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Thema: Skytraxx 2.1

  1. #16
    DHV-Mitglied Avatar von Fly-Piet
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von Locker_Baumeln Beitrag anzeigen
    ~2019 550 euro für ein schwarz/weiß bildschirm? Ist das Gerät von Apple?

    Nä, danke

    Dann lieber das 3er gebraucht oder sonstige Lösungen.
    Schau Dir die Technische Daten an, kann alles was man brauch, hat alles integriert sogar FANET und FLARM.
    Ist von der Größe her nur Display und Tasten. Ein Farbdisplay brauch ich nicht. Meine Neugier ist geweckt.
    ----------
    Flieger Grüße
    Peter

  2. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von JHG
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von Fly-Piet Beitrag anzeigen
    Schau Dir die Technische Daten an, kann alles was man brauch, hat alles integriert ...
    Auf den ersten Blick keinen G Sensor mehr, keine Gyros. Würde ich für ein Vario in der Preisklasse eigentlich schon erwarten.


    Da wird's mein 2+ noch ein Weilchen tun müssen.

  3. #18
    DHV-Mitglied Avatar von Fly-Piet
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von JHG Beitrag anzeigen
    ...keinen G Sensor mehr, keine Gyros.
    Ja in der Tat, steht nicht drin. Interessant ist es für mich aber trotzdem.
    Ich warte den Bericht im DHV-Magazin 215 ab, wird sich zeigen was Stefan da schreibt.
    ----------
    Flieger Grüße
    Peter

  4. #19
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von Fly-Piet Beitrag anzeigen
    Ein Farbdisplay brauch ich nicht.
    Für mich wäre sehr interessant, aus welchen Gründen ihr "nur mit" oder "geht auch ohne" Farbdisplay fliegt. Dann könnte ich auch Einschätzen was ich selber so brauche. Bisher reicht mir bei den kleinen Runden die ich (in meist überschaubarer Gegend) flieg fast ausschliesslich Geschwindigkeit und Höhe aus dem GPSBip.

    Grüsse

    Raschel

  5. #20
    DHV-Mitglied Avatar von shoulders
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von Raschel Beitrag anzeigen
    Für mich wäre sehr interessant, aus welchen Gründen ihr "nur mit" oder "geht auch ohne" Farbdisplay fliegt. Dann könnte ich auch Einschätzen was ich selber so brauche. Bisher reicht mir bei den kleinen Runden die ich (in meist überschaubarer Gegend) flieg fast ausschliesslich Geschwindigkeit und Höhe aus dem GPSBip.
    Farbdisplays dienen in erster Linie der Luftraum- und Kartendarstellung (auch SideViews). Dort erleichtern sie die Erkennung von Luftraumklassen, das Zeichnen von FAI-AUfgaben und -sektoren, sowie generell das Ablesen von Topografie oder gar Terrain (wobei der Sinn von Letzterem höchst umstritten ist).

    Schwarzweißdisplays haben da ihre Grenzen, weil sie die fehlende Abstufung durch Displaygröße kompensieren müssten - was selbst auf den größten Displays wie beim SysEvolution unbefriedigende Ergebnisse liefert.

    Die Darstellung von Zahlen/Feldern in Farbe ist eher kontraproduktiv; hier leisten Invertierung und Schriftgrößen bessere Dienste.

    Das Ganze hat was mit der Art der dargestellten Informationen zu tun. Farbe unterstützt, was wir als "connected data" bezeichnen - für das übernächste XCmag habe ich was dazu geschrieben (ist aber leider nur auf englisch).


