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Thema: Advance Lightness 2

  1. #31
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    AW: Advance Lightness 2

    Zitat Zitat von soundglider Beitrag anzeigen
    Größe L passt mir (1,93m / 80kg) hervorragend, ein seltener Genuss für mich.
    Das lässt doch schon mal hoffen!
    Vielen Dank für den informativen Bericht.

  2. #32
    DHV-Mitglied Avatar von soundglider
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    AW: Advance Lightness 2

    Grad auf der Advance Seite erschienen:

    https://vimeo.com/soundglider
    πάντα ῥεῖ

  3. #33
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    AW: Advance Lightness 2

    Meine Fliegerkumpel Boris hat seine Eindrücke über das Lightness 2 in seinem Blog festgehalten.
    Ich find es lesenswert.

    http://boris-fliegt.blogspot.de/2015...drucke_20.html

    Grüße
    Ralf

  4. #34
    Registrierter Benutzer Avatar von Na Servus
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    AW: Advance Lightness 2

    Zitat Zitat von Ralf Blumenthal Beitrag anzeigen
    Meine Fliegerkumpel Boris hat seine Eindrücke über das Lightness 2 in seinem Blog festgehalten.
    Ich find es lesenswert.

    http://boris-fliegt.blogspot.de/2015...drucke_20.html

    Grüße
    Ralf
    Den Bericht deines Kollegen kann ich im grossen und ganzen bestättigen. Ich komme vom Impress 2 und das ist bekanntlich eine andere Hausnummer was das Gewicht angeht. Das I2 ist absolut genial und bequem!

    Was ich aber ein gebastel finde ist die sogenannte Rausfallsicherung, das ginge sicher auch irgendwie anders.
    Mal sehen, wenn mein L2 dann hier ist, ob man das überhaupt schliessen muss oder ob das auch ohne geht.
    Servus

    ________________________________________________________

    Verdammt bin ich gut......

  5. #35
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    AW: Advance Lightness 2

    Zitat Zitat von Ralf Blumenthal Beitrag anzeigen
    Meine Fliegerkumpel Boris hat seine Eindrücke über das Lightness 2 in seinem Blog festgehalten.
    Ich find es lesenswert.

    http://boris-fliegt.blogspot.de/2015...drucke_20.html

    Grüße
    Ralf
    Hi Ralf, sag deinem freund danke für den bericht, habs eh befürchtet anhand der retterposition und des mini protektors.

    Also gleicher retter positions- schmarrn wie beim ozium und beim supair delight .... finde solche konstruktionen echt eine frechheit .... zertifizierter pseudoprotektor (wär fällt schon kerzengerade auf den allerwertesten ? ... bei einem durchsacker bei der landung (zB unerwartete ablöse die einem den lift wegsaugt) hauts einen ja biomechanisch zwangsweise auf den hüftkamm / lendenwirbelbereich und dann so ein lendenwirbelkiller gleich dahinter .... da ist ja noch mein altes lightness der bessere kompromiss ( das alte 1er lightness mit etwas größerem protektorsack und einem 15cm karpofly aufblas- protektor wär denke ich die ideale lösung, aber der passt ins lightness leider nicht wirklich sinnvoll rein :-(

    Also leider keine verbesserung eher eine verschlechterung :-(

    ein retter der dir durch seine position schon bei einem recht milden durchsacker im landeanflug ziemlich sicher die lendenwirbel bricht / staucht / massiv verschiebt ist für mich ein nogo, da bleibe ich lieber weiter beim 1er lightness - ist bis auf ein paar risse am beinsack einstieg (war reparabel, einfach dacron drübergeklebt / genäht) noch immer gut in schuss, also ausreichend langlebig, und ja stimmt von der fertigungsqualität könnten sich diverse andere GZ hersteller ein scheibchen abschneiden, nahbild und ausführung ist bei advance wirklich makellos und top.

    das xa 13 scheidet auch eher aus da leider kein austauschbararer beinsack und der sitzkomfort ist offenbar ziemlich dürftig (angeblich, ich selbst hatte noch keins in händen), bleibt nur noch das neue GIN x alps, hat das schon irgendwer ausgiebig geflogen ? das sieht nämlich auch sehr spannend aus.. lieferbar scheint es ja seit derzeit leider nicht zu sein .... :-(


    Noch ein tip @ All bzgl. beingurte ... hatte beim 1er lightness anfangs das gleiche problem.... die beingurte hingen im flug komplett durch und beim reinsetzen hing ich durch die langen beingurte so tief das ich mich kaum reinsetzen konnte / schiwerigkeiten hatte in den beinsack zu kommen...

