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Thema: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

  1. #16
    DHV-Mitglied Avatar von Vibe
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    Herdecke

    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Wenn man zur Sicherheit der Piloten beitragen möchte, dann müsste man einen Psychologischen Eignungstest voraus setzen der die Risikoberitschaft abklärt. Nur würden da wohl nicht viele Piloten über bleiben wenn man alle, die zur Stärkung ihres Selbstwertgefühls bereit sind ein hohes Risiko einzugehen oder die Adrenalinjunkies, aussortieren würde

    Gruß

    Claus

  2. #17
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Michael Nesler Beitrag anzeigen
    ES REICHT!

    Schirme werden zugelassen und getestet, dann durch alle Medien gezogen und von jedem beurteilt. Dann kommen der SafetyCheck, die Testberichte und die Forumsbeiträge.
    Inzwischen hat wohl fast jeder begriffen, dass der Gleitschirm alleine bei so gut wie allen Unfällen am wenigsten Schuld hat. Vielmehr ist es immer eine Kombination aus Gurtzeug - Schirm - Pilot und ganz selten auch ein bischen Zufall/Pech/Schicksal.

    Ok, lassen wir die Diskussion, warum es immer noch keine Flugtests für Gurtzeuge gibt, warum EN-B/C/D Schirme nicht mit "Liegegurten" zugelassen werden, obwohl jeder danach damit fliegt ....
    Oder warum Wenigflieger High-End-B und C Schirme fliegen müssen und all die Polemiken....

    DENN:
    Egal, wie man es drehen möchte, letzten Endes liegt die Verantwortung bei dem, der das Ding steuert, nämlich beim Pilot.
    Dieser kann ALLES entscheiden:

    - was für einen Schirm er kauft
    - was für ein Gurtzeug er fliegt
    - wie er es einstellt
    - bei welchen Bedingungen er fliegt
    - wie er sich weiterbildet
    - ober er das Fliegen ernst nimmt
    - ob er sich mit Material und Wetter beschäftigt
    - wie er mit Demut, Angst, Unwissen, Selbsteinschätzung, Ehrgeiz usw. umgeht ....
    Ist aktuell jemand mit einem RAST- Schirm abgestürzt oder was „reicht“ gerade?

  3. #18
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Michael Nesler Beitrag anzeigen
    PS: Bevor ihr auf mich losgeht, überlegt mal, warum ihr das erstel Mal runtergefallen seid. Hätte eine bessere Ausbildung das verhindern können? Es geht hier nicht um sinnloses Gejammere, sondern endlich um eine bessere Ausbildung!
    Meine persönliche Wahrnehmung: Die frisch ausgebildeten Flieger scheuen unnötiges Risiko ehrer und starten meist besser als Flieger, die den Schein schon ein paar Jahre in der Tasche haben. Das spricht dagegen, dass eine wie auch immer geartete verbesserung der Ausbildung zielführend wäre. Eher ist die Problematik, dass man dazu neigt nur seine "Schokoladenseiten" zu trainieren und Unbequemes vernachlässigt. Das führt ratzfatz zu Fehleinschätzungen. Man fühlt sich sicher und hat den Eindruck besser zu fliegen als je zuvor. Dabei hat man lediglich gelernt saubere Linkskurven zu fliegen und alles rudimentär Erlerntes zur Kontrolle außergewöhnlicher Flugzustände längst wieder verlernt. Denn wer zieht schon mal übungsweise einen halben Klapper, wenn er im Mittelgebirge kaum mal ausreichend Sicherheitshöhe für sowas hat. Und wenn die Höhe mal da ist, dann ist sie zu wertvoll um sie auf sowas zu verlempern.

  4. #19
    Registrierter Benutzer
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Hallo Michael,

    Vielmehr ist es immer eine Kombination aus Gurtzeug - Schirm - Pilot und ganz selten auch ein bischen Zufall/Pech/Schicksal.

