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Ergebnis 61 bis 75 von 85

Thema: Phi maestro

  1. #61
    Registrierter Benutzer Avatar von Im Lee is schee!
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    AW: Phi maestro

    Zitat Zitat von Locker_Baumeln Beitrag anzeigen
    trotzdem soll der maestro besser gehen als der delta3...
    Unglaublich was hier wieder für Karnickel aus dem Hut gezaubert werden.
    Hast du ihn schon geflogen?
    Im direkten Vergleich zum Delta3?
    Also, was soll's!

    Herr, lass endlich wieder Flugwetter kommen.
    Ich bin ein Gelegenheitsflieger. Sobald sich eine Gelegenheit bietet, geh ich Fliegen.
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  2. #62
    DHV-Mitglied Avatar von luaas
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    AW: Phi maestro

    Proto-Loops = an der Kappe des Protos sind auf A, B und C-Ebene jeweils mehrere Schlaufen zur Leinenaufhängung hintereinander eingenäht. So kann man verschiedene Leinenpositionen testen (weiter vor, weiter zurück...). Die zusätzlichen Loops stören natürlich die Strömung ein wenig und erzeugen Widerstand. Das verringert die Leistung ein wenig, v.a. im Speed.
    Beim finalen Schirm werden die nicht mehr benötigen Loops weg gelassen. Das Segel ist dann cleaner.
    Geändert von luaas (06.01.2019 um 10:01 Uhr)
    Der Gleitschirm-Blog:
    www.lu-glidz.blogspot.de

  3. #63
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    AW: Phi maestro

    Liebe Forumsteilnehmer,

    ich habe den Phi Maestro für Euch ausgiebig getestet, hier in aller Kürze:

    Startverhalten
    Beim Starten neigt der Maestro dazu, hinten in tiefem Winkel hinter dem Piloten hängen zu bleiben. Nach zwei Stunden habe ich mich dann entschlossen, doch anzulaufen. Läuft man beim Start zügig an, steigt die Kappe erst gut. Bleibt für den Kontrollblick drei Sekunden lang stehen, neigt er klar zum Überschießen. Die Front klappt ein. Unterlässt man den Kontrollblick oder läuft währenddessen weiter, hebt der Maestro einfach ab. Man findet sich schneller und höher in der Luft, als einem lieb ist. Brandgefährlich!

    Flugverhalten
    Hier rächt sich klar die Leinengeometrie. Es sind der Leinen sind so wenige, dass der Fahrtwind ungebremst auf den Piloten prallt. Er kühlt nicht nur aus, nein er erkältet sich. Außerdem sind die Leinen so dünn, dass die psychische Belastung für den Piloten enorm ist: Wie können die nur halten! Ich persönlich würde nie eine Steilspirale mit diesem Schirm fliegen wollen. Erschwerend kommt hinzu, dass man sich schneller an der Basis findet als gedacht. Das verstärkt das Kälte- und Erkältungsproblem dramatisch. Durch die bescheiden pummelige Streckung von 5.55 läuft man akut Gefahr, als Anfänger betrachtet zu werden. Das schlägt auf das Selbstbewusstsein. Der Phi Maestro ist nicht intuitiv. Während man sich wünscht, zum Landeplatz zu kommen, neigt er dazu, selbst in Steigkerne einzusteigen und aufzudrehen. Der Maestro hat massive konstruktive Schwächen, die man insbesondere beim Abstieg zu spüren bekommt: E-Stall und D-Stall funktionieren überhaupt nicht. Einen seitlichen Einklapper hatte ich noch nicht. Es ist nicht auszudenken, was bei dieser enorm gestreckten Kappe passieren könnte.

    Landung
    Fliegt man wie gewohnt aus Landevolte in den Endanflug, kommt der Schirm viel zu hoch an. Man muss tiefe S-Kurven fliegen oder ihn herunterschütteln, um noch auf der Landewiese zu aufzukommen. Die Landungen fallen dadurch härter aus als bei Schirmen derselben Klasse. Nichts für ungeübte Piloten.

