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Ausnutzung des gesamten Beschleun.weges

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    Ausnutzung des gesamten Beschleun.weges

    servus gleitis,

    ich frage mich, wie man bei schirmen mit langem beschleunigungsweg (zb über zwei rollen=3facher weg) diesen auch ausnutzen kann, da oft der expressschäkel (bzw der knoten) des seiles an der umlenkrolle anstößt.

    habe es bei der montage des speedsystemes eines fliegerspezl´s und auch bei nem probeflug wieder gesehen, das trotz anbringung der umlenkrolle so weit wie möglich unten bzw vorn an der sitzbrettverlängerung der schirm nicht max beschleunigt werden konnte.

    mein gz mußte ich schon modifizieren (die umlenkrolle weiter nach unten versetzen), um mehr weg zur verfügung zu haben. hat aber bei nem octan trotzdem auf ein paar cm nicht gereicht.

    für anregungen dankbar

    andre
    Zuletzt geändert von Echopilot; 08.10.2001, 12:16.

    #2
    Dann nimm halt ...

    ... eine Umlenkung raus. Dann hast Du nur eine Verdoppelung des Weges und Halbierung der Kraft, reicht meistens voll aus, auch für lange Vollgasstrecken. So hab ich's bei meinem Schirm auch gemacht.

    Und, das Beste: es kostet nicht einen Schekel.

    Wer gerne bastelt, kann sich den Flaschenzug auch in's Gurtzeug bauen statt den am Gurt zu benutzen.

    Kostet allerdings mind. zwei Schäkel.

    Fliegergrüße
    Klaus
    Zuletzt geändert von kemde; 08.10.2001, 11:44.

    Kommentar


      #3
      danke klaus für die kleine rechtschreibelektion. wenn ich jeden fähler eines forumlers korrigieren sollte...
      bist du vielleicht Leerer?

      zum thema
      wie kann ich denn eine umlenkrolle am gurt herausnehmen? beschl.seil ist doch eingenäht und am ende ein schäääääkel?

      andre

      Kommentar


        #4
        Gans einvach:

        du hengst das beschläunigerseil des gurtzoigs nicht am beschläunigerfaden des drahgeguhrtes ain, sondern direckt an der ohberen rolle der ummlenkung.

        Zweite Möglichkeit: Du löst den Beschleunigerfaden des Tragegurtes am unteren Ende und bindest ihn direkt an die untere Rolle. Hängt vom Targegurt ab, welche Möglichkeit einfacher ist.

        Alles Chlor ?
        Klaus

        Kommentar


          #5
          Re: Ausnutzung des gesamten Beschleun.weges

          Original geschrieben von Echopilot
          servus gleitis,
          ich frage mich, wie man bei schirmen mit langem beschleunigungsweg (zb über zwei rollen=3facher weg) diesen auch ausnutzen kann, da oft der expressschäkel (bzw der knoten) des seiles an der umlenkrolle anstößt.
          Mein Klassiker, die Frage hatte ich mir auch lang gestellt.

          Bin dann zu folgender Lösung gekommen, für die Du Uwe Neesen huldigen darfst:

          Ich schenk mir die ganze Schäkelei einfach und häng das Fußbeschleuniger-Seil mittels eines Überwurfknotens direkt oberhalb der Schlaufe des Flaschenzugs am Schirm an. An diesem hängt noch ein Haken um das Abrutschen des Überwurfs zu verhindern.
          Wenn Du für den Überwurf des Fuß-Seiles nun eine ordentlich vernähte Fangleine verwendest, kannst Du die Vernähung komplett bis durch die Umlenkrolle treten und somit den Ösenansatz des Flaschenzugs bis auf die Rolle herabziehen, mehr Weg geht dann schlicht nicht mehr auf konventionellem Wege. Leider erreiche ich so immer noch nicht den vollen Weg, aber zumindest fast (1,5cm fehlen).

          Markus
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            #6
            Noch´n Bild dazu:

            Markus
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              #7
              An Markus ...

              ... Uwes Lösung funktioniert aber nicht, wenn nicht die Beinlänge, sondern das Gurtzeug der begrenzende Teil für den Beschleunigerweg ist. Das war bisher bei mir immer der Fall; die Verbindungsglieger stießen im Gurtzeug an die Umlenkrollen, bevor der volle Weg erreicht war.