    Natürlich ist ein Zertifizierung besser als gar keine. Ich sehe das Hauptproblem bei den Piloten und ich glaube nicht, dass man mit mehr Ausbildung noch viel mehr erreichen kann.
    Die Ausbildung IST in den letzten 10 Jahren viel besser gewroden, die Ansprüche der Piloten steigen demenstprechend. Bereits zur A-Ausbildung wollen die Schüler keine "lahme Ente" mehr, egal ob sie einen schärferen Schirm beherrschen oder nicht. (In der A-Ausbildung natürlich nicht!)

    Du kannst in die Köpfe der Menschen (Piloten) nicht hineinsehen und Vernunft kann man nicht beigebracht bekommen - das muss man so lernen.
    Manchmal halt durch Schmerzen.

  5. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von mats
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Michael Nesler Beitrag anzeigen
    ABER: Das Grundwissen und die Einstellung zu all dem kann ihm nur in der Ausbildung vermittelt werden!
    Wir dort gepfuscht, verschwiegen und geschenkt, zahlt am Ende nur einer drauf: Der Pilot selbst!
    Ich möchte Michael beipflichten. Es gibt (zum Glück wenige) Flugschulen, die das absolute Minimum vermitteln. Das ist effizient und einfach für diese Schulen. Allerdings ob damit die Freude am Fliegen, Sicherheit und Eigenständigkeit vermittelt wird ist ein anderes Thema.

    In der Schweiz hat der Verband festgestellt, dass ein paar Flugschüler mit den minimal notwendigen Fähigkeiten zur Prüfung erscheinen, und sie in der Ausbildung nur einen Minimalstandart (Prüfungsprogramm) vermittelt bekommen haben. Leider können diese Flugschüler nur schlecht vergleichen, und mit genügend Lob, halten sie sich dann auch noch für die Besten.

    Seit diesem Jahr gilt eine Prüfungsrichtlinie, und die zu prüfenden Piloten müssen ein paar zusätzliche Manöver in Petto haben. Für 99.9% der Flugschulen ändert sich da nix.
    Mal schauen, ob der gewünschte Effekt eintritt. Man wird sehen.

  6. #21
    DHV-Mitglied Avatar von nikolaus
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Michael Nesler Beitrag anzeigen
    ES REICHT!

    ...

    DENN:
    Egal, wie man es drehen möchte, letzten Endes liegt die Verantwortung bei dem, der das Ding steuert, nämlich beim Pilot.
    Dieser kann ALLES entscheiden:

    - was für einen Schirm er kauft
    - was für ein Gurtzeug er fliegt
    - wie er es einstellt
    - bei welchen Bedingungen er fliegt
    - wie er sich weiterbildet
    - ober er das Fliegen ernst nimmt
    - ob er sich mit Material und Wetter beschäftigt
    - wie er mit Demut, Angst, Unwissen, Selbsteinschätzung, Ehrgeiz usw. umgeht ....


    ABER: Das Grundwissen und die Einstellung zu all dem kann ihm nur in der Ausbildung vermittelt werden!
    Wir dort gepfuscht, verschwiegen und geschenkt, zahlt am Ende nur einer drauf: Der Pilot selbst!
    Eine gewagte Behauptung: Widersprüchlich, unlogisch und falsch.

    Wer Dein "DENN" erfüllt, braucht überhaupt keine institutionelle Ausbildung, weil er eigenverantwortlich die notwendigen Informationen oder praktischen Einweisungen einholt. Den Schein braucht er nur, um das Ganze zu legalisieren.

    Wer ("ABER") für "das Grundwissen und die Einstellung" (und das "Kurbeln") eine Schule braucht, sollte diesen Sport gar nicht erst anfangen. Dass eine Schule hilfreich sein kann, um einfacher an wichtige Informationen und zu zweckmäßigen praktischen Übungen zu kommen, will ich gar nicht infrage stellen, aber Schule und Schein sind lediglich erforderlich, um gesetzliche und versicherungstechnische Voraussetzungen zu erfüllen. Höhere Anforderungen an die Ausbildung und deren Nachweise sind nur für den Ausbildungsmarkt und die Risikobeurteilung durch die Versicherungsgesellschaften oder Arbeitgeber wichtig. "Freie Menschen" entscheiden gerne selber, was für sie wichtig ist, und der Anteil der Freiheitsliebenden ist unter Textil-Fliegern (oder ganz allgemein Abenteurern) überdurchschnittlich hoch.