    CU
    Shoulders
    Geändert von shoulders (24.11.2018 um 12:01 Uhr)
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    Warnung: der Autor ist auch gewerblich in der Branche tätig. Wer seinen Beiträgen unbesehen glaubt oder ihm was abkauft, ist selber schuld. Und wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten

  6. #21
    DHV-Mitglied Avatar von Fly-Piet
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von Raschel Beitrag anzeigen
    Für mich wäre sehr interessant, aus welchen Gründen ihr "nur mit" oder "geht auch ohne" Farbdisplay fliegt.
    Nun eine in Farbe angezeigte Karte ist schon was anderes als in Schwarzweiß
    Das Skytraxx 3 ist da schon was besser, aber für mich reicht das 2+ oder das neue 2.1
    Ich interessiere mich viel mehr für FANET und FLARM und möchte gleichzeitig so wenig wie nötig an Gerätschaften mitnehmen. Telefon, Funkgerät (nicht immer), Vario und vielleicht noch für den Backup ein Solario (Solario+ wenn es den mal zu kaufen gibt)
    ----------
    Flieger Grüße
    Peter

  7. #22
    DHV-Mitglied Avatar von shoulders
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von JHG Beitrag anzeigen
    Auf den ersten Blick keinen G Sensor mehr, keine Gyros. Würde ich für ein Vario in der Preisklasse eigentlich schon erwarten.
    Die sind übrigens mehr ein Hype als wirklich nötig.

    Ultraschnell auf jeden vertikalen Zucker im Zentimeterbereich reagieren können empfindliche Varios schon seit zwei Jahrzehnten, weshalb Filter entwickelt worden sind. Aber diese superempfindlichen Druckdosen stellen halt auch mehr Anforderungen an Driftkompensation, und sie sind ein klein wenig größer.

    Die Idee hinter der Einbindung von Inertialsystemen besteht darin, (a) noch empfindlicher (schneller) zu werden und (b) per Lageanalyse ausrechnen zu können, ob die Bewegung die des Varios oder aber die des Gesamtsystems war. Interessant ist sowas bei kleinen Varios am Schultergurt oder Helm, nicht auf dem Cockpit - da ist die Bewegung des Varios nahe genug am Gesamtsystem. Vor allem vertikal.

    Losgetreten hat das Ganze der XCTracer, der ja als ultraleicher Sensor beworben worden ist. Dann haben den die Piloten aufs Cockpit geklettet und von ihren positiven Erfahrungen berichtet. Gleichzeitig kursierten "Testvideos", bei denen XCTracer und andere Inertialsystem-basierte Instrumente am Küchentisch schnell hochgehoben wurden (was mit dem Geradeausflug in schwachen Bedingungen herzlich wenig zu tun hat). Spätestens da hätten sie aber einfach auch mal die Filter ihres ganz normalen Varios auf "empfindlich" stellen müssen, dann hätten sie sich gewundert...

    Nun wird auch um so ein Inertialsystem viel herum gerechnet - sogar noch mehr, denn man hat es mit mehr Kennzahlen zu tun. Das wird dann herangezogen, um zu "beweisen", dass deren Filter irgendwie besser seien - sie sind aber bloß komplizierter. Die eigentliche Aufgabe, aus stochastischem Gezappel sinnvolle Vertikaländerungen eines im wirklichen Leben fliegenden Gleitschirms herauszurechnen, stellt sich auch für empfindliche Druckdosen mit hoher Auslesefrequenz - wir kennen am Markt welche mit +- 5cm alle Zweihundertstelsekunde - und sie wurde schon vor langer Zeit ziemlich gut gelöst.

    Der Entwickler der GoFly-Varios (ich erwähne den ganz bewusst, weil sich die "Bastlerfraktion" so jemandem verbundener als profitgeilen Unternehmen, denen man eh nix glauben darf, fühlt), hat sich bei seiner 5er-Reihe ganz bewusst gegen Inertialsysteme entschieden, obwohl die viel billiger gewesen wären - statt dessen hat er zwei Druckdosen (eine mit 5Hz, eine mit 200Hz) kombiniert und einen eigenen Kalman-FIlter entwickelt. Weil das bessere Ergebnisse bringt. Vor Jahren hat mir ein Ingenieur des Weltmarktführers auf die Frage, wann sie Inertialsysteme einbauen, entnervt erklärt, dass man das eigentlich nicht wolle und schon gar nicht für sinnvoll halte, es aber von einer durch den XCTracer-Hype entfesselten, vorwiegend deutschen Klientel nun mal so gewollt sei

    Der Entwickler eines der hardwaremäßig hochwertigsten Fluginstrumente überhaupt (Digifly Air), das seit vielen Jahren mit Inertialsystem gebaut wird, hat aufgrund des Feedbacks seiner PWC-Testpiloten eigens eine Option nachgerüstet, es abzuschalten...

