechend weiter vorfliegen.

              Je stärker der Wind, desto eher werden sich über der Landschaft wiederum auch längere Steiglinien etablieren (z.B. durch Konvergenzbereiche, rückseitig ausgewehte Thermiken, unter Wolkenstraßen etc.). Wenn man die Streckenplanung entsprechend legt, kann man auf einem Gegenwindschenkel auch erstaunlich gut die Höhe halten und voran kommen. Das verlangt freilich einiges an Erfahrung des Piloten und manchmal Glück mit der Geländewahl, um überhaupt Anschluss zu bekommen.

              Leider wird i.d.R. bei mehr Wind eher One-Way auf Punkte geflogen, als die kreativere Dreiecksroute zu probieren. Ist vielleicht auch eine Frage, woraus man als Pilot seine Motivation zieht. Will man vor anderen mit einem 100er glänzen, oder ist man mit einer im Grunde anspruchvolleren, aber geschlossenen 40 km-Aufgabe für sich selbst zufrieden?
              Herausgeber von Lu-Glidz, dem Gleitschirm-Magazin in Blogform:
              [url]https://lu-glidz.blogspot.com[/url]

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                #22
                Insofern gilt auch hier wieder: üben, üben, üben.

                Dann wird sich auch das Fenster, in welchem man noch 'rauskommt und ggf. eine Blase zum Einstieg (--> low safe) findet, vergrößern.

                Wir fliegen meistens bei stärkerem Wind, weil es dann an den bekannten Stellen einfach leichter hochgeht; ein Dreieck geht dann eher nicht, da nützt auch ein EN B high nichts.
                Hin- Rückflug quer zum Wind ist bei entsprechendem Gelände eher drin, ein Quentchen Glück gehört aber auch dazu.

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                  #23
                  In unserem Gelände müssen wir bei Westwind zuerst ein paar 10 km nach Süden fliegen.
                  Meine Idee ist, am Ende jedes Steigens genau gegen den Wind aus der ehemaligen Steigzone rauszufliegen um sicherzustellen, dass ich nicht nur im Lee rausgedriftet bin.
                  Dazu, könnten ja weiter in Windrichtung schon wieder neue Blasen hochkommen.
                  Erst wenn ich definitiv aus jeglicher tragenden Luft nach Westen raus bin, fliege ich mit normalem Vorhaltewinkel in die gewünschte Richtung nach Süden.

                  Dadurch fliege ich zwar einen verstärkten Sägezahn-Kurs, aber ich hoffe dadurch insgesamt effektiver unterwegs zu sein.
                  Eine clevere Idee?

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