    Zitat Zitat von Stephan Knips Beitrag anzeigen
    Meine Ausbildund ist sooo lange her (1990 bis 1991), ...
    ...
    Also, ich finde auch, die Ausbildung ist, nach fast 30 Jahren, keinen Deut besser, eher schlechter geworden.
    Ich wünschte, es gäbe eine Möglichkeit, Dir den Schein zu entziehen und Dich zu einer Wiederholung der Ausbildung zu zwingen...

    Wenn Du dann immernoch dieselben Ansichten vertreten würdest, fände ich Dich gleich viel überzeugender.
    ambitionierter Sonntagsflieger

  7. #22
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Vibe Beitrag anzeigen
    Wenn man zur Sicherheit der Piloten beitragen möchte, dann müsste man einen Psychologischen Eignungstest voraus setzen der die Risikoberitschaft abklärt. Nur würden da wohl nicht viele Piloten über bleiben wenn man alle, die zur Stärkung ihres Selbstwertgefühls bereit sind ein hohes Risiko einzugehen oder die Adrenalinjunkies, aussortieren würde

    Gruß

    Claus
    Hey Claus,

    Dass mit die Risikobeurteilung ist ziemlich individuell. Mit welchen Recht beurteilst Du, dass einige Piloten risikofreudige Adrenalinjunkies sind?

    Vielmehr geht es darum bewusst ein kalkuliertes Risiko einzugehen, und die Risikobereitschaft ist eine wichtige Eigenschaft um als Pilot sich zu entwickeln.

    Fragst Du manche Leute, gehören alle Risikosportarten wie Gleitschirmfliegen verboten, und Piloten die es wagen sowas von illegales wie Acro oder H&F von unbescheinigte Gelände zu tun eingesperrt.

    Gäbe es keine risikobereite Piloten würde es auch keine Gleitschirme (oder sogar andere Fluggeräte) geben!

    Außerdem kann man in eine Psychotechnische Untersuchung sehr schlecht eine zu hohe Risikobereitschaft beurteilen. Auch in eine Ärztliche Untersuchung der Klasse 2 (für viele Fluglizenzen notwendig) gehört es nicht dazu, sondern vielmehr wird geschaut ob man depressive Tendenzen hat.

    Dass ist wie bei viele Autofahrern: "alle die langsamer als einer selbst sind, können nicht fahren, und alle die schneller sind: verantwortungslose Rasern."

    Aber wenn Du eine ausführliche psychologische Untersuchung für notwendig findest, lade ich dich ein mehrere hundert euro dafür aus zu geben und dann gegebenfalls mit die Fliegerei aufzuhören wenn festgestellt wird, dass Du aus irgend einen Grund doch nicht so perfekt dafür geeignet bist, wie Du denkst

  8. #23
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Hey, toll dass da soviel mitmachen! Scheint - trotz "reißerisch" ja doch zum Nachdenken anzuregen :-)

    Warum ich das jetzt aufwerfe?

    Nein, nicht wegen dem SafetyCheck, der interessiert mich Null, da er nicht praxisrelevat ist (Acro Gurt, Profis, erzwungene unrealistische Riesenklapper...), zudem kein Schirm von mir betroffen ist.
    Nein, kein RAST ist runtergefallen. (Mann, sind doch einige hier sooo vorhersehbar, da geht es immer nur um Polemiken für ihre heißgeliebten Schirme)
    Nein, auch nicht wegen dem Agera. Der braucht übrigens keine "inkognito" Tests (wie hier einer behauptet, stimmt nicht!) , denn diese Zielgruppe kann sehr wohl selber einen Schirm testen und ihn für sich beurteilen. Die lassen sich von niemanden einen Bären aufbinden, und das ist toll.

