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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aus aktuellem Anlass: 2m Band endlich legalisieren!



kerim
06.10.2011, 11:53
Ich muss es jetzt mal ausprechen, auch wenn ich mich damit vermutlich in Deutschland strafbar mache:

WARUM KOENNEN WIR GS UND HG FLIEGER IN EUROPA NICHT UEBERALL GERAETE aus dem 2m BAND BENUTZEN?

Immer wieder gibt es bei unserer Art der Fliegens brenzlige Situationen. Piloten fliegen in Gefahrengebiete ein ohne es zu wissen, behindern Rettungskraefte oder brauchen Hilfe. Wie einfach waere es wenn wir eine Frequenz auf dem 2m Band (oder kurz darunter) haetten um uns zu verstaendigen. Die Geraete sind guenstig, einfach zu benutzen und funktionieren zuverlaessig. Klar kann man damit misst bauen aber es ist voellig problemlos moeglich selbst einem Kleinkind die richtigen Verhaltensweise mit so einem Geraet zu erklaeren. Da muss man kein Funksprechzeugnis fuer haben.

In England hat man wenigstens unsere Not erkannt und hat versprochen beide Augen zu zu druecken. Seitdem funken alle auf 143.950Mhz und wir stoeren damit niemanden. In Frankreich ist es 143.9875Mhz. (ich glaub sogar legal)

Ich verstehe nicht wo woanders das Problem liegt. Warum wird hier so ein Aufheben gemacht? Damit ein paar Amateur Funker den ganzen Tag ihre Signalstaerken und Antennenlaengen vergleichen koennen? Was ist mit uns, die wir Funk wirklich brauchen? Warum sagt man uns das wir auf Kinderspielzeuge Ausweichen sollen? Warum kann man uns Fliegern nicht die Benutzung dieser Geraete erlauben? Warum wird nicht erkannt dass es hier um Leben und Tod gehen kann?

Mein Vorschlag waere zusammen mit der GS und HG Ausbildung eine Art Minifunkschein zu bekommen mit dem man bestimmte Frequenzen benutzen darf. (zum Beispiel irgendwas zwischen 143.700 und 143.950) Dazu sollte man einen Haupt Calling Channel etablieren (zum Beispiel 143.950) Sendeleistung kann man ja auf 1W beschraenken (und 5W fuer Notfaelle)

Auf diese Weise koennten wir miteinander Kommunizieren wenn es noetig ist, Hilfe holen oder dem Fliegerpulk sagen dass sie bitte alle verschwinden sollen weil gleich ein Hubschrauber kommt. Viele Leben koennten so gerettet werden und so Situationen wie jetzt in den Dolomiten gehoerten der Vergangenheit an.

Nochmal: Wo liegt das Probelem? Warum gibt es sowas nicht schon laengst? Warum wehren wir uns nicht und nehmen die augenblickliche untragbare Situation als gegeben hin? Ich will mindestens eine Europaeische Loesung. Besser Weltweit!

Liebe Gruesse

Kerim

JörgE
06.10.2011, 12:06
..... Mein Vorschlag waere zusammen mit der GS und HG Ausbildung eine Art Minifunkschein zu bekommen mit dem man bestimmte Frequenzen benutzen darf. (zum Beispiel irgendwas zwischen 143.700 und 143.950) Dazu sollte man einen Haupt Calling Channel etablieren (zum Beispiel 143.950) Sendeleistung kann man ja auf 1W beschraenken (und 5W fuer Notfaelle) .....

Liebe Gruesse
Kerim

.. 100% Zustimmung.

Not kennt kein Gebot. Also machst Du Dich im Notfall also nicht strafbar.

Gruß
Jörg

kerim
06.10.2011, 12:24
.. 100% Zustimmung.

Not kennt kein Gebot. Also machst Du Dich im Notfall also nicht strafbar.

Gruß
Jörg

Ich hab da eh keine Skrupel. Aber Funk macht nur Sinn wenn alle das haben. Und ich will hier nicht andere dazu auffordern Straftaten zu begehen. Hier muss meiner Meinung nach Grundlegend was geaendert werden.

moses
06.10.2011, 12:46
wäre es technisch in vernünftigem Rahmen machbar die üblichen Funken PMR/LPD so zu pimpen, dass die 121,5MHz eine fixe Hintergrundeinstellung hat. Jeder Segler / Heli / Ul hat ja Flugfunk dabei, wenn wenigstens diese eine Frequenz funtkonieren würde wäre das doch top.

Die Geräte für den Luftsport sind leider für GS / HG eher suboptimal...

Gruß Moses

shoulders
06.10.2011, 13:10
Warum kann man uns Fliegern nicht die Benutzung dieser Geraete erlauben?
(...)
Mein Vorschlag waere zusammen mit der GS und HG Ausbildung eine Art Minifunkschein zu bekommen mit dem man bestimmte Frequenzen benutzen darf. (zum Beispiel irgendwas zwischen 143.700 und 143.950) Dazu sollte man einen Haupt Calling Channel etablieren (zum Beispiel 143.950) Sendeleistung kann man ja auf 1W beschraenken (und 5W fuer Notfaelle)
In Deutschland ist die Benutzung offenbar erlaubt. Lt. Verordnung über Flugfunkzeugnisse (FlugfunkV) von 2008 (http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CBwQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.gesetze-im-internet.de%2Fbundesrecht%2Fflugfunkv_2008%2Fgesam t.pdf&rct=j&q=FlugfunkV&ei=xJSNTtKrEMn34QTmzpGMAQ&usg=AFQjCNGUZNrr7LS6iTc6AGzFsYvNXBfRsA&sig2=4uyZQo1HxpAtViTXFQuBig&cad=rja) §1(2) sind Luftfunkstellen an Bord von Luftsportgeräten (http://de.wikipedia.org/wiki/Luftsportger%C3%A4t) von der BZF-Pflicht ausgenommen.

Nichtsdestoweniger sollte man im Sendebetrieb zumindest (a) die gängigen Phrasen lernen und (b) ausschließlich verwenden, denn immerhin hört das ja vielleicht auch ein "richtiger" Pilot mit. Also keinen Tütenflieger-Smalltalk zur Schirmfarbe oder dem nächsten Bart ;)

Der Kurs zum BZF ist übrigens billig, so dass man dieses Lernen und Üben gleich mit einem Schein krönen kann und dann nicht mal mehr die Ausnahmebefugnis bräuchte. Und mit einer Bodenfunkstelle lässt sich durchaus mal über eine Durchflugerlaubnis verhandeln, wenn der Gesprächspartner den Eindruck hat, man verstünde und respektiere die ernsthafte Luftfahrt ("Ey, kann ich mal schnell da durch" lässt eher aufs Gegenteil schließen) - korrekte Phrasen fördern einen solchen Eindruck durchaus :)

In Österreich kann man relativ unkompliziert eine Bewilligung für 123.425 MHz bekommen, wenn das Gerät den Bestimmungen entspricht (was nicht für jedes Billigschnäppchen aus China zutrifft).

Und für alle anderen Länder wird sich durch ein Lamento im deutschsprachigen Forum nichts bewegen. Schon gar nicht eine "europaweite Regelung", die Ihr nicht wirklich wollt - dann müsste nämlich auch über Ausbildung (da werden die Franzosen mauern, weil sie ihre Narrenfreiheit erhalten wollen) oder Lufträume (die wiederum in Frankreich ganz anders beschränkt sind; ist mir ohnehin ein Rätsel, wie die X-Alps-Flüge im französischen Teil legalisiert worden sind, aber da bin ich auch nur sehr oberflächlich informiert) gesprochen werden.


CU
Shoulders

kerim
06.10.2011, 13:34
Flugfunk ist eine schoene Sache. Aber die Geraete kosten eine Menge Geld. Sicher wird es ein paar Leute geben die sich dann so ein Teil zulegen. Aber was bringt es uns, wenn das nicht jeder hat? Eine 2m Funke kann sich jeder leisten! Da die Dinger fuer den Amateur und Betriebsfunk benutzt werden gibt es massenhaft gute Funkgeraete auf dem Markt die sehr gut funktionieren. Nur sind wir durch Gesetze und Regelungen von deren Benutzung ausgeschlossen.
Kann mir hier einer sagen warum dass so ist? Und warum nehmen wir das alle hin? Die freien Frequenzen sind da, die Geraete sind da und ich bin mir sicher das 99% aller Piloten dazu bereit waeren keinen Unfug damit zu machen. Was gibt es fuer Gruende die dagegen sprechen?

shoulders
06.10.2011, 13:55
Die freien Frequenzen sind da, die Geraete sind da und ich bin mir sicher das 99% aller Piloten dazu bereit waeren keinen Unfug damit zu machen. Was gibt es fuer Gruende die dagegen sprechen?Dass ich jedes Mal, wenn ich doch mal wieder wider besseres Wissen eine Funke dabei habe, offenbar von den restlichen 1% umgeben bin (drum verwende ich so ein Ding praktisch gar nicht mehr)? Wo es freie Geräte gibt, nerven prompt Dutzende Volldeppen, die selbige als Babyphone, Handyersatz oder "Radio IchFliegAuch" nutzen. Warum soll das mit billigen 2m-Geräten plötzlich anders sein?

Da ist mir "richtiger" Flugfunk allemal lieber: der ist auf Luft- und Bodenfunkstellen begrenzt, hat klar definierte Inhalte, sein Mißbrauch wird sanktioniert, und er ist zudem als Spielzeug für die ganzen Handquetschen-Plapperer zu teuer, um prompt wieder mit unverständlichem Smalltalk zugemüllt zu werden. Bei dem Geld, das für sonstigen Fliegerschnickschnack ausgegeben wird, sollte das drin sein.


CU
Shoulders

Mario Tejon
06.10.2011, 14:10
Da ist mir "richtiger" Flugfunk allemal lieber: der ist auf Luft- und Bodenfunkstellen begrenzt, hat klar definierte Inhalte, sein Mißbrauch wird sanktioniert, und er ist zudem als Spielzeug für die ganzen Handquetschen-Plapperer zu teuer, um prompt wieder mit unverständlichem Smalltalk zugemüllt zu werden. Bei dem Geld, das für sonstigen Fliegerschnickschnack ausgegeben wird, sollte das drin sein.


Genau.

H.M.Murdoch
06.10.2011, 14:18
.... offenbar von den restlichen 1% umgeben bin....
Kann nicht sein... die krebsen immer irgendwo im Sauerland rum... wenn ich da bin....;)


Da ist mir "richtiger" Flugfunk allemal lieber: der ist auf Luft- und Bodenfunkstellen begrenzt, hat klar definierte Inhalte, sein Mißbrauch wird sanktioniert, und er ist zudem als Spielzeug für die ganzen Handquetschen-Plapperer zu teuer, um prompt wieder mit unverständlichem Smalltalk zugemüllt zu werden. Bei dem Geld, das für sonstigen Fliegerschnickschnack ausgegeben wird, sollte das drin sein.


CU
Shoulders

100% ige Zustimmung

kerim
06.10.2011, 14:21
Ich konnte hier im aufgeschlossenem England bisher nur positive Erfahrungen damit sammeln.

Aber ich sehe deinen Punkt. Eine Frequenz auf der pausenlos nur Misst gelabert wird hilft auch keinem Weiter. Ein Verhaltenscodex analog zum HAM-Spirit muesste also her:

1. Beschraenkung auf 1W Sendeleistung und vorgegebener Frequenz
2. Unnoetiges Gequassel vermeiden
3. Keine Schulungstaetigkeiten oder aehnliches auf dem Haupt Call Channel

Im PMR Bereich laesst sich sowas nicht Umsetzen. Unter Freifliegern schon!

kerim
06.10.2011, 14:35
[...] "richtiger" Flugfunk [...] ist zudem als Spielzeug für die ganzen Handquetschen-Plapperer zu teuer, um prompt wieder mit unverständlichem Smalltalk zugemüllt zu werden. Bei dem Geld, das für sonstigen Fliegerschnickschnack ausgegeben wird, sollte das drin sein.



Deine Meinung spiegelt den augenblicklichen Stand der Dinge sehr gut wieder.

Resultat:

GS und HG Piloten in den Alpen fliegen ohne Funk!

