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Thema: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

  1. #31
    DHV-Mitglied
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Das ganze Problem des „Blockwartismus“ beginnt eine Kurve früher als hier diskutiert wird. Nämlich dort, wo eben Jene sinnbefreit den ihnen gegebenen Herrschaftsbereich mit Herrschaft um jeden Preis ausfüllen wollen, und den Geländehaltern damit das Leben schwer machen. Die können dann nicht mehr anders als „regeln“. Das ist nicht spezifisch für den Gleischirmsport. Und wenn immer eine sinnvolle Machtausübung dahinter stehen würde, mit rationalen Gründen...geschenkt. Ist aber meistens nicht so. Meistens geht es um formal missachtete Macht ohne dass es für irgendwen oder irgendwas Nachteiliges bedeuten würde. Aber ich habe gerade die Möglichkeit endlich auch einmal zu BESTIMMEM, jaaa ich kann endlich auch mal BESTIMMER sein und das mach ich jetzt...ich müsste sowieso viel mehr BESTIMMEN aber die Grenzen Idioten um mich herum lassen mich nicht, die erkennen meinen wahren Wert einfach nicht. ABER JETZT BESTIMME IIICHHH!!!

    Blockwartismus halt. Was sollen die Vereine dagegen machen. Hin und wieder ist es ja auch betechtigt, das lässt sich nicht von der Hand weisen.

  2. #32
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Und manchmal sitzen die Blockwarte auch in den Vereinen selbst, alles ist möglich.

  3. #33
    DHV-Mitglied Avatar von Vibe
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Wenn ich mir hier so die Kommentare durchlese, dann weis ich wieder warum ich mich mittlerweile schäme ein Deutscher zu sein. Alle wollen nur haben aber was dafür tun iss nicht. Und wenn die, die dafür was tun dann irgendwann die Schnauze voll haben von diesen schmarotzernden Ar.... dann schreien diese rum und nennen einen Blockwart. Ich bin für 20 Euro Tageskarte an jeden Berg und wem das nicht passt der soll sich ein anderes Hobby suchen...

    Echt zum kotzen was hier abgeht...

  4. #34
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Hast Du gelesen was ich geschrieben habe? Und auch verstanden?

  5. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von chpw
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Vielleicht wirkt ja auf beiden Seiten ein ähnlicher Effekt, ein (oder einige wenige) schlechtes Beispiel verdirbt den Ruf einer Mehrheit, die im Grunde genommen gut ist. Bei den Gastfliegern genügt einer, der eine wichtige, Gelände-erhaltende Regel verletzt, um das Fluggebiet in Gefahr zu bringen. Auch Leute, die ihren Müll liegen lassen oder Flurschaden anrichten ohne sich zu melden verschlechtern den Ruf der Mehrheit. Das färbt auf die Erwartungshaltung gegenüber anderen Gästen ab. Bei den Vereinen ist es vielleicht vermutlich ähnlich, ein negatives Beispiel übertriebenen Protektionismus, der sich wie Fremdenfeindlichkeit anfühlt, genügt, jeglichen Protektionismus zu verdammen, selbst solchen, der zur Erhaltung von Geländen erforderlich ist. Ganz sicher gibt es Vereinsmitglieder mit Blockwartmentalität, die lieber unter sich bleiben wollen. Ebenso sicher gibt es Randale-Piloten, die sich einen Dreck um irgendetwas scheren, was nicht ganz konkret ihrer eigenen Bequemlichkeit und Wunschbefriedigung gilt. Sowas gibt es überall, also auch in unseren Kreisen. Und es ist auf beiden Seiten sehr ärgerlich.

    Meine eigenen Erfahrungen als Gastflieger sind überwiegend positiv. Ich habe viel Unterstützung und Entgegenkommen erlebt. Scheint mir irgendwo eine Gastflugregelung zu rigide oder zu kompliziert, meide ich das Gelände einfach (hab jetzt kein Beispiel im Kopf, aber klar gibt es das). Und natürlich fühle ich mich am wohlsten, wenn es einfach auf einer Vereins-Seite heißt: "Gastflieger willkommen, Parken bitte nur dort, Landen bitte nur dort, Bezahlen bitte dort". Gelände, bei denen es heißt "Maximal X Gastpiloten" meide ich unbedingt, Glücksspiel liegt mir nicht und das Frustrisiko ist einfach zu hoch. B-Schin-Pflicht verstehe ich nicht, wenn ein Landeplatz ohne nennenswerten Streckenflug erreicht werden kann. Meide ich ebenfalls. Ich wurde bisher lediglich ein einziges Mal gefragt, ob ich einen Schein habe (mal abgesehen z. B. von Bassano, wo man den vorzeigen muss um sich zu registrieren). Als ich bejahte und den Schein vorzeigen wollte winkte der Frager schon ab: "Dann ist alles okay". Lustig auch bei dieser Gelegenheit, noch ganz zu Anfang meines Gleitschirmfliegerlebens: Ich traute mich dort zunächst nicht zu starten, der Wind war ein bisschen stark, gemessen an meiner Selbsteinschätzung. Nach einiger Zeit merkten das die pöhsen Vereinsmeier und fragten mich, ob ich "den Luftraum nicht mit ihnen teilen" wolle. Ja, ich wollte, also sie gaben mir Tipps und halfen mir. Es wurde mein erster nennenswerter Thermikflug UND meine erste Toplandung im nicht-alpinen Gelände (Besten Dank an die Piloten bei Altenbeuthen).