    Sondern weil:
    Schon wieder das Gütesiegel für die Gleitschirme von der WP6 diskutiert wird: EN-B Klasse in zwei Klassen aufteilen, neue Manöver, Winkel weglassen .... und dass immer konsequent ignorierend, daß das Gurtzeug, dessen Einstellung und der Pilot mehr auf die Flugzustände Einfluss haben als der Schirm selbst.
    Geschweigendenn dass die Schulung, samt Theorie (40 min für Materialkunde, Retter usw !!!) in den letzten Jahren irgendwie an die modernen Geräte angepasst wurde.

    Weil ich in Bassano die letzten Monate echt krasse Dinge gesehen habe: Starts bei starkem Ostwind mit 3 Piloten innerhalb 15 Minuten in den Bäumen, Riesenklapper, Laternenlandungen usw... alles "begleitete" Flugreisen! Dann waren wir in Revine: Der örtliche Fluglehrer kam zu Startplatz und maulte uns an, ob wir heute auch ein Gemetzel wie die Flugschiule vor zwei Tagen veranstalten wollen? Da sind 12 Piloten bei Nordföhn raus, allesamt brav begleitet. Keiner hat den Landeplatz erreciht, drei sind hinterm Start in die Bäume gefallen. Das hört sich fast nach "Sterbebegleitung" an, sorry :-)

    Seiden wir doch realistisch: Es geht ums Geld und weniger um die Piloten selbst! Ich sehe keinen anderen Weg, als den "Begleitern" und Flugschulen auf die Finger zu schauen.
    Auch ist es unfair jenen Flugschulen gegenüber, die sich wirklich Mühe geben -> dort heißt es nämlich oft: Das dauert bei denen zu lange, ist zu teuer, die prüfen zu genau und wollen sogar, dass man alle vorgeschriebenen Flüge macht....

    Ja, die vielzitierte Freiheit: Wo soll die denn inzwischen sein? Zugelassene Geräte, A-Schein, B-Schein, ST, Performancetraining, Lufträume, Abzocke am Start- und Landeplatz, "Belehrer" überall... Ich erkenne da kaum noch Freiheit!
    Damit ich beim Fliegen das bisschen "Restfreiheut" genießen kann, brauche ich zuallererst eines: Wissen und Können, um sicher vom Hausbergpulk wegfliegen zu können.

  9. #24
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von zucki Beitrag anzeigen
    Hey Michael,

    schon wieder einen unglaublichen Skandal entdeckt.Und dann schon so ganz im Empörungstremolo....

    Diesmal solls also ein bisserl mehr Bürokratie sein-hilft eh immer......

    Bevor Du schon wieder ein Fass aufmachst stehst eigentlich noch in der Pflicht für das letzte aufgemachte Fass-Retter total unsicher,pendeln,Rogallos stallen usw. -das versprochene Videomaterial nachzuliefern.

    ach ja und-
    Fragt mal in eurem Freundeskreis herum: Wieviele Unfälle wären vermeidbar gewesen, wenn die Ausbildung besser und vollständiger gewesen wäre? 80% 90% oder gar noch mehr?

    Keiner!

    Bewusstsein und die Erfuhrcht[sic]-Amen

    Bis zum nächsten Skandal dann! Gruss Z
    Lieber Zucki, wenn Du ein wenig aufgepasst hättest, würdest Du genügend Meldungen im Netz (Rettenbacher & co, ST's, Unfallberichte) finden, die das Retter-Problem mehr als deutlich machen.
    Ich kann und darf keine kompromittierenden Videos im Forum posten - aber sie würden auch wieder mal nur ein spezielles Modell beschreiben. Es ging bei dem Retter-Thread eigentlich um drei ganz banale Dinge:

    1) Zu sehen, ob die ST-Trainer nur in ihren Trainings über die viel zu kleinen Retter jammern, oder ob sie die Eier haben, das auch öffentlich zu machen. HABEN SIE NICHT!
    2) Ich hatte gehofft, dass betroffene Piloten dazu Stellung beziehen, aber die schweigen lieber und lecken ihre Wunden. Dabei gibt es 2018 sehr viele davon, siehe Unfallberichte
    3) Und ich war so naiv, dass ich mir eine Diskussion mit Piloten erhofft habe, die "echte" Erfahrungen gemacht haben, nicht mit Leuten, die hintern Schreibtisch immer nur negativ teoretisieren, ohne irgendwas selbst zu probieren.

