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Ergebnis 91 bis 100 von 100

Thema: Karabinerbruch

  1. #91
    DHV-Mitglied
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    639

    AW: Karabinerbruch

    Weis jemand wie lange (Jahre) bzw. Flugstunden man eien Stahlkarabiner problemlos fliegen kann?? Hab auf die Schnelle nichts gefunden, Schon mal Danke

  2. #92
    DHV-Mitglied
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    803

    AW: Karabinerbruch

    Zitat Zitat von Eagle 1 Beitrag anzeigen
    Weis jemand wie lange (Jahre) bzw. Flugstunden man eien Stahlkarabiner problemlos fliegen kann?
    [ ... ]
    ich "weiß" es nicht.

    Für mich selbst habe ich allerdings entschieden:
    ewig.

    Es sei denn, die Dinger bekommen irgendwann mal 'ne Belastung / 'ne Macke ab, die ich für außergewöhnlich bzw. bedenklich halte. Dann werden sie pensioniert und es kommen Schraubschäkel rein stattdessen.

    Nach allen BELASTBAREN Infos, die mir vorliegen, sind zum Fliegen zugelassene Stahlkarabiner dauerfest, soweit nicht von außen extrem angeschlagen.

    Grüße

  3. #93
    Registrierter Benutzer
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    Mar 2018
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    35

    AW: Karabinerbruch

    Zitat Zitat von shoulders Beitrag anzeigen
    Sind die Bastler von redundanten Karabinersicherungen denn überhaupt identisch mit den Kritiken der Quickout-Handhabung, oder ist das eine Projektion?

    CU
    Shoulders

    "Echte Vögel kotzen nicht!"
    Danke deiner kritischen Nachfrage. In genau dieser Riege der Bastler und Quickout-Verschmäher sehe ich mich nämlich nicht.


    Brummelhaken bekomme ich ums Eck im Segelbedarf, Reepschnur/Dyneema ist durch Alpinsport in dutzenden Metern in allerlei Durchmesser auch zuhause.

    Daher von meiner Seite aus keinerlei Kritik gegenüber Quickouts, sondern lediglich die Bervorzugung der einfachen Variante.

    Bair/Bernd, vielleicht kannst du ja diese Meinung zwischen schwarz und weiß zulassen. Das würde zu einem erheblich angenehmeren Umgangston in diesem Forum führen. Und letztlich frönen wir doch alle dem gleichen Hobby. Nichts für ungut ;-)

    Viele Grüße,
    S.Turner/Sebastian

  4. #94
    DHV-Mitglied
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    München

    AW: Karabinerbruch

    Lieber Sebastian!

    Ich nehme an, Du wars mal Drachenflieger, und bist deshalb doppelte Aufhängungen gewohnt.

    Für mich hingegen, und wahrscheinlich für die meisten, ist es absolut unverständlich, ein schlechtes System durch dazuhängen eines weiten schlechten Systems
    reparieren zu wollen, und das dann Redundanz zu nennen.

    Einfach Alukarabiner durch Stahlkarabiner ersetzten, wenn man sich immer aushängen will, oder von mir aus durch Pinlocks, oder halt durch Maillons, wenn man sich normalerweise nicht trennen will.

    Oder ist Dir das etwa zu teuer?

    Schnelltrennung scheint ja nicht Dein Thema zu sein.

    Knipsi
    Geändert von Stephan Knips (13.09.2018 um 11:31 Uhr)

  5. #95
    Registrierter Benutzer
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    Beiträge
    821

    AW: Karabinerbruch

    Das ganze Gebastel für ein System, was dann nur durch einige Arbeit wieder trennbar ist, statt einfach MR zu nehmen?
    www.slople.com - Über 10'000 Hänge mit Wind- und Wetterprognosen für Modellsegelflug- und Gleitschirmpiloten!

  6. #96
    Registrierter Benutzer
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    Jul 2006
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    1.007

    AW: Karabinerbruch

    Ganz einfach: Bitte lasst jedem seine eigene Entscheidung.

    Redundanz bei wichtigen Systemen fängt auch andere mögliche Fehler ab und ist mir in diesem (für mich relevanten) Fall einfach lieber.
    Wenn das jemand für sich anders entscheidet, habe ich auch nichts dagegen.

