- Anzeige -
aircross - high performance gliders
- Anzeige -
TURNPOINT - European Brands for Pilots
- Anzeige -
= fly it your way =
- Anzeige -
AUS LEIDENSCHAFT AM FLIEGEM
- Anzeige -
Live your adventure !

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Jahresflugzeit statt max.Steckenkilometer für Einfachsegler

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Jahresflugzeit statt max.Steckenkilometer für Einfachsegler

    Hallo !

    Der DHV hatte und hat einen eigenen Wettbewerb / Wertungsklasse für Streckenkilometer mit Einfachseglern ausgerufen.
    Ergebnis:
    Erfahrene Streckenflugpiloten aus anderen Geräteklassen, Ex-Weltmeister und Wettbewerbspiloten schnappen sich an den besten Tagen für wenige Flüge einen
    Einfachsegler und erfliegen damit neue Streckenrekorde in der Geräteklasse.
    Hut ab und Respekt für diese Leistung.

    Die beste Werbung fürs Drachenfliegen ist laut Umfragen nicht die max. Streckenflugleistung, sondern wenn möglichst häufig geflogen wird.
    Würde es dem Sport / der Geräteklasse nicht mehr dienen die max. Jahresflugzeit zu werten ?
    Eine hohe Jahresflugzeit zeigt für mich am besten auf, das regelmäßiges Drachenfliegen Spaß macht.
    "Persönliche Erfolge", genussreiche und lange Flüge sind für mich das,was den Reiz am Drachenfliegen ausmacht.
    Eine Jahresflugzeitwertung der Einfachsegler (analog dem Funcup) würde unsere "erfolgreichen" Vielflieger mit Einfachseglern würdigen.

    #2
    AW: Jahresflugzeit statt max.Steckenkilometer für Einfachsegler

    Zitat von Lasse Beitrag anzeigen
    ....
    Ergebnis:
    Erfahrene Streckenflugpiloten aus anderen Geräteklassen, Ex-Weltmeister und Wettbewerbspiloten schnappen sich an den besten Tagen für wenige Flüge einen
    Einfachsegler und erfliegen damit neue Streckenrekorde in der Geräteklasse.
    ......
    Eine Jahresflugzeitwertung der Einfachsegler (analog dem Funcup) würde unsere "erfolgreichen" Vielflieger mit Einfachseglern würdigen.

    Der DHV-Fun-Cup steht schon Heute allen offen.

    Ergebnis einer Sonderklasse würde sein: Ältere und zeitlich flexible Vielflieger die im aktuellen Fun Cup die Podiumsplätze knapp verpassen gehen mit dem Einfachsegler fliegen und holen sich in dieser Klasse den Sieg.
    Am Ende ist nur ein weiterer Pokal ausgegeben worden. Real wird nicht mehr geflogen und junge Leute, die zeitlich weniger flexibel sind kommen dadurch auch nicht mehr in die Luft.

    Oder sehe ich das zu pessimistisch

    Kommentar


      #3
      AW: Jahresflugzeit statt max.Steckenkilometer für Einfachsegler

      Durch eine zusätzliche Wertung würde nicht mehr geflogen. Mein Vorschlag ist die Wertung zu ändern.
      Ich schlage vor die max. Kilometerwertung durch eine max.Flugzeitwertung der Einfachsegler zu ersetzen.
      Ich finde es motivierender,wenn ich sehen würde,das z.B. mit einem DHV 1er auch 100+ h/Jahr geflogen werden können,als ein Ex-Weltmeister kann mit einem DHV 1er 170 km weit fliegen.
      Was motiviert DHV 1er Drachenpiloten ?

      Den Funcup wiederum für alle Geräte (Flexis und Starrflügel) öffnen ?

      Kommentar


        #4
        AW: Jahresflugzeit statt max.Steckenkilometer für Einfachsegler

        Zitat von Lasse Beitrag anzeigen
        Durch eine zusätzliche Wertung würde nicht mehr geflogen. Mein Vorschlag ist die Wertung zu ändern.
        Ich schlage vor die max. Kilometerwertung durch eine max.Flugzeitwertung der Einfachsegler zu ersetzen.
        Ich finde es motivierender,wenn ich sehen würde,das z.B. mit einem DHV 1er auch 100+ h/Jahr geflogen werden können,als ein Ex-Weltmeister kann mit einem DHV 1er 170 km weit fliegen.
        Was motiviert DHV 1er Drachenpiloten ?