    FAZIT: Interessiert kein Schwein, also baut man weiterhin immer kleinere Rettungsschirme oder solche, die massive EIngriffe des Piloten erfordern (gerade bei Anfängern wohl eher suboptimal) und alles ist gut.

  10. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von zucki
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Michael Nesler Beitrag anzeigen
    Lieber Zucki, wenn Du ein wenig aufgepasst hättest, würdest Du genügend Meldungen im Netz (Rettenbacher & co, ST's, Unfallberichte) finden, die das Retter-Problem mehr als deutlich machen.
    Ich kann und darf keine kompromittierenden Videos im Forum posten - aber sie würden auch wieder mal nur ein spezielles Modell beschreiben
    Servus Michael,

    wieso kannst keine 'kompromittierenden' Videos im Forum posten (wir wollen keinen Sex!),hast keine oder haben sie Dich an einen Stuhl gefesselt? Dürfen darfst Du mit Sicherheit! Z.B würde mich immer noch brennend interessieren wie Du Deine Aussage belegen kannst dass 'Rogallos stallen'.
    Darüber habe ich auch im Netz bzw. in anderen Foren noch nie etwas gehört.

    Gruss Z

  11. #26
    Registrierter Benutzer Avatar von chpw
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Vibe Beitrag anzeigen
    Wenn man zur Sicherheit der Piloten beitragen möchte, dann müsste man einen Psychologischen Eignungstest voraus setzen der die Risikoberitschaft abklärt ...
    Risikobereitschaft alleine würde ich nicht als grundsätzlich gefährdend einschätzen. Die Bereitschaft, ein gewisses Risiko einzugehen ist vermutlich eine - wenn auch nicht unbedingt notwendige - Voraussetzung zur Ausübung unseres Sports. Eine gewisse relative Gefahrengeneigtheit lässt sich dem Gleitschirmfliegen sicher nicht absprechen.

    Zitat Zitat von Vibe Beitrag anzeigen
    ... Nur würden da wohl nicht viele Piloten über bleiben wenn man alle, die zur Stärkung ihres Selbstwertgefühls bereit sind ein hohes Risiko einzugehen oder die Adrenalinjunkies, aussortieren würde
    Die Aussage ist ja ohnehin mit einem Smiley versehen. Ich denke, das ist eher ein Klischee. Und natürlich, wie bei allen Klischees steckt, ein Körnchen Wahrheit darin.

  12. #27
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von chpw Beitrag anzeigen
    Risikobereitschaft alleine würde ich nicht als grundsätzlich gefährdend einschätzen. Die Bereitschaft, ein gewisses Risiko einzugehen ist vermutlich eine - wenn auch nicht unbedingt notwendige - Voraussetzung zur Ausübung unseres Sports. Eine gewisse relative Gefahrengeneigtheit lässt sich dem Gleitschirmfliegen sicher nicht absprechen.

    Das sehe ich genauso, ein gewisses Risiko muss man manchmal eingehen um vorwärts zu kommen und auch sicher unterwegs zu sein.
    Sinnvoll ist aber die Rahmenbedingungen unter denen man das Risiko eingeht so zu halten, das die Folgen möglichst gering ausfallen.

    Wieviele Piloten scheuen sich davor einen Fullstall oder eine Vrille zu fliegen?
    Aber gerade dadurch, dass man diese Manöver regelmässig übt,
    kann man sie sauber ausleiten bzw komplett verhindern.

    Aber ich hab eh keine Ahnung, bin immer noch Anfänger.