    Preis
    Leider liegen mir hierzu noch keine Fakten vor. Glaubhaften Gerüchten aus einem in Fachkreisen geschätzten Forum mit hochkarätigen Beiträgen zufolge, ist der Schirm so billig als Bausatz gefertigt, dass noch selbst genäht werden muss. Zirka 543,21 € also. Aus anderer, verlässlicher Quelle weiß ich, dass der aufwändig gefertigte quasi 120 Zeller etwa 19.999,- € kosten muss, um überhaupt wirtschaftlich zu sein. Wie man es dreht oder wendet, für den Ottonormalpiloten kommt der Phi Maestro ohnehin nicht in Frage.

    Fazit
    Der Phi Maestro muss aktiv gestartet werden, sonst bleibt die Kappe buchstäblich am Startplatz liegen. Flüge können länger, höher und weiter ausfallen, als einem lieb ist. Man muss sich gut überlegen, ob man sich das wirklich antun will. Es ist mit einem akuten Kälteproblem rechnen. Das Landen muss quasi neu gelernt werden. Alte, einstudierte Anflugmuster funktionieren nicht mehr. Liebe Kollegen, lasst Euch nicht von Gerüchten oder gar XC-Contest Ergebnissen in die Irre leiten. Finger weg von diesem Flügel.

    Testbedingungen
    Insgesamt habe ich den Maestro während acht Stunden in sehr verschiedenen Bedingungen getestet, d.h. genaugenommen habe ich anhand von Technischen Daten, Postings im Netz, meinem Hausverstand etc. recherchiert, wie der Schirm eindeutig fliegen muss – und zwar ganz neutral und sehr gewissenhaft. Immerhin kenne ich den Bruder meines Schwagers, der einen Freund hat, dessen Arbeitskollege den Phi Maestro wirklich geflogen ist, oder zumindest Fotos vom Start einer entfernt bekannten Kollegin gemacht hat, und zwar mit dem Teleobjektiv vom Landeplatz aus. Im Klartext: Meine Angaben sind wahr und belastbar.

    [/satire mode off]

  4. #64

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    230

    AW: Phi maestro

    100%, das gefällt mir.
    Gruß, Marty

  5. #65
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    AW: Phi maestro

    Zitat Zitat von Im Lee is schee! Beitrag anzeigen
    Unglaublich was hier wieder für Karnickel aus dem Hut gezaubert werden.
    Hast du ihn schon geflogen?
    Im direkten Vergleich zum Delta3?
    Also, was soll's!

    Herr, lass endlich wieder Flugwetter kommen.
    Les mein post nochmal (spezialtipp: lese ihn MIT quote) und dann hinterfrage deinen bitte erneut.

    @ peter was soll das? willst du unwissende piloten in die irre leiten? die Streckung ist 5.56. also gerundet 5.6 bzw. 6 was wirklich nicht mehr anfängertauglich ist.
    Geändert von Locker_Baumeln (06.01.2019 um 12:21 Uhr)

  6. #66
    Registrierter Benutzer Avatar von Im Lee is schee!
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    AW: Phi maestro

    Zitat Zitat von Locker_Baumeln Beitrag anzeigen
    Les mein post nochmal (spezialtipp: lese ihn MIT quote) und dann hinterfrage deinen bitte erneut.
    Ja und?
    Er hat Proto Loops also ist er noch ein Prototyp.
    Als solcher ist der Beschleuniger auch nicht darauf hin limitiert, so das er gerade noch in die C Klassifizierung "passt".
    Da ist es ein leichtes einen anderen C Schirm davon zu fliegen wenn der Beschleuniger den Schirm zu einem echten D macht.

    In diesem Stadium sind solche Aussagen nichts als ein riessengrosses Marketinggeblubber!
    Geändert von Im Lee is schee! (06.01.2019 um 13:37 Uhr)
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  7. #67
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    AW: Phi maestro

    [QUOTE=Peter Bruggmüller;529343]Liebe Forumsteilnehmer,

    ich habe den Phi Maestro für Euch ausgiebig getestet, hier in aller Kürze:

    Startverhalten
    Beim Starten neigt der Maestro dazu, hinten in tiefem Winkel hinter dem Piloten hängen zu bleiben. Nach zwei Stunden habe ich mich dann entschlossen, doch anzulaufen. Läuft man beim Start zügig an, steigt die Kappe erst gut. Bleibt für den Kontrollblick drei Sekunden lang stehen, neigt er klar zum Überschießen. Die Front klappt ein. Unterlässt man den Kontrollblick oder läuft währenddessen weiter, hebt der Maestro einfach ab. Man findet sich schneller und höher in der Luft, als einem lieb ist. Brandgefährlich!

