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Thema: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

  1. #1
    DHV-Mitglied
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    11

    Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Hallo,

    habe meinen Schirm vom Check zurück bekommen mit JDC Werten zwischen 110 - 130.
    gebraucht, guter Zustand. Schirm ist knappe 10 Jahre alt.

    Ein neuer Schirm hat so 500?

    Meine eigentliche Frage ist, ob durch meine "schlechteren Tuchwerte" mein Schirm klapp-anfälliger
    ist im Gegensatz zu einem neuen Schirm.

    Danke für´s antworten.

    MoosStony

    Edit:

    Ist die Frage zu dämlich oder habt ihr keine fundierten Antworten?
    Geändert von MoosStony (08.07.2018 um 11:42 Uhr)

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von artemis
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    Jul 2008
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    Flatlands

    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Zum einen ist Ferienzeit, zum anderen Wochenende.
    Viele die dir dazu was sagen könnten sind eventuell gerade in der Luft.
    Geduld mein Freund, ist eine Tugend........

    LG

    Tom
    Using our potential and creativity, we have come to where we are today, up high.
    (von mir)

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Andreas Wolkerstorfer
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    Gutau, Österreich

    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Meines Wissens hat ein neuer Schirm Porositätswerte rund um 300 (Sekunden). Sehr schlechte Tuchwerte führen eher zum Sackflug als zu Klappern.

  4. #4
    DHV-Mitglied Avatar von bigben
    Registriert seit
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    Am Wasser

    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    gefährlicher als schlechtere Tuchwerte ist eher die Tatsache das der Schirm (nach 10 Jahren) völlig vertrimmt sein wird, es sei denn bei dem Check ist ein richtiger (relativ-)Trimmcheck (anstatt Längenmessungen und Toleranzvergleich) gemacht worden. davon bekommt man auch eher Klapper als von suboptimalen Tuchwerten.

    Gruß Ivo
    „Kann ich mein Leben mal kurz speichern und was ausprobieren?“

    NOVA Team Pilot

  5. #5
    DHV-Mitglied
    Registriert seit
    Aug 2007
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    2.525

    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Letztendlich sind die Tuchwerte nur ein (in gewisser Weise beliebiger) Verschleißindikator. Wenn die Tuchwerte völlig runter sind, ist der Rest i.d. Regel auch ziemlich verschlissen. Einen besseren Verschleißindikator haben wir im Moment einfach nicht, also werden die Porösitätswerte des Tuchs verwendet.

    Es kann sein, daß ein Schirm bei sehr schlechten Tuchwerten sackfluganfällig(er) wird. Meist liegt es allerdings an anderen Punkten, wenn ein Schirm in den Sackflug geht. Und es gibt definitiv eine ganze Reihe Schirme die mit 0.1s Tuchwerten (kannste Kaffee mit flitrieren) keinerlei Sackfluftendenz zeigen. Was allerdings nicht heißt, daß die dann noch "gut" und "sicher" fliegen.

    völlig vertrimmt sein wird, es sei denn bei dem Check ist ein richtiger (relativ-)Trimmcheck
    Und auch wenn er perfekt getrimmt ist, werden die Zugbänder im Schirm und das Tuch an sich bei ner alten Labbertüte nicht mehr ganz so gut ihren Dienst tun. Sprich: Das Ding fliegt irgendwann einfach scheiße. Muß nicht sicherheitsrelevant sein, kann es aber werden.

    Schirme jenseits eines gewissen Alters oder jüngere, dennoch sehr stark gebrauchte Tüten (ein Indiator die miesen Tuchwerte) sollte man daher meiden, egal ob sie sackfluganfällig sind und gut oder schlecht getrimmt wurden. Ab 10 Jahre Alter würde ich generell eher vorsichtig werden.
    Geändert von marcel1 (11.07.2018 um 20:06 Uhr)

  6. #6
    DHV-Mitglied Avatar von dobo
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    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Hier steht einiges dazu drin.

    https://www.gleitschirmdrachenforum....rte#post371861

    Wir sind hier in Deutschland schon sehr wohlstands- und konsumorientiert und könnens uns halt leisten lieber alle zwei bis drei Jahre einige Tausend Euro für einen neuen Schirm auszugeben.
    Mach ich inzwischen auch so. Ich hatte aber auch schon Zeiten, in denen ich einen 10 Jahre alten Schirm für 200,00 Euro knapp zwei Jahre lang geflogen bin (Tuchwerte <15). Ist auch gut ohne sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten geflogen.

  7. #7
    DHV-Mitglied
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    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Zitat Zitat von marcel1 Beitrag anzeigen
    Es kann sein, daß ein Schirm bei sehr schlechten Tuchwerten sackfluganfällig(er) wird. Meist liegt es allerdings an anderen Punkten, wenn ein Schirm in den Sackflug geht. Und es gibt definitiv eine ganze Reihe Schirme die mit 0.1s Tuchwerten (kannste Kaffee mit flitrieren) keinerlei Sackfluftendenz zeigen. Was allerdings nicht heißt, daß die dann noch "gut" und "sicher" fliegen.
    Hatten 2005 mal einen Schirm mit 0.7s auf einer Reise mit dabei. Er hatte eine Tendenz in den Sackflug zu gehen, allerdings kann das auch daran gelegen haben, dass der Trimm nicht mehr so gut war. Klapperanfaelliger war er jedenfalls nicht und er ging noch recht gut.
    NOVA Team Pilot

  8. #8
    DHV-Mitglied Avatar von nikolaus
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    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Nebenbei würde ich mal vermuten, dass selbst bei Tuchwerten unter Minimum immer noch mehr Luft durch die Nähte entweicht als durch das Tuch.

