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Biwak fliegen

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    Biwak fliegen

    Wollte in den nächsten Wochen ein bisl mit dem Schirm Reisen und am Berg schlafen. Hat jemand Tips zum Thema Biwaksack/ultraleicht Zelt oder reicht sogar nur ein Tarp? Danke schonmal [emoji6]

    Gesendet von meinem VOG-L29 mit Tapatalk

    #2
    AW: Biwak fliegen

    Hi
    ich hab ein ultraleichtzelt 1,25kg,sogar ultra leicht Luftmatratze 1,20kg Schlafsack der aber eigentlich nur bis 12 Grad geht (Mit Klamotten aber völlig OK bei 0 Grad)
    Zur Zeit nehme ich einen Doubleskin und des Platzes wegen das Gurtzeug von Dudek Zakoseat 2.
    Der Boden ist schon mal echt hard da ist so eine Luftmatratze ein Geschenk Gottes.

    Wo soll es den hin gehen...……………..

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      #3
      AW: Biwak fliegen

      Biwaksack ist lt Greg von flybubble eigentlich Mist dafür.
      Wenn dann ein doppelwandiges Zelt (naturehike zB).

      Ich würde wohl das Zelt ganz weglassen und bei Regen eine Hütte aufsuchen.

      Besonders beim ersten mal würde ich nicht so viel Mist mitschleppen.

      Hatte ich dieses Jahr auch geplant, aber nunja...
      https://www.youtube.com/user/E620SE/videos

      Kommentar


        #4
        AW: Biwak fliegen

        Bisher habe ich nur kurze Touren gemacht und bin mit dem Hilleberg Enan zufrieden. 1,2kg und es ist innen schon eng genug. Bei Regen ist es noch OK um die Ausrüstung trocken zu behalten. Bei einem Biwack hätte ich Sorge nachher an einen schwierigen Start mit einem nassen Schirm zu starten....
        Aber das ist nur mein Anwendungsfall, morgens zwischen Sonnenaufgang und Büro noch einen Abgleiter machen.

        Kommentar


          #5
          AW: Biwak fliegen

          http://blog.glidergear.com/2014/01/w...l-biv-kit.html

          Hier ein paar Ideen.Der Kollege ist aber recht gut ausgestattet
          Kommt auch drauf an wie lange Du unterwegs sein willst-nur einmal am Berg übernachten ist auch mit Schlafsack allein kein Thema.Legst Dich auf den Schirm,Retter/Gurt untern Kopf als Kissen-passt.Aber ohne Zelt ist der Ss.morgens halt nass vom Tau.Die nächste Nacht wird scheisse! Das gleiche mit den Klamotten-wenn Du mehrere Tage gehst und viel steigst und schwitzt brauchst halt Wechselwäsche.Die Hütten sind noch alle zu also brauchst Essen und evtll.Kocher /Topf zum Schneeschmelzen wenns länger geht.
          Dann geht Dir der Strom (Handy/Vario)nach ein paar Tagen aus-Ersatzbatterien oder Solarladegerät.

          Je länger desto komplizierter.
          Übrigens der Guschlbauer hat auch nen guten Artikel über VolBiv Ausrüstung online-musst mal googeln.

          Viel Spass! Z

          Wegen einem Zelt-ich hab das MSR Hubba Hubba 1 Person Tent, voll zufrieden,leicht,freistehend und richtig stabil. https://www.youtube.com/watch?v=Pd0tJYWSzdo
          Zuletzt geändert von zucki; 09.05.2020, 21:15.

          Kommentar


            #6
            AW: Biwak fliegen

            Hier noch der Link vom Guschlbauer-

            https://www.youtube.com/watch?v=GQiK3sUsFQ4

            Gruss Z

            Kommentar


              #7
              AW: Biwak fliegen

              Zu Zelt bzw. Tarp: ich habe in den letzten Jahren mit einem Ultraleichtzelt (MSR Hubba NX, 1120g), einem Vollwert-Biwaksack (Aurora Bivy, 620g) und natürlich auch einem Tarp herumexperimentiert. Außerdem habe ich mit einem Stratosphere Bivy (OR) bzw. der preiswerteren Variante SnugPak geliebäugelt, sie aber wieder verworfen. Getestet habe ich das bei Touren von 1-12 Tagen, 0-2000 MSL, April-Dezember.