    Lösung: die beingurte 1x über den quergurt schlaufen das ganze mit jeweils einer passend breiten fensterschliesse an den beingurten wieder sichern- hält bombenfest und die beingurte lassen sich damit perfekt anpassen ohne jedwede näharbeiten.

    für mehr komfort beim starten / landen....klettbare neopren hinterstrebenschützer (kettenschützer) vom mountainbike (kosten mit branding aufdruck meist nur ein paar euro) machen die sache nochmals deutlich bequemer ...


    LG, Paul

    www.schnellcraft.com
    Geändert von DonP (06.02.2015 um 18:48 Uhr)

  6. #36
    DHV-Mitglied Avatar von soundglider
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    AW: Advance Lightness 2

    Zitat Zitat von DonP Beitrag anzeigen
    bei einem durchsacker bei der landung (zB unerwartete ablöse die einem den lift wegsaugt) hauts einen ja biomechanisch zwangsweise auf den hüftkamm / lendenwirbelbereich
    Wer einen Leicht-Liegegurt fliegt, weiß / sollte wissen, dass er damit gewisse Kompromisse eingehen muss! Deswegen muss man da halt besonders bei thermischen Bedingungen entsprechend vorsichtiger sein und mit genügend Höhe seine Beine (!!!) ausfahren. Da ist ein Durchsacker (-3-5m/s) überhaupt kein Problem und kann leicht abgefedert / abgerollt werden. Im schlimmsten Fall verstaucht/bricht man sich den Fuß (blöd, aber heilt wieder).

    Zum Glück ist der Gurtzeugmarkt groß genug, da findet jeder genau das, was für seine Vorlieben / Kompromissbereitschaft passend ist. Ich finde es gut, dass es Fortgeschrittenen-Gurtzeuge gibt, die das LTF ausreizen und entsprechend optimiert in Aerodynamik und Gewicht sind. Was ich nicht gut finde ist derartiges im Einsteigermarkt (z.B. Access3Air).
    https://vimeo.com/soundglider
    πάντα ῥεῖ

  7. #37
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    AW: Advance Lightness 2

    Zitat Zitat von soundglider Beitrag anzeigen
    Wer einen Leicht-Liegegurt fliegt, weiß / sollte wissen, dass er damit gewisse Kompromisse eingehen muss! Deswegen muss man da halt besonders bei thermischen Bedingungen entsprechend vorsichtiger sein und mit genügend Höhe seine Beine (!!!) ausfahren. Da ist ein Durchsacker (-3-5m/s) überhaupt kein Problem und kann leicht abgefedert / abgerollt werden. Im schlimmsten Fall verstaucht/bricht man sich den Fuß (blöd, aber heilt wieder).

    Zum Glück ist der Gurtzeugmarkt groß genug, da findet jeder genau das, was für seine Vorlieben / Kompromissbereitschaft passend ist. Ich finde es gut, dass es Fortgeschrittenen-Gurtzeuge gibt, die das LTF ausreizen und entsprechend optimiert in Aerodynamik und Gewicht sind. Was ich nicht gut finde ist derartiges im Einsteigermarkt (z.B. Access3Air).
    oberlehrerhaft theoretisieren ist natürlich überhaupt kein problem, aber in der praxsi wenig hilfreich, denn wenn man immer alles richtig macht und alles kontrollieren kann braucht man eh keinen protektor ,-)

    wieso muss ein leicht- liege GZ konstruktiv / per se besonders gefährlich sein gibt doch keinen guten grund dafür.

    Ich erwarte mir im idealfall von einem leicht liege GZ die bestmögliche passive sicherheit und nicht die schlechtestmögliche ......

    denn leicht liege GZ fliege ich ja genau meist dann / dort wo man sich besser nicht verletzt, in zivilisationsnahen locations brauche ich nicht unbedingt ein leicht liege GZ.... den protektor nehm ich ausm 1er lightness eh meist raus und stopf den schlafsack rein, dämpft immer noch besser als nix, aber ein harter gegenstand (retter) direkt in der aufprallzone der als kraftkonzentrator wirkt macht im anlassfall die situation definitv schlimmer und nicht besser

    Denn auch mit ausgefahrenem fahrwerk hauts dich - wenns blöd kommt (zB beim toplanden oder auch wenns dich "nur" beim starten durch eine unerwartete ablöse blöd aushebelt) - aufs kreuz und nicht auf den hintern.....davor ist wirklich absolut niemand immer gefeit...

    statt einem protektor aber einen retter einzubauen der im gepackten zustand die aufprallkraft gezielt auf die biomechanische schwachstelle im rückgrat (lendenwirbel) lenkt halte ich für tentendtiell ungeschickt, denns selbst bei einem GZ ohne protektoren erfolgt die krafteinleitung in den körper auf den ganzen rücken und nicht via rettung direkt auf die schwächste stelle im rückgrat.....

