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Thema: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

  1. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von reinhard may
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    ..im Mayerland;-)....

    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Hallo
    Betreffends der Dhv Lehrmeinung möchte ich doch eine Sache loswerden. Grundsätzlich sind die Tutorials wirklich gut gemacht und somit für die meisten Flieger durchaus hilfreich. Auf jeden Fall kann man hier sehr viel lernen, wenn man startmässig noch nicht so fit ist. Letzten Endes soll man den Schirm sauber aufziehen und möglichst perfekt in den Wind stellen, was in den Videos und der Realität sehr gut funktioniert.
    Meiner Meinung nach kann man aber alle Vorteile , die Simon oben gerade bei Seitenwind erwähnt hat , sehr einfach haben, wenn man eben nicht beide Tragegurte in eine Hand nimmt und damit aufzieht. Auch wenn ich sicherlich Prügel beziehen werde finde ich es durchaus wesentlich effektiver, wenn auch nicht unbedingt einfacher zu erlernen, wenn man beide A Gurte parallel in die jeweilige Hand nimmt. Damit ist es immer möglich die besser angeströmte Seite des Schirmes zuerst steigen zu lassen und der Rest der Kappe wird nachkommen, wenn man ein wenig unterläuft. Es ist ein wenig ähnlich einem Cobrastart, natürlich nur ein bisschen. Ausserdem ist ein reagieren auf unterschiedliches Steigen der Kappe immer möglich, weil man die jeweils hängende Seite mit Zug auf eben dieser beschleunigen kann. Beherrscht man diese Technik muss man gar nicht unterschiedlich ausdrehen und kann immer die Schokoladenseite verwenden.
    Und zu guter Letzt, mit dieser Methode kann man sehr gut auf turbulente Bedingungen gerade an nicht Alpenwiesenstartplätzen reagieren, wenn man erstmal testen will, ob der Druck im Schirm reicht um z.B am Mittelgebirgshang mit 100 m Höhenunterschied nicht abzusaufen.

    Meinen Beitrag nicht falsch verstehen. Ich versuche nur eine weitere, wie ich finde auch bessere Möglichkeit aufzuzeigen.
    Gruss Mayer

  2. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von lukethong
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Zitat Zitat von reinhard may Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach kann man aber alle Vorteile , die Simon oben gerade bei Seitenwind erwähnt hat , sehr einfach haben, wenn man eben nicht beide Tragegurte in eine Hand nimmt und damit aufzieht. Auch wenn ich sicherlich Prügel beziehen werde finde ich es durchaus wesentlich effektiver, wenn auch nicht unbedingt einfacher zu erlernen, wenn man beide A Gurte parallel in die jeweilige Hand nimmt. Damit ist es immer möglich die besser angeströmte Seite des Schirmes zuerst steigen zu lassen und der Rest der Kappe wird nachkommen, wenn man ein wenig unterläuft. Es ist ein wenig ähnlich einem Cobrastart, natürlich nur ein bisschen. Ausserdem ist ein reagieren auf unterschiedliches Steigen der Kappe immer möglich, weil man die jeweils hängende Seite mit Zug auf eben dieser beschleunigen kann. Beherrscht man diese Technik muss man gar nicht unterschiedlich ausdrehen und kann immer die Schokoladenseite verwenden.
    Dem würde ich mich anschliessen. Auch bei Seitenwind kann eine Ausdrehrichtung beibehalten werden. Wenn man beide A-Leinen in der Hand hat, kann man z.B. auch mit den C/D-Leinen die Seitenwindkomponente korrigieren und die Kappe gut und gerade in den Wind stellen, da muss man halt etwas unterlaufen und steht im schlimmsten Fall ein bisschen schräg zum Hang. Man dreht ja ohnehin erst aus, wenn der Schirm über einem steht. Somit sehe ich den Zusammenhang von Seitenwind und Drehrichtung nicht so wirklich, resp. kann keine möglichen Vorteile erkennen wenn man in unterschiedliche Seiten ausdreht. Aber eben, es starten ja sowieso alle etwas unterschiedlich und haben ihre Vorlieben und Techniken. Hauptsache man kommt sicher in die Luft...und irgendwann wieder sicher runter.

    LG Many


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    In god we trust - the rest pays cash!!!

  3. #18
    DHV-Mitglied Avatar von Himmelberührer
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Man legt den Schirm gegen den Wind aus, zieht ihn kontrolliert auf und startet. Ist das nicht so ohne weiteres möglich, befindet man sich aller Wahrscheinlichkeit bei unsauberen Bedingungen am falschen Startplatz.