        Den Funcup wiederum für alle Geräte (Flexis und Starrflügel) öffnen ?
        Hallo Harald,

        das mit der Flugzeit ist sicher ein Argument,für mich persönlich schon seit Jahren aktuell.
        Wenig Leute werden soviele Stunden fliegen wie ich,immer wieder kommt als erstes die Frage wieviele Kilometer und Unverständnis wenn ich sage dass ich nur Spazierenfliege!
        Da ich im Pinzgau wohne habe ich jede Möglichkeit aber ich bin zu alt(62) um mir Stress antun zu wollen.
        Ein perfekter Flugtag für mich:
        Ab Mittag 2-3 Stunden mit dem B-Schirm vom Wildkogel nach Zell am See und zurück.In Zukunft vielleicht mit dem Fox?!Zuhause landen.
        Am Nachmittag mit dem Atos(sitzend) von Hollersbach wieder 2-3Stunden am Alpenhauptkamm rumfliegen,fotografieren,schauen,Gemsen zählen und vor allem wie Mittag wieder vor der Haustür landen.
        Keine stundenlangen Fahrten in ein Fluggebiet wegen der Km Ausbeute,keine stundenlangen Rückholaktionen,Genuss pur!
        DAS bedeutet für mich Fliegen,hoffentlich noch viele Jahre und wenn der Atos zu schwer wird nur mehr mit dem Einfachsegler.
        Seit ich mir den Leistunsdruck,den fast jeder im Job hat,abgewöhnt habe ist fliegen für mich immer wertvoller geworden.

        MfG
        Matthias

        Kommentar


          #5
          AW: Jahresflugzeit statt max.Steckenkilometer für Einfachsegler

          Ja, Flüge überhaupt "zu bewerten" oder in Zahlen auszudrücken ist und bleibt schwierig bis unmöglich.
          Viel,oft und lange zu Fliegen,ist für mich trotzdem eine "Leistung" (auch für unseren Sport allgemein) welche gewürdigt werden sollte.
          Egal ob mit DHV 1er oder Starrflügel. Die Freude am Fliegen zählt evt.mehr als die Kilometer.

          Kommentar


            #6
            AW: Jahresflugzeit statt max.Steckenkilometer für Einfachsegler

            Zitat von Lasse Beitrag anzeigen
            Ja, Flüge überhaupt "zu bewerten" oder in Zahlen auszudrücken ist und bleibt schwierig bis unmöglich.
            Viel,oft und lange zu Fliegen,ist für mich trotzdem eine "Leistung" (auch für unseren Sport allgemein) welche gewürdigt werden sollte.
            Egal ob mit DHV 1er oder Starrflügel. Die Freude am Fliegen zählt evt.mehr als die Kilometer.
            Hallo,

            genau meiner Meinung,Flugzeit ist für mich Lebenszeit und Lebensfreude!
            Dieser ständige Leistungsvergleich hat mir mal eine Zeit mit Fliegerfrust beschert,in der Zeit der ersten Turmlosen.
            Dies war auch die Zeit wo ich immer im DHV XC geschaut habe wer was geflogen hat und fast immer war einer besser als ich..
            Gottseidank habe ich mit einem Einfachseglerdrachen wieder den Spass gefunden,ich fliege mit einfachster,leichtester Instrumentierung(Syride)kompatibel für Drachen und GS.
            MEHR brauche ich nicht um Freude zu haben und ich weiss genau dass ich mit einem Fox locker an einem guten Tag 100km Zielrück fliegen kann.
            Die Dinger fliegen sicher so gut wie ein Comet oder ein Zephyr aus den 80er und damals wurden schon 200er geflogen...
            Keine Angst vor dem Start,genuß im Flug und easy landen,ist doch eigentlich genau das was das Fliegen ausmachen sollte!!
            Und wenn ich nach so einem Flug vor der Haustür lande ist meine Frau glücklich dass sie nicht stundenlang Rückholer spielen muss und ich grinse sowieso rundum.
            DAS ist für mich Fliegen!

            Kommentar


              #7
              AW: Jahresflugzeit statt max.Steckenkilometer für Einfachsegler

              Es kommt - so wie immer - darauf an was man bezwecken will.

              Will man, dass sich rumspricht, dass der Tim mit einem Einfachsegler weit geflogen ist?
              Will man, dass Einfachseglerpiloten Wettbewerbe fliegen?
              Will man, dass Wettbewerbspiloten vermehrt zum Einfachsegler wechseln?

              Ich denke man will einfach nur auf den Einfachsegler aufmerksam machen, und dass die Piloten, für die der Einfachsegler das Richtige ist, auch einen Einfachsegler fliegen.

              Dafür muss einfach nur das Image des Einfachseglers aufpoliert werden. Statt "Anfängerdrachen" muss es "Spaßdrachen", "Hike-Drache", "Floater" oder so ähnlich heißen.

              Somit ist die Idee, gute/ bekannte Piloten damit fliegen zu lassen schon richtig. Perfekt wäre, wenn man dies auch ohne Oudie als Preis erreicht.

              Eine theoretische - aber nicht ganz einfach durch zu setzende Möglichkeit wäre, in FAI Bewerben die Landungen mit zu bewerten. Dann würde die Wettbewerbsszene von selber nach Geräten mit perfekten Landeeingenschaften fragen, und an Tagen, wo wegen dem Wetter die Landung hauptentscheidend wird, würden die Bewerbsflieger ganz von alleine den Einfachsegler hernehmen um die Punktlandung besser zu meistern..
              Zuletzt geändert von m.a.r.t.i.n; 10.03.2020, 17:20.

              Kommentar

              Lädt...
              X