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K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

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    K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

    hallo zusammen,

    nachdem ich nun fast 3 jahre lang mit meinem advance success 3 und der rettung evo cross 100 geflogen bin, möchte ich auf liegegurtzeug umsteigen und habe mir ein gebrauchtes lightness 2 gekauft.
    jetzt habe ich paar stunden gegoogelt und auch hier im forum gesucht, ob die evo cross 100 zu dem lightness 2 kompatibel ist (stichwort k-prüfung). diese art der problemstellung ist für mich - wie gesagt - neuland, und ich hätte jetzt erwartet, dass ich entweder auf der independence- oder advance-homepage eine art tabelle finde, in der die kompatiblen geräte aufgelistet sind. aber dem ist leider nicht so, oder ich bin zu doof zum suchen.
    wie würdet ihr hier vorgehen? da es um mein leben geht, ist diese frage von hoher wichtigkeit und muss stichhaltig und zuverlässig geklärt sein, bevor ich damit in die luft gehe.

    vielen dank vorab für eure tipps!
    martin

    #2
    AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

    Kompatibilitätsprüfung (K-Prüfung)

    Prüfung der Kompatibilität zwischen Gurtzeug und Rettungsgerät (K-Prüfung)

    Die Vielzahl der Gurtzeug-Containerformen erfordert eine fachmännische Prüfung der Auslösbarkeit des integrierten Rettungsgerätes. Nicht jedes Rettungsgerät lässt sich in beliebiger Weise in jeden Gurtzeug-Außencontainer funktionsgerecht integrieren.

    Die Kompatibilitätsprüfung ist bei der Erstkombination von Gurtzeug und Rettungsgerät vorzunehmen. Sie muss von einer fachkundigen Person (Fluglehrer, Hersteller, Nachprüfer), die einen Nachweis über eine Einweisung in die K-Prüfung besitzt durchgeführt werden.

    Die K-Prüfung hat folgende Bestandteile:
    - Prüfung der Musterprüfdaten von Rettungsgerät und Gurtzeug auf Übereinstimmung mit den Erfordernissen des Piloten.
    - Fachgerechter Einbau des Rettungsgerätes.
    - Ermittlung der Auslösekraft.
    - Probeauslösung (en). Es wird dringend empfohlen, dass diese Probeauslösungen vom Piloten selbst vorgenommen werden und zwar im Gurtzeug sitzend (Gurtzeugaufhängung/Simulator). Idealerweise werden mehrere Probeauslösungen in verschiedenen Pilotenpositionen vorgenommen.
    - Fachgerechter Wiedereinbau des Rettungsgerätes.
    - Eintrag der K-Prüfung in den Pack- und Prüfnachweis des Rettungsgerätes.

    Die K-Prüfung soll sicherstellen, dass die Auslösung des Rettungsgerätes unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten (bevorzugte Pilotenposition im Gurtzeug, biometrische Parameter wie Armlänge und Kraft des Piloten) sicher und problemlos erfolgen kann.

    Kommentar


      #3
      AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

      Hallo Martin,
      Du wirst diesbezüglich nichts bei den Herstellern finden. Was Du findest - Hersteller GZ/ Hersteller Rettung - ist die Volumengröße und die ist Entscheidend.
      Um es Dir leichter zu machen, ich flieg die Evo Cross 100 im Lightness 2 ! Wobei diese schon sehr kompakt im GZ ist. Soll bedeuten, man muss per KP- Prüfung testen ob Du imstande bist diese im Ernstfall zu ziehen!
      Gruß Torsten

      Kommentar


        #4
        AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

        Hallo Martin, hier mal konkrete Zahlen. Die Evo- Cross 100 hat lt. Hersteller 4,5 Liter Volumen, das Retterfach des GZ hat, je nach Größe, z.B. für Größe S 3- 5,5 Liter, sollte also passen. Ich hab in meinem Lightness2, Größe M eine Turnpoint Incross 120 drin. Wichtig, die Rettung muss in den Advance- Innencontainer gepackt werden und die K- Prüfung muss eine "befähigte Person" durchführen und eintragen.