    Phil

  13. #28
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Hi Michael
    Schon wieder das Gütesiegel für die Gleitschirme von der WP6 diskutiert wird: EN-B Klasse in zwei Klassen aufteilen, neue Manöver, Winkel weglassen .... und dass immer konsequent ignorierend, daß das Gurtzeug, dessen Einstellung und der Pilot mehr auf die Flugzustände Einfluss haben als der Schirm selbst.
    Das Thema ist bekannt, wurde auch im DHV schon diskutiert, aber was bitte ist die Lösung?
    Soll ein Schirm nur noch in Kombination mit einem bestimmten Gurtzeug zugelassen werden?
    Wären wir besser dran, wenn das Gütesiegel komplett entfällt?
    Aus meiner Sicht hat das Gütesiegel – bei allen bekannten Nachteilen – immer noch einen gewissen Nutzen und daher seine Berechtigung. (bis eine bessere Lösung in Sicht ist). Auf die bekannten Nachteile sollte aber offen hingewiesen werden.

    Weil ich in Bassano die letzten Monate echt krasse Dinge gesehen habe: Starts bei starkem Ostwind mit 3 Piloten innerhalb 15 Minuten in den Bäumen, Riesenklapper, Laternenlandungen usw... alles "begleitete" Flugreisen! Dann waren wir in Revine: Der örtliche Fluglehrer kam zu Startplatz und maulte uns an, ob wir heute auch ein Gemetzel wie die Flugschiule vor zwei Tagen veranstalten wollen? Da sind 12 Piloten bei Nordföhn raus, allesamt brav begleitet. Keiner hat den Landeplatz erreciht, drei sind hinterm Start in die Bäume gefallen. Das hört sich fast nach "Sterbebegleitung" an, sorry :-)

    Seiden wir doch realistisch: Es geht ums Geld und weniger um die Piloten selbst! Ich sehe keinen anderen Weg, als den "Begleitern" und Flugschulen auf die Finger zu schauen.
    Volle Zustimmung. Selbstverständlich geht es immer auch ums Geld. Flugschulen unterliegen – wie jedes Unternehmen – wirtschaftlichen Zwängen. Da kann es schon mal eng werden und die Schule in Versuchung kommen, das Geld über das Wohl der Schüler zu stellen. Außerdem gibt es - wie überall - auch hier schwarze Schafe.
    Die Lösung könnte heißen: „Transparenz“. Du kannst gleich damit anfangen. Welche Flugschulen waren es? Im Zweifel müsstest Du Deine Behauptungen beweisen können. Die Beweislage ist dadurch, dass heute sehr viele Leute eine GoPro dabeihaben, sicherlich einfacher geworden.
    Möglicherweise melden sich ja auch hier im Forum Leute, die betroffen waren.
    Andererseits kann so eine Meldung eine Flugschule wirtschaftlich schwer schädigen oder gar vernichten und die Meldungen hier im Forum erfolgen großenteils anonym. (Auch über das Thema Anonymität hatten wir ja schon hier eine Diskussion, die von Dir angestoßen wurde).
    Eine Meldung an den DHV könnte helfen (unter der Voraussetzung, dass der DHV der Sache nachgeht). Das wäre zu klären.

    Viele Grüße

    Gregor

  14. #29
    DHV-Mitglied Avatar von Vibe
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Michael Nesler Beitrag anzeigen
    Weil ich in Bassano die letzten Monate echt krasse Dinge gesehen habe: Starts bei starkem Ostwind mit 3 Piloten innerhalb 15 Minuten in den Bäumen, Riesenklapper, Laternenlandungen usw... alles "begleitete" Flugreisen! Dann waren wir in Revine: Der örtliche Fluglehrer kam zu Startplatz und maulte uns an, ob wir heute auch ein Gemetzel wie die Flugschiule vor zwei Tagen veranstalten wollen? Da sind 12 Piloten bei Nordföhn raus, allesamt brav begleitet. Keiner hat den Landeplatz erreciht, drei sind hinterm Start in die Bäume gefallen. Das hört sich fast nach "Sterbebegleitung" an, sorry :-)
    Das klingt für mich aber nicht nach einer deutschen Flugschule sondern eher nach Russen oder Engländern. Die sind da ganz anders gestrickt.