    Flugverhalten
    Hier rächt sich klar die Leinengeometrie. Es sind der Leinen sind so wenige, dass der Fahrtwind ungebremst auf den Piloten prallt. Er kühlt nicht nur aus, nein er erkältet sich. Außerdem sind die Leinen so dünn, dass die psychische Belastung für den Piloten enorm ist: Wie können die nur halten! Ich persönlich würde nie eine Steilspirale mit diesem Schirm fliegen wollen. Erschwerend kommt hinzu, dass man sich schneller an der Basis findet als gedacht. Das verstärkt das Kälte- und Erkältungsproblem dramatisch. Durch die bescheiden pummelige Streckung von 5.55 läuft man akut Gefahr, als Anfänger betrachtet zu werden. Das schlägt auf das Selbstbewusstsein. Der Phi Maestro ist nicht intuitiv. Während man sich wünscht, zum Landeplatz zu kommen, neigt er dazu, selbst in Steigkerne einzusteigen und aufzudrehen. Der Maestro hat massive konstruktive Schwächen, die man insbesondere beim Abstieg zu spüren bekommt: E-Stall und D-Stall funktionieren überhaupt nicht. Einen seitlichen Einklapper hatte ich noch nicht. Es ist nicht auszudenken, was bei dieser enorm gestreckten Kappe passieren könnte.

    Landung
    Fliegt man wie gewohnt aus Landevolte in den Endanflug, kommt der Schirm viel zu hoch an. Man muss tiefe S-Kurven fliegen oder ihn herunterschütteln, um noch auf der Landewiese zu aufzukommen. Die Landungen fallen dadurch härter aus als bei Schirmen derselben Klasse. Nichts für ungeübte Piloten.

    Preis
    Leider liegen mir hierzu noch keine Fakten vor. Glaubhaften Gerüchten aus einem in Fachkreisen geschätzten Forum mit hochkarätigen Beiträgen zufolge, ist der Schirm so billig als Bausatz gefertigt, dass noch selbst genäht werden muss. Zirka 543,21 € also. Aus anderer, verlässlicher Quelle weiß ich, dass der aufwändig gefertigte quasi 120 Zeller etwa 19.999,- € kosten muss, um überhaupt wirtschaftlich zu sein. Wie man es dreht oder wendet, für den Ottonormalpiloten kommt der Phi Maestro ohnehin nicht in Frage.

    Fazit
    Der Phi Maestro muss aktiv gestartet werden, sonst bleibt die Kappe buchstäblich am Startplatz liegen. Flüge können länger, höher und weiter ausfallen, als einem lieb ist. Man muss sich gut überlegen, ob man sich das wirklich antun will. Es ist mit einem akuten Kälteproblem rechnen. Das Landen muss quasi neu gelernt werden. Alte, einstudierte Anflugmuster funktionieren nicht mehr. Liebe Kollegen, lasst Euch nicht von Gerüchten oder gar XC-Contest Ergebnissen in die Irre leiten. Finger weg von diesem Flügel.


    Dein Fazit, Peter ist erschlagend, dann kommt er für mich leider nicht in Frage

  8. #68
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    AW: Phi maestro

    Zitat Zitat von Peter Bruggmüller Beitrag anzeigen
    Im Klartext: Meine Angaben sind wahr und belastbar.
    Einfach herrlich. (Obwohl es mich natürlich auch trifft.)

  9. #69
    DHV-Mitglied Avatar von MikeR
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    AW: Phi maestro

    Zitat Zitat von OTER Beitrag anzeigen

    Dein Fazit, Peter ist erschlagend, dann kommt er für mich leider nicht in Frage
    Sag mir bitte dass Diese Antwort jetzt nicht Dein Ernst ist...