    Ein retter im kreuz ist in der praxis daher aus meiner sicht kein kompromiss sondern gefährlich, gibt echt keinen guten grund dafür (selbst der dünne +/- 12cm protektor im lightness 1 ist aus meiner sicht besser als eine gepackte rettung im kreuz...)

    LG P
    Geändert von DonP (06.02.2015 um 20:10 Uhr)

  8. #38
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    AW: Advance Lightness 2

    Zitat Zitat von DonP Beitrag anzeigen
    oberlehrerhaft theoretisieren ist natürlich überhaupt kein problem, aber in der praxsi wenig hilfreich, denn wenn man immer alles richtig macht und alles kontrollieren kann braucht man eh keinen protektor ,-)

    wieso muss ein leicht- liege GZ konstruktiv / per se besonders gefährlich sein gibt doch keinen guten grund dafür.

    Ich erwarte mir im idealfall von einem leicht liege GZ die bestmögliche passive sicherheit und nicht die schlechtestmögliche ......

    denn leicht liege GZ fliege ich ja genau meist dann / dort wo man sich besser nicht verletzt, in zivilisationsnahen locations brauche ich nicht unbedingt ein leicht liege GZ.... den protektor nehm ich ausm 1er lightness eh meist raus und stopf den schlafsack rein, dämpft immer noch besser als nix, aber ein harter gegenstand (retter) direkt in der aufprallzone der als kraftkonzentrator wirkt macht im anlassfall die situation definitv schlimmer und nicht besser

    Denn auch mit ausgefahrenem fahrwerk hauts dich - wenns blöd kommt (zB beim toplanden oder auch wenns dich "nur" beim starten durch eine unerwartete ablöse blöd aushebelt) - aufs kreuz und nicht auf den hintern.....davor ist wirklich absolut niemand immer gefeit...

    statt einem protektor aber einen retter einzubauen der im gepackten zustand die aufprallkraft gezielt auf die biomechanische schwachstelle im rückgrat (lendenwirbel) lenkt halte ich für tentendtiell ungeschickt, denns selbst bei einem GZ ohne protektoren erfolgt die krafteinleitung in den körper auf den ganzen rücken und nicht via rettung direkt auf die schwächste stelle im rückgrat.....

    Ein retter im kreuz ist in der praxis daher aus meiner sicht kein kompromiss sondern gefährlich, gibt echt keinen guten grund dafür (selbst der dünne +/- 12cm protektor im lightness 1 ist aus meiner sicht besser als eine gepackte rettung im kreuz...)

    LG P
    Volle Zustimmung!
    Und dabei gibt es doch leichte und zugleich sicherere Lösungsmöglichkeiten: Karpofly-Protektor - ev. erweitert durch Airbag im Rückenbereich kombiniert mit Heckbürzel a la RangeAir (und Aufblasöffnung neben dem Cockpit) und Frontcontainer.
    Wenn man auf die Schnallen verzichtet und den Gurt nur zum Einsteigen von oben macht (mit Gummies, die durch auseinanderziehen das ganze erleichtern), wäre es wieder gering leichter und vor allem sicherer - die Rausfallsicherung bzw. die Sicherung, dass keiner mit offenen Gurten bei nur geschlossenem Frontcontainer startet, könnte auch entfallen.

  9. #39
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    AW: Advance Lightness 2

    Schön dass es andere gibt die sich die gleichen Gedanken machen wie ich. Ich finde diese Gurte mit Retter im lendenbereich auch nicht optimal. Ich habe mich mal mit so einem Gurtzeug auf den Boden gelegt, da spürt man richtig wie es die wirbel um den Retter biegt. Da falle ich lieber auf einen minimalen Protektor.

    Fliege bisher ein lightness und habe gerade ein kolibri bestellt. Werde das mal ausprobieren. Habe auch auf ein lightness 2 mit frontretter oder unter dem sitz oder so gehofft. Schade. So kommt es für mich nicht in frage.