              Habe ich das richtig verstanden ?

              Wegen Rechtschreibung: Sorry Echopilot (fliegst Du auch Kolbeneinmots ? PPL-A ?), daß Du grade dran glauben mußtest. Hätte auch jeden anderen treffen können. Manchmal ist's mit dem Schreibstil hier so haarsträubend, daß man die Texte erst nach zweimaligem lesen kapiert ...

              Fliegergrüße
              Klaus

              Kommentar


                #8
                Uwes Lösung funktioniert bei " Gurtzeug als begrenzendes Teil" (für die Beinlänge braucht man halt 'ne Treppe...)
                Wenn diese Version noch nicht reicht, kann man den Beschleuniger am Schirm durch ein durchgehendes Seil bis zum Tritt ersetzen.
                Ärgerlich und peinlich finde ich die Sache allerdings schon. Da werden aerodynamisch tolle Gurtzeuge gebastelt und niemand baut diesen Weg lange genug...

                Selbst bei Diskussionen mit den Herstellern und Konstrukteuren zeigen sich diese nicht bereit, zumindest ihren Fehler zuzugeben - von einer Verbesserung in der nächsten Version ganz zu schweigen!

                Heiko.

                P.S.: Es lebe das "Fast modified"!

                Kommentar


                  #9
                  Die einfachste Lösung ist wirklich, eine Umlenkung des Beschleunigers rauszubauen; sprich, das Beschleunigerseil am Tragegurt entfernen, mittels eines Knotens an der unteren Rolle fixieren, durch die obere Rolle führen, da den Schäkel dran und gut ist´s.

                  Wenn man schon dabei ist, könnte man freilich das Beschleunigerseil auch statt an der unteren Rolle an der Einhängeschlaufe des Tragegurts befestigen und so noch ca. 10cm weiteren Beschleunigerweg gewinnen. Dann entspicht´s aber nicht mehr dem Gütesiegel, die Zulassung erlischt und die Versicherung zahlt nix mehr. Aber schneller wird´s ;-)

                  Tobi

                  Kommentar


                    #10
                    ... und so wurde der Proton schneller als der GT...

                    Kommentar


                      #11
                      servus,

                      keine sorge klaus, habe auf dein zweites posting gut gelacht. was sich wohl die leser dabei denken?

                      wenn man den weg verkürzen will, bleibt wohl nichts anderes übrig als das seil über eine rolle laufen zu lassen.

                      was ist bei so einer konstruktiven veränderung mit dem güsi?
                      die kräfte erhöhen sich doch auch, wenn man eine rolle herausnimmt?!

                      an markus: was ist denn ein überwurfknoten? mir würde kein knoten einfallen, der durch die rolle laufen kann. und vorallem den du beim start schnell und sicher mit dem seil des beschleunigers verbinden kannst.

                      an heiko: wie willst du denn ein durchgehendes seil bis zum speedsystem machen. das müsstest du jedes mal beim start in die rolle wieder einfädeln und an das speedsystem basteln.

                      andre

                      Kommentar


                        #12
                        An Andre ...

                        Hallo Andre,

                        > keine sorge klaus, habe auf dein zweites posting gut gelacht. was sich wohl die leser dabei denken?

                        Och, auf's Erste nicht ? :-) Uff, Danke !

                        > wenn man den weg verkürzen will, bleibt wohl nichts anderes übrig als das seil über eine rolle laufen zu lassen.

                        Genau. Es geht ja auch darum, die Kraft auf längeren Strecken mit Gas zu verringern.

                        > was ist bei so einer konstruktiven veränderung mit dem güsi?

                        Dem dürfte nichts geschehen, es ist auch keine konstruktive Veränderung, wenn Du weiterhin die am Tragegurt angebrachten Elemente nutzt. Einzig, wenn wegen dieser Änderung etwas passiert (z. B. Deine Konstruktion reißt bei Vollgas ab, Schirm stellt sich auf, Stall, auf's Kreuz gefallen ...) könnte sich die Versicherung querstellen. Aber erstens fliegt man in geringer Höhe kein Vollgas und zweitensmuß die Versicherung nachweisen, daß es wegen der Änderung zum Unfall kam. Wüßte nicht, wie sie das machen will ...