Folgen:

- Rettungseinsaetze werden Behindert --> Traumfluggebiete wie die Dolomiten werden geschlossen
- Piloten die sich in Gefahr begeben koennen nicht gewarnt werden
- Piloten die andere gefaerden oder behindern koennen nicht angesprochen werden
- Piloten die Verunfallen koennen keine Hilfe rufen (Netzabdeckung in den Alpen ist oft bescheiden)

Daher moechte ich das wir:

Elitaere und diskriminierende Denkweisen abschuetteln und nach neuen kreativen altagstauglichen Loesungen suchen

Meinen Vorschlag dazu kennt ihr. Was ich jetzt wissen will ist: Was spricht dagegen? Was gibt es noch fuer Ideen? Wie koennte man sie Umsetzen?

zuppi
06.10.2011, 14:39
Für das Fliegen gibts den Flugfunk. Damit kann ich mit allen Luftverkehrsteilnehmern und entsprechenden LR Überwachungsstellen kommunizieren. Zudem hat man fast überall Abdeckung für das Mobiltelefon. Wo ist also das Problem?

JHG
06.10.2011, 15:11
.. Wo ist also das Problem?

die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Also in A würde es dir die Fernmeldebehörde konfiszieren + dir eine saftige Strafe aufbrummen wenn sie dich erwischen. In A darfst du mit einer nicht zugelassenen* Station den Flugfunk noch nicht mal abhören, selbst wenn du ein Sprechfunkzeugnis hast.

Sollte sich das also wirklich durchsetzen und jeder HG oder PG hätte eine Flugfunkgurke kannst du schwer davon ausgehen dass die Fernemeldebehörde ausrückt. :o


PS: du brauchst aber nicht glauben dass du so ohne Weiteres eine Station zulassen kannst, wenn du kein Flugzueg oder einen Flgplatz hast.

HH20
06.10.2011, 15:19
Ich muss es jetzt mal ausprechen, auch wenn ich mich damit vermutlich in Deutschland strafbar mache:




Aussprechen ist nach wie vor auch in Deutschland straffrei ;)

Bei Handgeräten im 2m Band ist die Reichweite nicht (deutlich) höher als die der PMR-Funkgeräte. Ausserdem reagieren diese 2m-Geräte sensibel auf topografische Gegebenheiten. Wo soll da der Vorteil sein??
Die germanischen Sicherheitsbehörden und Rettungsdienste werden in naher Zukunft übrigens den 2m-Funk durch abhörsicheren digitalen Funk ersetzen.

Andreas

kerim
06.10.2011, 15:23
Ideal wäre ja eigentlich ein handliches (!) Funkgerät, mit dem man sowohl das 2m-Band als auch ggf. Flugfunk nutzen kann. Gibt es so etwas eigentlich legal?


Gibt es. Ist aber teuer und meistens koennen die von Haus aus auf Airband nur empfangen und nicht senden. Ein Beispiel ist das VX-7R. Es laesst sich aber leicht modifizieren und sendet dann wohl auch. Flieger benutzen dass hier um auf 143.950 mit anderen GS zu sprechen und um auf dem Airband um Korridor Freigaben zu bitten. Das waere natuerlich die beste Loesung, scheitert aber denke ich mal am Preis und der Legalitaet.

hob
06.10.2011, 15:41
Flugfunk für alle?

Nie!

Und die angesprochene 121,5 ist die Notfrequenz - die muß freibleiben.

Die haben ja gerade erst die Kanal-Abstände halbiert, was neue Geräte erforderlich macht, um den wachsenden Bedarf zu decken.

Und das liegt u.a. daran, daß sich Flugfunk bei einer erlaubten Sendeleistung von 5 Watt wie folgt per Reichweite in NM = 1,852 km verbreitet:

1,23 * Wurzel aus Altitude (Flughöhe) in ft.

1 ft. = 0,3048 m

Die maximale Reichweite bei Hindernisfreiheit für z.B. Flughöe bei 2.000 ft. - entsprechend 609,6 m - beträgt 101,9 km!.

Das haut durch bis in den oberen Luftraum, wo IFR geflogen wird, selbst wenn bei einer Handfunke wie dem ICOM die geringere Sende-Leistung vorgewählt wird.

Ihr glaubt doch nicht, daß die sich von disziplinlosen Hobbyfliegern zumüllen lassen.

Gruß hob

kerim
06.10.2011, 15:50
Bei Handgeräten im 2m Band ist die Reichweite nicht (deutlich) höher als die der PMR-Funkgeräte. Ausserdem reagieren diese 2m-Geräte sensibel auf topografische Gegebenheiten. Wo soll da der Vorteil sein??


PMR oder FRS (Family Radio Service) ist eine tolle Sache fuer Spiel, Spass und Hobby. Es wird auf Baustellen, von Kindern und allen moeglichen Hobbyisten eingesetzt. Auch als Babyphone werden die Teile missbraucht. Gestoert wird es gefuehlter Weise leider durch alles was irgendwie sendet. Die Geraete sind relativ teuer und oft von sehr schlechter Qualitaet. Die Sendeleistung ist auf 500 mW beschraenkt. Die Sprachqualitaet war auf allen von mir getesteten Geraeten eher bescheiden.

Moechtest du im Ernstfall wirklich davon abhaengig sein? Also ich fuehle mich hier mit meinem 2m Profigeraet, welches ich fuer 60,- € erstanden habe und wo ich im Notfall mal auf 5 Watt umschalten kann, deutlich wohler. Dazu kann ich auf jede Menge Profi Zubehoer zurueck greifen. In Ear, Speakerphone, weiche Antennen... alles was das Gleitschirmfliegerherz begehrt.

Klar ist Gleitschirmfliegen auch nur ein Hobby. Trotzdem finde ich, dass wir aufgrund einiger Besonderheiten unseres Sports einen extra Status verdient haben was den Funk betrifft. Zusaetzlich traue ich uns Fliegern zu besonnen genug zu sein, um verantwortlich mit den entsprechenden Geraeten umzugehen. Wenn es hier bei uns in England klappt, warum sollte es bei euch nicht funktionieren? Disziplinierter sind die Englaender sicher nicht!

kerim
06.10.2011, 15:51
Flugfunk für alle?

Nie!

[...]

Ihr glaubt doch nicht, daß die sich von disziplinlosen Hobbyfliegern zumüllen lassen.

Gruß hob

Sehe ich genauso Hob

Meyer Michel
06.10.2011, 15:54
In Frankreich ist es 143.9875Mhz. (ich glaub sogar legal)


Stimmt.
- legal, keine Prüfung nötig
- alle 129 Funkwetterstationen hier http://www.balisemeteo.com/ senden regelmässig drauf
- dazu noch Funkwetterstationen älterer Generationen die auf dieser Webseite nicht aufgelistet sind
- Kommunikation mit Bergrettung inkl. Helikopters möglich





Zudem hat man fast überall Abdeckung für das Mobiltelefon. Wo ist also das Problem?

Genau wie du schreibst, das Problem ist in Gebieten wo es keine Abdeckung gibt. (in Berggebieten keine Seltenheit)
Und wie machst du wenn du mit einem oder mehreren Kollegen während des Fliegens kommunizieren willst ? Handy und anrufen (und dazu noch zahlen) ? Toll ! :rolleyes:

Mario Tejon
06.10.2011, 16:12
Fullquote, mein Komentar in blau.




Resultat:

GS und HG Piloten in den Alpen fliegen ohne Funk!
Vermutlich nicht ohne Grund, die meisten werden, wie ich auch, froh sein endlich mal Ihre Ruhe zu haben.

Folgen:

- Rettungseinsaetze werden Behindert --> Traumfluggebiete wie die Dolomiten werden geschlossen
-> Mit der Funkerei soll das besser werden?
- Piloten die sich in Gefahr begeben koennen nicht gewarnt werden
-> Oh Gott!! Ist der Startleiter nicht mehr genug ? Muss nun auch noch rumgeplärrt werden wer wo hinfliegen darf ?
- Piloten die andere gefaerden oder behindern koennen nicht angesprochen werden
-> Noch so eine tolle Vorstellung, diskussionen über drehrichtungen in der Thermik und sonstige nichtigkeiten...
- Piloten die Verunfallen koennen keine Hilfe rufen (Netzabdeckung in den Alpen ist oft bescheiden)
-> das ist der einzig halbwegs diskussionswürdige Punkt. Dazu gäbs aber SPOT, und mit 5W Funk kommst Du auch nicht über alle Berge...

Daher moechte ich das wir:

Elitaere und diskriminierende Denkweisen abschuetteln und nach neuen kreativen altagstauglichen Loesungen suchen
-> Elitär und Diskriminierend ?? Was'n mit Dir los heute ?

Meinen Vorschlag dazu kennt ihr. Was ich jetzt wissen will ist: Was spricht dagegen?
-> Dagegen spricht, dass Du quasi die ganze Freifliegergemeinde zu einer Funke zwingen willst.

kerim
06.10.2011, 16:15
Stimmt.
- legal, keine Prüfung nötig
- alle 129 Funkwetterstationen hier http://www.balisemeteo.com/ senden regelmässig drauf
- dazu noch Funkwetterstationen älterer Generationen die auf dieser Webseite nicht aufgelistet sind
- Kommunikation mit Bergrettung inkl. Helikopters möglich

Das klingt sehr vernuenftig!




Genau wie du schreibst, das Problem ist in Gebieten wo es keine Abdeckung gibt. (in Berggebieten keine Seltenheit)
Und wie machst du wenn du mit einem oder mehreren Kollegen während des Fliegens kommunizieren willst ? Handy und anrufen (und dazu noch zahlen) ? Toll ! :rolleyes:

Und was wenn du vom voraus fliegendem blauen M4 wissen willst wie das mit der Rotorbildung am am Grad aussieht? Oder dich interessiert ob der Pilot des aussengelandete gelben Schirmes wohl auf ist oder ob er Hilfe braucht? Sollen wir uns unsere Telefonnummern in Riesenzahlen auf den Schirm drucken?

H.M.Murdoch
06.10.2011, 16:24
... Zusaetzlich traue ich uns Fliegern zu besonnen genug zu sein, um verantwortlich mit den entsprechenden Geraeten umzugehen....

Wenn schon der verantwortungsvolle Umgang mit dem Schirm nicht hinhaut... wie solls da erst mit dem Funk aussehen.

