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Ergebnis 16 bis 29 von 29

Thema: Karpofly-Aufblasprotektor

  1. #16
    DHV-Mitglied Avatar von Ebix
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    also im Auto wird der zweite Aufprall rein vom passiven Sicherheitssystem aufgefangen. Diesen zweiten Aufprall gibt es, weil die Passagiere bei einem Aufprall durch den Airbag rückwärts in den gefederten Sitz beschleunigt werden. Das passive Sicherheitssystem besteht im großen und ganzen aus den Sicherheitsgurten, dann einige gepolsterte Flächen bzw. Deformationsflächen im Kopfaufschlagbereich und Aufschlagbereich von Extremitäten, sowie auch die Geometrische Aufarbeitung der Flächen wie z.b. keine scharfen kanten...
    Ich selber kenne diesen Aufblasprotektor nicht. Aber eines ist sicher die Energie des Aufpralls muss so weit wie möglich verbraten werden. Das kann ich mir auch vorstellen, daß innerhalb die Luft von einer Kammer in eine andere geführt wird. Sollte das ein reiner Luftballon sein (was ich mir nicht vorstellen kann) dann stelle sich der geneigte leser einfach vor, der Pilot schlagt am Poden auf, der Körper verformt sich über das Restvolumen der nicht komprimierten Luft und dann wirkt diese, weil sie ja nicht aus kann, wie eine Feder die den Körper dann erstenns weiter verformt und vom Poden wegbeschleunigt. Das könnnte unter Umständen dann mehrfach passienen.... viel Spaß.
    Vadrong ma uns wieda und schdässn o mit am zümfdign Landebier

  2. #17
    DHV-Mitglied Avatar von Willi Wombat
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Genau: "Schleudert den Purchen zu Poden!"

    https://www.youtube.com/watch?v=fPaD...=youtu.be&t=64
    Geändert von Willi Wombat (01.08.2017 um 22:20 Uhr)

  3. #18
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    Thumbs up AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    um dann mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen,

    ich durfte im Frühjahr in Griechenland den Karpofly-Aufblasprotektor ausprobieren,
    direkt nach dem Start muss irgendwie der Schirm kollabiert sein und ich bin dann direkt auf den Rücken geplumpst;
    Untergrund war dort dann doch heftig Steiniges Gelände;
    aus welcher Höhe kann ich nicht sagen aber aufgrund der Handgelenk-, Ellbogen- und Nackenschmerzen war es schon mit etwas Schwung.
    An Gesäß und Rücken war nichts zu spüren, hat also vor allem auch am oberen Rücken seine Aufgabe voll erfüllt.

    Der Protektor war nach der Aktion immer noch sauber mit Luftgefüllt, hätte also auch beim möglichen herunterkugeln weiterhin vollen Schutz gewährleistet.

    Was mir jetzt in ca. 2 Jahren Nutzung leider nun ein paarmal aufgefallen ist das sich das Ventil bei den Startvorbeiturngen öffnen kann.
    Entweder ist es mir direkt vor dem Start, in der Luft oder leider auch schon erst nach der Landung aufgefallen das die Luft wieder entwichen war. Weshalb ich nun versuche einen zusätzlichen Startcheck mir anzugewöhnen, auch unterwegs oder vor der Landung prüfe ich ob Luft nachgefüllt werden muss, was wenn genügend Zeit vorhanden ist kein Problem darstellt.

  4. #19
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Ich hatte an anderer Stelle mal von einem wirklich heftigen Startunfall mit Helipotential mit Karpofly Luftmatratzen-Airbag geschrieben. Da hat er auch gut gearbeitet und seinen Piloten verletzungsfrei entlassen. Klar, es fehlt bei den singulären Beispielen immer "wie hätte sich ein anderes System in genau dieser Situation verhalten", aber wenn er den Crash weggesteckt hat kann er nicht schlecht sein...c.p.