        Kommentar


          #5
          AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

          hallo thorsten(safemade) und thomas,

          vielen dank für eure schnellen und informativen antworten. ihr habt mir sehr weitergeholfen :-)

          ist finde es trotzdem krass, dass es zu diesem wichtigen thema keine 'offiziellen' tabellen vom DHV gibt. alles mögliche wird geprüft und reglementiert, nur das nicht, hm, seltsam.
          in ein paar wochen bietet unser verein ein rettungsseminar an. da werde ich dann die k-prüfung machen und sie mir vom veranstalter (eine flugschule) schriftlich bestätigen lassen.

          beste grüße
          euer martin

          Kommentar


            #6
            AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

            Zitat von MaddinDasOhr Beitrag anzeigen
            Ich finde es trotzdem krass, dass es zu diesem wichtigen thema keine 'offiziellen' tabellen vom DHV gibt. alles mögliche wird geprüft und reglementiert, nur das nicht, hm, seltsam.

            beste grüße
            euer martin
            Das würde aber bedeuten, bei jedem neuen Gurt und jedem neuen Retter sämtliche möglichen Kombinationen incl. der verschiedenen Gurtzeuggrössen zu überprüfen. Dieser Aufwand ist aber in der Praxis zentralisiert nicht mehr sinnvoll leistbar. Daher die individuelle Begutachtung der jeweiligen Kombination durch den Besitzer.
            Die Natur bevorzugt den opportunistischen Mitläufer. Die Welt verändern werden aber die Querköpfe.

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              #7
              AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

              Zitat von MaddinDasOhr Beitrag anzeigen
              ist finde es trotzdem krass, dass es zu diesem wichtigen thema keine 'offiziellen' tabellen vom DHV gibt.
              Das ist eigentlich ganz einfach zu erklären:

              Bei der (K)ompatibilitäts Prüfung geht es nicht alleine darum, ob der Retter zum Gurtzeug passt!

              Es geht auch und vor allem darum, ob DU als Pilot die Rettung im Notfall auch ziehen kannst!
              Stell dir vor, du bist Linkshänder und dein Retter steckt auf der rechten Seite des Gurtzeuges im Container. Darüber hinaus hast du evtl. sehr kurze Arme. Was wäre nun, wenn du im Notfall mit deinem Arm nicht oder nur schlecht den Retter aus dem Container bekommst?

              Die K-Prüfung sollte man eigentlich selber machen um zu testen, ob man den Retter problemlos und leicht aus dem Rettungsfach bekommt.
              Zuletzt geändert von eschaber; 30.12.2018, 21:41.

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                #8
                AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

                Zitat von eschaber Beitrag anzeigen
                Das ist eigentlich ganz einfach zu erklären:

                Bei der (K)ompatibilitäts Prüfung geht es nicht alleine darum, ob der Retter zum Gurtzeug passt!

                Es geht auch und vor allem darum, ob DU als Pilot die Rettung im Notfall auch ziehen kannst!

                Die K-Prüfung sollte man eigentlich selber machen um zu testen, ob man den Retter problemlos und leicht aus dem Rettungsfach bekommt.
                Danke! Das ist die einizig richtige Antwort bei der Sache. Scheiss auf jeden Stempel dieser Welt. DU musst das Ding rausbekommen.

                Ich war vor 3 Wochen bei nem Tagesseminar im Gforcetrainer. Habs immer bissl belächelt.

                Jetzt muss ich sagen die 120€ waren definitiv richtig angelegt.

                Ich weiss jetzt, dass ich meinen Retter auch bei 4G noch sauber rausbekomme!

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                  #9
                  AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

                  ich erinnere mich hier immer wieder gerne an mein ersten Drachenfluggurtzeug, das vom Experten mit einer Reserve bestückt wurde. Nach 2 Jahren sollte das Dingen dann zum ersten Mal gepackt werden und ich habe versucht, die Reserve am Baum hängend auszulösen, was mir nicht gelang. Später stand ich dann auf dem Gurtzeug (Kniehänger) und habe mit beiden Händen "aus'm Kreuz raus" versucht, die Reserve zu ziehen. Dann fiel mir auf, dass der Packer die Reserve mit einem Stahlseil verplompt hatte - vermutlich aus dem LKW-Zubehörladen.

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                    #10
                    AW: K-Prüfung Advance Lightness 2 und Independence Evo Cross 100

                    Ein Klassiker...
                    Habe einem Freund Softlinks eingebaut und dann festgestellt, das er mit der von der Flugschule seines Vertrauens eingebauten steuerbaren Rettung rückwärts geflogen wäre...

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