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Ergebnis 31 bis 42 von 42

Thema: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

  1. #31
    DHV-Mitglied
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Zitat Zitat von Uli Beitrag anzeigen
    Bei mir steht die OP jetzt zeitnah an und bin noch am eruieren wo ich es machen lasse. Ich bin nach der Staphylococcus Aureus Infektion, einer Mitursache meiner jetzigen Situation, verständlicher Weise etwas bedachter mit der Entscheidung,
    jedoch weit Entfernt von Hoffnungslosigkeit.
    Google doch mal bei ENDO GAP Garmisch oder schick mir ne PN

  2. #32
    Registrierter Benutzer Avatar von "Willio"
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    Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Da Reihe ich mich auch mal ein....habe Arthrose 3.Grades (25 Jahre aktive Tennis gespielt)in beiden Knien, Arzt meinte mal vor 4 Jahren müsste man operieren 🥵!
    Naja bisher komme ich fast ohne Schmerzmittel aus eventuell ab und zu mal Schmerztablette .
    Joggen und schnelle Sachen mache ich nicht mehr,mache im Jahr ca. 130 Tandemflüge und so oft es geht Soloflüge.
    Beim Tandemfliegen ziehe ich Kniebandagen an, ohne die würde es nicht mehr in dem Umfang gehen, aber mit Bandagen gehts noch gut
    Bei schlechtem Wetter merke ich es besonders, im Sommer ist es um vieles besser....
    Solange es so noch geht ist es für mich akzeptabel.....mal sehen wie lange es do geht, werde jetzt auch im Fitnessstudio mich wieder anmelden und versuchen Beinmuskulatur zu stärken!

  3. #33
    Registrierter Benutzer
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    @Goeldi Hatte das gleiche im linken Knie. Als wäre gesplittertes Glas in den Knien. Kam ganz plötzlich. Diagnose. Meniskusriss. Typisch wenn man älter wird. Es gibt Sportkliniken, die darauf spezialisiert sind. Meine war in Pforzheim. Absolut super. Es wurden nur die beschädigten Teile des Meniskus miniinvasiv entfernt. Damit ist die Gefahr einer Arthrose gering. Nach einem Tag wieder raus. Eine paar Tage Krücken. Nach 2 Monaten kann man auf jeden Fall wieder Fliegen und zwar schmerzfrei. Ist inzwischen 7 Jahre her. Alles gut.

  4. #34
    DHV-Mitglied Avatar von bigben
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Vorsicht vor schnellen OP´s - Ich hatte vor 1 Jahr undefinierbare Schmerzen im re. Knie, habe auf Lanzarote mehrere Starts weggelassen, weil ich nicht sicher war , daß Starts sicher funktionieren zurück in D KH - CT - Meniskus - muss dringen operiert werden - VERGESST ES - alle in unserem Alter haben im Knie Meniskusschäden und aus jedem CT kann man jederzeit eine unvermeidbare OP ableiten - 2. Meinung eingeholt bei einem exzellenten Arzt -> 8 Wochen Triggerpunkt Massage und alles war wieder gut. Mehr Sport und etwas abnehmen dann geht das noch viele Jahre super.