    Long story short: einige Hersteller wenden sich neuerdings wieder von Inertialsystemen ab, weil man sie zum besseren Auslesen der Luft einfach nicht braucht (wären sie Druckdosen überlegen oder auch bloß in der Lage, schlechte Druckdosen signifikant zu verbessern, wären Smartphones prima Fluginstrumente, denn die haben alle eines). Die Energie ist besser in fortgeschrittene Filter investiert, wozu man keine China-Chipsätze, sondern Mathematiker braucht - was freilich teurer ist. Die meisten Hersteller bleiben aber dabei, denn der Markt hat sich flächendeckend für ein billiges Surrogat begeistert, den Geist kriegt man nicht mehr in die Flasche zurück. Im Gegenteil, das Thema hat das Potential zum Glaubenskrieg

    Wer natürlich die G-Messung braucht, um mit seinen Manövern rumzuprotzen (Good Luck BTW, denn praktisch keine Systeme außer dem SK2.0 packen die ins IGC, so dass man was Reelles rausmitteln könnte - die in den Geräten verzeichneten Spitzenwerte sind hingegen hanebüchener Unsinn), oder gar an den anderen Marketing-Gag "G-Alarm" glaubt, wird solche Sensoren weiterhin vermissen.


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  8. #23
    DHV-Mitglied Avatar von Pascal1562
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    AW: Skytraxx 2.1

    Alles schön und gut nur wieso packt skytraxx kein ble mitrein ,dann könnte ich flyme oder xctrack mit datenübertragung mitverwenden ?
    Geändert von Pascal1562 (24.11.2018 um 13:01 Uhr)

  9. #24
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    AW: Skytraxx 2.1

    Das musst Du die fragen. Das SK2.0 konnte das noch, das 3.0 schon nicht mehr. Finde ich selber schade.
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  10. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von Markus R
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von shoulders Beitrag anzeigen
    Die sind übrigens mehr ein Hype als wirklich nötig.

    Ultraschnell auf jeden vertikalen Zucker im Zentimeterbereich reagieren können empfindliche Varios schon seit zwei Jahrzehnten, weshalb Filter entwickelt worden sind. Aber diese superempfindlichen Druckdosen stellen halt auch mehr Anforderungen an Driftkompensation, und sie sind ein klein wenig größer.

    Die Idee hinter der Einbindung von Inertialsystemen besteht darin, (a) noch empfindlicher (schneller) zu werden und (b) per Lageanalyse ausrechnen zu können, ob die Bewegung die des Varios oder aber die des Gesamtsystems war. Interessant ist sowas bei kleinen Varios am Schultergurt oder Helm, nicht auf dem Cockpit - da ist die Bewegung des Varios nahe genug am Gesamtsystem. Vor allem vertikal.

    Losgetreten hat das Ganze der XCTracer, der ja als ultraleicher Sensor beworben worden ist. Dann haben den die Piloten aufs Cockpit geklettet und von ihren positiven Erfahrungen berichtet. Gleichzeitig kursierten "Testvideos", bei denen XCTracer und andere Inertialsystem-basierte Instrumente am Küchentisch schnell hochgehoben wurden (was mit dem Geradeausflug in schwachen Bedingungen herzlich wenig zu tun hat). Spätestens da hätten sie aber einfach auch mal die Filter ihres ganz normalen Varios auf "empfindlich" stellen müssen, dann hätten sie sich gewundert...

    Nun wird auch um so ein Inertialsystem viel herum gerechnet - sogar noch mehr, denn man hat es mit mehr Kennzahlen zu tun. Das wird dann herangezogen, um zu "beweisen", dass deren Filter irgendwie besser seien - sie sind aber bloß komplizierter. Die eigentliche Aufgabe, aus stochastischem Gezappel sinnvolle Vertikaländerungen eines im wirklichen Leben fliegenden Gleitschirms herauszurechnen, stellt sich auch für empfindliche Druckdosen mit hoher Auslesefrequenz - wir kennen am Markt welche mit +- 5cm alle Zweihundertstelsekunde - und sie wurde schon vor langer Zeit ziemlich gut gelöst.