  10. #70
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    339

    AW: Phi maestro

    Peter, danke für den Test. Endlich jemand der ehrlich bescheisst, .. eehh bescheid weiß.

  11. #71
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    AW: Phi maestro

    So negative Testergebnisse habe ich noch nie gelesen ? Daß soll ein B Schirm sein ,Marken hass schlecht reden.
    Geändert von Schattenflieger (06.01.2019 um 20:06 Uhr)

  12. #72
    DHV-Mitglied Avatar von MikeR
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    AW: Phi maestro

    Oha... das war doch nur ein Spassbeitrag.... wird echt Zeit für Flugwetter

  13. #73
    DHV-Mitglied
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    AW: Phi maestro

    Was ich nur nicht verstehe, Peter, ist warum Du Dich soo der intensiven Analyse der Datenblätter hingibst.
    Schau, ich z.B. kann die Qualität und vor allem die Flugeigenschaften eines Schirmes schon allein aufgrund seines Namens abschätzen. Probeflüge sind sowieso unsinnig. Deswegen finde ich auch die Safty Class so überflüssig. Warum diese unpräzisen Flugbemühungen irgendeines hergelaufenen Testpiloten einbeziehen, der die Schirmeigenschaften ohnehin völlig verfälscht und die Gedanken des Designers eh nicht versteht.
    Den Namen hören, Hand auf den Bildschirm auflegen, wenn die Internetseite des Modells geöffnet ist, und voila, da weiß ich schon Bescheid. Soo entsteht eine unbeeinflusste Einschätzung!

    Ich habe es weiter oben schon deutlich vertreten:

    1.
    Niemals Probefliegen (subjektive Verfälschung der Wahrheit, Gefahr den Designer misszuverstehen)

    2.
    Immer nur die Farbgestaltung von Datenblatt und Schirm analysieren (man muß die Dinge emotionale Ebene bringen, damit sie sich verfangen)

    3.
    In klar definierten Kategorien einordnen wie „gut“ und „schlecht“ (bzw. gutmachen und schlechtmachen etc.) ansonsten bleibt es unpräzis und unverständlich

    4.
    In jedem Flalle diese fundierte Voranalyse durch einen Geruchstest (z.B Eintrittskante; bei Sharknose: Riecht sie wirklich nach Fisch oder handelt es sich um ein Fake) vor Ort beim Händler überprüfen (emotionale Verstärkung der gewonnen „guten“ oder „schlechten“ Einschätzung)

    5.
    Immer einen Knittetest des Tuchs vornehmen (das Knittergeräusch ist nach wie vor der beste Indikator für das Verhältnis von Leistung zu Extremflugverhalten)

    6.
    Immer auf die sachlichen Aussagen des Herstellermarketings hören (der Hersteller will nur Dein Allerbestes und nur daran richtet er sein Handeln aus)


    Mit diesen wenigen Grundregeln kannst Du einen Schirm am besten testen und einschätzen.

  14. #74
    DHV-Mitglied
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    Maurach

    AW: Phi maestro

    Hallo Leute!

    Danke für diesen Thread!
    Der PHI MAESTRO ist in der Tat nicht außergewöhnlich!
    Wir haben gemäss unserer Tradition getan, was wir schon viele Jahre zu tun pflegen. Mit dem MAESTRO haben wir wieder ein Gerät gebaut, das den Maßstab in der B Klasse darstellt und den höher klassifizierten Geräten kräftig einheizt.
    -alles schon des öfteren da gewesen: eine jahrelange Tradition, keine Überraschung, nichts Neues.

    Ebenso sind Zweifler, Neider und chronische Besserwisser schon längst Tradition.
    Wie immer stellen wir uns gerne dem praktischen Nachweis, dass wir auch diesmal nicht zu viel versprochen haben.
    :-)

    Servus!

    Hannes
    unchained

  15. #75
    Registrierter Benutzer Avatar von albretty
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    AW: Phi maestro

    Seit ihr schräg🤡🤡

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