  10. #40
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    AW: Advance Lightness 2

    Vom Perfektionismus in Nahtbild, Erscheinungsbild und Materialwahl mal abgesehen, kann ich im L2 keinen Fortschritt gegenüber dem L1 erkennen – ganz im Gegenteil. Dieser maßlos überteuerte Leichtgurt mit praktisch null passiver Sicherheit ist in meinen Augen ein klarer Rückschritt.

    Was soll das Gerede von "man weiß ja worauf man sich einlässt" bei einem Leichtgurt der verkleideten Klasse.

    Ja wenn das so ist, dann lasse ich eben die Finger davon. Oder nehme das Risiko in Kauf. Was mich persönlich in der Luft weniger bis gar nicht, aber bei Start und Landung in Hike&Fly-Gebieten mental negativ beeinflussen würde. "Ein süßer Hauch von einem Nichts, das Sie da nicht anhaben", um es mit James Bond zu halten.

    Hätte der L2 einen Frontcontainer gehabt, wäre ich vielleicht schwach geworden. Beim Easiness und L1 geht's doch auch.

    Dass ausgerechnet der Retter beim L2 mal der "Knack"-Punkt sein könnte, finde ich beschämend und anachronistisch. Hier hätte Advance eindeutig mehr Innovationsfreude und Erfindergeist zeigen müssen. Stattdessen nur Modellpflege mit Entfeinerung zu lächerlichen Preisen.

    Doch das Ding wird gekauft werden, die Pro-Advance-Stimmung lässt so manchen über die konstruktiven Schwächen hinwegsehen.

    Und ja, ich hatte das Ding auch schon zur Probe da. Nein danke. Ich schleppe das Mehrgewicht von gut 2,4 kg meines Jetzt-Gurts eben weiter.

    Und nein, ich bin kein Advance-Nichtmöger. In meinem "Fuhrpark" befindet sich u.a. ein Advance-Gurt. Nur eben nicht so eine Mogelpackung.
    Geändert von Stabilo (06.02.2015 um 21:11 Uhr)

  11. #41
    Registrierter Benutzer Avatar von Na Servus
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    AW: Advance Lightness 2

    Zitat Zitat von soundglider Beitrag anzeigen
    Wer einen Leicht-Liegegurt fliegt, weiß / sollte wissen, dass er damit gewisse Kompromisse eingehen muss! Deswegen muss man da halt besonders bei thermischen Bedingungen entsprechend vorsichtiger sein und mit genügend Höhe seine Beine (!!!) ausfahren. Da ist ein Durchsacker (-3-5m/s) überhaupt kein Problem und kann leicht abgefedert / abgerollt werden......
    Wie recht du hast!!! Daumen hoch....

    Du weisst aber schon das es nicht ganz so Cool aussieht wenn man schon soooo hoch die Beine aus dem Beinsack nimmt?
    Lieber Cool sein Beine bis 50 cm über dem Boden im Beinsack lassen und dann sich so richtig auf die Fresse legen wie bei den verschiedenen Landungen an der WM!
    Servus

    ________________________________________________________

    Verdammt bin ich gut......

  12. #42
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    AW: Advance Lightness 2

    Zitat Zitat von Stabilo Beitrag anzeigen
    Vom Perfektionismus in Nahtbild, Erscheinungsbild und Materialwahl mal abgesehen, kann ich im L2 keinen Fortschritt gegenüber dem L1 erkennen – ganz im Gegenteil. Dieser maßlos überteuerte Leichtgurt mit praktisch null passiver Sicherheit ist in meinen Augen ein klarer Rückschritt.
    Ich konnte gestern im L2 Probe sitzen und obwohl es ein durchaus anständiger Sitz ist, hat er mich überhaupt nicht überzeugt.

    Vom Impress 3 her kommend fand ich es lediglich ein "entrümpeltes" Billig-Impress 3. Für wen ist dieser Sitz? Für den Streckenflieger, wie einem in der Werbung angepriesen wird? Aber wohin mit all den Utensilien, die man so auf einem Streckenflug braucht? In die Mickey-Mouse Tasche unterm Cockpit-Klett? Ähm... aha, in die Aussentaschen... ach ja, hat ja keine. Und am Startplatz darf nie was schief gehen, denn Schutz bietet es nicht wirklich. Und wenn man die Rettung geschmissen hat, muss man hoffen, nicht auf den Allerwertesten zu fallen, denn sonst könnte es dauerhaft weh tun.