    Gruß Ivo
    „Kann ich mein Leben mal kurz speichern und was ausprobieren?“

    NOVA Team Pilot

  5. #35
    DHV-Mitglied Avatar von Doubleudee
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Zitat Zitat von Bike&Fly Beitrag anzeigen
    Bevor, wie oftmals, plump immer wieder das Alter vorgeschoben wird, sollte jeder der „Probleme“ mit degenerativen Einschränkungen hat (die oftmals so zwischen 45 und 55 beginnen) mal seinen Lebenswandel hinterfragen.
    Viele degenerative Einschränkungen sind meiner Erfahrung nach davon abhängig, wie ich mit meinem Körper umgegangen bin. Übergewicht, Bewegungsmangel, keine Sporthistorie, keine motorische Schulung, kein Körpergefühl weil keinerlei Körperbezug, Ernährungswahnsinn, Aklohol usw.. Natürlich auch einseitige extreme berufliche Belastungen (schwer/nicht änderbar).
    Ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber ich wäre mit solchen Aussagen einfach vorsichtig. Ich bin kein Extremsportler aber alles andere als komplettdegeneriert. War in jungen Jahren viel Laufen und zeitweise im Fitnessstudio. Ernähre mich ausgewogen (abgesehen von vielleicht etwas mehr Alkohol als optimal), ein Spaziergang sind für meine Familie und mich 10 bis 15km, erst darüber nennen wir es Wanderung. Ich mache 3-5mal pro Woche 30 bis 45 Minuten Bodyweight Fitness, gehe Tanzen und Klettern und habe für meinen Geschmack 5 Kilo zuviel ohne wirklich dick zu sein.
    Dennoch habe ich mit 49 Jahren Gonarthrose in beiden Kniegelenken, eine degenerierte Wirbelsäule, Verdacht auf irgendeine noch nicht näher spezifizierbare rheumatische Erkrankung, die mich langsam einsteifen lässt.

    Bewegung alleine hält das Problem nicht auf, das habe ich mehrfach gegengetestet. Was mich gerade über Wasser hält ist eine fortwärende Medikamentation mit Antirheumatika in Verbindung mit Bewegung.

    Es ist für jeden schwer, der in jungen Jahren immer über die 30-Jährigen mit Bandscheibenvorfall gespottet hat (mich eingeschlossen) wenn nun plötzlich der Zahn der Zeit nagt. Ich wusste damals nicht, was Rückenschmerzen sind und heute kämpfe ich jeden Morgen um Beweglichkeit. Wie die Schrankwand schrieb: man sieht nicht immer äußerlich, was sich im Körper abspielt. Mein Arzt meinte auch mal, dass ich vielleicht einfach schlechte Gene hätte... danke.

    Zum Thema: Ich für mich versuche trotz Job, Familie und dem ständigen Begleiter Schmerz, so aktiv wie möglich zu bleiben. Werde aber keine Wander- oder Vol-Biv-Touren mehr machen, bei denen ich im Falle des Totalversagens eines Knies nicht innerhalb eines Tages oder so Handydeckung finden kann um die Rettung zu rufen.
    Ich mache möglichst keine Harakiri-Flüge bei denen ich befürchte in brutal unwegsamem Gelände in der Macchia zu landen, mein eines Kreuzband ist weg, die Plastik inzwischen auch, ich lebe ohne ganz gut, aber eine Wiese zum Landen ist mir lieber. Starten geht bei etwas Wind auf kleinstem Raum, die Landung sind meistens eher sanft, das machen die Knie schon noch mit.
    Ich werde Wandern, Fliegen, Skifahren,... solange es irgendwie geht. Mein Dottore meint, dass wenn ich es mit dem überschreiten der Schmerzgrenze nicht übertreibe nichts kaputt mache, was nicht schon kaputt ist. Noch ist für mich ein künstliches Kniegelenk keine Option, meine Kinder fahren Alpin-Ski und ich will da noch mithalten, aber es wird irgendwann anstehen. Wenn ich mir das Knie bei einer verhauenen Landung mal final ruiniere, habe ich schon einen Anlass zur OP und meine Versicherung zahlt im Unfallfall besser
    Fliegen werde ich wegen eines künstlichen Kniegelenkes vermutlich nicht aufhören. Das Alpinskifahren vermutlich schon.

    Aber wo die persönliche Schmerz-Aushalt-Grenze ist, muss jeder für sich wissen. Und nicht jeder mit Schmerzen hat einen BMI von 29+.

    Grüßle WD
    Geändert von Doubleudee (12.11.2018 um 16:37 Uhr) Grund: Zwei der 50 Rechtschreibfehler korrigert.

  6. #36
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Hallo, Thema ist:
    Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Wer im Flachland wohnt, weiß es bereits:
    Es gibt ja auch motorisierte Gleitschirme auf Rädern!

    Eine super Alternative; wer sehr "am Gleitschirm hängt", sollte das mal ausprobieren!
    Jedenfalls besser als komplett aufs fliegen zu verzichten......