              Ich bin zwar fit, berg- und urwalderfahren, gehe aber auch auf die 60 zu. Deshalb stelle ich an meine Übernachtungsmöglichkeit den Anspruch, auch bei schlechtem Wetter meine Asrüstung trocken und komfortabel erreichbar zu haben, sowie am nächsten Tag auch damit fliegen zu können. Unter einem Tarp oben zu schwitzen und unten nasse Füße zu kriegen hab' ich mir seinerzeit angetan, um damit rumprotzen zu können, aber bequem ist was anderes - und inzwischen bedeutet mir das viel, denn am nächsten Morgen will ich mich sicher fühlen, funktionieren und nicht nass und verfroren rumzittern. So ein Weiterflug kann eh schon riskant sein, da muss ich mich selbst nicht den gleichen Handicaps aussetzen, die ich mit 25 noch cool gefunden habe...

              Deshalb bin ich beim Leichtzelt gelandet. Die 550g mehr für eine schnell aufgestellte Konstruktion, in der Ausrüstung und Pilot wettersicher untergebracht sind, in die man auch bei Regenm leicht und halbwegs trocken rein (und nachts zum Pinkeln raus) kommt, und die zur Not für zwei reicht und mit 2 Apsiden für einen schon sehr komfortabel ist - reicht sogar zum trocken Kochen - nehme ich sehr gerne in Kauf.

              Ein weiterer Faktor für mich - weniger spannend im Voralpenland, aber interessant z.B. in Mozambique - ist, dass ich gerne insekten-, spinnen-, skorpion- und schlangensicher schlafe. Ein Zelt leistet das, ein Bivy nur begrenzt, weil Ausrüstung und die dreckigen Schuhe(!) über Nacht draußen sind...

              Im Sommer wiederum nehme ich das Zelt für Mehrtagestouren mit, stelle es aber nur bei Bedarf auf. In unseren Breiten und bei trockenem Wetter schläft man wunderbar im Leichtschlafsack am Gipfelkreuz und kann sich den Aufbau schenken (ist auch eine Legalitätsfrage), aber bei unerwartet miesem Wetter hab ich's lieber dabei. Das gilt übrigens auch für Tandemtouren.

              Das Einsteigen in einen Bivy ist mir besonders bei Schmuddelwetter zu unkommod. Es gibt da zwar pfiffige Ansätze wie als Poncho-Hut-Kombination tragbare Modelle, aber IRL will ich nicht damit im Regen rumstolpern und am Morgen eben doch die Hälfte vom Zeug nass haben. Wie gesagt: mit einem Hubba NX hat man den ganzen Streß bei bloß einem Pfund extra nicht mehr. Da sparen wir an der Gesamtrausrüstung ganz anders.

              2018 habe ich mit diesem Zelt einen umstandshalber praktisch nur gelaufenen H&F über 120km mit dem Leichtzelt gemacht. Und das war komfortabel: ich hatte neben gutem Schlafsack und Matratze auch Kocher , Futter u.v.m. dabei, konnte beim Schlafen über nichts klagen, und trotzdem war alles auch für mehr als eine Nacht trag- und fliegbar. Vor diesem Hintergrund interessieren mich Bivy & Tarp nicht mehr.


              HTH
              Shoulders
              Stefan Ungemach
              www.kein-held.de

              ...jetzt mit "gedankenrauschen"-blog

              Warnung: der Autor ist auch gewerblich in der Branche tätig. Wer seinen Beiträgen unbesehen glaubt oder ihm was abkauft, ist selber schuld. Und wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten

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                #8
                AW: Biwak fliegen

                Danke, aber wie ist das morgens mit dem Tau wenn man ohne Zelt draußen schläft? Hab nen relativ leichten Daunenschlafsack. Die saugen sich auch ganz gern voll?

                Gesendet von meinem VOG-L29 mit Tapatalk

                Kommentar


                  #9
                  AW: Biwak fliegen

                  Das ist morgens so als hätte es in Strömen geregnet
                  Also alles ist Klatsch nass.
                  Das mit dem zelt ist nicht die schlechteste idee
                  Zuletzt geändert von albretty; 10.05.2020, 09:34.

                  Kommentar


                    #10
                    AW: Biwak fliegen

                    Marti
                    Ohne Zelt geht das nur im Walde unter einem grossen Baum, am besten unter einer grossen Tanne, Und wenn es daneben von einem Laubbaum noch trockenes Laub hat, dann gibts sogar ein Himmelbett.