    Meine Schirme mit 1 x guten und 1 x sehr guten Tuchwerten lassen sich jedenfalls auch von der Eintrittskante her einrollen. Die Luft entweicht auch bei wenig Druck relativ zügig durch Bahnen-Nähte und Achterliek.
    ambitionierter Sonntagsflieger

  9. #9
    Registrierter Benutzer
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    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Zitat Zitat von marcel1 Beitrag anzeigen
    Letztendlich sind die Tuchwerte nur ein (in gewisser Weise beliebiger) Verschleißindikator.
    Wow!
    Hi Marcel, perfekter Beitrag.
    Einzige (implizit selbstverständliche) Ergänzung meinerseits:
    Ohne Nennung/Kenntnis des gerätespezifischen Neu- bzw. Grenzwertes sagt die Absolutangabe von 500 Angström pro Woche nichts.
    Ide.

  10. #10
    DHV-Mitglied Avatar von lhaeger
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    München

    Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Zitat Zitat von nikolaus Beitrag anzeigen
    Meine Schirme mit 1 x guten und 1 x sehr guten Tuchwerten lassen sich jedenfalls auch von der Eintrittskante her einrollen. Die Luft entweicht auch bei wenig Druck relativ zügig durch Bahnen-Nähte und Achterliek.
    Und nach jeder solchen Dehnungsübung geht es beim nächsten Mal sogar noch ein bisschen leichter...

    Einfach die Leinen an der Eintrittskarte statt am Achterliek rausführen, dann braucht man das erst gar nicht zu versuchen (falls jemand so etwas regelmäßig aus einer vermeintlichen Notwendigkeit heraus macht und nicht nur aus wissenschaftlichem Interesse) ;-)
    Geändert von lhaeger (19.07.2018 um 08:12 Uhr)

  11. #11
    DHV-Mitglied Avatar von nikolaus
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    Berlin

    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Zitat Zitat von lhaeger Beitrag anzeigen
    Und nach jeder solchen Dehnungsübung geht es beim nächsten Mal sogar noch ein bisschen leichter...

    Einfach die Leinen an der Eintrittskarte statt am Achterliek rausführen, dann braucht man das erst gar nicht zu versuchen (falls jemand so etwas regelmäßig aus einer vermeintlichen Notwendigkeit heraus macht und nicht nur aus wissenschaftlichem Interesse) ;-)
    Wieviel Druck braucht es, damit es zu einer "Dehnungsübung" wird?

    Wer`s eilig hat, wird für Deinen Tipp dankbar sein, weil die Restluft dann schneller entweicht (5l, 15 sek. ?). Mir ist es lieber, die Eintrittskante mit dem Restschirm zu umwickeln und mit den Tragegurten eher das Achterliek zu stressen...
    ambitionierter Sonntagsflieger

  12. #12
    DHV-Mitglied Avatar von conny-reith
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    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Zitat Zitat von nikolaus Beitrag anzeigen
    Nebenbei würde ich mal vermuten, dass selbst bei Tuchwerten unter Minimum immer noch mehr Luft durch die Nähte entweicht als durch das Tuch.

    Meine Schirme mit 1 x guten und 1 x sehr guten Tuchwerten lassen sich jedenfalls auch von der Eintrittskante her einrollen. Die Luft entweicht auch bei wenig Druck relativ zügig durch Bahnen-Nähte und Achterliek.
    .
    Gruß Conny
    .............................
    Zitat von Sir Isaac Newton: Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.

  13. #13
    DHV-Mitglied Avatar von seidenschwan
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    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Also ich weis nicht recht. Ich habe jedenfalls bei meinem alten DHV 2 er Schirm gemerkt dass was nicht mehr stimmt. Er kam im laufe der Zeit einfach immer schlechter "um die Ecke" Nach dem Check war die Porösität bei 12 Grenzwert war 8 . Welchse Gerät da auch immer angewendet wurde.

    Ach ja, warum soll man den Schirm überhaupt von der Eintrittskante her einrollen..... Ich seh gar keinen Grund dafür...



    Johann

  14. #14
    DHV-Mitglied Avatar von nikolaus
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    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Zitat Zitat von seidenschwan Beitrag anzeigen
    Ach ja, warum soll man den Schirm überhaupt von der Eintrittskante her einrollen..... Ich seh gar keinen Grund dafür...
    Ich häng' den Schirm nicht aus.

    Anfangs hab` ich ja auch nach Flugschulvorgabe die Tragegurte im Achterliek eingeschlagen, von hinten eingerollt und zuletzt eine halbe Drehung zurück um die Nase einzuklappen...

    Wer glaubt, dass sein Schirm so empfindlich ist, wie es lhaeger und anscheinend auch conny von ihren vermuten, sollte damit lieber nicht rumfliegen sondern ihn unter Idealbedingungen einlagern. Ist aber eh` OT, weil es eigentlich darum ging, sich mal bewusst zu machen, wie schnell die Luft auch dann entweicht, wenn die Tuchwerte noch top sind (also die Luftdurchlässigkeit, Reißfestigkeit wäre ein anderes Thema), um dann nochmal deren Bedeutung zu hinterfragen.
    ambitionierter Sonntagsflieger

  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Im Lee is schee!
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    AW: Luftdurchlässigkeitswerte/Verständnisfrage

    Was für einen Innenüberdruck haben Gleitschirme in der Regel?
    Ich bin ein Gelegenheitsflieger. Sobald sich eine Gelegenheit bietet, geh ich Fliegen.
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