Cacao
06.10.2011, 16:35
Alle Forderungen, die für das Funken in der Fliegerei vernünftigerweise gestellt werden können, sind bereits erfüllt.
Nur unvernünftige Forderungen sind nicht erfüllt, eben weil sie unvernünftig sind.
So kann man zwar auch die Amateurfunk-Frequenzen zur Kommunikation nutzen, denn dafür sind sie da, aber sie haben bestimmte Nachteile, und deshalb werden sie nicht offiziell zum Flugfunk zugelassen.
Leider ist es nicht nur im Forum so, dass einige mit „fundierter Halbbildung“ in der Hochfrequenztechnik immer mal wieder ganz schlaue Forderungen stellen, die die wirklichen Fachleute schon längst als ungeeignet beiseitegelegt haben.
Die „2 Meter Frequenzen“ der Amateurfunker sind z.B. in ihrem Ausbreitungsverhalten so, dass es „Funklöcher“ gibt, deshalb entfällt die Benutzung als Notfrequenzen wegen nicht Eignung. Das kann man zwar abstreiten nach dem Motto „beweise mir das“, gut, dann müsste man einige Seiten Hochfrequenztechnik ins Forum setzen.
Deshalb beteiligen sich die Fachleute auch nicht an diesen Diskussionen.
Wie vorher erwähnt, wir dürfen ja auf den zugelassenen Flugfunkfrequenzen uns unterhalten.
Aber da geschätzt 90% der Inhalte aus Variationen des Satzes „Siehst Du mich“ bestehen, ist das ganze Funken tatsächlich Spielerei.
Da reichen die vorhandenen Möglichkeiten vollkommen.

kerim
06.10.2011, 16:36
Resultat:

GS und HG Piloten in den Alpen fliegen ohne Funk!
Vermutlich nicht ohne Grund, die meisten werden, wie ich auch, froh sein endlich mal Ihre Ruhe zu haben.
Es ist jedem selber ueberlassen ob er Funk an oder aus hat

Folgen:

- Rettungseinsaetze werden Behindert --> Traumfluggebiete wie die Dolomiten werden geschlossen
-> Mit der Funkerei soll das besser werden?
-> Hier bei uns wird wenn der Rettungshubschrauber kommt einfach eine Meldung ueber Funk abgegeben. Alle gehen daraufhin Landen oder machen Platz. Sehr praktisch!
- Piloten die sich in Gefahr begeben koennen nicht gewarnt werden
-> Oh Gott!! Ist der Startleiter nicht mehr genug ? Muss nun auch noch rumgeplärrt werden wer wo hinfliegen darf ?
-> Ein Anfaenger oder Ortsfremder der im Begriff ist einen groben Fehler zu machen wird dir Dankbar sein wenn du ihn zum Beispiel darauf aufmerksam machst dass der Talwind gerade stark zugenommen hat
- Piloten die andere gefaerden oder behindern koennen nicht angesprochen werden
-> Noch so eine tolle Vorstellung, diskussionen über drehrichtungen in der Thermik und sonstige nichtigkeiten...
-> Sowas waere natuerlich aergerlich...
- Piloten die Verunfallen koennen keine Hilfe rufen (Netzabdeckung in den Alpen ist oft bescheiden)
-> das ist der einzig halbwegs diskussionswürdige Punkt. Dazu gäbs aber SPOT, und mit 5W Funk kommst Du auch nicht über alle Berge...
-> Man koennte immerhin einen anderen Piloten erreichen der in der Naehe fliegt. Wenn man ganz alleine ist hat man Pech gehabt. In vielen Faellen koennte das aber Leben Retten

Daher moechte ich das wir:

Elitaere und diskriminierende Denkweisen abschuetteln und nach neuen kreativen altagstauglichen Loesungen suchen
-> Elitär und Diskriminierend ?? Was'n mit Dir los heute ?
-> Vielleicht etwas krass Ausgedrueckt. Aber 50,- € kann sich jeder leisten. Wenn jemand fuer eine 400,- € Loesung plaedirt und sagt "wer sich das nicht Leisten kann hat eh unter einem Schirm nicht verloeren" oder "auf diese Weise hat wenigstens nicht jeder ein Funkgeraet und ich habe meine Ruhe" finde ich das nicht ok. Jeder sollte ein Recht auf Funk haben. Auch Leute mit weniger Geld

Meinen Vorschlag dazu kennt ihr. Was ich jetzt wissen will ist: Was spricht dagegen?
-> Dagegen spricht, dass Du quasi die ganze Freifliegergemeinde zu einer Funke zwingen willst.
-> Nein, ich moechte nur Straffreiheit fuer GS und HG Piloten die aus den oben genannten Gruenden mit anderen Kommunizieren wollen. Ich will der Fliegergemeinde nichts aufzwingen sondern nur deren Moeglichkeiten erweitern, die Flugsicherheit erhoehen und mithelfen Fluggebiete wie die Dolomiten zu erhalten. Ich habe hier in England die Erfahrung gemacht dass der Einsatz von Funkgeraeten aus dem 2m Band guenstig ist und gut funktioniert. Daher frage ich mich hier laut warum dieses Konzept nicht auch in anderen europaeischen Laendern uebernommen wird. Das ist alles.

kerim
06.10.2011, 18:42
Alle Forderungen, die für das Funken in der Fliegerei vernünftigerweise gestellt werden können, sind bereits erfüllt.
Nur unvernünftige Forderungen sind nicht erfüllt, eben weil sie unvernünftig sind.
So kann man zwar auch die Amateurfunk-Frequenzen zur Kommunikation nutzen, denn dafür sind sie da, aber sie haben bestimmte Nachteile, und deshalb werden sie nicht offiziell zum Flugfunk zugelassen.
Leider ist es nicht nur im Forum so, dass einige mit „fundierter Halbbildung“ in der Hochfrequenztechnik immer mal wieder ganz schlaue Forderungen stellen, die die wirklichen Fachleute schon längst als ungeeignet beiseitegelegt haben.
Die „2 Meter Frequenzen“ der Amateurfunker sind z.B. in ihrem Ausbreitungsverhalten so, dass es „Funklöcher“ gibt, deshalb entfällt die Benutzung als Notfrequenzen wegen nicht Eignung. Das kann man zwar abstreiten nach dem Motto „beweise mir das“, gut, dann müsste man einige Seiten Hochfrequenztechnik ins Forum setzen.
Deshalb beteiligen sich die Fachleute auch nicht an diesen Diskussionen.
Wie vorher erwähnt, wir dürfen ja auf den zugelassenen Flugfunkfrequenzen uns unterhalten.
Aber da geschätzt 90% der Inhalte aus Variationen des Satzes „Siehst Du mich“ bestehen, ist das ganze Funken tatsächlich Spielerei.
Da reichen die vorhandenen Möglichkeiten vollkommen.

3 Sachen

Mein Vorschlag beinhaltet nicht die Benutzung des 2m Bands sondern die Benutzung der Geraete. Gefunkt werden koennte zB auf 143.950 Da stoert man soweit ich weis niemanden.

Ja, ich habe fundiertes Halbwissen oder sogar weniger. Man koennte auch von totalem Unwissen sprechen. Daher frage ich hier ja auch was dagegen spricht das so zu handhaben. Du fuehrst die "wirklichen Fachleute" auf. Was sagen die denn? Ich stelle diese Fragen ja nicht um jemand zu aergern sondern weil es mich genuin interessiert. Bitte klaer mich auf :)

Ich moechte hier nicht mit plumpen Argumenten aufwarten, aber ich habe hier (UK) bisher positive Erfahrungen mit dieser Technik gemacht. Auch in Frankreich, wo ich vor zwei Wochen geflogen bin, habe ich gesehen wie praktisch das ist. Gerade bei Grossveranstaltungen wie der Coupe Icare. Was spricht denn nun aus technischer Sicht genau dagegen diese Praxis auf andere Laender auszuweiten? Sind Franzosen und Briten einfach nur Dumm? Warum geht das bei denen und bei den Deutschen, Oesis und Italienern nicht?

marcel1
06.10.2011, 19:18
He Kerim,

ich denke Du triffst den Nagel auf den Kopf. Auch beim Windenschlepp sind diese PMR Dinger schlicht ein Ärgernis, weshalb ja auch Viele noch die eigentlich was veralteten LPD Teile nehmen, weil da wenigstens seltener Babyfone drauf nerven.

In der Tat wäre die pragmatische Lösung der Franzosen wohl ideal. Einfach 1-2 Frequenzen dafür offiziell abstellen und gut is. Das funktioniert ja erwiesenermaßen gut dort.

Das Problem ist halt die Gesetzeslage - und daß man so etwas in Deutschland nicht so entspannt sieht wie anderswo.


Und für alle anderen Länder wird sich durch ein Lamento im deutschsprachigen Forum nichts bewegen.

Stimmt, brauchts aber auch nicht. Etwas bewegen nämlich. Die verwenden fast alle schon längst 2m Band. Benelux, Spanien, England, Südafrika, Mexico, u.s.w. - kommste da mit PMR oder LPD an, wirste dumm angeschaut - "was ist denn das für ein Spielzeug". Nutzt da keiner.
PMR und LPD sehe ich praktisch nur im deutschsprachigen Raum.


Bei Handgeräten im 2m Band ist die Reichweite nicht (deutlich) höher als die der PMR-Funkgeräte. Ausserdem reagieren diese 2m-Geräte sensibel auf topografische Gegebenheiten. Wo soll da der Vorteil sein??

Die praktischen Erfahrungen im Ausland sind genau gegenläufig. Zuverlässigkeit und Reichweite ist im Allgemeinen schon spürbar höher. Wird schon seine Gründe haben, daß die von PMR und co. nix wissen wollen.

Pikachu
06.10.2011, 21:07
Mein Vorschlag beinhaltet nicht die Benutzung des 2m Bands sondern die Benutzung der Geraete.

Hä?

Ich zitiere die Überschrift dieses Threads:


Aus aktuellem Anlass: 2m Band endlich legalisieren!

Im übrigen ist in DE die Benutzung der Amateurfunkfrequenzen ohne Lizenz keine Straftat, sondern eine OWi.

Und zu dem technischen Unsinn, der hier verzapft wird, sage ich lieber nichts...

Paderadler
06.10.2011, 21:19
Eine allgemeine Notruffrequenz die auch mit unseren Handfunken zu benutzen ist wäre sicherlich ein großes Sicherheits-+, ich sehe hier allerdings ebenfalls Probleme wie z.b. mit dem undisziplinierten Umgang der Frequenz.
- man muss die Art der Notfälle definieren (z.B. auf Vitale Indikationen beschränken )
- Es muss jemand geben der diejenigen am Kragen schnappt die Missbrauch treiben (....ist leider so.)
- eine Europäische Regelung wäre Ideal aber halte ich eher für eine Vision als eine umsetzbare Strategie


Im Fazit : wünschenswert aber unter einer Realistischen Betrachtungsweise nicht in einem adäquatem Rahmen umsetzbar.


liebe grüße
euer

Thomas

kerim
06.10.2011, 22:17
Hä?

Ich zitiere die Überschrift dieses Threads:



Im übrigen ist in DE die Benutzung der Amateurfunkfrequenzen ohne Lizenz keine Straftat, sondern eine OWi.

Und zu dem technischen Unsinn, der hier verzapft wird, sage ich lieber nichts...

2 Meter Band ist bei uns in Europa von 144.000 MHz bis 146.000 MHz. Fuer GS und HGs hat man bei uns die Frequenz 143.950 als Haupt Calling Frequenz abgestellt. Das ist nicht im 2m Band, aber die Funkgeraete die man im 2m Band benutzt koennen auf dieser Frequenz senden und Empfangen. Der Titel meines Threads ist etwas irrefuehrend.

Du bist jetzt der zweite der sagt dass hier technischer Unsinn verzapft wird. Worin liegt der technische Unsinn genau?

piti
07.10.2011, 01:12
PMR oder FRS (Family Radio Service) ist eine tolle Sache fuer Spiel, Spass und Hobby. Es wird auf Baustellen, von Kindern und allen moeglichen Hobbyisten eingesetzt. Auch als Babyphone werden die Teile missbraucht. Gestoert wird es gefuehlter Weise leider durch alles was irgendwie sendet. Die Geraete sind relativ teuer und oft von sehr schlechter Qualitaet. Die Sendeleistung ist auf 500 mW beschraenkt. Die Sprachqualitaet war auf allen von mir getesteten Geraeten eher bescheiden.


hallo kerim

du solltest vielleicht mal wieder ein pmr gerät der neusten generation ausprobieren. reichweite gebe ich dir recht aber nur am boden bei nicht sicht kontakt denn hier in spanien funke ich vom toix bis nach santa pola über das meer. der rest was empfang und sprachqualität angeht nicht. ich verwende schon über 10 jahre pmr geräte auf meinen reisen und hab meinen kanal und ein ctcss kanal. nur in italien und spanien brennt mal kurz einer rein aber sonst alles ok. wenn ich ein schäfchen suche oder eines ein problem hat mach ich eine übertragung durch ein pilot in der luft. das beste wäre an diesen pmr geräten wenn sie ein notruf knopf auf einen bestimmten kanal hätten wo auch die leistung auf 3 oder auch 5 w gesteigert würde. wenn ich manchmal höre was alles gequassel wird beim funken würde ich nie so ein funk kaufen.

ihl piti

sphinx
07.10.2011, 01:43
Hier mal die technische (nicht rechtliche) Sicht eines Amateurfunkers:

2m: Afu-Bereich von 144MHz-146 MHz aber auch auch 143.xxx und Freenet 149.xxx
also alles von ca 120MHz bis ca 160MHz
Bessere Durchdringung von Gebäuden, Wald und Hindernissen als bei 70 cm
aber für gleichen Antennengewinn ca 3 mal so grosse Antennen notwendig als bei 70cm.
Somit ergibt sich für unsere Handfunken mit kurzer Gummiwurstantenne praktisch kein Vorteil bei 2m.

