- Anzeige -
aircross - high performance gliders
- Anzeige -
TURNPOINT - European Brands for Pilots
- Anzeige -
= fly it your way =
- Anzeige -
AUS LEIDENSCHAFT AM FLIEGEM
- Anzeige -
Live your adventure !
Seite 1 von 5 1 2 3 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 65

Thema: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Bernhard Wienand
    Registriert seit
    Feb 2007
    Beiträge
    790
    Ort
    Hamburg

    Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Hallo Flieger!

    Angesichts der auch nach 2013, insbesondere aber 2017 und 2018, noch weiter gesunkenen Anzahl neuer Drachenflieger (A-Scheine), möchte ich versuchen, die Ursachen hierfür anhand Eurer Fliegerlaufbahnen und Erfahrungen herauszufinden.

    Zweimal hat es Umfragen, wie man Drachenflieger geworden ist, schon gegeben,
    - im Februar 2013: Jungdrachen (m/w) und (ohne hiervon zu wissen)
    - im November 2014: Wie bist Du Drachenflieger/-in geworden?

    Hierauf haben bisher 31 Piloten geantwortet, die überwiegend zwischen 2000 und 2013 ihre Ausbildung begonnen haben, ansonsten später, auch schon 1984. Besten Dank. Die Antworten habe ich mit ersten Erkenntnissen ausgewertet. Es ist nur kein Pilot dabei, der 2014 oder später eingestiegen ist.

    Daher sind jetzt vor allem Piloten gefragt, die in den letzten Jahren ihre Ausbildung begonnen haben.
    Hat sich in den letzten Jahren etwas verändert, und wenn ja, was?

    Außerdem zielen die Fragen mit darauf ab, warum man die Ausbildung bzw. das Drachenfliegen (beinahe) abgebrochen hat, oder warum man zwar mit dem Drachenfliegen geliebäugelt, sich dann aber doch dagegen entschieden hat.
    Diese Umfrage richtet sich daher
    - zuerst einmal an Piloten, die das Drachenfliegen (trotz Schwierigkeiten) erlernt haben (und dabei geblieben sind),
    - des weiteren noch an solche, die es vorhatten, dann (am Ende) aber doch einen anderen Weg gegangen sind.

    Als Hilfe für Eure Antworten und die spätere Auswertung, die folgende Fragenstruktur:

    1) Welche Träume/Vorstellungen hattest Du vom Fliegen?

    2) Welche Vorkenntnisse hattest Du?

    3) Wodurch bist Du wann auf Drachenfliegen aufmerksam geworden?

    4) Was hat Dich überzeugt, mit dem Drachenfliegen zu beginnen?
    Falls nicht: Warum nicht?

    Wenn ja:
    5) Wann, in welcher Form (und wo) hast Du mit der Ausbildung begonnen?

    6) Hast Du die Ausbildung abgebrochen?
    Falls ja: Warum?

    Wenn nein:
    7) Wann hast Du Deinen A-Schein gemacht?

    7a) Wie ist Deine Ausbildung verlaufen (Schulen ...)?

    8) Was hat Dir in Deiner Ausbildung geholfen?
    9) Was hat Dir in Deiner Ausbildung Schwierigkeiten gemacht?
    10) Was sollte wie verbessert werden?

    11) Wo stehst Du heute (Lizenz, Erfahrungen, Flüge/Flugstunden ...)?

    12) Fliegst Du auch Gleitschirm, Segelflugzeug, Fallschirm etc.?

    13) Was willst Du fliegerisch noch erreichen?

    14) Hast Du schon einmal überlegt, mit dem Drachenfliegen aufzuhören?
    Falls ja: Warum?

    15) Was motiviert Dich, dabei zu bleiben?

    16) Falls Du aufgehört hast: Was würde Dich motivieren, wieder anzufangen?

    Besten Dank schon einmal!

    Die Ergebnisse meiner Auswertung werde ich Euch mitteilen.

    Gruß, Bernhard
    Geändert von Bernhard Wienand (21.03.2019 um 20:17 Uhr) Grund: Frage 7a) ergänzt

  2. #2
    DHV-Mitglied Avatar von UdoH
    Registriert seit
    Jan 2002
    Beiträge
    1.975
    Ort
    WI

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    klingt ein bisschen als müsste man sich dafür rechtfertigen ...