    Kannst Du bestätigen dass das deutsche Schulen waren und wenn ja, sag dich einfach mal die Namen...

    Claus

  15. #30
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    AW: Gütesiegel & Safety Check für die Ausbildung

    Zitat Zitat von Bluebird Beitrag anzeigen
    Hi Michael

    Das Thema ist bekannt, wurde auch im DHV schon diskutiert, aber was bitte ist die Lösung?
    Soll ein Schirm nur noch in Kombination mit einem bestimmten Gurtzeug zugelassen werden?
    Wären wir besser dran, wenn das Gütesiegel komplett entfällt?
    Aus meiner Sicht hat das Gütesiegel – bei allen bekannten Nachteilen – immer noch einen gewissen Nutzen und daher seine Berechtigung. (bis eine bessere Lösung in Sicht ist). Auf die bekannten Nachteile sollte aber offen hingewiesen werden.


    Viele Grüße

    Gregor
    Na ja, wenn man es sich genau überlegt, werden wir vom Gütesiegel eingelullt: Es suggeriert, dass der Schirm sicher ist, verschweigt aber, dass er mit falschen (Liegegurt, falsch eingestellten Sitzgurt) sich komplett anders verhält.
    Stell Dir vor, Du müsstest einem Richter erklären, dass Gurtzeug und Schirm im Flug eine Einheit sind, aber niemals gemeinsam getestet wurden?
    Also, die Lösung wäre ganz einfach:
    - Sitzgurte: Die Grenzen in der Einstellung sind bekannt und nachvollziehbar, also wäre der allererst Schritt, die Einstellmöglichkeiten auf die sinnvollen Längen zu reduzieren! Dann einen FLugtest einführen: Einen immer gleichen Referenz-Schirm hernehmen, die Manöver fliegen und beschreiben, wie dieses sich je nach Sitzgurt verändern.

    - Liegegurte: Wie bei den Sitzgurten, allerdings würde ich die Untergrenze für die Zulassung von EN-B und C-Schirmen mit einem Sitzgurt und die Obergrenze mit einem Liegegurt machen - dann ist alles abgedeckt.

    Klar, ein wenig Aufwand ist das schon. Was spricht denn dagegen, wenn man Schirme nur mit geeigneten, im Flug getesteten Gurtzeugen fliegen sollte? Dann hätte man erstmals ein einigermaßen transparentes, für den Pilot nachvollziehbares Flugverhalten beschrieben.

    --------------------

    Transparenz - Flugschulen anschwärzen - dem DHV melden....
    Hmm, nicht gut. Was da abläuft, ist eh im Internet (FB, Youtube, Vimeo) dokumentiert und bekannt. Aber alle schweigen dazu.
    Kann ich verstehen, mach ich ja auch oft - wer will schon anderen Schaden, schließlich sind wir doch alle Flieger - das verbindet ?
    Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist, warum sich die betroffenen Piloten das gefallen lassen.
    Denn was hilft es, eine Flugschule anzuschwärzen, wenn die Betroffenen sie dennoch schützen und toll finden?

    Dazu eine "schockierendes" Ereignis vor ca. 15 Zeugen: Eine Fluglehrer schreit seine Schülerin quer über den Startplatz zusammen, dass sie sich sofort vorbereiten soll. Auf ziemlich unfreudliche Weise. Sie war den Tränen nah, öffentlich blamiert und total verunsichert. Völlig ohne Grund! Da fehlt jegliche Empatie für die, die ihm ihr Leben anvertrauen und dafür bezahlen. Ausbildungstechnisch korrekt, menschlich völlig daneben. Was tun damit?

    Man könnte auch mal nur so zum Spaß mal eine Umfrage machen, wer wieviele der geforderten Ausbildungsflüge wirklich gemacht hat!
    Egal, ob A-Schein oder für die Tandem-Lizenz....

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