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Thema: Kleeblatt Container anders verschließen

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Markus R
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    Kleeblatt Container anders verschließen

    Mal eine Frage:

    Sehr viele Innencontainer (original vom Gurtzeughersteller) werden mit einem Stretchgummi und vier Blättern verschlossen.

    Warum werden nie die ersten drei Blätter mit dem Leinenbündel verschlossen und die restlichen Leinen als 3-4 Bündel ins offene Blatt eingelegt, dann 4tes Blatt hoch geklappt und wie gehabt verschlossen.

    Bei meinen Testwürfen im Wohnzimmer kommen dadurch zuerst die Leinenbündel raus und erst dann fallen die restlichen 3 Blätter auseinander und geben die Kappe frei.

    Was vergesse ich dabei, dass das nicht zum Standard wurde?

    Optimaler wäre sicher eine eigene Tasche im letzten Blatt - aber es wird ja wohl nicht an diesem Stück Stoff scheitern, dass das kein Gurtzeughersteller in seinen Gurtzeug eigenen Container integriert. Könnte dann jeder nach Gusto nützen oder eben leer lassen...
    Geändert von Markus R (08.02.2020 um 23:45 Uhr)
    Gruß Markus

  2. #2
    DHV-Mitglied Avatar von Maverick
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Hallo Markus,
    ich hatte dein Anliegen auch schon mal dupliziert, jedoch leider ohne Feedback.
    Ich für meinen Teil, packe die Rettung so wie du es auch beschrieben hast, da meine Vorgängerrettungen alle so gepackt wurden. Die Vorteile hast du Ja schon beschrieben.
    Gruß Maverick

    Supair Delight 3
    https://r.tapatalk.com/shareLink/top...ink_source=app


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  3. #3
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Zitat Zitat von Markus R Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage:
    Warum werden nie die ersten drei Blätter mit dem Leinenbündel verschlossen und die restlichen Leinen als 3-4 Bündel ins offene Blatt eingelegt, dann 4tes Blatt hoch geklappt und wie gehabt verschlossen.
    Verschließt du den Gummi dann also zwei mal mit Leinenbündeln? (EIn mal die Blätter 1-3 mit einem Bündel, dann darauf das 4. Blatt und den selben Gummi noch mal mit einem Leinenbündel)
    Vermutlich weil das für viele Gummis zu viel des Guten ist und sie reißen oder zu kurz sind?

    Da ich mir gerade ein neues Gurtzeug (Skypper2) und Rettung (X-Triangle) zulege, hat mich das Thema kurz beunruhigt, aber ich habe auch gleich eine Lösung gefunden.

    Auch der Innencontainer vom Skypper2 wird nur durch einen einzigen Gummi verschlossen:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Innencontainer Skypper2.jpg 
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ID:	32231

    Danach hab ich mit das X-Triangle Handbuch angesehen und siehe da, auch dieses wird nur durch einen Gummi verschlossen aber hat ein Leinenfach.
    Kurz war ich verwirrt, hab aber dann nach genauerem anschauen der Packanweisung im Handbuch verstanden wie das funktioniert und so kann es auch beim Supair Innencontainer funktionieren.
    Bei der X-Triangle ist in den Tragegurt ein Plastikstick (roter Kreis) eingearbeitet mit dem das 4. Blatt mit dem Leinenfach Verschlossen wird.

    Nach den ersten drei Blättern wird der Gummi mit den Leinen direkt vom Tuch verschlossen. Die restlichen Leinen werden geschlauft und im Leinenfach verstaut. Nun wird das 4. Blatt mit dem selben Gummi, jedoch durch einen Plastikstick und nicht durch Leinen verschlossen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Innencontainer X-Triangle.jpg 
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ID:	32232

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Innencontainer X-Triangle verschlossen.jpg 
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ID:	32233

    Es kommt also auf die Rettung und den Originalcontainer an, ob man auch mit den "einfachen" Gurtzeugcontainern ein zweistufiges Freigeben der Rettung hin bekommt ohne den Gummi zu quälen.

  4. #4
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Meine Erklärung: Wenn der ganze Container mit dem Leinenbündel verschlossen werden, öffnet das Paket noch mit dem Schwung des Retterwurfs nach 1-2m. Wenn erst die Leinen und dann die Kappe freigegeben werden, braucht es nach 5m+ noch genügend Energie, um das Leinenbündel aus dem Gummi zu ziehen. Bei ungünstigen Flugzuständen könnte es passieren, das der Schwung einfach nicht ausreicht, dann hängt das Retterpaket schwer erreichbar an den Leinen.