70cm : Afu, PMR, LPD also alles zwischen ca 430 MHz und 460 MHz
Grösserer Antennegewinn bei kleiner Antenne
Im städtischen Bereich Vorteile durch Ausbreitung über Reflektion an Gebäuden.
Grössere Verluste bei weiten Strecken als bei 2 m.

Gruss
sphinx

Meyer Michel
07.10.2011, 08:51
Ich moechte hier nicht mit plumpen Argumenten aufwarten, aber ich habe hier (UK) bisher positive Erfahrungen mit dieser Technik gemacht. Auch in Frankreich, wo ich vor zwei Wochen geflogen bin, habe ich gesehen wie praktisch das ist.

Aber sicher.
Und z.B. in den Vogesen stelle ich regelmässig fest dass die Kollegen aus DE, NL, BE,... auch nichts dagegen haben, wenn wir ihnen die Infos aus den Funkwetterstationen mitteilen ...
:rolleyes:

:D

Cacao
07.10.2011, 09:26
Das sogenannte Public Service Band, in dem auch der Flugfunk liegt, hat viele verschiedene Möglichkeiten der Nutzung. Prinzipiell könnte auch das Amateurband für diese Zwecke genutzt werden.
Dem steht entgegen, dass eine neue Frequenz für den Notfall bei anderen Stellen ebenfalls eingeführt werden müsste.
Z.B. müssten die Rettungs-Hubschrauber und weitereStellen neu ausgerüstet werden. Und das nur, weil die Randsportart GS und HG-Fliegen das möchte, aber sonst niemand.
Eines der problematischen Fakten beim Funken im Notfal list, dass man eine Funkstelle erreicht, die zur Hilfe befähigt ist.
Das ist bereits bei den bestehenden Funkmöglichkeiten nicht 100 prozentig, bei einer weiteren Frequenz würde sich die bestehende Situation eher verschlechtern als verbessern.
Zudem ist Flugfunk aus gutem Grunde Amplituden moduliert.Denn die Amplitudenmodulation ermöglicht neben anderen Vorteilen, dass auch noch schwache Signale nicht von anderen Quellen überdeckt werden, sondern noch identifiziert werden können.
Leider ist es so, dass trotz Unterricht für die GS und HG Flieger die Funkdisziplin erheblich zu wünschen übrig lässt.
So kommt es sehr häufig vor, dass auf der für uns zugelassenen Frequenz beim Funken sich irgendein Flieger mit dummen Sprüchen in die Kommunikation anderer einschaltet, obwohl er gar nicht angesprochen wurde.
Dieses >Eh, wer bist Du denn< usw. ist auch auf den anderen Frequenzen beobachtbar, das gib es sonst nirgends so lästig wie bei uns.
Würde man eine neue Frequenz einführen, würde sich die Situation für Notfälle dramatisch verschlechtern, weil man dann auf zwei Frequenzen hin und herschalten müsste.
Wer ein bisschen vom Flugfunk und Funk allgemein versteht, der weiß, wie katastrophal sich so was auswirkt.
Und die Erwartung, dass jetzt statt des bisherigen Flugfunks alle fliegenden oder am Boden befindlichen Funkstellen sich auf eine Amateur-Frequenz umstellen, grenzt an Größenwahn.

JörgE
07.10.2011, 10:03
... Und z.B. in den Vogesen stelle ich regelmässig fest dass die Kollegen aus DE, NL, BE,... auch nichts dagegen haben, wenn wir ihnen die Infos aus den Funkwetterstationen mitteilen ...
:rolleyes: :D

... so ist es und dafür bin ich immer dankbar.

Und nach meinen Erfahrungen in den Vogesen funktionieren die Funkgeräte der einheimischen Fliegern einfach besser/weiter/höher.

Ein paar Sätze mehr von den Experten zum Nachteil der Geräte, in einer Sprache die der Laie auch versteht, fände ich auch gut.

Gruß
Jörg

kerim
07.10.2011, 10:09
Das sogenannte Public Service Band, in dem auch der Flugfunk liegt, hat viele verschiedene Möglichkeiten der Nutzung. Prinzipiell könnte auch das Amateurband für diese Zwecke genutzt werden.
Dem steht entgegen, dass eine neue Frequenz für den Notfall bei anderen Stellen ebenfalls eingeführt werden müsste.
Z.B. müssten die Rettungs-Hubschrauber und weitereStellen neu ausgerüstet werden. Und das nur, weil die Randsportart GS und HG-Fliegen das möchte, aber sonst niemand.
Eines der problematischen Fakten beim Funken im Notfal list, dass man eine Funkstelle erreicht, die zur Hilfe befähigt ist.
Das ist bereits bei den bestehenden Funkmöglichkeiten nicht 100 prozentig, bei einer weiteren Frequenz würde sich die bestehende Situation eher verschlechtern als verbessern.
Zudem ist Flugfunk aus gutem Grunde Amplituden moduliert.Denn die Amplitudenmodulation ermöglicht neben anderen Vorteilen, dass auch noch schwache Signale nicht von anderen Quellen überdeckt werden, sondern noch identifiziert werden können.
Leider ist es so, dass trotz Unterricht für die GS und HG Flieger die Funkdisziplin erheblich zu wünschen übrig lässt.
So kommt es sehr häufig vor, dass auf der für uns zugelassenen Frequenz beim Funken sich irgendein Flieger mit dummen Sprüchen in die Kommunikation anderer einschaltet, obwohl er gar nicht angesprochen wurde.
Dieses >Eh, wer bist Du denn< usw. ist auch auf den anderen Frequenzen beobachtbar, das gib es sonst nirgends so lästig wie bei uns.
Würde man eine neue Frequenz einführen, würde sich die Situation für Notfälle dramatisch verschlechtern, weil man dann auf zwei Frequenzen hin und herschalten müsste.
Wer ein bisschen vom Flugfunk und Funk allgemein versteht, der weiß, wie katastrophal sich so was auswirkt.
Und die Erwartung, dass jetzt statt des bisherigen Flugfunks alle fliegenden oder am Boden befindlichen Funkstellen sich auf eine Amateur-Frequenz umstellen, grenzt an Größenwahn.

Nach deinem Posting gestern dachte ich du hast voll den Plan. Jetzt sehe ich dass du nichts verstanden hast. Hier noch mal meine Idee:

-> Nach dem Vorbild anderer Laender die Benutzung von Amateur Funkgeraeten auf gewissen Frequenzen und unter bestimmten Auflagen gestatten
-> Piloten soll so die Moeglichkeit gegeben werden sich mit guenstigen funktionierenden Funkgeraeten auszuruesten
-> GS und HG Piloten waeren so in der Lage miteinander zu Kommunizieren
-> Die Kommunikation zwischen Piloten kann Helfen Piloten bei nahenden Rettungseinsaetzen zu warnen
-> Man koennte sich gegenseitig auf Gefahren aufmerksam machen
-> Man koennte im Fall von einem Problem andere Flieger erreichen damit sie Hilfe anfordern
-> Man koennte im Fall von Problemen auch andere Flieger erreichen damit sie keine Hilfe anfordern (auch wichtig)
-> Man koennte sich auch ueber banale Dinge austauschen (nur Ok wenn man keinen damit nervt - potentielles Problem)
-> Funken ist nicht nur nuetzlich sondern kann auch Spass machen. Ich weiss, dass hoert man in Deutschland nicht gern

Um es kurz zu sagen: Kommunikation hat viele Vorteile. Klar gibt es auch Nachteile, aber ohne Kommunikation haette es die Menschheit nicht weit gebracht. Im Moment haben die Piloten in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz nichts um sich mit Fremden Piloten zu unterhalten. Hier wo ich lebe gibt es diese Moeglichkeit. Es ist zwar nicht Legal aber wird geduldet. Voraussetzung dafuer ist ein Mindestmass an Disziplin und Common Sense. Wenn ihr da unten das nicht aufbringen koennt dann tut mir das sehr Leid fuer euch. Ich hab euch Deutschen aber bisher anders erlebt und wuerde es euch glatt zu trauen ;) Auch bei den Oesterreichern und Schweizern saehe ich da keine Probleme. Aber ihr kennt euch natuerlich selber besser. :)

JP Philippe
07.10.2011, 10:40
Hi,

es ist ein großer Unterschied, ob ich mehrere Kanäle zur Auswahl habe - oder ob es eben nur den einen gibt.
Existieren mehrere Kanäle, so kann man wechseln, hat eine Alternative. Wen dann also Gequassel stört, kann mit seinen Partnern ja den Kanal wechseln.
Wenn nur ein Kanal existiert, gibt es keine Alternative und Gequatsche wird unterbunden.
Ich kenne das System mit der fixen call-frequenz auch seit Jahren von Frankreich her und finde das System gut.

-JP

zuppi
07.10.2011, 10:56
Nach deinem Posting gestern dachte ich du hast voll den Plan. Jetzt sehe ich dass du nichts verstanden hast. Hier noch mal meine Idee:

-> Nach dem Vorbild anderer Laender die Benutzung von Amateur Funkgeraeten auf gewissen Frequenzen und unter bestimmten Auflagen gestatten
-> Piloten soll so die Moeglichkeit gegeben werden sich mit guenstigen funktionierenden Funkgeraeten auszuruesten
-> GS und HG Piloten waeren so in der Lage miteinander zu Kommunizieren ?? Wozu? Kann ich auch so... habe ab und zu ein Schwätzchen mit HG Piloten am Startplatz oder auch auf dem Landeplatz :D

-> Die Kommunikation zwischen Piloten kann Helfen Piloten bei nahenden Rettungseinsaetzen zu warnen
-> Man koennte sich gegenseitig auf Gefahren aufmerksam machen
Wenn ich (aus der Luft) einen Unfall mitbekomme oder Heli im Einsatz sehe verziehe ich mich automatisch, da gabs noch nie ein Problem 'mit nichts mitbekommen'.
Andere Gefahren muss und soll ich selbst erkennen können.Wenn irgend ein mir fremder Pilot anfängt von verschiedenen Gefahren zu schwafeln dann kann ich nicht beurteilen ob das wirklich ein Problem darstellt, jeder schätzt die Situationen anders ein und das sogar noch unterschiedlich je nach Verfassung.
(z.B. Starker Wind aus SW: Na wie stark ist stark? Wenn er stark ist merke ich auch selbst aus welcher Richtung er kommt. Oder 35kmh Wind aus SW: Na wie genau ist diese Angabe... geschätzt oder wirklich gemessen? etc. Oh und wo ist das? Ich bin ja gar nicht dort, wie siehts dann hier aus.... für mich nur unnötige Information).


-> Man koennte im Fall von einem Problem andere Flieger erreichen damit sie Hilfe anfordern
-> Man koennte im Fall von Problemen auch andere Flieger erreichen damit sie keine Hilfe anfordern (auch wichtig)
Zur Alarmierung verwende ich das Mobiltelefon, das ist zuverlässig und funktioniert, schon einige Male machen müssen :(


-> Man koennte sich auch ueber banale Dinge austauschen (nur Ok wenn man keinen damit nervt - potentielles Problem)
-> Funken ist nicht nur nuetzlich sondern kann auch Spass machen. Ich weiss, dass hoert man in Deutschland nicht gern

Das würde alle die von Dir aufgezählten Vorteile gleich wieder zunichte machen... viele (die Meisten?) Piloten würden gleich ausschalten.


