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Kleidung im Bereich Helm-Gesicht-Hals. Wie wird es mir warm?

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    Kleidung im Bereich Helm-Gesicht-Hals. Wie wird es mir warm?

    Im Laufe der Jahre habe ich als alte Frostbeule schon einiges hinsichtlich Bekleidung beim Streckenfliegen durchprobiert.
    Frieren auf Stecke ist anstrengend, hält vom Trinken ab und stört die Konzentration. Am Körper bin ich auch ganz gut ausgerüstet, aber zwischen Helm und Jacke hapert es noch.
    Hier möchte ich unbedingt optimieren, denn ich denke in diesem kleinen Bereich kann man mit wenig Gewicht viel rausholen.

    Ich habe am oberen Ende einen Jet-Helm (Supair Pilot) und unten den Kragen meiner Gore-Tex Jacke. Dazwischen liegt die Problemzone.
    Vorne muss es beweglich sein und zu öffnen wenn es zu heiss wird. Hinten am Nacken verliert man viel Wärme, aber es darf auch nicht zu voluminös werden wegen des Jackenkragens.
    Das Kinn steht voll im Fahrtwind. Unterm Helm muss es dünn sein, aber genau ab Helmrand eigentlich dick,
    Das Hören sollte auch nicht zu sehr durch Dämpfung oder Scharrgeräusche gestört werden.

    Früher hatte ich eine gute Sturmhaube, aber die ist hintenrum nicht wärmeoptimiert.
    Derzeit nutze ich 2 Buffs. Einen unterm Helm bis runter und einen zusätzlich nur um den Hals. Dass ist ganz gut, aber hinten zieht es trotzdem rein.

    Was verwendet ihr, um nach 3h in der Kälte noch voll motiviert aufdrehen zu wollen?
    Zuletzt geändert von Willi Wombat; 26.04.2021, 09:24.

    #2
    Ich kann dir die Balaclava von Sky empfehlen. Vorne winddicht, am Kopf und hinten dünn, um nicht aufzutragen. Lang genug, um bis in den Kragen abzuschließen. Man kann sie leicht unters Kinn ziehen, wenn man mehr "Luftkontakt" braucht.
    https://sky-cz.com/de/balaclava
    Lu-Glidz, das Gleitschirm-Magazin in Blogform:
    [url]www.lu-glidz.blogspot.de[/url]

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      #3
      Ich habe diese Jacke von Norrona. Sie hat eine integrierte Beanie/Balaclava als "Kapuze". Also eigentlich eine Sturmhaube als Kapuze. Diese kann ganz einfach hochgezogen und unter dem Helm verwendet werden. Die Jacke selber ist robust und weitgehend windabweisend. Ich nutze sie als Aussenschicht, beim Fliegen mit ner leichten Daunenjacke darunter. Beim Skifahren als Midlayer unter der GTX. Die Kapuze ist aus dünnem, elastischem, nicht winddichtem Material (was gut so ist, Windstopper über den Ohren wirkt schallreflektierend, entkoppelt unangenehm von der Umwelt). Der Jackenkragen reicht bis zum Kinn hoch, liegt eng an, stört aber nicht die Bewegungsfreiheit beim umher-/hochschauen. Ich trage beim Fliegen die Kapuze unter dem Skihelm und noch einen Buff über der Jacke.
      Bisschen eine Speziallösung, die ich so noch bei keiner Jacke gesehen habe. Taugt vermutlich nicht jedermann, ich find's super, zum Fliegen, zum Skifahren, zum alpinen Klettern. Gut ist insb. die einteilige Lösung von Jacke+Sturmhaube bei voller Helmkompatibilät. Kältebrücke im Nacken ist gar nicht möglich, da kann auch bei langen Flügen nichts verrutschen und plötzlich zieht's irgendwo rein.

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        #4
        Ich verwende eine Kombination aus einer normalen 0815 Ski-Sturmmaske mit einem Schlauchschal/Buff darüber.

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          #5
          Eine neue Jacke wollte ich nicht gleich kaufen und eine selbstgenähte Balaklava wie diese schöne von Sky habe ich schon.
          Nicht schlecht, aber noch nicht optimal.

          Ich stelle mir vor, dass mit einem wirklich optimalen Halsschutz eine bessere Wärmeleistung für weniger Packvolumen und Gewicht zu erreichen ist wie z.B. mit einer dickeren Jacke.
          Das Konzept der Norrona Jacke finde ich durchaus interessant. Schade dass man die Details auf den Fotos nicht gut sehen kann.
          Die Kapuze ist zwar dünne, aber so wird zumindest der Zug sicher verhindert.

          Hat man den selben Effekt mit Speedarms? Da gibt es auch welche mit angeschneiderter Kapuze

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            #6
            Ich drehe seit ein paar Jahren das Prinzip Speedarms einfach um:
            Ich verwende als Second Layer über dem Shirt und unter der Jacke eine dünne Jacke mit Kapuze aus dem Laufsport (die haben dann in der Regel auch gleich verlängerte Ärmel und eine leicht aufgeraute, angenehme Innenseite) die Kapuze passt angenehm unter den Helm und geht vorne bis unters Kinn. Zusätzlich kommet dann ein Buff drüber, unten in den Jackenkragen und oben bis über die Nase und hoch über den Hinterkopf unter den Helm.
            Das funktioniert in der Praxis prima und ist sehr flexibel über ein breites Temperaturspektrum (Buff kann bei geschlossenem Helm runtergezogen werden bis ans Kinn, Ersatz der Jacke (außen) je nach Temperatur bis hin zu einer leichten Primaloft- Weste im Sommer,...).
            Außerdem gibt es diese dünnen Funktionsjacken mit Kapuze im Laufsport recht günstig. Damit kann man sich davon gleich ein paar vorhalten, sei es zum Waschen, oder auch um einen kleine Spielraum hinsichtlich Wärme zu haben, denn es gibt dort verschiedene Stärken und Ausführungen.