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Bernhard Wienand
    Registriert seit
    Feb 2007
    Beiträge
    790
    Ort
    Hamburg

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Rechtfertigen müssen?

    Keineswegs so gemeint. Das wäre ein bedauerliches Missverständnis.

    Mich interessiert mehr, warum man (trotz Widrigkeiten) an seinem Wunsch Drachenfliegen festgehalten und ihn sich erfüllt hat.
    Oder aber nicht.
    Denn aus den Antworten auf die bisherigen Umfragen ist u.A. herauszulesen, dass es leider viele Abbrecher gibt und Situationen, wo jemand überlegt hat, aufzugeben.

    Das sind Punkte in der Ausbildung, die zu verbessern wären.

    Aber die, die abgebrochen haben, äußern sich natürlich bzw. eher nicht.

    Danke für die Rückmeldung.
    Hoffe, ich konnte hiermit verdeutlichen, worum es mir geht.

    Gruß, Bernhard

  4. #4
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Mar 2019
    Beiträge
    2

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Hier meine Beitrag zu dem Thema - also meine persönliche Drachenflug-Vita. Ich habe diesen irrümlich in einem anderen Thread platziert:

    Ich habe 2013 im Alter von 47 Jahren mit dem Drachenfliegen begonnen. In den Achtziger Jahren war ich bereits Segelflieger im norddeutschen
    Flachland, aber Drachenflieger bewunderte ich doch besonders - sie galten allgemein als die Helden der Lüfte. Vom Typ her bin ich wohl auch
    eher minimalistisch eingestellt, weshalb mir das Drachenfliegen im Vergleich zum Segelfliegen, wo ja doch eine ganze Menge Gerödel mehr
    dranhängt, schon grundsätzlicher anspricht. Das Fliegen allgemein war zu der Zeit noch etwas Besonderes und der Traum vom Fliegen lebendiger
    als heute in Zeiten der Vielfliegerei.

    Als meine Tochter mit 19 Jahren so langsam aus dem Gröbsten heraus war, erinnerte ich mich also wieder dieses Traumes und habe einfach mal –
    ohne groß Pläne zu schmieden - an einem Drachenflugkurs im Alten Lager bei Martin Ackermann (der wirklich in jeder Hinsicht ein echter Profi
    ist) teilgenommen. Die Ausbildung bis zum A-Schein zog sich wegen schlechten Wetters und beruflichen Eingebundenseins über mehr als eine
    ganze Saison hin und dass ich dabei geblieben bin verdanke ich auch hauptsächlich Martin, der die besondere Gabe hat, in seinen Schülern die
    Begeisterung für diesen Sport zu entfachen, die er selber in sich trägt. Wenn ich die Ausbildung selber auch ohne "besonderen Vorkommnisse"
    durchlaufen habe, war das Überwinden von mentalen Hindernissen (Schiss) mit Hilfe von Martin dann doch schon eine ziemlich spannende Geschichte.
    Sich wirklich zum Drachenfliegen zu bekennen hat insgesamt etwas gedauert, aber danach habe ich auch nicht mehr ans Aufhören gedacht,
    dazu macht das Fliegen einfach zu viel Laune. Mittlerweile betreibe ich die Fliegerei mehr aus reinem Spaß an der Freud; sportliche Ambitionen
    in dieser Richtung habe ich wohl immer noch (wenn auch keinerlei Wettkampfambitionen), aber auf diese blicke ich eher entspannt und die
    Messlatte hierfür lege ich niedrig. Auch dies ist etwas, was ich gelernt habe: Das Leben ist kein Wunschkonzert und das Drachenfliegen auch nicht
    immer und so fährt man besser damit, sich in Gelassenheit zu üben. Zum Beispiel, wenn ein Fliegerurlaub mal ins Wasser fällt oder mir die
    Thermik mal wieder einen Streich spielt und ich nicht einmal erfahre, ob sie wohl wirklich nur eine kleine Blase war oder ob ich einfach zu
    schusselig gewesen bin.

    Dieser Sport hat meinen Horizont erweitert und er war für mich auch mit ein Ausgangspunkt für weitere Ideen und Projekte abseits der Fliegerei.
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Drachenfliegen einfach Schwung ins Leben bringt. Last but not least sind Drachenflieger und
    Gleitschirmflieger ein cooler Menschenschlag und so werde ich wohl auch weiterhin dabei bleiben.