    Der Entwickler der GoFly-Varios (ich erwähne den ganz bewusst, weil sich die "Bastlerfraktion" so jemandem verbundener als profitgeilen Unternehmen, denen man eh nix glauben darf, fühlt), hat sich bei seiner 5er-Reihe ganz bewusst gegen Inertialsysteme entschieden, obwohl die viel billiger gewesen wären - statt dessen hat er zwei Druckdosen (eine mit 5Hz, eine mit 200Hz) kombiniert und einen eigenen Kalman-FIlter entwickelt. Weil das bessere Ergebnisse bringt. Vor Jahren hat mir ein Ingenieur des Weltmarktführers auf die Frage, wann sie Inertialsysteme einbauen, entnervt erklärt, dass man das eigentlich nicht wolle und schon gar nicht für sinnvoll halte, es aber von einer durch den XCTracer-Hype entfesselten, vorwiegend deutschen Klientel nun mal so gewollt sei

    Der Entwickler eines der hardwaremäßig hochwertigsten Fluginstrumente überhaupt (Digifly Air), das seit vielen Jahren mit Inertialsystem gebaut wird, hat aufgrund des Feedbacks seiner PWC-Testpiloten eigens eine Option nachgerüstet, es abzuschalten...

    Long story short: einige Hersteller wenden sich neuerdings wieder von Inertialsystemen ab, weil man sie zum besseren Auslesen der Luft einfach nicht braucht (wären sie Druckdosen überlegen oder auch bloß in der Lage, schlechte Druckdosen signifikant zu verbessern, wären Smartphones prima Fluginstrumente, denn die haben alle eines). Die Energie ist besser in fortgeschrittene Filter investiert, wozu man keine China-Chipsätze, sondern Mathematiker braucht - was freilich teurer ist. Die meisten Hersteller bleiben aber dabei, denn der Markt hat sich flächendeckend für ein billiges Surrogat begeistert, den Geist kriegt man nicht mehr in die Flasche zurück. Im Gegenteil, das Thema hat das Potential zum Glaubenskrieg

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    Wenn ich es richtig interpretiere kann ich beim skytraxx 3 das zurechnen der Lagesensoren minimieren bzw. abschalten. Bin mal mit 100% geflogen... das war echt störend, wobei ich auch noch auf Steigton ab 10cm gestellt hatte.

    Danke für diesen bestätigenden, tollen Beitrag.
    Gruß Markus

  11. #26
    Registrierter Benutzer Avatar von JHG
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    AW: Skytraxx 2.1

    Also ich mag meinen G Sensor im 2er und wenn du es als protzen bezeichnen willst, gerne. Für mich ist jedenfalls klar dass die G Kräfte in Spiralen deutlich höher sind als gemeinhin angenommen. Ohne den Sensoren für jedermann würde man das heute noch nicht glauben und von max 3G faseln.

    Der Vorteil m.E. mit dem XCtracer ist übrigens dass er vor allem das Nachlassen / Rausfallen früher anzeigt. Das Einsteigen kriegt das eigene Popometer interessanterweise ohnehin früher mit als jedes Vario. Die Gyros einfach nur als Marketinggag abzutun, klingt ein wenig nach Fuchs und Trauben. Klar muss man das sinnvoll filtern, aber gerade die Kombi aus 2 verschiedenen Systemen gibt normalerweise die besseren Ergebnisse weil sich systembedingte Glitches einfacher erkennen lassen.

    Und was die Handys angeht: Mein Note 3 (für 120 Euro in der Bucht geschossen) mit XCTrack oder FLYme liefert eigentlich schon super Ergebnisse. Genaugenommen könnte ich mir das restliche Graffel sparen. Trotzdem fliegen nocheinmal 7 -800 Euro am Cockpit mit, für das kleine frühere bisschen Info mehr.

