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Thema: Smartphone als Variometer, es geht doch! Huawei Mate 20

  1. #31
    Registrierter Benutzer Avatar von Der_Erhard
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    AW: Smartphone als Variometer, es geht doch! Huawei Mate 20

    @Bike&Fly, genau so ging es mir mit XCTrack auch - super Flug APP , die Aufgabenplanung ist echt phantastisch - aber sobald man den Varioton aktiviert wird man echt irre...irgendwas piept immer auch ohne Steigen.

    Das hat so rein gar nichts mit dem Sensor des Huawei Mate 20 oder Samsung S8 oder sonst was zu tun... das nervt!!
    Ich habe mir deshalb das Skydrop zugelegt - kopple es ohne Probleme per Bleutooth mit XCTrack und habe dann einen nachvollziehbaren Steigton vom Skydrop, das sehr sensibel reagiert.
    Für ein Backup ist damit auch noch gleich gesorgt und alles ist gut.

    Ich finde es einfach nicht zeitgemäß, eine Flugapp des Smartphones mit HiTec Varios zu vergleichen - beides hat heute seine Berechtigung - jeder möge das nutzen, was er für SICH am sinnvollsten nutzen kann!
    Aber es wäre echt idiotisch, wenn das Smartphone alle Flugvarios in HiEnd Segment wirtschaftlich verdrängt - da würden mir die Wettkampfpiloten echt leid tun - in manchen Branchen ist das schon der Alltag

    Deshalb bitte keine Schwarz/Weiß Diskussionen - davon haben wir im Alltag schon genug.... es gibt auch Grautöne - auch wenn diese nicht marktschreierisch bunt sind...

    Warum sage ich das : "Schön, dass es mal jemand anderes so deutlich sagt!" Zitat Stefan - dazu eine Ergänzung: Es ging mir nicht darum , das Smartphone als FlugApp abzulehnen, sondern wirklich nur darum, die momentanen erkennbaren technischen Grenzen aus meiner (!) Sicht aufzuzeigen

    Gruss
    Erhard
    Geändert von Der_Erhard (17.02.2020 um 00:04 Uhr)

  2. #32
    DHV-Mitglied Avatar von Bike&Fly
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    AW: Smartphone als Variometer, es geht doch! Huawei Mate 20

    Zitat Zitat von Der_Erhard Beitrag anzeigen
    @Bike&Fly, genau so ging es mir mit XCTrack auch - super Flug APP , die Aufgabenplanung ist echt phantastisch - aber sobald man den Varioton aktiviert wird man echt irre...irgendwas piept immer auch ohne Steigen.

    ...

    Ich habe mir deshalb das Skydrop zugelegt - kopple es ohne Probleme per Bleutooth mit XCTrack und habe dann einen nachvollziehbaren Steigton vom Skydrop, das sehr sensibel reagiert.
    Für ein Backup ist damit auch noch gleich gesorgt und alles ist gut.
    Jo, der Nullschieberton von XCTrack ist echt intensiv, und der ganze Klang ist so voluminös und räumlich, dass ich beim ersten Mal die Stereoanlage mit Subwoofer im Gurtzeug gesucht habe (Lautstärke war auf 100%). Insbesondere beim 7" Tablet.

    Anfangs habe ich nur den Ton vom XCTracer benutzt und von XCTrack nur die optischen Vario-Widgets. Mittlerweile nutze ich tatsächlich den Ton von XCTrack, Lautstärke runtergeregelt. Ich finde den Ton im Grunde recht angenehm, tiefer, gelassener, nicht so piepsig hektisch, und wie gesagt nahezu audiophil. Nullschieberton muss man natürlich generell mögen...für mich persönlich die wichtigste Information von allen, Sinken vom Nullschieber trennen zu können, ohne hinzusehen. Den Rest sagt mir mein Arsch.

  3. #33
    Registrierter Benutzer Avatar von Der_Erhard
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    AW: Smartphone als Variometer, es geht doch! Huawei Mate 20

    @Bike&Fly, ok - ich versuche es in der ersten Frühlingsthemik auch noch mal ... vielleicht kann ich mich dann etwas mit dem Ton entspannen... bin beim ersten Nullschieber immer gleich irre geworden..