    Viele Grüße
    Berend

  5. #5
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Jun 2014
    Beiträge
    90

    Smile AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Hallo Berend,

    gratuliere zu deinem Entschluss!
    Ich habe das Drachenfliegen vor 40 Jahren bei einem Arbeitseinsatz im Sauerland bei Veljo Strucl gelernt bin von dort nach Elpe zu den Fliegern um Elmar Müller gekommen und aus Freude an der Kameradschaft und dem Sport dabeigeblieben.
    Keinen Flug möchte ich missen und zuhause im Pinzgau über den Hohen Tauern zu kreisen ist heute noch ein Traum.
    Im Übrigen fliege ich GS UND HG und ich finde Beides wunderbar zu seiner Zeit!
    Das dumme Konkurrenzdenken schadet unserem Sport!
    Aus Altersgründen fliege ich meinen Atos jetzt auch in sitzender Position und lande auf den Rädern,vielleicht nicht so elegant aber sehr entspannt!!

  6. #6
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Jul 2001
    Beiträge
    385

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    hallo alle

    wollte segelfliegen lernen.
    war mir jedoch zu aufwändig.
    hatte zwar bereits die unterlagen einer segelflugschule besorgt...
    sah dann jedoch, dass jemand in der nähe drachenschulung macht, das wars...
    als ich angefangen habe gab es die paras noch gar nicht.
    und auf diese abstiegshilfen wollte ich nicht wechseln...

    grüsse aus der thermik

    urs

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von marabu
    Registriert seit
    Jun 2009
    Beiträge
    595

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Zitat Zitat von häusi Beitrag anzeigen
    hallo alle

    wollte segelfliegen lernen.
    war mir jedoch zu aufwändig.
    hatte zwar bereits die unterlagen einer segelflugschule besorgt...
    sah dann jedoch, dass jemand in der nähe drachenschulung macht, das wars...
    als ich angefangen habe gab es die paras noch gar nicht.
    und auf diese abstiegshilfen wollte ich nicht wechseln...

    grüsse aus der thermik

    urs
    Hallo Urs,
    man kann in jedem Alter noch dazulernen. Schau doch mal in den XC-Contest, dann siehst du, was man mit "diesen abstiegshilfen" alles erfliegen kann.
    LG
    marabu
    "Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen." John Lennon

  8. #8
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Jul 2001
    Beiträge
    385

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    hallo marabu

    und wo du recht hast, hast du recht.
    es ist wirklich erstaunlich.
    nicht zuletzt beneide ich sie ehrlich darum, wie schnell auf- und abgebaut ist.
    und das bunte sammelsurium sieht auch immer wieder schön aus.

    grüsse aus der hermik

    urs

  9. #9
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Jun 2014
    Beiträge
    90

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Zitat Zitat von marabu Beitrag anzeigen
    Hallo Urs,
    man kann in jedem Alter noch dazulernen. Schau doch mal in den XC-Contest, dann siehst du, was man mit "diesen abstiegshilfen" alles erfliegen kann.
    LG
    marabu
    SCHADE,genau solche Kommentare sind entbehrlich!
    BEIDES wunderschöne Sportarten in der gleichen Luft!
    Alles zu seiner Zeit!!

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von marabu
    Registriert seit
    Jun 2009
    Beiträge
    595

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Zitat Zitat von matthias 1958 Beitrag anzeigen
    SCHADE,genau solche Kommentare sind entbehrlich!
    BEIDES wunderschöne Sportarten in der gleichen Luft!
    Alles zu seiner Zeit!!
    Hallo Matthias,
    du hast doch gelesen, dass Urs mein Augenzwinkern gesehen und verstanden hat.
    Warum du nicht?
    fragt sich
    marabu
    "Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen." John Lennon

  11. #11
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Oct 2006
    Beiträge
    73
    Ort
    Aachen

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    ...laaaange Geschichte...

    1986 habe ich als Kind Drachenflieger im Schweizurlaub gesehen. Das hat mich so gefesselt, dass ich es nie wieder loslassen konnte.

    Da ich in Berlin wohnte, war's mit dem Fliegen schwierig.