  7. #37
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Zitat Zitat von Doubleudee Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber ich wäre mit solchen Aussagen einfach vorsichtig.

    Es ist für jeden schwer, der in jungen Jahren immer über die 30-Jährigen mit Bandscheibenvorfall gespottet hat (mich eingeschlossen) wenn nun plötzlich der Zahn der Zeit nagt. Ich wusste damals nicht, was Rückenschmerzen sind und heute kämpfe ich jeden Morgen um Beweglichkeit.

    Und nicht jeder mit Schmerzen hat einen BMI von 29+.
    1. Ich bin Mitte 50
    2. Ich hatte mit 30 eine Bandscheiben OP (überlastungsbedingt)
    3. Meine Aussage richtet sich aber natürlich an BMI+29 (um bei dem Beispiel zu bleiben)
    4. Und natürlich spreche ich nur davon zunächst dort anzusetzen (am BMI von 29 z.B. aber nicht nur)
    5. Und sage dazu, dass man dabei manchmal Dinge gelöst bekommt, die man nicht vermutet hätte
    6. Und das es einen Versuch wert ist
    7. BMI ist natürlich rein plakativ und nur ein sehr kleiner Teil des Spektrums Gesundheit (ich bevorzuge eh Größe in cm - 100 - 5 bis 10% als grobe Richtschnur fürs Gewicht, wenn schon ein einzelner statistischer Wert herhalten soll)
    Geändert von Bike&Fly (12.11.2018 um 20:51 Uhr)

  8. #38
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    Cool AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    QUOTE=MoosStony;527103]Aus aktuellem Anlass (bei mir, bin um die 60) hätte ich gern gewusst wie ihr damit umgeht/klar kommt.Drachen/Gleitschirm fliegen trotz Arthrose in Schulter/Knie/Fußgelenk, obwohl der Doktor davon abrät? Oder geknickt einsehen das es jetzt damit ein Ende hat, weil mit Total Prothesen jeder Schlag auf die Gelenke es sich löst und eine neue OP fällig wird. Oder erst gar keine Prothese und so lange fliegen mit Schmerzmitteln bis es wirklich nicht mehr geht?[/QUOTE][/I][/I]

    Nachdem ja doch schon einige Ratschläge zum oder ums Thema herum eingegangen sind, würde ich Dir als Betroffener auch noch einige Erfahrungen mitgeben. Also, bei mir fing die Arthrose in den Hüftgelenken etwa mit 35 Jahren an zu schmerzen, und dann hatte ich noch eine weitere am Ende sehr einschränkende Leidenszeit von 10 Jahren. Ich habe alles probiert, ausser aufzuhören (mit fliegen und wandern und laufen). Zuletzt habe ich aber beide Hüften ersetzen lassen, in einer OP. Da ist man nicht zwei Mal ausser Gefecht. Seitdem lebe ich noch viel bewusster, aktiver (oder wieder so wie ganz früher), jedes WE am Hike&Fly oder eben nur fly, oder nur hike, je nach Wetter. Idealgewicht, dreimal Fitnesstraining pro Woche, und gesunde Ernährung (was immer das ist, meine Frau weiss es jedenfalls ;-)). Ich kann das nur empfehlen, und insbesondere das Ganzkörper-Mukeltraining ist sehr wichtig (würde ich meinen), damit hat man mehr Power sich zu stabilisieren und wenn man mal umkippt ist das auch noch manageable. Eine leichte Ausrüstung hat auch so ihren Sinn, schliesslich will man ja die Gelenkschalen nicht unnötig ausschürfen. Was ich nicht beurteilen kann ist die Kniearthrose, das dürfte wohl etwas einschränkender sein, vor allem weil die Teile nicht so lang halten. Also, Kopf hoch und machen (operieren) lassen, aber vorher Erkundigungen einholen wegen des Spitals, und wer operiert. Da gibt es auch einiges falschzumachen (oder richtig).