    Gruß, Harald

  7. #97
    Registrierter Benutzer
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    Beiträge
    821

    AW: Karabinerbruch

    Klar, jeder wie er will.

    Ich möchte nur mal mögliche Fehlerszenarien von permanent verschraubten MR hören. Ich kenne keine.
    www.slople.com - Über 10'000 Hänge mit Wind- und Wetterprognosen für Modellsegelflug- und Gleitschirmpiloten!

  8. #98
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    Nov 2010
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    390
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    westlich v. Zürich

    Erhältliche Karabiner optimieren

    Zitat Zitat von Slople.com Beitrag anzeigen
    Klar, jeder wie er will.

    Ich möchte nur mal mögliche Fehlerszenarien von permanent verschraubten MR hören. Ich kenne keine.
    Da helfe ich gerne weiter und mache als "Wenigschreiber" mit meinem 2. Beitrag in dieser Woche eine Ausnahme.
    Im Foto sieht man meine aktuelle, langzeitoptimierte, 5mm-Schraubkarabiner-Inox-Lösung.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Traggurt MR u SSchlü.jpg 
Hits:	231 
Größe:	165,4 KB 
ID:	30372

    Sie hat aber in Kombination mit meiner «Psyche» auch Schwächen oder Gefahrenquellen.

    Die Schraubglieder mussten mit sattpassenden Hartholzkeilen in der Traggurtschlaufe mittels Kabelbinder gegen Verdrehen zusätzlich gesichert werden. Bei einem 8stündigen Frühlingsflug hat sich ein Karabiner beim Start quergestellt; bemerkt hatte ich es erst nach 3 Stunden. Resultat: Rechts um 15mm verkürzte Traggurte (über die M7 Mutter); dies hatte aber keinen merklich störenden Einfluss im Flug(!). Klar blieben dann Leezonen-Abenteuer und Steilspiralen bis zur Landung tabu. Danach 0,0mm Verformung gemessen und gleich leichtgängiges Schrauben der beiden Muttern (Einhängelast 100kg).

    Gute Erfahrung habe ich mit den C-Handles vermittels tiefer "Zwei-Finger-Schlaufe" gemacht. Die 1. Variante war Mist: eine einfache, herabhängende Schlaufe oben angenäht war ein wahrer Leinenfänger. Neue Lösung: Unten auf der Innenseite des C-Traggurtes mittels dünner Stammleine die Kraft auf die Hauptschlaufe ausserhalb des C-Gurts einleiten. Ganz perfekt wäre es, wenn oben die Anbindung auch wieder auf der Traggurt-Innenseite erfolgen würde (vielleicht was gegen den November-Blues). Die CFK-verstärkten Miniholzgriffe an den zwei Wirbellagern sind form- und grössenoptimiert: Unten konvex geformt wegen der Leinenverhängergefahr. Oben gerade so gross und leicht konkav, dass ich mit Ring- und Mittelfinger bequem Direktsteuern kann. Bei halber Wicklung erlaubt es den Steuergriff-Steg darauf entlastend abzustützen. Funzt für mich auch bei 9-Stünder absolut beschwerde- und ermüdungsfrei.

    Die «Schraub-Karabiner» haben bei mir eine Masse von total 2x 26g + 2x 2g + 11g = 67g (Schraubglieder, Antiverdreh-Keile und einen Leichtbau-Multi-Schraubschlüssel pro Gurtzeug).

    Die Anschreib-Hilfen L und R haben auf der Innenseite der Traggurtschlaufen vor allem den Zweck, einfacher zu kontrollieren, ob der Traggurt verdreht ist oder nicht. Ich löse die Gurte pro Saison etwa 5 Mal, z.B. zum Ausleihen für Kollegen zwecks Testflügen, oder wenn das Gurtzeug unter die Nähmaschine muss. Der Schraubschlüssel ist für SW11 zu kurz, also ideal, damit man das Gewinde nicht überdreht.