  5. #20
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Habe mir die Sache ein bisserl überlegt :
    Wenn man davon ausgeht, dass es sich bei diesem Protektor im Prinzip um einen Hüpf-Ball (Gummi-Ball mit was zum Anhalten auf dem man draufsitzt und `rumhüpfen kann) handelt,
    so passiert beim Aufprall folgendes : der Protektor wird soweit zusammengedrückt, bis die kinetische Energie beim Komprimieren der eingeschlossenen Luft aufgebraucht ist und der Körper zum Stillstand kommt.
    Die Eintauch-Tiefe - der "Bremsweg" - bestimmt dabei die Höhe der auftretenden g-Kraft - bis jetzt als kein Unterschied zu "Energie-absorbierenden" Systemen - aber jetzt geht´s weiter denn der Ball will zurück in seine ursprüngliche Form und es geht mit gleicher* Beschleunigung ab in die Gegenrichtung - mein Facit : die auftretenden g-Kräfte sollten in etwa gleich groß sein wie bei "absorbierenden" Systemen, aber die Einwirkungs-Dauer wohl doppelt so lang - und so da bestimmte Parameter nicht überschritten werden, sehe ich keinen Grund, warum das Ding nicht funktionieren sollt.

    *so wie ein fallengelassener Ball nie seine Ausgangshöhe erreicht, wird auch hier (kinetische) Energie durch Reibung "vernichtet" - also die gespeicherte Energie nicht zur Gänze in Gegenrichtung wirksam.

  6. #21
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Hier wurde auch schon mal über den Karpofly Protektor vielosofiert:

    https://www.gleitschirmdrachenforum....funktion/page2

  7. #22
    DHV-Mitglied Avatar von MAXL
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Zitat Zitat von Helium Beitrag anzeigen
    Habe mir die Sache ein bisserl überlegt :
    Wenn man davon ausgeht, dass es sich bei diesem Protektor im Prinzip um einen Hüpf-Ball (Gummi-Ball mit was zum Anhalten auf dem man draufsitzt und `rumhüpfen kann) handelt,
    so passiert beim Aufprall folgendes : der Protektor wird soweit zusammengedrückt, bis die kinetische Energie beim Komprimieren der eingeschlossenen Luft aufgebraucht ist und der Körper zum Stillstand kommt.
    Die Eintauch-Tiefe - der "Bremsweg" - bestimmt dabei die Höhe der auftretenden g-Kraft - bis jetzt als kein Unterschied zu "Energie-absorbierenden" Systemen - aber jetzt geht´s weiter denn der Ball will zurück in seine ursprüngliche Form und es geht mit gleicher* Beschleunigung ab in die Gegenrichtung - mein Facit : die auftretenden g-Kräfte sollten in etwa gleich groß sein wie bei "absorbierenden" Systemen, aber die Einwirkungs-Dauer wohl doppelt so lang - und so da bestimmte Parameter nicht überschritten werden, sehe ich keinen Grund, warum das Ding nicht funktionieren sollt.

    *so wie ein fallengelassener Ball nie seine Ausgangshöhe erreicht, wird auch hier (kinetische) Energie durch Reibung "vernichtet" - also die gespeicherte Energie nicht zur Gänze in Gegenrichtung wirksam.
    Hallo Heli,

    kleiner Einspruch bei der Bedeutung der Einwirkzeit. Die Anforderungen an die Crashsicherheit basieren auf biomechanischen Untersuchungen und Erfahrungen (u.a. aus dem Vergleich realer Unfälle mit realen Verletzten und entsprechenden Versuchsergebnissen mit Dummies). Diese Anforderungen münden in Grenzwerte, die so gewählt sind, dass die Insassen diese Belastungen mit einer definierten maximalen Verletzungsschwere überstehen können.

    Einer dieser Grenzwerte (in diesem Fall für den Kopf) besagt z.B., dass eine bestimmte Belastung maximal 3ms lang mit mehr als 80g wirken darf. Daraus ergibt sich im Umkehrschluss, dass in diesem Fall schon bei 4ms schwerwiegende Verletzungen auftreten können.