  9. #39
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Das macht mir jetzt echt Mut....
    Vor 25 Jahren hatte ich einen Oberschenkelhalsbruch. Nach Dynamischer Hüftschraube und wieder Entfernung der selbigen bin ich wieder in hohen Wellen gesurft, viel Geflogen und war auch kräftig am Biken. Mein Job geht auch sehr auf die Gelenke.
    Aber jetzt geht nichts mehr....400 m laufen und die Schmerzen sind heftig.
    Selbst beim Beine strecken im Liegegurt bekomme ich nach 30 min Schmerzen die eine frühzeitige Landung bedeuten.
    Bekomme mit jetzt 55 in 2 Wochen ein neues Hüftgelenk eingesetzt. Zuvor habe ich mich 10 Jahre mit heftigen Schmerzen geplagt. Ohne Schmerzmittel ging nichts mehr.
    Ich hoffe im neuen Jahr wieder zu fliegen und wenn es sich gut anfühlt, will ich auch wieder Surfen.
    Man versucht eine OP so lange wie möglich zu vermeiden.
    Mein Arzt des Vertrauens hat mir immer gesagt. „Du entscheidest wie es weitergeht und wenn es nicht mehr geht kommst du von selbst.“
    Das mache ich jetzt 👍

  10. #40
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Servus,

    mal meine Meinung, als jemand der im Sport / Reha Bereich arbeitet und jeden Tag mit den ganzen Problemen konfrontiert wird. Vieles wurde aber auch schon von den Vorrednern erwähnt.

    - Krafttraining ist Körperhygiene! JEDER Mensch müsste es betreiben, genau so wie Zähne putzen oder Duschen. Und ich meine damit nicht hirnloses Pumpen, ohne Technik und Hauptsache Gewicht. Train smart, not hard sollte hier das Motto sein. Jeder der meint, man kann nur Muskeln aufbauen mit massiven Gewichten und im Bodybuilding Stil, sollte sich bitte mal auf Netflix die neue Doku über Ronny Coleman, 8 Facher Mr Olympia (Die Weltmeisterschaft im BB), ansehen. Der Mann ist Heute tatsächlich ein richtiger Krüppel aufgrund seines Jahrzehntelangen falschen Trainings mit verrückten Gewichten. Man sollte unter fachkundiger Betreuung (nicht die 8 Euro Thekenkraft bei McFit) erstmal die Technik lernen und dann langsam und mit Plan die Gewichte steigern. Ich fang ja auch nicht in der Ausbildung mit einem Hochleister an..im Krafttraining sehe ich das aber immer wieder. Man kann durch ein vernünftiges Krafttraining, in Kombination mit leichtem Ausdauertraining, hier am besten Schwimmen und nicht laufen, extrem viel erreichen. Ich habe über die Jahre schon etliche Menschen mit Krücken und fatalen Diagnose ein Training beginnen sehen, die nach einigen Monaten wieder ohne Krücken und selbstständig ihren Alltag bewältigen konnten.

    - Orthopäden..ja auch so ein Thema. Meist selbst kaum Ahnung vom Reha / Sportbereich, auch selbst nie viel Sport gemacht und immer gerne in Schwarz / Weiß denkend. Ich bin mir sicher es gibt auch gute, zu denen kommt man aber meist als Holzklasse Patient nicht. Wie oft ich schon "das muss operiert werden" gehört habe...Gott sei dank sind die Patienten heutzutage auch öfter selbstbewusst und sagen auch mal nein, ich will es erst mal konservativ durch Reha / Physio / Training versuchen. Viele schaffen es dann auch ohne OP. Ich habe mich selbst auch in Kindheitstagen schwer am Knie verletzt. der Arzt meinte dann auch nur "nie wieder Sport, wenig belasten bla bla bla". Ich mache seit fast 20 Jahren Krafttraining, Anfangs auch jung und dumm, man wusste es nicht besser, seit ca. 10 Jahren nur noch gesundheitsorientiert, und ich hatte nie wieder große Probleme mit dem Knie, Rücken oder sonst was. Ich würde mir immer eine 2, oder gar 3 Meinung einholen und es konservativ versuchen, bevor ich mich einer OP unterziehen würde. Speziell wenn die Meinung von so Orthopäden kommt, die 5 Behandlungszimmer in der Praxis haben und für ihre "Diagnose" kaum den Türrahmen verlassen.