    Die Verarbeitung fand ich ok, aber mir vorzustellen, mehrere Stunden in diesem minimalistischen Nichts an Gurt einen seriösen Streckenflug geniessen zu wollen, fand ich jenseits. Da gibt es meiner bescheidenen Meinung nach genügend Konkurrenzprodukte, die das deutlich besser gelöst haben.

    Mir scheint, bei Advance rächt sich die fehlende Konsistenz im Entwicklerteam. Gerade die Sitzgurt Produktlinie schien mir mit Lamprecht in der Entwicklung sehr gut abgedeckt zu sein. Mit dem L2 gibt man eigentlich das ursprüngliche, eigenständige und innovative Lightness-Konzept "leichtsinnig" auf und setzt auf einen ordinären, leichten "Streckengurt", der mit dem Advance Qualitäts- und Designbonus erfolgreich sein soll. Ob das funktioniert? Da kann man (ich) nur hoffen, dass das Impress 4 besser durchdacht ist.

    (alles oben geschriebene ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Ich weiss, es gibt genügend Advance Anhänger, die das L2 sensationell finden).

  13. #43
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    AW: Advance Lightness 2

    Harte Worte hier. Ich habe mich in St Hilaire so ziemlich in alles reingesetzt was da war und fand es einfach mit Abstand das bequemste Gurtzeug. Sofort bestellt. Das L1 fand ich cool aber nicht fuer den Alltag. Das I3 find ich super aber ganz schoen fett. Das das L2 jetzt eine art leichtes Impress 3 geworden ist finde ich super. Genau das worauf ich gewartet habe. (bzw immer noch warte, denn die kommen mit der Lieferung nicht in den Quark) Vor zwei Jahren haben alle ueber Frontcontainer gemeckert. Jetzt wollen aufeinmal alle wieder einen haben. Find ich seltsam. Der Protektor ist uebrigens nicht ganz weg gelassen wo die Rettung ist sondern nur duenner. Beim Start bin ich Laufbereit, bei der Landung auch. Wenn ich mit dem Retter runter komme werde ich auch versuchen mit den Fuessen zu erst zu landen. Ich denke fuer mich ist der Protektor nicht brillant aber ok.

    Liebe Gruesse,

    Kerim
    NOVA Team Pilot

  14. #44
    DHV-Mitglied Avatar von soundglider
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    AW: Advance Lightness 2

    Ich habe heute ein bisschen am L2 rumprobiert. In der leichtesten Konfiguration entfernt man den Komfortschaum und den Protektor, sowie das größere Klettcockpit. Das L2 in Größe L wiegt dann nur noch 2,4kg und hat ein wirklich kleines Packmaß. Das Protektorfach ist perfekt geeignet für einen Schlafsack und leicht zugänglich (vielleicht passt sogar die NeoAir noch rein). Der Protektor übernimmt teilweise ein wenig die Funktion eines Sitzbretts, dadurch drücken die Gurte ein wenig ohne den Protektor. Auch die Rückenabstützung ist nicht mehr ganz so gut ohne den Komfortschaum (der wiegt fast nichts, vergrößert hauptsächlich das Packmaß). Aber trotzdem ist das Gurtzeug auch in dieser Konfiguration IMHO noch durchaus für längere Flüge geeignet.

    Für die, dies interessiert: Ein Karpofly-Protektor ist definitiv nicht einbaubar, weil das Protektorfach hinten abgeschlossen ist und danach gleich das Retterfach kommt. Falls man mit der Nähmaschine begabt ist, kann man aber sicherlich die Kammern durchtrennen, das Retterfach schließen, einen Karpofly (oder anderen, größeren) Protektor einbauen und stattdessen einen kleinen Frontrettungscontainer hernehmen, das sollte vom Platz her gehen. Ist natürlich die Frage ob man ein so teures Gurtzeug so "verbasteln" will
    https://vimeo.com/soundglider
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  15. #45
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    AW: Advance Lightness 2

    @ sebastian, Danke für die info bzgl. umbaumöglichkeiten

    @ All

    Zitat Zitat von Na Servus Beitrag anzeigen
    Wie recht du hast!!! Daumen hoch....