  4. #19
    DHV-Mitglied
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Zitat Zitat von Himmelberührer Beitrag anzeigen
    Man legt den Schirm gegen den Wind aus, zieht ihn kontrolliert auf ...
    Thema verfehlt.
    Setzen, 6

  5. #20
    DHV-Mitglied Avatar von Himmelberührer
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Zitat Zitat von EMR Beitrag anzeigen
    Thema verfehlt.
    Nein, ich habe die Frage des TO umfassend beantwortet:

    Zitat Zitat von harry99 Beitrag anzeigen
    Was denkt Ihr zu dieser Sache?

  6. Grund
    Forumadmin: Begründung OT - bitte ohne Beleidigungen

  7. #21
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Hier nochmal die ursprüngliche Frage des TO:
    Zitat Zitat von harry99 Beitrag anzeigen
    Hat die bevorzugte Ausdrehrichtung beim Rueckwaertsstart eigentlich etwas damit zu tun, ob man Rechts-oder Linkshaeder ist? [ ... ]

  8. Grund
    OT

  9. Grund
    OT

  10. Grund
    OT

  11. #22
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Also ich bin rechtshänder, nehme die Steuerleinen jeweils in die richtige Hand. Bei wenig Wind kommen beide inneren A-Leinen in die rechte Hand und ich dreh mich nach links aus.

    Ist der Wind stärker kommt in jede Hand eine A-Leine so wie es Reinhard oben beschrieben hat. Ausdrehrichtung ist immer nach links!

  12. #23
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Ich mache das so wie hier beschrieben:



    Also ich hänge mich schon zum Schirm ein und ich dreh immer nach links aus. Ich kanns rechts rum auch aber es fühlt sich komisch an und ich mach das nur auf der Wiese.

  13. #24
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Auch ich bin Rechshänder und grundsätzlich auch Rechtsausdreher. Aber wenn ich länger als 10 Minuten mit Groundhandlen verbringe, dann ist mir das für diese Groundhandlingsession gerade mal wurscht und ich drehe ein, aus, um, wie's mir gerade günstig dünkt. Beim normalen Rückwärtsstart ziehe ich mit überkreuzten Armen auf. Beim Bodenturnen schmeiße ich aber auch da alle Prinzipien ratzfatz über Bord und nehme irgendeine freie Hand an den Gurt, der's gerade braucht.

  14. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von Im Lee is schee!
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Beim Groundhandling ist bei mir auch alles erlaubt aber auf dem Startplatz gibt´s nur eine Richtung - Rechtsausdrehen.
    Ich bin ein Gelegenheitsflieger. Sobald sich eine Gelegenheit bietet, geh ich Fliegen.
    BGD Cure / Gin Genie Lite II / iPad Air II mit Freeflight und Bräuninger SensBox

  15. #26
    DHV-Mitglied Avatar von Vibe
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Da ich meinen Schirm eigentlich nie vom gurtzeug trenne schaue ich einfach vorm Start welcher Gurt oben ist und Drehe mich in die Richtung aus. Es sei denn es herrscht stärker Seitenwand, dann starte ich immer mit halber Cobra. Also die a in der Hand die zu erst hochkommen wird und die Bremse dieser Seite in der anderen Hand.

    Gruss

    Claus

  16. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von Ralf Antz
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    Aug 2002
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Die meisten Rechtshänder drehen rechtsherum (im Uhrzeigersinn) aus,- die meisten Linkshänder drehen linksherum (gegen den Uhrzeiger einer dünnen Berguhr)
    Ich würde die Quote hier auf etwa 70% und (viel) mehr schätzen. (Trau ich mich aber nicht zu sagen, weil ich sonst hier "Haue" krieg)

    Dann gibt es eine nicht unwesentliche Quote derer, die umtrainierte Linkshänder (Schule / schreiben) sind, lieber links drehen aber mit rechts schreiben.... einen Ball dann wieder lieber mit links werfen ... und ... und ... und ..
    - eine weitere Gruppe ist beidhändig gleichermaßen talentiert. Denen ist es dann egal, wie herum sie sich drehen.

    Alles in allem sehr, sehr individuell!!
    Dann gibt es immer wieder Piloten, die behaupten steif und fest ganz genau zu wissen, wie herum sie sich ausdrehen. In einer Stresssituation zeigt sich aber immer wieder, dass die wahre Ausdrehrichtung bei den aller- allermeisten Piloten im Körper bereits vorprogrammiert ist.

    Was alle schönen Rückwärtsaufzieh-(Rückwärtsstart darf man nicht mehr sagen, weil man sonst zu den "alten (unbelehrbaren) Säcken" gehört)-theorien nicht berücksichtigen ist, dass es neben den Rechts- und Linksausdrehern auch Rechtehand- oder Linkehand-A-Tragegurthochzieher gibt.
    so zieht ein Rechtshänder die A-Gurte (oder den A-Gurt bei der Cobra) gefühlsmäßig eher mit der rechten Hand hoch, daran ändert sich auch nichts, wenn jetzt gleich 10 Leute hintereinander behaupten, dass sie das ganz anders machen...