    ..und habe gerade herzhaft gelacht - wusste bis eben ja nicht, dass der Nullschieber bei XCTrack intensiver betont wird als das STEIGEN .... muss man einfach wissen...

    danke!!
    Geändert von Der_Erhard (17.02.2020 um 00:01 Uhr)

  4. #34
    DHV-Mitglied Avatar von Bike&Fly
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    AW: Smartphone als Variometer, es geht doch! Huawei Mate 20

    Hm, wobei ich mir aus dem Kopf gerade gar nicht mehr sicher bin, wenn ich darüber nachdenke...oder war der aggressive Doppelton der Sinkalarm...grrr, ich fliege momentan zu wenig.

  5. #35
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    AW: Smartphone als Variometer, es geht doch! Huawei Mate 20

    Mit dem Thema beschäftige ich mich schon ziemlich lange und das Ergebnis habe ich schon mal an anderer Stelle gepostet:



    Ich verwende ein altes Galaxy Note 3. Dieses Modell liefert noch die Rohdaten des Sensors. Dieser Sensor kann sich ohne weiteres mit Standardinstrumenten z.B. von Bräuniger messen und reicht völlig zum Fliegen. Man kommt mit dem üblichen Kalmanfilter aus und vielleicht noch einem Integrations- oder Dämpfungsglied dahinter.

    Das Bluefly ist (sogar ganz ohne IMU) tatsächlich dann nochmal eine ganze Klasse besser. Es lässt sich bis auf 10cm herunter parametrieren, was mir schon zu sensibel ist.

    Bei anderen moderneren (Galaxy-)Geräten ist die Filterung nun schon intern gemacht und man muss das Kalmanfilter anders parametrieren. Auch dann ist das Ergebnis bezüglich der Trägheit leider schlechter. Die Luftdichtigkeit der modernen Gehäuse ist eine weitere Hürde.
    Das Mate 20 müsste ich mir mal näher ansehen...

    Die Präzision der Druckwerte ist allgemein eigentlich nicht das Problem. Alle Barosensor Chips, die mir begegnet sind, haben on Chip einen Temperatursensor, mit dem entweder intern oder in der verarbeitenden Software die unverzichtbare Kompensation gemacht wird, das geht kaum anders.

    Der Grund warum ich dann in dem gezeigten Gerät ein Bluefly verbaut habe, ist einfach der Pitotsensor. Zusammen mit dem Note 3 GPS habe ich dann alles was zum Fliegen nötig ist... Es war allerdings eine etwas grössere Aufgabe die Daten vom Differenzdrucksensor sauber aufzubereiten.

    Der Vorteil ist, es ist laut (Ton über Smartphone) und mit leicht alterssichtigen Augen noch problemlos abzulesen. Alles auf einen Blick und XCSoar/Tophat noch dazu.

    Meine Anmerkung ist, man sollte die Möglichkeiten der Smartphones nicht unterschätzen. Die Rechenleistungen sind gigantisch und das öffnet Möglichkeiten... Ein externer Sensor via Bluetooth dazu und es kann losgehen.

    VG
    Bernd

    PS. Damit keine falschen Gerüchte verbreitet werden - Android liefert wenn man möchte sogar die NMEA Sätze direkt vom GPS Chip. Da ist nichts mehr dazwischen, es wird nichts von Android manipuliert und mit den neueren GPS/GLONASS Chipsets sitzen die 'Fixes' stabil und genau. Interpolieren / extrapolieren usw. tun die GPS Chipsets ja sowieso intern zur Genüge damit es überhaupt geht.
    Geändert von bwing (17.02.2020 um 18:28 Uhr)

  6. #36
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    AW: Smartphone als Variometer, es geht doch! Huawei Mate 20

    Dieses Video zeigt gut die Rohdaten und die visualisierte Dämpfungseinstellung in xctrack.



    Viele Grüße

    Ole

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