    Du weisst aber schon das es nicht ganz so Cool aussieht wenn man schon soooo hoch die Beine aus dem Beinsack nimmt?
    Lieber Cool sein Beine bis 50 cm über dem Boden im Beinsack lassen und dann sich so richtig auf die Fresse legen wie bei den verschiedenen Landungen an der WM!
    Noch ein paar gedanken zu dem ganzen Thema:

    Wie die PWC teilnehmer endanfliegen ist mir persönlich relativ egal, Ich mache den ganzen endanflug im sitzen mit beinen aus dem beinsack, aber das nützt halt wegen der geometrie eines Liege GZ leider nur bedingt, die aufhängung ist konstruktionsbedingt so das man nach hinten abkippen KANN und das zB wenn man in stark thermischen oder turbulenten bedingungen einen bodennahen klapper kassiert auch tut (was im gegensatz dazu mit einem normalen, sehr aufrecht eingestellten GZ nicht möglich ist, da bleibt man immer aufrecht)......

    Ein Hike+ Fly taugliches leicht strecken GZ kommt eben (zumindest bei mir) tlw. genau dann zum einsatz wenn die verhältnisse bei der landung vielleicht nicht so ganz optimal sind bzw. man in völlig unbekannten hochalpinen locations im gebirge landet wo man sich besser nicht verletzen sollte.

    Daher (wegen der möglichkeit nach hinten abzukippen) ja auch die leider höhere chance bei einer harten landung genau mit dem dann im aufprallzentrum platzierten retter aufzuschlagen und sich genau damit die lendenwirbel anzuknacken, und der sprichwörtliche "knackpunkt" bei knochenbrüchen ist ja nicht die kraft, sondern die punktuelle einleitung der kraft.

    Um Lendenwirbel bei nicht axialer belastung anzuknacken braucht es nur minimale punktuelle krafteinleitung (kauft euch ein ribeye steak und probierts es mal aus .... axial auch mit einem 5 kilo hammer kaum kleinzukriegen der wirbel des rindviechs, lateral kaum kraft notwendig... und unsere wirbel sind bei weitem nicht so stabil gebaut.....

    Es reicht ja leider schon sich den wirbelfortsatz anzuknacken um den rückenmarkskanal kollabieren zu lassen.... daher sollte man eben genau dort wenn geht keine harten gegenstände platzieren (gilt ja auch beim bergsteigen, kenne einige fälle wo leute einfach nur ausgerutscht und auf den hintern/rücken gefallen sind und ein harter gegenstand im rucksack einen oder mehrere lendwirbel zerbrochen hat - und wir reden hier nicht von alten damen mit osteoporose)) ..... und das kann dir zB bei einer starkwindlandung oder thermisch turbulenten toplandung am berg ganz leicht passieren das dich der schirm zuerst aushebelt und dann blöd nach hinten umreisst und dann hauts dich sowas von genau auf den harten retter.....

    Ich verstehe einfach nicht warum die hersteller die integrierten retter auch bei leicht strecken GZ's nicht einfach unter die oberschenkel platzieren und den protektor im kritischsten bereich durchgängig gestalten, hätte doch NULL nachteile, nur vorteile.......

    Ich finde es halt auch generell einen unguten trend wenn in der heutigen zeit (wo man es seitens der hersteller wirklich besser weis / wissen sollte) produkte auf den markt kommen die leicht vermeidbare (!) und - aus meiner persönlichen sicht - grobe mängel im bereich der passiven sicherheit haben und als "zertifiziert + damit sicher" beworben werden.

    das Lightness 1 ist in der hinsicht ein "ehrliches" GZ, nicht zertifzierter, minimaler protektor, aber der dafür im kritischen bereich wenigstens durchgängig, das L2 ist mit der ansage "zertifizierter protektor" aus meiner sicht (s.o.) eher eine mogelpackung (genauso wie zB das Supair delight 1)

    Nur um das klarzustellen: mir ist es sowas von komplett egal von welchem hersteller ein GZ kommt, das Lightness 1 verwende ich seit jahren und find es genial gemacht in jeder hinsicht (noch genialer wenns einen etwas dickeren oder gar ala karpofly aufblasbaren protektor hätte), aber es kann doch echt ned sein das man in einem modernen GZ eine wirbelbrech- zeitbombe einbaut und sich die sache mit: "naja, ist halt ein liege GZ, muss man halt bei start und landung vorsichtig sein" mit dem zusatzargument man ist als erfahrener flieger immer davor gefeit einen fehler zu machen schönredet oder ?

    Jeder, absolut jeder von uns der nicht nur abgleiter in thermikfreier luft fliegt vergeigt doch zwangsweise mal eine landung und genau deswegen hab ich doch ein GZ mit (minimalem) protektor das es mir ermöglichen sollte das so ein vorfall verletzungsfrei ausgeht.

    LG

    P
    Geändert von DonP (08.02.2015 um 11:53 Uhr)

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