Um es kurz zu sagen: Kommunikation hat viele Vorteile. Klar gibt es auch Nachteile, aber ohne Kommunikation haette es die Menschheit nicht weit gebracht.
Da hast Du zwar recht.... aber muss das immer und überall sein ? Reicht es nicht schon, dass bei einem gemütlichen Essen, jeder Zweite alle paar Minuten sein Mobiltelefon kontrollieren muss?:rolleyes:

Im Moment haben die Piloten in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz nichts um sich mit Fremden Piloten zu unterhalten. .... Es ist zwar nicht Legal ...
Doch, kann man und zwar legal! Ich kann mich hier und auch in allen anderen, mir bekannten, Orten der Welt mit fremden Piloten unterhalten,wie gesagt, beim Parawaiting, nach der Landung, im Zug nach Hause etc. Vollkommen legal, ohne atmophärische Störungen!:D

Einen Punkt hast Du noch vergessen: Kommunikation mit dem Rückholer! Das mach Sinn, resp. ist sogar notwendig in gewissen Gebieten dieser Welt, aber hier in Mitteleuropa?

shoulders
07.10.2011, 11:38
Hi Kerim,

das sind alles fromme Wünsche. Freilich hat jeder davon seine Kehrseite:


Du willst:
-> Nach dem Vorbild anderer Laender die Benutzung von Amateur Funkgeraeten auf gewissen Frequenzen und unter bestimmten Auflagen gestatten

Damit soll erreicht werden:
-> Piloten soll so die Moeglichkeit gegeben werden sich mit guenstigen funktionierenden Funkgeraeten auszuruesten
Auch jeder andere kann sich mit guenstigen funktionierenden Funkgeräten ausrüsten, denn deren Existenz wird sich nicht geheim halten lassen. Und dann quatscht auch der dazwischen.

-> GS und HG Piloten waeren so in der Lage miteinander zu Kommunizieren
Ja - und zwar jeder mit jedem parallel. Mit anderen Worten: jeder quatscht in den leeren Raum, keiner weiß, wer gemeint ist oder von wem was kommt, babylonisches Stimmgewirr wäre die Folge. Schon mal darüber nachgedacht, wie sehr sowas vom Fliegen ablenkt, was es also für ein Gefahrenpotential darstellt? Außerdem dürfte es alleine schon schwierig werden, mal einen Moment abzupassen, um erfolgreich PTT drücken zu können.

-> Die Kommunikation zwischen Piloten kann Helfen Piloten bei nahenden Rettungseinsaetzen zu warnen
Kann. Tatsächlich wird man doch schon eine Rippe weiter gar nicht mitbekommen, wovon die Rede ist - wenn's einen überhaupt interessiert. Dass die Jungs bei einem Helieinsatz nicht auf ihren Bart verzichten und sich ggf. noch eins über groundende Gutmenschen mit ein paar XC-Punkten weniger grinsen, ist kein Problem der Kommunikation, sondern eins unserer egoistischen Spaßgesellschaft!

-> Man koennte sich gegenseitig auf Gefahren aufmerksam machen
Wer das haben will, setzt seine Flugschulkarriere im Rahmen geführter Reisen mit herkömmlicher Funkunterstützung fort - die anderen verstehen solche Warnungen mehrheitlich als Klugscheisserei und fühlen sich - zu Recht oder nicht - genervt. Menschenskind: Piloten reagieren doch schon verschnupft, wenn man ihnen am SP nahelegt, ihren Schirm nicht gerade im Rotor in schulmäßigem Halbmond auszulegen - und da wäre eine Warnung noch zweifelsfrei angebracht und der Absender erkennbar. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie die Reaktion aussieht, wenn die ersten A-Scheinler einen R10 auf dem Weg zur Leethermik vor ebendiesem Lee warnen zu müssen glauben. Für sowas gibt's Fluggebietseinweisungen, und wer sich die nicht abholt, dem ist auch mit einer Infofrequenz nicht geholfen...

-> Man koennte im Fall von einem Problem andere Flieger erreichen damit sie Hilfe anfordern
Besser ist es allemal, selber Hilfe anzufordern; dann weiss man wenigstens sicher, dass dies geschehen ist. Und dafür gibt's genug: Handy & Notrufnummern. SPOT. Und, ganz batterieunabhängig: Alpine Notfallzeichen - lernt doch lieber erst mal die!

-> Man koennte im Fall von Problemen auch andere Flieger erreichen damit sie keine Hilfe anfordern (auch wichtig)
Handy & Notrufnummern (es reicht doch, wenn die Rettungsleitstellen nicht unnötig handeln). Alpine Notfallzeichen (da gehört auch ein Entwarnungszeichen bzw. eins für "Nicht landen" dazu).

-> Man koennte sich auch ueber banale Dinge austauschen (nur Ok wenn man keinen damit nervt - potentielles Problem)
Das ist kein "potentielles Problem", sondern der Hauptgrund, kein Funkgerät gleich welcher Bauart mitzuführen. Ich geh' Fliegen, weil man da so weit weg vom Banalen ist, ruhig, von mir aus frei - für Banalitäten gibt's schon genug: Facebook, Twitter, Stammtische, dieses Forum...

-> Funken ist nicht nur nuetzlich sondern kann auch Spass machen. Ich weiss, dass hoert man in Deutschland nicht gern
Funken macht sicher Spaß. Dummerweise müssen sich das andere auch anhören - und die haben deutlich weniger Spaß.

Abgesehen davon erreichst Du all das schon mit PMR/LPD. Wenn es also nur darum geht, haben wir keinen Änderungsbedarf, zumal ja nicht mal ein technischer Vorteil erkennbar scheint.

Man kann ja ruhig über eine Fixfrequenz innerhalb PMR/LPD, evtl. verschlüsselt, diskutieren. Auch wenn es da niemals zu einer verbindlichen Festlegung kommen wird; drum ist es ja ein freies Jedermann-Band. Aber bei anderen Geräten beisst sich die Katze in den Schwanz: um dem Störfeuer durch Nichtflieger auf den aktuellen freien Kanälen zu entgehen, willst Du neue freie Geräte/Kanäle einführen - auf denen es prompt wieder zu unerwünschter Nutzung sowohl durch Nichtflieger als auch Disziplinlose kommen wird.

Viel wichtiger als die Erweiterung der Quasselgesellschaft in die Vertikale ist m.E. der gezielte Austausch von flugspezifischen Informationen, Freigaben sowie das Absetzen von Notfallinformationen an geeignete Adressaten. All das leistet der Flugfunk, und der Preis für dessen Leistungsfähigkeit ist nun mal Funkdisziplin und etwas Bürokratie. Insofern hat cacao recht.


CU
Shoulders

Pedro
07.10.2011, 11:42
Warum muss es denn unbedingt das 2 Meter Band sein ?
Das 2 M. Band ist doch schon längst voll ausgelastet, Amateurfunk hat da nur einen kleinen Teil zur Verfügung, da ist doch auch die Polizei und andere Dienste drauf.
Das 2 M Band wurde eine Zeitlang von Gleitschirmflieger und Anden mit doofem Gequatsche belegt, nicht auf einer bestimmten Frequenz sondern rücksichtslos über das ganze Band wo gerade im Moment niemand drauf war.
Die Behörden haben dann auch versucht dem Treiben ein Ende zu setzen in dem sie rigorose Kontrollen an Start und Landeplätzen durchführten,
wer erwischt wurde und keine Lizenz für das Gerät vorweisen konnte riskierte eine empfindliche Busse, das Gerät wurde dann auf Zeit eingezogen, d.h. es kam in die Werkstatt unter die Bohrmaschine und wurde dann gezielt durchbohrt so dass dann das Gerät nicht mehr brauchbar und reparierbar war.
Da denke ich Drachen und Gleitschirmflieger haben sich die Möglichkeit das 2 M Band legal benützen zu können selber verwirkt.
Für Dauerschnorrer gibt es ja den CB und den freien Funk.

Ein seriöser Drachen oder Gleitschirmflieger der gelegentlich auch auf Strecke geht hat Flugfunk um sich mit den zuständigen Leuten am Boden zu verständigen für den Durchflug einer bestimmten Zone etc.
Auf Flugfunk hat es auch eine Frequenz für Hängegleiter und ganz bestimmt hat es eine Notruffrequenz die auch von allen durchfliegenden Flugzeugen gehört wird.

Gruss pedro .....
auch Amateurfunker mit Lizenz für alle Amateurfrequenzen mit bis 1000 Watt Leistung, Geräte und Antennen nach freier Wahl auch Selbstbau.

kerim
07.10.2011, 12:53
Warum muss es denn unbedingt das 2 Meter Band sein ?
Das 2 M. Band ist doch schon längst voll ausgelastet, Amateurfunk hat da nur einen kleinen Teil zur Verfügung, da ist doch auch die Polizei und andere Dienste drauf.
Das 2 M Band wurde eine Zeitlang von Gleitschirmflieger und Anden mit doofem Gequatsche belegt, nicht auf einer bestimmten Frequenz sondern rücksichtslos über das ganze Band wo gerade im Moment niemand drauf war.
Die Behörden haben dann auch versucht dem Treiben ein Ende zu setzen in dem sie rigorose Kontrollen an Start und Landeplätzen durchführten, wer erwischt wurde und keine Lizenz für das Gerät vorweisen konnte riskierte eine empfindliche Busse, das Gerät wurde dann auf Zeit eingezogen, d.h. es kam in die Werkstatt unter die Bohrmaschine und wurde dann gezielt durchbohrt so dass dann das Gerät nicht mehr brauchbar und reparierbar war.


Richtig so. Allerdings hast du anscheinend mein Eingangspost nicht gelesen oder nicht verstanden. Dabei ist es doch gar nicht so kompliziert:

-> Fliegern eine CALL Frequenz (und evtl ein paar Ausweichfrequenzen) unterhalb des 2M Bandes zuweisen (zB. 143.950Mhz)
-> Einen Verhaltenscodex anlaog zum HAM-Spirit etablieren
-> Warum 2M? Weil sich jedermann diese Geraete leisten kann und weil sie funktionieren (auch wenn andere hier das Gegenteil sagen)

@Shoulders:

Du scheinst keine hohe Meinung von deinen Landsleuten zu haben. Ich erlebe hier seit bald 2 Jahren dass es funktionieren kann. Sogar wenn 80 Schirme gleichzeitig in der Luft sind. Moeglich aber dass meine Erfahrungen in GB nicht auf Deutschland, Oesterreich und die Schweitz uebertragbar sind weil dort nur assoziale Ruepel oder eigenbroedlerische Einzelkaempfer ohne Sinn und Verstand rumfliegen. Ich habe aber den groessten Teil meines Lebens in Deutschland gelebt und hab das anders wahrgenommen. Allerdings, und da hast du recht, ist der Zusammenhalt zwischen den Piloten hier in GB groesser. Es gibt einfach mehr Sport und Teamgeist. Vielleicht legen die Franzosen, Spanier, Mexikaner und Englaender bei der Erziehung ihrer Kinder mehr wert auf solche Dinge und deshalb klappt es dann mit dem Funk?

shoulders
07.10.2011, 13:27
Richtig so. Allerdings hast du anscheinend mein Eingangspost nicht gelesen oder nicht verstanden. Dabei ist es doch gar nicht so kompliziert:
-> Fliegern eine CALL Frequenz (und evtl ein paar Ausweichfrequenzen) unterhalb des 2M Bandes zuweisen (zB. 143.950Mhz)
-> Einen Verhaltenscodex anlaog zum HAM-Spirit etablieren
Das ist doch naiv. Wenn - und diesem Statement hast Du zugestimmt - 2m-Geräte nachweislich missbraucht worden sind und die einzig verbleibende Konsequenz deren Einziehen und Zerstören war, dann wird es wenig nutzen, die gleichen Geräte mit der Anmerkung "aber bitte nur die Frequenz XYZ benutzen und brav einen Codex einhalten" nun wieder freizugeben. Die Jungs haben doch schon bewiesen, dass sie sich nicht an Spielregeln halten.


CU
Shoulders

Meyer Michel
07.10.2011, 14:11
Wenn ich (aus der Luft) einen Unfall mitbekomme






-> Man koennte im Fall von einem Problem andere Flieger erreichen damit sie Hilfe anfordern
-> Man koennte im Fall von Problemen auch andere Flieger erreichen damit sie keine Hilfe anfordern (auch wichtig)
-

Zur Alarmierung verwende ich das Mobiltelefon, das ist zuverlässig und funktioniert, schon einige Male machen müssen :(


Tjaaaa supermegatoll, und das alles mit Mobiltelefon, und selbstervständlich hattest du die Tel.Nr. von allen vorhandenen Fliegern und hast einen nach dem anderen angerufen, usw usw...
Quatsch, hör doch mal auf bitte, und ich habe schon einige Male erleben müssen dass der Heli sich nicht annähern konnte weil einige noch in der Luft waren, die nicht erreichbar waren -> kein Funkgerät mit der offiziellen Frequenz oder wir kannten ihre Tel.Nr. nicht :rolleyes:


Wieder mal ein unglaublicher Thread hier ...

zuppi
07.10.2011, 14:21
Tjaaaa supermegatoll, und das alles mit Mobiltelefon, und selbstervständlich hattest du die Tel.Nr. von allen vorhandenen Fliegern und hast einen nach dem anderen angerufen, usw usw...
Quatsch, hör doch mal auf bitte, und ich habe schon einige Male erleben müssen dass der Heli sich nicht annähern konnte weil einige noch in der Luft waren, die nicht erreichbar waren -> kein Funkgerät mit der offiziellen Frequenz oder wir kannten ihre Tel.Nr. nicht :rolleyes:
Was interpretierst Du wieder für einen Blödsinn in mein Posting rein??? Denke mal zuerst.