    - Die meisten Joggen sich die Gelenke kaputt...Laufen würde ich nur empfehlen, wenn jemand a) über eine gute Beinachse verfügt b) eine gute Lauftechnik hat c) die nötige Muskulatur für b mitbringt. Da scheiden mal gefühlte 90% der Jogger, die man so in den Parks laufen sieht aus. Klar, gut, dass sich überhaupt bewegt wird, aber da sind wir wieder bei train smart not hard. Schwimmen ist der Beste Ausgleichssport, auch hier korrekte Technik mal vorausgesetzt, da geringe Gelenkbelastung, Ganzkörpertraining, hoher Kalorienumsatz etc. pp.

    - Auch wenn es die meisten nicht hören, oder wahrhaben wollen, der Lebensstil spielt eine bedeutende Rolle. Wenn ich einen stressigen, 60 Stunden die Woche, office Job habe, dabei noch schön rauche, saufe und nur scheiße freisse, muss ich mich nicht wundern wenn irgendwann psychisch wie physisch Endstation ist. Aber Hauptsache Geld..man wird leider Heutzutage primär am Beruflichen und Materiellen Erfolg bemessen, nicht ob man ein guter Mensche ist und vielleicht auch mit seiner halbtagsstelle glücklich und gesund lebt. Erlebe ich im Praxisalltag ständig, das Diagnosen wie Burnout Hand in Hand mit körperlichen Zerfall gehen. Die Gesundheit ist eines, wenn nicht sogar DAS wichtigste Gut, das ihr habt. Dem entsprechend sollte man es wahren.

    - Zu guter letzt - ich würde immer versuchen meine Hobbys und Leidenschaften auch trotz Einschränkungen auszuleben. Ich meine wozu lebt man denn sonst noch groß? Um daheim auf dem Sofa zu sitzen und da vor sich hin zu siechen, weil es der Arzt empfohlen hat? Wenn eure Leidenschaft fliegen ist, dann fliegt solange es geht und unternehmt alle nötigen Schritte um dies zu ermöglichen (siehe oben). Da finde ich den Satz eines Vorredners gut "Du entscheidest wie es weitergeht" Wer will und bereit ist auch entsprechend etwas dafür zu tun, wird auch bis ins hohe Alter fliegen können. Mein ältester Patient ist übrigens 97 und kommt noch mit dem Fahrrad zum Training, ohne Stützräder und Helm.

    Also nicht aufgeben sondern weiterfliegen!
    Geändert von Philsen (13.11.2018 um 07:59 Uhr)

  11. #41
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    Vielen Dank für die vielen sinnvollen Kommentare. Bei fast 5000 Hits scheint ja ein großes

    Interesse zu bestehen. Bin 1;86 91 kg und habe nach dem BMI Rechner um die 26, oder habe

    Ich da etwas falsch gelesen. Optimales Körpergewicht 1,86 - 1,00 -10% = 78 kg.

    Die hatte ich mit 30 - 40 Jahren und da sah ich immer etwas kränklich aus.

    Aber ok, werde mich um mehr Fitness kümmern, Rumpf Knie usw.

    http://fitness-schmiede.at/hardcore-...ig-trainieren/

    in so etwa? oder ist das übertrieben?

    Bisschen runterscrollen zum Video.



    PS: nicht falsch verstehen, so will ich alter Hundeknochen nicht aussehen es geht

    lediglich um die Übungen. Ist auch noch die Frage was meine Lendenwirbel dazu sagen.
    Geändert von MoosStony (14.11.2018 um 09:35 Uhr)

  12. #42
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    AW: Umfrage: Wer fliegt trotz körperlichem Verschleiß und wie geht es ihm/ihr dabei?

    gelöscht (OT)
    Geändert von martin2005 (15.11.2018 um 10:17 Uhr)

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