  5. #5
    DHV-Mitglied Avatar von Maverick
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    Meine Erklärung: Wenn der ganze Container mit dem Leinenbündel verschlossen werden, öffnet das Paket noch mit dem Schwung des Retterwurfs nach 1-2m. Wenn erst die Leinen und dann die Kappe freigegeben werden, braucht es nach 5m+ noch genügend Energie, um das Leinenbündel aus dem Gummi zu ziehen. Bei ungünstigen Flugzuständen könnte es passieren, das der Schwung einfach nicht ausreicht, dann hängt das Retterpaket schwer erreichbar an den Leinen.
    Ich hab zur Sicherheit ein paar Probeauslösungen gemacht.
    Bei meinem Innencontainer ( original Delight 3) reicht einfaches fallenlassen des Containers zum Öffnen des gesamten Paketes locker aus.
    Sollte man aber individuell bei jeder Konstellation testen.
    PS: Habe auch eine Triangle 120.


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  6. #6
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Bei ungünstigen Flugzuständen könnte es passieren, das der Schwung einfach nicht ausreicht, dann hängt das Retterpaket schwer erreichbar an den Leinen.
    So etwas kann und sollte man testen, z.B. beim Neupacken das Packerl einfach ohne Schwung fallen lassen und dabei an den Leinen festhalten. Der Inhalt sollte ohne Schwung durch das Eigengewicht freigegeben werden, ansonsten ist da was nicht so ideal. Es darf schlicht nicht vom Schwung abhängen, ob der Kontainer die Rettung frei gibt.

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Markus R
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Zitat Zitat von JulianS Beitrag anzeigen
    Verschließt du den Gummi dann also zwei mal mit Leinenbündeln? (EIn mal die Blätter 1-3 mit einem Bündel, dann darauf das 4. Blatt und den selben Gummi noch mal mit einem Leinenbündel)
    Vermutlich weil das für viele Gummis zu viel des Guten ist und sie reißen oder zu kurz
    Genau so mach ich das. Ich meine allerdings die Innencontainer mit diesen schwarzen Schlaufen (wie Beschleunigerrückholgummis).
    Diese sind recht dehnbar und praktisch reißfest. Allerdings MUSS die Schlaufe es erlauben, trotz 2x Leinen eingeschlauft, durch Schwerkraft freizugeben. Das ist klare Bedingung und gehört nach jeder Packung getestet.


    Ich mach es so - grad gefunden (allerdings hab ich kein extra Leinenfach im 4ten Blatt, ansonsten genau so verpackt):

    https://skywalk.info/download/13946/
    Gruß Markus

  8. #8
    DHV-Mitglied Avatar von hape
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Also beim letzten DHV Rettungspack-Seminar wurde sogar extra nochmal darauf hingewiesen, dass man den Container so verschließen sollte, dass nach dem Werfen erst alle Leinen gestreckt sein sollten und erst dann die Rettung aus dem Innencontainer rauskommen sollte.

    Genau das wird bei der X-Triangle und der X-One beispielsweise mit dem Plastikstäbchen und dem eigenen Fach für die Fangleinen bezweckt.

    Gruß

    H.-P.




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  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Markus R
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Zitat Zitat von hape Beitrag anzeigen
    Also beim letzten DHV Rettungspack-Seminar wurde sogar extra nochmal darauf hingewiesen, dass man den Container so verschließen sollte, dass nach dem Werfen erst alle Leinen gestreckt sein sollten und erst dann die Rettung aus dem Innencontainer rauskommen sollte.

    Genau das wird bei der X-Triangle und der X-One beispielsweise mit dem Plastikstäbchen und dem eigenen Fach für die Fangleinen bezweckt.

    Gruß

    H.-P.




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    Und wie wurde da ein Kleeblattinnencontainer dann gepackt?
    Gruß Markus

  10. #10
    DHV-Mitglied Avatar von hape
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Zitat Zitat von Markus R Beitrag anzeigen
    Und wie wurde da ein Kleeblattinnencontainer dann gepackt?
    So wie weiter oben bei der X-Triangle in den Fotos gezeigt:

    die ersten 3 Blätter wurden mit einem Leinenbündel (von der Basis kommend und quasi auf direktem Weg) mit dem Gummi verschlossen,
    dann wurden die Leinen in Achter gebündelt und unter das 4. Blatt in die Leinentasche (falls vorhanden) gelegt.
    Zuletzt wurde das 4. Blatt über den Gummi entweder mit dem Stäbchen (wie bei der X-One bzw. X-Triangle) oder mit den Leinen verschlossen.

    Gruß

    H.-P.


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  11. #11
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    AW: Kleeblatt Container anders verschließen

    Eigentlich geht es um eine geregelte Öffnung des Retters.
    Das kann nur gewährleistet werden, wenn zuerst die Leinen gestreckt werden bevor sich die Kappe öffnet.

    Geregelt deshalb, damit keine Verbrennungen am Tuch entstehen und Leinenüberwürfe verhindert werden
    ...my body screams "release me"

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