    2006 erste Hüpfer bei Jürgen in Millau. Dann immer mal hi und da Grundkurse am Übungshang gemacht.

    2013 Sprung ins Kalte Wasser: Slowenien, erster Höhenflug 1000m am Kobala (mit Fox)... Sauber gestartet, sicher gelandet... DER Hammer.

    ab 2016 A-Schein Ausbildung mit eigenem Drachen 1992er Airwave Calypso, ne ziemlich zusammengeschraubte Rumpelkiste.
    2017 A-Schein bestanden.

    2018 Aufgabe des Drachenfliegens.

    2019 Beginn des Gleitschirmfliegens?!?

    -----------------------------------------------------

    Die Drachenszene hat ettliche Probleme, davon sind aber m.E. 2/3 einfach gesellschaftliche Entwicklung, wofür weder wir noch die "ach so bösen Tütenflieger" was können.

    Ich glaube Pellicci hat Recht, wenn er immer wieder darauf hinweist, dass die Geräte überaltern. Es wird einem im Gebrauchtmarkt und von Kollegen gerne mal richtiger Schrott angeboten, der längst nicht mehr in die Luft gehört. Ich meine: Geräte aus den 80'ern und von Anfang der 90er sollten einfach nicht mehr in der Luft und insbesondere nicht in den Hängen von Flugschülern sein.

    Teilweise (teilweise!) werden einem aber auch Geräte empfohlen, die nicht in die Hände von Anfängern (wie mir) gehören. Vergangenes Jahr erkundigte ich mich aus Neugier, nach einem Bautek Kite und wie der denn so flöge. Daraufhin wurde mir empfohlen, es doch lieber mal mit einem Bautek Fizz zu probieren, der starte und lande sich viel einfacher... habe ich dann nicht gemacht.

    Dass ich 2018 das Drachenfliegen aufgegeben habe, hatte sehr viel mit Frust zu tun:

    - Das nächste Fluggebiet (Neumagen) ist von mir zwei gute Autostunden entfernt.

    - Hatte mir 2018 einen Spirit L geholt (VIEL zu früh), weil mich mein alter Calypso genervt hatte und war ziemlich überfordert. Habe ihn einmal in den Weinberg in Neumagen gesemmelt und dann noch einen Flug an der Hochries gemacht. Ist beide Male nichts passiert, war aber dumm.

    - Danach habe ich mir gesagt, das Drachenfliegen aufzugeben...

    Der Frust kommt daher, dass ich seit Jahren (seit 2006) versuche in die Luft zu kommen und ich immer wieder am Aufwand scheitere. Das ist auch der Grund, warum das mit dem Intermediate nicht geklappt hat: mir fehlte einfach die Erfahrung. Und die Erkenntnis, dass ich nie ausreichende Zeit aufbringen werde können, um die nötige Erfahrung zu sammeln, hat mich veranlasst zu sagen: jetzt ist Schluss. Ich kann mir gut vorstellen, gelegentlich noch mal mit nem 1er Geräte zu fliegen. Aber mehr auch nicht...

    Welche Vorteile mir der GS bieten könnte: Ich habe hier 15 Autominuten entfernt einen GS-Übungshang. Da kann ich auch ganz spontan mal hinfahren, wenn der Wind passt und mich mit dem Gerät vertraut machen. Thermikanschluss gibt es da nicht, aber kleine Hüpferchen sind da schon möglich. Ich habe jahrelang gesucht: Der nächste drachentaugliche Übungshang ist 3 Stunden mit dem Auto entfernt... nein danke...

  12. #12
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Jan 2011
    Beiträge
    188

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Mensch Leute, lest bitte nochmal Bernhards Eingangspost ( aufmerksam ) durch...er bezog sich bei seinem ( umfangreichen )Fragen Katalog auf Personen die" n a c h" 2014 mit der HG Fliegen begonnen haben...
    ist eigendlich nicht schwer zu verstehen, oder doch ??

    SF

  13. #13
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Jun 2001
    Beiträge
    84

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Zitat Zitat von gutstarter Beitrag anzeigen
    ...er bezog sich bei seinem ( umfangreichen )Fragen Katalog auf Personen die" n a c h" 2014 mit der HG Fliegen begonnen haben...