1414 (in der CH), das reicht. Piloten in der Luft sollten selbst merken, dass sie den LR freigeben müssen, auch mit Funk wirst Du nur ein paar wenige erreichen, wenn überhaupt.


Wieder mal ein unglaublicher Thread hier ...
Da trägst viel dazu bei.

kerim
07.10.2011, 14:26
Das ist doch naiv. Wenn - und diesem Statement hast Du zugestimmt - 2m-Geräte nachweislich missbraucht worden sind und die einzig verbleibende Konsequenz deren Einziehen und Zerstören war, dann wird es wenig nutzen, die gleichen Geräte mit der Anmerkung "aber bitte nur die Frequenz XYZ benutzen und brav einen Codex einhalten" nun wieder freizugeben. Die Jungs haben doch schon bewiesen, dass sie sich nicht an Spielregeln halten.


CU
Shoulders

Und die Funker haben bewiesen dass es Konsequenzen hat wenn man sich nicht an die Spielregeln haelt. Zeit also fuer einen zweiten Versuch. Es mag naiv sein, aber ich finde DHV und DARC sollten aufeinander zugehen und gemeinsam ueberlegen eine entsprechende Loesung fuer uns zu finden. Klar sind wir eine Randsportart, aber die Funker sind es auch. Und ich weiss nicht wie das um deren Nachwuchs bestellt ist. Ist glaube ich nicht gerade ein Trendsport oder? Vielleicht sind die gar nicht so uninteressiert mit uns was zu machen? Oder ist das jetzt noch naiver? BHPA und RSGB konnten schliesslich auch etwas dealen. Am Ende hatten da alle was von.

Cacao
07.10.2011, 14:57
Wie mehrfach erwähnt, das was Kerim fordert, gibt es seit langem. Eine neue Frequenz aufmachen für eine andere Frequenz, die es genau für diesen Zweck bereits gibt, ist nicht gerade besonders schlau.
Das Flugfunk teuer ist liegt daran, dass die technischen Forderungen, die man an eine Notfrequenz stellen muss, keine großen Funklöcher, Trennschärfe, Qualität der Verständigung, schlecht stör bar und so weiter eben da erfüllt wurden.
Beim Flugfunk gibt es auch die Frequenzen zum „quatschen“.
Eine aus Sicherheitsgründen unabdingbare Forderung ist, dass sich alle, die von irgendeiner Gefahr bedroht sein könnten, und sei es nur latent, diese müssen sich gegenseitig hören können.
Wenn das nicht erreicht werden kann, nützt der Aufwand nichts.
Wenn aber alle auf einer Frequenz sind, ist Funkdisziplin gefragt.
Kann diese nicht hergestellt werden, nützen auch neue Frequenzen nichts.
Einfach nur sagen, in Frankreich funktioniert diese oder jenes, ist weder logisch noch sonst wie ein Beweis.
Man kann schon davon ausgehen, dass in den vielen Jahren der Erfahrung der professionellen Rettungsdienste diese auch wissen, was geht und was nicht geht.
Wenn irgend jemand, der die Sache offensichtlich nicht bis zu Ende durchdacht hat, oder von der scheinbaren technischen Überlegenheit der Amateurgeräte begeistert ist (ich bin übrigens auch Amateurfunker) sagt, dieses oder jenes ist besser, der sollte sich erst mal mit dem vertraut machen, was es an Gutem schon gibt.
Die geforderte neue Frequenz würde entweder nichts nützen oder würde, wenn alle ein entsprechendes Funkgerät haben, wegen Mangel an Funkdisziplin in kürzester Zeit auch wieder blockiert sein.
Da beißt sich die Katz` mal wieder in den Schwanz!
Schon der Satz: Aus aktuellem Anlass: 2m Band endlich legalisieren! Ist falsch. Denn das Amateurband ist nur ein Teil des 2m Bandes,und legal ist es schon lange. Es muss nur entsprechend den internationalen, nicht deutschen, Regeln benutzt werden.
Wen dieser oder jener „volle Zustimmung“ oder Ähnliches ins Forum schreibt, wird ohnehin keine verantwortliche Stelle gegen die Vernunft handeln und irgendeine Frequenz „Legalisieren“.

HH20
07.10.2011, 15:54
...und da hast du recht, ist der Zusammenhalt zwischen den Piloten hier in GB groesser. Es gibt einfach mehr Sport und Teamgeist. Vielleicht legen die Franzosen, Spanier, Mexikaner und Englaender bei der Erziehung ihrer Kinder mehr wert auf solche Dinge und deshalb klappt es dann mit dem Funk?




:mad:

Kerim, wenn du schon so ein Thema auf den Tisch legst, darfst du es auch mit technisch, überzeugenden Argumenten und bitteschön ohne Polemik garnieren. Was alles für Themen gefunkt werden können, da ist die Phantasie eines jeden einzelnen grenzenlos: Gegenseitige Warnungen, Wetternachrichten, Börsennews oder Kochrezepte.
Nun abe eine technische Frage von mir: Ein verunfallter Flieger befindet sich von anderen Piloten isoliert im Tal hinter einem Berg. Ist hier ein Handfunkerät im 2m-Band hilfreich oder entsteht möglicherweise ein unüberwindbarer Funkschatten durch den Berg?

Andreas

Thermiksau
07.10.2011, 15:55
Um dieser von unbeugsamen Idealismus getriebenen Diskussion den verdienten Todesstoß zu versetzen, stelle ich hier mal die offizielle Killerfrage. Ich denke da beispielsweise an einen geilen Herbstflugtag in einem bekannten Fluggebiet in den Dolomiten (Achtung: Italien!): In welcher Sprache soll die Notfallkommunikation erfolgen, um alle auch sicher zu erreichen (also alle, die freiwillig eine Funke gekauft, über Nacht die Funkakkus geladen haben, die Funke nicht vergessen und ein intaktes Headset haben und nicht auf eine geheime und viel quasseltauglichere Frequenz ausgewichen sind)?
Kechhhhhhhhhhhm, cn yu ear me?

Cacao
07.10.2011, 16:04
Und die Funker haben bewiesen dass es Konsequenzen hat wenn man sich nicht an die Spielregeln haelt. Zeit also fuer einen zweiten Versuch. Es mag naiv sein, aber ich finde DHV und DARC sollten aufeinander zugehen und gemeinsam ueberlegen

Es ist naiv! Die Amateurfunker erhalten ihre Frequenzen von der Netzagentur, diese macht aber nur, was international auf Konferenzen über die Nutzung des gesamten Funkwesens vereinbart wurde. Daran halten sich alle Staaten. Wenn es scheinbare Ausnahmen gibt, dann nur, weil sich eventuell einige Beamte darüber hinwegsetzen.
Es gab ja auch mal einen Finanzminister im „Ländle“, der Steuerbetrüger nicht verfolgen wollte. Jetzt sitzt die ganze damalige Regierung auf den harten Bänken der Opposition und hadert.
Wer glaubt, die Amateurfunkgeräte seien technisch gesehen gut zu gebrauchen, der soll sich mal die Gebrauchsanweisungen durchlesen. Um im Fluge diese Dinger benutzen zu können, muss man schon vorher eine Menge der Einstellmöglichkeiten blockieren, sonst wird das nichts.
Die „Gegenstellen“ am Boden damit auszurüsten, das wird niemals gelingen!
Und nebenbei, die „Physik“ ist sowieso dagegen….

kerim
07.10.2011, 16:46
:mad:

Kerim, wenn du schon so ein Thema auf den Tisch legst, darfst du es auch mit technisch, überzeugenden Argumenten und bitteschön ohne Polemik garnieren. Was alles für Themen gefunkt werden können, da ist die Phantasie eines jeden einzelnen grenzenlos: Gegenseitige Warnungen, Wetternachrichten, Börsennews oder Kochrezepte.
Nun abe eine technische Frage von mir: Ein verunfallter Flieger befindet sich von anderen Piloten isoliert im Tal hinter einem Berg. Ist hier ein Handfunkerät im 2m-Band hilfreich oder entsteht möglicherweise ein unüberwindbarer Funkschatten durch den Berg?

Andreas

Sorry fuer die Polemik. Ich war es nur satt dass immer wieder das Argument ins Feld gefuehrt wurde, dass die Deutschen sich nicht benehmen koennen (Englaender und Franzosen aber schon) Das ist doch Unfug. Ich habe da andere Erfahrungen gemacht.

Fuer technische Argumente habe ich immer Verstaendnis. Der verunfallte Flieger der sich von den anderen Piloten isoliert im Tal befindet hat moeglicherweise ein Problem. Das haette er aber auch ohne Funk. Schaden tut ihm das sicher nicht.

Tino
07.10.2011, 17:32
Warum nicht einfach die vorhandenen legalen Möglichkeiten nutzen? Es gibt CB-Handfunkgeräte. Diese dürfen mit mehreren Watt senden. Im Notfall erreicht man damit potentiell viel mehr Leute, wie LKW Fahrer.

Außerdem darf man als CB Funker seine Antennen selbst bauen, es läßt ich damit gut eine 5,5m Antenne in die Leinen integrieren. Ein Trainer kann seine Schäfchen per Richtantenne betreuen - auch das ist völlig legal. Außerdem gibt es so viele Frequenzen wie LPD und PMR zusammen. Die Signale kommen auch besser um Hindernisse herum.

Wer nur empfangen will kann das jetzt schon mit einem Scanner tun, auch hier kann man bei den Antennen kreativ sein.

Pedro
07.10.2011, 17:58
Tino

es läßt ich damit gut eine 5,5m Antenne in die Leinen integrieren.

Eigentlich gut gemeint aber falsch gedacht, eine längere Antenne garantiert nicht automatisch eine bessere Empangs oder Sendeleistung.
Eine Antenne muss auf die jeweilige Frequenz abgestimmt sein sonst kann das Gerät zerstört werden.

Stefan_Schumacher
07.10.2011, 19:59
Hab so ein Alinco-Dual-Band, damit hört sich LPD und PMR im Empfang schön klar an, auf LPD kann es auch senden, leider passt für PMR das Frequenz-Raster nicht. Empfang geht trotzdem, die PMRs streuen scheinbar genug.
In Indien, Spanien und sonstwo kann es dann auch im 2m-Band funken. Als Deutscher bin ich wohl eine Ausnahme, da ich durchaus Funkdisziplin halte.

Kerims Idee für eine Gleitschirmfrequenz finde ich gut, allerdings braucht das wohl eine Mail an den DHV und jemanden dort, der als Verband mit den Verantwortlichen spricht.

Das Argument, dass sich die Leute bisher die Sache verscherzt haben, weil sie sich nicht an Regeln gehalten haben, ist ziemlich dünn, es gibt halt keine Regeln und keine GS-Frequenz. Wenn es diese gibt, wird sie sicher auch genutzt werden. Die Leute, die Funken haben, und dumm rumstören gibt es immer, ob mit oder ohne GS-Frequenz.

Vielleicht wäre es ja auch gut, wenn ein paar Leute die 800und-Fragen für die Amateurfunk-Lizenz durchgehen, das ist nicht so wild wie es manchmal aussieht, gibt genug Material im Netz zum Lernen.