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              #7
              Ich hab immer mehrere Schichten an und als äusserste Schicht hab ich immer meine dünne Salewa Hardshelljacke die perfekt isoliert. Wenn ich mir die Kapuze aufsetze und die Jacke ganz zu mache schaut nur noch meine Nase und die Augen raus. Vielleicht wäre so eine Hardshelljacke eine Möglichkeit? Sie würde bei aufgesetzter Kapuze auch im Nackenbereich Isolieren, darunter noch den Buff den du sowieso hast. Vielleicht hilft das?
              [UP Kangri - Lightness 2] - [UP Kibo - Neo Shorty]

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                #8
                Zitat von FlyingFloh Beitrag anzeigen
                Idünne Jacke mit Kapuze aus dem Laufsport (die haben dann in der Regel auch gleich verlängerte Ärmel und eine leicht aufgeraute, angenehme Innenseite) die Kapuze passt angenehm unter den Helm und geht vorne bis unters Kinn. ...diese dünnen Funktionsjacken mit Kapuze im Laufsport recht günstig.
                Hört sich sehr gut an.
                Meinst Du mit Funktionsjacke irgendwas mit Membrane oder eher ein Fleece-Hoody.

                Gefunden habe ich z.B. bei Bergzeit allerdings nichts passendes.
                Ich suche wohl nach dem falschen Begriff.

                Hier gibt es etwas ähnliches, aber das sieht im Gesicht schon ziemlich extrem aus.
                https://www.gleitschirm-direkt.de/Be...l#&gid=1&pid=1
                Zuletzt geändert von Willi Wombat; 27.04.2021, 10:50.

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                  #9
                  Mit Funktionsjacken meine ich in diesem Zusammenhang nur ein Material, das die Feuchtigkeit von Innentaschen außen durchlässt, keine Membran oder sowas.
                  es gibt da im Laufbereich ganz dünne quasi Hoodies mit Reißverschluss. Die sind teils fast so dünn wie ein T-Shirt, gibt es aber auch etwas dicker. Auf jeden Fall weniger als Fleece.

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                    #10
                    Meinst Du sowas : https://www.sportscheck.com/adidas/a...779-F019/grau/

                    Kommentar


                      #11
                      Das geht in die richtige Richtung. Gibt’s eben auch als ganz leichte „Jacke“ mit Reißverschluss.
                      Sowas in der Art:

                      https://www.decathlon.de/p/laufjacke...n/_/R-p-307599

                      Ich nutze aktuell zwei verschiedene (günstiges Zeug, das es immer wieder beim Discounter gibt) in unterschiedlichen Materialstärken. Das ist in Verbindung mit verschiedenen Jacken/Westen maximal flexibel und es gibt kaum eine Kältebrücke.

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                        #12
                        Zitat von Willi Wombat Beitrag anzeigen
                        Früher hatte ich eine gute Sturmhaube, aber die ist hintenrum nicht wärmeoptimiert.
                        Derzeit nutze ich 2 Buffs. Einen unterm Helm bis runter und einen zusätzlich nur um den Hals. Dass ist ganz gut, aber hinten zieht es trotzdem rein.

                        Was verwendet ihr, um nach 3h in der Kälte noch voll motiviert aufdrehen zu wollen?
                        Ich verwende seit ewigen Zeiten nur ein Buff! Auch nach Stundenlangem (6-7Std) Skifahren oder Fliegen ist mir nie Kalt!

                        Wichtig sind drei Punkte:
                        1. Den Buff am Hinterkopf bis weit über die Ohren hoch ziehen und mit dem Helm "fixieren". Somit zieht es weder von hinten noch an den Ohren. Gleichzeitig ist das Hören null beeinträchtigt.
                        2. vorne den Buff über den Mund hoch ziehen. Die Nase frei lassen, damit der Atem nicht das Tuch befeuchtet.
                        3. einen warmen Pullover mit kragen verwenden. Das Buff in diesen Kragen tief nach unten ziehen.

                        Selbst bei minus 10Grad auf der Skipiste top!

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                          #13
                          Mein "Erfolgsrezept" gegen Kälte: Gute Daunenjacke (mind. 800 cuin) mit hoody als midlayer. Schlauchschal über Kopf und von unten bis über Nase hoch, hoody drüber, Helm drüber, Klappvisier runter und fertig ist der Rundum-Kälteschutz...und eine rote Nase gibts auch nicht mehr ...

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                            #14
                            Ich habe mir meine gute Sturmhaube jetzt fest ans Sweatshirt genäht um Spalte und Gebolle zu vermeiden.
                            Zusätzlich stopfe ich die Kapuze meiner leichten Gore-tex Jacke hinten am Hals unter den Buff bis hoch zum Helmrand und erzeuge so eine echt gute Isolierung an der empfindlichen Stelle.
                            Diese beiden Maßnahmen waren zuletzt ziemlich effektiv ohne ein Gramm zusätzlich zu wiegen.

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                              #15
                              Hier ist alles in einem, incl. Helm, und es zieht nix mehr durch:
                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Download.png
Ansichten: 160
Größe: 409,0 KB
ID: 905585
                              Zuletzt geändert von BIKEandFLY; 07.06.2021, 14:28.
                              Wenn‘s piepst, Psychiater aufsuchen...

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