    Ich weiss jetzt nicht, wie die entsprechenden Grenzwerte bei Protektoren zustande kommen. Aber wenn ich wählen kann, ob mein Körper mitsamt Knochen und Innereien nun 3ms lang mit 30, 40g belastet wird oder 6ms lang – also für mich ist das eine einfache Entscheidung.


    Und ganz unabhängig davon: ungeklärt bleibt weiterhin, welcher Protektorinnendruck auf welcher Starthöhe (oder heute vielleicht doch Landehöhe?) bei welcher Umgebungstemperatur gerade vielleicht der richtige sein könnte ... und wie lange ich dafür pusten muss schon zweimal.


    Ciao / Maxl
    Geändert von MAXL (12.08.2017 um 23:42 Uhr)
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    "... und kaum flieg´ ich mal dahin wo sonst keiner ist - und prompt ist da das Lee!" (Rutger W., 1994)

  8. #23
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    Cool AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Hi, Sir ! - also ich bin auch eher ein Anhänger des "absorbierenden" Systems - und was die Einwirkzeit betrifft, hab ich vorsichtshalber "und so da bestimmte Parameter nicht überschritten werden" hinzugefügt.
    Dein Einwand, dass prall gefüllte Systeme ggF "schlapp" machen : voll aufgeblasen beim Start in der Höhe - schlapp bei der Landung im Tal - ist sicher zutreffend : man nehme mal eine leere Mineralwasser-Plastikflasche mit, macht "oben" einen Druckausgleich : kurz "lüften" und wieder zuschrauben - und gucke sich das Ding nach der Landung an - hab das vor Jahrzehnten am Monte Baldo/Gardasee gmacht...

  9. #24
    Registrierter Benutzer
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Hallo,

    das Protektorsystem von Karpofly halte ich für das einzige halbwegs überzeugende
    Sicherheitssystem bei Gurtzeugen.

    Aber mein Anliegen ist hier ein anderes.
    Ich habe festgestellt, dass sich der Luftsack am Ende des Beinsacks (ich nenne ihn mal Frontspoiler)
    im Flug nicht vollständig aufbläst.
    Er bildet nur eine Rosette bzw. eine Hohlkugel, was aerodynamisch wohl eine Katastrophe ist.
    Kennt jemand das Problem und weiß evtl. Abhilfe?

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	20170626_184135.jpg 
Hits:	93 
Größe:	47,5 KB 
ID:	28698

    Gruß
    und immer eine gute Landung

  10. #25
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Das ist doch der Einlass der Aufstiegshilfeturbine!
    10kN Antriebsleistung!
    Geändert von Bike&Fly (19.08.2017 um 15:55 Uhr)

  11. #26
    DHV-Mitglied Avatar von MAXL
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Zitat Zitat von Sipharum Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das Protektorsystem von Karpofly halte ich für das einzige halbwegs überzeugende
    Sicherheitssystem bei Gurtzeugen.

    [...]

    Gruß
    und immer eine gute Landung
    Und im Auto verweigerst Du den Sicherheitsgurt und hältst Dich, wenns kracht, lieber am Lenkrad fest? Stimmts?

    Ciao / Maxl


    P.S.:

    a) den Aufwand, den man treiben muss um etwas falsch zu machen, kann man genauso gut dafür verwenden es gleich richtig zu erledigen. Warum also Zeit und Geld für was Halbes verplempern?

    b) Menschen lernen immer dann am schnellsten, am besten und am bereitwilligsten, wenn es ihnen vorher ordentlich weh tut. Die meisten werden leider erst aus Schaden klug, aber danach geht dafür auch so richtig was weiter.

    und speziell hier noch zusätzlich

    c) Glaubensfragen bespricht man am besten mit seinem Pfarrer und zwar nach Möglichkeit noch bevor man mit seinen eigenen Knochen experimentiert. Letzteres beginnt man besser erst dann, wenn der Glaube durch Wissen abgelöst ist.


    Generell gilt dabei immer

    d) am Ende ist natürlich jeder selbst seines Glückes Schmied und jeder soll nach seiner eigenen Facon glücklich werden. Aber bitte nicht winseln, wenns schief geht.
    Geändert von MAXL (19.08.2017 um 19:04 Uhr)
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  12. #27
    DHV-Mitglied
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Lieber Maxl!