                    Kommentar


                      #11
                      AW: Biwak fliegen

                      Ich habe dafür das Skyscape Trekker von Six Moon Designs, ca. 760 gr. Dazu braucht man aber (idealerweise verstellbare Trecking)Stöcke, da das Zelt ohne eigenes Gestänge geliefert wird. Ist teilweise doppelwandig und hat bei dem geringen Gewicht und einer top Qualität ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

                      Gruß

                      Uli

                      PS: Das aktuelle Modell (mit "Tür" auf beiden Seiten) ist mit 790 gr. angegeben. Mein Modell hat nur auf einer Seite einen Eingang ins Innenzelt und ist daher wohl etwas leichter.
                      Zuletzt geändert von Uli Straßer; 10.05.2020, 11:58.

                      Kommentar


                        #12
                        AW: Biwak fliegen

                        Hallo zusammen,
                        mir geht s da ein bisschen wie dem Schoulders.

                        Da ich auch schon üFü bin und bisher ein Tarp/Poncho ( Gatewood Cape von SixMoonDesign ) hatte, habe ich mir auch etwas geräumigeres gesucht.
                        Für kurze Touren mit überschaubarem Wetter ( also wenn man es eigentlich nicht wirklich braucht oder aber als Reserve zum Abwettern ) ging das mit dem Poncho/Tarp ( 330g + einem Stock den man eh dabei hat ist schon auch sexy )

                        Da ich aber auch schon gemerkt habe, das ich nicht mehr 20 und unsterblich bin, habe ich mir neulich nun ein leichtes doppelwandiges 2 Personen Zelt mit eigenem Gestänge gegönnt. ( Nemo Hornet 2P ca 1,1 kg )

                        Es bietet gut platz für einen und ein "Schatzi", hat 2 kleine Apsiden und 2 Eingänge. Ich denke mal geschütztes Kochen im Vorraum wird knapp, aber machbar sein. Ab dem Modell 2019 ist es durch die Spreizen oben etwas breiter. Die Nähte sind von innen getapet.

                        Als Unterlage zum Schutz des Zeltbodens denke ich an eine dickere Rettungsdecke v. Decatlon. ( oder evtl. ein Tyvek Teil, das ist aber deutlich voluminöser, raschelt aber weniger )

                        Da muss ich aber noch mal schauen.

                        Isomatte: Term a Rest: All seasons 540 g

                        Stöcke: Alu Stock "Wilder Kaiser" ( klappriger, faltbarer und verstellbarer "noname" Alu Stock mit 480 g )
                        ( der hat einfach ein Gummiseil innen. Deswegen wirkt er klappriger als andere und ist auf Zug nicht belastbar. für mich ist er aber sonst robust genug und als verstellbare Tarp Stütze verwendbar (der verstellbare Leki Carbon ist auch nur ein paar gramm leichter))

                        Letztes Jahr hatte ich mir noch im Herbst Black Diamond Carbon FLZ (360 g) im Schlussverkauf geholt, weiss aber noch nicht ob der meinen wilden Kaiser dauerhaft ablösen wird. ;-)

                        gRuss Ralf
                        Zuletzt geändert von flyrasch; 10.05.2020, 16:02.

                        Kommentar


                          #13
                          AW: Biwak fliegen

                          Stöcke billig, aber Teleskop: Decathlon 4,99€ (nur ca 200g)
                          Faltbar: AliExpress Carbon ca 40€, sieht aus wie ein black Diamond

                          Im Prinzip war ich mit denen von Decathlon zufrieden, sind aber eben etwas länger. Die Carbon Stöcke von AliExpress sind echt gut.

                          Ich würde auch versuchen auf den Kocher zu verzichten und dafür Trockenobst, Beef Jerky, haferbrei etc essen (oder eben unterwegs einkehren)
                          https://www.youtube.com/user/E620SE/videos

                          Kommentar


                            #14
                            AW: Biwak fliegen

                            Hm kochen,

                            für morgens oder abends einen heissen schluck Tee reicht doch ein kleiner Esbit Kocher. Der ist auch nicht grösser als eine Packung Esbit.

                            Wenn man dann über eine Tasse nachdenkt, dann kann man auch gleich noch einen kleinen Kocher rein stecken. ...

                            So kommt natürlich eins zum anderen.