                        Ach ja, die Sache mit der Verlängerung des Weges IST eine konstruktive Veränderung. Damit kannst Du aus einem 2-3er auch einen 3-4er machen (und aus einem 1-2er einen 2-3er), das muß Dir klar sein ! Würde ich nicht machen, aber ich bin sowieso ein Feigling ...

                        > die kräfte erhöhen sich doch auch, wenn man eine rolle herausnimmt?!

                        Klar. Wenn Du von zwei- auf einfache Umlenkung zurückgehst entfällt ein Drittel des Weges, dafür brauchst Du ein Drittel mehr Kraft. Flaschenzugprinzip halt.

                        Fliegergrüße
                        Klaus

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                          #13
                          Re: An Markus ...

                          Original geschrieben von kemde
                          ... Uwes Lösung funktioniert aber nicht, wenn nicht die Beinlänge, sondern das Gurtzeug der begrenzende Teil für den Beschleunigerweg ist. Das war bisher bei mir immer der Fall; die Verbindungsglieger stießen im Gurtzeug an die Umlenkrollen, bevor der volle Weg erreicht war.

                          Habe ich das richtig verstanden ?
                          Nicht ganz, genau für diesen Fall ist die Lösung gedacht um die 5-10cm nicht zu verschenken, die sonst durch Verbindungsschäkel und die zugehörigen Knoten zwischen Flaschenzug und Umlenkrolle verloren gehen (siehe Bild, alte Verison, den kompletten Weg zwischen dem roten und dem gelben Knoten gewinnst Du durch den Trick).
                          Sind die Beine der entscheidende Faktor, hilft nur Streckbett oder halt ´ne Leiter am Beschleuniger.

                          An Echo:
                          Überwurf = Brillenknoten (der Begriff trifft´s wohl am ehesten). Nimm eine einfache Schlaufe und klappe deren Ende symmetrisch zurück über die hinführenden zwei Schnüre. Die resultierende Brille klappst Du nun lediglich noch zusammen und hast eine äußerst einfache, selbst zuziehenden Doppelschlinge.

                          Etwa so:

                          1. ==<> (einfache Schlaufe, z.B. vernähtes Loopende einer Fangleine)
                          2. ==B (Brille, nach zurückklappen des Schlaufen-Endes)
                          3. ==6 (nach dem Zusammenklappen der Hälften, naja so ungefähr zumindest)

                          Dauert bei Start und Landung kaum länger als ein Schäkel (mit etwas Übung), lediglich muß man zum Lösen nach der Landung erst die Handschuhe ausziehen.

                          Der Knoten muß nicht durch die Rolle (geht auch nicht), allerdings gib´s am Fuß-Seil ja auch gar keinen bei einem vernähten Loop. erst am Flaschenzug sitzt dann der Überwurf und der Sicherungsknoten am Flaschenzug-Seil. In mienem ersten Bild oben sieht man´s am ehesten, das komplette grüne Seil geht noch durch die Rolle (bis auf den Überwurf halt) und der Schlaufenansatz des Flachenzugs (wohlgemerkt, nicht das Schlaufenende!) sitzt auf der Umlenkrolle auf.

                          Markus
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                          Angehängte Dateien
                          Zuletzt geändert von MH; 09.10.2001, 18:38.
                          http://www.borntoglide.de
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                            #14
                            Danke

                            Hallo Markus
                            Danke für die Blumen
                            Uwe
                            viele Grüße, Uwe

                            Kommentar


                              #15
                              An Andre:

                              Wenn du den Beschleunigerweg nicht veränderst, dürfte es für das GüSi keine Rolle spielen, da sich das Verhalten des Schirmes ja nicht änderst.

                              An Heiko:

                              Der Proton war lediglich deshalb schneller, wei ich mit meinem Schülergurtzeug (SupAir Echo) den Beschleuniger ganz treten konnte, Markus und Norman mit ihrem Boot aber ca. 5 cm fehlten, da genau o.g. Problem auftrat - der Expressschäkel stand an Öse/Rolle an.

                              Die beiden haben das Problem dann abends so gelöst, dass sie eine Umlenkungrausgemacht haben, den Trick, den Beschleuniger am Gurt einzuhängen, hat der Stefan genau da verraten ;-))

                              Tobi

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