    Was ich z. B. im anderen Thread über die Obermosel lese, finde ich absolut in Ordnung: Einfach online anmelden und via Paypal 5 € bezahlen, dann jedes Gelände nutzen dürfen. Das ist doch eigentlich schon gehobene Bequemlichkeitsklasse.

    Ich bin selbst in keinem örtlichen Verein und habe kein Problem damit, eine angemessene Start- oder Landegebühr zu bezahlen, um wenigstens ein bisschen zur Erhaltung der Gelände beizutragen. Im Gegenteil, bei den üblichen Gebühren sehe ich eher Spielraum nach oben und finde es schon ein beachtenswertes Zeichen, dass bei den meisten Geländen dieser Spielraum nicht genutzt wird. Ich freue mich, wenn ich irgendwo hinkomme und es bestimmte Strukturen gibt, die das gemeinsame Fliegen (insbesondere Starten und Landen) vereinfachen.

    Natürlich wäre es mir auch am liebsten, wenn man überall einfach so starten dürfte. Dass dem nicht so ist, ist aber nicht in erster Linie den Vereinen anzurechnen, sondern unserer rigiden Gesetzgebung.

    Und ja, ich bin auch mit so einem emotionalen Anti-Vereinsmeier-Gen geboren. Das kann man aber im Zuge des Erwachsenwerdens auch mal ein Stück weit rationalisieren und relativieren. Manch einem Vereins-Hasser hier würde das meiner Meinung nach gut zu Gesichte stehen. Ich kann verstehen, wenn man negative Erfahrungen gemacht hat und deswegen so richtig sauer auf einen bestimmten Verein oder eine bestimmte Person ist. Die Verallgemeinerung erscheint mir aber falsch.

  6. #36
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Na dann macht doch eure Kinderhügel für Nichtmitglieder einfach dicht!
    Das wäre wenigstens ehrlich!!!
    Dann steht im DHV Geländeführer eben: Gästeregelung: NEIN!!!
    Gibt es teilweise schon, zum Glück noch nicht sehr oft. Das und weitere Gästebeschränkungen werden jedoch mit Sicherheit zunehmen, solange es einerseits zu viele Flieger gibt, die "nur Fliegen" (sprich konsumieren) wollen und zu wenig Kollegen, die bereit sind sich für dafür zu engagieren, damit (auch) andere Fliegen können. Diese letztere Spezies nennen manche Vereinsmeier.

    Am Beispiel Windenschlepp:
    Bei uns sind die nächsten Kinderhügel über 3h Auto entfernt. Also haben wir einen Verein mit Winde, denn immer ewig Autofahren will echt niemand. Nur im Urlaub fliegen wollte ich auch nicht. So wurde ich schließlich zum "Vereinsmeier" bzw. Windenfahrer/EWF. Hatte ich eigentlich nie vor. 8-;

    Für jeden Schlepptag muß jemand:
    - die Winde abholen und herfahren
    - ggf. Volltanken
    - wieder weg fahren
    - einer sitzt immer auf der Winde, während die anderen Fliegen, manchmal auch 2 Leute.
    - Startleiter und Lepofahrer gibt es auch.
    - Lepo und Winde muß gewartet werden
    u.s.w.

    Zum Dank gab es in 2018 viele gute Flugtage, wo in den Alpen fast gar nix ging. War der weiteste Deutschlandflug nicht auch im Flachland? Soviel zu den Alpen als Königsweg der Fliegerei und dem Kindergarten woanders. Ich hoffe auf eine Wiederholung in 2019. Es fängt jedenfalls gut an bisher. 8-)

  7. #37
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Schade dass die Diskussion doch etwas "abgerutscht" ist. Die Regelungen und die Verfasser als Blockwart zu verunglimpfen finde ich nicht gut.