                            Man muss halt wissen was man möchte. ( das muss ja auch nicht immer das gleiche sein und evtl. sind auch nicht mehr so viele Kneipen / Hütten bewirtschaftet )

                            Und je mehr man weg lässt, desto leichter ist man unterwegs. ( auch das ist logisch )

                            Thema Stock, Isomatte und Kochen ist auch interessant, aber ich möchte das Zelt Thema hier nicht weiter entführen.

                            gRuss Ralf

                            Kommentar


                              #15
                              AW: Biwak fliegen

                              Hallo zusammen,


                              zu dem Thema könnte man einen laaaaangen Beitrag verfassen. Einige wichtige Infos stehen ja schon in den Beiträgen von Shoulders und Uli weiter oben.

                              Wer sich etwas tiefer in die Materie einarbeiten will, dem sein das - https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/. - empfohlen. Dort kann man viele Informationen über Bauformen, Material, Einsatzbereiche etc. etc. ziehen.

                              Ganz generell. Jedes Übernachtungsmöglichkeit welche > 1,5 kg wiegt bleibt schnell Zuhause liegen. Besser sind Zelte < 1 kg und kleinem Packvolumen. Die nimmt man mit, auch wenn man nur begrenzt Platz hat. Ausserdem ist bei uns das Packmass nicht ganz unwichtig.

                              Ein- oder Doppelwand Konstruktion, besser mehr Ventilation oder höhere Isolaton durch hohe Innenwände? Viele der Details werden behandelt wie Glaubensfragen. Wichtiger sind in der Praxis oft Konstrukstionsdetails. Und das Material. SIL-Nylon ist nicht gleich SIL-Nylon. Bei weitem nicht. Und man sieht dem Material die technischen Eigenschaften nicht an. Die Unterschiede sind da fast so groß wie bei Gleitschirmtuch. Dann gibt es da z.B. noch Cuben Fiber, oder wie es mittlerweile genannt wird - Dyneema Composit Fabrics. Cooles Zeug. Extrem leicht und wiederstandsfähig. Dafür nicht ganz billig und eventuell bei Regen recht laut. Den einen stört es nicht, der andere ist total genervt. Großer Vorteil für Biwakflieger, man kann das Material am Morgen auch feucht oder gar Nass einpacken. Ohne Schäden am Stoff oder der Beschichtung zu risikieren. Wenn man sein Überzelt, weil die Thermik schon einsetzt hat, nass ins Gurtzeug packt und es dann den ganzen Tag in der Sonne spazieren fliegt.......

                              Es gibt viele gute kleine Spezialfirmen. Six Moon Design hat Uli schon genannt. Auch von ZPACK, Mountain Laurel Design, Hyperlite Mountain Gear, Gossamer Gear lohnen einen Blick. Ich selbst kann eine kleine japanische Firma sehr empfehlen: Locus Gear. Nicht ganz billig und eventuell auch etwas schwerer zu bekommen. Den Aufwand - meiner Meinung nach - aber mehr als wert. Anschaffen und das Thema vergessen. Einfach benutzen und gut ist es.

                              Am anderen Ende des Spektrums gibt es auch einige günstige asiatische Anbieter. Z.B. Naturhike oder 3F . Wobei man bei diesen Firmen etwas vorsichtig sein sollte, wenn man >180 cm oder 75 kg liegt. Dann können die Produkte schnell zu kurz oder nicht stabil genug sein. Drunter sind viele von deren Produkten echt o.k. . Vor allem, wenn man den dafür aufgerufenen Preis zu Grunde legt.

                              Wer Daunenschlafsäcke, Jacken oder ähnliches sucht, kann mal einen Blick auf die Seite von "Mountain Equipment" werfen. Zugegeben, modisch geht manchmal anders. Aber dafür ist die Qualität der Daunenartikel top. Wer im Süden von München wohnt, kann auch 2x im Jahr bei deren Lagerverkauf vorbei schauen. Lohnt sich definitiv.

                              Hoffe die Infos helfen dem ein oder anderen.

                              aeroplankton

                              PS: Nur falls sich jemand fragt. Nein - bin nicht in der Branche tätig. Kenne bis auf ME auch keine Firma direkt. Sind nur ab und an mit Leichtmaterial unterwegs. Und haben im Laufe der Jahre so die ein oder andere Erfahrungen gemacht...

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