    Bedenklich finde ich meine Konzentration bei der Startvorbereitung. So alle fünfzig Flüge starte ich aus der «Heubürzel-Position» und merke dann erst im Flug, dass mich beide Traggurte um die Querachse 360° verdreht mit meinen Schirm verbinden. Zum Glück habe ich mich bis jetzt immer so verdreht, dass der Beschleuniger klar seitlich nach aussen platziert wurde und noch absolut frei funktionieren konnte. Die theoretisch minimal unterschiedliche Traggurt-Ebenen-Verkürzungen spürt man im Flug nicht (sind sicher unter 3mm).

    Kurz: Wer sich nie «querachsen-verdreht» einhängt, übersorgfältig die losen Leinen zwischen Gurtzeug, Packsack und Rucksack behandelt, ist auf dem richtigen Weg. Wer beim Retterwurf nie im Downplane sein wird, dann den Schirm einfach trennen möchte und sich eine funktionierende Karabinerverdreh-Sicherung zulegt, der hat mit MR-Schraubglieder wirklich kaum Nachteile in punkto «Anhänge-Sicherheit».



    Grüessli, ein sich erwartungsvoll freuender Weekendflieger im «Jahrhundert-September»
    Thomas




    P.S.: @ lhaeger
    Hast Du auch probiert, statt der Keile Gummiringe zu verwenden, wie man das bei Retterverbindungen macht?* Falls ja, warum hast Du Dich hier dagegen entschieden?
    a) Nein, hab ich nicht. Hauptgrund war, dass ich natürlich in der Luft das Missgeschick auf diverse Arten beseitigen wollte. Dabei habe ich beobachtet, dass mein Karabiner unten mit den diversen Bändern "breitgezogen" wurde und danach bombenfest fixiert war. Wenn ich bei Sicherheit was mache, dann gleich richtig. O-Ringe müssten IMO sehr straff anliegen und die ideale Länge haben (Alterung durch UV, Ersetzen wann?). Die Inox-Teile sind schlüpfrig und haben relativ grosse Eckradien, womit sie sich in den Tragurtschlaufen sehr leicht verschieben lassen. Viele Karabiner haben genau deswegen geschmiedete Nasen oder eingeclipste Fixierteile. Diese sind ja nicht gratis, also hat es die nur, weil sie notwendig sind...

    b) Eigentlich sind 5mm zu schwach!! Dank den grossen Radien haben MR-Teile nur sehr kleine Biege-Wechsel- oder Schwell- Beanspruchungen Zudem hat der Praxisfall mir persönlich gezeigt, dass keine Verformung stattgefunden hat. Dank der Einfachheit und der "Unterdimmensionierung" haben meine 5mm-Inox-Karabiner die klar besten Kontolleigenschaften: Geht das Gewinde (noch) leichtgängig? (Zwangs-Kontrolle bei jeder Öffnung). Gibt es eine optisch erkennbare, oder leicht messbare Verformung der beiden Längspartien? Bei (für D-Piloten zwingend zu verwendende) 6mm MR-Glieder fällt diese Laienprüfmöglichkeit weg! Ihr müsst stur die Herstellerangaben befolgen und bei Zweifeln ein zertifiziertes Institut beauftragen, ob es Mikrohaarrisse oder beginnende Kaltverformungen gibt. (Ist nur ein Spässle meinerseits; fragt hier besser den DHV-Sicherheitsbeauftragten.)
    Geändert von TomK (16.09.2018 um 18:32 Uhr) Grund: Div. Schreib- und Stilfehler erkannt.

  9. #99
    DHV-Mitglied Avatar von lhaeger
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    AW: Erhältliche Karabiner optimieren

    Zitat Zitat von TomK Beitrag anzeigen
    Die Schraubglieder mussten mit sattpassenden Hartholzkeilen in der Traggurtschlaufe vermittels Kabelbinder gegen Verdrehen zusätzlich gesichert werden.
    Hast Du auch probiert, statt der Keile Gummiringe zu verwenden, wie man das bei Retterverbindungen macht?* Falls ja, warum hast Du Dich hier dagegen entschieden?

    * --> etwa wie gezeigt auf Seite 17 in http://www.supair.com/document/notic...ELIGHT2_DE.pdf
    Geändert von lhaeger (14.09.2018 um 17:26 Uhr)

  10. #100
    DHV-Mitglied Avatar von #Jürgen#
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    AW: Karabinerbruch

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