  12. #27
    DHV-Mitglied Avatar von shoulders
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von JHG Beitrag anzeigen
    Die Gyros einfach nur als Marketinggag abzutun, klingt ein wenig nach Fuchs und Trauben.
    Tu' ich ja auch nicht - nur werden sie gnadenlos überschätzt. Ich würde deshalb kein Gerät leichtfertig pauschal abwerten, weil es keine hat - lieber ganz genau hinsehen, denn es gibt durchaus welche mit Inertialsystem, die in der Luft schlechter als andere ohne anzeigen.

    Die Aesop-Fabel greift übrigens überhaupt nicht. Vermutlich haben wenig andere derart viele "Trauben" in bequemer Reichweite, dass sie deren Geschmack tatsächlich beurteilen und vergleichen können - in meinem Fall gehört das glücklicherweise zum Job. Zu den Geräten mit Inertialsystem, die ich hier liegen habe und regelmäßig in der Luft beobachte, zählen u.a. Skytraxx 3.0, Oudie 4, Digifly Air BT, Hyper, SysEvolution (plus ein knappes Dutzend weitere ohne ein solches); hinzu allerlei kommen Testgeräte "auf Besuch". Aus dieser Vielfalt haben sich schon öfters Erkenntnisse ergeben, die die subjektive Wahrnehmung der privaten Cockpits einzelner Piloten konterkarieren.


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  13. #28
    Registrierter Benutzer Avatar von reinhard may
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    AW: Skytraxx 2.1

    Hallo
    Ich bin jedenfalls der Meinung, dass man z.B den Xc Tracer und andere G Sensor Geräte und das damit verbundene Anzeigensystem nicht wirklich braucht. Zumindest denke ich nicht, dass ich damit auch nur einen Meter weiter fliegen würde.

    Gruss Mayer

  14. #29
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    AW: Skytraxx 2.1

    Zitat Zitat von Raschel Beitrag anzeigen
    Für mich wäre sehr interessant, aus welchen Gründen ihr "nur mit" oder "geht auch ohne" Farbdisplay fliegt. Dann könnte ich auch Einschätzen was ich selber so brauche. Bisher reicht mir bei den kleinen Runden die ich (in meist überschaubarer Gegend) flieg fast ausschliesslich Geschwindigkeit und Höhe aus dem GPSBip.
    Um Shoulders Angaben etwas zu ergänzen:
    Mit Farbdisplays können mehr Informationen auf einem (kleinen) Display untergebracht werden, wie schon genannt verschiedene Arten von Lufträumen darstellen oder in der Flugspur farblich Höhengewinn/-verlust darstellen, was mit wenigen Graustufen schwieriger ist.

    Es gibt aber technische Gründe contra Farbdisplay: Für einen Pixel braucht man bei Farbdisplays drei Farbpunkte blau/rot/grün. Will man auf der gleichen Fläche die Anzahl der Pixel (Auflösung) beibehalten, reduziert sich die Größe (Fläche) eines Farbpunkts. Dies lässt aber weniger Hintergrundlicht hindurch, d.h. man braucht mehr Energie für die Hintergrundbeleuchtung um das Display gleich hell aussehen zu lassen. Und damit reduziert sich die Akkulaufzeit. Da muss der Hersteller abwägen, was ihm und seine Kunden wichtiger ist.

    Gruss
    Geändert von FliegenWilli (26.11.2018 um 13:36 Uhr)

  15. #30
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    AW: Skytraxx 2.1

    Schickes Gerät! Die Gründe für ein Schwarz/weiss-Display contra Farbe kann ich ja noch nachvollziehen. Was ich aber überhaupt nicht kapiere ist, weshalb die Displays bei diesen teuren Geräten (und das betrifft alle Vario-Hersteller, auch mit Farbdisplays. Oder auch die teuren Garmin Bike-GPS etc.) immer noch mit Tamagotchi-Auflösung daherkommen Mittlerweile hat jedes China-Billighandy mind. Full-HD und bald 4K (nicht, dass das etwas bringen würde...), da kann das Display nicht mehr als ein paar Euro kosten. Ich weiss, das sind andere Displays, Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung, Stromverbrauch etc. Aber 240x160 im Jahr 2018 kann es nun wirklich nicht sein!

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