    In einigen Fällen habe ich die geschriebenen Gastflugregeln als imho überzogen empfunden (Jahresmitgliedschaft auch für nur einen einzigen Flug). Die gelebte Praxis war dann eine ganz andere!

    Allerdings - und hier setzt meine Kritik an: Was bringen prohibitive Gastflugregeln auf dem Papier, wenn in der Praxis vor Ort alles ganz anders ist? Warum "verschreckt" man hauptsächlich und vor allem Vereinskollegen? Wir sind doch alle in irgend einem Verein und tragen unseren Beitrag für (unser) aller Fluggebiete! Die Argumentation, dass Gastflieger nur Ansprüche hätten, kann ich nicht nachvollziehen aus dem vorgenannten Grund. Es gibt zwar einige wenige Vereine ohne eigenes Gebiet, aber eben darum mein Vorschlag einer Geländeumlage für alle und eine solidarische Zuteilung.

    Für die nicht-Monetären Probleme braucht man natürlich Gastflugregeln. Aber diese sollten dann nicht nur für deutschsprachige (Vereinskollegen s.o.) gelten sondern für alle. Problem: Ausländische Gäste können sich kaum dran halten, so wie offenbar (beispiel Schoulders deutschsprachige im franz. Ausland nicht). Lösungsmöglichkeiten? Ich weiß es auch nicht

  8. #38
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Zitat Zitat von ESP2019 Beitrag anzeigen
    Schade dass die Diskussion doch etwas "abgerutscht" ist. Die Regelungen und die Verfasser als Blockwart zu verunglimpfen finde ich nicht gut.
    Sorry, aber Du hast meinen Post auch nicht gelesen oder verstanden. Vielleicht habe ich mich auch nicht richtig ausgedrückt.

    Mein Statement setzte nicht bei den Geländehaltern an, sondern bei denen, die diese häufig mit Unsinnigem beaufschlagen nur weil sie gerade den "Drücker" in der Hand haben. Einige wollen nicht "überflogen" werden, andere nicht den "Schatten über ihrem Grund fliegen sehen", die nächsten Geländeeigentümer wollen den Haltern vorschreiben, dass nur xyz Piloten pro Tag drauf landen sollen dürfen, obwohl's Scheiss egal wäre, ganz einfach weil sie's bestimmen können. Andere leiten ihr Bestimmertum daraus ab, irgendwo zuerst gewesen zu sein, obwohl die Zahlen mittlerweile 10:1 gegen sie sprechen, total verquastes Demokratieverständnis. Behörden kommen mit hirnrissigen Auflagen usw. Ich glaube von solchen unsinnigen Geschichten können viele Geländehalter ein Lied singen. Dem müssen sie Rechnung tragen und Regelungen treffen. Davon sprach ich überspitzt. Insofern habe ich die Geländehalter eher in Schutz genommen vor Blockwarten, von denen Sie selbst bestimmt werden.

    Und darüber hinaus gibt es natürlich auch die berechtigten, begründbaren Problemsituationen, die sinnvollerweise geregelt werden müssen.

    Würde der erste Teil, der Schwachsinnige, schon mal wegfallen, wäre Allen schon viel Unbill genommen.

    Aber so geht's Leben halt nicht.

    Ist das so besser verständlich? Ansonsten einfach ignorieren.

  9. #39
    DHV-Mitglied Avatar von moses
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    @ Lee: findest du die Gästeregelung in Oberstdorf tatsächlich "dem" Allgäuer/Deutschen Berg gerecht wird?
    Wenn ich von Vereinsmitgliedern die Erklärung höre führt das leider nicht zu Verständnis.

  10. #40
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Apropos Oberstdorf:

    Auf Anweisung des Landratsamtes Oberallgäu, ausgelöst durch die obere Jagd- und Naturschutzbehörde,
    ...was soll man dazu sagen. Den Verein wird es als letztes gefreut haben, oder?

  11. #41
    Registrierter Benutzer Avatar von Im Lee is schee!
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Zitat Zitat von moses Beitrag anzeigen
    @ Lee: findest du die Gästeregelung in Oberstdorf tatsächlich "dem" Allgäuer/Deutschen Berg gerecht wird?
    Was gefällt dir daran nicht?
    Verglichen mit Restdeutschland ist das doch ein fliegerisches Paradies.
    Geändert von Im Lee is schee! (16.04.2019 um 22:21 Uhr)
    Ich bin ein Gelegenheitsflieger. Sobald sich eine Gelegenheit bietet, geh ich Fliegen.
    BGD Cure / Gin Genie Lite II / iPad Air II mit Freeflight und Bräuninger SensBox