Flugfunk ist zwar schön, aber obwohl ich das BZF habe, konnte ich mich bisher noch nicht überwinden, so ein Teil mitzunehmen. Mit wem sollte ich mich da unterhalten? Auf der Segelfliegerlaberfrequenz vielleicht, aber welchen Nutzen soll das haben, wenn das nur 5 Prozent der GS-Piloten haben, weil es wirklich zu teuer ist für 3 Flüge mit Funk pro Jahr. Natürlich zusätzlich zum LPD/PMR, das sowieso dabei sein muss, wenn man mit seinen Kumpels quatschen will.

Ab und an kommen hier Piloten aus Europa, Asien und Amerika vorbei, und komischerweise haben die alle 2m-Geräte. Wenn es sein muss, obwohl ich meistens keine Funk dabei habe, habe ich mit dem 2m-Gerät immer die richtige Wahl getroffen. PMR, LPD, CB und Freetalk hat fast nie jemand.

Warum also nicht einmal den Verband fragen, ob deutsche GS-Piloten internationale Freiheiten mitmachen dürfen?


Tino
es läßt ich damit gut eine 5,5m Antenne in die Leinen integrieren.

Eigentlich gut gemeint aber falsch gedacht, eine längere Antenne garantiert nicht automatisch eine bessere Empangs oder Sendeleistung.
Eine Antenne muss auf die jeweilige Frequenz abgestimmt sein sonst kann das Gerät zerstört werden.

Wieso falsch gedacht? 5,5m ist halbe Wellenlänge, das ist schon fast präzise gedacht. 5,5 m macht Sinn.
Pedro, hast Du wirklich eine Lizenz?
Stefan

Pikachu
07.10.2011, 20:29
Lieber Kerim.

Vorab: Einige hier outen sich als Experten, aber ihre Argumente und ihr Wording verraten, daß sie genau das nicht sind, was sie vorgeben zu sein... (Namen sind egal, die Betreffenden wissen schon, daß sie es nicht sind, und die echten Funkamateure bemerken es beim Lesen sowieso...)

Nun zu Kerims (ja was eigentlich?) "Idee" oder "Vorschlag".

Lieber Kerim, mir scheint, Du verlangst die berühmte "eierlegende Wollmilchsau". Sowohl technisch als auch "verhaltenstechnisch". Deine Idee hat mit eine bestimmten Band nur in zweiter Linie zu tun. Was Dir in Wahrheit vorschwebt, ist jedoch folgendes:

1. Ein soll ein Gerät geben, das in Notlagen noch im Zweifel weit entfernte Funkstellen erreichen kann, ohne jedoch unhandlich, teuer und schwer zu sein. Damit soll Hilfe angefordert werden können.

2. Das Gerät soll aber auch zur gegenseitigen Erbauung, sozusagen zum Fun-Quatschen für unterwegs genutzt werden können. Dabei soll es natürlich andere Funkstellen nicht stören (auch wegen Forderung 1.).

3. Es soll möglichst einfach zu bedienen sein, da ja eine spezielle Ausbildung eher nicht in Frage kommt. Wir sind ja schließlich "Luftsportler", keine Berufspiloten.

4. Es sollen möglichst alle Luftsportler aller Länder damit ausgerüstet sein, und die Frequenzen sollen einheitlich sein. Aufgrund von Forderung 1. müßte eine weltweit einheitliche Notfall-/Anruffrequenz her, auf der man sich wegen Forderung 2. zum Frequenzwechsel verabreden kann.

5. Eine gegenseitige einheitliche Sprachregelung muß her, am besten in einer einheitlichen Sprache (Englisch?), damit man sich auch im Ausland versteht.

6. Damit Forderung 4. sinnvoll wird, muß das Gerät mindestens auf zwei Frequenzen gleichzeitig senden und empfangen können, damit man sich auf einer Frequenz nach 2. unterhalten kann, aber gleichzeitig wegen 1. noch empfangsbereit für Notfälle bzw. Rundsprüche ist.

Vermutlich gibt es noch weitere Forderungen, damit Dein Konzept stimmig wird, aber ich höre an der Stelle mal auf. Es gibt solche Geräte und es gibt auch die Umsetzung des Verhaltenskodex nach den anderen Forderungen: Flugfunk und BZF I. Und aus gutem Grund gehört eben dieses BZF (oder das BZF II) zur Grundausbildung aller "echten" Luftfahrzeugführer... (AZF für Verkehrspiloten)

Leider sind die Geräte eher unhandlich und schwer und teuer. Aber das ist auch das einzige, was Deinen Forderungen widerspricht. Technisch ist das halt nun mal so: Leistung kostet! Viel Sendeleistung=großer Akku=eher mehr Gewicht.

Versuch's doch mal mit CB-Handfunken. Sie dürfen immerhin bis zu 4W haben. In der Luft (Luft zu Luft) reicht eine kurze Antenne. Wenn man im "tiefen Tal" notgelandet ist, müßte man evtl. eine längere Teleskopantenne aufschrauben.

Generell ist aber eins immer knapp: Frequenzen. Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz: Hohe Sendeleistung erzeugt auch hohes "Funkaufkommen". Also müßten wiederum mehr Kanäle freigegeben werden. Die Konkurrenz um diese ist aber groß. Also Bezahl-Kanäle? Oder wie?

Wie gesagt: Das Grundkonzept ist natürlich sinnvoll, die Umsetzung gibt es aber schon lange!

Auch Luftsportler können entsprechende Geräte nutzen. Zum "Rumquatschen" sind die aber nicht gedacht. Da müßte man dann halt noch ein zweites Gerät mit sich führen...

Meyer Michel
07.10.2011, 21:25
1414 (in der CH), das reicht. Piloten in der Luft sollten selbst merken, dass sie den LR freigeben müssen,


Danke, 1414 kenne ich, bin selber Rega-Gönner, aber nein, 1414 reicht nicht um Piloten in der Luft zu informieren was gerade am Laufen ist.
Oder du stehst zur Verfügung um alle mit deinem Handy anzurufen.
Die Aussage "sollten selbst merken" ist eine schöne Theorie für Internet-Foren, im Alltagsleben sieht es aber etwa anders aus !




auch mit Funk wirst Du nur ein paar wenige erreichen, wenn überhaupt.


Tja klar mit Funk man wird man nun die erreichen die ein Funkgerät haben, da die anderen der Meinung sind es sei unnötig und zuppi ruft sowieso an !!!
Toll, oder ?






Wieder mal ein unglaublicher Thread hier ...

Da trägst viel dazu bei.

Was ich hier beizutragen habe sind FACTS.
Es ist mir leider mehrmals vorgekommen dass ich neben einem verletzten war und dank meines Funkgeräts in Verbindung mit dem Heli war, bis wir Sichtkontakt hatten. (143.9875Mhz mit Gendarmerie)
Jetzt würde es sicher alle hoch interessieren, wie man so etwas mit einem Handy oder einem PMR machen kann !
Ich bin ganz Ohr.


Mensch da hat der Kerim etwas angefangen oje oje.

Und wir haben noch gar nicht von den Funkwetterstationen gesprochen. Da empfängt man alle mögliche in einer gewissen Reichweite, statt eine nach der anderen mit einem Telefon anzurufen, da wird aber sicher einer etwas zu motzen haben. (mann kann sie jetzt auch via iphone oder androïd anschauen aber da kann ich nichts mehr sagen, bin schon fast zu alt :D )

Pedro
07.10.2011, 22:18
Stefan_Schumacher

Wieso falsch gedacht? 5,5m ist halbe Wellenlänge, das ist schon fast präzise gedacht. 5,5 m macht Sinn.
Pedro, hast Du wirklich eine Lizenz?
Stefan

Darum:

1. wieviel Widerstand hat denn dieser Draht ?
2. wieviel db Gewinn bringt denn halbe Wellenlänge (Theorie)

SWR und Feldstärke sagen es dir.

Cacao
07.10.2011, 23:27
Über illegale Benutzung von Amateurfunkgeräten könnte man einen extra Thread aufmachen. Das gibt es, seit es Amateurfunk gibt.
Das ist wie bei Schusswaffen, da gibt es auch wahrscheinlich eben so viel illegale wie legale in Deutschland .
Und ob alle Autofahrer einen gültigen Fuhrerschein haben, ist auch sehr die Frage, denn vor etlichen Jahren wurden durch Rechtsverordnung illegale Führerscheine aus verschiedenen Basaren des Orients klammheimlich in legale umgewandelt, weil man nicht alle Besitzer, die lediglich den Sitten und Gebräuchen ihrer Heimat folgten, ins Kittchen stecken wollte.
Daraus kann man aber nicht schließen, dass solche Verfahren besonders lobenswert sind.
Die verschiedenen Bänder sind alle für bestimmte Zwecke vorgesehen.
Einfach zu sagen, ich zweckentfremde mal eine Frequenz, ist keine Lösung für das Problem, dass Kerim hat.
Alle vorgeschlagenen Lösungen sind vor Jahren und vor Jahrzehnten schon durchgespielt worden. Die LPD und PMR Geräte haben sich für die meisten Zwecke bewährt.
Die „aufgemachten“ Funkgeräte im Amateurband könnte man massenweiseaus Hong Kong, Singapur oder Tokio kaufen und benutzen.
Aber wenn man die Aussage Not-Funk ernst nimmt, dann ist das keine Lösung. Wie das funktechnisch aussieht, ist sowieso eine Extafrage und ist hier kaum berührt worden. Ich sehe auch niemanden, der nur annähernd etwas darüber weiß.
Entscheidend ist aber die internationale Vertragssituation, also die rechtliche Frage, und dann die wirtschaftlichen und verfahrenstechnischen Fragen des Funkens selbst.
Was Vernünftiges habe ich dazu noch nicht gelesen.

piti
08.10.2011, 00:12
Jetzt würde es sicher alle hoch interessieren, wie man so etwas mit einem Handy oder einem PMR machen kann !
Ich bin ganz Ohr.


hatte leider dieses jahr auch drei fälle. 1414 anrufen und Koordinaten durch geben. hat alles prima und schnell funktioniert. bei einer rettung hatten sie sogar ein pmr funk dabei und ich musste meine frequenz durch geben. dies soll anscheinend in der nächsten zeit jeder rega helli dabei haben. in der schweiz ist halt die rettung schon sehr gut organisiert was in vielen ländern nicht so ist. das neuste: "iRega"

(http://www.rega.ch/de/medien/medienmitteilungen/detail.aspx?id=1964)ihl piti

zuppi
08.10.2011, 07:38
hatte leider dieses jahr auch drei fälle. 1414 anrufen und Koordinaten durch geben. hat alles prima und schnell funktioniert.

Hey piti,

Hat keinen Sinn, er (MM) liest die Postings sowieso nicht richtig. Sonst würde er nicht immer darauf bestehen, das jemand die Piloten in der Luft anrufen muss. Ich dachte ich habe es klar ausgedrückt indem ich gesagt habe: 'Piloten in der Luft sollten selbst merken, dass sie den LR freigeben müssen,...' .
Und hs unterstreicht das auch noch: 'Also, wer tatsächlich nicht mitbekommt, dass sich ein Heli annähert, dem ist sicher auch mit einem noch so guten Funkgerät nicht zu helfen'.

Aber eben, wenn jemand nicht will...

Eins noch. Was mich überrascht ist die Tatsache (ist es das wirklich?) dass in D Flugfunk für GS Piloten nicht gestattet sein soll. Da GS Piloten auch Luftverkehrsteilnehmer sind, dürfte das ja eigentlich kein Problem sein, ja eigentlich in gewissen Gebieten sogar Pflicht sein. Oder sind wir da in der CH so anders? (Anmerkung: Eine Gebühr muss an das Bundesamt für Kommunikation abgedrückt werden, so um die 200 CHF/Jahr, das ist aber eine reine Formalität).

Zur Erklärung für die Unwissenden: In der CH dürfen wir Flugfunk benützen, brauchen dazu auch keine spezielle Ausbildung, es wird aber erwartet dass wir uns in etwa an die Regeln halten. Es gibt sogar drei Kanäle die für die Kommunikation Luft - Luft und Luft - Boden freigegeben sind. Dazu natürlich die internationale Notruf Frequenz. In gewissen Gebieten (z.B. Meiringen / Interlaken, zeitweise Unterwallis, Jura über 1700 M) ist der Flugfunk sogar Pflicht!