    Alle Deine Gegenreden zum Karpofly-Protektor beruhen
    auf theoretischen Überlegungen. Das Ding hat LTF, Alle
    bisher gehörten Einsätze im Ernstfall klingen positiv.
    Hat jemand ein negatives Crash-Erlebnis beizutragen?
    Du offensichtlich nicht.

    Ich kann was tatsächlich negatives beitragen:
    Ein Bekannter von mir hatte mehrere undichte Protektoren.
    Genau so wie Lucian. Scheint damit kein Einzelfall zu sein.
    Wurden zwar immer kostenlos ausgetauscht, aber irgendwann war das
    Vertrauen weg.

    Knipsi

  13. #28
    DHV-Mitglied Avatar von MAXL
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Zitat Zitat von Stephan Knips Beitrag anzeigen
    [...] Das Ding hat LTF [...]

    Knipsi
    Ein Dacia erfüllt die gleichen gesetzlichen Sicherheitsanforderungen, wie ein Benz. Ich kenne keinen Verunfallten in einem Dacia. Ein Dacia ist so unfallsicher, wie ein Benz.

    Recht so?

    Ciao / Maxl
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  14. #29
    Registrierter Benutzer
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    AW: Karpofly-Aufblasprotektor

    Zitat Zitat von Stephan Knips Beitrag anzeigen
    Lieber Maxl!

    [...] theoretischen Überlegungen. Das Ding hat LTF, Alle
    bisher gehörten Einsätze im Ernstfall klingen positiv.
    [...]

    Knipsi
    @Knipsi: Der MAXL veröffentlichte hier im GDF schon Dutzende, fundierte Beiträge über etliche eigens getestete oder verwendete Gurtzeuge. Er hat zwar einen etwas verstaubten, aber recht gut gefüllten Rucksack aus der Automobilindustrie. Dies alles wirkt für mich durchaus praxisnah - nicht "theoretisch".

    Das Ding hat LTF: Ja, hat es. Siehe dazu die beiden Graphen auf der Seite 17/19 und frag die Praktiker, wie diese zu deuten wären, wenn man denn deuten will und keine vorgefasste Meinung hat. Kleine Starthilfe zu Graph 1: Die "Fallzeit" beginnt dort erst bei ca. 1,7s , relevante Ereignisse geschehen bei 2,3s, 3,15s, 3,8s und jeweils während ca. 250ms kurz danach(!).
    http://para-test.eu/images/Test_Repo...traceserie.pdf

    Zusammenfassend: Jeder Protektor hat Vor- und Nachteile. Einzelne Beiträge in diesm Faden haben die Nachteile des Karpo-Fly Protektors (praxis belegt) gut beschrieben. Jedem mündigen Piloten das Seine. Mein Hauptgurtzeug ist 4 jährig, erprobt, hat einen 15cm Schaum-Protektor bis ca. zum 6. Brustwirbel und zusätzlich einen "halbseriös bworbenen(!)" Airbag: Supair Shamane, kaum verbreitet, nicht mehr lieferbar, der Leichttuch-Bürzel zusätzlich als Airbag () und mit einem flatternden, dünnen Beinsack bestückt...

    Grüessli, Thomas



    P.S.: Das Shamane ist in der Praxis erprobt: Musste mal wegen Windgradient-Fehleinschätzung ein Minilandeplatz totzdem treffen und knallte, laut Zeugenaussagen, aus 3m auf den Rücken/Po. Nix passiert, obwohl laut GDF-Opinionleader-Meinungen das Shamane ein doppeltes No Go Gurtzeug ist: 1. "Liegegurt" mit Beinsack, 2. Wendegurtzeug (aber mit ideal grossem Stauraum für 6kg-Schirme und Weekend-Camping-Minimal-Ausrüstung - nix stark komprimiert )
    Geändert von TomK (13.09.2017 um 13:05 Uhr) Grund: P.S. angefügt

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