  12. #42
    Registrierter Benutzer Avatar von albretty
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    [QUOTE=Vibe;535028]Wenn ich mir hier so die Kommentare durchlese, dann weis ich wieder warum ich mich mittlerweile schäme ein Deutscher zu sein. Alle wollen nur haben aber was dafür tun iss nicht. Und wenn die, die dafür was tun dann irgendwann die Schnauze voll haben von diesen schmarotzernden Ar.... dann schreien diese rum und nennen einen Blockwart. Ich bin für 20 Euro Tageskarte an jeden Berg und wem das nicht passt der soll sich ein anderes Hobby suchen...
    also ich bin gerne Deutscher ]

  13. #43
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Ich hätte da ein paar konkrete Vorschläge:
    • Vereine sollen schauen dass die Gästeflugregelung gut sichtbar auf die Webseite steht
    • Es soll auch vor-Ort vorhanden sein
    • Möglichst auch auf Englisch
    • Wenn die Geländeeinweisung in einem kurzen Text sich zusammenfassen lässt, kann man auf eine Physische Einweisung verzichten
    • Die Regeln sollen realistisch einzuhalten sein. Oft wird verboten, wo mann einfach auf eine bestimmte Gefahr hinweisen könnte. Und dann wird der Verbot durch einheimische die es besser wissen nicht eingehalten. Gastpiloten sehen es und denken dass der Regel keinen Sinn hat, und generell ignoriert wird. Dann passieren Unfälle.
    • Wenn ein Fluggebiet in Gefahr steht, kann man auch schauen wie man unter Nachbaren, Bauern, Bürgermeistern, Naturschützern auch alliierten gewinnt. Vielleicht ein Tandemflug für den Bauer oder Schnuppertag mit Groundhandling für die Gemeinschaft organisieren. Nur so ne Idee
    • Die Geländeinformation soll die Luftraumstruktur erwähnen.


    Viele Gastpiloten halten sich nicht an die Regeln, weil die sie einfach nicht kennen.
    Geändert von Quothe_the_Raven (17.04.2019 um 08:13 Uhr)

  14. #44
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Eigentlich ist es (theoretisch) doch sehr einfach.

    Andrang/ Nachfrage ist klein: Ein Verein engagiert sich ehrenamtlich um fliegen zu können.

    Die Nachfrage ist groß, bzw. zu groß. (Weil es rund herum keine Alternativen gibt) -> Das Fluggebiet sollte gewerblich bewirtschaftet werden. Der Preis regelt dann das immer die richtige Anzahl an Piloten am Start ist...

    lg
    Martin

  15. #45
    DHV-Mitglied
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    AW: (zu) restriktive Gastflugregeln in Geländen

    Zitat Zitat von m.a.r.t.i.n Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es (theoretisch) doch sehr einfach.

    Andrang/ Nachfrage ist klein: Ein Verein engagiert sich ehrenamtlich um fliegen zu können.

    Die Nachfrage ist groß, bzw. zu groß. (Weil es rund herum keine Alternativen gibt) -> Das Fluggebiet sollte gewerblich bewirtschaftet werden. Der Preis regelt dann das immer die richtige Anzahl an Piloten am Start ist...
    Fände ich persönlich jetzt völlig falsch.
    Grundthese um sie noch mal zu wiederholen: DHV hat sich gebildet um ALLE Flieger zusammenzubringen und u.a. Fluggebiete für ALLE Flieger zu erschließen.

    Problem:
    Kleine Gebiete sind unattraktiv und teuer im Unterhalt / Arbeitsaufwand. Verein krebst vor sich hin und wird immer kleiner. Am Ende steht ein Fluggebiet, welches nicht mehr gepflegt wird und ein Verein dem keiner beitreten will (Arbeitsaufwand).
    Große Gebiete haben zwar einen (etwas höheren Arbeitsaufwand) dieser ist im Verhältnis zum Flugbetrieb und den Einnahmen aus Landegebühren aber im Verhältnis besser. Mehr Mitglieder = weniger Arbeit für Einzelne.

    Das Ziel des DHV: Alle Fluggebiete für ALLE (DHV) Mitglieder zu erhalten wird tendenziell immer schwieriger.

    Lösungsansatz: solidarische Teilhabe aller (DHV) Mitglieder an den Kosten durch Erhebung / Umlage Geländegebühr.

    Wird ein attraktives Gebiet gewerblich betrieben, steigen die Kosten für alle merklich, weil jedes Gebiet für sich ein (Teil-) Monopol hat. Man kann nicht immer 200km weiter zu einem anderen Gebiet fahren und will das eigentlich auch nicht.
    Im Extremfall kommt es dann zu Saisonpreisen, welche je nach Windrichtung steigt oder fällt (siehe dynamic Pricing in schweizer Skigebieten).

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