    Welche Rückwärtsaufziehtechnik "man" nun favorisiert - ist wirklich Geschmackssache. Objektiv, aber immer abhängig vom Schirm, vom Wind und vom Gelände (in erster Linie der Steilheit des Aufziehgeländes), sollte ein Pilot allerdings ruhig auch mehrere Techniken beherrschen.

    Leider wird hier immer der Fehler gemacht, die eigene Technik als die "einzig richtige" zu betrachten und fast schon missionarisch versucht, alle anderen davon zu überzeugen.

    Allzeit gute Starts wünscht Ralf
    Geändert von Ralf Antz (12.01.2018 um 19:33 Uhr)

  17. #28
    DHV-Mitglied Avatar von Paderadler
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Rechtshänder - Linksdreher
    Antrainiert unter der Vorstellung das man im zweifelsfall mehr Kraft braucht den Schirm an den D-Leinen runterzureißen als an den A-Leinen hochzuführen.

    MFG
    Thomas
    Zu finden bei www.paderadler.de
    Bei YouTube & Picasa als Paderadler

  18. #29
    DHV-Mitglied Avatar von shoulders
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    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Wenn man A- und D-Gurte (oder C/B; beides hat gegenüber D/Bremse den Vorteil, dass ein schießender Schirm gestoppt werden kann, ohne dass erst mal eine Auftriebszunahme stattfindet) in jeweils einer Hand hält, hat die Ausdrehrichtung nichts mit dieser, sondern immer noch nur mit dem obenliegenden Gurt zu tun. Jedenfalls solange man in sauber getrennten Phasen aufzieht: mit beiden Leinenebenen steuernd aufziehen, Schirm im Zenit stoppen/kontrollieren, dann die hintere Ebene loslassen, und dann erst ausdrehen. Nur wenn das alles - relativ unsauber - irgendwie gleichzeitig stattfindet, wäre einem die hintere Hand in einer der beiden Richtungen mehr als in der anderen im Weg.

    Trotzdem bin ich für das Antrainieren beider, und das regelmäßige Verwenden von einer bevorzugten Ausdrehrichtung. Erstens fällt eine Fehlerkomponente weg, zweitens trainiert man so zwangsläufig ein wenig mehr das Ausgleichen von geringeren Seitenwinden (statt sich ihnen vorauseilend anzupassen), und drittens fühlt sich das Verwenden der "anderen" Richtung - wenn es wegen einer speziellen Startplatzsituation doch mal nötig wird - so ungewohnt an, dass man dem ganzen Startablauf zwangsläufig mehr Aufmerksamkeit schenkt, was in einer solchen Situation generell von Vorteil ist. Können kann man's immer auch anders, vor allem wenn man ein veritabler Crack ist , aber das Minimieren von potentiellen Fehlerquellen kommt mir sinnvoll vor.

    Wie auch immer: jeder hat seine bevorzugte Herangehensweise, und sie sind alle richtig. Das hat auch vor wenigen Wochen auch mal Wayne Heuer (einer der erfahrensten Piloten Südafrikas) en einem Nebentisch seinem (Hamburger) Einzelflugschüler zu sagen versucht, der gerade am Predigen war, wie er ja immer den Leuten (einschließlich diverser inkompetenter europäischer Fluglehrer) klar machen würde, dass es nur einen korrekten Weg gäbe, und sich von dem diplomatischen Kommentar auch nicht bremsen ließ - da hab' ich mich mal richtig fremdschämen müssen


    CU
    Shoulders
    Stefan Ungemach
    www.kein-held.de

    ...jetzt mit "gedankenrauschen"-blog

    Warnung: der Autor ist auch gewerblich in der Branche tätig. Wer seinen Beiträgen unbesehen glaubt oder ihm was abkauft, ist selber schuld. Und wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten

  19. #30
    DHV-Mitglied Avatar von Manuel
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    Oct 2003
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    215

    AW: wechselnde Ausdrehrichtung beim GS-Rueckwaertsstart

    Ich glaube es hat eher etwas damit zu tun wie herum jemand auf dem Snowboard oder Skateboard steht
    (also rechter Fuß oder linker Fuß vorne), als das es etwas mit Rechts- oder Linkshänder zu tun hätte
    wie herum man sich lieber / bevorzugt ausdreht.

    Man sollte sowieso alle Techniken drauf haben, gerne auch im Mix! Man sollte auch keinen Stress beim
    Starten haben, ist das der Fall, ab auf die Wiese. Starten macht Spaß, wenn nicht = Wiese! :-)

    Aber, wenn der Wind am DaBeppi aus Osten ballert und 20 Piloten darauf warten das du startest, dann
    hast du EINE (deine) Technik perfekt drauf!

    Man sollte alles können, aber wenn es drauf ankommt, immer die eine Technik und die in Perfektion!
    Ich will garnicht schreiben wie ich es mache, weil darauf kommts ja garnicht an, ist ja meine..

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