Pikachu
08.10.2011, 08:40
Sorry, Pedro,

in welchem Land hast Du denn deine (angebliche) Lizenz gemacht? In England?




Darum:

1. wieviel Widerstand hat denn dieser Draht ?
2. wieviel db Gewinn bringt denn halbe Wellenlänge (Theorie)

SWR und Feldstärke sagen es dir.

So ein Quatsch...

(Nur zwei Sachen:
1. Völlig unwichtig.
2. Eine Antenne kann einen Gewinn haben (bezogen auf einen Dipl oder Isotropen), keine Wellenlänge.)

Und noch was: In DE sind NICHT 1000W zulässig.

Du hast m.E. sicher keine deutsche AFU-Lizenz...

Pikachu
08.10.2011, 08:45
Eins noch. Was mich überrascht ist die Tatsache (ist es das wirklich?) dass in D Flugfunk für GS Piloten nicht gestattet sein soll.

Flugfunk ist absolut erlaubt.

Vgl. z.B.:
http://www.dhv.de/typo/News_Details_Result.5462.0.html?&cHash=d2bf4012ef30790286fc24562fa752ab&tx_ttnews%5BbackPid%5D=496&tx_ttnews%5Bswords%5D=flugfunk&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2637



Da GS Piloten auch Luftverkehrsteilnehmer sind, dürfte das ja eigentlich kein Problem sein, ja eigentlich in gewissen Gebieten sogar Pflicht sein. (...)
Zur Erklärung für die Unwissenden: In der CH dürfen wir Flugfunk benützen, brauchen dazu auch keine spezielle Ausbildung, es wird aber erwartet dass wir uns in etwa an die Regeln halten. Es gibt sogar drei Kanäle die für die Kommunikation Luft - Luft und Luft - Boden freigegeben sind. Dazu natürlich die internationale Notruf Frequenz. In gewissen Gebieten (z.B. Meiringen / Interlaken, zeitweise Unterwallis, Jura über 1700 M) ist der Flugfunk sogar Pflicht!

Gute Regelung!

Cacao
08.10.2011, 09:34
Oh Mann, was ist hier los?
Wer lesen kann ist auch wieder mal im Vorteil:
Aus Wikipedia: Zur Nutzung des Flugfunks ist ein Sprechfunkzeugnis erforderlich.
Das Sprechfunkzeugnis ist in Deutschland als „Beschränkt gültiges Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst“ (BZF Iund BZF II) sowie als „Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst“ (AZF) eingeführt.
Beim BZF II wird ausschließlich in deutscher Sprache geprüft, daher berechtigt es nur zum Flugfunk im Sichtflug innerhalb Deutschlands.
Beim BZF I wird die Befähigung zur Durchführung des Flugfunks im Sichtflug VFR in englischer und deutscher Sprache geprüft, zusätzlich auch das Verständnis englischer Fachtexte.
Das AZF berechtigt zusätzlich zur Durchführung des Funkverkehrs im Instrumentenflug IFR es setzt die Prüfung zum BZF I oder BZF II voraus.
Ausgenommen von der Zeugnispflicht sind:

Luftfunkstellen an Bord von Freiballonen, Luftsportgeräten und Segelflugzeugen innerhalb der Lufträume G, E und F.
Luftfunkstellen während der Ausbildung,
Funkstellen in Kraftfahrzeugen, die ausschließlich für die Verbindung mit Luftfunkstellen in Freiballone, Luftsportgeräten und Segelflugzeugen betrieben werden,
Bodenfunkstellen, die ausschließlich für die Übermittlung von Flugbetriebsmeldungen eingesetzt werden,
Inhaber entsprechender gültiger Militärerlaubnisse.
Nähere Einzelheiten regelt die Verordnung über Flugfunkzeugnisse.

Ausserdem steht es im Befähigungsnachweis drinn.

Pedro
08.10.2011, 09:55
Pikachu

So ein Quatsch...

(Nur zwei Sachen:
1. Völlig unwichtig.
2. Eine Antenne kann einen Gewinn haben (bezogen auf einen Dipl oder Isotropen), keine Wellenlänge.)

Danke Pikachu für deine trollige Antwort !

Die Wellenlänge hat Stefan Schumacher zur Sprache gebracht und für den war auch meine Antwort bestimmt,
zudem ist es gar nicht völlig unwichtig einfach einen Draht ans Gerät, wie auch immer anzuschliessen und damit zu senden ohne dass man die Anpassung kontrolliert oder einstellt.
Wer hat denn behauptet dass in Deutschland 1 KW erlaubt sind ?
Vielleicht versuchst du mal richtig zu lesen und überlegen vor du solchen Leerlauf hier einbringst.
Ja und zum Andern könnte man sich auch über Amateurfunk und die Zulassungen Regional und auf der ganzen Welt informieren.

So mein Trollerlebnis ist wieder mal gestillt und nun ist in diesem Forum Pause angesagt.

Mit all diesem Bullshit der hier abgeht ist dem Anliegen von Kerim leider nicht gedient !

Gruss pedro

shoulders
08.10.2011, 10:14
Oh Mann, was ist hier los?
Wer lesen kann ist auch wieder mal im Vorteil:
In der Tat, das hatten wir nämlich schon (und sogar mit Link zum Original statt zu Wikipedia) :): http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php?26939-Aus-aktuellem-Anlass-2m-Band-endlich-legalisieren!&p=326893&viewfull=1#post326893

CU
Shoulders

Cacao
08.10.2011, 10:35
In der Tat, das hatten wir nämlich schon (und sogar mit Link zum Original statt zu Wikipedia) :): http://www.gleitschirmdrachenforum.de/showthread.php?26939-Aus-aktuellem-Anlass-2m-Band-endlich-legalisieren!&p=326893&viewfull=1#post326893

CU
Shoulders

Richtig, ist aber offensichtlich auch bei anderen nicht durchgedrungen. Das Forum muss man nicht lesen, die entsprechenden Vorschriften schon!

Tino
08.10.2011, 17:33
Tino

es läßt ich damit gut eine 5,5m Antenne in die Leinen integrieren.

Eigentlich gut gemeint aber falsch gedacht, eine längere Antenne garantiert nicht automatisch eine bessere Empangs oder Sendeleistung.
Eine Antenne muss auf die jeweilige Frequenz abgestimmt sein sonst kann das Gerät zerstört werden.

Ich habe mal gelesen dass die CB Funker 5,5m Meter verwenden. Die Länge bezieht sich genau auf diese Geräte. Antennenselbstbau ist bei CB Funken erlaubt, bei anderen Geräten nicht (es sei denn man ist AFU). Man kann aber auch fertige Wurfantenne kaufen.

Pikachu
10.10.2011, 18:50
@pedro

Meine Antwort war keineswegs trollig!


Wer hat denn behauptet dass in Deutschland 1 KW erlaubt sind ?

Na, wer schreibt denn hier:


Gruss pedro .....
auch Amateurfunker mit Lizenz für alle Amateurfrequenzen mit bis 1000 Watt Leistung, Geräte und Antennen nach freier Wahl auch Selbstbau.

Welches Land hast Du denn gemeint?


Vielleicht versuchst du mal richtig zu lesen und überlegen vor du solchen Leerlauf hier einbringst. Ja und zum Andern könnte man sich auch über Amateurfunk und die Zulassungen Regional und auf der ganzen Welt informieren.

Ich habe schon richtig gelesen, aber Du schreibst zumindest technisch ungenau. Im übrigen würde sich kein deutscher Lizenzinhaber "Amateurfunker" nennen... ;)

In den Postings ging es um den CB-Funk, der bekanntermaßen auf 11m beheimatet ist. So ist 5,50m die halbe Wellenlänge. Dies und nichts anderes haben Stefan und der andere Poster gemeint.

Die Frage nach dem Widerstand eines 5,50m langen Drahtes ist in dem Zusammenhang völlig uninteressant. Und eine Wellenlänge kann nun mal keinen Gewinn haben. Einen Gewinn kann eine Antenne haben.

Und was der hingeworfene Satz "SWR und Feldstärke sagen es Dir" bedeuten soll, weiß ich auch nicht.
Was sollen die beiden Werte ihm denn sagen? Wie gut seine Antenne angepaßt ist? Oder welche EIRP die Anlage emittiert? Sag's mir.

Und was soll denn mit "Zulassungen Regional" gemeint sein? :confused:
Du z.B. müßtest doch die HAREC haben, oder?


Mit all diesem Bullshit der hier abgeht ist dem Anliegen von Kerim leider nicht gedient !

Das ist allerdings vollkommen richtig.

Stefan_Schumacher
10.10.2011, 20:03
Servus,

nur damit ihr nicht denkt, ich wüsste nicht, worüber ich rede, mit dem CB-Funk, das haben wir doch schon alles probiert, aber auf die Dauer ist das mit der langen Antenne einfach zu aufwändig. Hier von einem Testflug.

17461

Stefan

joch
15.10.2011, 10:56
Hallo Zuppi

In deinem Postig schreibst du von 3 Frequenzen die freigegeben seien für uns GS Flieger. Kannst du Posten welche das sind? Da ich viel im CT Meiringen Fliege musste ich mir ein Flugfunk zulegen damit ich kontakt zum Tower habe. Gruss Joch

peterh
15.10.2011, 13:14
Hi,

Das müssten eigentlich diese sein:

120,975 AM Hängegleiter- und Ultraleicht
123,450 AM ALLGEMEINE FREQUENZ
243,000 AM INTERNATIONALE NOTFREQUENZ AIR

Wobei "freigegeben" für mich heißt: Kann entsprechend dem Zweck der Frequenz genutzt werden.

Gruß,
Peter

zuppi
15.10.2011, 14:47
In deinem Postig schreibst du von 3 Frequenzen die freigegeben seien für uns GS Flieger. Kannst du Posten welche das sind? Da ich viel im CT Meiringen Fliege musste ich mir ein Flugfunk zulegen damit ich kontakt zum Tower habe. Gruss Joch

Ist im 'Official VFR-Guide to Basic Aeronautical Information and ATS Procedures' (liegt der Segelflugkarte bei), zudem sind sie auf der Segelflugkarte selbst aufgedruckt:

122.300 Region Nord Luft - Boden
123.575 Region Nord Luft - Luft
122.475 Region Alpen Luft - Boden
122.675 Region Alpen Luft - Luft
123.300 Region West Luft - Boden
125.025 Region West Luft - Luft

123.425 Schulbetrieb HG
130.925 Zur allg. Verwendung

121.500 Internationale Notruf frequenz (Weltweit!)

Angaben ohne Gewähr.

Gruss Daniel

zuppi
15.10.2011, 14:50
Das müssten eigentlich diese sein:

120,975 AM Hängegleiter- und Ultraleicht
123,450 AM ALLGEMEINE FREQUENZ

In der CH definitiv nicht! Du sprichst vom Flugfunk? Oder?
Siehe mein vorheriges Posting.


243,000 AM INTERNATIONALE NOTFREQUENZ AIR
Ne, auch das ist falsch! 121.5 ist richtig!

Du sprichst vom Flugfunk? Oder?


Wobei "freigegeben" für mich heißt: Kann entsprechend dem Zweck der Frequenz genutzt werden.

Das ist richtig!

peterh
15.10.2011, 16:59
Jau,

Flugfunk

123.450 Allg. Bord Bord bundesweit
120,950 Bundesweit HG/UL Bord-Bord, Bord-Boden

Ja, 121,500 Bundesweit/Internat. für Notruf im Flugfunk ist richtig. Sorry.

243,000 geht auch f. Notruf, ist aber Militär-Flugfunk.

Gruß,
Peter

zuppi
15.10.2011, 19:09
123.450 Allg. Bord Bord bundesweit
120,950 Bundesweit HG/UL Bord-Bord, Bord-Boden

Ah, ok. Hat mich nur verwirrt weil sich die Frage von Joch auf die CH bezog.



243,000 geht auch f. Notruf, ist aber Militär-Flugfunk.

Gibts in der CH auch noch, ist aber für den Notruf nicht geeignet... stell dir vor es ist gerade Wochenende und da wird nicht gekämpft:D