    SF
    ... aber genau das ist doch das Problem ;-)

  14. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Merlin296
    Registriert seit
    Jun 2007
    Beiträge
    43

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Zitat Zitat von R.Horbach Beitrag anzeigen
    ...laaaange Geschichte...
    Hallo Rainer,

    ungeachtet dessen, ob dein Beitrag hier thematisch 100%ig rein passt fand ich ihn sehr gut - weil sehr ehrlich - und sehen mich darin tw. wieder.
    Auch ich habe Anfang / Mitte der 90er auf einem Airwave Calypso meine A-Schein Ausbildung und Prüfung gemacht, toller und wertiger Gleiter.
    Lief alles souverän, nur in den folgenden Jahren harperte es schlichtweg an Möglichkeiten Flugpraxis zu sammeln und dementsprechend 'Airtime'.
    Als 'Flachländler' in Hessen mangelte es an nahegelegenen Fluggebieten (okay, evtl. Röhn o. Odenwald) und es gestaltete sich immer als riesen Act.
    Oft passte dann vor Ort auch der Wind nicht etc. und die Windenschleppausbildung, damals bei Kai Ehrenfried, habe ich erst später begonnen.

    Dann habe ich auch den Fehler gemacht und mir zu früh einen Intermediate gelkauft, weil ich dem cooleren Look einfach nicht wiederstehen konnte.
    Es war damals ein Airwave Magic 6 mit DHV 2 (abgespeckter Kiss ohne VG) der nicht ganz so verzeihend war und mich anfangs tw. überfordert hat.
    So gesellte sich zu mangelnder Flugpraxis dann 'Schiss' vor dem Start und damit verbunden ein Verlust der Zuversicht und des Selbstvertrauens ein.
    In der Folge habe ich das Drachenfliegen dann wieder - leider Studium- u. Jobbedingt - viel zu lange ruhen lassen.
    Zwischenzeitlich ist es verhältnismäßig schwierig, als Wiedereinsteiger eine geeignete Flugschule zu finden, zumindest in Mittelerde -ähm- deutschland.
    Und da ist es wieder, das alte Problem: sperriges Equipment, dessen Transport, lange Wege, Zeitaufwand, ...

    Davon abgesehen würde nicht pauschal alle älteren Geräte dem Schrottplatz überantworten, sofern Gestell, Verspannung und Segel noch i.O. sind.
    Aber selbstredend sind aktuelle Geräte - insbesondere Anfängerdrachen DHV 1-2 - eher zu empfehlen als die Alteisen mit tw. 30 Jahren auf dem Buckel.
    Und ein DHV 3 Gerät aus den 90ern ist auch heute noch ein DHV 3 Gerät und für Anfänger nicht geeignet, auch wenn sie sehr günstig zu schießen sind.

    Mik
    Seewings Crossover 15 I Skyline Contest ZV I Flytec 3030 Professional

  15. #15
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    Jan 2011
    Beiträge
    188

    AW: Warum bist Du Drachenflieger geworden (oder beinahe/dann doch nicht)?

    Zitat Zitat von R.Horbach Beitrag anzeigen

    - Das nächste Fluggebiet (Neumagen) ist von mir zwei gute Autostunden entfernt.

    - Hatte mir 2018 einen Spirit L geholt (VIEL zu früh), weil mich mein alter Calypso genervt hatte und war ziemlich überfordert. Habe ihn einmal in den Weinberg in Neumagen gesemmelt und dann noch einen Flug an der Hochries gemacht. Ist beide Male nichts passiert, war aber dumm.

    - Danach habe ich mir gesagt, das Drachenfliegen aufzugeben...
    ...wer mit solch einem gutmütigen, einfachen Gerät wie dem Spirit L überfordert ist, der sollte ( wenn er nicht gerade Anfaänger ist ) nicht Drachen fliegen! Das ist meine offene und ehrliche Meinung! In sofern hast du alles richtig gemacht in Bezug das D. Fliegen aufzugeben...
    Ob die ganzen, aufgefühtern Gründe- warum jemand mit dem D. Fliegen aufgehört hat - ehrlich sind, möchte ich bezweifeln...zur Beurteilung der Flugtauglichkeit von älteren Drachen,sollte man auch ein gewisses fliegerisches Können besitzen...
    ist meine Meinung!

    SF

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •